DE19545402A1 - Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür - Google Patents
Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige TürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schließfolgesteuerung einer automatisch schließenden
zweiflügeligen Tür, die einen Standflügel und einen Gangflügel aufweist, insbe
sondere einer Feuerschutztür, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
Eine derartige Schließfolgesteuerung ist bei einer zweiflügeligen Tür, bei der die
Türflügel mit einem Türfalz versehen sind, erforderlich, da hierbei der Standflügel
den Anschlag für den Gangflügel bildet, weil sich die beiden Türflügel im Mittelbe
reich überlappen und der Gangflügel bei geschlossener Tür immer am Standflügel
anliegt. Dementsprechend muß beim Schließvorgang stets der Standflügel ge
schlossen sein, ehe der Gangflügel zumindest das Ende Schließwegs ausführt. Zu
diesem Zweck wird die Schließfolgesteuerung benötigt, damit die richtige Schließ
folge von Standflügel und Gangflügel sichergestellt ist, um ein einwandfreies
Schließen der zweiflügeligen Tür zu gewährleisten. So kann der Gangflügel bis zu
einer verhältnismäßig geringen Offenstellung schließen, muß jedoch in dieser
Stellung so lange verharren, bis der Standflügel geschlossen ist.
Bei der aus der DE-PS 33 36 739 bekannten Schließfolgesteuerung wird ein Gleit
stück verwendet, welches an seiner Oberseite eine Sägeverzahnung aufweist,
während ein Sperrglied an seiner Unterseite mit einer in das Gleitstück passenden
Sägeverzahnung versehen ist. Bei Öffnung des Standflügels wird das Sperrglied
nach unten zum Eingriff in das Gleitstück gebracht, wodurch die Sägeverzahnun
gen so miteinander zum Eingriff gebracht werden, daß bei geöffnetem Standflügel
der Gangflügel nur durch Überspringen der Sägeverzahnung weiter geöffnet wer
den kann, jedoch ein automatisches Schließen nicht möglich ist. Wird versucht,
den Gangflügel bei geöffnetem Standflügel mit Gewalt zu schließen, so hindert die
Sägeverzahnung diesen Schließvorgang, so daß bei zu hoher Schließkraft Tür
schließerteile beschädigt werden können und dadurch die Türschließanlage nicht
mehr funktionsfähig ist.
Um bei hoher auf den Gangflügel ausgeübter Schließkraft eine Schließbewegung
zu erhalten und damit die Türschließanlage nicht zu beschädigen, ist es durch die
DE-PS 36 04 091 bekannt, eine längsverschiebbare Klemmstange mit einer
Klemmplatte zusammenwirkend ausgebildet, wobei die Klemmplatte unter der
Einwirkung einer Überlastfeder steht. Diese Überlastfeder sorgt bei Überschreitung
einer auf den Gangflügel wirkenden Schließkraft dafür, daß ein mit der Überlastfe
der zusammenwirkendes Überlastglied die Klemmplatte aus der Klemmlage führt
und dadurch die Klemmstange freigibt, wodurch der Gangflügel mit Gewalt auch
dann zugeschoben werden kann, wenn der Standflügel noch nicht geschlossen ist,
wobei jedoch durch die nicht eingehaltene Schließfolge die Tür nicht richtig ge
schlossen werden kann. Eine solche Schließfolgesteuerung ist mit einem hohen
Bau- und Einstellaufwand behaftet, damit eine einwandfreie Funktion gewährleistet
wird. Außerdem bewirkt das ständige Verklemmen der Klemmplatte auf der Klemm
stange Eindrückungen auf der Klemmstange, wodurch Rattermarken entstehen
und öfters ein Nachstellen des Überlastgliedes erforderlich wird.
Bei einer weiteren Vorrichtung zur Steuerung der Schließfolge zweier Flügel nach
der EP-PS 0 356 728 wird eine Verrastvorrichtung mit einer sägezahnförmigen
Rastseite verwendet, wobei in die Verzahnung ein Zahn eines Rastteils eingreifen
kann, während dieses Rastteil über eine Gleitrolle betätigbar ist, und diese Gleit
rolle an einem Gleitarm eines mit dem Standflügel verbundenen Türschließers an
geordnet ist. Eine solche Verrastvorrichtung steht über ein Schiebeglied und eine
Koppelstange mit einem mit dem Gangflügel zusammenwirkenden Sperrglied in
Wirkverbindung, wobei dieses Sperrglied mondsichelförmig ausgebildet ist und
durch Verschwenken dafür sorgt, daß bei geöffnetem Standflügel der Gangflügel
nicht vollständig geschlossen werden kann. Das Sperrglied wirkt hierzu mit einer
Gleitrolle des dem Gangflügel zugeordneten Türschließers zusammen. Das vor
stehend erwähnte Schiebeglied besteht im wesentlichen aus zwei in Verlängerung
voneinander angeordneten Schiebegliedteilen, die miteinander gekoppelt sind. Die
gesamte Vorrichtung zur Steuerung der Schließfolge der Türflügel besteht aus ei
ner Vielzahl von Bauteilen, die zum Teil recht aufwendig hergestellt werden müs
sen.
Ferner ist durch die EP-PS 0 452 710 eine Schließfolgesteuerung für eine zweiflü
gelige Tür bekannt, bei der ein von einem mit dem Standflügel in Wirkverbindung
stehendes Steuerungsglied eine Sperrvorrichtung betätigt. Dieses Steuerungsglied
ist eine axial fixierte jedoch drehbar gelagerte Stange mit quadratischem Quer
schnitt, die mit einem etwa mittig angeordneten, um etwa 45° verdrillten Über
gangsstück versehen ist. Der Standflügel wirkt über ein mit dem Gleitarm des ent
sprechenden Türschließers verbundenen und unverdrehbar in der Gleitschiene
geführten Gleitstück auf das Steuerungsglied und verdrillt dieses bei geöffnetem
Standflügel derart, daß der Gangflügel über ein mit dem Türschließer des Gang
flügels verbundenes weiteres Gleitstück, in welchem eine Bremse durch die Ver
drehung betätigt wird und solange festgehalten wird, bis der Standflügel geschlos
sen ist.
Bei geschlossenem Standflügel wird durch das Gleitstück des Standflügels das
Steuerungsglied zurückgedreht, wodurch sich die Bremse löst und der Gangflügel
automatisch schließen kann. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß das ver
drillt ausgeführte Steuerungsglied äußerst genau hergestellt sein muß damit eine
einwandfreie Funktion der Schließanlage gewährleistet ist. Auch die auf Verdre
hung des Steuerungsglieds ansprechende Bremse ist mit einer Anzahl von Teilen
versehen, die mit dem verdrillten Teil des quadratischen Querschnitts sehr genau
zusammenarbeiten müssen, damit die Bremse nicht zu früh, d. h. erst bei geschlos
senem Standflügel öffnet. Diese Konstruktion ist deshalb mit einem hohen Bau-
und Einstellaufwand behaftet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schließfolgesteuerung für eine
zweiflügelige Tür zu schaffen, die einfach im Aufbau und in der Montage ist, eine
hohe Funktionssicherheit aufweist und außerdem ein formschönes Aussehen be
sitzt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die vom Standflügel
gesteuerte Sperreinrichtung eine direkt mit der Gleitschiene oder mit einem mit
der Gleitschiene starr verbundenen Teil zusammenwirkende Raste aufweist. Eine
solche Sperreinrichtung ist sehr einfach im Aufbau und in der Montage, da nur re
lativ wenig einfache und leicht herstellbare Bauteile erforderlich sind, die nach dem
Einbau der Schließanlage problemlos ein- oder auch nachgestellt werden können,
so daß eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet ist.
Entsprechend weiteren Merkmalen der Erfindung weist die Gleitschiene zur Einwir
kung der Raste eine Öffnung oder einen Vorsprung auf, während die Betätigung
der Raste auf einfache Weise dadurch erfolgt, daß die Raste in einem Schlitten
vorzugsweise um eine Querachse des Schlittens drehbar gelagert ist und von ei
nem vorzugsweise im Schlitten verschiebbar geführten Auslöser betätigbar ist.
Eine sehr einfache Betätigung der Sperreinrichtung wird erfindungsgemäß dadurch
erhalten, daß der Auslöser über einen Seilzug mit dem Standflügel oder einem mit
dem Standflügel zusammenarbeitenden Bauteil, vorzugsweise mit einem in der
Gleitschiene geführten Gleitelement in Verbindung steht und durch eine sich am
Schlitten abstützende Rückstellfeder in die Verriegelungsstellung führbar ist. Ent
sprechend der Erfindung ist ein einstellbarer Anschlag fest mit der Gleitschiene
verbindbar, wobei sich auf dem einstellbaren Anschlag eine mit dem Schlitten zu
sammenwirkende Rückholfeder abstützt.
Ein hartes Anschlagen eines Gangflügelteils an der Sperreinrichtung, bzw. an ei
nem Teil der Sperreinrichtung wird dadurch vermieden, daß zwischen einem mit
dem Gleitelement des Gangflügels in Wirkverbindung stehenden Mitnehmerbügel
und der Stirnfläche des Schlittens ein elastischer und vorzugsweise aus PU-Schaum
bestehender Stoßdämpfer angeordnet ist.
Eine einfache Betätigung der Sperreinrichtung wird nach einem Merkmal der Erfin
dung dadurch erhalten, daß der einerseits mit dem Auslöser verbundene Seilzug
über eine Umlenkrolle zu einem mit dem Standflügel bzw. mit dem Standflügel zu
sammenwirkenden Bauteil, vorzugsweise mit dem mit dem Gleitarm des Standflü
gels verbundenen Gleitelement geführt und mit diesem verbunden ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt und wird
nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schließfolgesteuerung mit der erfindungsgemäßen Raste;
Fig. 2 die Sperreinrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 3 die Raste der Sperreinrichtung;
Fig. 4 den Schlitten, in welchem die Raste gelagert ist;
Fig. 5 den Auslöser für die Raste;
Fig. 6 die Baueinheit aus Raste, Schlitten und Auslöser;
Fig. 7 die unverriegelte Sperreinrichtung bei geschlossenem Standflügel;
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform bei welcher der Gleitstein auf ein Zug
element aufläuft.
Die Fig. 1 zeigt eine zweiflügelige Tür, die einen Gangflügel 1 und einen Stand
flügel 2 aufweist. Diese beiden Türflügel 1 und 2 sind in geöffneter bzw. teilweise
geöffneter Stellung eingezeichnet, wobei auf dem Gangflügel 1 der Türschließer 3
und auf dem Standflügel 2 der Türschließer 4 befestigt ist. In jedem Türschließer 3
und 4 ist je eine Schließerwelle gelagert und jede Schließerwelle steht mit einem
im Schließergehäuse angeordneten und von einer Schließerfeder beaufschlagten
Getriebe in Wirkverbindung. Der Türflügel wird entgegen der Kraft der Schließer
feder von Hand geöffnet, wobei die Schließerfeder für den automatischen Schließ
vorgang gespannt wird.
Beim Öffnen und Schließen der Türflügel 1 und 2 gleiten die auf den Gleitarmen 5
und 6 angeordneten Gleitelemente 7 und 8 in der beispielsweise auf einer Türzar
ge befestigten Gleitschiene 9, wobei die Gleitarme 5 und 6 fest mit den Schließer
wellen der Türschließer 3 und 4 verbunden sind, so daß die Türschließer 3 und 4
die zwischen den Türflügeln und der Türzarge wirkende Schließkraft übertragen
können. Die Gleitschiene 9 besitzt eine durch Längsrippen gebildete obere Kam
mer 10 und eine untere die Gleitelemente 7 und 8 aufnehmende Kammer 11. In
der oberen Kammer 10 befindet sich die Sperreinrichtung der Schließfolgesteue
rung, die eine mit einer Öffnung 19 in der Gleitschiene 9 zusammenwirkende Ra
ste 17 aufweist, wobei diese Raste 17 in einem Schlitten 16 um eine Querachse
schwenkbar gelagert ist und von einem im Schlitten 16 verschiebbar geführten
Auslöser 18 betätigt wird. Die Betätigung der Sperreinrichtung erfolgt über einen
Seilzug 12, der einerseits mit dem dem Standflügel 2 zugeordneten Gleitelement 8
und andererseits mit dem Auslöser 18 verbunden ist und der Auslöser unter der
Einwirkung einer sich im Schlitten 16 abstützenden Rückstellfeder 20 steht. Eine
Rückstellfeder 15 ist zwischen dem Schlitten 16 und einem mit der Gleitschiene 9
verbundenen aber einstellbaren Anschlag 14 angeordnet. Zur Führung des Seil
zugs 12 ist eine mittels einer Einstellschraube in Längsrichtung der Gleitschiene 9
einstellbare Umlenkrolle 13 vorgesehen. In der oberen Kammer 10 der Gleitschie
ne 9 befindet sich ein vorzugsweise aus PU-Schaum bestehender Stoßdämpfer 21,
dessen eine Seite an der freien Stirnfläche des Schlittens 16 und dessen andere
Seite an einem Mitnehmerbügel 22 anliegt, der den Anschlag für das Gleitele
ment 7 bildet.
In Fig. 1 ist der Gangflügel 1 um etwa 40° geöffnet dargestellt und der Standflü
gel 2 ist ebenfalls geöffnet. In dieser Türstellung liegt das dem Gangflügel zuge
ordnete Gleitelement 7 an dem Mitnehmerbügel 22 an, der auf den aus einem
elastischen Werkstoff bestehenden Stoßdämpfer 21 wirkt.
Die Sperreinrichtung der Schließfolgesteuerung ist hierbei geschlossen, da der
unter der Federspannung der Rückstellfeder 20 stehende Auslöser 18 die im
Schlitten 16 gelagerte Raste 17 in die Öffnung 19 der Gleitschiene 9 drückt.
Schließt nun der Standflügel 2 automatisch, so wird durch die Bewegung des
Gleitelements 8 nach links von dem über die Umlenkrolle 13 geführten Seilzug 12
der Auslöser 18 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 20 nach rechts verschoben,
so daß die Raste 17 nach unten schwenken kann und dadurch die Sperreinrich
tung löst. Durch die Schließkraft des Türschließers 3 wird der Stoßdämpfer 21 be
reits vom Gleitelement 7 über den Mitnehmerbügel 22 so weit zusammengedrückt,
daß vor dem Lösen der Sperreinrichtung der Gangflügel 1 nur noch einen Öff
nungswinkel von etwa 15° hatte, der jedoch das automatische Schließen des
Standflügels in der geforderten Reihenfolge nicht behindert. Erst nach dem Lösen
der Sperreinrichtung, also bei geschlossenem Standflügel 2, kann der Gangflügel
1 automatisch schließen, wobei der Schlitten 16 entgegen der Rückstellfeder 15
nach rechts verschoben wird. Die gelöste Sperreinrichtung bei geschlossenem
Standflügel ist in Fig. 7 dargestellt.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen die Sperreinrichtung und deren Teile in vergrößerter
Darstellung. Hierbei wird in der gestrichelt eingezeichneten Lage des Gleitele
ments 7, die etwa einem Öffnungswinkel des Gangflügels von 15° entspricht, beim
dem Versuch die Tür gewaltsam zu schließen, der Mitnehmerbügel 22 entgegen
der Kraft des Stoßdämpfers 21 weiter nach rechts verschoben, wodurch dieser am
Auslöser 18 anschlägt und diesen nach rechts verschiebt so daß die Raste 17 aus
der Öffnung 19 gleiten kann, wodurch die Blockierung des Schlittens 16 aufgeho
ben wird und damit der Gangflügel 1 gewaltsam geschlossen werden kann, aller
dings nicht in der vorgegebenen Reihenfolge, jedoch ohne Beschädigung von Tür
schließerteilen.
Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist der einstellbare Anschlag 14 in
der unteren Kammer 11 der Gleitschiene 9 befestigt. Ein mit dem Schlitten 16 ver
bundener Bügel 23 bildet die Anlagefläche für die sich am Anschlag 14 abstützen
de Rückstellfeder 15. Direkt oder über einen nicht eingezeichneten elastischen
Anschlag wirkt das dem Gangflügel zugeordnete Gleitelement 7 auf den Bügel 23,
wodurch der Gangflügel bei geöffnetem Standflügel in einer vorgegebenen Öff
nungsstellung festgehalten wird. Bei geschlossenem Standflügel wird über den
Seilzug 12 der Auslöser 18 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 20 nach rechts
gezogen und damit die Raste 17 freigegeben, die aus der Öffnung 19 gleitet und
die Blockierung des Schlittens 16 aufhebt. Der Gangflügel kann nun vollständig
schließen, denn das Gleitelement 7 bewegt sich mitsamt dem Bügel 23 unter Mit
nahme des Schlittens 16 nach rechts entgegen der Kraft der Rückstellfeder 15.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausfüh
rungsformen, sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens weitgehend ab
gewandelt werden. So ist es ohne weiteres möglich anstelle der schwenkbar ange
ordneten Raste einen von einer Auslöseeinrichtung betätigbaren Bolzen zu ver
wenden. Die Raste oder der Bolzen können auch mit einem in der Gleitschiene
angeordneten Vorsprung zusammenwirken. Auch ist die Anwendung einer solchen
Schließfolgesteuerung nicht auf von Hand zu öffnende Türen beschränkt, denn
diese kann ebenso bei Türen mit motorischer oder mit hydraulischer Öffnung an
gewendet werden.
Claims (7)
1. Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende zweiflügelige Tür, die
einen Standflügel und einen Gangflügel aufweist, insbesondere einer Feuer
schutztür, deren Türflügel über je einen Gleitarm mit einer in einer Türzarge
o. dgl. vorhandenen Gleitschiene in Verbindung stehen und der Gleitarm des
Gangflügels mittels einer vom Standflügel betätigbaren Sperreinrichtung in
geöffneter Stellung des Standflügels in Schließrichtung blockierbar ist, wäh
rend in geschlossener oder nahezu geschlossener Stellung des Standflügels
die Blockierung freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vom
Standflügel (2) gesteuerte Sperreinrichtung eine direkt mit der Gleitschiene (9)
oder mit einem mit der Gleitschiene (9) starr verbundenen Teil zusammenwir
kende Raste (17) aufweist.
2. Schließfolgesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitschiene (9) zur Einwirkung der Raste (17) eine Ausnehmung und/oder
Öffnung (19) und/oder einen Vorsprung aufweist.
3. Schließfolgesteuerung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Raste (17) in einem Schlitten (16) vorzugsweise dreh
bar um eine Querachse des Schlittens (16) gelagert und von einem vorzugs
weise im Schlitten (16) verschiebbar geführten Auslöser (18) betätigbar ist,
wobei vorzugsweise vorgesehen ist, daß der Schlitten in der Gleitschiene auf
genommen ist.
4. Schließfolgesteuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auslöser (18) über einen Seilzug (12) mit dem
Standflügel (2) oder einem mit dem Standflügel zusammenarbeitenden Bauteil,
vorzugsweise mit einem in der Gleitschiene (9) geführten Gleitelement (8) in
Verbindung steht und durch eine sich am Schlitten (16) abstützende Rückstell
feder (20) in die Verriegelungsstellung führbar ist.
5. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein einstellbarer Anschlag (14) fest mit der Gleitschie
ne (9) verbindbar ist, wobei sich auf dem einstellbaren Anschlag (14) eine mit
dem Schlitten (16) zusammenwirkende Rückholfeder (15) abstützt.
6. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen einem mit dem Gleitelement (7) des Gangflü
gels (1) in Wirkverbindung stehenden Mitnehmerbügel (22) und der Stirnfläche
des Schlittens (16) ein elastischer und vorzugsweise aus PU-Schaum beste
hender Stoßdämpfer (21) angeordnet ist.
7. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der einerseits mit dem Auslöser (18) verbundene Seil
zug (12) über eine Umlenkrolle (13) zu einem mit dem Standflügel (2) bzw. mit
dem Standflügel zusammenwirkenden Bauteil, vorzugsweise mit dem Gleit
arm (6) des Standflügels (2) verbundenen Gleitelement (8) geführt und mit die
sem verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995145402 DE19545402A1 (de) | 1995-12-06 | 1995-12-06 | Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995145402 DE19545402A1 (de) | 1995-12-06 | 1995-12-06 | Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19545402A1 true DE19545402A1 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=7779271
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995145402 Withdrawn DE19545402A1 (de) | 1995-12-06 | 1995-12-06 | Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19545402A1 (de) |
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- 1995-12-06 DE DE1995145402 patent/DE19545402A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GEZE GMBH, 71229 LEONBERG, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |