DE19500916C1 - Labelling machine with press=down device for adhesive labels - Google Patents
Labelling machine with press=down device for adhesive labelsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
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- B65C3/06—Affixing labels to short rigid containers
- B65C3/20—Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
- B65C3/24—Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure
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Abstract
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine mit Andruckvorrichtung für Haftetikettenstreifen an Gefäße.The present invention relates to a labeling machine Pressure device for adhesive label strips on containers.
In jüngerer Zeit hat sich der Bedarf für Etikettierungen von Gefäßen mit schmalen Etiketten erhöht, die als Etikettenstreifen von der Gefäßoberseite, die in der Regel durch einen Deckel gebildet wird, bis auf eine Seitenwand des Gefäßes verlaufen. Solche Etikettenstreifen sind z. B. Banderolen, die als schmales Band an einem Glas emporlaufend und bis auf den Deckel reichend angebracht werden. Diese Etikettenstreifen dienen oft als eine Art Siegel, dessen Unversehrtheit zeigt, daß das Gefäß, seit es den Hersteller verlassen hat, nicht geöffnet worden ist.More recently, the need for labeling of Containers with narrow labels raised as label strips from the top of the vessel, usually through a lid is formed, extend to a side wall of the vessel. Such label strips are e.g. B. banderoles that are narrow Ribbon running up a glass and reaching to the lid be attached. These label strips often serve as one Art seal whose integrity shows that the vessel has been there since has left the manufacturer, has not been opened.
Hinsichtlich der Aufbringung von solchen Etikettenstreifen als Naßetiketten, d. h. Etikettenstreifen, welche rückseitig mit Leim versehen und anschließend an das Gefäß angedrückt werden, sind verschiedene Vorrichtungen bekannt. With regard to the application of such label strips as Wet labels, d. H. Label strips, which on the back with glue provided and then pressed against the vessel known various devices.
Zum Andrücken von Naßetiketten, die als Etikettenstreifen auf der Gefäßoberseite und weiter bis auf eine Seitenwand des Gefä ßes auf gebracht sind, ist eine in eine Etikettiermaschine inte grierte Vorrichtung bekannt (die Etikettiermaschine ist in einem Artikel in der Zeitschrift LEBENSMITTELTECHNIK, Heft 3, März 1995, S. 22-23, gezeigt). In der Etikettiermaschine ist eine Transportstrecke vorhanden, nämlich ein Transportkarussell mit einer Mehrzahl von Transporttellern, auf denen stehend die zu etikettierenden Gefäße transportiert werden, wobei auf dem Transportweg Tulpen in Anlage an die Gefäßoberseiten gebracht werden, um die Gefäße festzuhalten. In jeder Tulpe ist oberhalb des Gefäßes ein schwenkbarer Hebel angebracht. Der Hebel trägt an seinem einen Ende einen Andruckkörper, der in seiner Form der Form des Gefäßes an der Gefäßseitenwand und der Gefäßoberseite über den Bereich, auf den das Etikett auf gedrückt werden soll, angepaßt ist. Bei einem einfachen Glas und einem Etikett, das über einen Teil des Gefäßdeckels und weiter über einen Teil der im wesentlichen senkrecht dazu stehenden Gefäßseitenwand ver laufen soll, hat der Andruckkörper im wesentlichen die Form eines umgekehrten L, wobei ein Schenkel des L in Anlage an die Gefäßoberseite und der andere an einen Teil der Gefäßseitenwand kommt, um den dort vorher aufgebrachten Etikettenstreifen anzu drücken. Der Hebel ist dabei in seiner Länge so bemessen, daß er den Andruckkörper beim Herabschwenken in die gewünschte Stellung in Anlage an den Gefäßdeckel und die Gefäßseitenwand bringt. Die Schwenkbewegung des Hebels wird durch eine ortsfeste Steuerkurve bestimmt, an der der Hebel mit seinem dem Andruckkörper gegen überliegenden Ende geführt wird, um während des Umlaufs des Transportkarussells aus einer aufgeschwenkten Stellung in eine herabgeschwenkte Stellung in Anlage an dem Gefäßdeckel und der Gefäßseitenwand gebracht zu werden, diesen anzudrücken und an schließend wieder aufzuschwenken. For pressing wet labels on as label strips the top of the vessel and further down to a side wall of the vessel ßes are brought, is an inte in a labeling machine free device known (the labeling machine is in one article in the magazine LEBENSMITTELTECHNIK, issue 3, March 1995, pp. 22-23, shown). There is one in the labeling machine Transport route available, namely a transport carousel a plurality of transport plates on which the to labeling vessels are transported, being on the Transport route brought tulips into contact with the top of the containers to hold onto the vessels. In each tulip is above a pivotable lever is attached to the vessel. The lever carries at one end a pressure body, the shape of the Shape of the vessel on the side wall and the top of the vessel over the area to which the label should be pressed, is adjusted. With a simple glass and a label that over part of the vessel lid and further over part of the ver perpendicular to the side wall of the vessel should run, the pressure body has essentially the shape an inverted L, with one leg of the L in contact with the Vessel top and the other to a part of the vessel side wall comes to apply the label strip previously applied there to press. The length of the lever is such that it the pressure body when swiveling down into the desired position in contact with the vessel lid and the vessel side wall. The The lever is pivoted by a fixed control cam determined at which the lever with its against the pressure body overlying end is guided to during the circulation of the Transport carousels from a swung open position into one swung down position in contact with the vessel lid and the To be brought to the side wall of the vessel, to press it on and on finally swing open again.
Die beschriebene Andruckvorrichtung arbeitet zufriedenstellend für Etikettenstreifen, die durch Naßetikettierung aufgebracht werden. Bei Haftetikettenstreifen, die als Banderole teilweise über die Gefäßoberseite und eine Gefäßseitenwand verlaufen sol len, ergeben sich jedoch Probleme. Die Haftetikettenstreifen werden durch eine Haftetikettenspendevorrichtung mit einem End bereich zunächst auf der Gefäßoberseite aufgebracht und dort angedrückt. Der andere Endbereich steht, auf Grund einer gewissen Steifheit von Haftetikettenstreifen, über die Gefäßoberseite hinaus vor und muß zu der Gefäßseitenwand gebogen und dort ange drückt werden. Bei einer Andruckvorrichtung wie der oben be schriebenen, bei der der Andruckkörper im Bereich des Hafteti kettenstreifens in Anlage an Gefäßoberseite und Gefäßseitenwand gebracht wird, entstehen immer wieder Falten oder Bäuche in dem angedrückten Haftetikettenstreifen. Diese werden dadurch ver ursacht, daß der über die Gefäßüberseite überstehende Endbereich des Haftetikettenstreifens von der Andruckvorrichtung auf die Gefäßseitenwand zu heruntergedrückt wird, wobei nicht sicherge stellt ist, welcher Bereich des Haftetiketts zuerst mit der Gefäßseitenwand in Berührung kommt. Es kommt nämlich vor, daß ein Bereich des Haftetiketts bereits auf die Gefäßseitenwand trifft und haftet, bevor der Andruckkörper vollständig in Anlage an die Gefäßseitenwand gekommen ist. Wenn z. B. der äußerste Endbereich des überstehenden Haftetikettenstreifens zuerst auf die Gefäßseitenwand trifft und dort haftet, so wird der dazwi schenliegende Bereich des Haftetikettenstreifen, der noch auf den Übergangsbereich zwischen Gefäßoberseite und -seitenwand angedrückt werden muß, zu lang sein, so daß ein Bauch oder eine Falte in dem angedrückten Etikett auftritt. Diese Probleme be stehen bei der Naßetikettierung nicht, da hier der beleimte Etikettenstreifen bereits anderweitig auf Gefäßoberseite und Gefäßunterseitenwand aufgebracht ist, wenn der Andruckkörper darauf angedrückt wird, und da das beleimte Etikett sich auf der Gefäßoberfläche verschieben läßt und dadurch gegebenenfalls durch den Andruckkörper wieder geradegezogen wird. The pressure device described works satisfactorily for label strips applied by wet labeling will. In the case of adhesive label strips, some of which are used as banderoles should run over the top of the vessel and a side wall of the vessel problems arise. The adhesive label strips are provided by a one-sided adhesive label dispenser area first applied to the top of the vessel and there pressed. The other end is due to some Stiffness of adhesive label strips, over the top of the tube out and must be bent to the side wall of the vessel and attached there be pressed. With a pressure device like the one above wrote in which the pressure body in the area of the Hafteti chain strip in contact with the top of the vessel and the side wall of the vessel is brought, wrinkles or bellies arise again and again in the pressed adhesive label strips. These are ver causes the end area protruding over the top of the vessel of the adhesive label strip from the pressure device onto the Vessel side wall is pressed down, being not secure is which area of the adhesive label comes first with the Side wall of the vessel comes into contact. It happens that an area of the adhesive label is already on the side wall of the vessel hits and adheres before the pressure body is fully in contact has come to the side wall of the vessel. If e.g. B. the outermost End area of the protruding adhesive label strip first hits the side wall of the vessel and adheres there, so the dazwi area of the adhesive label strip that is still on the transition area between the top and side of the vessel must be pressed too long so that a belly or a Fold occurs in the pressed label. These problems be do not stand for wet labeling, since here the glued Label strips already elsewhere on the top of the container and Bottom of the vessel is applied when the pressure body is pressed on, and since the glued label is on the The surface of the vessel can be displaced, and if necessary is pulled straight again by the pressure body.
Aus der DE-AS 20 55 417 ist eine Vorrichtung zum Etikettieren von Flaschen mit Reiteretiketten bekannt, mit der ein Etiketten streifen als Naßetikett über einen Flaschenkopf und zu beiden Seiten über den Flaschenhals gelegt und angedrückt wird. Der Etikettenstreifen wird durch ein im wesentlichen L-förmiges Andruckelement an den Flaschenkopf und auf einer Seite an den Flaschenhals angedrückt und gehalten, während das andere über stehende Ende des Etikettenstreifens von einem pinselartigen Anstreichorgan überstrichen und dadurch an dem Flaschenhals angedrückt wird. Die bekannte Vorrichtung zeigt keine Kopplung der Bewegungen des Andruckelements, das den Etikettenstreifen auf der Flaschenoberseite andrückt, und des Anstreichorgans, das das überstehende Etikettenende an den Flaschenhals anstreicht, so daß eine aufwendige Bewegungssteuerung der beiden unabhängi gen Organe zum Andruck des Etikettenstreifens erforderlich ist.DE-AS 20 55 417 describes a device for labeling Known from bottles with tabs with a label slide as a wet label over a bottle head and to both Sides over the bottle neck and pressed. Of the Label strip is shaped by an essentially L-shaped Pressure element on the bottle head and on one side on the Bottle neck pressed and held while the other over standing end of the label strip from a brush-like Painted over and thereby on the bottle neck is pressed. The known device shows no coupling the movements of the pressure element that the label strip presses on the top of the bottle, and the painting organ that paints the protruding label end on the bottle neck, so that a complex movement control of the two independent organs for pressing the label strip is required.
Aus der DE-PS 6 77 885 ist ein mit einer Schwammgummirolle ver sehenes Andruckorgan bekannt, das über eine mehrfache Kurven steuerung über einen mehrarmigen Hebel über den Flaschenkopf und einen anschließenden Flaschenhalsbereich geführt wird, um einen aufgebrachten Etikettenstreifen dort anzudrücken.From DE-PS 6 77 885 is a ver with a sponge rubber roller see pressure element known that over a multiple curves control over a multi-armed lever over the bottle head and a subsequent bottle neck area is guided to a press the applied label strip there.
Aus der DE-OS 21 34 674 ist eine Etikettiermaschine bekannt, bei der in den Zentriertulpen mit Federvorspannung versehene Anpreßorgane mit Anpreßrollen vorgesehen sind, die durch eine Bewegungssteuerung vertikal nach unten entlang eines durch die Zentriertulpe gehaltenen Flaschenhalses geführt werden, um eine Flaschenhalsumhüllung anzudrücken.A labeling machine is known from DE-OS 21 34 674, the one with spring preload in the centering tulips Pressure elements with pressure rollers are provided, which by a Movement control vertically down one through the Centering-held bottle neck are guided to a Press down the neck of the bottle.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Etikettierma schine mit einer einfach aufgebauten und gesteuerten Andruckvorrichtung für Haftetikettenstreifen, welche mit einem Endbereich an der Gefäßoberseite angebracht sind, zum Andrücken des anderen Endbereichs an die Gefäßseiten wand zu schaffen, mit der Falten oder Bäuche des auf die Gefäß seitenwand aufgedrückten Haftetikettenstreifens weitgehend ver mieden werden.It is an object of the present invention to use a labeling machine machine with a simply constructed and controlled pressure device for adhesive label strips, which is attached with an end area on the top of the vessel for pressing the other end area against the sides of the vessel to create a wall with the folds or bellies of the on the vessel side wall of printed adhesive label strips largely ver be avoided.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Etikettiermaschine mit An druckvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vor teilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteran sprüchen aufgeführt.The labeling machine with An is used to solve this task Printing device with the features of claim 1. Before partial embodiments of the invention are in the Unteran sayings listed.
Erfindungsgemäß ist in jeder Tulpe der Etikettiermaschine eine Andruckrolle vorgesehen, die über einen zweiten Hebel an einem Ende eines schwenkbar in der Tulpe oberhalb des Gefäßes ange brachten ersten Hebels gelagert ist. Die Hebel sind in ihren hängen und in ihrer relativen Ruhestellung zueinander so ausge legt, daß die Andruckrolle beim Herabschwenken des ersten Hebels in Anlage an den Übergangsbereich zwischen Gefäßoberseite und Gefäßseitenwand kommt. Der zweite Hebel ist gegen eine Vorspan nung aus seiner Ruhestellung zu dem ersten Hebel verschwenkbar, so daß die Andruckrolle beim weiteren Abwärtsschwenken des er sten Hebels unter Andruck an der Gefäßseitenwand abrollt, wobei der zweite Hebel weiter aus seiner Ruhestellung entgegen der Vorspannung aufgeschwenkt wird. Dadurch, daß die Andruckrolle zuerst im Übergangsbereich zwischen Gefäßoberseite, auf der der Haftetikettenstreifen bereits aufgedrückt ist, und der Gefäß seitenwand, gegen die der überstehende Endbereich des Hafteti kettenstreifens noch nicht angedrückt ist, in Berührung kommt, wird dieser Bereich zuerst angedrückt und anschließend beim Abrollen der Andruckrolle der Haftetikettenstreifen fortschrei tend nach unten angedrückt. Dadurch wird verhindert, daß zuerst ein weiter unten liegender Bereich des Haftetikettenstreifens an der Gefäßseitenwand haftet und dazwischen noch ein über der Gefäßseitenwand gewölbter Bereich des Haftetikettenstreifens liegt, der beim Andrücken Falten verursachen würde. Die Schwenk bewegung des ersten Hebels wird durch eine ortsfeste Steuerkurve bestimmt. Die Schwenkbewegung des ersten Hebels herab zu dem Gefäß setzt ein, nachdem die Tulpe auf die Gefäßoberseite aufge setzt ist; nachdem die Andruckrolle an der Gefäßseitenwand über den Haftetikettenstreifen abgerollt ist, schwenkt der erste Hebel wieder nach oben, wobei die Andruckrolle den umgekehrten Weg nimmt. Nachdem der erste Hebel mit der Andruckrolle wieder von dem Gefäß fortgeschwenkt ist, können entweder weitere Etikettierungsschritte an der Gefäßseitenwand erfolgen oder die Gefäße sind bereit zum Verlassen der Transportstrecke.According to the invention there is one in each tulip of the labeling machine Pressure roller provided, which is connected to a second lever End of a swivel in the tulip above the vessel brought first lever is stored. The levers are in theirs hang and so in their relative rest position to each other sets that the pinch roller when swiveling down the first lever in contact with the transition area between the top of the vessel and Vessel side wall comes. The second lever is against a leader pivotable from its rest position to the first lever, so that the pinch roller as he pivots further down most lever rolls under pressure on the side wall of the vessel, whereby the second lever continues from its rest position against the Preload is swung open. The fact that the pressure roller first in the transition area between the top of the vessel, on which the Adhesive label strip is already pressed on, and the container side wall against which the protruding end area of the Hafteti chain strip is not yet pressed, comes into contact, this area is pressed first and then at Unroll the pressure roll of the adhesive label strips tend to be pressed down. This prevents that first a lower area of the adhesive label strip the vessel side wall adheres and in between one more over the Vessel side wall curved area of the adhesive label strip lies, which would cause wrinkles when pressed. The pan The first lever is moved by a fixed cam certainly. The pivotal movement of the first lever down to that Vessel sets in after the tulip is placed on the top of the vessel sets is; after the pinch roller on the side wall of the vessel the adhesive label strip is unrolled, the first swings Lever up again, the pinch roller reversing Takes away. After the first lever with the pinch roller again is swung away from the vessel, either more Labeling steps are carried out on the side wall of the vessel or the Vessels are ready to leave the transport route.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der erste Hebel mit einer Vorspannung belastet, die das den zweiten Hebel mit der Andruckrolle tragende Ende zum Fußbereich der Tulpe hin schwenkt. Dadurch wird erreicht, daß die Vorspannung des ersten Hebels derjenigen des zweiten Hebels, der beim Abrollen der Andruckrolle an der Gefäßseitenwand seiner Vorspannung entgegen aufschwenken muß, entgegenwirkt, so daß die Schwenkbewegung mit geringer externer Kraft erfolgen kann.In an advantageous embodiment, the first lever is included a bias that the second lever with the Pressure roller bearing end towards the base of the tulip pivots. This ensures that the bias of the first Lever that of the second lever that when rolling the Pressure roller on the side wall of the vessel against its pre-tension swings open, counteracts, so that the pivoting movement with low external force can take place.
In einer vorteilhaften Ausführungsform hat der erste Hebel einen ersten geraden Abschnitt und einen im Winkel dazu stehenden zweiten Abschnitt, dessen Unterseite bei maximal herunterge schwenkter Stellung des ersten Hebels in Anlage an die Gefäß oberseite kommt. In der Ruhestellung schließt der zweite Hebel relativ zu dem zweiten Abschnitt des ersten Hebels einen spitzen Winkel ein, wobei entfernt von ihrer relativen Schwenkachse zwischen zweitem Hebel und dem zweiten Abschnitt des ersten Hebels eine Feder angebracht ist, die die Vorspannung erzeugt. Durch diese Anordnung wird für einen relativ großen Schwenkbe reich gesorgt, über dem die Vorspannung der Feder noch wirksam ist, um für einen Andruck an die Gefäßseitenwand zu sorgen.In an advantageous embodiment, the first lever has one first straight section and an angle to it second section, the bottom of which at maximum down pivoted position of the first lever in contact with the vessel top comes. The second lever closes in the rest position a pointed relative to the second portion of the first lever Angle, taking away from its relative pivot axis between the second lever and the second section of the first Lever a spring is attached, which generates the bias. This arrangement is for a relatively large Schwenkbe richly worried about which the bias of the spring is still effective is to ensure a pressure on the side wall of the vessel.
Die Andruckrolle ist einer vorteilhaften Ausgestaltungsform mit einer nachgiebigen Beschichtung versehen, damit sie sich Uneben heiten in der Gefäßseitenwand oder feinen Strukturen in der Gefäßseitenwand, wie Mulden oder Rillen, anpassen kann.The pressure roller is an advantageous embodiment with a flexible coating so that they are uneven units in the side wall of the vessel or fine structures in the Vessel side wall, such as troughs or grooves, can adapt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben, in denen:The invention is described below with reference to one in the drawings described embodiment, in which:
Fig. 1-3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht auf Gefäß und Tulpe in aufeinanderfolgenden Stellungen der Andruckvorrichtung zeigen; und Fig. 1-3 is a partially sectioned side view of the vessel and tulip show in successive positions of the pressing; and
Fig. 4 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, entlang der Linie IV-IV aus Fig. 3 zeigt. Fig. 4 shows a view, partly in section, along the line IV-IV of Fig. 3.
In Fig. 1 ist die Andruckvorrichtung in einer ersten Stellung gezeigt, in der das Gefäß 1 die Transportstrecke erreicht hat und die Tulpe 8 auf die Gefäßoberseite 2 aufgesetzt ist. In dieser Phase ist ein Haftetikettenstreifen 4 mit einem Endbe reich bereits auf die Gefäßoberseite 2 angedrückt, während der andere Endbereich des Haftetikettenstreifens über die Gefäßober seite hinaus vorsteht. Der Haftetikettenstreifen 4 ist in dieser Weise zuvor durch eine Haftetikettenspendervorrichtung auf die Gefäßoberseite 2 aufgebracht worden.In Fig. 1 the pressure device is shown in a first position, in which the vessel 1 has reached the transport path and the tulip 8 is placed on the top of the vessel 2 . In this phase, an adhesive label strip 4 with an end area is already pressed onto the upper side 2 of the vessel, while the other end region of the adhesive label strip protrudes beyond the upper side of the vessel. In this way, the adhesive label strip 4 has previously been applied to the upper side 2 of the vessel by an adhesive label dispenser device.
Die Tulpe 8 ist ein Hohlkörper, dessen Fußbereich an die Form der Gefäßoberseite 2 angepaßt ist, so daß sie über einen Teil des Umfangs der Gefäßoberseite 2 verlaufend auf diesen aufge setzt wird. Der Hohlkörper der Tulpe 8 ist an einer Seite ein schließlich des Fußbereichs offen. Durch diesen offenen Bereich hindurch erstreckt sich das eine Ende eines ersten Hebels 10, der in der Tulpe 8 oberhalb des Gefäßes 1 schwenkbar gelagert ist. An der gegenüberliegenden Seite ist der Hohlkörper der Tulpe 8 teilweise offen, wobei sich das andere Ende des ersten Hebels 10 durch diesen offenen Bereich hindurch erstreckt. The tulip 8 is a hollow body, the foot region of which is adapted to the shape of the upper side 2 of the vessel, so that it extends over part of the circumference of the upper side 2 of the vessel. The hollow body of the tulip 8 is finally open on one side of the foot area. One end of a first lever 10 , which is pivotably mounted in the tulip 8 above the vessel 1 , extends through this open area. On the opposite side, the hollow body of the tulip 8 is partially open, the other end of the first lever 10 extending through this open area.
Der Hebel 10 besteht zunächst aus zwei Abschnitten, einem ersten geraden Abschnitt 11 und einem dazu in einem Winkel abstehenden zweiten geraden Abschnitt 13, die untereinander starr verbunden sind. Der erste Abschnitt 11 des ersten Hebels 10 ist in der dargestellten Ausführungsform aus mehreren Teilen bestehend dargestellt, was allerdings keine grundsätzliche Bedeutung für die Funktion hat.The lever 10 initially consists of two sections, a first straight section 11 and a second straight section 13 projecting at an angle thereto, which are rigidly connected to one another. The first section 11 of the first lever 10 is shown in the illustrated embodiment consisting of several parts, which, however, has no fundamental importance for the function.
An dem einen Ende des ersten Hebels 10, nämlich am äußeren Ende des zweiten Abschnittes 13′ ist an einer Schwenkachse 22 ein schwenkbarer zweiter Hebel 20 angebracht, der an seinem der Schwenkachse 22 gegenüberliegenden Ende eine drehbar gelagerte Andruckrolle 30 trägt.At one end of the first lever 10 , namely at the outer end of the second section 13 'is attached to a pivot axis 22, a pivotable second lever 20 which carries a rotatably mounted pressure roller 30 at its end opposite the pivot axis 22 .
An seinem anderen Ende ist der erste Hebel 10 mit einer Laufrol le 16 versehen, die an einer Steuerkurve 50 anliegt, um dadurch die Schwenkstellung des ersten Hebels 10 zu bestimmen.At its other end, the first lever 10 is provided with a roller 16 , which bears against a control cam 50 , to thereby determine the pivot position of the first lever 10 .
Die Schwenkachse 12 des ersten Hebels 10 ist in Fig. 4 zu se hen. In der Ansicht der Fig. 1 bis 3 liegt die Schwenkachse etwas versetzt gegen die Mittelachse der Tulpe 8.The pivot axis 12 of the first lever 10 is shown in FIG. 4. In the view of FIGS. 1 to 3, the pivot axis lies somewhat offset from the central axis of the tulip 8 .
In Fig. 2 ist eine nachfolgende Stellung gezeigt, in der der erste Hebel 10 mit seinem den zweiten Hebel 20 tragenden Ende bereits soweit herabgeschwenkt ist, daß die Andruckrolle 30 in Anlage an den Übergangsbereich zwischen Gefäßoberseite 2 und Gefäßseitenwand 3 kommt. Der zweite Hebel 20 befindet sich dabei im wesentlichen noch in seiner Ruhestellung, d. h. er ist noch nicht gegen eine Vorspannung von dem zweiten Abschnitt 13 des ersten Hebels 10 weggeschwenkt. Schwenkt der erste Hebel 10 mit seinem Abschnitt 13 nun weiter nach unten, so beginnt die An druckrolle 30 an der Gefäßseitenwand 3 abzurollen, wobei der zweite Hebel 20 nun gegen die Vorspannung aufschwenken muß, wenn die Andruckrolle 30 der Gefäßseitenwand 3 folgen soll. A subsequent position is shown in FIG. 2, in which the first lever 10 with its end carrying the second lever 20 has already been pivoted down so far that the pressure roller 30 comes into contact with the transition region between the top side 2 of the vessel and the side wall 3 of the vessel. The second lever 20 is essentially still in its rest position, ie it has not yet been pivoted away from the second section 13 of the first lever 10 against a bias. Pivots the first lever 10 with its section 13 is now further down, the To begin pressure roller 30 on the vessel side wall 3 to roll, the second lever 20 must swing open against the bias of now, when the pressure roller 30 is intended to follow the vessel side wall. 3
Schließlich erreicht der erste Hebel 10 seine in Fig. 3 darge stellte Endstellung, in der der zweite Abschnitt 13 des ersten Hebels 10 mit seiner Unterseite an der Gefäßoberseite 2 auf liegt. Dabei ist die Unterseite des zweiten Abschnittes 13 mit einem nachgiebigen Auflageelement 14 versehen, damit der Deckel des Gefäßes nicht beschädigt wird. In der dargestellten Endstel lung ist der zweite Hebel 20 über einen rechten Winkel zum zwei ten Abschnitt 13 des ersten Hebels hinaus ausgeschwenkt. Die Vorspannung, die den zweiten Hebel 20 gegen den zweiten Ab schnitt 13 des ersten Hebels zieht und ihn in der Fig. 1 ge zeigten Ruhestellung hält, wird durch eine Feder 24 erzeugt, die zwischen dem zweiten Hebel 20 und dem zweiten Abschnitt 13 des ersten Hebels 10 gespannt ist.Finally, the first lever 10 reaches its end position shown in FIG. 3, in which the second section 13 of the first lever 10 lies with its underside on the upper side 2 of the vessel. The underside of the second section 13 is provided with a resilient support element 14 so that the lid of the vessel is not damaged. In the illustrated Endstel development, the second lever 20 is pivoted out through a right angle to the two-th section 13 of the first lever. The bias that pulls the second lever 20 against the second section 13 from the first lever and holds it shown in Fig. 1 ge rest position is generated by a spring 24 which between the second lever 20 and the second portion 13 of the first Lever 10 is cocked.
Die Bewegungsfolge in den Fig. 1 bis 3 zeigt, daß die An druckrolle 30 zunächst im Übergangsbereich zwischen Gefäßober seite und Gefäßseitenwand in Anlage an das Etikett kommt. Da durch wird der überstehende Endbereich des Haftetikettenstrei fens zunächst in diesem Übergangsbereich (siehe Fig. 2) und dann fortschreitend weiter nach unten angedrückt, bis die An druckrolle 30 die in Fig. 3 gezeigte Endstellung erreicht. Durch dieses direkt an die Gefäßoberseite 2 anschließende An drücken wird verhindert, daß weiter unten liegende Teile des überstehenden Endbereichs des Haftetikettenstreifens 4 bereits verfrüht an der Gefäßseitenwand 3 haften, in welchem Fall die Gefahr bestünde, daß zwischen den haftenden Bereichen Aufwölbun gen oder Falten gebildet werden. Durch das fortschreitende An drücken direkt anschließend an den bereits angedrückten Bereich wird die Gefahr von Falten- oder Wölbungsbildungen wesentlich verringert.The sequence of movements in FIGS . 1 to 3 shows that the pressure roller 30 first comes into contact with the label in the transition region between the upper side of the vessel and the side wall of the vessel. Since the protruding end region of the adhesive label strip is first pressed in this transition region (see FIG. 2) and then progressively pressed downward until the pressure roller 30 reaches the end position shown in FIG. 3. By this directly adjoining the top of the vessel 2 to prevent further parts of the protruding end region of the adhesive label strip 4 from adhering prematurely to the side wall 3 of the vessel, in which case there would be a risk that bulges or folds would be formed between the adhering regions . Due to the progressive pressing directly afterwards on the already pressed area, the risk of wrinkles or bulges is significantly reduced.
In Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Ansicht entlang der Linie IV-IV aus Fig. 3 dargestellt. Hier sind die parallel zueinander stehenden Schwenkachsen 12 bzw. 22 des ersten Hebels 10 bzw. zweiten Hebels 20 zu sehen. Ferner sind die Zugfedern 15 teilweise dargestellt (siehe auch Fig. 3), die zwischen erstem Hebel und Fußbereich der Tulpe 8 gespannt sind, um den ersten Hebel mit einer Vorspannung zu belasten, die das den zweiten Hebel 20 tragende Ende des ersten Hebels 10 nach unten, zu dem Gefäß hin schwenkt. Durch diese Vorspannung wird bewirkt, daß beim Herabschwenken des ersten Hebels 10 und das dabei auftre tende Aufschwenken des zweiten Hebels 20 entgegen dessen Vor spannung beide Vorspannungen gegeneinander wirken, so daß die Schwenkvorgänge mit geringer externer Kraft ausgeführt werden können. Die Vorspannungen können insbesondere so gewählt werden, daß der zweite Hebel allein durch seine bis kurz vor die in Fig. 3 gezeigte Endstellung gezogen wird. Ein letzter Andruck erfolgt dann durch die Steuerkurve 50 in Fig. 3. Das Aufschwen ken des ersten Hebels 10 wiederum erfolgt dann durch eine Steu erkurve 50, die wie in Fig. 1 gezeigt wirkt. FIG. 4 shows a partially sectioned view along the line IV-IV from FIG. 3. The pivot axes 12 and 22 of the first lever 10 and second lever 20 , which are parallel to one another, can be seen here. Furthermore, the tension springs 15 are shown in part (see also FIG. 3), which are stretched between the first lever and the foot region of the tulip 8 in order to load the first lever with a pretension which follows the end of the first lever 10 which carries the second lever 20 below, pivots towards the vessel. This bias causes the two levers to act against each other when the first lever 10 is pivoted down and the swinging up of the second lever 20 occurs against it, so that the pivoting operations can be carried out with little external force. The preloads can in particular be selected such that the second lever is pulled only through its end position just before the end position shown in FIG. 3. A final pressure then takes place through the control curve 50 in FIG. 3. The opening of the first lever 10 in turn takes place through a control curve 50 , which acts as shown in FIG. 1.
Claims (7)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995100916 DE19500916C1 (en) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Labelling machine with press=down device for adhesive labels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995100916 DE19500916C1 (en) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Labelling machine with press=down device for adhesive labels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19500916C1 true DE19500916C1 (en) | 1996-06-05 |
Family
ID=7751463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995100916 Expired - Lifetime DE19500916C1 (en) | 1995-01-13 | 1995-01-13 | Labelling machine with press=down device for adhesive labels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19500916C1 (en) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2727849A2 (en) | 2012-11-05 | 2014-05-07 | Krones AG | Device and method for providing containers with adhesive labels |
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- 1995-01-13 DE DE1995100916 patent/DE19500916C1/en not_active Expired - Lifetime
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