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DE1534715C - Vorrichtung zum Verriegeln eines Fassaden oder Wandelementes an einem tragenden Bauteil - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln eines Fassaden oder Wandelementes an einem tragenden Bauteil

Info

Publication number
DE1534715C
DE1534715C DE1534715C DE 1534715 C DE1534715 C DE 1534715C DE 1534715 C DE1534715 C DE 1534715C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
facade
wall element
load
recess
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Martin Vallingby Hellstrom Bertil Vasteras Gustafsson Martin Sollentuna Svenneke, (Schweden)
Original Assignee
Byggfackens Produktions Aktiebolag, Stockholm
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- Eine solche konstruktiv besonders einfache Verrieriegeln eines Fassaden- oder Wandelementes an gelungsvorrichtung läßt sich an der Baustelle mit einem tragenden Bauteil eines Gebäudes, mit einem wenigen Handgriffen montieren. Dabei ist besonders Verriegelungszapfen, der einerseits in eine im Rand- vorteilhaft, daß zunächst durch einfaches Einschiebereich des tragenden Bauteiles vorgesehene öffnung 5 ben der Verriegelungszapfen eine Vormontage der und andererseits in eine zugeordnete Ausnehmung ganzen Fassaden- oder Wandfläche erfolgen kann, des Fassaden- oder Wandelementes eingreift, und mit ehe dann — regelmäßig von der Innenseite des einem an der Ausnehmung angeordneten, von der Gebäudes her — mittels der Anziehorgane die Fer-Gebäudeinnenseite her zu betätigenden Anziehorgan, tigmontage erfolgt.
das gegen den in die Ausnehmung eingreifenden Teil io Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der
des Verriegelungszapfens klemmend angezogen ist. Erfindung steht der Verriegelungszapfen beidseitig
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird über die im Randbereich des tragenden Bauteiles
die im Randbereich des tragenden Bauteiles vorge- vorgesehene öffnung vor. Auf diese Weise steht jeder
sehene Öffnung durch ein Sackloch gebildet, in dem Verriegelungszapfen gleichzeitig mit zwei zu beiden
der Verriegelungszapfen schwenkbar gelagert ist. 15 Seiten des tragenden Bauteiles angeordneten Fas-
Diese schwenkbewegliche Lagerung des Verriege- saden- oder Wandelementen im Eingriff, was die Zahl
lungszapfens ist hierbei erforderlich, um bei der der Einzelteile verringert und die Montage weiter
Montage den Verriegelungszapfen in Eingriff mit der erleichtert.
Ausnehmung im Fassaden- oder Wandelement brin- Eine bequeme Justierung der Fassaden- oder
gen zu können. Nachteilig ist bei einer solchen Aus- 20 Wandelemente untereinander und relativ zu dem
führung vor allem der durch die Schwenklagerung tragenden Gebäudebauteil wird gemäß einer weiteren
des Verriegelungszapfens bedingte technische Auf- Ausgestaltung der Erfindung dadurch ermöglicht,
wand, zumal die Anbringung dieser Verriegelungs- daß die öffnung und die Ausnehmung einen langge-
zapfen regelmäßig erst auf der Baustelle erfolgen streckten Querschnitt aufweisen und die Querschnitts-
kann. 25 längsachsen von öffnung und Ausnehmung im rech-
Es ist ferner eine Ausführung bekannt, bei der so- ten Winkel zueinander stehen.
wohl am Fassaden- oder Wandelement als auch am Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
tragenden Bauteil des Gebäudes Schrägflächen vor- Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
gesehen sind, die keilartig zusammenwirken und eine Fig. 1 eine perspektivische Ansicht deT für das
kombinierte Horizontal- und Vertikalbewegung des 30 Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile,
Fassaden- oder Wandelementes bewirken. Um dabei F i g. 2 einen Schnitt durch einen Bereich mit der
einerseits die gewünschte Endlage aller Fassaden- erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung,
oder Wandelemente zu gewährleisten, andererseits Gemäß Fig. 1 sind von dem Gebäude lediglich
jedoch auch einen festen Sitz in diesen Endlagen eine Balkenlage und eine Wand veranschaulicht, die
sicherzustellen, müssen die miteinander zusammen- 35 tragende Bauteile 1, 2 für mehrere Fassaden- oder
wirkenden Schrägflächen sehr genau bearbeitet sein, Wandelemente 5 bilden. Das Fassaden- oder Wand-
was die Herstellung verteuert und eine freie Aus- element 5 enthält eine Oberflächenschicht 6, eine
tauschbarkeit einzelner Elemente erschwert. Ungün- Isolierschicht 7 sowie eine versteifende Innenschicht 8.
stig ist ferner, daß die bekannte Konstruktion keine Die tragenden Bauteile 1, 2 weisen im Bereich eines
Fertigmontage von der Innenseite des Gebäudes her 40 falzartigen Absatzes 3 eine durchgehende öffnung 9
ermöglicht; did' gesamte Montage muß vielmehr von auf, während das Fassaden- oder Wandelement 5 an
der Außenseite her vorgenommen werden. den der Balkenlage zugekehrten Kanten Ausnehmun-
Es ist ferner eine Vorrichtung zum Verriegeln gen 10 aufweist, die den öffnungen 9 gegenüberlieeines Fassaden- oder Wandelementes an einem tra- gen. Die öffnungen 9 und die Ausnehmungen 10 genden Bauteil eines Gebäudes bekannt, bei der an 45 weisen einen langgestreckten Querschnitt auf, wobei der Innenseite des Fassaden- oder Wandelementes ein die Querschnittslängsachsen von öffnung und Aus-Befestigungsbeschlag vorgesehen ist, der mit einem nehmung im rechten Winkel zueinander stehen,
entsprechenden Beschlag des Gebäudebauteiles zu- Ein Verriegelungszapfen 11 greift im montierten sammenwirkt und sich gegenüber diesem durch Stell- Zustand durch die öffnung 9 hindurch, über die er schrauben horizontal und vertikal justieren läßt. 5° beidseitig vorsteht. Die vorstehenden Teile des Ver-Nachteilig ist hierbei vor allem, daß die genannten riegelungszapfens 11 greifen in die Ausnehmungen 10 Befestigungselemente nach der Montage an der Bau- der benachbarten Fassaden- oder Wandelemente 5 stelle zusätzlich verkleidet werden müssen und daß ein.
die ganze Konstruktion einen unerwünscht großen Im Fassaden- oder Wandelement 5 ist eine Hülse
Einbauraum erfordert. 55 13 fest angeordnet, in die ein durch eine Schraube
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, gebildetes Anziehorgan 14 eingeschraubt ist. Durch
unter Vermeidung dieser Mängel der bekannten Aus- dieses Anziehorgan 14, das gegen den in die Ausnerw
führungen eine Vorrichtung der eingangs genannten mung 10 eingreifenden Teil des Verriegelungszapfens
Art so auszubilden, daß sich eine herstellungstech- 11 klemmend angezogen ist, wird der zugeordnete
nisch einfache Bauweise ergibt und die Montage auf 60 Rand des Fassaden- oder Wandelementes 5 über eine
der Baustelle besonders erleichtert ist. Dichtungsleiste 15 gegen einen Anschlag gepreßt, der
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch durch den erwähnten falzartigen Absatz 3 an den gelöst, daß der Verriegelungszapfen durch die den tragenden Bauteilen 1, 2 gebildet ist.
tragenden Bauteil durchdringende öffnung hindurch- Die Montage der Fassaden- oder Wandelemente 5 gesteckt und am tragenden Bauteil ein Anschlag 65 an den tragenden Bauteilen 1, 2 geschieht folgendervorgesehen ist, gegen den der zugeordnete Rand des maßen:
Fassaden- oder Wandelementes durch das Anzieh- Zunächst werden Verriegelungszapfen 11 in den
organ angepreßt ist. öffnungen 9 desjenigen Absatzes 3 angebracht, gegen
den sich die untere Kante eines Fassaden- oder Wandelementes 5 abstützen soll. Die Verriegelungszapfen 11 sind dabei zweckmäßigerweise mit Distanzstücken versehen, die sie an einem Hindurchfallen durch die öffnungen 9 hindern. Dann wird ein Fassaden- oder Wandelement 5 von oben auf den nach oben vorstehenden Teil der Verriegelungszapfen 11 aufgesteckt. Daraufhin können durch die Öffnungen 9 der nächsthöheren Balkenlage Verriegelungszapfen 11 hindurchgesteckt werden, die mit ihrem unteren Teil in die Ausnehmungen 10 an der Oberkante des betrachteten Fassaden- oder Wandelementes 5 eingreifen. Mittels der lose eingesetzten Verriegelungszapfen ist das Fassaden- oder Wandelement 5 dann so weit gesichert, daß zunächst die übrigen Fassaden- oder Wandelemente 5 in dieser Weise vormontiert werden können, ehe das endgültige genaue Festlegen der einzelnen Fassaden- oder Wandelemente durch Anziehen der Anziehorgane 14 erfolgt.
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Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verriegeln eines Fassadenoder Wandelementes an einem tragenden Bauteil eines Gebäudes, mit einem Verriegelungszapfen, der einerseits in eine im Randbereich des tragenden Bauteiles vorgesehene öffnung und andererseits in eine zugeordnete Ausnehmung des Fassaden- oder Wandelementes eingreift und mit einem an der Ausnehmung angeordneten, von der Gebäudeinnenseite her zu betätigenden Anziehorgan, das gegen den in die Ausnehmung eingreifenden Teil des Verriegelungszapfens klemmend angezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungszapfen (11) durch die den tragenden Bauteil (1,2) durchdringende öffnung (9) hindurchgesteckt und am tragenden Bauteil ein Anschlag vorgesehen ist, gegen den der zugeordnete Rand des Fassadender Wandelementes (5) durch das Anziehorgan (14) angepreßt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungszapfen (11) beidseitig über die öffnung (9) vorsteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (9) und die Ausnehmung (10) einen langgestreckten Querschnitt aufweisen und die Querschnittslängsachsen von öffnung und Ausnehmung im rechten Winkel zueinander stehen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anziehorgan (14) durch eine Schraube gebildet ist, die in eine fest im Fassaden- oder Wandelement (5) angeordnete Hülse (13) eingeschraubt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag durch einen falzartigen Absatz (3) am tragenden Bauteil (1,2) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fassaden- oder Wandelement (5) über eine Dichtungsleiste (15) an den Anschlag angepreßt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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