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DE1771602C - Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren

Info

Publication number
DE1771602C
DE1771602C DE19681771602 DE1771602A DE1771602C DE 1771602 C DE1771602 C DE 1771602C DE 19681771602 DE19681771602 DE 19681771602 DE 1771602 A DE1771602 A DE 1771602A DE 1771602 C DE1771602 C DE 1771602C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boric acid
acid solution
salicylic acid
percent
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681771602
Other languages
English (en)
Other versions
DE1771602B2 (de
DE1771602A1 (de
Inventor
Herbert Dr. 6000 Frankfurt. H04n5-21 Haebler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VARTA AG
Original Assignee
VARTA AG
Filing date
Publication date
Application filed by VARTA AG filed Critical VARTA AG
Priority to DE19681771602 priority Critical patent/DE1771602C/de
Publication of DE1771602A1 publication Critical patent/DE1771602A1/de
Publication of DE1771602B2 publication Critical patent/DE1771602B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1771602C publication Critical patent/DE1771602C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren durch Tränkung der Elektrodenplatten mit einer Borsäurelösung durch Tauchen oder Spritzen.
Im Patent 1088118 ist ein Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden durch Tauchen der Elektrodenplatten in eine Borsäurelösung beschrieben. Durch eine solche Behandlung der Elektrodenplatten nach der Formation in einer beispielsweise 5%igen Borsäurelösung wird die Oxydation der negativen Platten während der Trocknung und Lagerung über mehrere Jahre vermieden. Besonders gute Ergebnisse erhält man durch mehrmaliges Tauchen der Platten in Borsäurelösungen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Wiiterbildung des Verfahrens nach Patent 1 088 118. Zweck der Erfindung ist es, die Lagerfähigkeit solcher negativer Elektrodenplatten für Bleiakkumulatoren noch zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Borsäurelösung zusätzlich Salicylsäure enthält.
Besonders zweckmäßig ist es, die Elcktrodenplatten in einen ersten Verfahrensschritt mit Borsäurelösung zu tränken und eine zweite Tauchung in einer Borsäurelösung, die zusätzlich Salicylsäure enthält, anzuschließen. Es ist aber auch möglich, sämtliche Tränkungen in der erfindungsgemäßen Lösung vorzunehmen. Die verwendete Lösung sollte etwa 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent, Borsäure und einen Zusatz von 0,1 bis 5 Gewichtsprozent Salicylsäure enthalten. Bei höheren Salicylsäuregehalten kann es sinnvoll sein, Methylalkohol zuzusetzen, um eine bessere Löslichkeit der Salicylsäure zu erhalten. Vorzugsweise liegt der Gehalt an Salicylsäure bei 0,1 bis 0,3 Gewichtsprozent. Höhere Zusätze von Salicylsäure bringen die Gefahr eines Kapazitätsverlustes der Elektrodenplatten mit sich, da organische Stoffe unter Kapazitätsverlust an den positiven Platten verbrannt werden.
Die erfindungsgemäß erreichte Verbesserung des Oxydationsschutzes konnte durch folgende Versuche nachgeprüft werden: Die negativen Elektrodenplatten ν erden. nachdcTi sie mit dem Schutzmittel versehen und re>o:k. 1* :;i;i", in einem verschlossenen Prüfbehälier auf ein; Pivficnperatur von etwa 60° C gebracht. Nach Abpumpen der Feuchtigkeit wird reiner, trockener Sauerstoff in den Behälter eingeleitet, und daraufhin wird eine Ampulle mit einer bestimmten Menge Wasser im Behälter zerstört. Die Druckänderung, die mich Reaktion des feuchten Sauerstoffs mit der negativen Elektrodenplatte im Prüfbehälter auftritt, ist ein Maß für die Lagerfähigkeit der Plane. Jc geringer die Reaktion, d. h. je gtringer der Druckabfall, desto besser ist die Lagerfähigkeit.
In der Figur sind mehrere mit einer solchen Vorrichtung gemessene Kurven dargestellt.
Kurve 1 zeigt dabei den Druckverlauf bei einer zweimaligen Tränkung in 5°/oiger Borsäurelösung nach Patent 1 088 188,
Kurve 2 gilt für zweimalige Tränkung in 6,8°/niger Borsäurelösung und O,l°/oiger Salicylsäure bei 40° C,
Kurve 3 für zweimalige Tränkung in 6,8°/oiger Borsäurelösung und O,3°/oiger Salicylsäure bei 40°C,
Kurve 4 für zweimalige Tränkung in 6,8%>igcr Borsäure und O,5°/oiger Salicylsäure,
Kurve 5 gilt für zweimalige Tränkung in 6,8°/oiger Borsäure und l%iger Salicylsäure,
Kurve 6 gilt für zweimalige Tränkung in 6,8°/oiger Borsäure und l,5°/oiger Salicylsäure und
Kurve 7 gilt für eine Tränkung in 6,8%>iger Borsäure bei 40° C und eine zweite Tränkung in 6,8°/oiger Borsäure und l°/oiger Salicylsäure.
Die besten Ergebnisse zeigen die Kurven 5 und 6. Insbesondere Kurve 6 zeigt, daß praktisch keine Oxydation während der ersten 6 Stunden eintritt. Dies läßt auf einen praktisch vollkommenen Oxydationsschutz der Elektroden schließen. Der Zusatz von Methylalkohol zur Verbesserung der Löslichkeit der Salicylsäure kann bei einer 5u/oigen Borsäurelösung, die 0,5% Salicylsäure enthält, etwa 50 ecm pro Liter Lösung betragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren durch Tränkung der Elektrodenplatten mit einer Borsäurelösung durch Tauchen oder Spritzen nach Patent 1 088 118, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsäurelösung zusätzlich Salicylsäure enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden nach Tränkung in einer Borsäurelösung, nochmals in Borsäurelösung, die einen Zusatz von Salicylsäure enthält, getränkt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden mehrmals in Borsäurelösungen, die Salicylsäure enthalten, geiränkt werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsäurelösung 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2 bis 5 Gewichtsprozent, Borsäure enthält.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsäurelösung einen Zusatz von 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1 bis 0,3 Gewichtsprozent, Salicylsäure enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung geringe Mengen von Methyla'kohol enthält.
DE19681771602 1968-06-14 Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren Expired DE1771602C (de)

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DE19681771602 DE1771602C (de) 1968-06-14 Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1771602A1 DE1771602A1 (de) 1972-02-10
DE1771602B2 DE1771602B2 (de) 1972-08-31
DE1771602C true DE1771602C (de) 1973-04-19

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