DE19648227A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Bestäuben von Produkten, insbesondere Druckprodukten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bestäuben von Produkten, insbesondere DruckproduktenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestäuben von
Produkten, insbesondere Druckprodukten, gemäß dem Ober
begriff des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung zum Durch
führen eines solchen Verfahrens gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 10.
Bei diesem bekannten Stand der Technik (DE 38 19 203 A1)
erzeugen in zur Förderrichtung der Druckprodukte trans
versaler Richtung verteilt angeordnete Puderabgabedüsen
zusammen eine Pudergaswolke, durch welche die Produkte
hindurch bewegt werden.
Handelt es sich bei den Produkten um nicht biegesteife
Produkte, z. B. Druckbogen, so erzeugen die von den Abgabe
düsen abgegebenen Pudergasstrahlen eine transversale Rinne
im Produkt. Dies ist im Hinblick auf ein flatterfreies
Führen der Produkte nachteilig. Durch das scharfe Auf
pressen der Pudergasstrahlen auf die Oberfläche der zu
bestäubenden Produkte erhält man auch instabile Strömungs
verhältnisse. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anord
nung ist der, daß die reflektierten Luftstrahlen eine
größere Teilmenge des Puders von der Oberfläche der zu
bestäubenden Produkte wegtragen.
Durch die vorliegende Erfindung sollen ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Bestäuben von Produkten angegeben
werden, bei welchen ein besserer Wirkungsgrad beim Über
tragen von Puder aus dem Pudergasstrom auf die Produkte
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Ver
fahren mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen bzw.
einer Vorrichtung mit den im Anspruch 10 angegebenen Merk
malen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Puder
gasstromanteile, welche von der Oberfläche der Druckpro
dukte reflektiert werden, durch einen Transportgasstrom
erneut der Produktoberfläche zugeführt. Dieser Transport
gasstrom wird streifend gegen die Produktoberflächen ge
richtet und ist im wesentlichen laminar. Bei dem erfin
dungsgemäßen Verfahren erhält man somit man eine höhere
Ausbeute in der Übertragung von Puder auf die Produkt
oberflächen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unter
ansprüchen angegeben.
Bei einem Verfahren gemäß Anspruch 2 hat man eine sehr
intensive Anströmung der Produktoberflächen mit Pudergas.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 ist im
Hinblick auf gut laminare Strömungsverhältnisse für das
Transportgas und im Hinblick auf ein ausgedehntes Wiederzu
führen von der Produktoberfläche sich wegbewegender Puder
partikel zu der Produktoberfläche von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 gestattet
es, einen durch die bewegten Produkte und ihre Förderein
richtung erzeugten Luftstrom, der in Förderrichtung mit
geschleppt wird, zu kompensieren.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist im
Hinblick auf gut laminare Strömungsverhältnisse zwischen
Abgabeeinrichtung und Absaugeinrichtung von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im
Hinblick darauf von Vorteil, ein Austreten von Puderparti
keln aus dem Bestäubungsbereich kleinzuhalten oder ganz
zu vermeiden.
Dabei wird mit den Weiterbildungen der Erfindung gemäß
Anspruch 7 und 8 erreicht, daß solche Puderpartikel, die
nach einem ersten Auftreffen auf die Produktoberfläche
nicht an dieser hängengeblieben sind, nochmals gegen die
Produktoberfläche gerichtet werden. Dies erfolgt gemäß
Anspruch 7 durch einen entgegen der Förderrichtung der
Produkte laufenden Transportgasstrom, gemäß der Weiter
bildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 durch einen sanften,
zur Förderrichtung der Produkte gleichsinnigen Transport
gasstrom.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9
ist im Hinblick darauf von Vorteil, zu vermeiden, daß
nicht verbrauchte Puderpartikel den Bestäubungsbereich
verlassen.
Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 12 wird das Pudergas
in den der Förderfläche benachbarten Teil des Transport
gasstromes eingespeist, was auch im Hinblick auf möglichst
weitgehende Puderübertragung auf die Produktoberflächen
von Vorteil ist.
Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 13 stören die verschie
denen Abgabedüsen für das Pudergas den Transportgasstrom
nur wenig.
Die Anordnung gemäß Anspruch 14 ist im Hinblick auf mög
lichst intensiven Erstkontakt des Pudergases mit der Pro
duktoberfläche von Vorteil.
Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 15 liegt das Puder
gas-Verteilerrohr im Windschatten von Nabenabschnitten von
Gebläserädern, stört also den Transportgasstrom nicht
wesentlich, trotzdem hat man nur kleine Strömungswege
vom Pudergas-Verteilerrohr bis zu den Abgabeenden der
Abgabedüsen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 16 ermög
licht ein schonendes fluidisches Umlenken des Transport
gasstromes zur Absaugeinrichtung hin.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 17 dient
dem Vermeiden von Puderablagerungen im inneren eines sich
zwischen Abgabeeinrichtung und Absaugeinrichtung erstrec
kenden Gehäuses.
Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 18 entweicht Pudergas
nicht in die Umgebung, auch wenn die Pudergasabgabe nicht
streng synchron zum Vorbeilaufen zu bestäubender Produkte
an den Pudergas-Abgabedüsen gesteuert wird.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 19 ist
im Hinblick auf ein Selbstzentrieren von Produktgreifern
beim Einlaufen in die Bestäubungsvorrichtung von Vorteil.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 20
ist im Hinblick auf ein gutes dynamisches Abdichten der
Bestäubungsvorrichtung gegen die Umgebung von Vorteil.
Gleiches gilt für die Weiterbildung der Erfindung gemäß
Anspruch 21.
Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 22 erfolgt automatisch
eine Anpassung des Transportgasstromes an die Förderge
schwindigkeit der Produkte.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 23 ist
im Hinblick auf eine in zur Förderrichtung der Produkte
transversaler Richtung gleichförmige Zuführung von Trans
portgas bzw. Sperrgas von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 24 gewähr
leistet ein in zur Produkt-Förderrichtung transversaler
Richtung gleichförmiges Absaugen von Gas, welches nicht
verbrauchte Puderpartikel enthält.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 25 ist
insofern vorteilhaft, als man die Menge des gegen die
Produkte austretenden Transportgases und ggf. Sperrgases
gemäß den jeweils gewünschten Förderbedingungen für die
Produkte einstellen kann. So muß man z. B. bei Druckpro
dukten berücksichtigen, daß diese aus Papier unterschied
lichen Flächengewichtes hergestellt sein können, und um
im Bereich der Bestäubungsvorrichtung immer gleiche
Förderverhältnisse zu haben, muß man Druckprodukte mit
hohen Flächengewicht mit etwas weniger Transportgas und
Sperrgas beaufschlagen als Produkte mit geringem Flächen
gewicht, wenn man trotz unterschiedlichen Gewichtes der
Produkte gleiche Lage derselben vor der Pudergas-Abgabe
einrichtung gewährleisten will. Puderabtrenneinrichtungen,
z. B. Puderabscheidezyklone arbeiten aber dann mit besten
Wirkungsgrad, wenn sich der Gesamt-Gasstrom durch sie
nicht ändert. Die Weiterbildung der Erfindung gemäß
Anspruch 25 gestattet es, den Transportgasstrom und ggf.
Sperrgasstrom zu variieren, durch gegensinnige Steuerung
der Nebenluftöffnung aber den Gesamtgasstrom, der der
Abtrenneinheit zugeführt wird, konstant zu halten.
Der mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch
26 erhaltene Vorteil liegt darin, daß die Nebenluftöffnung
keine über die Breite der bestäubten Produkte unterschied
liche Saugeffekte erzeugt.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 27 ist
im Hinblick auf symmetrische Strömungsverhältnisse im
Inneren des Absaugrohres von Vorteil.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 28
gewährleistet in transversaler Richtung der Produkte gleich
förmige Strömungsverhältnisse.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er
läutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zum
Bestäuben von Druckprodukten sowie ein Block
schaltbild von Ver- und Entsorgungseinrichtungen
für diese Vorrichtung;
Fig. 2 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 1, in
welcher eine abgewandelte Bestäubungsvorrichtung
wiedergegeben ist;
Fig. 3 eine schematische Ansicht des auslaufseitigen
Endabschnittes einer Mehrfarben-Druckmaschine,
in welcher eine weiter abgewandelte Bestäubungs
vorrichtung schematisch wiedergegeben ist;
Fig. 4 eine Aufsicht auf die Bestäubungsvorrichtung
nach Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe nach Ab
nehmen einer Deckplatte, wobei zusätzlich Ver- und
Entsorgungseinrichtungen gezeigt sind;
Fig. 5 eine Aufsicht ähnlich zu Fig. 4, bei welcher
jedoch ein größerer Darstellungsmaßstab gewählt
ist und die Ver- und Entsorgungseinrichtungen
weggelassen sind;
Fig. 6 eine seitliche Ansicht eines steuerbaren Schlitz
rohres, welches zur Abgabe von Transportgas
oder Sperrgas oder aber auch zum Absaugen von
nicht verbrauchte Puderpartikel enthaltendem
Gas verwendet werden kann; und
Fig. 7 einen transversalen Schnitt durch das in Figur
gezeigte Schlitzrohr.
In der Zeichnung ist mit 10 strichpunktiert eine Förder
ebene bezeichnet, längs welcher Druckprodukte 8 durch eine
nicht dargestellte Fördereinrichtung von rechts unten
nach links oben bewegt werden. Diese Fördereinrichtung
weist in bekannter Weise ein Paar beabstandeter endloser
Fördermittel auf, welche die beiden Enden von stangenför
migen Bogengreifern 6 tragen, die jeweils das vordere Ende
eines Druckbogens erfassen.
Über der schräg ansteigenden Förderebene 10 ist ein ins
gesamt mit 12 bezeichneter Bestäubungskasten angeordnet.
Dieser hat einen Abgabeschacht 14, in welchem senkrecht
zur Zeichenebene hintereinander liegend eine Mehrzahl
von Gebläserädern 16 angeordnet ist. Diese erzeugen zu
sammen einen durch Pfeile 18 angedeuteten Transportgas
strom.
In Verlängerung der Naben der Gebläseräder 16 ist ein
Pudergas-Verteilerrohr 20 angeordnet, welches mit dem Aus
gang eines Pudergasgenerators 22 verbunden ist. Einzel
heiten des Aufbaus eines solchen Pudergasgenerators können
der DE 38 19 203 A1 entnommen werden, auf welche diesbe
züglich Bezug genommen wird.
Das Pudergas-Verteilerrohr 20 trägt senkrecht zur Zeichen
ebene beabstandet und fluchtend hintereinander liegend eine
Vielzahl von Pudergas-Abgabedüsen 24, die rohrförmig sind
und sich bis in die Nachbarschaft der Förderebene 10 er
strecken. Die Abgabedüsen 24 und das Pudergas-Verteilerrohr
20 bilden so zusammen eine rechenähnliche Struktur, welche
vom Transportgasstrom 18 durchströmt wird.
Unter Arbeitsbedingungen geben die Abgabedüsen 24 jeweils
ein Pudergasbüschel 26 ab, welches in Luft verteilte Puder
partikel aufweist. Die Pudergasbüschel 26 sind gegen die
Oberfläche der Druckbogen gerichtet. Das von der Produkt
oberfläche wegströmende, weniger Puderpartikel enthaltende
Pudergas wird durch den Transportgasstrom 18 in tangen
tialer Richtung längs der Förderebene 10 in der Zeichnung
nach unten bewegt, so daß laufend weitere Puderpartikel
gegen die klebrige zu bestäubende Oberfläche der Druck
bogen geführt werden.
Um eine derartige effektive Übertragung von Puderpartikeln
auf die Druckbogen zu gewährleisten, ist der Abgabeschacht
14 für den Transportgasstrom 16 unter einem Winkel w gegen
die Förderebene 10 geneigt, der beim hier betrachteten
Ausführungsbeispiel etwa 22° beträgt. Die Höhe des
Abgabeschachtes 14 ist entsprechend dem Winkel w auf die
Länge eines Fensters 28 abgestimmt, welches in einer zur
Förderebene 10 weisenden Wand 30 eines Gehäuses 32 vor
gesehen ist.
An seinem stromaufseitigen Ende trägt das Gehäuse 32 einen
Absaugschacht 34, der über einen Puder-Abscheidezyklon
36 mit dem Einlaß eines Sauggebläses 38 verbunden ist.
Die Achse des Absaugschachtes 34 schließt mit der Förder
ebene 10 einen Winkel ein, der betragsmäßig gleich groß
ist wie der Winkel w, jedoch entgegengesetztes Vorzeichen
hat.
Unterhalb des Absaugschachtes 34 ist ein Sperrluftschacht
40 angeordnet, in welchem senkrecht zur Zeichenebene auf
einanderfolgend eine Mehrzahl von Gebläserädern 42 ange
ordnet ist. Diese erzeugen einen Sperrluftstrom 44, der
die Mischung aus Transportgas und verarmtem Pudergas in
den zur Förderebene 10 angestellten Absaugschacht 34 um
lenkt, wie bei 46 gezeigt.
Die von der Förderebene 10 abliegende Wandfläche des Ge
häuses 32 ist durch eine mikroporöse Platte 48 gebildet,
hinter welcher ein Druckluftkasten 50 liegt. Ähnlich ist
die in der Zeichnung unter der Zeichenebene liegende Wand
des Gehäuses 32 durch eine Platte 52 gebildet, die eben
falls aus mikroporösem Material hergestellt ist, und hinter
welcher ebenfalls ein Druckluftkasten liegt. Die über
der Zeichenebene zu denkende Begrenzungswand des Gehäuses
32 ist analog ausgebildet. Der Druckluftkasten 50 und
die anderen Druckluftkästen sind über einen Druckregler
54 mit einer Druckluftleitung 56 verbunden. Auf diese
Weise tritt aus den Oberflächen der Platten 48, 52 ständig
mit geringer Geschwindigkeit Luft aus, wodurch verhindert
wird, daß sich auf den Platten 48, 52 Puderpartikel an
sammeln.
Etwas hinter der Förderebene 10 ist eine Leitplatte 58
angeordnet, die größere Abmessungen hat als das Fenster
28, und am stromaufseitigen Ende mit einer Einlaufschräge
60 und am stromabseitigen Ende mit einer Auslaufschräge
62 versehen ist. Diese Schrägen arbeiten mit den Druck
bogen-Greifstangen zusammen.
In dem zwischen der Einlaufschräge 60 und der Förderebene
10 liegenden keilförmigen Spalt ist ein Druckluft-Verteiler
rohr 64 angeordnet, welches eine Vielzahl senkrecht zur
Zeichenebene aufeinanderfolgender und in den keilförmigen
Spalt weisender Druckluft-Abgabedüsen 66 aufweist.
Ähnlich ist in dem durch die Förderebene 10 und die Aus
laufschräge 62 begrenzten keilförmigen Raum ein Druckluft-Ver
teilerrohr 68 mit axial beabstandeten Druckluft-Abgabe
düsen 70 vorgesehen.
Die Leitplatte 58 dient zum einen als Abstützung für die
Druckbogen gegen das anströmende Pudergas und Transport
gas. Ferner dient die Leitplatte 58 als Abdeckung für
das Fenster 28, an welcher Pudergas und Transportgas zu
rückgehalten und zum Absaugschacht 34 zurückgelenkt werden,
wenn sich kein Druckbogen vor dem Fenster 28 befindet,
oder nur ein Teil eines Druckbogens dort steht.
Die Druckluft-Verteilerrohre 64 und 70 sind mit dem Aus
gang eines Gebläses 72 verbunden, welches von einer Gebläse-Steuer
einheit 74 her gesteuert wird. Letztere steuert
ferner das Sauggebläse 38 und Antriebsmotoren 76, 78,
welche die Gebläseräder 16 bzw. 42 antreiben.
Die Gebläse-Steuereinheit 74 arbeitet in Abhängigkeit
vom Ausgangssignal eines Geschwindigkeitsfühlers 80,
der ein zur Fördergeschwindigkeit der Druckbogen-Greif
stangen proportionales Signal bereitstellt. Es kann sich
hierbei um einen Tachogenerator handeln, der mit einem
Kettenrad zusammenarbeitet, über welches eine die Druck
bogen-Greifstangen tragende Kette läuft. Die Gebläse-Steuer
einheit 74 arbeitet grob gesprochen so, daß sie die
Förderleistung der verschiedenen Gebläse erhöht, wenn die
Fördergeschwindigkeit der Produkte erhöht wird, umgekehrt
die Förderleistung der Gebläse herabsetzt, wenn die Pro
dukte langsamer bewegt werden. Um bei dieser Geschwindig
keitssteuerung von einer linearen Zuordnung zwischen der
Fördergeschwindigkeit der Produkte und der Leistung der
Gebläse abweichen zu können, ist zwischen den Ausgang
des Geschwindigkeitsfühlers 80 und den Eingang der Ge
bläse-Steuereinheit 74 ein Kennlinienkreis 82 eingefügt,
der z. B. für kleine Fördergeschwindigkeiten eine konstante
kleine Sockelleistung der Gebläse einstellen kann, und
für hohe Fördergeschwindigkeiten eine konstante obere
Gebläseleistung vorgeben kann, wobei diese Bereiche durch
eine Proportionalzone verbunden sind. Es versteht sich,
daß die Förderleistungen der verschiedenen Gebläse ins
gesamt unterschiedlich sind: Die Menge der vom Sperrluft
schacht 40 abgegebenen Sperrluft ist deutlich kleiner
als die Menge der vom Abgabeschacht 14 abgegebenen Trans
portluft, und die Mengen der von den Druckluft-Verteiler
rohren 64, 68 abgegebenen Dichtluft ist nochmals deutlich
kleiner als die Menge der Sperrluft.
Bei dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
sind Vorrichtungskomponenten, die oben stehend unter Bezug
nahme auf Fig. 1 schon in funktionsäquivalenter Weise
beschrieben wurden, wieder mit denselben Bezugszeichen
versehen. Diese Komponenten werden nachstehend auch nicht
nochmals beschrieben.
Anstelle der Reihe von im Abgabeschacht 14 angeordneten
Gebläserädern 16 ist im Abgabeschacht 14 stromab der Puder
gas-Abgabedüsen 24 nun ein Abgaberohr 84 für Transportgas
angeordnet, welches eine Mehrzahl unter dem Winkel w gegen
die Förderfläche 10 angestellter Abgabedüsen 86 für Trans
portluft aufweist. Die aus den Abgabedüsen 86 austretenden
Luftstrahlen bilden zusammen einen den Abgabeenden der
Pudergas-Abgabedüsen 24 benachbarten Luftstrom 18.
Die beiden Enden des Abgaberohres 84 sind über einen
steuerbaren Stromregler 88 mit dem Ausgang des Gebläses 72
verbunden. Die Steuerung des Stromreglers 88 erfolgt durch
die Gebläsesteuerung 74 analog zur Steuerung des Antriebs
motors 76 von Fig. 1.
Ähnlich ist anstelle des Satzes von Gebläserädern 42 ein
Abgaberohr 90 für Sperrluft vorgesehen, welches im Mittel
unter dem Winkel w gegen die Förderebene 10 angestellte
Abgabedüsen 92 für Sperrluft aufweist.
Das Abgaberohr 90 ist mit seinen beiden Enden über einen
Stromregler 94 mit dem Ausgang des Gebläses 72 verbunden,
wobei der Stromregler 94 durch die Gebläsesteuerung 74
in ähnlicher Weise gesteuert wird, wie der Antriebsmotor
78 beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
In Fig. 3 ist durch die gestrichelte Linie 96 der Verlauf
der die Greifer 6 tragenden Ketten der Druckbogen-Förderein
richtung gezeigt. 98 bezeichnet eine Druckbogen-Ablage
station. Im aufsteigenden Abschnitt des Förderweges
zwischen dem Auslauf der Mehrfarben-Druckmaschine und dem
Ende des Druckbogenförderweges, der über der Ablagestation
98 liegt, ist ein Bestäubungskasten 12 angeordnet. Bei
diesem sind wieder Komponenten, die oben stehend unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 schon beschriebenen
Komponenten funktional entsprechend, mit denselben Bezugs
zeichen versehen.
Die Transportgas bereitstellenden Gebläseräder 16 sind
nun stromauf des Pudergasverteilrohres 20 angeordnet,
während die den Sperrgasstrom erzeugenden Gebläseräder
42 stromab des Bestäubungsbereiches liegen. Die Gebläse
räder werden so ausgelegt und betrieben, daß der Trans
portgasstrom 18 kleiner ist als der Sperrluftstrom 44
aufgrund der geschilderten Anordnung verläuft der Trans
portgasstrom 18 mit einer zur Produkt-Förderrichtung pa
rallelen Komponente, während der Sperrgasstrom eine zur
Produkt-Förderrichtung entgegengesetzte Komponente auf
weist.
Zwischen dem Pudergas-Teilrohr 20 und dem Sperrluftschacht
40 ist ein großen Durchmesser aufweisendes Absaugrohr
100 vorgesehen. Dieses ist an seiner am weitesten stromab
liegenden Mantellinien mit einer Vielzahl von Absaugöff
nungen 102 versehen, die in den Fig. 4 und 5 der
besseren Darstellung halber um 90° nach oben gekippt
wiedergegeben sind, in Wirklichkeit also in den Zeichen
ebenen der Fig. 4 und 5 liegen, und zwar an der dort
links bzw. oben liegenden Seite des Absaugrohres 100.
Das Absaugrohr 100 hat in seinem von der Förderebene 10
abgewandten Bereich eine mittige Nebenluftöffnung 104,
die durch zwei entgegengesetzt symmetrisch bewegte Steuer
schieber 106 mehr oder weniger geöffnet werden können.
Das Verstellen der Steuerschieber 106 kann z. B. durch
eine transversale Betätigungsstange 108 erfolgen.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungs
beispiel, welches zum Einbau unter besonders beengten
Verhältnissen bestimmt ist, ist gegenüber dem Ausführungs
beispiel nach Fig. 3 der stromaufseitige Satz von Ge
bläserädern 16 durch ein Abgaberohr 84 ersetzt, wie es
oben stehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert wurde.
Im stromabseitigen Bereich des Bestäubungskastens 12,
wo in der Regel mehr Einbauplatz zur Verfügung steht,
sind dagegen weiterhin die Gebläseräder 42 vorgesehen.
In den Fig. 6 und 7 ist ein steuerbares Schlitzrohr
110 wiedergeben. Dieses hat eine Mehrzahl längs einer
Mantellinie aufeinanderfolgender und nur durch kleine
Stege 112 getrennter Schlitze 114, die einen im wesent
lichen durchgehenden axialen Schlitz größerer Breite
vorgeben.
Auf der Außenfläche des Stützrohres 110 ist ein teil
zylindrischer Steuerschieber 116 in Umfangsrichtung
verdrehbar, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser
des Schlitzrohres 110 entspricht.
Durch Verdrehen des Steuerschiebers 116 auf dem Schlitzrohr
110 kann man somit die effektive Erstreckung der Schlitze
114 in Umfangsrichtung variieren und so den Strömungsquer
schnitt des Schlitzes 114 verändern. Das Bewegen des
Steuerschiebers 116 kann z. B. durch einen Stellmotor 118
erfolgen, der mit einem Ritzel 120 in ein vom Steuer
schieber 116 getragenes Zahnkranzsegment 122 eingreift.
Das Schlitzrohr 110 kann sowohl zur Abgabe eines Gasstromes
als auch zum Ansaugen von Gas verwendet werden. In beiden
Anwendungen hat man eine in Rohrlängsrichtung, also in zur
Produkt-Förderrichtung transversaler Richtung gleichförmige
Gasabgabe bzw. Gasansaugung, wobei die Stärke des die
Schlitze 114 passierenden Stromes durch Verdrehen des
Steuerschiebers 116 einstellbar ist.
Claims (28)
1. Verfahren zum Bestäuben von Produkten, insbesondere
Druckprodukten, bei welchem
- a) aus Puderpartikeln und einem Gas ein Pudergasstrom hergestellt wird; und
- b) der Pudergasstrom gegen die Oberfläche der längs einer
Förderfläche bewegten Produkte gerichtet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß - c) ein Transportgasstrom mit zur Förderfläche der Produkte tangentialer Geschwindigkeitskomponente gegen die Ober fläche der Produkte gerichtet wird, wobei der Trans portgasstrom den Pudergasstrom räumlich überlappt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pudergasstrom und die Förderfläche der Pro
dukte im wesentlichen einen rechten Winkel miteinander
einschließen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anstellwinkel zwischen dem Träger
gasstrom und der Förderfläche der Produkte zwischen 5°
und 60°, vorzugsweise zwischen 10° und 45°, nochmals
vorzugsweise zwischen 15° und 25° beträgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Größe des Transportgasstromes
in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit der Produkte
eingestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Überlappungsbereich zwischen
Pudergasstrom und Transportgasstrom der Förderfläche der
Produkte benachbart ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Sperrgasstrom mit zur Förder
fläche der Produkte tangentialer Geschwindigkeitskomponente
gegen die Oberfläche des Produkte gerichtet wird, welcher
dem Transportgasstrom entgegengesetzt ist und welcher
bezüglich des Pudergasstromes dem Transportgasstrom
gegenüber liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportgasstrom eine der Förderrichtung
der Produkte entgegengesetzte tangentiale Komponente auf
weist und größer ist als der Sperrgasstrom, der eine mit
der Förderrichtung der Produkte gleichlaufende tangentiale
Komponente hat.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportgasstrom eine mit der Förderrichtung
der Produkte laufende tangentiale Komponente aufweist
und kleiner ist als der Sperrgasstrom, der eine zur Förder
richtung der Produkte gegenläufige tangentiale Komponente
hat.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß Transportgas und ggf. Sperrgas
aus einem Raumbereich abgesaugt werden, welcher in Förder
richtung der Produkte gesehen stromab des Überlappungsbe
reiches von Transportgasstrom und Pudergasstrom liegt.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, mit mindestens einer Pudergas-Ab
gabeeinrichtung (24), welche sich transversal zur
Förderrichtung der Produkte erstreckt, vorzugsweise eine
Mehrzahl in transversaler Richtung beabstandeter Abgabe
düsen für Pudergas aufweist und die mit einem Pudergasgene
rator (22) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
sie aufweist: eine Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88)
für Transportgas, welche sich in Breitenrichtung, trans
versal zur Förderrichtung der Produkte erstreckt und
durch welche ein Transportgasstrom (18) mit zur Förderebene
(10) der Produkte (8) tangentialer Komponente erzeugt
wird, und ein die Pudergas-Abgabeeinrichtung (24) umge
bendes Gehäuse (32), welches sich zwischen der Transport
gas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88) und einer Absaug
einrichtung (34; 100) erstreckt, wobei die Breitenrichtung
der Absaugeinrichtung in zur Förderrichtung der Produkte
transversaler Richtung verläuft und die Absaugeinrichtung
(34; 100) mit einem Sauggebläse (38) in Verbindung steht;
und daß die Wirkebene der Transportgas-Abgabeeinrichtung
(16, 76; 72, 84-88) und die Wirkebene der Absaugeinrich
tung (34; 100) eine zur Förderfläche (10) der Produkte
tangentiale Komponente aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkebenen der Transportgas-Abgabeeinrichtung
(16, 76; 72, 84-88) und der Absaugeinrichtung (34; 100) im
wesentlichen entgegengesetzt gleichen Anstellwinkel (w)
zur Förderfläche (10) der Produkte (8) aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der durch die Pudergas-Abgabeeinrich
tung (24) vorgegebenen Wirkebene die Abgabeenden von
Pudergas-Abgabedüsen (24) kleineren Abstand von der
Förderfläche (10) der Produkte aufweisen als die Wirkebene
der Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß beabstandete Pudergas-Abgabedüsen
(24) der Pudergas-Abgabeeinrichtung von einem Pudergas-Ver
teilerrohr (20) getragen sind, so daß man ein rechen
ähnliches Gebilde erhält, wobei die Enden der Zinken des
Rechens durch die Enden der Abgabedüsen (24) gebildet
sind und der Förderfläche (10) der Produkte benachbart
sind, während das Pudergas-Verteilerrohr (20) von der
Förderfläche (10) abliegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achsen der Pudergas-Abgabedüsen
(24) senkrecht auf der Förderfläche (10) der Produkte
stehen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Pudergas-Verteilerrohr (20) in Strö
mungsrichtung des Transportgases gesehen hinter Nabenab
schnitten von Gebläserädern (16) angeordnet ist, welche
in einem Transportgas-Abgabeschacht (14) in transversaler
Richtung nebeneinander liegend angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Absaugeinrichtung
(34; 100) und der Förderfläche (10) der Produkte eine
Sperrlufteinrichtung (40; 90, 92) angeordnet ist, deren
Breitenrichtung in zur Förderrichtung der Produkte trans
versaler Richtung verläuft und die durch ein Gebläse (42;
72) beaufschlagt wird.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß Wände (48, 52) des Gehäuses (32)
welches die Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72,
84-88) mit der Absaugeinrichtung (34; 100) verbindet,
zumindest teilweise aus mikroporösem Material hergestellt
sind und ihre Rückseite mit Druckluftkammern (50) in
Verbindung steht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß sich zwischen der Transportgas-Ab
gabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88) und der Absaug
einrichtung (34; 100) ein Leitkörper (58) erstreckt,
welcher die Förderfläche (10) vorgibt oder dieser benach
bart ist und vor welchem die Produkte vorbeilaufen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitkörper (58) zumindest bei seinem in Pro
duktförderrichtung gesehen stromaufseitigen Ende, vorzugs
weise auch bei seinem stromabseitigen Ende, mit einer
Führungsschräge (60; 62) für Produktträger (6) versehen
ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß beim stromaufseitigen Ende des Leitkör
pers (58) eine Luftabgabeeinrichtung (64, 66) vorgesehen
ist, welche einen zur Transportgas-Abgabeeinrichtung (14)
hin gerichteten, im wesentlichen parallel zum Leitkörper
(58) verlaufenden und sich über die Breite der Absaug
einrichtung (34; 100) erstreckenden Dichtluftstrom erzeugt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß am stromabseitigen Ende
des Leitkörpers (58) eine Luftabgabeeinrichtung (68, 70)
vorgesehen ist, welche einen zur Absaugeinrichtung (34;
100) hin gerichteten, im wesentlichen parallel zum Leit
körper (58) verlaufenden, und sich über die Breite der
Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88)
erstreckenden Dichtluftstrom erzeugt.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die verschiedenen Gebläse (16;
38; 42; 72) durch eine Steuereinheit (74) jeweils gemäß
der Fördergeschwindigkeit der Produkte gesteuert werden,
wozu die Steuereinheit (74) eingangsseitig mit einem
Geschwindigkeitsfühler (80) verbunden ist, der mit der
Produktfördereinrichtung zusammenarbeitet.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportgas-Abgabeeinrichtung
(72, 84 bis 88) und ggf. die Sperrgas-Abgabeeinrichtung
(72, 90 bis 94) ein Abgaberohr (84; 90) aufweisen, welches
von beiden Enden her mit Transportgas bzw. Sperrgasbeauf
schlagt wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23 zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Absaugeinrichtung ein Absaugrohr (100) aufweist,
welches an beiden Enden mit einem Sauggebläse verbunden
ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 24 zur
Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung ein zur Förder
richtung der Produkte transversales Absaugrohr (100) auf
weist, welches über eine Puderabtrenneinheit (36), ins
besondere einen Puderabscheidezyklon mit dem Einlaß eines
Sauggebläses (38) verbunden ist und daß das Absaugrohr
(100) eine steuerbare Nebenluftöffnung (104) aufweist, über
welches es mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung
bringbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nebenluftöffnung (104) symmetrisch zur Mitte
des Absaugrohres (100) in einem von der Förderebene
der Produkte abliegenden Wandbereich des Absaugrohres
(100) vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nebenluftöffnung (104) durch zwei zwangsweise
in Rohr-Längsrichtung symmetrisch zur Mitte des Absaug
rohres (100) bewegbare Steuerschieber (106) oder einen
transversal zur Rohrlängsrichtung bewegbaren Steuerschieber
(116) steuerbar ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zur Abgabe oder zum Ansaugen
von Gas verwendetes Schlitzrohr (110) eine sich im wesentli
chen über die gesamte axiale Länge ersteckende Öffnung
(114) aufweist und auf der Außenfläche des Abgaberohres
ein Steuerschieber (116) in Umfangsrichtung verschiebbar
angeordnet ist.
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