Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstol- eine genaue Zyllndorfari
len eines Farbroller mit olastiselior Farbauftrags- dos Kunststoffes in den i-m-w.. y"-'v""f,;r;;'"«»
walze «us Schaumstoff, wie Polyurethan, die mit eindringen und dadurch ei ν inn ge Vtrhi. dung er.
einem Künstlerisch oder Lammfell od. dgl. über- zeugen. Mit dem 1 Icraiisnchincn aus j er AuUc η ,
\§ zogen Ist. 8 Ist die l-arbauflragswul/e fc llggcMclH. HcI Bedarf
Farbroller dienen zum Anstreichen größerer FItI- ' kann vor dem Einspr it/en des Kuns stn.fes in der
ί chcn, beispielsweise von Zimmerdecken und Zimmer- Form axial ein Lagenohr od. dgl. ungco dnc wade..
S wunden und von Hausfassaden. Dazu sind die Färb- Mit dieser Horstollungewuwc is c» miighth. bei-
|i auftragswalze.! mit einem weichen, die Farbe gut auf- spielsweise an einem endlos uinlau enden Baκ beil
nehmenden und gut abgebenden Material, wie Poly- ao festigte Formen zu verwenden, w ei im Taktu· iahamidplliich,
Lammfell od. dgl. bezogen. Neben den ren an einer ersten Station die PIUscluy ndc. b/w,
einen massiven Kern aus Holz oder Metall aufwci- Laimnfel !zylinder tmesct/i werden, an *™™Wn
senden Farbauftragswalzen sind auch schon Ausfilh- Station der Kunststoff eingespritzt wird und an uncr
rungen bekanntgeworden, bei denen der Walzenkör- dritten Station die r-urbaultragswaUcn aus den h,rper
aus Schaumstoff, vorzugsweise auf Polyurethan- t$ men herausgenommen weruen. „,,„,,m„n .
basis hergestellt ist. Diese Ausführung hat den Vor- Ein Ausfilhrungsbcisp.el des erfindungsgemüß herteil,
daß die Farbauftragswalze in sich elastisch ist, gestellten Farbroller ist in der Zeichnung dargestellt,
so daß auch unebene Flächen mit Farbe bestrichen Es zeigt: nun ι
werden können und daß sich die Elastizität der Färb- F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Farbroller und
auftragswalze je nach Mischung des Schaumstoffes ao Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Farbrolk· des
entsprechend dem beabsichtigten Verwendungszweck Farbroller gemäß Fig. 1. r . .
einstellen läßt. Die auf den Griffbügel 1 aufgeschobene Farbuuf-Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver- tragswalze 2 hat einen Überzug 3 aus Pcrlonplüsch.
fahren zu schaffen, mit dem die Herstellung der aus Der elastische Irmenkörpcr 4 der Farbauftragswalze
Schaumstoff bestehenden Farbauftragswalzen weiter as besteht aus Polyurethan-Schaumstoff mit einem ausvereinfacht
werden kann. gewählten Weichheitsgrad. Im Kern der Farbauftrags-
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst worden, daß der walze ist ein axiales Lagerrohr S angeordnet,
als Zylindermantel vorgeformte Kunstfaserplüsch
oder Lammfellbezug als Gießform für den Kern der Patentanspruch:
Farbauftragswalze verwendet wird, in welche der 30
flüssige Zweikomponenten-Schaumstoff eingespritzt Verfahren zum Herstellen eines Farbroller mit
wird. elastischer Farbauftragswalze aus Schaumstoff, Die vorgefertigten Umfangsteile der Farbauftrags- wie Polyurethan, die mit einem Kunstfaserplüsch
walze aus Plüsch oder Lammfell od. dgl. werden hier- oder Lammfell od. dgl. überzogen ist, d a d u r c h
bei in entsprechend dimensionierte Zylinder einge- 35 gekennzeichnet, daß der als Zylindermantel
setzt, und der Zweikomponenten-Kunststoff wird in vorgeformte Kunstfaserplüsch oder Lammfellbedie
so vorbereiteten Formen eingespritzt. Mit dem zug als Gießform für den Kern der Farbauftrags-Ausdehnen
des Kunststoffes wird der Plüsch oder das walze verwendet wird, in welche der flüssige Zwei-Lammfell
gegen die Außenform gedrückt, womit sich komponenten-Schaumstoff eingespritzt wird.