DE19629883A1 - Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeugs mit einem Wärmespeicher sowie Betriebsverfahren hierfür - Google Patents
Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeugs mit einem Wärmespeicher sowie Betriebsverfahren hierfürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeuges mit
einem Wärmespeicher für zumindest einen Teil der am Fahrzeug-An
triebsaggregat anfallenden Abwärme, insbesondere mit einem Latent-Wär
mespeicher, wobei der Wärmespeicher in einem Bypass zu einem Fahrzeug-
Heizungs-Wärmetauscher angeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung, die
von der EP 0 340 621 A2 als bekanntem Stand der Technik ausgeht, ein
Betriebsverfahren für einen derartigen Wärmeträger-Kreislauf.
Es ist bekannt, daß Kraftfahrzeuge mit wirkungsgradoptimierten Antriebs
aggregaten über ein zunehmend geringeres Wärmeangebot für den Betrieb
des Heizungssystemes des Fahrgast-Innenraumes verfügen. Um diesen
Mangel zu beheben, können Zuheizsysteme eingesetzt werden, beispiels
weise können elektrische Heizregister hinter dem Heizungs-Wärmetauscher
angeordnet sein. Um den Betrieb dieser Zuheizsysteme zu gewährleisten, ist
die Bereitstellung einer hohen elektrischen Leistung erforderlich, wozu lei
stungsfähige, nötigenfalls dann wassergekühlte Generatoren eingesetzt
werden müssen. Als nachteilig erweist sich hierbei, daß diese zusätzlichen
Heizungsanforderungen zu jedem Zeitpunkt vollständig vom elektrischen
System bereitgestellt werden müssen. Da beim Einsatz wirkungsgradopti
mierter Fahrzeug-Antriebsaggregate, deren Abwärme zu Heizzwecken ge
nutzt werden soll, gegenüber bisher üblichen Brennkraftmaschinen ein Hei
zungsleistungsdefizit in der Größenordnung von 2 kW kompensiert werden
muß, wird deutlich, daß das Generatorsystem hohe Anforderungen zu erfül
len hat. Hervorgehoben werden muß in diesem Zusammenhang, daß bei
Bereitstellung dieser zusätzlichen 2-kW-Leistung das Heizungssystem bei
wirkungsgradoptierten bzw. verbrauchsoptimierten Antriebsaggregaten ge
rade eben die Komforterwartungen erfüllt.
Eine Abhilfemaßnahme dieser Problematik besteht darin, einen Wärmespei
cher, insbesondere einen Latent-Wärmespeicher im Wärmeträgerkreislauf
des Kraftfahrzeuges vorzusehen, wie dies beispielsweise in der oben ge
nannten EP 0 340 621 A2 gezeigt ist. In diesem Zusammenhang soll aus
drücklich darauf hingewiesen werden, daß dieses beschriebene System
sowie die vorliegende Erfindung nicht nur bei Fahrzeug-Antriebsaggregaten
in Form von Brennkraftmaschinen, sondern auch bei solchen in Form von
Elektromotoren eingesetzt werden kann. Jedoch fällt sowohl bei Elektromo
toren, als insbesondere auch bei den neu entwickelten verbrauchs- sowie
wirkungsgradoptimierten Brennkraftmaschinen so wenig Abwärme an, daß
eine Wiederbeladung des Wärmespeichers in Fahrbetrieb des Kraftfahrzeu
ges eine relativ lange Betriebszeit, d. h. Fahrzeit, benötigt. Könnte dieser
Beladungszeitraum verkürzt werden, so würde ein Wärmespeicher, insbe
sondere Latent-Wärmespeicher aufgrund seiner Möglichkeiten zur Wärme
pufferung ein bestgeeignetes hochkomfortables Heizungssystem, insbeson
dere auch für den Einsatzfall bei verbrauchsoptimierten Brennkraftmaschi
nen darstellen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, Maßnahmen aufzuzeigen, mit Hilfe derer
der Beladungszeitraum des Wärmespeichers in einem Wärmeträgerkreislauf
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 verkürzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß im Bypass, in welchem der
Wärmespeicher angeordnet ist, bei Beladung des Wärmespeichers stromauf
desselben eine Heizvorrichtung für das im Kreislauf umgewälzte Wärmeträ
germittel vorgesehen ist. Diese Heizvorrichtung kann brennerbetrieben sein,
insbesondere soll sie jedoch elektrisch arbeiten, da dann eine relativ einfa
che Gestaltung der Heizvorrichtung, beispielsweise in Form eines Glühstiftes
im Wärmeträgerkreislauf möglich ist, wobei die nötige Energie von den
grundsätzlich bekannten, leistungsfähigeren Generatoren bereitgestellt
werden kann.
Näher erläutert wird die Erfindung sowie insbesondere das in den Unteran
sprüchen beanspruchte Betriebsverfahren für einen erfindungsgemäßen
Wärmeträger-Kreislauf anhand der beigefügten Prinzipskizze eines bevor
zugten Ausführungsbeispieles.
Dabei ist mit der Bezugsziffer 1 allgemein ein Wärmeträgerkreislauf eines
Kraftfahrzeuges beschrieben, wobei das darin umgewälzte Wärmeträgermit
tel u. a. auch durch ein das Fahrzeug antreibendes Antriebsaggregat 2 ge
leitet wird und auch der Beheizung des Innenraumes des Kraftfahrzeuges
dient, wozu der Wärmeträger-Kreislauf 1 über einen Heizungs-Wärmetau
scher 3 geführt werden kann. Neben dem hier in der beigefügten Skizze
dargestellten Teil des Wärmeträgerkreislaufes 1 kann es noch einen weite
ren Teilkreislauf geben, in dem ein Kühler zur Rückkühlung vorgesehen ist,
wie dies auch in der bereits mehrfach genannten EP 0 340 621 A2 gezeigt
ist.
Im Wärmeträger-Kreislauf 1 ist weiterhin im sog. Vorlauf 4 des Heizungs-
Wärmetauschers 3, der gemäß der gezeigten Pfeilrichtung vom Antriebs
aggregat 2 wegführt, ziemlich nahe vor dem Heizungs-Wärmetauscher 3 ein
Durchfluß-Steuerventil 5 vorgesehen. Parallel zum Strömungszweig 4a, in
dem der Heizungs-Wärmetauscher 3 angeordnet ist, ist ein Bypass 4b vor
gesehen, in dem ein Wärmespeicher 6, insbesondere ein Latent-Wärme
speicher eingebunden ist. In diesem Bypass 4b ist ebenfalls ein Durchfluß-
Steuerventil 7 vorgesehen. Stromab dieses Steuerventiles 7 zweigt ein sog.
Entladezweig 4c ab, der im Vorlauf 4 mündet, und zwar stromauf einer För
derpumpe 8.
An dieser Stelle soll nochmals kurz die Funktionsweise dieses soweit grund
sätzlich bekannten Wärmeträgerkreislaufes 1 erläutert werden. Bei be
triebswarmem Antriebsaggregat 2, wenn also dessen Temperatur so hoch
ist, daß Abwärme zur Beheizung des Fahrgast-Innenraumes bereitgestellt
werden kann, sind die beiden Steuerventile 5 und 7 geöffnet. Dann wird so
wohl der Heizungs-Wärmetauscher 3 als auch der Latent-Wärmespeicher 6
durchströmt, wobei letzterer beladen wird. Bei diesem Beladevorgang des
Wärmespeichers 6 strömt das Wärmeträgermittel im Bypass 4b somit gemäß
Pfeilrichtung 9a.
Bei einem Kaltstart des Antriebsaggregates 2 hingegen, d. h. wenn das An
triebsaggregat noch keine Abwärme zur Beheizung des Fahrgast-Innenraumes
abgeben kann, wird das Steuerventil 7 geschlossen. Dies hat zur Folge,
daß das gesamte Wärmeträgermittel stromab der Förderpumpe 8 durch den
Strömungszweig 4a fließt und danach in den Bypass 4b gelangen kann und
dabei gemäß Pfeilrichtung 9b (entgegengerichtet zur Pfeilrichtung 9a) den
Latent-Wärmespeicher 6 durchströmt. Über den Entladezweig 4c gelangt
das Wärmeträgermittel schließlich wieder in den Vorlauf 4. Dabei kann die
Einmündung des Entladezweiges 4c in den Vorlauf 4 in Form eines entspre
chenden 2/3-Wege-Ventiles 10 ausgebildet sein.
Nach der vorliegenden Erfindung ist im Bypass 4b eine elektrisch arbeitende
Heizvorrichtung 11 für das Wärmeträgermittel vorgesehen. Diese Heizvor
richtung 11 befindet sich dabei an einer derartigen Stelle, daß sie bei Bela
dung des Wärmespeichers 6 stromauf desselben liegt, d. h. dann, wenn der
Bypass 4b gemäß Pfeilrichtung 9a durchströmt wird, passiert das Wärme
trägermittel zunächst die Heizvorrichtung 11 und anschließend daran den
Wärmespeicher 6. Auf diese Weise ist eine effektive, frühestmögliche Wie
deraufladung des Wärmespeichers 6 möglich. Sobald nämlich am An
triebsaggregat 2 ausreichend Abwärme zur Beaufschlagung des Heizungs-
Wärmetauschers 3 anfällt, kann durch die Heizvorrichtung 11 sofort der
Wärmespeicher 6 beladen werden. Die Beladung des Wärmespeichers 6
kann somit früher einsetzen, als beim bisher bekannten Stand der Technik,
da hierbei erst dann der Wärmespeicher 6 beladen werden konnte, wenn der
Durchfluß durch den Wärmetauscher 3 aufgrund eines zu hohen
Wärmeangebotes gedrosselt werden mußte. Fällt nämlich am Wär
metauscher 3 mehr Abwärme zur Beheizung des Fahrgast-Innenraumes an,
als tatsächlich benötigt wird, so wird mittels des Steuerventiles 5 der Durch
fluß durch den Heizungs-Wärmetauscher 3 gedrosselt. Sinnvollerweise
konnte beim bekannten Stand der Technik erst ab diesem Zeitpunkt mit
einer Beladung des Latentwärmespeichers 6 begonnen werden. Aufgrund
der Heizvorrichtung 11 kann nun jedoch sofort der Wärmespeicher 6 bela
den werden, nachdem das Steuerventil 7 geöffnet wird und somit der Bypass
4b gemäß Pfeilrichtung 9a durchströmt wird, da dann die elektrische Heiz
vorrichtung 11 zuheizt oder gestartet werden kann.
Vorteilhafterweise kann durch die beschriebene Plazierung der Heizvorrich
tung 11 auch beim Entladen des Wärmespeichers 6 eine verbesserte Heiz
leistung erzielt werden. Ist nämlich bereits beim Entladen des
Wärmespeichers 6, wenn also der Bypass 4b gemäß Pfeilrichtung 9b
durchströmt wird, die Heizvorrichtung 11 zugeschaltet, so ist ein
Temperaturhub, d. h. eine Nacherwärmung des Wärmeträgermittels durch
diese Heizvorrichtung 11 möglich, die voll einer gesteigerten Wärmeabgabe
im Heizungs-Wärmetauscher 3 zugute kommt.
Um zu verhindern, daß die Wiederbeladung des Speichers 6 die Aufheizung
der Fahrgastzelle verzögert, d. h. um zu verhindern, daß am Wärmetauscher
3 wegen der Wiederbeladung des Wärmespeichers 6 nicht die maximal
mögliche Wärmemenge anfällt, wird die Durchflußmenge des Wärmeträ
germittels durch den Wärmespeicher 6 gemäß Pfeilrichtung 9a bei einer Be
heizung des Wärmeträgermittels so eingestellt, daß die Wärmeträger-Tem
peratur stromab des Wärmespeichers 6 im wesentlichen gleich ist der Tem
peratur des Wärmeträgers (= Wärmeträgermittels) im Vorlauf 4 zum Hei
zungs-Wärmetauscher 3. Daher ist sowohl im Vorlauf 4 ein Temperaturmeß
fühler 12a, als auch im Bypass 4b stromab des Wärmespeichers 6 ein Tem
peraturmeßfühler 12b vorgesehen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß
die über die Heizvorrichtung 11 eingebrachte Energie vollständig vom Wär
mespeicher 6 aufgenommen wird.
Da jedoch die eingesetzten Temperaturfühler 12a, 12b, die beispielsweise
PTC-Elemente sein können, hinsichtlich der Ermittlung eines absoluten
Temperaturwertes relativ ungenau sein können, kann es empfehlenswert
sein, die Basisabweichung dieser Temperaturfühler nach dem ersten Kalt
start des Antriebsaggregates 2 zu ermitteln und zu Null zu korrigieren. In
anderen Worten wird somit vorgeschlagen, anschließend an ein Ingang
setzen des Wärmeträgerkreislaufes 1 einen Temperaturmeßfühler-Abgleich
zwischen den stromab des Wärmespeichers 6 sowie den im Heizungs-Wär
metauscher-Vorlauf 4 vorgesehenen Temperaturmeßfühlern 12a, 12b
durchzuführen.
Um mit dem Temperaturmeßfühler 12b eine ordnungsgemäße Tempera
turerfassung am Wärmespeicher 6 zu gewährleisten, sollte nach dessen
Entladephase ein Mindestdurchfluß von ca. 150 l/h im Bypass 4b gewähr
leistet sein. Ist schließlich der Wärmespeicher 6 voll beladen, was gleichbe
deutend damit ist, daß die vom Temperaturmeßfühler 12b ermittelte Tempe
ratur größer ist als die sog. kritische Latent-Wärmespeicher-Temperatur, so
wird die Zufuhr von Energie zur Heizvorrichtung 11 abgebrochen, d. h. die
Heizvorrichtung 11 wird abgeschaltet.
Die gesamte beschriebene Steuerung erfolgt selbstverständlich unter Be
nutzung einer elektronischen Steuereinheit, die die entsprechenden Signale
auswertet und die entsprechenden Ansteuerungen der Ventile 5, 7, 10 sowie
der Heizvorrichtung 11 veranlaßt. Dabei können in dieser nicht gezeigten
Steuereinheit auch weitere Parameter im Sinne einer selektiven Ansteue
rung des Zuheizsystemes berücksichtigt werden. Zur Entscheidungsfindung,
ob die Heizvorrichtung 11 zugeschaltet wird, kann eines oder mehrerer der
folgenden Kriterien in beliebiger Kombination herangezogen werden: So
kann beispielsweise berücksichtigt werden, ob die Kaltstarttemperatur des
Antriebsaggregates 2, d. h. der Absolutwert der Wärmeträger-Temperatur
bei Ingangsetzen des Wärmeträgerkreislaufs 1 eine bestimmte vorgegebene
Grenze unterschreitet. Berücksichtigt werden kann auch die Entladetempe
ratur des Wärmespeichers nach einem Kaltstart. Ferner kann die Zuheizstra
tegie in dem dem aktuellen Betriebszyklus vorangegangenen Betriebszyklus
berücksichtigt werden. So soll beispielsweise das Zuheizsystem, d. h. die
elektrisch arbeitende Heizvorrichtung 11 zugeschaltet werden, wenn die
Kaltstarttemperatur und die Entladetemperatur bestimmte vorgegebene
Grenzen unterschreitet und beim letzten Betriebszyklus bis zum Ende des
Fahrbetriebes zugeheizt wurde. Hiermit ist gewährleistet, daß sich das ge
samte System den Gebrauchsgewohnheiten des Kraftfahrzeugbenutzers
anpaßt. Folglich wird im Kurzstreckenverkehr die Zuheizung/Heizvorrichtung
11 häufig zugeschaltet, bei Langstreckenverkehr hingegen selten.
Insgesamt können durch die vorgeschlagenen Maßnahmen die Vorteile ei
nes Wärmespeichers, insbesondere des Latent-Wärmespeichers 6 auch bei
Vorhandensein eines wirkungsgradoptimierten Antriebsaggregates 2, insbe
sondere einer verbrauchsoptimierten Brennkraftmaschine, speziell im Kurz
streckenverkehr genutzt werden. Der erforderliche Fahrzyklus zur sicheren
Wiederbeladung des Latent-Wärmespeichers 6 wird dabei um ca. 50% ver
kürzt. Durch die vorgeschlagene adaptive Regelungsausführung wird dabei
nur bedarfsorientiert zugeheizt, so daß die Vorteile des Wärmespeichers
bezüglich Umweltschonung erhalten bleiben. Die Temperaturfühler 12a, 12b
sowie die benötigten Regelelemente sind im übrigen bereits auch bei einem
gängigen Wärmeträgerkreislauf 1 - beispielsweise nach der EP 0 340 621
A2 - bereits vorhanden, so daß demgegenüber lediglich ein geringer Zu
satzaufwand erforderlich ist. Dabei sind die zusätzlich eingesetzten Kompo
nenten, beispielsweise der verstärkte Generator zur Erzeugung der für die
Heizvorrichtung 11 benötigten elektrischen Energie multifunktional nutzbar.
Darauf hingewiesen soll schließlich noch, daß durchaus Abweichungen vom
gezeigten Ausführungsbeispiel realisiert sein können, ohne den Inhalt der
Patentansprüche zu verlassen.
Claims (6)
1. Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeuges, mit einem Wärmespei
cher (6) für zumindest einen Teil der am Fahrzeug-Antriebsaggregat
(2) anfallenden Abwärme, insbesondere mit einem Latent-Wärme
speicher, wobei der Wärmespeicher (6) in einen Bypass (4b) zu
einem Fahrzeug-Heizungs-Wärmetauscher (3) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bypass (4b) bei Beladung des Wär
mespeichers (6) stromauf desselben eine Heizvorrichtung (11) für das
Wärmeträgermittel vorgesehen ist.
2. Wärmeträgerkreislauf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung (11) elektrisch ar
beitet.
3. Betriebsverfahren für einen Wärmeträger-Kreislauf (1) nach Anspruch
1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung (11) in Betrieb ge
nommen wird, sobald am Antriebsaggregat (2) ausreichend Abwärme
zur Beaufschlagung des Heizungs-Wärmetauschers (3) anfällt.
4. Betriebsverfahren für einen Wärmeträger-Kreislauf nach Anspruch 1
oder 2 mit einem Durchfluß-Steuerventil (7) im Wärmespeicher-
Bypass (4b),
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchfluß des Wärmeträgers
(Wärmeträgermittels) durch den Wärmespeicher (6) bei Beheizung
des Wärmeträgermittels so eingestellt wird, daß die Wärmeträger-
Temperatur stromab des Wärmespeichers (6) im wesentlichen gleich
ist der Temperatur des Wärmeträgers im Vorlauf (4) zum Heizungs-
Wärmetauscher (3).
5. Betriebsverfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an ein Ingangsetzen des
Wärmeträgerkreislaufes (1) ein Temperaturmeßfühler-Abgleich zwi
schen dem stromab des Wärmespeichers (6) sowie dem im Hei
zungswärmetauscher-Vorlauf (4) vorgesehenen Temperaturmeßfühler
(12a, 12b) durchgeführt wird.
6. Betriebsverfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entscheidung über die Inbe
triebnahme der Heizvorrichtung (11) weitere Kriterien berücksichtigt
werden, nämlich der Absolutwert der Wärmeträger-Temperatur bei
Ingangsetzen des Kreislaufs (1) und/oder der Beladezustand des
Wärmespeichers (6) und/oder die Zuheizstrategie im dem aktuellen
Betriebszyklus vorangegangenen Betriebszyklus.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996129883 DE19629883A1 (de) | 1995-08-09 | 1996-07-24 | Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeugs mit einem Wärmespeicher sowie Betriebsverfahren hierfür |
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| DE1996129883 DE19629883A1 (de) | 1995-08-09 | 1996-07-24 | Wärmeträgerkreislauf eines Kraftfahrzeugs mit einem Wärmespeicher sowie Betriebsverfahren hierfür |
Publications (1)
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| DE19629883A1 true DE19629883A1 (de) | 1997-02-13 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19629883A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19845398C1 (de) * | 1998-10-02 | 2000-03-16 | Daimler Chrysler Ag | Heizung für Kraftfahrzeuge |
| US8201615B2 (en) | 2008-02-22 | 2012-06-19 | Dow Global Technologies Llc | Heat storage devices |
-
1996
- 1996-07-24 DE DE1996129883 patent/DE19629883A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19845398C1 (de) * | 1998-10-02 | 2000-03-16 | Daimler Chrysler Ag | Heizung für Kraftfahrzeuge |
| US8201615B2 (en) | 2008-02-22 | 2012-06-19 | Dow Global Technologies Llc | Heat storage devices |
| US8590598B2 (en) | 2008-02-22 | 2013-11-26 | Dow Global Technologies Llc | Devices for storing and discharging heat and methods thereof |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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