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DONDORF Kunstverlag GmbH, München Adventskalender Adventskalender
sind seit langen Jahrzehnten bekannt.
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Sie weisen die übliche Kalenderform auf, d. h. sie besitzen eine zweidimensionale
flache Raumform. In der Regel werden sie an der Wand aufgehängt. Sie können aber
auch mittels einer Stütze, die sich in einer dritten Dimension erstreckt, auf dem
Tisch o. dgl. aufstellbar sein. Die sich in der dritten Dimension erstreckende Stütze
nimmt dabei aber nicht an der eigentlichen Raumform des Adventskalenders teil. Der
Kalender ist darüber hinaus mit einer Mehrzahl von kleinen Türchen versehen, hinter
welchen in der Regel bildlich Darstellungen versteckt angeordnet sind. Jeden Tag
vor Weihnachten wird dann eine dieser Türchen geöffnet.
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Die Neuerung hat demgegenüber einen Adventskalender zum Gegenstand,
welcher sich dadurch auszeichnet, daß er neuerungsgemäss die Raumform eines Advents-oder
Weihnachtssymbols aufweist, an welchem eine Mehrzahl von zu öffnenden kleinen Tüten,
Schachteln o. dgl. aufgehängt ist, in denen Überraschungen, z. B.
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Süssigkeiten oder sonstige Geschenke, vorzugsweise von aussen nicht
erkennbar, eingefüllt sind. Der neuerungsgemässe Adventskalender kann je nach Ausführungsform
die Raumform eines
Adventsständers, eines Adventskranzes, eines
Weihnachtsbaumes, eines Weihnachtsmannes, eines Weihnachtsengels, einer Weihnachtf
glocke, eines Kerzenständers, eines Weihnachtssterwoder einer Laterne aufweisen.
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Der durch die Neuerung vermittelte technische Fortschritt besteht
darin, daß die Raumform des Adventskalenders mit der Raumform eines bisher stets
daneben verwendeten Advents-oder Weihnachtssymbols zu einer neuen, gemeinsamen Raumform
vereinigt worden sind. Hierdurch wird der Gebrauchszweck in eigenartiger Weise gefördert.
Es wird sowohl für den Adventskalender als auch für das Advents-oder Weihnachtssymbol
ein gesteigerter Anreiz dadurch geschaffen, daß sie einmal zu einer einzigen Raumform
verbunden worden sind und zum anderen aber auch dadurch, daß die neue Raumform mit
einer Mehrzahl von zu öffnenden kleinen Tüten, Schachteln o. dgl. versehen ist,
in welche Überraschungen, z. B. Süssigkeiten oder sonstige Geschenke, vorzugsweise
von aussen nicht erkennbar, einzufüllen sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft,
wenn die eingefüllten Geschenke von aussen nicht erkennbar sind. Denn hierdurch
wird der Anreiz sowohl für den Kauf als auch für den Gebrauch erheblich gefördert.
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Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Neuerung sieht vor,
daß der Adventskalender aus Papier oder Pappe hergestellt ist und aus zweidimensionalen
Bauteilen in die dreidimensionale Raumform zusammensetzbar ist. Dadurch wird der
technische Fortschritt vermittelt, daß der Adventskalender als solcher, obwohl er
eine dreidimensionale Raumform aufweist, raumsparend verpackt und für das nächste
Jahr aufbewahrt werden kann, so daß lediglich gegebenenfalls die zu öffnenden kleinen
Tüten, Schachteln o. dgl. neu angeschafft zu werden brauchen oder sogar lediglich
nur nochmals neu mit Überraschungen gefüllt zu werden brauchen. Darüber hinaus ergibt
sich der Vorteil, daß die
Advents-und Weihnachtssymbole, obwohl
sie billig aus Papier oder Pappe hergestellt werden können, einen starken Anreiz
zum Kaufen bieten, weil sie mit einer Mehrzahl von zu öffnenden kleinen Tüten, Schachteln
o. dgl. versehen werden können, in w@}-~ Überraschungen einzufüllen sind.
ehe
| Die Neuerung ist in der nachstehenden Beschreibung anhanc |
der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft erläutert. Es zeigen
: Abb. l einen Adventskalender in der Raumform eines Weihnachtsbaumes ; Abb. 2 einen
Adventskalender in der Raumform eines Adventskranzes ; Abb. 3 einen Adventskalender
in der Raumform einer Weihnachtsglocke und Abb. 4 einen Adventskalender in der Raumform
eines Weihnachtsengels.
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Der Adventskalender gemäss Abb. 1 besteht aus einem Ständer l, einem
Baumstamm 2 sowie den Zweigen z. B. 3. An den Zweigen ist eine Mehrzahl von zu öffnenden
kleinen Tüten, z. B.
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4, aufgehängt, in welchen Überraschungen versteckt werden können.
Die Tüten sind von dem Weihnachtsbaum abnehmbar und zu öffnen, so daß die darin
versteckten Überraschungen herausgenommen werden können.
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Eine Abwandlung dieser Ausführungsform kann darin bestehen, daß auf
den Ständer 1 und den Stamm 2 verzichtet wird.
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Statt dessen werden zusammenhängende Zweige in lediglich zweidimensionaler
Raumform hergestellt. Ein Bauelement dieser Art, welches in entgegengesetzten Richtungen
die Raumform von Zweigen aufweist, ist in der Mitte mit einem senkrechten Schlitz
versehen, welcher jedoch nicht bis zum Ende durchgeht Mit diesem Schlitz wird dann
das eine Bauelement auf ein gleiches
Bauelement aufgesetzt, so daß
die einzelnen Zweige etwa einen rechten Winkel miteinander einschliessen. Durch
diese Raumform kann der Weihnachtsbaum unmittelbar auf einem Tisch o. dgl. aufgestellt
werden.
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Der Adventskalender gem. Abb. 2 besteht aus einem Ständer 5 sowie
einer senkrechten Stange 6. Die Stange 6 weist oben eine Kugel 7 auf, die mittels
einer Bohrung auf der Spitze der Stange 6 aufgeschoben ist. Der Adventskranz 8 wird
mit Hilfe von mehreren Schnüren, z. B. 9, an der. Spitze der Stange 6 befestigt.
Der Adventskranz ist ringsherum mit einer Mehrzahl von kleinen Tüten, z. B. 10,
versehen, in welchen wiederum Überraschungen eingefüllt werden können.
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Eine Abwandlung dieser Ausführungsform besteht darin, daß der Adventskalender
unmittelbar auf dem Tisch aufgelegt wird. Er kann darüber hinaus in bekannter Weise
mit vier Kerzen versehen sein. Die kleinen Tüten, in welche :. die Überraschungen
eingefüllt sind, können in beliebiger Weise auf dem Adventskalender, z. B. mit Hilfe
von Drähten, aufgesteckt oder in sonstiger Weise angeordnet sein.
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Der Adventskalender gem. Abb. 3 besteht wiederum aus einem Ständer
11 sowie einer Stange 12, auf deren Spitze eine Glocke 13 angeordnet ist. Am unteren
Rand der Glocke 13 sind kleine Tüten, z. B. 14, aufgehängt. Statt dessen könnten
die Tüten selbstverständlich auch auf dem Aussenumfang der Glocke verteilt angeordnet
sein.
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Eine weitere Abwandlung dieser Ausführungsform besteht darin, daß
die Glocke unmittelbar auf einem Tisch o. dgl. aufgestellt wird und dann die kleinen
Tüten in der soeben geschilderten Weise auf ihrem Aussenumfangverteilt trägt.
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In einer weiteren Abwandlung dieser Ausführungsform kann die Glocke
selbstverständlich auch an ihrem Oberteil mittels eines Bandes oder in sonstiger
Weise an einer Lampe oder einem sonstigen Einrichtungsgegenstand aufgehängt sein.
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Der Adventskalender gem. Abb. 4 weist die Raumform eines Weihnachtsengels
15 auf. Der Weihnachtsengel ist mit einer Krone 16, Armen 17 sowie Flügeln 18 ausgestattet.
An allen diesen Teilen des Weihnachtsengels können Tüten, z. B. 19, befestigt sein.
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Der Weihnachtsengel ist in einer vorteilhaften Ausführungsform, genau
wie die anderen Advents-und Weihnachtssymbole aus Papier oder Pappe hergestellt
und aus zweidimensionalen Bauteilen in die dreidimensionale Raumform zusammensetz-bzw.
aufklappbar. Dadurch können die Adventskalender in raumsparender Weise nach der
Adventszeit aufgehoben und im nächsten Jahr wieder neu gebraucht werden. In dieser
Wiederverwendung liegt ein weiterer erheblicher technischer Fortschritt der Neuerung.
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Denn die bisher bekannten zweidimensionalen Adventskalender wurden
nur jeweils in einem Jahr verwendet, da sie nicht die Möglichkeit boten, sie dadurch
zu variieren, daß die zu öffnenden kleinen Tüten, Schachteln o. dgl. einmal in anderer
Weise im nächsten Jahr wieder an ihnen aufgehängt wurden und daß darüber hinaus
selbstverständlich auch nicht die Möglichkeit bestand, in diesen Tüten neue Überraschungen
unterzubringen, so daß ein und derselbe Adventskalender in jedem Jahr so verwendet
werden kann, als wenn es sich um einen völlig neuen Adventskalender handeln würde.