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DE19540942A1 - Elektrischer Steckverbinder - Google Patents

Elektrischer Steckverbinder

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DE19540942A1
DE19540942A1 DE19540942A DE19540942A DE19540942A1 DE 19540942 A1 DE19540942 A1 DE 19540942A1 DE 19540942 A DE19540942 A DE 19540942A DE 19540942 A DE19540942 A DE 19540942A DE 19540942 A1 DE19540942 A1 DE 19540942A1
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DE
Germany
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insulating body
body part
abutment
connector
parts
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Withdrawn
Application number
DE19540942A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Pfeiffer
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Interconnectron GmbH
Original Assignee
Interconnectron GmbH
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Publication date
Application filed by Interconnectron GmbH filed Critical Interconnectron GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • H01R13/42Securing in a demountable manner
    • H01R13/424Securing in base or case composed of a plurality of insulating parts having at least one resilient insulating part
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/502Bases; Cases composed of different pieces

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Steckverbinder mit einer Vielzahl in in einem Steckergehäuse lösbar angeordneten Isolierkörper koaxial zur Steckergehäuseachse ausgerichtet ange­ ordneter elektrischer Kontaktbuchsen oder -stifte, wobei der Iso­ lierkörper zweiteilig ausgebildet und jeder Isolierkörperteil mit in axialer Richtung verlaufenden Durchgangsausnehmungen für die Aufnahme der elektrischen Kontaktbuchsen oder -stifte ausgestat­ tet ist, und wobei der eine Isolierkörperteil über radial zur Mittenachse jeder Durchgangsausnehmung abgestellte Widerlager verfügt, die beim Zusammenführen der beiden Isolierkörperteile zwangsweise radial nach innen abgestellt werden und jeweils mit einer radialsymmetrischen Gegenstützfläche jeder Kontaktbuchse oder -Stiftes zur Festlegung derselben innerhalb der Isolierkör­ perteile zusammenwirken.
Eine derartiger Steckverbinder gemäß Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1 ist beispielsweise aus der US 3,165,369 bekannt gewor­ den. Bei diesem Steckverbinder sind die Widerlager des einen Isolierkörperteils in Form radialsymmetrischer Zungen aus einem biegsamen Materilal ausgebildet, die beim Einführen der Kontakt­ buchse auseinandergespreizt und somit unter Federspannung gesetzt werden. Die Zungen liegen hierbei unter ständiger mechanischer Spannung an einem Kontaktbund der Kontaktbuchse an und stützen diese dergestalt ab, daß eine wirksame Auszugssicherung der be­ stimmungsgemäß stromführenden Kontaktbuchse gewährleistet ist. Eine solchermaßen ausgebildete Auszugssicherung für einen elek­ trischen Steckverbinder bietet eine feste, ohne Spezialwerkzeug in aller Regel nicht mehr lösbare Verbindung der beiden Isolier­ körperteile. Da die Zungen stets mit mechanischer Spannung be­ aufschlagt sind, können Materialermüdungen und in der Folge sogar ein Brechen der Widerlager und damit ein Verlust der Auszugs­ sicherung eintreten.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen einfach herzustellenden, bequem zu mon­ tierenden und demontierenden elektrischen Steckverbinder zur Verfügung zu stellen, welcher einerseits eine ausreichend kleine Baugröße besitzt, um auch für die Anwendung bei Vielfachsteckver­ bindungen geeignet zu sein, und andererseits eine beliebige An­ zahl von Montagen und Demontagen bei im wesentlichen gleichblei­ bender Halte- oder Festlegungssicherheit der elektrischen Kon­ takte zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch ge­ löst, daß bei dem elektrischen Steckerverbinder einer der beiden Isolierkörperteile im Querschnitt keilförmig ausgebildete Leit­ abschnitte besitzt und das Widerlager als Teil des anderen Iso­ lierkörperteils durch im Querschnitt schlitzförmig ausgebildete Ablenkabschnitte zu einer beim Zusammenführen der beiden Isolier­ körperteile formschlüssigen Ablenkung der im wesentlichen span­ nungsfrei ausgebildeten Widerlager radial zur Mittenachse jeder Durchgangsausnehmung nach innen ausgebildet ist. Durch die erfin­ dungsgemäße Ausbildung der Widerlager mit spannungsfrei geformten Abschnitten, die beim Zusammenführen der beiden Isolierkörpertei­ le formschlüssig abgelenkt werden, wird eine Beaufschlagung mit einer Federspannung vermieden, so daß eine Materialermüdung und in der Folge ein Brechen der Auszugssicherung auch bei längerer Ingebrauchnahme des elektrischen Steckverbinders vermieden werden kann. Gleichzeitig bietet die Erfindung den Vorteil einer einfa­ chen und bequemen, den Einsatz eines besonderen Spezialwerkzeugs nicht erfordernden Demontage des Steckverbinders durch einfaches Auseinanderschieben der beiden Isolierkörperteile. Hierbei werden die Ablenkabschnitte des Widerlagers radial nach außen abgelenkt und ein Freigeben der Kontaktbuchsen oder -stifte ermöglicht, die hierbei einzeln oder gruppenweise ohne großen Aufwand aus dem Steckverbinder herausgeschoben werden können.
Insoweit vorstehend auf eine besondere Form des Hemdes der Iso­ lierkörperteile aus nichtleitendem Material hingewiesen worden ist, ist anzumerken, daß die Form der Isolierkörperteile naturge­ mäß jeweils der Form der Steckerbuchsen oder -stifte entspricht.
Dem Prinzip der Erfindung folgend ist vorgesehen, daß die Leit- oder Führungsabschnitte des einen Isolierkörperteils eine wenig­ stens der Ablenkabschnitte der Widerlager angepaßte äußere Form besitzen.
In einer praktischen Verwirklichung der Erfindung ist im einzel­ nen weiter vorgesehen, daß die Gegenstützfläche der Kontaktbuch­ sen oder -stifte durch eine im wesentlichen konische Übergangs­ fläche zwischen der Kontaktbuchse oder -stift und einem Anschluß­ teil für eine anzuschließende elektrische Leitung ausgebildet ist und beim Zusammenführen der beiden Isolierkörperteile die äußere Randseite der Enden des Widerlagers abstützt.
Bei einer besonders bevorzugten Verwirklichung der Erfindung be­ sitzt der elektrische Steckverbinder zwei definierte Stellungen der beiden Isolierkörperteile, und zwar eine Betriebsstellung, bei der die Isolierkörperteile vollständig zusammengeführt sind, und eine Montagestellung, bei der die Widerlager eine bezüglich der Kontaktbuchsen nicht abgelenkte Stellung einnehmen. Zur De­ finition der Montagestellung weist der das Widerlager tragende Isolierkörperteil an seiner Außenwandung eine Rastausnehmung zum Zusammenwirken mit einer auf einem zungenförmigen Fortsatz des anderen Isolierkörperteils vorgesehene Rastnase in der Monta­ gestellung des Steckverbinders auf. Hierbei kann der das Wider­ lager tragende Isolierkörperteil zur Festlegung des anderen Isolierkörperteils und der Kontaktbuchsen oder -stifte in der Betriebsstellung an der Rastnase eine quer zur Achse des Stecker­ gehäuses gerichtete Verriegelungsfläche aufweisen, die bei in der Betriebsstellung befindlichem Steckergehäuse dessen Unterseite übergreift.
Bei einer solchen Ausbildung der gegenseitigen Verriegelung der beiden Isolierkörperteile in der montierten Stellung ist zum Trennen der beiden Isolierkörperteile der Einsatz eines Werk­ zeuges erforderlich, da die notwendigerweise verhältnismäßig schmale Ausbildung des die Rastnase tragenden zungenförmigen Fortsatzes einerseits und die entsprechend schmale Ausführung der die Verriegelungsfläche bildenden Rastausnehmung andererseits ein manuelles Ausheben der Rastnase zumindest extrem erschweren, wenn schon nicht unmöglich machen.
Gemäß einer ersten abgewandelten Verwirklichungsform kann daher auch vorgesehen sein, daß in Verbindung mit einer der lichten Weite des Steckergehäuses entsprechenden Ausbildung der Rücken­ fläche des wenigstens einen zungenförmigen Fortsatzes am einen Isolierkörperteil die an dem zungenförmigen Fortsatz vorgesehene Rastnase und die quer zur Achse des Steckergehäuses gerichtete Verriegelungsfläche am einen Isolierkörperteil zueinander wenig­ stens annähernd parallele und in einem Winkel zur Längsachse beider Isolierkörperteile bzw. des Steckergehäuses angestellte gegenseitige Eingriffsflächen aufweisen.
Diese Ausbildung der gegenseitigen Eingriffsflächen von Rastnase und Widerlager gewährleisten einerseits eine auszugssichere Ver­ riegelung beider Isolierkörperteile miteinander solange der Iso­ lierkörper in seiner Betriebsstellung im Steckergehäuse aufge­ nommen und damit der die Rastnase tragende zungenförmige Fortsatz nicht quer zur Achse des Steckergehäuses ausweichen kann. Bei wenigstens teilweise aus dem Steckergehäuse herausgezogenem Iso­ lierkörper hingegen kann das andere Isolierkörperteil auch manuell aus dem einen Isolierkörperteil herausgezogen werden, da die schräge Anordnung der gegenseitigen Eingriffsflächen von Rastnase und Widerlager beim Angriff einer axial gerichteten Zugkraft am anderen Isolierkörperteil zu einer Auslenkung der Rastnase füh­ ren.
Gemäß einer zweiten abgewandelten Verwirklichungsform kann, ge­ gebenenfalls in Verbindung mit einer gewissen Schrägstellung der gegenseitigen Eingriffsflächen von Rastnase und Widerlager aber auch vorgesehen sein, daß der das Widerlager tragende andere Isolierkörperteil im Bereich seines unteren Endes, wenigstens über einen Teil seines Umfanges hin über das untere Ende des einen Isolierkörperteiles hinaus verlängert ist, derart, daß diese Verlängerung wenigstens im Bereich der Widerlager Griff­ teile zum manuellen Lösen der gegenseitigen Verriegelung der beiden Isolierkörperteile bilden. Insbesondere erlaubt es diese Verwirklichungsform den unteren Bereich des anderen Isolier­ körperteiles mittels der Griffteile nach innen auszubiegen, derart, daß die gegenseitigen Eingriffsflächen von Rastnase und Widerlager hinreichend außer Eingriff gelangen, um die gegen­ seitige Verriegelung der beiden Isolierkörperteile überwinden zu können.
Des weiteren kann in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, daß die den einzelnen Kontaktbuchsen oder -stifte zugeordneten Durch­ gangsausnehmungen innerhalb der beiden Isolierkörperteile jeweils untereinander gleich ausgebildet sind und der das Widerlager tra­ gende Isolierkörperteil wenigstens teilweise aus einem biegsamen Material hergestellt ist.
Ferner kann der eine Isolierkörperteil an seiner vorderen Stirn­ seite einen aus elektrisch isolierendem Material hergestellten, den Schaftbereich jeder Kontaktbuchse oder -stiftes umgebenden zylindermantelförmigen Teil und einen den freien Stirnrand der Kontaktbuchse oder -stift übergreifenden Kragen aufweisen.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbei­ spiele im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schematische Teil-Schnittansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckverbinders;
Fig. 2 eine gleichfalls schematische Teil-Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steck­ verbinders;
Fig. 3 eine ebenfalls schematische Teil-Schnittansicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steck­ verbinders.
Bei allen in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen be­ sitzt der elektrische Steckverbinder 1 eine Vielzahl in in einem (in der Figur nicht näher dargestellten) Steckergehäuse lösbar angeordneter Isolierkörper koaxial zur Steckergehäuseachse angeordnet er elektrische Kontaktbuchsen aus elektrisch leitendem Material, wobei in der Zeichnung der einfacheren Darstellung wegen lediglich zwei solcher Kontaktbuchsen 2 und 3 mit ihrer in axialer Richtung verlaufenden Längsachsen 4 und 5 dargestellt sind. Der Isolierkörper ist zweiteilig ausgebildet, wobei der eine Isolierkörperteil 6 und der andere Isolierkörperteil 7 axial ineinandergreifend ausgebildet und angeordnet sind, und beide Isolierkörperteile mit in axialer Richtung verlaufender Durch­ gangsausnehmungen 8 für die Aufnahme der elektrischen Kontakt­ buchsen 2 und 3 ausgestattet sind. Der Isolierkörperteil 6 be­ sitzt an seiner vorderen Stirnseite 18 einen aus elektrisch isolierendem Material hergestellten, den Schaftbereich jeder der Kontaktbuschen 2, 3 umgebenden zylindermantelförmigen Teil 19 und einen den freien Stirnrand der Kontaktbuchse 2, 3 übergreifenden Kragen 20. Der Isolierkörperteil 7 weist im Querschnitt schlitz­ förmig ausgebildete Ablenkabschnitte 9a und 9b auf, die beim Zusammenführen der beiden Isolierkörperteile 6 und 7 durch im Querschnitt keilförmig ausgebildete Leit- oder Führungsabschnitte 10a und 10b des Isolierkörperteils 6 radial zur Mittenachse 4, 5 jeder Durchgangsauslegung 8 nach innen abgelenkt werden. Jede Kontaktbuchse 2, 3 besitzt eine im wesentlichen konische Übergangsfläche 11 zwischen ihrem Kontaktbuchsenteil und einem Anschlußteil 12 für eine anzuschließende (in der Figur nicht näher dargestellte) elektrische Leitung, wobei die Übergangsflä­ che 11 als Gegenstützfläche zur Abstützung der äußeren Randseite 13 der Enden des Widerlagers dient. Die konische Übergangsfläche 11 ist durch eine Querschnittsverjüngung der Kontaktbuchse 2, 3 ausgebildet, wobei gleichzeitig Raum für die bei der Betriebs­ stellung vollständig abgestellten Ablenkabschnitte 9a, 9b ge­ schaffen wird.
Neben der in allen Figuren dargestellten Betriebsstellung besitzt der elektrische Steckverbinder eine weitere definierte Stellung, eine (nicht näher dargestellte) Montagestellung, bei der die im wesentlichen spannungsfrei ausgebildeten Widerlager 9a, 9b eine bezüglich der Kontaktbuchsen 2, 3 nicht abgelenkte Stellung ein­ nehmen.
Zur Definition der Montagestellung besitzt der das Widerlager tragende Isolierkörperteil 7 an seiner Außenwandung eine Rast­ ausnehmung 14, die mit einer auf einem zungenförmigen Fortsatz 15 des anderen Isolierkörperteils 6 vorgesehenen Rastnase 16 zusam­ menwirkt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 Der Isolierkörper­ teil 6 besitzt des weiteren zur Festlegung des anderen Isolier­ körperteils 7 und der Kontaktbuchsen 2, 3 an der Rastnase 16 eine quer zur Achse des Steckergehäuses gerichtete Verriegelungsfläche 17, die bei in der Betriebsstellung befindlichem Steckergehäuse dessen Unterseite übergreift. Zur Verbringung des Steckverbinders in die Montagestellung kann der Fortsatz 15 mit einem Schrauben­ dreher bequem nach außen abgestellt und die Verriegelung der Iso­ lierkörperteile 6 und 7 aufgehoben werden. Der Isolierkörperteil 7 kann auf leichte Weise in axialer Richtung nach unten verscho­ ben werden, bis er mit seiner Rastausnehmung 14 an der Rastnase 16 einrastet; da die Ablenkabschnitte 9a, 9b in der Montage­ stellung durch die keilförmigen Leit- und Führungsabschnitte 10a, 10b nicht mehr in abgespreizter Stellung gehalten sind, werden die Widerlager radial zur Mittenachse 4, 5 nach außen in ihre ursprünglich gefertigte Form zurückkehren und geben die Durch­ gangsausnehmungen 8 zur Herausnahme der Kontaktbuchsen 2 und 3 frei.
Abweichend von der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform zeichnet sich die in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsform dadurch aus, daß in Verbindung mit einer der lichten Weite des Steckergehäuses entsprechenden Ausbildung der Rückenfläche 22 des wenigstens einen zungenförmigen Fortsatzes 15a am einen Isolier­ körperteil 6 die an dem zungenförmigen Fortsatz 15a vorgesehene Rastnase 16a und die quer zur Achse des Steckergehäuses gerich­ tete Verriegelungsfläche 17a am anderen Isolierkörperteil 7 zuei­ nander wenigstens annähernd parallele und in einem Winkel zur Längsachse beider Isolierkörperteile bzw. des Steckergehäuses angestellte gegenseitige Eingriffsflächen 23 und 24 aufweisen. Diese Ausführungsform erlaubt es bei wenigstens teilweise aus dem Steckergehäuse herausgezogenem Isolierkörper das andere Isolier­ körperteil auch manuell aus dem einen Isolierkörperteil heraus­ zuziehen, da die schräge Ausrichtung der gegenseitigen Eingriffs­ flächen 23 und 24 von Rastnase 16a und Widerlager 17a beim An­ griff einer axial gerichteten Zugkraft am anderen Isolierkörper­ teil 7 zu einer Auslenkung der Rastnase 16a und damit zu einer Aufhebung der gegenseitigen Verriegelung beider Isolierkörper­ teile 6 und 7 führen.
Eine einem manuellen Lösen der gegenseitigen Verriegelung beider Isolierkörperteile besonders entgegenkommende Ausführungsform ist in der Fig. 3 dargestellt und besteht darin, daß der das Wider­ lager 17 bzw. 17a tragende andere Isolierkörperteil 7 im Bereich seines unteren Endes über das untere Ende des einen Isolierkör­ perteiles 6 hinaus verlängert ist, derart, daß diese Verlängerung Griffteile 25 zum manuellen Lösen der gegenseitigen Verriegelung der beiden Isolierkörperteile bilden, wobei das untere Ende des anderen Isolierkörperteiles 7 mittels der Griffteile 25 manuell soweit nach innen ausgebogen werden kann, daß die gegenseitigen Eingriffsflächen von Rastnase 16 bzw. 16a und Widerlager 17 bzw. 17a außer Eingriffkommen und damit die gegenseitige Verriegelung beider Isolierkörperteile 6 und 7 aufgehoben ist. Bei der darge­ stellten teilweise abgeschrägten Ausführung einerseits der Wider­ lagerfläche und andererseits der Rastnase bedarf es hierzu nur einer verhältnismäßig geringen Verbiegung des unteren Endes des anderen Isolierkörperteiles 7 nach innen, um ein Entriegeln zu bewerkstelligen
Auf jede dieser Weise ist es ohne großen Arbeitsaufwand möglich, beispielsweise eine einzelne, etwa schadhafte Kontaktbuchse zu erneuern, oder eine andere Anschlußbelegung einer oder mehrerer Leitungen vorzunehmen.

Claims (10)

1. Elektrischer Steckverbinder mit einer Vielzahl in in einem Steckergehäuse lösbar angeordneten Isolierkörper koaxial zur Steckergehäuseachse ausgerichtet angeordneter elektrischer Kontaktbuchsen oder -stifte (2, 3), wobei der Isolierkörper zweiteilig ausgebildet und jeder Isolierkörperteil mit in axialer Richtung verlaufenden Durchgangsausnehmungen (8) ,für die Aufnahme der elektrischen Kontaktbuchsen oder-stifte (2, 3) ausgestattet ist, und wobei der eine Isolierkörperteil über radial zur Mittenachse (4, 5) jeder Durchgangsausneh­ mung (8) abgestellte Widerlager verfügt, die beim Zusammen­ führen der beiden Isolierkörperteile (6, 7) zwangsweise ra­ dial nach innen abgestellt werden und jeweils mit einer Ge­ genstützfläche jeder Kontaktbuchse oder -stiftes zur Festle­ gung derselben innerhalb der Isolierkörperteile zusammenwir­ ken, dadurch gekennzeichnet, daß einer (6) der beiden Isolierkörperteile im Querschnitt keil­ förmig ausgebildete Leit- oder Führungsabschnitte (10a, 10b) besitzt und das Widerlager als Teil des anderen der Isolier­ körperteile durch im Querschnitt schlitzförmig ausgebildete Ablenkabschnitte (9a, 9b) zu einer beim Zusammenführen der beiden Isolierkörperteile (6, 7) formschlüssigen Ablenkung der im wesentlichen spannungsfrei ausgebildeten Widerlager radial zur Mittenachse (4, 5) jeder Durchgangsausnehmung (8) nach innen ausgebildet ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leit-oder Führungsabschnitte (10a, 10b) des einen Iso­ lierkörperteils (6) eine wenigstens der Ablenkabschnitte (9a, 9b) der Widerlager angepaßte äußere Form besitzen.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Gegenstützfläche der Kontaktbuchsen oder -stifte (2, 3) durch eine im wesentlichen konische Übergangsfläche (11) zwischen der Kontaktbuchse oder -stift und einem An­ schlußteil (12) für eine anzuschließende elektrische Leitung ausgebildet ist und beim Zusammenführen der beiden Isolier­ körperteile (6, 7) die äußere Randseite der Enden des Wi­ derlagers abstützt.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei definierte Stellungen der beiden Isolierkörperteile besitzt, eine Betriebsstellung, bei der die Isolierkörperteile (6, 7) vollständig zusammengeführt sind, und eine Montagestellung, bei der die Ablenkabschnitte (9a, 9b) eine bezüglich der Kontaktbuchsen oder -stifte nicht abgelenkte Stellung einnehmen.
5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Widerlager tragende Isolierkörperteil (7) in seiner Außenwandung wenigstens eine Rastausnehmung (14) zum Zusam­ menwirken mit einer auf einem zungenförmigen Fortsatz (15) des anderen Isolierkörperteils (6) vorgesehenen Rastnase (16) bei in der Betriebsstellung befindlichem Steckverbinder aufweist.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der das Widerlager tragende Isolierkörperteil (7) zur Fest­ legung im anderen Isolierkörperteil (6) und der Kontaktbuch­ sen oder -stifte (2, 3) in der Betriebsstellung an der Rast­ nase (16) eine quer zur Achse des Steckergehäuses gerichtete Verriegelungsfläche (17) aufweist, die bei in der Betriebs­ stellung befindlichem Steckergehäuse dessen Unterseite übergreift.
7. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit einer der lichten Weite des Steckergehäuses entsprechenden Ausbildung der Rückenfläche (22) des wenig­ stens einen zungenförmigen Fortsatzes (15a) am einen Isolier­ körperteil (6) die an dem zungenförmigen Fortsatz (15a) vor­ gesehene Rastnase (16a) und die quer zur Achse des Stecker­ gehäuses gerichtete Verriegelungsfläche (17a) am anderen Isolierkörperteil (7) zueinander wenigstens annähernd para­ llele und in einem Winkel zur Längsachse beider Isolierkör­ perteile bzw. des Steckergehäuses angestellte gegenseitige Eingriffsflächen (23 und 24) aufweisen.
8. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der das Widerlager (17 bzw. 17a) tragende andere Isolier­ körperteil (7) im Bereich seines unteren Endes, wenigstens über einen Teil seines Umfanges hin über das untere Ende des einen Isolierkörperteiles (6) hinaus verlängert ist, derart, daß diese Verlängerung wenigstens im Bereich des Widerlagers (17 bzw. 17a) Griffteile (25) zum manuellen Lösen der gegen­ seitigen Verriegelung der beiden Isolierkörperteile bilden.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die den einzelnen Kontaktbuchsen oder -stiften (2, 3) zugeordneten Durchgangsausnehmungen (8) inner­ halb der beiden Isolierkörperteile (6, 7) jeweils untereinan­ der gleich ausgebildet sind und der das Widerlager tragende Isolierkörperteil (7) wenigstens teilweise aus einem bieg­ samen Material hergestellt ist.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der eine Isolierkörperteil (6) an seiner vorderen Stirnseite (18) einen aus elektrisch isolierendem Material hergestellten, den Schaftbereich jeder Kontaktbuchse oder -stiftes umgebenden zylindermantelförmigen Teil (19) und einen den freien Stirnrand der Kontaktbuchse oder -stift über­ greifenden Kragen (20) aufweist.
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