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DE1618387U - Spannvorrichtung fuer ausgesteifte hochstegige holztraeger mit querverlaufenden verbundleisten. - Google Patents

Spannvorrichtung fuer ausgesteifte hochstegige holztraeger mit querverlaufenden verbundleisten.

Info

Publication number
DE1618387U
DE1618387U DEG34114DU DED0034114U DE1618387U DE 1618387 U DE1618387 U DE 1618387U DE G34114D U DEG34114D U DE G34114DU DE D0034114 U DED0034114 U DE D0034114U DE 1618387 U DE1618387 U DE 1618387U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wooden
metal
cross
clamping device
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG34114DU
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Vollmar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG34114DU priority Critical patent/DE1618387U/de
Publication of DE1618387U publication Critical patent/DE1618387U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/18Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with metal or other reinforcements or tensioning members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/17Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/29Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
    • E04C3/292Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being wood and metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

, den 7· August 1949.
S β. β s f ό 11m ar , Architekt und Bauingenieur, K SIa - Mülheim, Deutschordensstrasse 16
Spannvorrichtimg für ausgesteifte höchstegige Holzträger mit «laerrerlaufeDdea Verfeimdieist eh.
Die höchstegijgen Holzträger der Dachgespärre Tand deeken o.dgl. werden bekanntlich zugsicherung gegen Auskniekeii imd Verwerf ungen durch quer verlaufende Verbundleistem unter Verwendung sogenannter Steifen untereinander verbanden und ausgesteift. Die Herstelltmg des ibbiandes dieser sich kreuzenden Holzteile erfolgte vielfach durch einfaches Vernageln. Das hat aber den Kachteil, dass sich dieser Abound bei fortschreitendem Austrocknen bezw· dem Arbeiten des Holzes unter der Dauerbelastung lockert. lim diesem Nebelst and zu begegnen, hat man Verbindungen hergestellt, die sich durch Keile nachspannen lassen. Zu diesem Zweck werden in die Verbundleisten unmittelbar neben den Holzträgern jeweils zwei rechteckige Löcher eingefräst$ durch welche kurze hölzerne Spannstücke, sogenannte Steifen, gesteckt werden, line dieser Steifen ist vielfach diagonal durchschnitten., wodurch sich Doppelkeile ergeben, die die Verspannuag herbeiführen. Eine andere Ausführungsform sieht einen Keil zwischen Steife und Holzträger vor, um das zeitweise ,Nachspannen zu ermöglichen.
Diese Arten Verbindungen, verteuern sehr die Herstellung derartiger Dachgespärre oder Holzdecken, da für jede Verbindung vier Locher eingefrast werden müssen. Nachteilig ist aber besonders aer Umstand, dass diese Arbeit vor dem Zusammenbau der Konstruktionen in der Werkstatt unter Einhaltutig genauester ISas se erfolgen muss. Geringe Abweichungen, machen die betreff enden Verbundleisten vielfach unbrauchbar. Auch fehlen ifl. den einschlägigen Herstellungsbetrieben meistens die maschinellen liinrichtungen hierzu, was die Anwendung dieser für die Hoizeinsparung wertvollen Konstruktionen entsprechend einschränkt. Schliesslich verursacht die Lochung auch einen erheblichen Mehrverbrauch an hochwertigem Verbundholz, da durch die Iiochungen der Querschnitt stark geschwächt wird. Er muss deshalb von vornherein erheblich grosser sein, als es für die Querverstei-
fung erforderlich ist* Ba HoIa als wertvoller Eohstoff aber
nur sehr sparsam verwendet werden darf ,ist dieser üiastand be sondere schwerwiegend.
!fan hat daher vorgesehlagen, diese Ho!ζverbindungen
durch Verkiammerungen «us Stahl oder Bandeisen au ersetzen,
line solche Verklamaerung besteht in der Anordnung von Kinkelklemabuchsen in den lusseren Winkelpunkten der Steifen und Ve: bundleisten* Sie werden über diese geschoben land umschliessen die Steifen an ihren Ender., wobei der die Haftung bewirkende Querteil krallenartig in das Holz der Verbundleiste eindringt Wenn auch durch die Anwendung der Winkelklemmbuehsen die Ό&- ständliche Lochung vermieden werden kann, so haben sie doch
den Nachteil, dass sie au hohe Herstellungskosten verursachen und der zusätzliche Stahlaufwand erheblich ist. Auch ist ihre Anwendung bei stark schwindendem Holz nicht zweckmässig, da di Nachgiebigkeit alsdann zu gross ist und sie daher nachgespanni werden müssen, was aber bei Dächern, die kurzfristig ausgebaul werden, meistens nicht möglich ist.
Es besteht deshalb nach wie vor das Bedürfnis nach einer in der Anwendung einfachen, zuverlässig verspannenden und
gleichzeitig der Versteifung dienenden Verbindungsmittel zur Herstellung des Abbundes derartiger querbefestigter Holzträger möglichst unter Ausschaltung von Werkstattarbeiten.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Metallsteife ist geeignet, diesem Bedürfnis auf denkbar einfache und in vo] kommener Weise zu entsprechen. Diese Metallsteife, die durch geeignete Behandlung gegen Hostenjgeschützt ist, besteht zweckmässig aus dünnem Bandeisen oder Stahl und hat winkelförmigen Querschnitt. Sie greift in Anlehnung an die seitlichen Wandungen des Holzträgers mit dem den Verbundleisten zugekehrten
Schenkel in diese ein, wodurch die bei der Anordnung von HoIzsteifenjerförderliche Lochung der Verbundleisten überflüssig
wird. Die Metallsteife hat ebenso wie die bekannte Winkelklemn buchse gegenüber der Holzsteife den Vorzug, dass weder die Ver bundleisten noch der Holzträger ausser der normalen Sehnittbearbeitung irgendwelcher werkst attmässiger Vorbereitungen bedürfen und hierdurch erheblich an Arbeitslohn und Arbeitszeit eingespart wird. Sie hat aber gegenüber der Winke!klemmbuchse den Vorteil, dass ihr Einbau auch nach Anbringung der Verbund-
leisten am fertig aufgedichteten Dach erfolgen kann. Ir !hindert deia&ach nicht den Fortgang der Hiebt arbeiten, da die erforderlichen !Einschnitte in die Verbtandleisten im Hinblick auf das genaue ffiasshalten zwec&aässig er$t nach deren Anbringung vorgenommen wird« Die Einschnitte,.die zweckmassig mittels Säge geeigneter Blattstärke innerhalb der Druekzone erfolgen, wobei die SIge durchAnlehnung an die Seiten-wandungen des Hölzträgers ihre Juhrung erhält, schwächt demnach nicht die Verbundleisten, da alsdann der eingefügte Schenkel der Metallsteife den Sägeeinschnitt satt ausfüllt, line Verschwächung tritt aber auch dann nicht ein, wenn die Zugzone in Anspruch genommen wird, da der Querschnitt der Verbundleisten an ihren Auflagern statisch nicht ausgelastet ist. .
Durch die Anwendung der erfindungsgemassen Metallsteife bleibt die Schwundgefahr auf das frägerholz beschränkt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der hochstegige, verhältnismässig dünne Holzträger unter dem Einfluss des Trockenprozeeses sich aushöhlt und hierdurch an sich verspannend wirkt. Ba Holz in Richtung der faser bekannt lieh nur unwesentlich schwindet, wird die iäetallsteife in Richtung ihrer Beanspruchung unverrückbar in ihrer Lage festgehalten. Hierdurch ist eine gute und dauernd gesicherte Versteifung des gesamten Tragwerkes gewährleistet· Vermöge des dichten Anschlusses der Metallsteife an die Seitenwandung des Holzträgers kann auf die bei der Verwendung von Holzsteifen unerlässliche Verkeilung verzichtet werden, lin weiterer Vorteil gegenüber den bekannten Holzsteifen ergibt sich aus der Beschaffenheit des verwandten Baustoffes, da die glatte'Wandung der SSetallsteife dem durch das Schwinden des frägerholzes in der Höhe verursachten Zusammenrücken der Verbundleisten naturgemäss weniger Widerstand entgegensetzt.
Schliesslich bietet die Anwendung der erfindungsgemässen Metallsteife gegenüber dem Bekannten die Möglichkeit, die für den Zusammenbau derartiger Verbindungen benötigten Einzelteile zahlenmässig zum feil erheblieh zu verringern. Wird ferner berücksichtigt, dass der durch die Lochung der Verbundleiste verursachte Mehraufwand an Bauholz auf diese Weise auch ohne Anwendung von Verklammerungen eingespart werden kann, so ergibt sieh ohne weiteres die besondere Bedeutung des Erfindungsgegenstandes in fortschrittlicher Hinsicht. In gleicher Weise, ist er
aber auch in volkswirtschaftlicher Beziehung bedeutungsvoll, da durch seine Anwendung wertvoller Baustoff, Arbeitsloha und Arbeitszeit eingespart werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in beifolgender Zeichnung in zwei Ausfühucungisbeispielen dargestellt und zwar zeigen Abt>. 1 eine Draufsicht auf ein Dachtragwerk aus hochstegigen Holzträgern und Verbundleisten mit der Anordnung der Metallsteifen;,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 einen Querschnitt der Metallsteife der Abb. 1 in yergrössertem iäasstab mit Anordnung von Drahtschlatifen im angedeuteten Sustande,
Abb. 4 eine Rückansicht der Metallsteife der Abb. 1, 2 und 3
im Masstab der Abb. 3t
Abb. 5 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform der
Metallsteife mit angedeuteter Drahtschlaufe, Abb. 6 eine Ansicht der Metallsteife der Abb. 5 in Blickrichtung nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 7 eine vergrösserte !Peildraufsicht auf einen Schnittpunk der Verbundleiste nach der Abb. 1 in Parallel-Perspekt ve mit der teilweisen Darstellung der Metallsteifen der Abb. 5 und 6 unmittelbar vor ihrer Anwendung. Wie ersichtlich, besteht die Holzverbindung aus einem Holzträger a und zwei rechtwinkelig zu diesen verlaufenden Verbundleisten b-b . In den Schnittpunkten dieser Hölzer a und b-b sind zu beiden Seiten des Holzträgers a die hochkant gestellten Metallsteifen c-c zum Zwecke der Aussteifung des Trägerquerschnittes vorgesehen. Sie haben winkelförmigen Querschnitt und greifen mit ihrem Schenkel d-d in die ^eweil: hierfür vorgesehenen Einschnitte e über ihre ganze Breite in die Verbundleisten b-b ein, wobei sich der Schenkel f-f an die Seitenwandungen derselben anlehnt. Zur Erhöhung des Widerstandsmomentes der Metallsteife, insbesondere bei stark überhöhten Holzträgern kann sowohl das Ende des Schenkels d als auch das des Schenkels f mit Börtel d 1 oder f 1 versehej sein. Diese ISetallsteifen gestattenjauch eine bessere Ausnützuni des verwandten Baumaterials und dienen damit der Ersparnis wertvollen Rohstoffes.
Der Zusammenbau der Hölzer unter Anwendung der Metall-
steifen c erfolgt in dex1 gleichen Weise wie bei den bekannten fiaehtragwärken mit Holzsteifen. ifaGhdem zuvor die Verbundieisten h in ihre endgültige kage gebracht und mit den entsprechenden Holzträgern a vernagelt worden sind, werden zunächst die Einschnitte © des jeweiligen Knotenpunktes in die Verbundleisten vorgenommen und alsdann die zugehörigen Metall. Steifen e in diese eingedrückt. Um die Metallsteifen gegen Herausfallen zu sichern, werden diese durch Nagelung, am besten unter yerweoä ting verzinkter "Drahtschlauf en g mit dem Holzträger a verbunden. Zu diesem Zwecke sind die Schenkel d der Metallsteifen mit I»ochungen h versehen, die in Sichtung der .Steife geringfügig ausgeweitet sein können, damit die Hagelung entsprechend dem Schwinden des !Erägerholzes nachgeben kann· ■
Per Einbau der Metallsteifen der Abb. 5, 6 und 7 erfolgt durch Einschlagen derselben in die zugehörigen Einschnitte e in Richtung ihrer Länge, in der Art, wie sie in Abb. 7 dargestellt ist. Hierbei dringt der ßörtel d 1 ,der zum Zwecke des besseren Einpassens in die Einschnitte e an beiden Enden mit Schrägen i versehen ist, nagelartig in die längsgerichtete Faserung der Verbundleisten b ein und setzt sich fest, sodass im allgemeinen auf die vorgesehene Hageluag der Metallsteife mittels der Drahtschlaufe g verzichtet werden kann. Zur Vermeidung des Auseinanderdrückens der Verbundleisten b während dem Einschlagen der Metallsteife ist die Anwendung eines Hilfsgerätes, beispielsweise eines Bügels, ähnlich der bekannten Zwinge, zweckmässig.
Die Herstellung der Metallsteife nach dem Erfindungsgegenstand bietet keine besonderen Schwierigkeiten, da sie im Handbetrieb mit einfachem Hilfsgerät angefertigt werden kann.

Claims (4)

■ ' ■ ■ * H Hans Vollmer, Köln-Mülheim, 7. August 1949. Schutz a nsprü ehe
1). Spannvorrichtung für ausgesteifte, höchstegige Holzträger mit querverlaufenden Verbundleisten für Dachtragwerk von Wohn- und Industriegebäuden, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schnittpunkten zu beiden Seiten des Holzträgers ( a ) Metallsteifen ( c-c ) mit winkelförmigem Querschnitt angeordnet sind und dass ihre Schenkel ( d-d seitlich in die Verbundleisten ( "b-b ) eingreifen.
2). Metallsteife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel ( d ) einen Börtel ( ö 1 ) aufweist und dass dieser an seinen beiden Enden mit Schrägen (i-i versehen ist.
3). Metallsteife nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel ( f ) einen Börtel ( f 1 ) aufweist .
4). Metallsteife nach Anspruch 1, 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel ( d ) mit in seiner Längsrichtung ausgeweiteten Lochungen Ch) versehen ist.
DEG34114DU 1949-08-10 1949-08-10 Spannvorrichtung fuer ausgesteifte hochstegige holztraeger mit querverlaufenden verbundleisten. Expired DE1618387U (de)

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