DE1644007U - Polsterartige sattelauflage fuer fahrraeder u. dgl. mit belueftungskanal im schrittbereich. - Google Patents
Polsterartige sattelauflage fuer fahrraeder u. dgl. mit belueftungskanal im schrittbereich.Info
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Description
- tt Polsterartige Sattelauflage für Fahrräder und dergl. mit Belüftungskanal im Schrittbereich "
Titus A u r e s, Delmenhorst i. 0. Nachgiebigkeit eine bessere Druckverteilung ergibt und daher gerade auch bei längeren Fahrten einer vorzeitigen Ermüdung vorbeugt.Bei der Neuerung handelt es sich um eine polsterartige Sattelauflage für Fahrräder und dergl., die wegen ihrer - Diesem Vorzug solcher Auflagen steht indessen ein Nachteil gegenüber, der darin begründet ist, daB es wegen der Nachgiebigkeit und der damit einhergehenden Anschmiegung der Auflage an das Gesäß leicht zu örtlichen Wärmestauungen kommt, die eine lästige Schweißbildung zur Folge haben.
- Der Neuerung gemäß läßt sich eine derartige störende Begleiterscheinung mit einfachen Mitteln beseitigen und damit der Sattelauflage zum vollen Erfolge verhelfen, dadurch, daß die Auflage an der Oberseite im Schrittbereich eine rinnenartige Vertiefung erhält, die-ohne die angenehme Druckverteilung zu beeinträchtigen-für Luftzutritt sorgt und einer übermäßigen Wärmestauung gerade an den in dieser Hinsicht am ehesten gefährdeten Gesäßstellen begegnet.
- Die Verbesserung einer Sattelauflage in diesem Sinne ist vorteilhaft, weil sie einfach und wohlfeil, durch Eindrücken der rinnenartigen Vertiefung zu gewinnen ist, gleichgültig, ob die Auflage mit Polstermaterial, wie Schwanmgummi oder dergl. versehen ist, oder plüsch-oder teppichartig gestaltet ist. Denn unabhängig von der Ausführung der Auflage im einzelnen, läßt sich in allen Fällen, auch nachträglich, eine bleibende rinnenartige Vertiefung an der Oberseite in die Auflage eindrücken.
- Diese und weitere Merkmale der Neuerung werden an einigen
dieser zeigt : Abb. 1 eine Draufsicht auf die Auflage ; Abb. 2 bis 4 je einen Längsschnitt durch die Auflage verschiedener Ausführung hinsichtlich der Rinne.Ausführungsbeispielen gemäß der Zeichnung erörtert. In - In Richtung der Langsmittellinie L (Abb. 1) zeigt die Auflage eine Rinne 1, die beim dargestellten Beispiel etwa : y4 bis Y3 der Sattellänge hat und ungefähr im Bereich des in Querrichtung verjüngten Sattelteiles, d.h. so angeordnet ist, daß die Rinne im Schrittbereich einen zwischen Satteldecke und Gesäß sich erstreckenden Lüftungskanal darstellt, der örtliche Wärmestauungen und daraus resultierende Schweißbildung verhütet.
- Nach dem Beispiel der Abb. 2 besteht die Auflage aus Stoffschichten 2 und 3 und einer zwischen diesen eingeschlossenen Polsterfüllung 4, z. B. aus Schwamm-oder Moosgummi oder anderem Polstermaterial. Diese Füllung ist zur Bildung der Rinne 1. eingedrückt und zur Formhaltung mit zwei Nieten 5 versehen, die unter Zwischenlage zweier Lamellen 6, z. B. aus Blech, die Füllung im Bereich der Symmetrielinie des Sattels zusammendrücken und dadurch die Rinne 1 bilden.
- Gegebenenfalls kann die Füllung an dieser Stelle schwächer als an den anderen Teilen der Auflageflächen gewählt werden.
- Anstelle von Nieten 5 kommt nach Abb. 3 auch ein Durchsteppen der Auflage im Bereich der zu bildenden Rinne 1 in Betracht. Dabei ist es möglich, beide Stoftschichten 2 und 3 einzuziehen und also auch an der Unterseite eine Rinne 7 auszubilden, welche die in dem lederartigen Stoff des Sattelkörpers oft vorgesehene schlitzartige Durchbrechung überbrückt. Eine weitere der zahlreichen Möglichkeiten einer Ausbildung im Sinne der Neuerung veranschaulicht Abb. 4, nach der durch den Rinnenboden unter Fortfall von Zwischenlamellen drei Nieten 5 über die Rinnenlänge verteilt angeordnet' sind.
- Im übrigen stimmen alle Beispiele darin überein, daß die Stofflagen 2 und 3 größer als die Sattelfläche sind und
Zugband 8, z. B. aus Gummi, eingesetzt, so daB sich ein federnder Abschlußrand 9 ergibt, der unter Auswärtsschwenken der Randteile 28. 38 gespannt, d. h. soviel aufgeweitet werden kann, wie zum flachen Aufbringen der Auflage auf den Sattel erforderlich ist. Der nach Freigeben zurücktedernde Abeahlußrand 9 untergreift den Sattel und verleiht der Auflage@ damit einen ausreichenden Halt.die über diese herüberragenden Randteile 2a, 3a zum Untergreifen des Sattels und Halten der Polsterauflage dienen. Zum einfachen Aufbringen und Abnehmen der Auflage ist in die Randteile 2& und 3& ein endloses elastisches - Wie schon erwähnt, ist es für die Neuerung grundsätzlich gleichgültig, mit welchen Mitteln der polsterartige Charakter der Auflage erreicht wird. Demgemäß ist auch die Art der Polsterfüllung grundsätzlich nicht wesentlich, und zwar gilt dies auch hinsichtlich der Ausführung mit federndem Abschlußrand. Ebenso sind keine Beschränkungen bezüglich der Stoff art für die Deckschichten 2 und 3 gegeben. Unter Umständen kann der Boden der Rinne 1 mit Durchbrüohen versehen werden. Ferner läßt die Neuerung eine Änderung der Rinnenlänge im Vergleich zu den dargestellten Beispielen zu, wie denn auch die Rinnenbreite keineswegs an ein bestimmtes Maß gebunden ist.
- Unter Umständen kann im Falle einer in sich formhaltigen Füllung, wie z. B. aus Schwamm- oder Moosgummi auf Deckschichten 2 und 3 überhaupt verzichtet werden. Für diesen Fall lassen sich die Randteile 2a und 3a gegebenenfalls mit einzelnen Lappen für die Aufnahme eines Spannringes 8 versehen.
Claims (1)
- Schutzansprüohe
1. Polsterartige Sattelauflage für Fahrräder und dergl., die an der Oberseite im Schrittbereich mit einer etwa fingerbreiten rinnenartigen Vertiefung (1) versehen ist.m-------------- 2. Sattelauflage nach Anspruch 1, die zur Bildung der Rinne (1) eingedrückt ist.Sattelauflage nach Anspruch 2, deren eingedrückte Rinne (1)mitNieten(5)undgegebenenfallseinemZwischenlagestreiten (6) versehen ist, dessen Form und Größe (1) durchgesteppt ist.sich nach dem Rinnenboden riOt « (bb. 2 u. 4). 4. Sattelauflage nach Anspruch 2t die im Bereich der Rinne 5. Sattelauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, deren dem Sattel zugekehrte Unterseite gleichfalls eine Rinne (7) im Bereich der Oberseitenrinne (1) aufweist.6. Sattelauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer zwischen zwei Stofflagen (2,3) eingeschlossenen Polsterfüllung (4), die sich über die Sattelfläche erstreckt, während die Stofflagen größer als die Sattelfläche sind und mit ihren überragenden Randteilen (2a, 3a) ausgebildet sind.z zum Untergreifen des Sattels und Halten der Auflage 7. Sattelauflage nach Anspruch 6 mit einem elastischen Spannband (8), das vorzugsweise innerhalb einer die beiden Stofflagenränder verbindenden Umfangsnaht unter Bildung eines Absohlußrandes (9) angeordnet ist.8. Sattelauflage wie dargestellt und beschrieben.
Priority Applications (1)
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| DE1952A0002830 DE1644007U (de) | 1952-07-03 | 1952-07-03 | Polsterartige sattelauflage fuer fahrraeder u. dgl. mit belueftungskanal im schrittbereich. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1644007U true DE1644007U (de) | 1952-09-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1952A0002830 Expired DE1644007U (de) | 1952-07-03 | 1952-07-03 | Polsterartige sattelauflage fuer fahrraeder u. dgl. mit belueftungskanal im schrittbereich. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1644007U (de) |
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1952
- 1952-07-03 DE DE1952A0002830 patent/DE1644007U/de not_active Expired
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