DE1761311C - Maschine zum Füllen von Behältern. Ausscheidung aus: 1461844 - Google Patents
Maschine zum Füllen von Behältern. Ausscheidung aus: 1461844Info
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- DE1761311C DE1761311C DE1761311C DE 1761311 C DE1761311 C DE 1761311C DE 1761311 C DE1761311 C DE 1761311C
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Description
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Maschine zum Füllen von jeweils eine obere öffnung
aufweisenden, in einer ausgerichteten Reihe vorbewegten Behältern während der Bewegung mit empfindlichem
Füllgut, in welche die Mittel zum Zuführen des Füllgutes zum oberen Teil eines jeden Behälters
eine Trommel, die sich um ihre im wesentlichen horizontale Längsachse dreht, und einen Innenabschnitt
zur Aufnahme des Füllgutes aufweist, und Hebeglieder umfassen, die in der Nähe der Innenfläche
der Trommel vorgesehen sind, um das Füllgut zu erfassen und es während der Drehung der Trommel
nach oben zu heben, wobei sich die Einrichtungen ?um Fördern der Behälter durch diesen inneren
Teil hindurch erstrecken und im wesentlichen parallel zur Längsachse dieses inneren Teils ausgerichtet
sind (USA.-Patentschrift 2 719 661).
Bei der bekannten Maschine bestehen die Hebeglieder aus Schaufeln, die zum Erfassen und Heben
von Früchten, wie z. B. Oliven, gut geeignet sind. Bei grünen Bohen besteht jedoch die Gefahr, daß das angehobene
Füllgut ein wirres Durcheinander bildet, das nur mit größen Schwierigkeiten und unter Beschädigung
in die Behälter eingefüllt werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die bekannte Maschine so weiterzubilden, daß sie zum Füllen
von Behältern mit länglichem Füllgut, z. B. ganzen grünen Bohnen, bei schonender Behandlung derselben
besonders gut verwendbar ist.
Erfindungsgcmüß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Hebcglicder aus Rechen mit einer Vielzahl
stiftförmigcr Teile bzw. Zinken am inneren Bereich der Trommel bestehen.
Durch diese Ausgestaltung wird ein Teil des in der Tronmcl befindlichen Füllgutes erfaßt und einer
Stelle zugeführt, wo das gerechte Füllgut von den Rechen freigegeben und zu dem oberen offenen Teil
des Behälters geleitet wird. Da die Rechen infolge der Drehung der Trommel nur quer zu ihren Zinken
liegende Bohen aufnehmen, bewirken sie eine Sortierung bzw. Ausrichtung des Füllgutes, so dnß dieses
leicht in die Behälter eingefüllt werden kann.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die stiftförmigen Teile bzw. Zinken in bezug zueinander im Abstand
in mehreren, parallel zur Längsachse der Trommel ausgerichteten Reihen angeordnet sind.
Durch den ständigen Rechvorgang wird ein Verfilzen der Bohnen in der Trommel verhindert, wodurch
wiederum das oben genannte Sortieren erleichtert wird. Durch das leichte Trennen der einzelnen
Bohnen aus der Masse wird auch eine Beschädigung des leicht brechenden Füllgutes verhindert.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer Ausführungsform beispielsweise erläutert, und zwa.
zeigt
Fig. I eine Seitenansicht der Maschine gemäß der
Erfindung und
F i g. 2 einen Vertikalschnitt entlang der Linie 2 2 in F i g. 1 in größerem Maßstab.
Die Maschine 10 zum Füllen von jeweils eine oben.
as öffnung aufweisenden Behältern 11 weist ein..
Fördereinrichtung 12 auf, die die Behälter 11 in eir,..-*
ausgerichteten Reihe längs durch eine um ihre im wesentlichen horizontale Längsachse drehbare Troi
mel 17 vorbewegt. Grüne Bohnen 23, die in die B hälterll eingefüllt werden sollen, werden dem Innc :
abschnitt der Trommel 17 über eine Bahn 36 zug,-führt,
die im Inneren dieser Trommel endet. Die Banen werden in die Trommel in Richtung eines Pf<
Iesa eingeführt und fallen auf dei. Coden der Tror:
mel. Im Inneren der Trommel sind mehrere Rech 37 vorgesehen. Sie liegen im wesentlichen paraik;
zur Achse der Trommel und weisen jeweils ep Basis 37 α auf, von der mehrere stiftförmige Te;
bzw. Zinken 37 b ausgehen. Bei Drehung der Tro·; mel wirken die Rechen auf einen Teil der sich : .
unteren Teil der Trommel befindenden Masse ιί.·· Bohnen ein und führen ihm im Drehsinn der Trou:
mel mit. Beim Ansteigen der Rechen entspreche!...; einem den Drehsinn der Trommel 17 anzeigena..,
Pfeil b fällt der sich im Bereich der Rechen befindende Überschuß an Bohnen ab. Infolgedessen setzt
sich der Teil des Füllgutes, der auf den Re.hen ver
bleibt, aus Bohnen zusammen, die praktisch in bezug zueinander geordnet längs der Zinken 37 b liegen.
5«. Dadurch wird verhindert, daß die sich in der Trommel
befindenden Bohnen eine ungeordnete Masse bilden.
Die Zinken 37 b sind vorzugsweise in Drehrichtung der Trommel vorgeneigt, damit die durch die
Rechen mitgeführten Bohnen in einer vorbestimmten Lage in der Nähe des oberen Teiles einer im Inneren
der Trommel angeordneten Rutsche 38 in sie fallen können. Letztere ist über eine Schwenkachse 39 an
einem Stützlenker 40 angelenkt und nach unten zu geneigt angeordnet, und zwar zu einer Stelle hin, die
in unmittelbarer Nähe der durch die Maschine transportierten Behältern gelegen ist. Um die Abwärtsbewegung
der Bohnen 23 längs der Rutsche 38 zu erleichtern und um zur Ausrichtung bzw. Entfernung
der Bohnen voneinander beizutragen, wird die Rutsche 38 durch eine Vorrichtung 41 einer Vibrationsbewegung
unterworfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Maschine zum Füllen von jeweils eine obere Öffnung aufweisenden, in einer ausgerichteten
Reihe vorbewegten Behältern während der Bewegung mit empfindlichem Füllgut, in welcher die
Mittel zum Zuführen des Füllgutes zum oberen Teil eines jeden Behälters eine Trommel, die sich
um ihre im wesentlichen horizontale Längsachse dreht und einen Innenabschnitt zur Aufnahme
des Füllgutes aufweist, und Hebeglieder umfassen, die in der Nähe der Innenfläche der Trommel
vorgesehen sind, um das Füllgut zu erfassen und es während der Drehung der Trommel nach oben
zu heben, woVi sich die Einrichtungen zum Fördern der Behälter durch diesen inneren Teil hindurch
erstrecken und im wesentlichen parallel zur Längsachse dieses inneren Teils ausgerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder aus Rechen (37) mit einer Vielzahl stiftförmiger
Teile bzw. Zinken (37 i>) am inneren Bereich der Trommel (17) bestehen.
2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die stiftförmigen Teile bzw.
Zinken (37 b) ir bezug zueinander im Abstand in mehreren, parallel zur Längsachse der Trommel
(17) ausgerichteten Reihen angeordnet sind.
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