DE1878193U - Vorrichtung zur anzeige der schaerfentiefe. - Google Patents
Vorrichtung zur anzeige der schaerfentiefe.Info
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B13/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
- G03B13/18—Focusing aids
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Description
RA. 492 619-5.8.61
A&IA AKTIEMESELLSOHA-I1T 31. Juli 1961
in 10/Eh/Pi
Iieverkus en-TJäyerwerk
PF 391/MI1 696
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe
bei gegebenem Zeretreuungakreis in Abhängigkeit von
der Brennweite, der Blende und der Entfernung für fotografische Aufnahmegeräte mit Gummilinsen- oder Wechselobjektiven«,
Es sind Schärfentiefentabellen bekannt9 die für eine oder
mehrere feste Brennweiten den Schärfentiefenbereich in Abhängigkeit von der Objektivöffnung, der Einstellentfernung und
einem bestimmten Zerstreuungskreisdurchmesser angeben; auch sind diese Tabellen in Sechenschieberform für jeweils eine bestimmte
Brennweite im Handele Für Objektive mit kontinuierlich
variabler Brennweite oder Kameras mit zahlreichen Wechsel- ©bjektiven verschiedener Brennweite wird diese F rm der Schärfentiefenangabe
sehr unÜbersichtliehρ da für jede Brennweitenverstellung
eine eigene Tabelle erforderlich wird» Hier schafft die vorgeschlagene Schärfentiefenanzeigevorriohtung Abhilfe«,
Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Schärfentiefe auch für beliebige Zwischenwerte der Brennweite, wie sie bei Gummilinsenobjektiven
auftreten, ermitteln zu können»
PF 391/MF 696 - 2 -
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgesohlagen,
daß die Vorrichtung zur Schärfentiefenanzeige aus relativ zueinander beweglichen Scheiben besteht, von
·;, denen mindestens eine durchsichtig ist, und daß auf einer ί der Soheiben eine Kurvensohar von Schärfentiefenkurven und
auf der anderen Scheibe eine Entfernungsskala angeordnet
ist. Dabei ist es möglich, daß die beiden relativ zueinander beweglichen Scheiben rechteckige Grundform aufweisen
und parallel zu einer Längsseite der rechteckigen Grundform gegeneinander verschiebbar sindo unter Umständen ist es aber
räumlich günstiger, wenn die beiden relativ zueinander beweglichen
Scheiben Kreisform haben und konzentrisch zueinander und um ihre gemeinsame Achse relativ zueinander verdrehbar
angeordnet sind«, Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kurvenschar der Sehärfentiefenkurven
in Abhängigkeit von Brennweite und Entfernung bestimmt ist und einer weiteren Schar von Blendenkurven zugeordnet
ist ο Naoh einer anderen möglichen Ausführungsform
ist die Kurvenschar der Schärfentiefenkurven in Abhängigkeit von Blende und Entfernung bestimmt und einer weiteren
Schar von Brennweitenkurven zugeordnet« Bei kreisförmigen
Sohärfentiefenanzeigevorrlchtungen ist es zur Erleichterung der Ablesung vorteilhaft, wenn die weitere Schar von Brennweiten-
oder Blendenkurven als zur Achse konzentrische Kreise ausgebildet ist und wenn der größte Brennweitenwert oder
die größte Blendenöffnung dem Kreis mit größtem Radius zugeordnet ist β Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn verschiedene
Kurven oder Kurvenscharen unterschiedliche Kennzeichnung,
z.B. Färbung, aufweisen»
IF 391/MF 696 - 3 -
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrich-
tung, und zwar in Rechenschieberformj,
Figo 2 eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, und zwar in Rechenschieberform, Fig» 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, und zwar in Rechenschieberformp Figo 4 eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ρ und zwar in Rechenscheibenform, Fig. 5 einen Schnitt durch die Ausführungsform nach
Figo 4 gemäß der Schnittlinie V-V9 Flg. 6 eine fünfte Ausführungsform gemäß der Erfindung,
und zwar in Rechenscheibenfornu
Der Erfindung lag folgende Erkenntnis zugrunde % fragt man
den Schärfenbereich über der Entfernung in Abhängigkeit von Blendenöffnung und Brennweite auf, so ergeben sich
für verschiedene Einstellentfernungen Kurvenscharen Bei
geeigneter Wahl der Skalenmaßstäbe zeigt ein Vergleich der Kurvenscharen für verschiedene Einstellentfernungen, daß
diese Kurvenscharen nahezu identisch sind, so daß die Möglichkeit besteht, nur eine solche Kurvenschar ± .ir alle
möglichen Einstellentfernungen zu Verwendern Eine solche Kurvenschar 1a bis 1f kann nun unter Verwendung der Einstellentfernung
als Abszisse und der Blendenwerte als Ordinate für verschiedene Einstellbrennweiten als Parameter hergestellt
und gemäß der Ausführungsform nach Figo 1 auf einem
PI 391/ΜΡ 696 - 4 -
transparenten Läufer 2 aufgetragen werden0 Auf dem Grundteil
3 der rechenschieberähnlichen Vorrichtung werden dann zweokmäßigerweise eine horizontal verlaufende Entfernungsskala 4 und hierzu senkrecht verlaufende Entfernungskurven
5 sowie eine vertikal verlaufende Blendenskala 6 und hierzu senkrecht verlaufende Blendenkurven 7 angebrachte Zur
Ermittlung der Schärfentiefe für eine bestimmte Aufnahmeentfernung wird die Marke 8 des Läufers 2 auf den entsprechenden
Entfernungswert der Skala 4 eingestellte Dann verfolgt man die dem gewünschten Blendenwert der Skala 6 entsprechende
Kurve 7 "bis zu der Schärfentiefenkurve 1a bis 1f, die als Parameter die eingestellte Brennweite des Gummilinsenobjektivs
oder die Brennweite des in die Kamera eingesetzten Wechselobjektivs trägt 9 und geht von hier aus weiter
parallel zu den Kurven 5 bis zur Entfernungsskala 4ο Hier
kann man nun den für die eingestellte Entfernung 9 die gewünschte
Blende und die eingestellte Brennweite zutreffenden Sehärfentiefenbereioh ablesen0 In dem in Figo 1 gezeigtem
Beispiel ist die Einstellentfernung oo. Bei Blende 1 s 5»6 und einer Brennweite von 7S5 mm reicht die Schärfentiefe
dann von oo bis 1 m« Bei Blende 1 s 11 und einer
Brennweite von 20 mm aber reicht die Schärfentiefe nur etwa von oo bis cao 3?60 mo Naturgemäß besteht auch, lie Möglichkeit,
die Blendenskala 6 und die Kurven 7 noch auf den durchsichtigen Läufer 2 aufzutragen zusammen mit den Schärfentiefenkurven
1a bis 1f, und nur die Entfernungsskala 4 und
deren Kurven 5 auf dem Grundteil 3 anzubringen^ VgI0 Figo
PF 391/ΜΡ 696 - 5 -
Die Ablesung der Schärfentiefenwerte für verschiedene
Entfernungen, Blenden und Brennwelten ändert sich dadurch
nioht. Auch ist in Fig. 2 die Anordnung für eine andere Einstellentfernung gezeigte
Eine Ablesung der Schärfentiefe für beliebige Zwischenwerte der Brennweite ist einfacherp wenn nach Figo 3
auf dem Grundteil 3 oder dem Läufer 2 senkrecht zur Entfernungsskala
4 eine Brennweitenskala 9 und dazu senkrecht verlaufende Kurven 10 angebracht sind» Die Schärfentiefenkurven
11 tragen dann als Parameter die Blendenwerte0 Zur Ablesung der Schärfentiefe wird wiederum der entsprechende
Entfernungswert der Skala 4 auf die Marke 8 ges-tellto
Von dem gewünsohten Brennweitenwert der Skala 9 aus verfolgt
man die zu den Kurven 10 parallelen Kurven bis zu der Schärfentiefenkurve 11, die ale Parameter den gewünschten
Blendenwert trägt, und geht von dort parallel zu den Kurven 5 herunter zur Entfernungsskala 4ο
Für die Unterbringung in Handtaschen» Kamera- oder Objektivbereitschaftstaschen
und dergleichen und zur Anbringung an Rückseiten von Kameras ist es meist vorteilhaft9 wenn die
Belichtungs- oder Schärfentiefentabellen Kreisfο?m haben.
Eine erfindungsgemäße Tiefenschärfenanzeigevorriehtung in
Kreisform ist in Figo 4 gezeigt= Hier ist auf einer kreisrunden
Scheibe 12 längs der Peripherie eine Entfernungsskala aufgetragen, von deren Zahlenwerten aus radial nach innen
PF 391/MI1 696 - 6 -
verlaufende Entfernungskurven 14 ausgehen. Um die Ach.se
15 drehbar und konzentrisch zur Scheibe 12 gelagert ist ei,ne durchsichtige Scheibe 16. Sie trägt konzentrische
Ringe 17t a& die als Parameter die Brennweite angeschrieben
ist, und Schärfentiefenkurven 18» welohe als Parameter
die Blendenwerte aufweisen,, Durch. Drehen der Scheibe 16
wird der gewünschte Entfernungswert der Skala 13 auf die
Marke 19 eingestellt. Dann verfolgt man den Kreis 17» der
als Parameter die gewünschte Brennweite hat, bis zu den Schärfentiefenkurven 18, die als Parameter die eingestellte
Blende aufweisen. Von hier aus wird nun der entsprechende Radius 14 bis zur Entfernungsskala verfolgt und die Schärfentiefe
abgelesen»
Die Ausftihrungsform nach Figo 6 entspricht im wesentlichen
derjenigen nach den Figo 4 und 5, nur sind auf der Scheibe
16 die Kreise 20 mit Blendenwerten als Parameter versehen und die Schärfentiefenkurven mit Brennweitenwerten
als Parameter. Die Ablesung erfolgt in analoger Weise zu derjenigen bei der Anordnung nach den Figo 4 und 5» Um die Ablesung
zu erleichtern, ist es bei den Vorrichtungen nach den Pig. 4 bis 6 zweckmäßig, den äußersten Kreis 17 bzw. 20 mit
der größten Blendenöffnung bzw. dem größten Brennweitenwert
als Parameter zu versehene Weiterhin wird die Ablesung erleichtert,
wenn verschiedene Kurven bzwo Kurvenscharen H,
unterschiedliehe Kennzeichnung erhalten, zoB. in verschiedenen
Farben, ausgeführt sind oder verschiedene Linien, etwa
PF-391/MF 696 - 7 -
ausgezogene, gestrichelte oder strichpunktierte Linien,
aufweisen.
Die erfindungsgemäße Schärfentiefenvorrichtung kann
als loses Zubehör ausgebildet sein» Sie kann aber auch am Kameragehäuse, im Objektivschutzdeekel oder im Objektivköcher,
in der Kamerabereit schaftstasche oder an ähnlichen
fotografischen Gegenständen angebracht sein» Natürlich ist
es auch möglich, den Grundteil 3 bzw. 12 ebenfalls durchsichtig auszubilden. Zweckaäßigerweise werden die durchsichtigen
Teile aus organischem Glas, die undurchsichtigen Teile aus einem anderen Kunststoff hergestellt. Auch ist der
Erfindungsgedanke nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt. So wäre es auch denkbar, daß auf der Scheibe 12 auch noch die konzentrischen Ringe 17 bzw. 20
aufgebracht sind und auf der Scheibe 16 nur die sOhärfentiefenkurven
18 bzw. 21 vorgesehen sind. Schließlich ist die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung nicht nur zur Tiefensohärfenanzeige
brauchbar,sondern bei entsprechender Änderung der Kurvenscharen, zur Anzeige von anderen physikalischtechnischen Größen, welche von drei Parametern abhängig
Sind.
Claims (1)
- RA. 492 619-5.8.61PP 391/MP 696 - 8 -Pat^aJtfans prüohe1. Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe bei gegebenem Zerstreuungskreis in Abhängigkeit von der Brennweite, der Blende und der Entfernung für fotografische Aufnahmegeräte mit Gummilinsen- oder Wechselobjektiven, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei relativ zueinander beweglichen Scheiben (2, 3 bzw. 12, 16) besteht, von denen mindestens eine durchsichtig ist, und daß auf einer der Scheiben (2 bzw. 16) eine Kurvenschar (1a bis 1f bzw. 11 bzw. 18 bzw. 21) von Schärfentiefenkurven und auf der anderen Scheibe (3 bzw. 12) eine Entfernungsskala (4 bzw.13) angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden relativ zueinander beweglichen Scheiben (2, 3) rechteckige Grundform aufweisen und parallel zu einer Längsseite der rechteckigen Grundform gegeneinander verschiebbar sind.3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden relativ zueinander beweglichen Scheiben (12, 16) Kreisform haben und konzentrisch zueinander und um ihre Achse (15) relativ zueinander verdrehbar angeordnet sind.PP 391/Mi1 696 - 9 -eo.a dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheer (1a bis 1f bzw. 21) der Schärfentiefenkurven in/A'öhängigkeit von Brennweite und Entfernung bestimm^ ist und einer weiteren Schar (7 bzw. 20) von B3,endenkurven zugeordnet ist.. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenschar (11 bzw.18) der Schärf enjriefenkurven in Abhängigkeit von/
Blende und Entfernung bestimmt ist und einer weiterenSchar (10 bzw. 17) von Brennweitenkurven zugeordnet ist/>, Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4 oder 5» dadurch/gekennzeichnet, daß die weitere Schar (20, 17) von/Brennweiten- oder Blendenkurven als zur Achse (/5) konzentrische Kreise ausgebildet ist und daß der Ite Brennweitenwert oder die größte Blendenöffnung ia· —7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Kurven oder Kurvenscharen (14, 18) unterschiedliche Kennzeichnung, z.B. Färbung, aufweisen.Hjerz-u 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA17093U DE1878193U (de) | 1961-08-05 | 1961-08-05 | Vorrichtung zur anzeige der schaerfentiefe. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA17093U DE1878193U (de) | 1961-08-05 | 1961-08-05 | Vorrichtung zur anzeige der schaerfentiefe. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1878193U true DE1878193U (de) | 1963-08-22 |
Family
ID=33137121
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA17093U Expired DE1878193U (de) | 1961-08-05 | 1961-08-05 | Vorrichtung zur anzeige der schaerfentiefe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1878193U (de) |
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1961
- 1961-08-05 DE DEA17093U patent/DE1878193U/de not_active Expired
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