Logarithmisches Rechengerät in Scheibenform
'D
Das nachfolgend beschriebene Rechengerat soll für
die in der Zuckerindustrie notwendigen Errechnungen von
Quotienten dienen und kann darüber hinaus für alle
einfachen Divisions-und ultiplikationsreclmungen
verwendet werden.
Die Quotienten-Errechnung ist eine einfache Divisions-
aufgabe. Der Reinheitsquotient,? kurz Quotient genannt, gibt
für wasserhaltige Produkte an ? wieviel Prozente Zucker in
der rrockensubstanz vorhanden wäre. Aus den durch ? ntersuchung
ermittelten Werten für den Zuckergehalt (Z) und für den
Irockensubstanzs'ehalt (% TS) errechnet sich der Quotient ()
aus der Beziehung : TS s ; Z = 00 : Q. Der Quotient ist
also gleich de :. : hundertfachen. ert des Mucker eh'". ltes
dividiert durch den Trockensubstanz ? eh'"lt.
Der übliche Rechenschieber liefert bei dieser ufabe
die esltace nicht in der erforderlichen Genauigkeit. Die
:-Der-otfent ist
e--f-t des s
Verwendung von Tabellen erfordert ein umfangreiches labellen-
r
t
uerk. ine hohe Genauigkeit lässt sich erreichen durch
L : h sich
Verwendung einer. iechenscheibe Eit loarithmischer Teilung
in Spiralforai odr auf mehreren Iireisen-Die bisher bekannt
r u
geworaenen Rechenscheiben haben sich, abgesehen von wenigen
Fond3rfllen nicht durchsetzen können, wall sie entweder zu
kompliziert oder zu unübersichtlich waren.
3s wurde nun zur Lösun ? dar.'. ufs ; abe die nachfolgend
beschriebene ? einfach wir'ende Rechenscheibe entwickelt.
In de nach der Zeichnung gewählten Beispiel wurde die
log-rithische Strecke 1-10 zahnfach unterteilt und
spiralig auf getragen.. Die Rechenseheibe besitzt nur diese
eine Teilung, ferner ein gegenüber der Rechenscheibe
verschiebbares eichen zur Markierung der Jrundstellung
und einen us. die chse beweglichen Strichzeiger.
uf den Abbildungen v.'urden die Ziffern der Teilung
nicht mit eingetragen, lediglich Anfangs und 'ndzahl 100
'juid 1CO ? 0 ? sowie die sum Beispiel s'ehrenden Zahlen.
die zj-m
Auf der Zeichnung unter A. ) ist die Konstruktion im. Logarithmic calculator in disk shape
'D
The calculator described below is intended for
the calculations of
Quotients serve and can also be used for everyone
simple division and multiplication rules
be used.
The quotient calculation is a simple division
task. The purity quotient,? called quotient for short
for water-based products? what percentage of sugar in
the dry matter would be present. From the through? investigation
determined values for the sugar content (Z) and for the
Dry matter content (% DM) is calculated as the quotient ()
from the relationship: TS s; Z = 00: Q. The quotient is
so same de:. : a hundredfold. I hear it eh '". ltes
divided by the dry matter? eh '"lt.
The usual slide rule delivers for this task
the esltace not in the required accuracy. the
: -The-otfent is
e - ft des s
Use of tables requires extensive table-
r
t
uerk. A high level of accuracy can be achieved through
L: h yourself
Using a. iechenscheibe Eit loarithmic division
in Spiralforai or on several journeys known so far
ru
arithmetic disks have become, apart from a few
Fund cases cannot enforce, wall them up either
were complicated or too confusing.
3s now became the solution? represent. '. ufs; But the following
described? simply developed using a calculating disc rule.
In the example chosen according to the drawing, the
log-rithical distance 1-10 tooth-fold divided and
carried in a spiral. The calculating disk only has this
one division, also one opposite the calculating disc rule
adjustable calibration to mark the basic position
and a us. the ax moving stick pointers.
On the illustrations v. 'the digits of the division are shown
not entered, only initial and final number 100
'juid 1CO? 0? as well as the sum of the examples.
the zj-m
On the drawing under A.) the construction is in.
Aufriss und im Grundriss schematisch angegeben.Outline and shown schematically in the floor plan.
- Eine dünne runde Scheibe (S)"mit dem Zapfen (Z) im Mittelpunkt
dient als Grundplatte. Diese Scheibe (S) trägt lediglich das Zeichen (M) zur Markierung
der Grundstellung beim Rechnen. Auf der Scheibe (S) liegt, drehbar um den Zapfen
(Z) die Rechenscheibe (R), welche die logarithmische Teilung in Spiralform trägt.
Darüber befindet sich, ebenfalls drehbar um den Zapfen. (Z) der Drehzeiger (D),
als St. richzeiger aus durchsichtigem Material. Der Drehzeiger (D) ist so ausgebildet,
dass er gegen die Scheibe (S) klemmt, also, dass er sich wohl drehen lässt, aber
seine Lage der Scheibe (S) gegenüber nicht'verändert, wenn die Rechenscheibe (R)
auf
der Scheibe (S) gedreht wird. Um bei der Rechenarbeit die
Rechenscheibe (R) gegen stillstehendeScheibe (S) drehen zu
können, erhält die Rechenscheibe (R) Vorsprünge oder eine
Riffelung am Rande.
Auf der Zeichnung unter B.) ist die Arbeitsweise mit dem
Gerät bei einer Quotientenerrechnung dargestellt.
In der Ausgangsstellung (Stellung 1.) ist die Rechen-
L t'
scheibe auf das Markierungszeichen der Grundplatte eingestellt.
Auf der Zeichnung ist der Drehzeiger auch in Ausgangsstellung
gezeigt, jedoch kann er zunächst eine beliebige Stellung
einnehmen. Nun wird der Drehzeiger über die Zahl des Wertes
für die Trockensubstanz (z. B. 93, 8) gestellt (Stellung 2.)
, D ZD
Während Grundplatte und Drehzeiger nun in ihrer Stellung
belassen werden, wird die Rechenscheibe so gedreht, dass die
Zahl des Wertes für den Zuckergehalt (z. B. 87,7) unter den Strich des Drehzeigers
kommt (Stellung 3.). Danach behalten Grundplatte und Rechenscheibe ihre Lage zueinander
bei und lediglich der Drehzeiger wird in die Ausgangsstellung, also über das Markierungszeichen
der Grundplatte geschoben. Der ert für den Quotienten wird unter dem Drehzeiger
abgelesen (Stellung 4.). Für das gewählte Beispiel ergibt sich ein wert von 93,
5 für den Quotienten.- A thin round disk (S) "with the pin (Z) in the center serves as a base plate. This disk (S) only bears the symbol (M) to mark the basic position when arithmetic. On the disk (S) lies, rotatable the pin (Z) the calculating disc (R), which bears the logarithmic division in spiral form. Above it is, also rotatable around the pin. (Z) the rotary pointer (D), made of transparent material ) is designed in such a way that it clamps against the disc (S), i.e. that it can be rotated, but its position in relation to the disc (S) does not change when the calculating disc (R) opens the disc (S) is rotated. In order to use the
Turn the calculating disc rule (R) against the stationary disc (S)
the calculating disc rule (R) receives projections or a
Corrugation on the edge.
The working method with the
Device shown with a quotient calculation.
In the starting position (position 1.) the rake
L t '
washer adjusted to the marking on the base plate.
In the drawing, the rotary pointer is also in its starting position
shown, but he can initially take any position
take in. Now the rotary pointer is over the number of the value
for the dry matter (e.g. 93, 8) set (position 2.)
, D ZD
While the base plate and the rotary pointer are now in their position
are left, the calculating disc rule is turned so that the
The number of the value for the sugar content (e.g. 87.7) comes under the line of the rotary pointer (position 3.). Then the base plate and the calculating disc rule keep their position to each other and only the rotary pointer is pushed into the starting position, i.e. over the marking symbol on the base plate. The value for the quotient is read off under the rotation pointer (position 4.). For the example chosen, the quotient has a value of 93.5.