DE1616034U - Fahrradreifen-ventil. - Google Patents
Fahrradreifen-ventil.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B33/00—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating
- F04B33/005—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating specially adapted for inflating tyres of non-motorised vehicles, e.g. cycles, tricycles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C29/00—Arrangements of tyre-inflating valves to tyres or rims; Accessories for tyre-inflating valves, not otherwise provided for
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Description
Es sind Fahrradreifen-Yentile bekannt,bei denen der selbsttätige
Verschluß der Ventilöffnung durch einen kleinen Yentilschlauch oder durch .eine Lippe aus Gummi oder sonstigem elastischen Werkstoff
besteht. Diese Tentile haben kurze Lebensdauer durch starken Verschleiß der Gummiteile, außerdem läßt sich das Schlauchventi3jnur
mit hohem Pumpendruck und daher starker körperlicher Anstrengung betätigen, während das Lippenventil zum Undichtsein
neigt und gegen Yerschmutzun-g sehr empfindlich ist. Die außerdem bekannten Teller- und Kegelventile sind zwar mit geringem Pumpendruck
zu betätigen, werden aber nur durch den inneren Reifendruck verschlossen. Infolge der kleinen Ventilfläche ist der Sehließdruck
sehr gering, weshalb auch diesä Ventile,.besonders bei Verschmutzung,
nicht dicht schließen. Die Erhöhung der Schließkraft durch eine Feder ist besonders bei Kraftwagenreifen-Ventilen üblich. Der
erforderliche Pumpendruck wächst dabei aber wieder sehr stark an, was bei Kraftwagenreifen ohne große Bedeutung ist, da diese Reifen
normalerweise durch Motorpumpen gefüllt werden, während bei Fahrrädern fast ausschließlich Handpumpen verwendet werden müssen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind Kegelventile in Anwendung, die während des Aufpumpens des Reifens durch den Überdruck im Reifen
selbst oder durch Saugwirkung der Pumpe geschlossen werden und nach Beendigung des Aufpumpens durch eine Schraube, Mutter
o.dgl. festziehbar sind. Die bekannten Ausführungsformen dieser Yenti-le haben jedoch den Kachteil, daß sie direkt im Schlauchstutzen
des Reifens untergebracht sind und daher nicht auf einfache Weise ausgewechselt werden können« Außerdem neigen sie zum Yerschmutzen
bzw. erfodern sie eine besondere Schutzkappe und können vor allem nicht mit den in Deutschland üblichen, schlauchlosen
Pumpen, betätigt werden, da die Festzieheinrichtung für den Yentilkegel ein dichtes Anschrauben der Pumpe bzwo des Pumpenschlauches
mittels eines glockenförmigen Schlauchmundstückes erforderlich macht.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahrradreifen-Yentil, das
an Stelle der üblichen Yentileinsätze in wenigen Augenblicken in
den normalen Schlauchstutzen eingeführt werden kann, nach dem Pumpen
festziehbar ist und die Verwendung der üblichen schlauchlosen Pumpen
gestattet« ES ist außerdem auch ohne Schutzkappe keiner starken Verschmutzung ausgesetzt.
Der Yentilkörper -a- ist in den normalen Schlauchstutzen -b- des Reifens eingesetzt und wird mit der ebenfalls normalen Überwurfmutter
-c- festgehalten. Ein Dichtungsring -d- bildet den luftdichten Abschluß. Lm Yentilkörper -a- befindet sich der durch Gewinde
auf und ab bewegbare Kopf -e-. Durch eine zentrale Bohrung im Yentiliörper
-a- und Kopf -e- ragt der Yentilschaft -f-, der am unteren Ende den Ventilkegel -g- trägt. Der Yentilschaft -f- stützt sieh
mittels einer Verbreiterung -h- an seinem oberen Ende gegen den Grund
einer Einsenkung im Sopf ab. Die Verbreiterung -h-, die Bohrung im
Ventilkörper _a- und Kopf -e- sind so gestaltet und bemessen, daß
die Luft ungehindert durchtreten kanno
Während des Pumpens ist der hineingesehraubte Kopf -e- an.
der Ringfläche -i- gegen den Ventilkörper -a- abgedichtet.
Claims (1)
- Karl.'Geisel und Jörg Storz, Offenburg in Baden, Friedrich-straße 62f v> f f.- U. lu.jUGebrauchsmuster-Anmeldung(in der Zeichnung gezeigte Stellung). Der Schaft -f- mit dem.'Ventilkegel -g- ist damit frei beweglich. Die schlauchlose Pumpe wird am oberen Ende des Kopfes -e- angesetzt. Der Ventilkegel -g- Öffnet und schließt die Ventilöffnung unter der Wechselwirkung von Pumpen- und Reif endruck bzw. der Druck-und Saugwirkung des hin- und hergehenden Pumpenkolbens. Die Dichtwirkung der Ringfläche -i- wird dabei nur während der Druckhübe der Pumpe in -Anspruch genommen. Nach Absetzen der Pumpe wird der durch den Reifendruck leicht in Schließstellung gehaltene Ventilkegel -g- durch Herausschrauben des Kopfes -e- über den Schaft -f- festgezogen, womit eine einwandfreie, dauernde und vom Reifendruck unabhängige Abdichtung erreicht wird. Das Ventil befindet sich damit in Ruhestellung. In dem kleinen, frei bleibenden Raum an der oberen Mündung des Kopfes -e- kann sich nur wenig Schmutz ansammeln, der zudem beim Drehen des Kopfes -e- dureh die flache Verbreiterung -h- des Schaftes -f- gelockert wird und herausfällt, da das Ventil beim Aufpumpen des Reifens mit schlauchloser Pumpe nach unten(also umgekehrt, wie gezeichnet) hängt. Eine Schutzkappe ist daher entbehrlich.S_c_h_u_t_z_-_A_n_s_p_r_ü_ch__e .Fahrra-dreifen-Ventil mit festziehbarem Ventilkegel zum Einsetzen in normale Schlauchstutzen, dadurch gekennzeichnet , daß der die Freigabe und den festen Verschluß des Ventilkegels -g- bewirkende Kopf -e- beim Hineinbewegen mittels Gewindes in den Ventilköper -a- die luftdichte Verbindung zwischen Pumpe und Reifen Unmittelbar über eine im Innern des Ventilkörpers -a- geschützt liegende, kleine Ringdichtflache -i- bewirkt.Fahrradreifen-Ventil nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet , daß-der Schaft -f- bis zur äußeren Mündung des Kopfes -e- vordringt und nur einen kleinen Ringraum zum Durchtritt der luft übrigläßt, in welchem sich auch bei ungeschützter Mündung nur wenig Schmutz ansammeln kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG210U DE1616034U (de) | 1949-10-31 | 1949-10-31 | Fahrradreifen-ventil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG210U DE1616034U (de) | 1949-10-31 | 1949-10-31 | Fahrradreifen-ventil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1616034U true DE1616034U (de) | 1950-11-16 |
Family
ID=29755325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG210U Expired DE1616034U (de) | 1949-10-31 | 1949-10-31 | Fahrradreifen-ventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1616034U (de) |
-
1949
- 1949-10-31 DE DEG210U patent/DE1616034U/de not_active Expired
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