DE19643611A1 - Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Bereichen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten BereichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum
Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopierein
richtungen erzeugten, betonerten Bereichen.
In anschlaglosen Druck- und Kopiergeräten wird zur Erzeugung
eines sichtbaren Bildes Farbstoff oder Toner auf ein Trägerme
dium aufgebracht und gegebenenfalls auf diesem fixiert. Hier
bei wird zwischen direkt und indirekt arbeitenden, anschlaglo
sen Druck- und Kopiergeräten unterschieden. Bei direkt arbei
tenden Druck- und Kopiereinrichtungen, wie beispielsweise Tin
tenstrahl-Druckern, wird das Bild direkt auf einem Aufzeich
nungsträger erzeugt. Bei indirekt arbeitenden Druck- und Ko
piereinrichtungen, wie beispielsweise bei den meisten elektro
fotografischen Druck- und Kopiereinrichtungen, wird ein Toner
bild zunächst auf einem Bilderzeugungsmedium, wie beispiels
weise einem Fotoleiter, erzeugt, anschließend auf einen Auf
zeichnungsträger übertragen und auf diesem fixiert.
Eine erzielbare Druckqualität hängt insbesondere von dem Ein
färbungsgrad eines Druck- bzw. Tonerbildes, und somit von der
Menge des auf einen Aufzeichnungsträger übertragenen Farb
stoffs bzw. Toners ab. Ferner muß beispielsweise bei Vollflä
chen, gerasterten Halbtonflächen, Linien, Zeichen u. ä. der
Einfärbungsgrad des Druckbildes in bestimmten Grenzen gehalten
werden. Daher muß zuerst der Einfärbungsgrad eines Druck- bzw.
Tonerbildes gemessen und anschließend mit Hilfe eines Regelsy
stems entsprechend dem Meßergebnis die aufzubringende Farb
stoff- bzw. Tonermenge eingestellt werden. Entsprechend den
Anforderungen an die Druckqualität kann der Regelvorgang auch
in bestimmten zeitlichen Abständen wiederholt werden.
Zum Bestimmen bzw. Messen des Einfärbungsgrades von Druck- bzw.
Tonerbildern werden beispielsweise Flächenbereiche ge
zielt eingefärbt, die als Druck- oder Tonermarken bezeichnet
werden.
Ein Bestimmen bzw. Messen des Einfärbungsgrades von Druck- oder
Tonermarken kann direkt auf einem Aufzeichnungsträger
und/oder einem Bilderzeugungsmedium, wie beispielsweise einer
Fotoleitertrommel, vorgenommen werden.
Bei elektrofotografischen Druck- und Kopiereinrichtungen wird
beispielsweise von einem Zweikomponenten-Entwickler, d. h. ei
nem Entwicklergemisch aus Träger und Toner, der Toner von ei
ner Entwicklerstation aus an den Fotoleiter übertragen. Hier
bei wird in Abhängigkeit von dem eingesetzten Verfahren aus
dem Zweikomponenten-Entwickler der Toner von belichteten oder
nicht-belichteten Bereichen auf dem Fotoleiter angezogen. Die
Menge Toner, die an dem Fotoleiter angezogen wird, ist hierbei
unter anderem von dem Mischungsverhältnis der beiden Komponen
ten des Zweikomponenten-Entwicklers und einer an den Fotolei
ter angelegten Bias-Spannung abhängig.
Zur Erzielung einer geforderten Druckqualität muß die auf den
Fotoleiter aufgebrachte Tonermenge und damit die Einfärbung
eines Druck- oder Tonerbildes genau in vorgegebenen Grenzen
gehalten werden, da beispielsweise eine schwarz einzufärbende
Fläche nur tiefschwarz erscheint, wenn ausreichend Toner auf
gebracht wird. Andererseits darf beispielsweise bei dünnen,
dicht nebeneinander liegenden Linien nicht zuviel Toner aufge
tragen werden, da sonst die Linien ineinander verlaufen.
Ferner ist es aus ökonomischen sowie ökologischen Gründen auch
bei einer einzufärbenden Fläche nicht sinnvoll bzw. vertret
bar, mehr Toner auf den Fotoleiter als unbedingt notwendig
aufzutragen oder anders ausgedrückt, es soll möglichst nur im
mer soviel Toner aufgebracht werden, wie für den jeweils ge
wünschten Einfärbungsgrad benötigt wird.
Zum Messen des Einfärbungsgrades von Druck- oder Tonerbildern
in Form von Tonermarken sind optoelektrisch arbeitende Sensor
systeme bekannt. Bei Verwenden solcher Sensorsysteme wird eine
Tonermarke mit Testlicht, beispielsweise mit sichtbarem oder
infrarotem Licht, bestrahlt. Aufgrund unterschiedlicher Refle
xions- und Absorptionseigenschaften von Tonermarken, welche
von der Tonermenge auf der Tonermarke abhängen, bzw. eines
Toner tragenden Mediums wird mittels eines optoelektrischen
Sensorsystems die Intensität des reflektierten bzw. transmit
tierten Licht gemessen und daraus der Einfärbungsgrad be
stimmt.
Das reflektierte bzw. transmittierte Licht wird mit Hilfe ei
nes Fotoempfängers, beispielsweise eines Fotowiderstands, ei
ner Fotodiode oder eines Fototransistors in ein elektrisches
Signal umgesetzt. Mit Hilfe dieses elektrischen Meßsignals
wird die an den Fotoleiter zu übertragende Tonermenge bei
spielsweise durch Ändern des Mischungsverhältnisses der zwei
Komponenten eines Entwicklergemisches neu eingestellt.
Optoelektrisch arbeitende Sensorsysteme, die zum Bestimmen ei
nes Einfärbungsgrades von Tonermarken verwendet werden, wei
sen insbesondere den Nachteil auf, daß durch die optischen Ei
genschaften des Toner tragenden Mediums die Intensität des re
flektierten Lichts und damit das von dem optoelektrischen Sen
sorsystem erzeugte elektrische Signal beeinflußt wird. Wird
beispielsweise der Einfärbungsgrad direkt auf einem Aufzeich
nungsträger gemessen, so können bereits bei Verwenden ver
schiedener Papierarten Druckbild-Fehlanpassungen auftreten.
Ähnliche Druckbild-Fehlanpassungen können beispielsweise durch
Schwankungen in den Fotoleiter-Chargen auftreten.
Nachteilig ist außerdem, daß bei zunehmender Betonerung von
Vollflächen-Tonermarken die reflektierte bzw. transmittierte
Lichtmenge nur so lange abnimmt, bis sämtliche Flächenelemente
der Tonermarke einmal lückenlos mit Toner bedeckt sind. Eine
danach weiter zunehmende, mehrlagige Belegung der Tonermarke
führt bei vollständig absorbierendem Tonermaterial nicht mehr
zu Veränderungen der reflektierten/absorbierten Lichtmenge und
damit des elektrischen Signals und kann deshalb mit optoelek
trischen Sensoren nicht erkannt werden.
Mit Hilfe eines optoelektrisch arbeitenden Sensorsystems läßt
sich somit nicht feststellen, wie viele Tonerschichten oder
-lagen auf einer Tonermarke übereinander liegen. Da eine
schwarze Fläche bereits bei durchschnittlich 1,5 bis 2 Toner
schichten erzielt wird, führt jeder zusätzlich aufgebrachte
Toner zu unnötig hohem Tonerverbrauch; dies läßt sich jedoch
mittels eines optoelektrischen Sensorsystems nicht mehr fest
stellen.
Ein weiterer Nachteil von optoelektrischen Sensorsystemen be
steht darin, daß unterschiedliche Tonerfabrikate bzw. ver
schiedenfarbige Toner auch unterschiedliche Reflexions- und
Absorptionseigenschaften haben. Daher ist ein optoelektrischer
Sensor an den jeweils verwendeten Toner bzw. jeden farbigen
Toner speziell anzupassen, was sehr kostenintensiv sein kann.
Im Extremfall können optoelektrische Sensorsysteme bei be
stimmten Farbtonern überhaupt nicht eingesetzt werden.
Bei elektrofotografischen Druck- und Kopiereinrichtungen, in
welchen zur Bilderzeugung Licht verwendet wird, kann der Ein
satz optoelektrisch arbeitender Sensorsysteme zum Feststellen
von Tonermarken zu unerwünschten Wechselwirkungen des verwen
deten Testlichts mit dem lichtempfindlichen Bilderzeugungsme
dium führen. Durch solche Wechselwirkungen kann einerseits die
Druckqualität beeinträchtigt und andererseits die Lebensdauer
des lichtempfindlichen Bilderzeugungsmediums verkürzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Bestimmen eines Ein
färbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeug
ten, betonerten Bereichen dahingehend zu verbessern, daß das
Aufbringen von Toner so geregelt wird, daß der Einfärbungsgrad
eines Tonerbildes in einem vorgegebenen engen Toleranzbereich
gehalten wird, um dadurch die Bildqualität zu verbessern und
gleichzeitig den Tonerverbrauch zu optimieren.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch die Merkmale in
Anspruch 1, 2 oder 3 gelöst. Ferner ist dies gemäß der Erfin
dung mit einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 9 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen sind
Gegenstand weiterer Ansprüche.
Bei den erfindungsgemäßen Verfahren zum Bestimmen eines Ein
färbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeug
ten, betonerten Bereichen werden mittels eines Sensors, in an
deren Ausführungsformen vorzugsweise mittels zwei Sensoren,
gegen eine auf einem Trägermedium aufgebrachte Tonermarke so
wie auch gegen ein unbetonertes Trägermedium gemessen. Um
diese Meßwerte zu erhalten, sind gemäß der Erfindung als Sen
soren vorzugsweise kapazitive Sensoren verwendet, die übli
cherweise als Abstandssensoren bezeichnet werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist von der Erkenntnis
ausgegangen, daß der Einfärbungsgrad einer gleichmäßig beto
nerten bzw. gleichmäßig gerastert betonerten Fläche in einer
festen, vorgegebenen Abhängigkeit zur mittleren integralen
Tonerschichtdicke steht. Die mittels eines erfindungsgemäßen
kapazitiven Sensors gemessene Tonerschichtdicke ist somit ein
Maß für den Einfärbungsgrad der betonerten Flächenbereiche.
Das Verwenden von solchen Abstandssensoren gemäß der Erfindung
ist besonders vorteilhaft, da bei kapazitiven Sensoren kein
Testlicht erforderlich ist; somit treten einerseits keine
Wechselwirkungen mit dem lichtempfindlichen Bilderzeugungsme
dium auf, und andererseits ist es nicht erforderlich, den Sen
sor unterschiedlichen Tonerfarben oder Papiersorten anzupas
sen. Vielmehr läßt sich mit Hilfe eines kapazitiven Sensors
gemäß der Erfindung die Schichtdicke des Toners unabhängig von
Tonerart oder Tonerfarbe oder auch unabhängig von einem Toner
tragenden Medium, wie beispielsweise einem Fotoleiter oder ei
ner Papiersorte, bestimmen.
Bei Benutzen eines kapazitiven Sensors bei dem erfindungsgemä
ßen Verfahren in elektrofotografischen Druck- und Kopierein
richtungen wird vorzugsweise der leitfähige Untergrund eines
Fotoleiters unter dessen fotoempfindlichen Schicht als eine
der beiden Kondensatorplatten verwendet.
Gemäß einer vorteilhaften ersten Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades
von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten
Bereichen wird vorzugsweise mittels eines kapazitiven Sensors
gegen eine auf einem Trägermedium vorgesehene Tonermarke ge
messen und zum Bestimmen des Einfärbungsgrades eine Schicht
dicke dT gemäß der nachstehenden Gleichung (1) bestimmt:
Hierbei sind mit UT eine Spannung, die mittels des Sensors ge
gen die Tonermarke gemessen wurde, mit K eine geometrie- und
ladungsabhängige Sensorkonstante, mit dP die Dicke einer foto
elektrischen Schicht, mit d der Abstand des Sensors von der
fotoempfindlichen Schicht, mit εT die Dielektrizitätskonstante
der Tonermarke, mit εM die Dielektrizitätskonstante des Mediums
der Umgebung, und mit εP die Dielektrizitätskonstante der fo
toempfindlichen Schicht bezeichnet.
Gemäß vorteilhaften zweiten und dritten Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Verfahrens wird mittels des Sensors gegen
das unbetonerte Trägermedium und mittels desselben Sensors ge
gen eine auf ein Trägermedium aufgebrachte Tonermarke gemessen
oder die beiden Meßvorgänge werden mit Hilfe von zwei Sensoren
durchgeführt. Anschließend werden sowohl bei beiden vorteil
haften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens die
erhaltenen beiden Meßwerte miteinander verglichen.
Gemäß einer modifizierten Weiterbildung sowohl der zweiten als
auch der dritten vorteilhaften Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Verfahrens ist das Vergleichen der beiden erhaltenen
Meßwerte dahingehend spezifiziert, daß zum Bestimmen des Ein
färbungsgrades die Schichtdicke dT der Tonermarke mittels eines
Differenzpotentials UDiff, welches die Differenz einer Spannung
UT bei Messen gegen eine Tonermarke und einer Spannung UoT bei
Messen gegen einen unbetonerten Bereich eines Trägermediums
ist, mit Hilfe der nachstehenden Gl. (2) bestimmt wird:
Hierbei sind mit K eine geometrie- und ladungsabhängige Sen
sorkonstante, mit εT die Dielektrizitätskonstante der Tonermar
ke und mit εM die Dielektrizitätskonstante des Mediums bezeich
net.
Wenn die Spannungen UT und UoT nacheinander mit nur einem Sen
sor gemessen werden, wird der Sensor hierzu jeweils in solche
Positionen gebracht, daß in einer ersten Position die Spannung
UoT gegen den unbetonerten Bereich des Trägermediums gemessen
wird, während in einer zweiten Position die Spannung UT gegen
die auf einem Trägermedium aufgebrachte Tonermarke gemessen
wird. Wenn die beiden Spannungen UT und UoT nacheinander mit
tels desselben Sensors gemessen werden, wird vorzugsweise der
in entsprechenden Zeitabständen gegen das unbetonerte Träger
medium gemessene Spannungswert in einem Speicher abgelegt und
aus diesem zur Bildung des Differenzpotentials UDiff abgerufen.
Gemäß noch einer weiteren modifizierten Ausbildung der dritten
vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird zuerst beispielsweise mittels des ersten Sensors und an
schließend mittels des zweiten Sensors jeweils sowohl gegen
das unbetonerte Trägermedium als auch gegen die auf dem Trä
germedium aufgebrachte Tonermarke gemessen. Hierbei sind die
beiden Sensoren in der Transportrichtung des Trägermediums
hintereinander angeordnet und messen zeitversetzt die gleichen
betonerten oder nicht betonerten Oberflächenelemente des Trä
germediums.
Zur Bestimmung des Einfärbungsgrades aus den beiden erhaltenen
Meßwerten wird dann die Schichtdicke dT gemäß der vorstehend
wiedergegebenen Gleichung bestimmt, mit dem Unterschied, daß
das Differenzpotential UDiff durch ein Potential U'Diff gemäß der
nachstehenden Gleichung ersetzt wird:
wobei , Spannungen sind, die jeweils mittels des ersten
Sensors gegen die Tonermarke bzw. gegen die unbetonerte Fläche
gemessen werden und sowie Spannungen sind, die je
weils mittels des zweiten Sensors gegen die Tonermarke bzw.
die unbetonerte Fläche gemessen werden.
Gemäß noch einer anderen modifizierten Ausbildung der zweiten
oder dritten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wer
den ausgehend von einer (beispielsweise mit Hilfe einer Licht
schranke) festgelegten Ausgangsposition eines unbetonerten
Trägermediums mittels eines Sensors an einer Vielzahl von Meß
punkten die jeweils, dort vorhandenen Spannungen UoT gegen das
unbetonerte Trägermedium gemessen; die auf diese Weise erhal
tenen Spannungswerte werden in einem Speicher abgelegt. An
schließend werden bezüglich derselben Ausgangsposition bei ei
nem Teil der Vielzahl Meßpunkte auf dem unbetonerten Bereich
die jeweiligen Spannungen gegen betonerte Bereiche (bei
spielsweise in Form von Tonermarken) gemessen. Schließlich
wird analog den vorstehend beschriebenen Verfahrensschritten
zur Bestimmung des Einfärbungsgrades aus den erhaltenen Meß
werten eine Schichtdicke dT nach Gl. (2) oder (2') bestimmt.
Bei Verwenden der zuletzt beschriebenen vorteilhaften Weiter
bildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welchem die
Spannungen UoT und UT vorzugsweise mit zwei separaten, jedoch
baugleichen Sensoren gemessen werden, können Meßfehler ausge
schlossen werden, die beispielsweise bei elektrofotografischen
Druck- und Kopiereinrichtungen auftreten würden, in denen eine
Fotoleitertrommel eingesetzt ist, deren Achse keinen einwand
freien Rundlauf aufweist. Gleichzeitig sind dadurch auch Meß
fehler eliminiert, die bei einer Fotoleitertrommel mit Höhen
schlag entstehen würden.
Bei Vorsehen von zwei baugleichen Sensoren sind diese gemäß
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung fest
miteinander verbunden. Hierbei können die beiden fest mitein
ander verbundenen, baugleichen Sensoren senkrecht zur Trans
portrichtung eines Trägermediums bzw. senkrecht zur Drehrich
tung einer Fotoleitertrommel nebeneinander oder in der Trans
portrichtung des Trägermediums bzw. der Drehrichtung der Foto
leitertrommel auch hintereinander angeordnet sein.
Sobald zwei baugleiche Sensoren fest miteinander verbunden
sind, wirken sich auch Störungen, beispielsweise aufgrund von
Erschütterungen nicht auf die Meßergebnisse aus. Wenn die bei
den fest miteinander verbundenen Sensoren in Transportrichtung
bzw. in Fotoleiter-Drehrichtung hintereinander angeordnet
sind, waren die Meßergebnisse auch dann nicht verfälscht, wenn
die fiktive Achse einer Fotoleitertrommel nicht mit der tat
sächlichen Achse der Fotoleitertrommel zusammenfällt.
Des weiteren sind beliebige Kombinationen der beiden vorste
henden Anordnungsmöglichkeiten der Sensoren denkbar.
In Abhängigkeit von dem zu erzeugenden Druckbild werden in
Verbindung mit der Durchführung der erfindungsgemäßen Verfah
ren vorzugsweise Vollflächen- oder Raster-Tonermarken verwen
det. Ferner ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sowohl
die auf einer Tonermarke befindliche maximale, minimale oder
integrale Schichtdicke bestimmbar.
Bei den erfindungsgemäßen Verfahren werden somit die Messungen
weder durch Art oder Farbe des Toners noch durch optische Ei
genschaften des Toner tragenden Mediums beeinflußt bzw. ver
fälscht. Da die Schichtdicke und hieraus auch in etwa die An
zahl Schichten bestimmbar ist, kann die Schichtdicke, die bei
spielsweise zum Einfärben einer schwarzen Fläche 1,5 bis 2-
lagig sein sollte, entsprechend optimiert werden. Dadurch kann
der Tonerverbrauch bei gleichzeitig optimierter Druckqualität
gesenkt werden, was sowohl unter ökonomischen als auch ökolo
gischen Gesichtspunkten sehr vorteilhaft ist.
Bei Anwenden der erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich auch
die Qualität beim Vollfarbendruck wesentlich verbessern, da
beispielsweise erforderliche Tonerschichtdicken farbabhängig
eingestellt werden können.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a einen prinzipiellen Aufbau einer bevorzugten Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung für ei
nen Einsatz bei den erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 1b ein Ersatzschaltbild des in Fig. 1a dargestellten Auf
baus;
Fig. 2a und 2b jeweils Graphen von Spannungsverläufen bei Ver
wenden einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Einrichtung bei einer Fotoleiter
trommel mit Höhenschlag, und zwar Fig. 2a einen Span
nungsverlauf bei Messen gegen einen unbetonerten Be
reich und Fig. 2b einen Spannungsverlauf bei Messen ge
gen einen betonerten Bereich der Fotoleitertrommel mit
Höhenschlag;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Aufbaus einer wei
teren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Einrichtung bei Vorsehen von zwei senkrecht zur
Transportrichtung eines Trägermediums nebeneinander
angeordneten Sensoren, und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Aufbaus noch einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Vorrichtung bei Vorsehen von zwei in der Trans
portrichtung eines Aufzeichnungsmediums hintereinander
angeordneten Sensoren.
Fig. 1a zeigt einen prinzipiellen Aufbau einer bevorzugten Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung, in welcher
ein Sensor S mit einer Halterung 1 fest verbunden ist. Der
Sensor S ist in einem Abstand d von der Oberfläche einer fo
toempfindlichen Schicht 2 angeordnet, die beispielsweise auf
einer Fotoleitertrommel vorgesehen ist. Unterhalb der foto
leitfähigen Schicht 2 befindet sich ein leitfähiger, vorzugs
weise metallischer Untergrund 3, beispielsweise die Fotolei
tertrommel.
Wie Fig. 1a zu entnehmen ist, weist die fotoempfindliche
Schicht eine Dicke dP auf. Ferner ist Fig. 1a gegenüber dem
Sensor S auf der fotoempfindlichen Schicht 2 eine Tonermarke 4
mit einer die Dicke dT vorgesehen.
Im folgenden wird anhand von Fig. 1b, die ein Ersatzschaltbild
des in Fig. 1a dargestellten Aufbaus zeigt, das Bestimmen der
Dicke dT der Tonermarke 4 erläutert. Der in dem Ersatzschalt
bild oberste Kondensator mit einer Kapazität CM entspricht in
Fig. 1a dem Bereich zwischen dem Sensor S und der Tonermarke 4.
Der hellgraue mittlere Kondensator mit einer Kapazität CT ent
spricht der Tonermarke 4 und der dunkelgrau wiedergegebene
Kondensator mit einer Kapazität CP entspricht der fotoempfind
lichen Schicht 2.
Die Gesamtkapazität C des Ersatzschaltbildes bzw. der in
Fig. 1a dargestellten Anordnung läßt sich somit nach Gleichung
Gl. 1a berechnen.
Durch Einsetzen der vorstehend definierten Abstände d, dT und
dP und der entsprechenden Dielektrizitätskonstanten εM, εt und
εP, und zwar εM des Mediums zwischen Sensor S und Tonermarke 4,
εT der Tonermarke 4 und εP der fotoempfindlichen Schicht, sowie
durch Einführen einer geometrie- und ladungsabhängigen Sensor
konstante K läßt sich die mittels des Sensors gemessene Span
nung UT gegen die Tonermarke 4 durch Gl. 1b darstellen als:
Entsprechend läßt sich die mittels des Sensors gemessene Span
nung UoT gegen eine nicht-betonerte Oberfläche, d. h. eine Ober
fläche ohne Toner (oT) durch Gl. 1c darstellen als:
Durch Umformen der Gl. 1b und Einsetzen in Gl. 1c läßt sich die
Schichtdicke dT der Tonermarke 4 durch Gl. (1) folgendermaßen
darstellen:
Liegen beim Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung die bei
den Spannungswerte UT und UoT vor, so läßt sich mit Hilfe des
Differenzpotentials UDiff aus den beiden Spannungen UT und UoT
d. h. UDiff = UT - UoT aus den Gl'en. 1b und 1c die Schichtdicke
dT der Tonermarke 4 nach der erheblich einfacheren Gl. 2 berech
nen als:
Fig. 2a und 2b zeigen schematische Spannungsverläufe, die bei
Verwendung eines kapazitiven Sensors bzw. von kapazitiven Sen
soren bezüglich einer Fotoleitertrommel mit Höhenschlag gemes
sen werden. Hierbei sind in den Graphen der Fig. 2a und 2b auf
der Ordinate eine Spannung U und auf der Abszisse die Zeit
aufgetragen.
Die sinusförmige Linie in Fig. 2a gibt einen Spannungsverlauf
UoT wieder, den ein Sensor mißt, wenn die Messung direkt gegen
eine unbetonerte Fotoleitertrommel erfolgt. Dagegen zeigt
Fig. 2b zusätzlich noch einen Spannungsverlauf UoT, der dem in
Fig. 2a dargestellten überlagert ist. Der Spannungsverlauf in
Fig. 2b wird erhalten, wenn die Messung gegen einen betonerten
Bereich der Fotoleitertrommel, vorzugsweise gegen eine Toner
marke 4 (siehe Fig. 1a) erfolgt.
Da der Höhenschlag der Fotoleitertrommel eine zyklische, sich
wiederholende Abstandsänderung zwischen dem Sensor und der Fo
toleitertrommel bewirkt, kann eine elektronische Meßwertspei
cherung vorgenommen werden. Mit Hilfe der gemessenen Spannun
gen UoT und UT läßt sich dann die Schichtdicke dT der Tonermar
ke 4 eindeutig bestimmen.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Aufbaus einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung. In Fig. 3 sind zwei Sensoren S1 und S2 vorzugsweise
fest miteinander verbunden und senkrecht zur Drehrichtung der
Fotoleitertrommel 3 nebeneinander angeordnet. Hierbei verläuft
die Drehrichtung in der schematischen Darstellung der Fig. 3
auf den Betrachter der Fig. 3 zu, was unter der Fotoleitertrom
mel 3 durch einen in einem Kreis vorgesehenen Punkt angedeutet
ist, durch welchen die Spitze eines die Drehrichtung angeben
den Pfeils a angezeigt ist.
Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, ist der Sensor S1 gegenüber einem
unbetonerten Bereich eines Trägermediums in Form der fotolei
tenden Schicht 2 angeordnet, während der zweite Sensor S2 ge
genüber einer Tonermarke 4 angeordnet ist. Die mittels der
Sensoren S1 und S2 gemessenen Spannungsverläufe D1 bzw. D2, wel
che den Spannungsverläufen der Fig. 2a und 2b entsprechen, wer
den an die beiden Eingänge eines Differenzgliedes 5 angelegt.
Am Ausgang des Differenzglieds 5 ist dann der zeitliche Ver
lauf der Spannung UDiff wiedergegeben, welcher gemäß Gl. (2) be
tragsmäßig proportional der zu bestimmenden Schichtdicke dT
ist.
In Fig. 4 ist eine weitere schematische Darstellung eines Auf
baus einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wiedergegeben, bei welcher im Unterschied zu dem
Aufbau in Fig. 3 die beiden, vorzugsweise ebenfalls wieder fest
miteinander verbundenen Sensoren S1 und S2 in der Trans
portrichtung eines Trägermediums bzw. in der Drehrichtung der
Fotoleitertrommel 3 hintereinander angeordnet sind. Hierbei
ist die Drehrichtung durch den unter der Fotoleitertrommel 3
eingetragenen, nach rechts weisenden Pfeil a angezeigt.
Die mittels der beiden in Fig. 4 hintereinander angeordneten
Sensoren S1 und S2 erhaltenen Spannungsverläufe D'1 und D'2 ent
sprechen dem in Fig. 2b dargestellten Spannungsverlauf, bei
welchem der sinusförmigen Spannung UoT die gegen die Tonermarke
gemessene Spannung UT überlagert ist. Wie durch die gestrichel
ten Linien zwischen den beiden Diagrammen D'1 und D'2 verdeut
licht ist, sind die beiden der sinusförmigen Spannung UoT über
lagerten Spannungswerte UT zeitlich gegeneinander versetzt.
Bei der durch den Pfeil a in Fig. 4 angedeuteten Drehrichtung
der Fotoleitertrommel 3 liegt die mittels des Sensors S1 gemes
sene Spannung UT vor der mittels des Sensors S2 gemessenen,
gleich großen Spannung UT.
In Fig. 4 sind jedoch die Abstände der Spannungswerte UT sehr
stark verzerrt wiedergegeben. Wie stark die Verzerrung wirk
lich ist, kann daraus ersehen werden, daß beispielsweise eine
auf der Fotoleitertrommel aufgebrachte Tonermarke 4 ein Qua
drat mit einer Seitenlänge von 3 mm ist, während der Umfang ei
ner Fotoleitertrommel durchaus beispielsweise 750 mm betragen
kann. In den Diagrammen D'1 bzw. D'2 entspricht somit der si
nusförmige Verlauf einer vollständigen Sinuskurve einer einzi
gen Umdrehung einer Fotoleitertrommel beispielsweise mit dem
vorstehend angegebenen Trommelumfang von 750 mm.
Analog der Anordnung in Fig. 3 werden auch in Fig. 4 die durch
die Sensoren S1 und S2 erhaltenen Spannungsverläufe D'1 und D'2
an das Differenzglied 5 angelegt. Der Spannungsverlauf D'3 ent
spricht der Differenzbildung der Spannungsverläufe D'1 und D'2,
wobei die nach oben bzw. unten weisenden Peaks die Spannungs
werte
und
darstellen.
Mit Hilfe von zwei Sensoren S1 und S2, welche in der Trans
portrichtung eines Trägermediums bzw. in der Drehrichtung ei
ner Fotoleitertrommel hintereinander angeordnet sind, oder
welche senkrecht zu der Transportrichtung des Trägermediums
bzw. senkrecht zur Drehrichtung der Trommel nebeneinander an
geordnet sind, kann, wie vorstehend im einzelnen dargelegt
ist, ein Höhenschlag der Fotoleitertrommel vollständig ausge
glichen werden. Auf die Kopier- und Druckeinrichtung einwir
kende Erschütterungen haben jedoch auf eine Messung nur dann
keinen Einfluß, wenn die beiden Sensoren S1 und S2 fest mitein
ander verbunden sind, da sich dann die Erschütterungen auf
beide Sensoren in gleicher Weise auswirken und dadurch keine
Meßfehler entstehen.
Wenn jedoch eine fiktive Achse einer Fotoleitertrommel mit dem
tatsächlichen Achsenverlauf einen Winkel einschließt, wirkt
sich dieses Nicht-Fluchten der fiktiven und der tatsächlichen
Achse durch fest miteinander verbundene Sensoren S1 und S2 nur
nicht dann aus, wenn die Sensoren bezüglich der Drehrichtung
der Fotoleitertrommel hintereinander angeordnet sind.
Zusätzlich können auch Temperaturschwankungen durch das Ver
wenden von zwei Sensoren ausgeglichen werden, da beide Senso
ren gleich stark beeinflußt werden, wenn sie nur in geringem
Abstand voneinander angeordnet bzw. sogar fest miteinander
verbunden sind.
Claims (19)
1. Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in
Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Berei
chen, bei welchem
- a) mittels eines Sensors (S) gegen eine auf einem Trägermedium aufgebrachte Tonermarke (4) gemessen wird, und
- b) zur Bestimmung des Einfärbungsgrades eine Schichtdicke dT
der Tonermarke gemäß nachstehender Gl. (1) bestimmt wird:
wobei
UT eine Spannung ist, die mittels des Sensors (S) gegen die Tonermarke (4) gemessen wird,
K eine geometrie- und ladungsabhängige Sensorkonstante,
dP die Dicke einer fotoempfindlichen Schicht (2),
d der Abstand des Sensors (S) von der fotoempfindlichen Schicht (2),
εT die Dielektrizitätskonstante der Tonermarke (4),
εM die Dielektrizitätskonstante des Mediums der Umgebung, und
εP die Dielektrizitätskonstante der fotoempfindlichen Schicht (2) sind.
2. Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in
Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Berei
chen, bei welchem
- a1) mittels eines Sensors (S) gegen das unbetonerte Trägermedi um gemessen wird,
- a2) mittels desselben Sensors (S) gegen eine auf einem Träger medium aufgebrachte Tonermarke (4) gemessen wird, und
- b1) zur Bestimmung des Einfärbungsgrades die erhaltenen zwei Meßwerte miteinander verglichen werden.
3. Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in
Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Berei
chen, bei welchem
- a1') mittels eines ersten Sensors (S1) gegen ein unbetonertes Trägermedium gemessen wird,
- a2') mittels eines zweiten Sensors (S2) gegen eine auf das Trä germedium aufgebrachte Tonermarke (4) gemessen wird, und
- b1) zur Bestimmung des Einfärbungsgrades die erhaltenen zwei Meßwerte miteinander verglichen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei welchem nach den
Schritten
a1) und a2) oder a1') und a2')
a1) und a2) oder a1') und a2')
- b2) zur Bestimmung des Einfärbungsgrades aus den erhaltenen
zwei Meßwerten eine Schichtdicke dT gemäß nachstehender Gl. (2)
bestimmt wird:
mitUDiff = |UT - UoT|wobei
UDiff ein Differenzpotential ist,
UT eine Spannung ist, die mittels des Sensors (S) oder des zweiten Sensors (S2) gegen die Tonermarke (4) gemessen wird,
UoT eine Spannung ist, die mittels des Sensors (S) oder des er sten Sensors (S1) gegen eine unbetonerte Fläche gemessen wird,
K eine geometrie- und ladungsabhängige Sensorkonstante ist,
εT die Dielektrizitätskonstante der Tonermarke (4) ist, und
εM die Dielektrizitätskonstante des Mediums der Umgebung ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, bei welchem anstelle der Schrit
te a1') und a2')
- a3) mittels des ersten Sensors sowohl gegen das unbetonerte Trägermedium als auch gegen die auf dem Trägermedium aufge brachte Tonermarke gemessen wird;
- a4) mittels eines zweiten Sensors sowohl gegen das unbetonerte Trägermedium als auch gegen die auf dem Trägermedium aufge brachte Tonermarke gemessen wird, und
- b3) zur Bestimmung des Einfärbungsgrades aus den erhaltenen
zwei Meßwerten eine Schichtdicke dT gemäß nachstehender Gl. (2')
bestimmt wird:
mit
wobei
U'Diff ein Differenzpotential ist,
eine Spannung ist, die mittels des ersten Sensors (S1) ge gen die Tonermarke gemessen wird,
eine Spannung ist, die mittels des ersten Sensors (S1) ge gen die unbetonerte Fläche gemessen wird,
eine Spannung ist, die mittels des zweiten Sensors (S2) gegen die Tonermarke gemessen wird,
eine Spannung ist, die mittels des zweiten Sensors (S2) ge gen die unbetonerte Fläche gemessen wird,
K eine geometrie- und ladungsabhängige Sensorkonstante ist,
εT die Dielektrizitätskonstante der Tonermarke ist, und
εM die Dielektrizitätskonstante des Mediums der Umgebung ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß anstelle der Schritte a1) und
a2) oder a'1) und a'2)
- a4) ausgehend von einer definierten Ausgangsposition eines un betonerten Trägermediums mittels eines Sensors (2) an einer Vielzahl von Meßpunkten die jeweiligen Spannungen UoT gemessen und die erhaltenen Spannungswerte in einem Speicher abgelegt werden;
- a6) anschließend bezogen auf dieselbe Ausgangsposition des Trä germediums bezüglich eines Teils der Vielzahl Meßpunkte auf dem unbetonerten Trägermedium die jeweilige Spannungen (UT) gegen betonerte Bereiche (Tonermarken) gemessen werden, und
- b4) zum Bestimmen des Einfärbungsgrades aus den erhaltenen Meß werten eine Schichtdicke dT gemäß Gl. (2) oder (2') bestimmt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei welchem die
Schritte a1') und a2') mittels zwei Sensoren gleichzeitig
durchgeführt werden.
8. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Sensor (S) oder Sensoren (S1, S2) ka
pazitive Sensoren und eine Verarbeitungseinheit vorgesehen
sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Sensorplatte jedes kapazitiven Sen
sors (S, S1, S2) durch einen leitfähigen Untergrund gebildet
ist.
10. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Sensoren senkrecht zur Transportrichtung
des Trägermediums nebeneinander angeordnet sind und eine Ver
arbeitungseinheit vorgesehen ist.
11. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Sensoren in der Transportrichtung des Trä
germediums hintereinander angeordnet sind und eine Verarbei
tungseinheit vorgesehen ist.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die zwei Sensoren
fest miteinander verbunden sind.
13. Mittel zum Durchführen des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Tonermarke eine Vollflächen-Tonermarke vorgese
hen ist.
14. Mittel zum Durchführen des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Tonermarke eine Raster-Tonermarke vorgesehen
ist.
15. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 7, bei welchem als Trägermaterial ein Aufzeich
nungsträger vorgesehen ist.
16. Mittel zum Durchführen des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 bis 7, bei welchem als Trägermaterial ein Bilder
zeugungsmedium vorgesehen ist.
17. Verwenden des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
zum Bestimmen einer maximalen Schichtdicke.
18. Verwenden des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
zum Bestimmen einer minimalen Schichtdicke.
19. Verwenden des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
zum Bestimmen einer integralen Schichtdicke.
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|---|---|---|---|
| DE19655292A DE19655292B4 (de) | 1996-10-22 | 1996-10-22 | Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Bereichen |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19655292A DE19655292B4 (de) | 1996-10-22 | 1996-10-22 | Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Bereichen |
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ID=30469858
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| DE1996143611 Expired - Fee Related DE19643611B4 (de) | 1996-10-22 | 1996-10-22 | Verfahren zum Bestimmen eines Einfärbungsgrades von in Druck- und Kopiereinrichtungen erzeugten, betonerten Bereichen |
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