DE1894468U - Frontplatte bzw. gehaeusewand mit fenster fuer anzeigegeraete. - Google Patents
Frontplatte bzw. gehaeusewand mit fenster fuer anzeigegeraete.Info
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Description
PÄ R 9 Π U7*2B10
FsB. U J U U H I L Ui IU
= S 708 = (25.10.63) - 1 -
f| . !Frontplatte oder Gehäuse mit !Fenster.
f .
Die Feuerung geht von der Aufgabenstellung aus, die !Frontplatte
oder eine Gehäusewandung eines Anzeigegerätes mit einem Ablesefenster zu versehen. Ursprünglich auf ^RSSronagnetische Zähler
mit Zahlenrollen angewendet ist die mit der Feuerung gegebene Lösung dieser Aufgabe aber auch vorteilhaft für andere Anzeigegeräte,
z.B. auch solche mit beweglichem Zeiger oder beweglicher Skala. Die ihr eigenen Vorteile sind auch dann noch gültig,
wenn es sich nicht um ein durchsichtiges sondern ein durchscheinendes
Fenster handelt, wie z.B. bei Lichtanzeigegeräten.
Is ist oft der Weg beschritten worden, solche !Fenster in der
!Frontplatte bezw. der entsprechenden Gehäusewand durch mechanische Mittel festzuhalten. Bei dieser Anordnung müssen in Anbetracht
der geringen Ifanddicke von !Frontplatten bezw. Gehäusen
von Anzeigegeräten die !Fensterseheibe oder die mechanischen Mittel zu ihrer !Fixierung in der Dicke nicht unerheblich auftragen.
Dies wiederspricht dem allgemeinen Streben nach glatter Vorderseite der !Frontplatte bezw. der entsprechenden Gehäusewand
wie auch dem allgemeinen Bestreben, die !Frontplatte bezw. die entsprechende Gehäusewand und das !Fenster möglichst nahe
an das Anzeigeorgan,, wie Zahlenrollen, Skala oder Zeiger, heranzubringen.
Ausserdem sind solche Anordnungen recht aufwendig und kostspielig, zumal wenn sie staubdicht sein sollen. Aus
Kostengründen begnügt man sich daher oft damit, die !Fensterscheibe von innen hinter den !Fensterausschnitt auf die IFrontplatte
bezw. die Gehäusewand aufzukleben. Dabei wird in Kauf genommen, dass die !Fensterscheibe in ihrer vollen Materialdicke
nach innen aufträgt. Ausserdem besteht immer die Gefahr,
= S 708 = (25*10-63) - 2 -
dass sich die Klebeverbindung löst und die Fensterscheibe
hineinfällt? auch kann sie 3ie.ieirfc eingedrückt werden. Eine
Sicherung dagegen würde wieder einen unzulässigen Kostenfaktor darstellen. Ein eingesprengtes fenster, wie es z.B. "bei
Uhren üblich ist, kann ziemlich staubdicht sein und fest sit-ί
zen. Das setzt aber grosse Präzision in den Massen des Fensters und des entsprechend ausgebildeten Randes des Fensterausschnittes
voraus, womit ein sehr unerwünschter'Kostenfaktor gegeben ist. Ausserdem darf das Fenster, wenn es fest und
dicht sitzen soll, im eingesprengten Zustand nicht völlig entspannt seini es muß also gegenüber der Frontplatte bezw.
G-ehäusewand durchgewölbt sein.
Die feuerung vermeidet diese Schwierigkeiten und Hachteile.
Eine ihr entsprechende Frontplatte oder G-ehäusewand mit Fen- · ster ist einfach und billig herzustellen, bei ihr tragen weder
eine !Fensterscheibe noch besondere Befestigungsmittel in
der Dicke auf, sie ist staubdicht und das Fenster lässt sich ' nicht ohne weiteres eindrücken.
Die Neuerung betrifft eine Frontplatte oder ein -Gehäuse mit Fenster aus thermoplastischem Material für ein Anzeigegerät,
insbesondere Ablesefenster für Zähler mit Ziffernrollen. Nach
ihr sitzt das Fenster in der Frontplatte bezw. der G-ehäusewand
in dem Sinne bündig, dass die beiderseitigen Oberflächen der Frontplatte bezw. der G-ehäusewand glatt in die beiderseitigen
Oberflächen des Fensters übergehen, was einschließt, dass die Materialdieke des Fensters der der Frontplatte bezw.
G-ehäusewand gleich ist. lach ihr ist weiter die Kante des Fensterausschnittes ohne gegenüber der übrigen Frontplatte
bezw. G-ehäusewand verdieKt- zu sein ganz umlaufend oder teilweise
als einfache oder doppelte Schneide in Längsrichtung des Randes ausgebildet. Das aus thermoplastischem Material
eingespritzte Fenster Yfird dabei durch Formschluß am Rande
in dem Ausschnitt gehalten.
3 —
= S 708 = (25.10.63) - 3 -
Die Neuerung nutzt die Erkenntnis aus, dass "bei Fenstern
mit nicht extrem grossem Verhältnis von Fläche zu Umfang auch bei ziemlich grossem Verhältnis von kleinstem Durchmesser
zur Materialdicke ein Formschluß innerhalb der Ma--
?·· terialdicke ausreicht, wenn das Fenster eingespritzt und
* nicht eingesetzt oder eingesprengt ist.
Zur weiteren Erläuterung und Beschreibung der Feuerung wird . auf einige Ausführungsformen eingegangen. Hierzu werden die
Abbildungen herangezogen. Die Abbildungen 1 bis 3 zeigen jeweils für eine andere Ausführungsform einen Schnitt durch
eine Frontplatte 2, die hier aus Blech bestehen möge, mit einem eingespritzten fenster 2 aus thermoplastischem Material. Alle
drei Beispiele zeigen die charakteristischen Merkmale der Heuerung. Bei allen liegt das Fenster wirklich bündig in der Frontplatte.
Beim Beispiel der Abb. 1 hat die Kante des Fensterausschnittes einfache Schneide 3 in Kant einrichtung (d.h. in der
Abb. senkrecht zur Zeichenebene). Die Schneide liegt dabei jr etwa in der Mitte der Materialdicke der Frontplatte. Beim Beispiel
der Abb. 2, dagegen, ist die Kante des !Fenster aus schnittes
in der Frontplatte als doppelte Schneide ausgebildet. Die Schneide 5 liegt in der Vorderseite der Frontplatte und die
Schneide 4 in ihrer rückseitigen Oberfläche. Beim Beispiel der Abb. 3 wechseln längs der Kante des Fensterausschnittes eine
Schneide 7 in der Vorderseite der Frontplatte und eine Schneide 6 in ihrer rückseitigen Oberfläche miteinander ab.
lach der Heuerung ist es nicht etwa erforderlich, dass diese
Schneiden am ganzen Umfang des Fensterausschnittes umlaufen. Diese Massnahme kann mit Unterbrechungen angewendet werden
und bei rechteckigen fenstern z.B. kann sie sogar auf einzelne Recheckseiten beschränkt sein. Hier lässt die Feuerung Raum
zur Anpassung an die Gegebenheiten des einzelnen !alles. Bei
einem Fensterausschnitt in der Form eines langgestreckten Rechteckes, z.B., wird es aig: als ausreichend und, da einfaeher
und billiger herzustellen, vorteilhaft besonders empfohlen, dass nur die beiden langen Kanten des rechteckigen Ausschnittes
in der Frontplatte auf die ganze Länge oder teilweise
= S 708 = '(25.10.63) -4
mit einer einfachen oder doppelten Schneide versehen sind. Die AbTa* 4 zeigt die vorderseitige Ansicht der Frontplatte
eines mehrstelligen Zählers mit Zahlenrollen. Pur diese Geräte
ist ein langgestreckt rechteckiges Fenster geradezu typisch. Gemäßs letztgenannter Empfehlung werden hier nur
die beiden langen Kanten L mit einer einfachen oder doppelten Schneide'versehen sein. Die beiden kurzen Kanten K, dagegen,
· weisen keine Besonderheit auf. Ja es genügt in der Regel, wenn die langen Kanten L nur an wenigen Stellen gemäss
z.B. der Abb. 1 ausgebildet sind.
Das oben erwähnte Vorhandensein von vorderer und hinterer
Schneide, wie im Beispiel der Abb. 3, kann bei rechteckigen Fenstern, wozu hier auch quadratische gerechnet werden, auch
gemäss weiterem Vorschlag so erfüllt sein, dass zwei gegenüberliegende
Kanten mit einer einfachen Schneide in der Vorderseite der Frontplatte und die beiden anderen Kanten mit
einer einfachen Schneide in ihrer rückseitigen Oberfläche versehen sind. Bei einem Ablesefenster eines Zählers wie in
Abb. 4, z.B., mögen dann die beiden langen Kanten L die Schneide in der Vorderseite haben, entsprechend den Schneiden
7 in der Abb. 3, während bei den beiden kurzen Kanten K die Schneiden in der rückseitigen Oberfläche liegen, entsprechend
den Schneiden 6 in der Abb. 3.
Claims (3)
1. Frontplatte oder Gehäuse mit Fenster aus thermoplastischem
Material für ein Anzeigegerät, insbesondere Ablesefenster
für Zähler mit Ziffernrollen, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fenster bündig in der Frontplatte oder der Gehäusewand sitzt in dem Sinne, dass die beiden Oberflächen der
Frontplatte bezw» der Gehäusewand glatt in die beiden Oberflächen
des Fensters übergehen, was einschließt , dass die
■ Materialdicke des Fensters der der Frontplatte bezw. Gehäusewand
gleich ist und dass die Kante des Fensterausschnittes ohne gegenüber der übrigen Frontplatte bezw. Gehäusewand
verdickt zu sein ganz umlaufend oder teilweise als einfache oder doppelte Schneide in Längsrichtung des
Randes ausgebildet ist, so dass das aus thermoplastischem
Material eingespritzte Fenster durch Formschluß am Rande in dem Ausschnitt gehalten wird.
2. Frontplatte oder Gehäuse mit Fenster nach Anspruch 1 mit
rechteckigem Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass nur die beiden langen Kanten des rechteckigen Ausschnittes in
der Frontplatte bezw. Gehäusewand auf die ganze Länge oder teilweise mit einer einfachen oder doppelten Schneide versehen
sind.
3. Frontplatte oder Gehäuse mit Fenster nach Anspruch 1 mit Fenster von rechteckigem oder quadratischem Format, dadurch
gekennzeichnet, dass zwei gegenüber liegende Kanten des Fensterausschnittes in der Frontplatte bezw. Gehäusewand
auf die ganze Länge öder teilweise mit einer Schneide an der Vorderseite und die beiden anderen Kanten auf die ganze
Länge oder' teilweise mit einer Schneide an der Hinterseite versehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963E0018976 DE1894468U (de) | 1963-10-28 | 1963-10-28 | Frontplatte bzw. gehaeusewand mit fenster fuer anzeigegeraete. |
| GB1711264A GB1037095A (en) | 1963-10-28 | 1964-04-24 | Windowed panel or casing for an indicating instrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963E0018976 DE1894468U (de) | 1963-10-28 | 1963-10-28 | Frontplatte bzw. gehaeusewand mit fenster fuer anzeigegeraete. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1894468U true DE1894468U (de) | 1964-06-11 |
Family
ID=33168369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963E0018976 Expired DE1894468U (de) | 1963-10-28 | 1963-10-28 | Frontplatte bzw. gehaeusewand mit fenster fuer anzeigegeraete. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1894468U (de) |
| GB (1) | GB1037095A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2930170A1 (de) * | 1979-07-25 | 1981-02-05 | Neuberger Messinstrumente | Messinstrument |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2743543C2 (de) * | 1977-09-28 | 1984-05-10 | Häfner & Krullmann GmbH, 4817 Leopoldshöhe | Versandbehälter für Kunststoffspulen o.dgl. |
| ITUD20070030A1 (it) * | 2007-02-13 | 2008-08-14 | Casals Herramientas Electricas Sl | Procedimento di finitura per un utensile per la lavorazione del legno, o materiali affini, apparecchiatura per la finitura di tale utensile, ed utensile cosi finito |
-
1963
- 1963-10-28 DE DE1963E0018976 patent/DE1894468U/de not_active Expired
-
1964
- 1964-04-24 GB GB1711264A patent/GB1037095A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2930170A1 (de) * | 1979-07-25 | 1981-02-05 | Neuberger Messinstrumente | Messinstrument |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1037095A (en) | 1966-07-27 |
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