DE19622993A1 - Verfahren zur Realisierung von rotierenden Schleifbürsten - Google Patents
Verfahren zur Realisierung von rotierenden SchleifbürstenInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Realisierung von
rotierenden Schleifbürsten.
Insbesondere betrifft diese Erfindung ein derartiges Ver
fahren zum Formen von rotierenden Schleifbürsten, das eine
Zentralnabe und eine Vielzahl von plattenförmigen Schleif
elementen umfaßt, die fahnenartig fest mit der Nabe ver
bunden sind, sich in im wesentlichen radialer Richtung er
strecken und aneinanderliegend sind.
Zur Realisierung der Schleifbürsten der eben beschriebenen
Art ist aus dem am 23.02.1990 eingetragenen italienischen
Patent Nr. 219581 vom gleichen Patentanmelder bekannt, eine
Vielzahl von plattenförmigen Schleifelementen aus Band
schleifmaterialrollen nacheinander zu realisieren, die
plattenförmigen Elemente so zusammenzustellen, daß sie eine
geordnete Reihe von Elementen bilden und danach die genann
ten plattenförmigen Elemente rings um die Nabe zu verteilen,
bevor sie mit ihr verbunden werden.
Die Verteilung der plattenförmigen Elemente rings um die
Nabe erfolgt normalerweise von Hand, wobei der Nabe zuorden
bare Formschablonen verwendet werden.
Die beschriebene Realisierungsart, auch wenn angewandt,
weist einige Nachteile auf.
Vor allem ist sie mit relativ hohen Realisierungszeiten und
dem Einsatz von Fachkräften verbunden.
Außerdem ermöglicht die beschriebene Realisierungsart nicht
nur nicht, hohe Produktionstakte zu erzielen, weswegen sie
nur zur Herstellung von kleinen Produktserien einsetzbar
ist, sondern die Produkte selbst weisen darüber hinaus
kein konstantes Qualitätsniveau vor allem dadurch auf,
daß bei der Positionierung der plattenförmigen Elemente
rings um die Nabe und vor der Verbindung der plattenförmigen
Elemente mit der Nabe Relativverschiebungen von einem oder
mehreren Elementen in bezug auf andere auftreten können,
was selbstverständlich einen Verlust an Symmetrie und da
mit an Funktionstüchtigkeit der geformten Bürsten mit sich
bringt.
Schließlich ist die beschriebene Art mit relativ hohen Ko
sten verbunden, die zusätzlich zu dem unerläßlichen Einsatz
von Fachkräften und der Verwendung der genannten Formschab
lonen dadurch anfallen, daß für jeden realisierten Produkt
typ eine spezielle Formschablone vorgesehen werden muß.
Zweck dieser Erfindung ist der, ein Verfahren zur Realisie
rung von rotierenden Schleifbürsten zu geben, welches er
möglicht, in einfacher und wirtschaftlicher Weise die oben
genannten Probleme zu lösen.
Nach dieser Erfindung wird ein Verfahren zur Realisierung
vor rotierenden Schleifbürsten, die einen zentralen Kern und
einen Kranz von plattenförmigen Elementen, die sich nach außen
vom zentralen Kern aus erstrecken, umfassen, gegeben, wo
bei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es die Pha
sen umfaßt, wenigstens ein Schleifmaterialband entlang einer
Transportstrecke zu einem Bezugskörper hin voranzubewegen,
der eine Achse aufweist, ein freies Endstück von dem genann
ten Band an einer seitlichen Außenfläche des genannten Be
zugskörpers anzulegen, das genannte freie Endstück mit der be
sagten Außenfläche fest zu verbinden, genanntes Band quer so
zu schneiden, daß sich ein genanntes plattenförmiges Element
bildet und den genannten Bezugskörper sowie das am Bezugskör
per feste plattenförmige Element um die genannte Achse um
einen bestimmten Winkel zu schwenken, wobei die besagten
Phasen bis zum Erzielen eines Kranzes von plattenförmigen
Elementen wiederholt werden.
Ein weiterer Zweck dieser Erfindung ist der, eine Anlage zur
Realisierung von rotierenden Schleifbürsten zu verwirklichen.
Nach dieser Erfindung wird eine Anlage zur Realisierung von
rotierenden Schleifbürsten verwirklicht, die jeweils einen
zentralen Kern und einen Kranz von plattenförmigen Elemen
ten, die sich nach außen vom zentralen Kern aus erstrecken,
umfassen, wobei die Anlage dadurch gekennzeichnet ist, daß
sie einen eine Achse aufweisenden Bewegungskopf, Antriebs
mittel zum Drehen des genannten Bewegungskopfes um
die besagte Achse, lösbare Verbindungsmittel zur Verbin
dung, bei Gebrauch, eines Bezugskörpers, der eine Achse
aufweist und von einer seitlichen Außenfläche begrenzt ist,
mit dem genannten Bewegungskopf in koaxialer Lage mit der
Achse des Bewegungskopfes selbst, Zuführungsmittel zum
Transport von wenigstens einem Schleifmaterialband entlang
einer Transportstrecke zum genannten Kopf hin und zum An
legen, bei Gebrauch, eines freien Endstücks des genannten
Bandes an der besagten seitlichen Fläche, Verbindungsmit
tel zum festen Verbinden des genannten Endstücks mit der be
sagten seitlichen Fläche und entlang der Strecke angeord
nete Schneidemittel zum Querschneiden des genannten Bandes
umfaßt.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben werden, die ein nicht einschränken
des Ausführungsbeispiel zeigen und bei denen
- - die Abb. 1 eine schematische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Anlage nach dieser Erfindung ist,
- - die Abb. 2 eine Grundrißansicht einer bevorzugten Aus führungsform einer mit der Anlage der Abb. 1 realisier ten Schleifbürste ist,
- - die Abb. 3 eine Einzelheit der Bürste der Abb. 2 in vergrößertem Maßstab zeigt,
- - die Abb. 4 und 5 im Schnitt eine Gruppe der Anlage der Abb. 1 in zwei verschiedenen Funtionszuständen zei gen,
- - die Abb. 6 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie VI-VI der Abb. 4 zeigt,
- - die Abb. 7 eine axonometrische Ansicht einer weiteren Gruppe der Anlage der Abb. 1 ist und
- - die Abb. 8 im Schnitt eine Formphase der Bürste der Abb. 2 zeigt.
In der Abb. 1 ist mit 1 eine Anlage in ihrer Gesamtheit zur
Realisierung von rotierenden Schleifbürsten 2 angegeben, die
jeweils eine zentrale Hohlnabe 3 mit einer Achse 4 umfaßt,
welche fähig ist, mit einem Drehkopf einer Arbeitsmaschine
(nicht dargestellt) verbunden zu werden.
Jede Bürste 2 umfaßt außerdem eine Vielzahl von bekannten,
plattenförmigen Schleifelementen 5 von Schmirgelleinwand
art oder alternativ von schwammiger Art, d. h. aus porösem
und in der Dicke elastisch zusammendrückbarem Material re
alisiert sind, die mit der Nabe 3 fest verbunden sind und
sich im wesentlichen strahlenförmig von der Nabe 3 aus
erstrecken, um einen ringförmigen Schleifkranz 6 festzule
gen, der koaxial mit der Achse 4 ist.
Die Nabe 3 umfaßt einen zylindrischen, rohrförmigen Kör
per 7, der eine mit der Achse 4 zusammenfallende Achse und
zwei Flansche aufweist, die von zwei scheibenförmigen Kör
pern 8 festgelegt sind, welche auf den entgegengesetzten
Seiten des Kranzes 6 und des rohrförmigen Körpers 7 ange
ordnet sind. Jeder scheibenförmige Körper 8 weist insbe
sondere zwei Umfangsringrippen 9 (Abb. 2 und 8) auf, die
gegeneinander zeigen und in entsprechenden Kreisnuten 10
sitzen, die in den entgegengesetzten Stirnseiten des Kran
zes 6 ausgebildet sind.
Die Anlage 1 umfaßt eine Abwickelstation 11, in deren In
nerem eine Rolle 12 von Schleifband 13 bekannter Sorte und
eine bekannte Transportvorrichtung 14, vorzugsweise des
Typs mit motorisch angetriebenen Rollen, angeordnet ist,
die fähig ist, das Band entlang einer Transportstrecke P
und zur Formstation 15 der Bürsten 2 schrittweise voranzu
bewegen.
Im Inneren der Station 15 ist eine Formgruppe 16 gelagert,
die einen festen Sockel 17, teilweise dargestellt, und
einen zylindrischen Drehkopf 18 umfaßt, der eine im we
sentlichen senkrechte Achse 19 hat und mit dem Sockel 17
drehbar um die Achse, 19 und in axial fester Position ver
bunden ist. Der Kopf 18 wird um die Achse 19 durch eine
Stellvorrichtung 20 in Winkelform bekannten Typs gedreht,
die einen Elektromotor 21 und ein mechanisches Getriebe 22,
vorzugsweise des Typs mit Zahnrädern oder alternativ mit
Kette, umfaßt.
Der Kopf 18 umfaßt ein unteres zylindrisches Teilstück 23
und ein oberes zylindrisches Teilstück 24, das einen klei
neren Durchmesser als den des Teilstücks 23 aufweist und mit
zwei äußeren, diametral entgegengesetzten Axialnuten 25 ver
sehen ist, die sich vom freien oberen Ende des Teilstücks 24
aus und über eine Länge erstrecken, die im wesentlichen
gleich der halben Höhe des Teilstücks 24 selbst ist. Das Teil
stück 24 weist außerdem eine kreisförmige, äußere Nut 26 auf,
die angrenzend an das Teilstück 23 ausgebildet ist und in der
ein hohler Ringkörper 27 aus elastomerischem Material sitzt.
Der Körper 27 ist Teil einer pneumatischen Anschlußvorrich
tung 28 und legt eine Innenkammer mit veränderlichem Volumen
fest, die an einer Druckluftquelle (nicht dargestellt) über
einen pneumatischen Kreis 29 an und für sich bekannter Art
angeschlossen ist, der ebenfalls Teil der Vorrichtung 28 ist.
Der Kreis 29 umfaßt einen bekannten Verteiler 30 und eine
Leitung 31, die teilweise durch das Teilstück 23 hindurch
ausgebildet ist und den Verteiler 30 mit der Kammer des Kör
pers 27 verbindet.
Mit dem Teilstück 24 sind nacheinander die rohrförmigen Kör
per 7 verbunden, die jeweils seitlich von einer Außenflä
che 32 begrenzt sind und bei Gebrauch mit dem Drehkopf 18
über die Vorrichtung 28 in koaxialer Lage mit der Achse 19
und axial und winkelmäßig gesehen fest verbunden sind.
Vor der Station 15 in Laufrichtung des Bandes 13 gesehen ist
eine bekannte, motorisch angetriebene Transport- und Füh
rungsstation 33 vorzugsweise des Typs mit Rollen für das
Band 13 angeordnet, die fähig ist, bei Gebrauch eine freies
Endstück 34 des Bandes 13 in eine im wesentlichen radiale
Richtung A in bezug auf den Kopf 18 und damit in bezug auf
den Körper 7 hin zu orientieren und bei Gebrauch das freie
Endstück 34 stets gegen den Körper 7 hin zu drücken. Insbe
sondere umfaßt die Gruppe 33 eine erste und zweite Gruppe
von untereinander entfernten, mit 35 und 36 angegebenen Rol
len, von denen die Rollen der Gruppe 36 lose sind, während
die Rollen der Gruppe 35 motorisch angetrieben sind.
Jeweils unter Bezugnahme auf die Abb. 1 ist entlang der
Strecke P zwischen den Gruppen 35 und 36 eine Schneidesta
tion 37 ausgebildet, in deren Innerem eine Schneidevorrich
tung 38 gelagert ist, die zwei Scheren 39 umfaßt, welche
auf den gegenüberliegenden seitlichen Rändern der Strecke P
und des Bandes 13 angeordnet und fähig sind, an den jewei
ligen seitlichen Teilbereichen des Bandes 13, zwei gegen
überliegende, U-förmige Einschnitte 44 zu realisieren.
Die Vorrichtung 38 ist mit einem festen Traggestell (nicht
dargestellt) über eine bekannte, motorisch angetriebene
Führungs- und Schlitteneinheit 40 verbunden, die fähig ist,
eine Verstellung der Position der Vorrichtung 38 in bezug
auf die Formstation 15 entlang der Strecke P zu ermöglichen.
Insbesondere umfaßt die Einheit 40 eine Führung 41, die am
festen Gestell (nicht dargestellt) ausgebildet ist und sich
parallel zur Strecke P erstreckt sowie einen Schlitten 42,
der gleitend mit der Führung 41 verbunden ist und die Vor
richtung 38 trägt.
Die Vorrichtung 38 wird von einer nicht ausführlich beschrie
benen und bekannten elektronischen Einheit 43 gesteuert, die
mit der Tranportvorrichtung 14 und der Gruppe 35 verbunden
und fähig ist, die Vorrichtung 38 so zu aktivieren, daß ein
Paar Einschnitte 44 bei jedem Vorwärtsschritt des Bandes 13
ausgeführt werden.
Desweiteren ist entlang der Strecke P und nach der Rollen
gruppe 35 in Laufrichtung des Bandes 13 gesehen eine Schnei
destation 45 ausgebildet, in deren Innerem das mit den U-förmigen
Einschnitten 44 versehene Band 13 von einer bekann
ten Scherengruppe 46 quer geschnitten wird, um eine Vielzahl
von plattenförmigen Elementen 5 zu realisieren, die je
weils mit einem entsprechenden Paar Einschnitte 44 in U-Form
versehen sind.
Die Scherengruppe 46 ist mit einem festen Traggestell
dicht dargestellt) über eine bekannte, motorisch angetrie
bene Führungs- und Schlitteneinheit 47 verbunden, die bau
lich gleich der Einheit 40 und fähig ist, eine Verstellung
der Position der Gruppe 46 in bezug auf die Formstation 15
entlang der Strecke P zu ermöglichen.
Erneut unter Bezugnahme auf die Abb. 1 umfaßt die Anlage 1
außerdem eine bekannte Zuführungsvorrichtung 48, die mit der
elektronischen Einheit 43 verbunden ist, in der Nähe der
Formstation 15 angeordnet ist und einen Behälter 49 mit
einem bekannten flüssigen Kleber und ein Paar Zuführungsdü
sen 50 umfaßt. Die Düsen 50 sind übereinander in im wesent
lichen paralleler Richtung zur Achse 19 angeordnet, weisen
entsprechende Austritte 51 auf und werden von einem bekann
ten, motorisch angetriebenen Arm 52 getragen. Der Arm 52
ist fähig, die Düsen 50 zwischen einer zurückgefahrenen Ru
hestellung, bei der die Düsen 50 vom Drehkopf und bei Ge
brauch vom rohrförmigen Körper 7 distanziert sind und einer
angefahrenen Arbeitsstellung zu verfahren, bei der die Aus
tritte 51 dem Kopf 18 benachbart und anliegend an der seit
lichen Fläche 32 des Körpers 7 angeordnet sind, um auf die
seitliche Fläche 32 entsprechende Streifen flüssigen Klebers
aufzutragen und entsprechende Ringraupen 53 zu bilden.
Erneut unter Bezugnahme auf die Abb. 1 umfaßt die Anlage 1
einen ersten und zweiten Robotermanipulator bekannten Typs,
die mit 54 und 55 angegeben sind, in der Nähe der Formsta
tion 15 angeordnet sowie beide an der elektronischen Ein
heit 43 angeschlossen sind und von der elektronischen Ein
heit 43 gesteuert werden, um die Körper 7 der Formstation 15
nacheinander zuzuführen bzw. eine halbfertige Bürste aus der
Formstation 15 zu ziehen und sie zur Fertigstellungsstation
56 hin zu befördern.
Insbesondere umfassen die Manipulatoren 53 und 54 entspre
chende, untereinander gleiche Greiforgane 57, die fähig sind,
eine Zwangverbindung mit den Körpern 7 vorzunehmen und je
weils zwei Finger 58 umfassen, die sich nebeneinander befin
den und gegeneinander unter dem Druck eines linearen Stell
triebs 59 bekannten Typs zwischen einer Schließstellung, bei
der sie in das Innere der Körper 7 einfahren können und
einer Öffnungs- oder Greifstellung beweglich sind, bei der
sie auseinander sind und mit der Innenfläche der Körper 7
eine Reibungskopplung vornehmen.
Unter Bezugnahme auf die Abb. 1 ist das Greiforgan 57 des Mani
pulators 54 zwischen einer Aufnahmestellung, bei der es
die Körper 7 einzeln aus einem Lagermagazin 60 entnehmen
kann und einer Abgabestellung, bei der es in das Innere der
Formstation 15 einfährt und den entnommenen Körper 7 auf das
Teilstück 24 des Kopfes 18 aufsteckt, beweglich.
Das Greiforgan 57 des Manipulators 55 ist dagegen zwischen
einer entsprechenden Entnahmestellung, bei der sich die ent
sprechenden Finger 58 jeweils im Inneren einer entsprechen
den Nut 25 des Kopfes 18 spreizen und fähig sind, eine Rei
bungszwangsverbindung mit einer Innenfläche des mit dem Kopf
18 verbundenen Körpers 7 vorzunehmen und einer Abladestel
lung beweglich, bei der es in das Innere der Fertigstellungs
station 56 einfährt.
Wenn das Greiforgan 57 des Manipulators 55 in der Fertig
stellungsstation 56 ist, ist es fähig, die entnommene Bür
ste auf einen entsprechenden, vorher mit Kleber bestriche
nen scheibenförmigen Körper 8 abzulegen und die Rippe 9 des
scheibenförmigen Körpers 8 in die Einschnitte 44 der ver
schiedenen plattenförmigen Elemente 5 einzufügen.
Die Funktionsweise der Anlage 1 wird nun ab einem Betriebs
zwischenzustand beschrieben werden, bei dem das Greiforgan 57
des Manipulators 54 im Magazin 60 angeordnet ist und die Fin
ger 58 des Greiforgans 57 im Inneren eines zu entnehmenden
Körpers 7 eingefahren und mit der Innenfläche des Körpers 7
reibungsgekoppelt sind und das Greiforgan 57 des Manipula
tors 55 in der Fertigstellungsstation 56 eingefahren ist und
bei dem die Zuführungsdüsen 50 in ihrer zurückgefahrenen Ru
hestellung sind sowie das Band 13 ein im Inneren der Schnei
destation 45 liegendes freies eigenes Ende hat.
Ab diesem Zustand aktiviert die elektronische Einheit 43 den
Manipulator 54, der das entsprechende Greiforgan 57 und da
mit den entnommenen Körper 7 in die Formstation 15 befördert,
wo es ihn mit dem Teilstück 24 des Kopfes 18 verbindet, bevor
es in das Magazin 60 zurückkehrt.
An dieser Stelle wird Druckluft durch den Kreis 29 in das In
nere des Körpers 27 geleitet, der durch Verformung eine
Klemmwirkung des Körpers 7 auf den Kopf 18 in koaxialer Po
sition mit der Achse 19 ausübt und danach wird der Motor 21
aktiviert, der den Kopf 18 gleichmäßig bewegend um die Ach
se 19 dreht. Gleichzeitig werden die Düsen 50 in ihre vorge
fahrene Arbeitsstellung gebracht und durch die Düsen 50 wird
Kleber auf die Fläche 32 aufgetragen und bildet dort die Rau
pen 53.
Nach erfolgtem Auftrag werden die Düsen 50 in ihre zurückge
fahrene Stellung gebracht, und es wird dann zuerst die
Schneidevorrichtung 38 aktiviert, die an dem Band 13 ein
Paar Einschnitte 44 vornimmt und hernach die Transportvor
richtung 14, die das Band 13 um einen Schritt vorwärtsbewegt,
ein freies Ende des Bandes 13 an der Fläche 32 anlegt und es
somit in die Raupen eintaucht.
Während nun die Rollengruppe 35 das Band 13 in einer festen
Lage hält und es an die Fläche 32 preßt, wird die Scheren
gruppe 46 aktiviert, die das Band 13 quer schneidet und so
ein erstes plattenförmiges Element 5 bildet, das mit den
entsprechenden Einschnitten 44 versehen ist. Nach erfolgtem
Querschnitt des Bandes 13 wird der Motor 21 auf Schrittbe
trieb geschaltet und das allein vom Kleber an der Fläche 32
des Körpers 7 gehaltene plattenförmige Element 5 wird um
einen bestimmten Winkel geschwenkt und dies damit sich im
Anschluß an eine folgende Vorwärtsbewegung des Bandes 13
das Ende des Bandes 13 an dem inneren Ende des vorher gebil
deten plattenförmigen Elementes 5 anliegend anordnet.
An dieser Stelle wird erneut die Schneidevorrichtung 38 ak
tiviert, und die im folgenden beschriebenen Phasen wiederho
len sich in der gleichen Reihenfolge solange, bis das letzte
plattenförmige Element 5 gebildet und der Kranz 6 so fertig
gestellt ist.
Anschließend an die Fertigstellung des Kranzes 6 wird das
Greiforgan 57 des Manipulators 55 in die Formstation 15 ge
bracht und mit der Innenfläche des Körpers 7 reibungsge
koppelt, danach wird die Verbindungsvorrichtung 28 disak
tiviert, und das Organ 57 wird axial so hochgefahren, daß
sich der Körper 7 vom Kopf 18 trennt, bevor der Körper 7
und der entsprechende Kranz 6 zur Fertigstellungsstation 56
hin bewegt werden.
Einmal in der Fertigstellungsstation 56 angelangt werden der
Körper 7 und der jeweilige geformte Kranz 6 vom Manipulator
55 auf einen der scheibenförmigen Körper 8 gelegt, der vor
her bestrichen wurde, d. h. mit einer Kleberschicht versehen
wurde, wobei die Rippe 8 des scheibenförmigen Körpers 8 in
die Einschnitte 44 der plattenförmigen Elemente 5 einge
führt wird, danach wird das Greiforgan 57 vom Körper 7 ge
löst und der zweite scheibenförmige Körper 8, der ebenfalls
vorher bestrichen wurde, wird mit dem Körper 7 und dem Kranz
6 verbunden, wobei die entsprechende Rippe 8 in die entspre
chenden Einschnitte 44 eingeführt wird.
An dieser Stelle wird die Bürste 2 einer Polymerisationsbe
handlung unterworfen und danach wird sie zum Sammelmagazin
(nicht dargestellt) geleitet.
Aus den obigen Ausführungen geht offensichtlich hervor, daß
die beschriebene Anlage 1 vor allem ermöglicht, die Form
zeiten von jeder Bürste 2 in bezug auf die bekannten Reali
sierungsmodalitäten bedeutend zu reduzieren, da sie gestat
tet, hohe Produktionstakte zu erzielen.
Außerdem ermöglicht die besondere Realisierungsart der Bür
sten 2, Produkte nicht nur von hoher Qualität und funktio
neller Leistungsfähigkeit zu realisieren sondern auch Pro
dukte, die alle das gleiche Qualitätsniveau haben. Die ein
wandfreie und konstante Relativpositionierung zwischen den
Elementen 5 ist durch das Vorhandensein sowohl des Bezugs
körpers 7, der nichts anderes als ein Teil der Nabe 3 ist,
als auch des Klebers garantiert, der bereits in der Form
phase jedes der plattenförmigen Elemente 5 mit dem rohrför
migen Körper 7 fest verbindet.
Außerdem ist dank der Einfachheit und der vollen Automation
der ganzen Anlage 1 der Einsatz von Fachkräften nicht erfor
derlich, weswegen die geformten Bürsten 2 extrem geringe
Fertigungskosten in bezug auf die bekannten Realisierungs
modalitäten haben, die sich auch dadurch ergeben, daß abso
lut keine Formschablonen verwendet werden oder andere Posi
tionierungs- und Umfassungselemente.
Der Umstand weiter, eine Verstelleinrichtung für die Posi
tion sowohl der Schneideeinrichtung 38 als auch der Sche
rengruppe 45 in bezug auf die Formstation 15 vorzusehen,er
möglicht, Produktionswechsel in extrem kurzen Zeiten vor
zunehmen. Es ist so möglich, Bürsten zu realisieren, deren
plattenförmigen Elemente 5 jedwede Größe sowie Einschnitte
haben können, die sich an willkürlichen Stellen an den plat
tenförmigen Elementen 5 befinden.
Auf Grund der obigen Ausführungen versteht sich von selbst,
daß an der beschriebenen Anlage 1 Änderungen und Varianten
angebracht werden können, die den Schutzbereich dieser Erfin
dung nicht überschreiten.
Insbesondere könnte der Kopf 18 anders als beschrieben rea
lisiert sein und könnte insbesondere eine Zwangverbindungs
vorrichtung des rohrförmigen Körpers 7 mit dem Kopf umfas
sen, die anders als die als Beispiel beschriebene ist. Aber
nicht nur dies, auch der Kopf könnte so gestaltet sein, daß
er einen Körper festhält, der anders als der Körper 7 ist,
z. B. einen zylindrischen Vollkörper mit einem entsprechen
den Anschlußzapfen.
Außerdem könnte die Schneidevorrichtung 38 durch eine andere
Vorrichtung, z. B. in Art eines Schleifgerätes oder eines La
serbrennschneiders, ersetzt werden.
Schließlich könnte der Kleber auf die Fläche unmittelbar vor
dem Formen von jedem der plattenförmigen Elemente oder dem
Formen einer Gruppe von plattenförmigen Elementen geführt
werden.
Weiter könnten nach erfolgtem Formen des Kranzes 6 und vor
der Verbindung der scheibenförmigen Körper 8 mit dem Kranz 6
und mit dem Körper 7, auf den Kranz 6 eine oder mehrere Rau
pen Klebstoff für die Verleimung mit den scheibenförmigen
Körpern 8 gelegt werden.
Schließlich ist offensichtlich, daß entlang der Strecke P
zwei oder mehrere Bänder gleichzeitig transportiert werden
könnten, die aneinanderliegend sind und sich nicht zu glei
chen brauchen und daß die scheibenförmigen Körper 8 entfal
len könnten.
Claims (21)
1. Verfahren zur Realisierung von rotierenden Schleifbür
sten (2), die jeweils einen zentralen Kern (3) und einen
Kranz (6) von plattenförmigen Elementen umfassen, die
sich nach außen vom Kern (3) aus erstrecken, wobei das
Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es die Phasen
umfaßt, wenigstens ein Schleifmaterialband (13) entlang
einer Transportstrecke (P) zu einem Bezugskörper (7)
hin voranzubewegen, der eine Achse (4) aufweist, ein
freies Endstück (34) von genanntem Band (13) an eine
seitliche Außenfläche (32) des genannten Bezugskörpers
(7) anzulegen, das genannte freie Endstück (34) mit der
besagten Außenfläche (32) fest zu verbinden, das genannte
Band (13) quer so zu schneiden, daß sich ein genanntes
plattenförmiges Element (5) bildet sowie den genannten Be
zugskörper (7) und das am Bezugskörper (7) feste platten
förmige Element (5) um die genannte Achse (4) um einen
bestimmten Winkel zu schwenken, wobei die besagten Pha
sen bis zum Erzielen des genannten Kranzes (6) von plat
tenförmigen Elementen wiederholt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß das genannte Endstück (34) gemäß einer im wesentlichen
radialen Richtung (A) in bezug auf den besagten Bezugs
körper (7) orientiert wird, bevor das Endstück (34) mit
der genannten Außenfläche (32) in Berührung gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Verbindung des Endstücks (34) des genannten Ban
des (13) mit dem besagten Bezugskörpers (7) realisiert
wird, indem wenigstens auf einen Teil der Außenfläche
(32) eine Teilmenge Kleber aufgetragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß der Auftrag des Klebers realisiert wird, bevor das
genannte Endstück (32) des besagten Bandes (13) mit der
Außenfläche (32) des genannten Bezugskörpers (7) in Be
rührung gebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß der genannte Kleberauftrag so realisiert wird, daß
wenigstens eine im wesentlichen mit der genannten Achse
(4) koaxiale Ringraupe (53) gebildet wird, bevor das
Band (13) zum Bezugskörper (7) hin vorwärtsbewegt und
ein erstes plattenförmiges Element (5) des Kranzes (6)
gebildet wird.
6. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verbindung des
Endstücks (34) des genannten Bandes (13) mit dem Bezugs
körper (7) realisiert wird, indem auf das genannte Band
(13) eine direkte Presswirkung zum Bezugskörper (7) hin
ausgeübt wird.
7. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß an dem Band (13)
eine Vielzahl von Paaren von einander gegenüberliegen
den, seitlichen Einschnitten (44) realisiert wird, wo
bei der Querschnitt in einer Weise vorgenommen wird,
durch die das genannte plattenförmige Element (5) mit
wenigstens einem Paar von besagten U-förmigen Ein
schnitten (44) versehen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß mit den genannten plattenförmigen Elementen (5)
ringförmige Klemmkörper (8) verbunden werden, wobei die
besagten Ringkörper (8) wenigstens teilweise in den an
den genannten plattenförmigen Elementen ausgebildeten
besagten Einschnitten (44) sitzen.
9. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß das genannte Band
(13) entlang der besagten Strecke (P) schrittweise vor
wärtsbewegt wird.
10. Anlage (1) zur Realisierung von rotierenden Schleifbür
sten (2), die einen zentralen Kern (3) und einen Kranz
(6) von plattenförmigen Elementen (5), die sich nach
außen vom zentralen Kern (3) aus erstrecken, umfassen,
wobei die Anlage (1) dadurch gekennzeichnet ist, daß sie
einen eine Achse (19) aufweisenden Bewegungskopf (18),
Antriebsmittel (20) zum Drehen des genannten Bewegungs
kopfes (18) um die besagte Achse (19), lösbare Verbin
dungsmittel (28) zur Verbindung, bei Gebrauch, eines
Bezugskörpers (7), der eine Achse (4) aufweist und von
einer seitlichen Außenfläche (32) begrenzt ist, mit dem
genannten Bewegungskopf (18) in koaxialer Lage mit der
Achse (19) des Bewegungskopfes (18) selbst, Zuführungs
mittel (14) zum Transport von wenigstens einem Schleif
materialband (13) entlang einer Transportstrecke (P)
zum genannten Kopf (18) hin und zum Anlegen, bei Gebrauch,
eines freien Endstücks (34) des genannten Bandes (13) an
der besagten seitlichen Fläche (32), Verbindungsmit
tel (35, 48, 53) zum festen Verbinden des genannten End
stücks (34) mit der besagten seitlichen Fläche (32) und
entlang der Strecke (P) angeordnete Schneidemittel (46)
zum Querschneiden des Bandes (13) umfaßt.
11. Anlage nach Anspruch 10, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß sie außerdem Führungsmittel (33) umfaßt, die entlang
der Strecke (P) angeordnet sind, um das Endstück (34)
gemäß einer im wesentlichen radialen Richtung (A) in be
zug auf den genannten Bezugskörper (7) zu orientieren.
12. Anlage nach Anspruch 10 oder 11, die dadurch gekennzeich
net ist, daß die besagten Verbindungsmittel (35, 48, 53)
Zuführungsmittel (48) umfassen, um auf die genannte
seitliche Fläche (32) einen Klebstoff zur Verbindung des
genannten Endstücks (34) mit der seitlichen Fläche (32)
aufzutragen.
13. Anlage nach Anspruch 12, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß die genannten Zuführungsmittel (48) wenigstens eine
Zuführungsvorrichtung (50) zum Auftragen von wenigstens
einer mit der Achse (19) koaxialen Ringraupe (53) von
Klebstoff auf die besagte seitliche Fläche (32) umfas
sen.
14. Anlage nach Anspruch 12 oder 13, die dadurch gekennzeich
net ist, daß sie außerdem Pressmittel (35) umfaßt, um
auf besagtes Band (13) eine direkte Presswirkung zum ge
nannten Kopf (18) hin auszuüben.
15. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 10-14, die da
durch gekennzeichnet ist, daß sie Ausschneidemittel
(38) umfaßt, die entlang der Strecke (P9) und an gegen
überliegenden seitlichen Rändern der Transportstrecke
(P) angeordnet sind, um an dem besagten Band (13)
eine Vielzahl von Paaren von gegenüberliegenden Ein
schnitten (44) zu realisieren.
16. Anlage nach Anspruch 15, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die genannten Schneidemittel (46) nach den
Ausschneidemitteln (38) in Laufrichtung des genannten
Bandes (13) gesehen angeordnet sind.
17. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 10-16, die da
durch gekennzeichnet ist, die genannten Zuführungsmit
tel (14) Schrittzuführungsmittel sind.
18. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 10-17, die da
durch gekennzeichnet ist, daß die genannten Antriebs
mittel (20) Schrittantriebsmittel sind.
19. Anlage nach irgendeinem der Ansprüche 10-18, die da
durch gekennzeichnet ist, daß sie erste Manipulatoren
mittel (54) zur Verbindung des genannten Bezugskörpers
(7) mit dem besagten Kopf (18) und zweite Manipulato
renmittel (55) zum Lösen des genannten Bezugskörpers
(7) und der an ihm festen plattenförmigen Elemente (5)
vom Kopf (18) selbst umfaßt.
20. Verfahren zur Realisierung von rotierenden Schleifbür
sten wie im wesentlichen unter Bezugnahme auf die bei
gefügten Abbildungen beschrieben.
21. Anlage zur Realisierung von rotierenden Schleifbürsten
wie im wesentlichen unter Bezugnahme auf die beigefüg
ten Abbildungen beschrieben.
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|---|---|---|---|
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- 1995-06-09 IT IT95TO000477A patent/IT1276367B1/it active IP Right Grant
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- 1996-06-06 FR FR9606979A patent/FR2735060B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1996-06-08 DE DE19622993A patent/DE19622993B4/de not_active Expired - Fee Related
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