DE1621335C - Vorrichtung zum Dickverzinnen von Kupferdrahten - Google Patents
Vorrichtung zum Dickverzinnen von KupferdrahtenInfo
- Publication number
- DE1621335C DE1621335C DE1621335C DE 1621335 C DE1621335 C DE 1621335C DE 1621335 C DE1621335 C DE 1621335C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- solder
- nozzle
- suction nozzle
- countercurrent
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 15
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 title description 5
- 239000010949 copper Substances 0.000 title description 5
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 claims description 35
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 15
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 15
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 13
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 11
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 5
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000007747 plating Methods 0.000 description 3
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 3
- 239000011247 coating layer Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 101100165177 Caenorhabditis elegans bath-15 gene Proteins 0.000 description 1
- 206010037660 Pyrexia Diseases 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kon- daß sich keine allseitig gleichmäßige Überzugsschicht
tinuierlichen Überziehen eines Kupferdrahtes mit am Draht ausbildet.
einer dicken Lotschicht aus Zinn oder Mischzinn, Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
bei welcher der Draht in senkrechter oder nahezu besteht darin, eine Vorrichtung zum allseitigen
senkrechter Richtung aufwärts durch ein Lotbad 5 gleichmäßigen Überziehen von Kupferdrähten, wie
und darauffolgend durch ein, die Überzugsstärke solche in elektrischen Schaltkreisen, z. B. in der
regelndes Element mit allseitigem Spiel geführt Fernsprechtechnik, Anwendung finden, mit einer
wird. relativ dicken Lotschicht zu schaffen. Ausgehend
Bekanntlich werden zur Erleichterung und Be- von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
schleunigung des Lötvorganges, vor allem bei auto- ίο wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung gelöst
matischen Kurzzeitlötverfahren, Kupferdrähte mit durch eine über Seitenbohrungen mit einem Lotbad
einem Überzug aus Reinzinn oder Mischzinn ver- in Verbindung stehenden Ansaugdüse, durch die der
sehen. Für das Kurzzeitlöten ist es wesentlich, daß Draht mit einem Spiel von 0,4 mm in die Vorrichdie
Überzugsschicht den Draht gleichmäßig und mit tung eintritt, einer sich daran anschließenden Gegeneiner
Stärke von mindestens sieben Mikrometer 15 stromstrecke mit einem Spiel von vorzugsweise
ummantelt. Solche gleichmäßigen Zinnschichten 1,5 mm, die am Anfang und am Ende eine Verlassen
sich zwar auf galvanischem Wege herstellen, jüngung auf ein Spiel von 0,2 mm besitzt und in der
indessen sind die hierzu erforderlichen Anlagen flüssiges Lot vom Lotbehälter entgegen der Drahtrecht aufwendig. bewegungsrichtung fließt, sowie einer Abstreifdüse
Es wurde schon versucht, einen Kupferdraht 20 mit einem Spiel von wenigstens 0,2 mm.
durch Feuerverzinnen mit einem möglichst gleich- Unter Zuhilfenahme dieser erfinderischen Vormäßigen Zinnüberzug zu versehen. Der Draht wird richtung läßt sich ein Kupferdraht mit einer weitnach dem Verlassen des Zinnbades durch Abstreif- gehendst gleichmäßigen, aber auch relativ dicken düsen geführt, deren Durchmesser mindestens um Lotschicht überziehen. Beim Hindurchführen des die doppelte gewünschte Schichtstärke größer ist als 25 Drahtes durch die mit dem Lotbad in Verbindung der Durchmesser des Drahtes. Hierbei kommt es stehende Ansaugdüse, fließt das Lot über Seitenjedoch vor, daß sich der Draht beim Durchgang bohrungen dem Draht kontinuierlich zu. Es bildet durch die Abstreif düse oftmals einseitig an die sich hier eine erste vergleichsweise dünne Grund-Düseninnenwandung anlegt, so daß eine ungleich- schicht. Beim Durchziehen des Drahtes durch die mäßige Zinnauflage entsteht. Bei einer anderen be- 30 Gegenstromstrecke wird der Draht weiter mit Lot kannten Vorrichtung zum kontinuierlichen Über- beaufschlagt, wobei nunmehr die Lotschicht anziehen von metallischem Draht- und Bandmaterial wächst. Nach dem Verlassen der Gegenstromstrecke mit schmelzflüssigem Metall, z. B. auch mit Zinn, durchläuft der Draht das Lotbad und darauffolgend wird der Draht senkrecht nach dem Durchlaufen ein die Überzugsstärke regelndes Element, nämlich einer Zentriereinrichtung durch eine Öffnung im 35 die Abstreifdüse. Die angegebenen Größen des seit-Boden eines Schmelzbehälters gezogen. Letzterer liehen Spieles des Drahtes durch die verschieden-Behälter beinhaltet das schmelzflüssige Lot. Nach artigen Düsen und der Gegenstromstrecke wurden dem Verlässen des Schmelzbehälters wird der Draht als optimal günstig erkannt. Die Ansaugdüse, die durch eine in geringem Abstand über dem Schmelz- untere Verjüngung der Gegenstromstrecke und die behälter angeordnete Einrichtung zur Regelung der 40 Abstreifdüse sind, wie an sich bekannt, aus einem Überzugsstärke geleitet, welche aus einem vom vom Lot nicht benetzbaren Material gebildet. Damit Überzugsmaterial nicht benetzbaren Material ge- eine Abkühlung des Lotes beim Durchlaufen der bildet ist. Der Boden des Schmelzbehälters besitzt - Vorrichtung vermieden wird, ist die Gegenstromeine von allen Seiten schräg nach oben verlaufende, strecke beheizbar. Soll eine sehr dicke Lotschicht kegelförmige Drahtführungsöffnung. Beim Anlauf- 45 gleichmäßig auf den Draht aufgebracht werden, so Vorgang ist die Drahtführungsöffnung vom Bad- ist es empfehlenswert, mehrere Einzelvorrichtungen, spiegel des Metallbades überdeckt, derart, daß das bestehend aus jeweils einer Ansaugdüse, einer Überzugsmetall den Draht benetzt. Sodann wird der Gegenstromstrecke und einer Abstreifdüse, hinter-Metallspiegel im Schmelzbehälter bis knapp unter. einanderliegend anzuordnen, durch welche der zu den Rand der Drahtführungsöffnung abgesenkt. Das 5° verzinnende bzw. vorverzinnte Draht sukzessive gegeschmolzene Überzugsmetall haftet am Draht und führt wird.
durch Feuerverzinnen mit einem möglichst gleich- Unter Zuhilfenahme dieser erfinderischen Vormäßigen Zinnüberzug zu versehen. Der Draht wird richtung läßt sich ein Kupferdraht mit einer weitnach dem Verlassen des Zinnbades durch Abstreif- gehendst gleichmäßigen, aber auch relativ dicken düsen geführt, deren Durchmesser mindestens um Lotschicht überziehen. Beim Hindurchführen des die doppelte gewünschte Schichtstärke größer ist als 25 Drahtes durch die mit dem Lotbad in Verbindung der Durchmesser des Drahtes. Hierbei kommt es stehende Ansaugdüse, fließt das Lot über Seitenjedoch vor, daß sich der Draht beim Durchgang bohrungen dem Draht kontinuierlich zu. Es bildet durch die Abstreif düse oftmals einseitig an die sich hier eine erste vergleichsweise dünne Grund-Düseninnenwandung anlegt, so daß eine ungleich- schicht. Beim Durchziehen des Drahtes durch die mäßige Zinnauflage entsteht. Bei einer anderen be- 30 Gegenstromstrecke wird der Draht weiter mit Lot kannten Vorrichtung zum kontinuierlichen Über- beaufschlagt, wobei nunmehr die Lotschicht anziehen von metallischem Draht- und Bandmaterial wächst. Nach dem Verlassen der Gegenstromstrecke mit schmelzflüssigem Metall, z. B. auch mit Zinn, durchläuft der Draht das Lotbad und darauffolgend wird der Draht senkrecht nach dem Durchlaufen ein die Überzugsstärke regelndes Element, nämlich einer Zentriereinrichtung durch eine Öffnung im 35 die Abstreifdüse. Die angegebenen Größen des seit-Boden eines Schmelzbehälters gezogen. Letzterer liehen Spieles des Drahtes durch die verschieden-Behälter beinhaltet das schmelzflüssige Lot. Nach artigen Düsen und der Gegenstromstrecke wurden dem Verlässen des Schmelzbehälters wird der Draht als optimal günstig erkannt. Die Ansaugdüse, die durch eine in geringem Abstand über dem Schmelz- untere Verjüngung der Gegenstromstrecke und die behälter angeordnete Einrichtung zur Regelung der 40 Abstreifdüse sind, wie an sich bekannt, aus einem Überzugsstärke geleitet, welche aus einem vom vom Lot nicht benetzbaren Material gebildet. Damit Überzugsmaterial nicht benetzbaren Material ge- eine Abkühlung des Lotes beim Durchlaufen der bildet ist. Der Boden des Schmelzbehälters besitzt - Vorrichtung vermieden wird, ist die Gegenstromeine von allen Seiten schräg nach oben verlaufende, strecke beheizbar. Soll eine sehr dicke Lotschicht kegelförmige Drahtführungsöffnung. Beim Anlauf- 45 gleichmäßig auf den Draht aufgebracht werden, so Vorgang ist die Drahtführungsöffnung vom Bad- ist es empfehlenswert, mehrere Einzelvorrichtungen, spiegel des Metallbades überdeckt, derart, daß das bestehend aus jeweils einer Ansaugdüse, einer Überzugsmetall den Draht benetzt. Sodann wird der Gegenstromstrecke und einer Abstreifdüse, hinter-Metallspiegel im Schmelzbehälter bis knapp unter. einanderliegend anzuordnen, durch welche der zu den Rand der Drahtführungsöffnung abgesenkt. Das 5° verzinnende bzw. vorverzinnte Draht sukzessive gegeschmolzene Überzugsmetall haftet am Draht und führt wird.
wird mit diesem nach oben weiter durch die Ein- Die Erfindung wird an Hand zweier Zeichnungen
richtung zur Regelung der Überzugsstärke gezogen. näher erläutert. In diesen zeigt
Letztere Einrichtung ist in Form eines Düsenringes Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau einer Verzin-
mit zylindrischer Bohrung gebildet und besitzt zum 55 nungseinrichtung nach der Erfindung im Schnitt und
Überziehen eines Stahldrahtes mit schmelzflüssigem Fig. 2 eine Anordnung zur Durchführung des
Aluminium oder Zink ein allseitiges Spiel von Verzinnungsverfahrens nach der Erfindung.
1,27 mm. Diese bekannte Vorrichtung ist indessen Im folgenden wird eine Verzinnungsvorrichtung
zum Dickverzinnen von Kupferdrähten, wie solche beschrieben, die zur Verzinnung eines 0,5 mm dicken
insbesondere in Schwachstrom-Schaltkreisen zur An- 60 Kupferdrahtes eingerichtet ist. Das Unterteil 1 der
wendung kommen, nicht geeignet. Während des Verzinnungsvorrichtung der Fig. 1 ist nach unten
Durchführens derartiger Kupferdrähte mit einem durch die Dichtung 2 und durch die darüber ange-
Durchmesser von etwa 0,5 bis 1,5 mm durch die ordnete Ansaugdüse 3 abgedichtet. Die Dichtung 2
Vorrichtung treten Schwingungen auf, so daß sich besitzt eine zentrische Bohrung von 0,7 mm, durch
der Draht auch hier einseitig an die Düsenwandung 65 die der Kupferdraht in die Verzinnungsvorrichtung
anlegt. Auch Schwankungen der Viskosität des eingeführt wird. Dichtung 2 und Ansaugdüse 3 sind
flüssigen Überzugsmaterials, z. B. bedingt durch aus einem vom Lot nicht benetzbaren Material,
geringfügige Temperaturschwankungen, führen dazu, beispielsweise aus einem hochtemperaturfesten
Kunststoff, hergestellt. Dadurch ergibt sich eine völlige Abdichtung gegenüber der über der Dichtung
stehenden Lotschmelze. Die Ansaugdüse 3 besitzt eine Bohrung von etwa 0,9 mm, durch die der
Kupferdraht hindurchgeführt wird. Aus der die Ansaugdüse umgehenden Lotschmelze gelangt
flüssiges Lot durch die Seitenbohrungen 5 in die vom Draht durchlaufene Bohrung. In dem Unterteil 1 der
Vorrichtung ist das Rohr 6 befestigt, dessen Innendurchmesser 2 mm beträgt. Da schon in der Ansaugdüse
sich eine Lotschicht an den Kupferdraht 4 ansetzt, .wird Lot aus dem Unterteil 1 der Vorrichtung
mit dem Draht 4, der in der Richtung 7 bewegt wird, herausgefördert. Dadurch kann flüssiges Lot aus
dem Behälter 8, der über dem Rohr 6 angebracht ist, durch das Rohr entgegen der Drahtbewegungsrichtung
7 in den Unterteil 1 der Vorrichtung fließen. Daraus ergibt sich die Gegenstromstrecke 6. Zur
Erzielung eines gleichmäßigen Lotschichtauftrages hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn am
unteren Ende der Gegenstromstrecke 6 eine Düse 9 ^ aus einem vom Lot nicht benetzbaren Material und
/am oberen Ende eine Düse 10 angeordnet werden. Der engste Querschnitt der Düse 9 und 10 beträgt
0,7 mm. Nach der Gegenstromstrecke 6 gelangt der Draht in die Abstreifdüse 11, die sich von 0,9 auf
0,7 mm verjüngt. Der Lotbehälter 8 ist so bemessen, daß die dort enthaltene Lotschmelze für die Verzinnung
einer Drahtrolle ausreicht. Zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur des Lotbades wird
die Gegenstromstrecke 6 beispielsweise durch eine elektrische Widerstandsheizung 12 beheizt.
Eine vorteilhafte Anordnung der Verzinnvorrichtung besteht darin, daß, wie F i g. 2 zeigt, der Kupferdraht von einer Rolle 13 abgespult und über eine
Umlenkrolle 14 durch ein Lotmittelbad 15 geführt wird. Danach durchläuft der Draht die Verzinnungsvorrichtung 16 und die Nachschmelzvorrichtung 17.
Verzinnungsvorrichtung 16 und Nachschmelzvorrichtung 17 sind in der in Fig. 1 dargestellten Weise
ausgeführt. Nach der Nachschmelzvorrichtung 17 durchläuft der Draht noch die Kühleinrichtung 18,
die aus einem Rohr besteht, das von Druckluft durchströmt wird. Über die Umlenkrolle 19 wird der
Draht darauf auf die Rolle 20 aufgewickelt.
Die in Fig. 2 dargestellte Hintereinanderanordnung
einer Verzinnvorrichtung 16 und einer Nachschmelzvorrichtung 17 führt zu einer völlig einwandfreien
verzinnten Oberfläche des Kupferdrahtes und vermeidet die bei der Verwendung einer einzigen
Vorrichtung noch zeitweilig, insbesondere bei höheren Durchzugsgeschwindigkeiten des Drahtes auftretenden
Unregelmäßigkeiten auf der Drahtoberfläche. Es hat sich gezeigt, daß bei einer solchen
Anordnung die günstigste Durchzugsgeschwindigkeit eines Drahtes von 0,5 mm Durchmesser bei etwa
35 bis 38 cm pro Sekunde liegt. Bei dieser Geschwindigkeit wird eine Mindestschichtdicke von 7 Mikrometer
erreicht. Zur Verzinnung von Drähten mit stärkerem Durchmesser wurden verschiedene Ansaugdüsen,
Gegenstromstrecken und Abstreifdüsen hergestellt und mit den entsprechenden Drähten
erprobt. Dabei hat es sich gezeigt, daß die günstigste Durchzugsgeschwindigkeit von Drähten mit stärkerem
Durchmesser als 0,5 mm niedriger liegt als die günstigste Durchzugsgeschwindigkeit für einen Draht
ίο von 0,5 mm Durchmesser. Für einen Draht mit
einem Durchmesser von 1 mm wurde die günstigste Durchzugsgeschwindigkeit zu etwa 20 bis 26 cm pro
Sekunde ermittelt.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Überziehen
eines Kupferdrahtes mit einer dicken Lot-Schicht aus Zinn oder Mischzinn, bei ,welcher
der Draht in senkrechter oder nahezu senkrechter Richtung aufwärts durch ein Lotbad und darauffolgend
durch ein die Überzugsstärke regelndes Element mit allseitigem Spiel geführt wird, g e kennzeichnet
durch eine über Seitenbohrungen (5) mit einem Lotbad in Verbindung stehenden Ansaugdüse (3), durch die der Draht
mit einem Spiel von etwa 0,4 mm in die Vor-. richtung eintritt, einer daran anschließenden
Gegenstromstrecke (6) mit einem Spiel von etwa 1,5 mm, die am Anfang und Ende eine Verjüngung
auf ein Spiel von 0,2 mm besitzt und in der flüssiges Lot von einem Lotbehälter (8) entgegen
der Drahtbewegungsrichtung (7) fließt, sowie einer Abstreifdüse (11) mit einem Spiel
von wenigstens 0,2 mm.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugdüse (3), die untere
Verjüngung der Gegenstromstrecke (6) und die Abstreifdüse (11) aus einem vom Lot nicht
benetzbaren Material bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegestromstrecke (6) beheizbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Ansaugdüse (3) ein
Lötmittelbad (15) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß hinter der Abstreifdüse (11) ein von Druckluft durchströmtes und den Draht
(4) umgebendes Rohr (18) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren, hintereinanderliegenden
Einzelvorrichtungen, jeweils eine Ansaugdüse (3), einen Gegenstromstrecke
(6) und eine Abstreifdüse (11) aufweisend, besteht. '..-.'■-.<
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2455629C3 (de) | Verfahren zum Aufbringen einer Lötmittelschicht auf eine Fläche einer gedruckten Schaltungsplatte oder eines ähnlichen Körpers und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3038841C2 (de) | ||
| DE2733075C2 (de) | Vorrichtung zum Schmelzbeschichten von Draht | |
| EP0059787B1 (de) | Vorrichtung zum partiellen Galvanisieren von zu elektrisch leitenden Bändern, Streifen oder dgl. zusammengefassten Teilen im Durchlaufverfahren | |
| EP0315000A2 (de) | Lötvorrichtung | |
| DE2118375B2 (de) | Verfahren zum herstellen einer gedruckten schaltungskarte | |
| DE1508531A1 (de) | Schmelztiegel | |
| DE1621335C (de) | Vorrichtung zum Dickverzinnen von Kupferdrahten | |
| DE1621335B2 (de) | Vorrichtung zum Dickverzinnen von Kupferdraehten | |
| DE1621338B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zinn oder zinnlegierungsschichten | |
| DE2207719C3 (de) | Vorrichtung zum Feuerverzinnen von elektrischen Schaltungsdrähten | |
| DE2057719C3 (de) | Vorrichtung zum Überziehen von Metalldraht oder -streifen mit schmelzflüssigem Metall | |
| DE2842201C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen verzinnter Kupferdrähte | |
| DE2134444B2 (de) | Verfahren zum ueberziehen eines duennen metalldrahtes mit einem anderweitigen metall | |
| DE2656524A1 (de) | Verfahren zum einseitigen beschichten eines metallbandes mit schmelzfluessigem metall | |
| DE3020806C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum einseitigen Tauchmetallisieren eines Stahlbandes | |
| DE4439269C2 (de) | Lötmaschine mit angepaßtem Lötturm | |
| DE3047671C2 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen schmelzflüssigen Überziehen von Metallteilen mit einer lötfähigen Schicht aus Zinn oder Zinn-Blei-Legierung und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens | |
| DE2819142A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einseitigen beschichten eines metallbandes mit schmelzfluessigem metall, insbesondere zum einseitigen feuerverzinken von stahlband | |
| DE2059086A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen UEberziehen eines Metalldrahtes | |
| DE1796237A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Zinn- oder Zinnlegierungsschichten einer Dicke groesser als 3 my m auf Draht aus Kupfer und Kupferlegierungen durch Feuerverzinnen | |
| DE1552976C2 (de) | Verfahren zum Verzinnen von Lötfahnen und zum Verlöten der Lötfahnen mit Drähten und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE3209545A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur aufbringung einer lotbeschichtung auf einen metallisierten rand einer glasscheibe oder glasartigen scheibe | |
| DE1080695B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensystems mit einem halbleitenden Koerper und mindestens einer Legierungselektrode | |
| DE1796214A1 (de) | Verfahren zum Erzeugen von Zinnschichten mittlerer Dicke auf Kupferdraht |