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DE1625114C - Kettenspanner - Google Patents

Kettenspanner

Info

Publication number
DE1625114C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
chain
friction runner
friction
runner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ian G Gosmore Hitchin Hertfordshire Duncan (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Publication date

Links

Description

1 BU i
Die Erfindung betrifft einen zum schwingungsfreien «Führen des Loerlnims einer Kette in einem Kettengetriebe bestimmten ^Kettenspanner mit einem als Schleifschuh wirkenden, flach gewölbten federnden Bügel aus einem Kunststoff, z. B. aus S einem Polyamid oder einem Kunstkautschuk von hoher Wcrkstoffdiimpfung und hoher dauorplastlscher Verformbarkeit, der bei Dauerbelastung die Eigenschaft des Kaltflusses oder Kriechens aufweist und der nahezu über die gesamte Lunge dos Leertrums an der Kette anliegt und dessen Enden als Augen ausgebildet sind, von denen das eine an einem festen Widerlager angelenkt und das andere etwa parallel zur Lauflinie der Kette verschiebbar geführt ist, wobei eine an einem Ende des Bügels angelenkte, den Bügel durchbiegende Zugfeder vorgesehen ist, nach Patent 1 245 672.
Bei einem Kettenspanner nach dem Hauptpatent wird infolge des dämpfenden Werkstoffes erreicht, daß Kettenschwingungen bei möglichst geringem An- so lagedruck der Kette wirksam gedämpft werden.
Die Erfindung nach dem Zusatzpatent zeigt eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Kettenspanners.
Diese besteht bei dem Kettenspanner der eingangs aufgeführten Art darin, daß das eine Ende des Bügels an einem Ende einer Reibkufe angelcnkt ist und daß das entgegengesetzte Ende der Reibkufe mit dem Bügel an einer zwischen seinen Enden liegenden Stelle in gelenkiger Verbindung steht, und daß die an einem Ende des Bügels angelenkte Zugfeder mit dem entgegengesetzten Ende der Reibkufe verbunden ist.
Ein solcher Kettenspanner weist den Vorteil einer verbesserten Dämpfung auf.
In einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Reibkufc starr ausgebildet und die gelenkige Verbindung zwischen der Reibkufe und dem mittleren Bereich des Bügels mit einem Zwischenglied versehen. Hierbei wird bei einer Bewegung der Kelle nicht nur durch innere Reibung des Bügels, sondern auch durch zusätzliche Reibung an der Reibkufc und in den Gelenken eine bessere Dämpfung erreicht.
In einer zweiten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Reibkufe biegsam und entgegengesetzt zur Wölbung des Bügels gekrümmt und im mittleren Bereich des Bügels unmittelbar angelenkt, wobei die Zugfeder zwischen den beiden Enden der Reibkufe wirkt. Hierbei ergibt die zusätzliche Verformbarkeit der biegsam ausgebildeten Reibkufe eine erhöhte innere Dämpfung des Kettenspanners.
Zwei Ausführungsbeispicle der Erfindung sind nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Kettenspanners in einer ersten Ausführungsform und
F i g. 2 zeigt eine Seitenansicht des Kettenspanners in einer weiteren Ausführungsform.
Der Bügel 13 liegt unter Spannung an der nicht dargestellten Kette an. Die feststehende Gelenkverbindung 19 am einen Ende des Bügels 13 liegt nahe am Antriebskettenrand (nicht dargestellt). Das andere finde 18 des Bügels 13 ist mittels eines Gelenk-Stiftes 26 mit einer Reibkufe 27 verbunden, die „n Snor feststehenden Führung 28 verschiebbar gelagert iSt'ln Fiß 1 ist das andere Ende derjReibkufe 37 durch e non 'Golenkslift 29 mit einem Zwischenglied verbunden, dessen anderes Ende wiederum durch einen Gelenk stift 31 gelenk g mit dem Büge 13 an S zwischen seinen Enden liegenden Stelle ver-Eon ist. Eine Zugfeder32 ist zwischen der festsehenden Gelenkverbindung 19 und der Gelenkverbindung zwischen dem Zwischenglied 30 und der Reibkufe 27 angeordnet und bildet mit dem Zwischenglied 30 einen spitzen Winkel.
Beii einer einfacheren Ausführungsform gemäß Fic 2 ist eine Reibkufe33 biegsam und entgegensetzt zur Wölbung des Bügels 13 gekrümmt. Die VeSdung der Reibkufe 33 mit dem Bügel 13 erfolgt über die Gelenkstifte 26 und 31. Dabei ist die Zugfeder 32 zwischen den beiden Gelenkverbindungen angeordnet

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1 Zum schwingungsfreien Führen des Leertrums einer Kette in einem Kettengetriebe bestimmter Kettenspanner mit einem als Schleifschuh wirkenden, flach gewölbten federnden Bügel aus einem Kunststoff, z. B. aus einem Polyamid oder einem Kunstkautschuk von hoher Werkstoffdämpfung und hoher dauerplastischer Verformbarkeit der bei Dauerbelastung die Eigenschaft des Kaltflusses oder Kriechens aufweist und der nahezu über die gesamte Länge des Leertrums an der Kette anliegt und dessen Enden als Augen ausgebildet sind, von denen das eine an einem festen Widerlager angelenkt und das andere etwa parallel zur Lauflinie der Kette verschiebbar geführt ist, wobei eine an einem Ende des Bügels angelenkte, den Bügel durchbiegende Zugfeder vorgesehen ist, nach Patent 1 245 672, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (18) des Bügels (13) an einem Ende einer Reibkufe (27, 33) angelenkt ist und daß das entgegengesetzte Ende der Reibkufe mit dem Bügel an einer zwischen seinen Enden liegenden Stelle (31) in gelenkiger Verbindung steht, und daß die an einem Ende (19 bzw. 26) des Bügels angelenkte Zugfeder (32) mit dem entgegengesetzten Ende der Reibkufe (27, 33) verbunden ist.
  2. 2 Kettenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkufe (27) starr ausgebildet ist und die gelenkige Verbindung zwischen der Reibkufe (27) und dem mittleren Bereich des Bügels (13) mit einem Zwischenglied (30) versehen ist.
  3. 3. Kettenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkufe (33) biegsam und entgegengesetzt zur Wölbung des Bügels (13) gekrümmt und im mittleren Bereich des Bügels (13) unmittelbar angelenkt ist, wobei die Zugfeder (32) zwischen den beiden Enden (26, 31) der Reibkufe wirkt.

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