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DE1782569C - Zentrifuge - Google Patents

Zentrifuge

Info

Publication number
DE1782569C
DE1782569C DE1782569C DE 1782569 C DE1782569 C DE 1782569C DE 1782569 C DE1782569 C DE 1782569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
support arm
drum
cover
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 5190 Stolberg E02d3 14 Kreitz
Original Assignee
Fa H Krantz, 5100 Aachen
Publication date

Links

Description

Bei Wäschezentrifugen mit lotrechter Trommel- achse und der Drehachse des Trommeldeckels an welle ist es bekannt, den Trommeldeckel in einem den zu beiden Seiten über den Umfang des Gehäuses zentrischen Hängelager eines aufklappbaren Gehäuse- hinausgehenden Teilen des Tragarms je eine Kolbendeckels aufzuhängen und den Trommeldeckel mit stange eines vorzugsweise pneumatisch beaufschlageinem in Achsrichtung der Schleudertrommel vorge- 5 ten Zylinders angreift.
sehenen Zapfen im Hängelager des Gehäusedeckels Das Ende des über den Durchmesser des Gehäuses drehbeweglich zu führen. Durch diese Verbindung reichenden Tragarmes kann irgendeine der bekannten über das Hängelager kann der Trommeldeckel mit Verriegelungseinrichtungen für die Festlegung am Gedem als Klappdeckel ausgebildeten Gehäusedeckel häuse tragen. Durch den Angriff je einer Kolbenzusammen geöffnet und geschlossen werden (deutsche io stange an den über den Umfang der Trommel hin-Patentschrift491489). Bei größeren Zentrifugen ist ausgehenden Teilen des Tragarmes erreicht die Erdurch das sehr erhebliche Gewicht der durch das findung in Verbindung mit der Verriegelung eine Hängelager gekuppelten Deckel des Gehäuses und besonders vorteilhafte Dreipuiiktabstützung.
der Trommel das öffnen und Schließen der Deckel Zur Festlegung des über den Durchmesser des Geerschwert und daher ein Gegengewicht oder eine 15 häuses vorragenden Tragarmes am Gehäuses weist Ausgleich feder erforderlich. das Tragannende eine in einen Aufsatz am Gehäuse
Das gleiche würde auch für größere Abmessungen eingreifende, durch eine federbelastete Klinke gesi-
bekannter Wäschezentrifugen (deutsche Patent- cherte Verriegelungsnase auf, die über ein Gestänge
schrift 535 060) gelten, bei denen ein gleichzeitiges mit einer Kolbenstange eines im Tragarm angenrd-
öffnen und Schließen eines Trommeldeckels zusam- ao neten vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Zy-
men mit einem aufklappbaren Gehäusedeckel in der linders in Verbindung steht.
Weise bewerkstelligt wird, daß mit einem im Zentri- Zum zentrischen Aufsetzen auf das Gehäuse weist
fugengehäuse drehbar gelagerten Handhebel ein der Tragarm einen sich am Rand des Gehäuses an-
Tragarm des Trommeldeckels zu dessen Aufsetzen legenden, konisch ausgebildeten, ebenen Zentrierring
und Abheben von der Trommel schwenkbar ange- as auf.
ordnet ist, wobei der durch den Handhebel schwenk- Als Hängelager für den Trommeldeckel weist der
bare Tragan zugleich auch auf den Gehäusedeckel 'Tragarm zwei gegeneinander wirkende durch Teller-
im gleichen Sinne wirkt. federn belastete Axial-Kegelrollenlager auf, in denen
Man ist deshalb dazu übergegangen, den Gehäuse- der Trommeldeckel mit einem Wellenzapfen g-;la-
deckel und den Tromme Idee1 el je für sich um eine 30 gert ist.
Achse am Zentrifugengehäuse klappbar zu lagern Zum dichten Abschluß der Gehäuseöffnung sind (deutsche Patentschrift 1 063 979). Dabei wird der die vom Tragarm nicht überdeckten Flächen durch Trommeldeckel von einem um die Klappachse am Tragarm und gegebenenfalls am Zentrierring beschwenkbaren Tragarm getragen, dessen freies Ende festigte Kunststoffsegmente abgedeckt,
einen zentrischen Zapfen des Trommeldeckels in 35 Um den Trommcldeckx;! leicht und trotzdem einer frei drehbeweglichen oder mit dem Tragarm zwecks guter Lagerung an seinem Weilenzapfen kräfkuppelbaren Stellung aufnimmt. Das gesonderte off- tig und stabil zu halten, besteht der Trommeldeckel nen und Schließen des Gehäusedeckels und des mit aus mehreren aufeinanderliegenden, im Durchmesser dem klappbaren Tragarm gekuppelten Trommel- von oben nach unten zunehmenden Scheiben unterdeckeis und dessen zur Aufnahme des Materialdruk- 40 schiedlicher Stärke, wobei der Durchmesser der größkes beim Schleudern notwendige Verriegelung mit ten Scheibe kleiner ist als der Innendurchmesser der der Trommel durch Betätigung einer Anzahl von Trommel.
Spann- und Schließvorrichtungen verzögern das öff- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
nen und Schließen der Zentrifuge. Erfindung dargestellt. Es zeigt
Es ist auch schon bekannt, den Trommeldeckel an 45 F i g. 1 die Zentrifuge im Schnitt,
der Zentrifugentrommel beim Schließen des Zentri- F i g. 2 in Draufsicht,
fugengehäuses durch Mittel des Gehäusedeckels, bei- Fig. 3 in größerem Maßstab einen Schnitt durch
spielsweise durch von Konusbolzen beeinflußbare den Tragarm mit Hängelager und Trommeldeckel im
Elemente, zu verriegeln und beim öffnen beider oberen Abschnitt der Zentrifuge,
Deckel durch Entsicherung dieser Elemente auch die 50 F i g. 4 das Hängelager als Einzelheit in einem
Verriegelung des Trommeldeckels an der Zentrifu- größeren Maßstab und
gentromme! aufzuheben (deutsche Auslegeschrift F i g. 5 und 6 in ebenfalls größerem Maßstab das
I 152 965). Der Gehäusedeckel überragt dabei ge- Ende des über den Durchmesser des Gehäuses rei-
ringfügig den Gehäuserand und dient gleichzeitig als chenden Tragarmes mit der Verriegelungsvorrichtung
Tragarm für den Trommeldeckel. 35 int verriegelten bzw. entriegelten Zustand.
Aufgabe der Erfindung ist es, das öffnen und Das Zentrifugengehäuse 1 ist an drei über den Um· Schließen, insbesondere von Zentrifugen größerer Ab- fang verteilten Stellen durch Siützböcke 2 in bekann· messung, zu erleichtern. Diese Aufgabe wird dadurch ter Weise gegen seitliche axiale Ausschläge abgegelöst, daß dem Tragarm für den Trommeldeckel zu· stützt. Innerhalb des Gehäuses 1 ist die Zentrifugen· gleich Aufgaben des Gehäusedeckels, wie 2. B. die 60 trommel 3 auf dem Achszapfen 4 eines im Gehäuse-Verriegelung mit dem Gehäuse, übertragen werden boden festgelegten Einbaumotors 5 gelagert, und so ein Gehäusedeckel mit gesonderter Bedienung Die Trommel i ist am oberen Ende durch einen und eigenem Schwenklager erspart wird, und zwar Trommeldeckel 6 abgedeckt, der in einem Hiingelawird bei einer Zentrifuge mit einem schwenkbar am ger7 eines Über den Durchmesser des Gehäuses 1 Gehäuse angeordneten, Über den Durchmesser des 65 reichenden Tragarmes β drehbar gelagert ist. Der Gehäuses reichenden Tragarm für einen drehbar ge· Trommeldeckel 6 besteht aus mehreren aufeinander' lagerten Trommeldeckel vorgeschlagen, duü im Hc- liegenden, im Durchmesser von oben nach unten zureich zwischen der am Gehäuse gelagerten Schwenk- nehmenden Scheiden von zweckmäßig unterschied-
Ucher Stärke, Die den Außendurchmesser des Dekkels 6 bestimmende Scheibe ist kleiner als der Innendurchmesser der Trommel 3, so daß möglicherweise nicht genau gleichmäßige Ausschläge vom Gehäuse 1 und der Trommel 3 nicht zu einem Anstoßen der Trommel 3 an den Deckelrand führen können, Durch die nach dem Hängelager 7 hin zunehmende Verstärkung des Trommeldeckels 6 ist eine feste Lagerung des nach dem Außenrand hin elastischer werdenden Deckels 6 gesichert.
Der Trommeldeckel 6 trägt einen Wellenzapfen 9, der im Hängelager 7 des Tragarmes 8.drehbar in zwei gegeneinander wirkenden Axial-Kegelrollenlagern IO geführt ist, die unter der Belastung von durch eine Mutter 11, anspannbaren Tellerfedern 12 stehen und so den Zapfen 9 im Hängelager axial festlegen.
Der Tragarm 8 reicht mit einem verjüngten Ende (F i g. 2) über den Durchmesser des Gehäuses 1 und ist im Bereich zwischen der in einem Lagerbock 13 am Gehäuserand gelagerten Schwenkachse 14 und des Zapfens 9 des Trommeldeckels 6 zu beiden Seiten über den Umfang der Trommel 3 hinaus verbreitert, um dort Anlenkstellen 15 für die Kolbenstangen 16 von vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Zylindern 17 für das öffnen und Schließen des Tragarmes 8 zu schaffen.
An seinem der Schwenkachse 14 gegenüberliegenden Ende trägt der Tragarm 8 ein Segment 18 und eine Verriegelungsnase 19 für die Verriegelung des abgeklappten Tragarmes 8 in einem' Aufsatz 20 des Gehäuses 1. Das Segment 18 und die Verriegelungsnase 19 sind über ein Gestänge 21 mit der Kolbenstange 22 eines im Tragarm 8 angeordneten, vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Zylinders 23 verbunden. Eine durch eine Feder 24 belastete Klinke 25 sichew die Verriegelungsnase 19.
Zum zentrischen Aufsetzen beim Schließen trägt der Tragarm 8 einen sich an einem konischen Innenrand 26 des Gehäuses 1 anlegenden konischen Zentrierring 27.
Die vom Tragarm 8 nicht überdeckten Flächen der Gehäuseöffnung sind durch am Tragarm 8 und/oder am Zentrierring 27 befestigte Kunststoffsegmente abgedeckt, um eine durch Zugänglichkeit der Trommel 3 und ihres Deckels 6 mögliche Gefährdung auszuschließen.
Durrh die Verriegelungsnase 19 und die beiden Anlenkungen 15 der Kolbenstangen 16 der pneumatischen Zylinder 17 wird über den Umfang der Zentrifuge eine gute Dreipunktabstützung des Tragarms 8
auf dem Gehäuse 1 erreicht, wobei alle Abstützungen nur der Bedienung der Preßluftzylinder 23 und 17 unterliegen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zentrifuge mit einem schwenkbar am Gehäuse angeordneten, über den Durchmesser des Gehäuses reichenden Tragarm für einen drehbar gelagerten Trommeldeckel, dadurchgekennzeichnet, daß im Bereich zwischen der am Gehäuse (1) gelagerten Schwenkachse (14) und der Drehachse' (9) des Trommeldcckels (6) an den zu beiden Seiten über den Umfang des Gehäuses (1) hinausgehenden Teilen des Tragarms (8) je eine Kolbenstange (16) eines vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Zylinders (17) angreift.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (8) an seinem der Schwenkachse (14) gegenüberliegenden Ende eine in einen Aufsatz (20) des Gehäuses (1) eingreifende Verriegelungsnase (19) aufweist, die über ein Segment (18) und ein Gestänge (21) mit einer Kolbenstange (22) eines im Tragarm (8) angeordneten, vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Zylinders (23) in Verbindung steht und durch eine federbelastete Klinke (25) gesichert wird.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (8) einen sich am Rand (26) des Gehäuses (1) anlegenden, konisch ausgebildeten Zentrierring (27) aufweist.
4. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (8) zwei gegeneinander wirkende, durch Telierfedern (12) belastete Axial-Kegelrolienlager (10) aufweist, in denen ein Wellenzapfen (9) des Trommeldeckels (6) gelagert ist.
5. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Tragarm (8) nicht überdeckten Flächen der Gehäuseöffnung durch am Tragarm (8) befestigte Kunststoffsegmente abgedeckt sind.
6. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommeldeckel (6) aus mehreren aufeinanderliegender im Durchmesser von oben nach unten zunehmenden Scheiben unterschiedlicher Stärke besteht und der Durchmesser der größten Scheibe kleiner ist als der Innendurchmesser der Trommel (3).
Hierzu I Blatt Zeichnungen

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