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DE19545402A1 - Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür - Google Patents

Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür

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Publication number
DE19545402A1
DE19545402A1 DE1995145402 DE19545402A DE19545402A1 DE 19545402 A1 DE19545402 A1 DE 19545402A1 DE 1995145402 DE1995145402 DE 1995145402 DE 19545402 A DE19545402 A DE 19545402A DE 19545402 A1 DE19545402 A1 DE 19545402A1
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DE
Germany
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leaf
slide
slide rail
sequence control
closing
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Withdrawn
Application number
DE1995145402
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Wolf
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Geze GmbH
Original Assignee
Geze GmbH
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Filing date
Publication date
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Publication of DE19545402A1 publication Critical patent/DE19545402A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/12Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the closing of a wing before another wing has been closed

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schließfolgesteuerung einer automatisch schließenden zweiflügeligen Tür, die einen Standflügel und einen Gangflügel aufweist, insbe­ sondere einer Feuerschutztür, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
Eine derartige Schließfolgesteuerung ist bei einer zweiflügeligen Tür, bei der die Türflügel mit einem Türfalz versehen sind, erforderlich, da hierbei der Standflügel den Anschlag für den Gangflügel bildet, weil sich die beiden Türflügel im Mittelbe­ reich überlappen und der Gangflügel bei geschlossener Tür immer am Standflügel anliegt. Dementsprechend muß beim Schließvorgang stets der Standflügel ge­ schlossen sein, ehe der Gangflügel zumindest das Ende Schließwegs ausführt. Zu diesem Zweck wird die Schließfolgesteuerung benötigt, damit die richtige Schließ­ folge von Standflügel und Gangflügel sichergestellt ist, um ein einwandfreies Schließen der zweiflügeligen Tür zu gewährleisten. So kann der Gangflügel bis zu einer verhältnismäßig geringen Offenstellung schließen, muß jedoch in dieser Stellung so lange verharren, bis der Standflügel geschlossen ist.
Bei der aus der DE-PS 33 36 739 bekannten Schließfolgesteuerung wird ein Gleit­ stück verwendet, welches an seiner Oberseite eine Sägeverzahnung aufweist, während ein Sperrglied an seiner Unterseite mit einer in das Gleitstück passenden Sägeverzahnung versehen ist. Bei Öffnung des Standflügels wird das Sperrglied nach unten zum Eingriff in das Gleitstück gebracht, wodurch die Sägeverzahnun­ gen so miteinander zum Eingriff gebracht werden, daß bei geöffnetem Standflügel der Gangflügel nur durch Überspringen der Sägeverzahnung weiter geöffnet wer­ den kann, jedoch ein automatisches Schließen nicht möglich ist. Wird versucht, den Gangflügel bei geöffnetem Standflügel mit Gewalt zu schließen, so hindert die Sägeverzahnung diesen Schließvorgang, so daß bei zu hoher Schließkraft Tür­ schließerteile beschädigt werden können und dadurch die Türschließanlage nicht mehr funktionsfähig ist.
Um bei hoher auf den Gangflügel ausgeübter Schließkraft eine Schließbewegung zu erhalten und damit die Türschließanlage nicht zu beschädigen, ist es durch die DE-PS 36 04 091 bekannt, eine längsverschiebbare Klemmstange mit einer Klemmplatte zusammenwirkend ausgebildet, wobei die Klemmplatte unter der Einwirkung einer Überlastfeder steht. Diese Überlastfeder sorgt bei Überschreitung einer auf den Gangflügel wirkenden Schließkraft dafür, daß ein mit der Überlastfe­ der zusammenwirkendes Überlastglied die Klemmplatte aus der Klemmlage führt und dadurch die Klemmstange freigibt, wodurch der Gangflügel mit Gewalt auch dann zugeschoben werden kann, wenn der Standflügel noch nicht geschlossen ist, wobei jedoch durch die nicht eingehaltene Schließfolge die Tür nicht richtig ge­ schlossen werden kann. Eine solche Schließfolgesteuerung ist mit einem hohen Bau- und Einstellaufwand behaftet, damit eine einwandfreie Funktion gewährleistet wird. Außerdem bewirkt das ständige Verklemmen der Klemmplatte auf der Klemm­ stange Eindrückungen auf der Klemmstange, wodurch Rattermarken entstehen und öfters ein Nachstellen des Überlastgliedes erforderlich wird.
Bei einer weiteren Vorrichtung zur Steuerung der Schließfolge zweier Flügel nach der EP-PS 0 356 728 wird eine Verrastvorrichtung mit einer sägezahnförmigen Rastseite verwendet, wobei in die Verzahnung ein Zahn eines Rastteils eingreifen kann, während dieses Rastteil über eine Gleitrolle betätigbar ist, und diese Gleit­ rolle an einem Gleitarm eines mit dem Standflügel verbundenen Türschließers an­ geordnet ist. Eine solche Verrastvorrichtung steht über ein Schiebeglied und eine Koppelstange mit einem mit dem Gangflügel zusammenwirkenden Sperrglied in Wirkverbindung, wobei dieses Sperrglied mondsichelförmig ausgebildet ist und durch Verschwenken dafür sorgt, daß bei geöffnetem Standflügel der Gangflügel nicht vollständig geschlossen werden kann. Das Sperrglied wirkt hierzu mit einer Gleitrolle des dem Gangflügel zugeordneten Türschließers zusammen. Das vor­ stehend erwähnte Schiebeglied besteht im wesentlichen aus zwei in Verlängerung voneinander angeordneten Schiebegliedteilen, die miteinander gekoppelt sind. Die gesamte Vorrichtung zur Steuerung der Schließfolge der Türflügel besteht aus ei­ ner Vielzahl von Bauteilen, die zum Teil recht aufwendig hergestellt werden müs­ sen.
Ferner ist durch die EP-PS 0 452 710 eine Schließfolgesteuerung für eine zweiflü­ gelige Tür bekannt, bei der ein von einem mit dem Standflügel in Wirkverbindung stehendes Steuerungsglied eine Sperrvorrichtung betätigt. Dieses Steuerungsglied ist eine axial fixierte jedoch drehbar gelagerte Stange mit quadratischem Quer­ schnitt, die mit einem etwa mittig angeordneten, um etwa 45° verdrillten Über­ gangsstück versehen ist. Der Standflügel wirkt über ein mit dem Gleitarm des ent­ sprechenden Türschließers verbundenen und unverdrehbar in der Gleitschiene geführten Gleitstück auf das Steuerungsglied und verdrillt dieses bei geöffnetem Standflügel derart, daß der Gangflügel über ein mit dem Türschließer des Gang­ flügels verbundenes weiteres Gleitstück, in welchem eine Bremse durch die Ver­ drehung betätigt wird und solange festgehalten wird, bis der Standflügel geschlos­ sen ist.
Bei geschlossenem Standflügel wird durch das Gleitstück des Standflügels das Steuerungsglied zurückgedreht, wodurch sich die Bremse löst und der Gangflügel automatisch schließen kann. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß das ver­ drillt ausgeführte Steuerungsglied äußerst genau hergestellt sein muß damit eine einwandfreie Funktion der Schließanlage gewährleistet ist. Auch die auf Verdre­ hung des Steuerungsglieds ansprechende Bremse ist mit einer Anzahl von Teilen versehen, die mit dem verdrillten Teil des quadratischen Querschnitts sehr genau zusammenarbeiten müssen, damit die Bremse nicht zu früh, d. h. erst bei geschlos­ senem Standflügel öffnet. Diese Konstruktion ist deshalb mit einem hohen Bau- und Einstellaufwand behaftet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schließfolgesteuerung für eine zweiflügelige Tür zu schaffen, die einfach im Aufbau und in der Montage ist, eine hohe Funktionssicherheit aufweist und außerdem ein formschönes Aussehen be­ sitzt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die vom Standflügel gesteuerte Sperreinrichtung eine direkt mit der Gleitschiene oder mit einem mit der Gleitschiene starr verbundenen Teil zusammenwirkende Raste aufweist. Eine solche Sperreinrichtung ist sehr einfach im Aufbau und in der Montage, da nur re­ lativ wenig einfache und leicht herstellbare Bauteile erforderlich sind, die nach dem Einbau der Schließanlage problemlos ein- oder auch nachgestellt werden können, so daß eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet ist.
Entsprechend weiteren Merkmalen der Erfindung weist die Gleitschiene zur Einwir­ kung der Raste eine Öffnung oder einen Vorsprung auf, während die Betätigung der Raste auf einfache Weise dadurch erfolgt, daß die Raste in einem Schlitten vorzugsweise um eine Querachse des Schlittens drehbar gelagert ist und von ei­ nem vorzugsweise im Schlitten verschiebbar geführten Auslöser betätigbar ist.
Eine sehr einfache Betätigung der Sperreinrichtung wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß der Auslöser über einen Seilzug mit dem Standflügel oder einem mit dem Standflügel zusammenarbeitenden Bauteil, vorzugsweise mit einem in der Gleitschiene geführten Gleitelement in Verbindung steht und durch eine sich am Schlitten abstützende Rückstellfeder in die Verriegelungsstellung führbar ist. Ent­ sprechend der Erfindung ist ein einstellbarer Anschlag fest mit der Gleitschiene verbindbar, wobei sich auf dem einstellbaren Anschlag eine mit dem Schlitten zu­ sammenwirkende Rückholfeder abstützt.
Ein hartes Anschlagen eines Gangflügelteils an der Sperreinrichtung, bzw. an ei­ nem Teil der Sperreinrichtung wird dadurch vermieden, daß zwischen einem mit dem Gleitelement des Gangflügels in Wirkverbindung stehenden Mitnehmerbügel und der Stirnfläche des Schlittens ein elastischer und vorzugsweise aus PU-Schaum bestehender Stoßdämpfer angeordnet ist.
Eine einfache Betätigung der Sperreinrichtung wird nach einem Merkmal der Erfin­ dung dadurch erhalten, daß der einerseits mit dem Auslöser verbundene Seilzug über eine Umlenkrolle zu einem mit dem Standflügel bzw. mit dem Standflügel zu­ sammenwirkenden Bauteil, vorzugsweise mit dem mit dem Gleitarm des Standflü­ gels verbundenen Gleitelement geführt und mit diesem verbunden ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schließfolgesteuerung mit der erfindungsgemäßen Raste;
Fig. 2 die Sperreinrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 3 die Raste der Sperreinrichtung;
Fig. 4 den Schlitten, in welchem die Raste gelagert ist;
Fig. 5 den Auslöser für die Raste;
Fig. 6 die Baueinheit aus Raste, Schlitten und Auslöser;
Fig. 7 die unverriegelte Sperreinrichtung bei geschlossenem Standflügel;
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform bei welcher der Gleitstein auf ein Zug­ element aufläuft.
Die Fig. 1 zeigt eine zweiflügelige Tür, die einen Gangflügel 1 und einen Stand­ flügel 2 aufweist. Diese beiden Türflügel 1 und 2 sind in geöffneter bzw. teilweise geöffneter Stellung eingezeichnet, wobei auf dem Gangflügel 1 der Türschließer 3 und auf dem Standflügel 2 der Türschließer 4 befestigt ist. In jedem Türschließer 3 und 4 ist je eine Schließerwelle gelagert und jede Schließerwelle steht mit einem im Schließergehäuse angeordneten und von einer Schließerfeder beaufschlagten Getriebe in Wirkverbindung. Der Türflügel wird entgegen der Kraft der Schließer­ feder von Hand geöffnet, wobei die Schließerfeder für den automatischen Schließ­ vorgang gespannt wird.
Beim Öffnen und Schließen der Türflügel 1 und 2 gleiten die auf den Gleitarmen 5 und 6 angeordneten Gleitelemente 7 und 8 in der beispielsweise auf einer Türzar­ ge befestigten Gleitschiene 9, wobei die Gleitarme 5 und 6 fest mit den Schließer­ wellen der Türschließer 3 und 4 verbunden sind, so daß die Türschließer 3 und 4 die zwischen den Türflügeln und der Türzarge wirkende Schließkraft übertragen können. Die Gleitschiene 9 besitzt eine durch Längsrippen gebildete obere Kam­ mer 10 und eine untere die Gleitelemente 7 und 8 aufnehmende Kammer 11. In der oberen Kammer 10 befindet sich die Sperreinrichtung der Schließfolgesteue­ rung, die eine mit einer Öffnung 19 in der Gleitschiene 9 zusammenwirkende Ra­ ste 17 aufweist, wobei diese Raste 17 in einem Schlitten 16 um eine Querachse schwenkbar gelagert ist und von einem im Schlitten 16 verschiebbar geführten Auslöser 18 betätigt wird. Die Betätigung der Sperreinrichtung erfolgt über einen Seilzug 12, der einerseits mit dem dem Standflügel 2 zugeordneten Gleitelement 8 und andererseits mit dem Auslöser 18 verbunden ist und der Auslöser unter der Einwirkung einer sich im Schlitten 16 abstützenden Rückstellfeder 20 steht. Eine Rückstellfeder 15 ist zwischen dem Schlitten 16 und einem mit der Gleitschiene 9 verbundenen aber einstellbaren Anschlag 14 angeordnet. Zur Führung des Seil­ zugs 12 ist eine mittels einer Einstellschraube in Längsrichtung der Gleitschiene 9 einstellbare Umlenkrolle 13 vorgesehen. In der oberen Kammer 10 der Gleitschie­ ne 9 befindet sich ein vorzugsweise aus PU-Schaum bestehender Stoßdämpfer 21, dessen eine Seite an der freien Stirnfläche des Schlittens 16 und dessen andere Seite an einem Mitnehmerbügel 22 anliegt, der den Anschlag für das Gleitele­ ment 7 bildet.
In Fig. 1 ist der Gangflügel 1 um etwa 40° geöffnet dargestellt und der Standflü­ gel 2 ist ebenfalls geöffnet. In dieser Türstellung liegt das dem Gangflügel zuge­ ordnete Gleitelement 7 an dem Mitnehmerbügel 22 an, der auf den aus einem elastischen Werkstoff bestehenden Stoßdämpfer 21 wirkt.
Die Sperreinrichtung der Schließfolgesteuerung ist hierbei geschlossen, da der unter der Federspannung der Rückstellfeder 20 stehende Auslöser 18 die im Schlitten 16 gelagerte Raste 17 in die Öffnung 19 der Gleitschiene 9 drückt. Schließt nun der Standflügel 2 automatisch, so wird durch die Bewegung des Gleitelements 8 nach links von dem über die Umlenkrolle 13 geführten Seilzug 12 der Auslöser 18 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 20 nach rechts verschoben, so daß die Raste 17 nach unten schwenken kann und dadurch die Sperreinrich­ tung löst. Durch die Schließkraft des Türschließers 3 wird der Stoßdämpfer 21 be­ reits vom Gleitelement 7 über den Mitnehmerbügel 22 so weit zusammengedrückt, daß vor dem Lösen der Sperreinrichtung der Gangflügel 1 nur noch einen Öff­ nungswinkel von etwa 15° hatte, der jedoch das automatische Schließen des Standflügels in der geforderten Reihenfolge nicht behindert. Erst nach dem Lösen der Sperreinrichtung, also bei geschlossenem Standflügel 2, kann der Gangflügel 1 automatisch schließen, wobei der Schlitten 16 entgegen der Rückstellfeder 15 nach rechts verschoben wird. Die gelöste Sperreinrichtung bei geschlossenem Standflügel ist in Fig. 7 dargestellt.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen die Sperreinrichtung und deren Teile in vergrößerter Darstellung. Hierbei wird in der gestrichelt eingezeichneten Lage des Gleitele­ ments 7, die etwa einem Öffnungswinkel des Gangflügels von 15° entspricht, beim dem Versuch die Tür gewaltsam zu schließen, der Mitnehmerbügel 22 entgegen der Kraft des Stoßdämpfers 21 weiter nach rechts verschoben, wodurch dieser am Auslöser 18 anschlägt und diesen nach rechts verschiebt so daß die Raste 17 aus der Öffnung 19 gleiten kann, wodurch die Blockierung des Schlittens 16 aufgeho­ ben wird und damit der Gangflügel 1 gewaltsam geschlossen werden kann, aller­ dings nicht in der vorgegebenen Reihenfolge, jedoch ohne Beschädigung von Tür­ schließerteilen.
Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist der einstellbare Anschlag 14 in der unteren Kammer 11 der Gleitschiene 9 befestigt. Ein mit dem Schlitten 16 ver­ bundener Bügel 23 bildet die Anlagefläche für die sich am Anschlag 14 abstützen­ de Rückstellfeder 15. Direkt oder über einen nicht eingezeichneten elastischen Anschlag wirkt das dem Gangflügel zugeordnete Gleitelement 7 auf den Bügel 23, wodurch der Gangflügel bei geöffnetem Standflügel in einer vorgegebenen Öff­ nungsstellung festgehalten wird. Bei geschlossenem Standflügel wird über den Seilzug 12 der Auslöser 18 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 20 nach rechts gezogen und damit die Raste 17 freigegeben, die aus der Öffnung 19 gleitet und die Blockierung des Schlittens 16 aufhebt. Der Gangflügel kann nun vollständig schließen, denn das Gleitelement 7 bewegt sich mitsamt dem Bügel 23 unter Mit­ nahme des Schlittens 16 nach rechts entgegen der Kraft der Rückstellfeder 15.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausfüh­ rungsformen, sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens weitgehend ab­ gewandelt werden. So ist es ohne weiteres möglich anstelle der schwenkbar ange­ ordneten Raste einen von einer Auslöseeinrichtung betätigbaren Bolzen zu ver­ wenden. Die Raste oder der Bolzen können auch mit einem in der Gleitschiene angeordneten Vorsprung zusammenwirken. Auch ist die Anwendung einer solchen Schließfolgesteuerung nicht auf von Hand zu öffnende Türen beschränkt, denn diese kann ebenso bei Türen mit motorischer oder mit hydraulischer Öffnung an­ gewendet werden.

Claims (7)

1. Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende zweiflügelige Tür, die einen Standflügel und einen Gangflügel aufweist, insbesondere einer Feuer­ schutztür, deren Türflügel über je einen Gleitarm mit einer in einer Türzarge o. dgl. vorhandenen Gleitschiene in Verbindung stehen und der Gleitarm des Gangflügels mittels einer vom Standflügel betätigbaren Sperreinrichtung in geöffneter Stellung des Standflügels in Schließrichtung blockierbar ist, wäh­ rend in geschlossener oder nahezu geschlossener Stellung des Standflügels die Blockierung freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Standflügel (2) gesteuerte Sperreinrichtung eine direkt mit der Gleitschiene (9) oder mit einem mit der Gleitschiene (9) starr verbundenen Teil zusammenwir­ kende Raste (17) aufweist.
2. Schließfolgesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (9) zur Einwirkung der Raste (17) eine Ausnehmung und/oder Öffnung (19) und/oder einen Vorsprung aufweist.
3. Schließfolgesteuerung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Raste (17) in einem Schlitten (16) vorzugsweise dreh­ bar um eine Querachse des Schlittens (16) gelagert und von einem vorzugs­ weise im Schlitten (16) verschiebbar geführten Auslöser (18) betätigbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, daß der Schlitten in der Gleitschiene auf­ genommen ist.
4. Schließfolgesteuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (18) über einen Seilzug (12) mit dem Standflügel (2) oder einem mit dem Standflügel zusammenarbeitenden Bauteil, vorzugsweise mit einem in der Gleitschiene (9) geführten Gleitelement (8) in Verbindung steht und durch eine sich am Schlitten (16) abstützende Rückstell­ feder (20) in die Verriegelungsstellung führbar ist.
5. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstellbarer Anschlag (14) fest mit der Gleitschie­ ne (9) verbindbar ist, wobei sich auf dem einstellbaren Anschlag (14) eine mit dem Schlitten (16) zusammenwirkende Rückholfeder (15) abstützt.
6. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem mit dem Gleitelement (7) des Gangflü­ gels (1) in Wirkverbindung stehenden Mitnehmerbügel (22) und der Stirnfläche des Schlittens (16) ein elastischer und vorzugsweise aus PU-Schaum beste­ hender Stoßdämpfer (21) angeordnet ist.
7. Schließfolgesteuerung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der einerseits mit dem Auslöser (18) verbundene Seil­ zug (12) über eine Umlenkrolle (13) zu einem mit dem Standflügel (2) bzw. mit dem Standflügel zusammenwirkenden Bauteil, vorzugsweise mit dem Gleit­ arm (6) des Standflügels (2) verbundenen Gleitelement (8) geführt und mit die­ sem verbunden ist.
DE1995145402 1995-12-06 1995-12-06 Schließfolgesteuerung für eine automatisch schließende, zweiflügelige Tür Withdrawn DE19545402A1 (de)

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