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DE1630873C - Bremssattel fur eine hydraulische Zweikreis Bremsanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremssattel fur eine hydraulische Zweikreis Bremsanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1630873C
DE1630873C DE19671630873 DE1630873A DE1630873C DE 1630873 C DE1630873 C DE 1630873C DE 19671630873 DE19671630873 DE 19671630873 DE 1630873 A DE1630873 A DE 1630873A DE 1630873 C DE1630873 C DE 1630873C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
vent
vent screw
channel
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671630873
Other languages
English (en)
Other versions
DE1630873B2 (de
DE1630873A1 (de
Inventor
Gunter 6091 Eddersheim Zeitrager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adam Opel GmbH filed Critical Adam Opel GmbH
Publication of DE1630873A1 publication Critical patent/DE1630873A1/de
Publication of DE1630873B2 publication Critical patent/DE1630873B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1630873C publication Critical patent/DE1630873C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Bremssattel für eine hydraulische Zweikreis-Bremsanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der Radbremszylinder des einen Bremskreises und Radbremszylinder des anderen Bremskreises enthält
Bei jedem hydraulischen Bremssystem ist es wichtig, daß es vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist. Man hat daher bei Flüssigkeitsbremsen sogenannte Entlüfterventile vorgesehen, durch die das Bremssystem entlüftet, d.h. die etwa vorhandene Luft entfernt werden kann. Bei Einkreis-Bremsanlagen kommt man an sich mit einem Entlüfterventil aus. Bei Zweikreis-Bremsen dagegen muß für jedes System ein Entlüfterventil vorgesehen werden. Kommen nun an einer Bremseinheit z.B. an einem Bremssattel einer Scheibenbremse zwei Bremskreise zur Wirkung, so
ίο müssen am Bremssattel zwei Entlüfterschrauben vorhanden sein. Die Entlüftung beider Kreise könnte , auch über eine Entlüfter- und eine Sperrschraube erfolgen. In beiden Fällen bedeutet dies, insbesondere für die Groß-Serienfertigung, einen besonderen Aufwand. .
Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei einem Bremssattel der oben genannten Art beide Bremskreise über eine gemeinsame Entlüfterschraube zu entlüften.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entlüftung beider Bremskreise über ein gemeinsames, von einer Entlüfterschraube gebildetes Entlüfterventil in der Weise erfolgt, daß die Radbremszylinder der beiden Bremskreise über Kanäle
as miteinander verbunden sind, in die ein diese trennendes Absperrorgan, das ,an der Entlüfterschraube angebracht ist, hineinreicht.
Neben einer Verringerung des Aufwandes ergibt sich durch die erfindungsgemäße Maßnahme der Vorteil, daß die Entlüftung in einfacher Weise erfolgen kann, da am Bremssattel der Entlüftungsschlauch nur einmal anzuschließen ist und beide Bremskreise gleichzeitig entlüftet werden können. Dies bedeutet wiederum eine Zeitersparnis beim Entlüften der Bremse. Ferner ergibt sich dadurch die Möglichkeit, daß beim Entlüften das Rad nicht abgenommen werden muß.
Bei einem nur von einem Kreis beaufschlagten Bremssattel ist es bereits bekannt (französische Patentschrift 1 355 209), die Entlüftungskanäle für die beiden Zylinder so im Winkel verlaufen zu lassen, daß sie sich in einem Punkte treffen, von wo ein die Entlüfterschraube aufnehmender Kanal nach außen führt. In diesem Falle ist eine Trennung der Bremsflüssigkeit für die beiden Zylinder nicht notwendig.
In vorteilhafter Weise münden die Kanäle in eine gemeinsame Kammer, von der aus ein weiterer, die Entlüfterschraube . aufnehmender Kanal abzweigt, wobei ein an der Entlüfterschraube befindlicher in
■50 die Kammer ragender Ventilkörper bei angezogener Entlüfterschraube mit einer. Dichtfläche den "der Entlüfterschraube gegenüberliegenden Kanal und mit einer weiteren Dichtfläche den die Entlüfterschraube aufnehmenden Kanal abschließt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, daß der Ventilkörper von einem zylindrischen Ansatz der Entlüfterschraube gebildet ist und mit einem Dichtring zum Abschließen des der Entlüfterschraube gegenüberliegenden Kanals und in an sich bekannter Weise (österreichische Patentschrift 143 359) mit einer, sich erweiternden kegeligen Fläche zur Anlage an einer entsprechenden Dichtfläche in dem die Entlüfterschraube aufnehmenden Kanal dient. Diese Maßnahme ergibt den fertigungstechnischen Vorteil, daß ein bestimmter Abstand zwischen zwei Dichtflächen nicht eingehalten werden braucht.
Zweckmäßig mündet der der Entlüfterschraube
3 4
näher liegende Kanal in einen von der Wand des die die entsprechend erweiterte und mit Gewinde verse-
Entlüfterschraube aufnehmenden Kanals und dem hene Bohrung 13 eingeschraubt. Sie enthält ferner
zylindrischen Ansatz der Entlüfterschraube gebilde- eine Längsbohrung 16 und eine Querbohrung 17. .
ten Ringraum, der nach dem anderen Kanal hin Über einen kegeligen Teil 18 geht die Entlüfter-
durch den Dichtring und nach der Entlüftungsöff- 5 schraube in einen den Ventilkörper bildenden zylin-
nung der Entlüfterschraube hin durch die kegelige drischen Ansatz 19 über, an dessen Ende, sich ein
Dichtfläche abgeschlossen ist ' ' Dichtring 20 befindet.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, ragt der zylin-
Erfindung dargestellt. Es zeigt drische Ansatz 19 mit seinem Dichtring 20 in eine
F i g. 1 einen Schnitt durch einen Bremssattel mit io von einer Büchse 21 gebildete Bohrung 22, die mit
der erfindungsgemäß ausgestalteten Entlüftungsvor- dem Kanal 11 in Verbindung steht. Der Dichtring 20
richtung, liegt dabei dichtend an der Büchse 21 an. Der Ent-
Fig.2 eine weitere Ausführungsform der Entlüf- lüftungskanal 11 ist somit durch den Dichtring 20
tungsvorrichtung in geschlossenem Zustand und des Entlüfterventils 14 abgeschlossen. Die kegelige
Fig.3 dieselbe Vorrichtung in geöffnetem Zu- 15 Fläche 18 der Entlüfterschraube 14 liegt im eingestand, schraubten Zustand an einer entsprechenden Dichtin F i g. 1 ist der Bremssattel mit 1 bezeichnet. Er fläche in der Bohrung 13 an. Somit ist auch die im umfaßt zangenartig die Bremsscheibe 2 auf einen Entlüftungskanal 12 anstehende Flüssigkeit einge-Teil ihres Umfanges. Im Bremssattel 1 sind die Rad- schlossen, denn der Kanal 12 mündet in einen Ringbremszylinder 3 und 4 untergebracht, in denen sich 20 raum 23, der von dem Kanal 13 und dem zylindie Kolben 5 und 6 befinden. Mit den Kolben 5 drischen Ansatz 19 der Entlüfterschraube 14 gebildet und 6 verbunden sind die Bremsbelagträger 7 und 8, wird,
an denen die Bremsbeläge 9 und 10 befestigt sind. Die Wirkungsweise wird an Hand der F i g. 2 und
Zu den Radbremszylindern 3 und 4 führen nicht 3 näher erläutert. Der Unterschied dieser Anordnung dargestellte Bremsleitungen, und zwar zu jedem Zy- 35 zu .der in F i g. 1 gezeigten ist an sich nur in dem Verlinder die Leitung eines gesonderten Bremskreises. lauf der Kanäle 11 und 12 gegeben, so daß bei glei-Bremssättel für Zweikreis-Bremssysteme können in chen Bezugszeichen die Wirkung in analoger Weise verschiedener Weise ausgebildet sein. zu F i g. 1 zu erklären ist. F i g. 2 zeigt die Anord-
Im vorliegenden Fall ist jeder Radbremszylin- nung im geschlossenen Zustand. Der Dichtring 20
der 3 bzw. 4 mit einem Bremskreis verbunden, so daß 30 des zylindrischen Ansatzes 19 der Entlüfterschraube
bei Ausfall eines Kreises durch den zweiten Kreis 14 schließt den Kanal 11 ab. Außerdem liegt die ke-
eine Bremswirkung erzielt wird. Über die dazu sonst gelige Dichtfläche 18 der Entlüfterschraube an der
erforderlichen Maßnahmen braucht an dieser Stelle zugehörigen Dichtfläche an, so daß auch der Kanal
nichts ausgesagt zu werden, da sie mit der vorliegen- 12 nach außen hin abgeschlossen ist. Wird die Ent-
den Erfindung nichts zu tun haben. 35 lüfterschraube 14 nach außen geschraubt, so werden
Mit jedem Radbremszylinder 3 und 4 stehen Ka- durch das Bewegen des Dichtringes 20 und der
näle 11 und 12 in Verbindung. Diese Kanäle dienen Dichtfläche 18 nach rechts die beiden Kreise in Ver-
zur Entlüftung der Bremskreise. Es steht also im bindung gebracht. Die Bremsflüssigkeit von den Ka-
Radbremszylinder3 und Kanal 11 die Bremsflüssig- t nälen 11 und 12 kann daher zusammen über den
keit des einen und im Radbremszylinder 4 und im 40 Ringraum 23 in einen weiteren Raum 24 fließen, von
Kanal 12 die Bremsflüssigkeit des anderen Brems- wo die Bremsflüssigkeit durch die Querbohrung 17
kreises an. und die Längsbohrung 16 ins Freie gelangt. Nach
Die Kanäle 11 und 12 verlaufen in einem Winkel Schließen des Entlüfterventils 14 werden die beiden
zueinander und treffen sich an einer Stelle, von der Bremskreise wieder dadurch voneinander getrennt,
aus etwa ein weiterer Kanal 13 abzweigt, der die 45 daß der Kanal 11 wieder durch den Dichtring 23 und
Entlüfterschraube 14 aufnimmt. Diese Entlüfter- der Kanal 12 durch die Dichtfläche 18 abgeschlossen
schraube 14 ist mit einem zylindrischen Teil 15 in wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bremssattel für eine hydraulische Zweikreis-Bremsanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der Radbremszylinder des einen Bremskreises und Radbremszylinder des anderen Bremskreises enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftung beider Bremskreise über ein gemeinsames, von einer Entlüfterschraube (14) gebildetes Entlüfterventil in der Weise erfolgt, daß die Radbremszylinder (3,4) der beiden Bremskreise über Kanäle (11 und 12) miteinander verbunden sind, in die ein diese trennendes Absperrorgan (19; 20), das an der Entlüfterschraube (14) angebracht ist, hineinreicht.
2. Bremssattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (11 und 12) in eine gemeinsame Kammer (Ringraum 23) münden, von der aus ein weiterer, die Entlüfterschraube (14) aufnehmender Kanal (13) abzweigt, wobei ein an der Entlüfterschraube (14) befindlicher, in die Kammer (Ringraum 23) ragender Ventilkörper (Ansatz 19), bei angezogener Entlüfterschraube (14) mit einer Dichtfläche (Dichtring 20) den der Entlüfterschraube (14) gegenüberliegenden Kanal (11) und mit einer weiteren Dichtfläche (18) den die Entlüfterschraube (14) aufnehmenden Kanal (Bohrung 13) abschließt.
3. Bremssattel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper von einem zylindrischen Ansatz (19) der Entlüfterschraube (14) gebildet ist und mit einem Dichtring (20) zum Abschließen des der Entlüfterschraube (14). gegenüberliegenden Kanals (11) und in an sich bekannter Weise mit einer sich erweiternden kegeligen Fläche (18) zur Anlage an'einer entsprechenden Dichtfläche in dem die Entlüfterschraube (14) aufnehmenden Kanal (Bohrung 13) dient.
4. Bremssattel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der der Entlüfterschraube (14) näher liegende Kanal (12) in einen von der Wand des die Entlüfterschraube (14) aufnehmenden Kanals (Bohrung 13) und dem zylindrischen Ansatz (19) der Entlüfterschraube (14) gebildeten Ringraum (23) mündet, der nach dem anderen Kanal (11) hin durch den Dichtring (20) und nach der Entlüftungsöffnung (Querbohrung 17) der Entlüfterschraube (14) hin durch die kegelige Dichtfläche (18) abgeschlossen ist.
5. Bremssattel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung in an sich bekannter Weise von einer · Längsbohrung (16) im Schaft (15) der Entlüfterschraube (14) gebildet ist, die über eine Querbohrung (17) mit einem an die kegelige Dichtfläche (18) sich anschließenden weiteren Ringraum (24) in Verbindung steht.
DE19671630873 1967-02-15 1967-02-15 Bremssattel fur eine hydraulische Zweikreis Bremsanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired DE1630873C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO0012304 1967-02-15
DEO0012304 1967-12-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1630873A1 DE1630873A1 (de) 1971-06-03
DE1630873B2 DE1630873B2 (de) 1973-01-25
DE1630873C true DE1630873C (de) 1973-08-16

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