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DE1528040B - Spanngrifflagerung fur Bügelsäge - Google Patents

Spanngrifflagerung fur Bügelsäge

Info

Publication number
DE1528040B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
bracket
saw blade
projections
flat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
WilUiam E Louisville Ky Cowley (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Tool Corp
Original Assignee
Vermont American Corp

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Spanngrifflagerung für giebigen Vorsprünge vom Bügel abgenommen oder
Bügelsägen, deren Spanngriff das zur Aufnahme des am Bügel befestigt werden.
hinteren Sägeblattendes längsgeschlitzte hintere Alle diese Maßnahmen bringen aber eine weitere
Bügelende umgreift und zwei sich nach hinten er- Erhöhung der Herstellungskosten mit sich und füh-
streckende, am Ende des Sägeblatts drehbar ange- 5 ren auch nicht zu einer Verringerung des für den
lenkte, parallele flache Ansätze sowie zwei sich nach Zusammenbau der drehbaren Lagerung von Spann-
vorne erstreckende, mit dem längsgeschlitzten Ende griff und Bügel erforderlichen Zeitaufwandes,
des Bügels drehbar verbundene flache Vorsprünge Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
hat. besteht nur darin, sowohl die Herstellungskosten
Spanngrifflagerungen dieser Bauart ermöglichen es, io der Spanngrifflagerung als auch die für deren Zu-
das Einbauen eines Sägeblatts und das anschlie- sammenbau erforderliche Arbeitszeit zu verringern,
ßende Spannen dieses Blatts schneller als bei ' ohne dabei die sichere Lagerung der zu verbindenden
üblichen nicht mit Spanngriffen versehenen Bügel- Teile zu beeinträchtigen.
sägen durchzuführen, haben aber gegenüber Sägen Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
ohne Spanngriff den pachten1, daß die.Kosten für 15 gelöst, daß bei einer Spanngrifflagerung der ein-
ihre Herstellung und Ihren' Zusammenbau wesent- gangs erwähnten Art die Spanngriffvorsprünge mit
lieh höher sind. ·,.,.?, . ,_ aus ihrem Material herausgedrückten Lagerzapfen
Dies beruht vor allem darauf, daß der an sich versehen sind, die durch Umfalten der Vorsprünge
durch Stanzen und Biegen relativ billig aus Blech in Richtung auf die Außenseiten der ebenen Flächen
herstellbare Spanngriff in den an beiden Seiten des 20 des geschlitzten Endes des Bügels in die Querboh-
zum Durchlassen des Sägeblatts erforderlichen rungen dieser Flächen einfassen. <■
Schlitzes liegenden Flächen des Bügelendes drehbar Bei der neuen Spanngrifflagerung kommen also
gelagert werden muß, ohne daß dabei die zu dieser die bisher erforderlichen Stifte, Nieten oder Schrau-
Befestigung benötigten Teile so weit in den Schlitz ben in Fortfall und auch der für die Befestigung
eindringen, daß die zum Spannen erforderliche Be- 25 dieser Teile erforderliche Zeitaufwand entfällt fast
wegung des Sägeblatts innerhalb des Schlitzes be- gänzlich, da die herausgedrückten Drehzapfen der
hindert wird. Da sowohl der Bügel, als auch der Griffvorsprünge in. die Bohrungen der gabelförmigen
Spanngriff aus verhältnismäßig dünnem Material Endabschnitte. des Bügels beim Zusammenfalten des
bestehen, bereitet es Schwierigkeiten, die bisher für ; Griffes leicht eingeführt werden können, und dann
die drehbare Verbindung von Bügel und Spanngriff 30 an den flachen Außenflächen des anderweitig gerun-
verwendeten Stifte, Nieten oder Schrauben im Bügel deten Bügels mit einer so großen Berührungsfläche
und/oder im Griff sicher und verschleißfest anzu- anliegen, daß die Drehzapfen in ausgerichteter Lage
bringen oder zu lagern. in den Bohrungen der gegabelten Flächen gehalten
So hat man zur sicheren und verschleißfesten Aus- werden. i
bildung dieser kritischen Drehverbindung bei einer 35 Hier sei erwähnt, daß es durch die deutsche Ausführungsform einer Spannbügelsäge, die aus der Patentschrift 66857 bekannt ist, aus einem flachen USA.-Patentschrift 2 435 964 bekannt ist, mit Flan- Bauteil zapfenartig herausgedrücktes Material in eine sehen und Ansätzen versehene Stifte verwendet, entsprechende Bohrung eines neben ihm angeordderen Enden zur Verstärkung durch auf die par- neten flachen Bauteils einzuführen und die beiden allelen, ebenen Flächen des Bügelendes und auf die 40 Bauteile durch Stauchen des aus der Bohrung voran diesen anliegenden Vorsprünge des Griffes aufge- stehenden Materials aneinander zu befestigen,
schweißte Versteifungsstücke abgedeckt sind, so daß Ein Ausführungsbeispiel der. Erfindung ist nacheine sehr feste, aber baulich aufwendige Verbindung stehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es entsteht, die nicht gelöst werden kann. zeigt
. Zum abnehmbaren Befestigen des Griffes am Bügel 45 Fig. 1 in perspektivischer Darstellung das Griffhat man ferner für eine Bügelsäge, an deren Spann- ende des Bügels mit dem Spanngriff ohne Sägeblatt griff ein das hintere Ende des Sägeblatts erfassender und
zwischen den vorderen Griffvorsprüngen hindurch- Fig. 2 einen Schnitt durch das hintere Bügelende
geführter Spannstift angelenkt ist, vorgeschlagen, an und das an diesem befestigten Ende des Handgriffes
den beiden gegabelten Abschnitten des hinteren 50 mit eingesetztem Sägeblatt.
Bügelendes Gelenkstifte starr zu befestigen, die an Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist das den als ihren äußeren Enden radial vorspringende Nasen Ganzes mit 42 bezeichnete Griff drehbar abstützende aufweisen. Die Stifte können die entsprechend den Griff ende 22 des Sägebügels mit einer Gabel 34 verNasen mit radialen Ausnehmungen versehene Boh- sehen, die den das Ende des Sägeblatts 12 aufnehrungen der federnd nachgiebig ausgebildeten Griff- 55 menden Schlitz 36 aufweist. Die Gabel 34 wird von vorsprünge dann durchdringen, wenn sich die Nasen koaxial angeordneten Bohrungen 38 durchsetzt, und Vorsprünge decken. Die Nasen sind dabei so deren Achse etwa senkrecht zur Ebene des Schlitzes angeordnet, daß sie in der gespannten und in der 36 verläuft. Das Griffende 22 des Bügels ist im Benormalen entspannten Stellung des Griffes an den reich der Gabel 34 durch einen Schmiedevorgang zwischen den Ausnehmungen liegenden Abschnitten 6° oder auf andere Weise so verformt, daß es einen der die Bohrungen umgebenden Außenflächen der etwa quadratischen Querschnitt hat. Die Bohrungen Vorsprünge anliegen. Sie können mit den Ausneh- 38 liegen in zwei sich gegenüberliegenden Wänden mungen nur in einer besonderen Stellung des Griffes des Abschnittes mit quadratischem Querschnitt, und in Deckung gebracht werden, in der sich der in be- der Schlitz 36 trennt die beiden Wände voneinander, sonderer Weise ausgebildete Spannstift in bestimmter 65 so daß die Gabel 34 einen doppelten U-förmigen Weise axial verschieben läßt. Nur in dieser beson- Querschnitt erhält, in denen die Bohrungen 38 die deren Stellung kann der Griff nach vorherigem Aus- Mitte der Stege durchsetzen,
wärts- oder Einwärtsbiegen seiner federnd nach- Der Spanngriff 42 ist aus einem einzigen Stück
eines verformbaren, steifen Materials durch Pressen hergestellt und besitzt durchweg einen U-förmigen Querschnitt sowie zwei im wesentlichen flache Vorsprünge 44, die sich am vorderen unteren Ende des Spanngriffes befinden. Beim Herstellen des Spanngriffes 42 werden gleichzeitig aus diesen Vorsprüngen 44 Drehzapfen 46 ausgedrückt, die dadurch ein fester Bestandteil der Vorsprünge und des Spanngriffes 42 sind. Die Drehzapfen können gemäß Fig. 2 ausgedrückt und durchgestanzt sein, sie können aber auch einen Bodenteil aufweisen. Derartige am Spanngriff vorgesehene und hergestellte Drehzapfen bedeuten eine beträchtliche Arbeits- und Materialersparnis, weil sie Nieten oder andere Befestigungsmittel überflüssig machen. Beim Herstellen des Spanngrifies 42 werden die Vorsprünge 44 soweit auseinandergespreizt gelassen, daß die Drehzapfen 46 über die Stege der Gabel 34 hinweggleiten können. Nach Ausrichten der Drehzapfen in der Achse der Bohrungen 38 werden die Vorsprünge 44 dann in ihre parallel zueinander verlaufende Lage gepreßt. Dadurch wird der Spanngriff 42 zwangläufig am Bügel der Säge befestigt, wobei die Vorsprünge 44 dicht an der Außenseite der Stege der Gabel 34 anliegen und die beiden Drehzapfen 46 innerhalb der Bohrungen 38 drehbar gelagert sind, so daß der Spanngriff um die Achse der Drehzapfen herumgeklappt werden kann. Die dadurch gebildete große Kontaktfläche zwischen den Vorsprüngen 44 und den angrenzenden Stegen der Gabel 34 erhöht die Stabilität und verhindert ein Kippen des Spanngriffes 42 während der Drehbewegung um die Drehzapfen.
Das untere rückwärtige Ende des Spanngriffes 42 wird ebenfalls vorher so weit zusammengepreßt, daß zwei im wesentlichen parallele Platten 49 entstehen, die zwischen sich eine Nut 48 einschließen. Wenn der Spanngriff 42 an dem Ende 22 des Bügels endgültig angelenkt ist, befindet sich die Nut 48 in einer Ebene mit dem Schlitz 36 der Gabel 34, so daß sie das hintere Ende des Sägeblatts 12 aufnehmen kann.
Die am rückwärtigen unteren Ende des Spanngriffes 42 befindlichen Platten 49 sind mit senkrecht zur Ebene der Nut 48 liegenden koaxialen Bohrungen 50 versehen, in die in der entspannten Stellung des Griffes das Ende des in die Nut eingeschobenen Sägeblatts 12 und ein lösbarer Stift 52 eingeführt werden kann, der die Bohrung 14 des Sägeblatts 12 durchsetzt. An Stelle des lösbaren Stiftes 52 kann aber auch eine andere Befestigung gewählt werden, beispielsweise also ein Niet oder erne Schraube mit Mutter. Nach dem Einsetzen des Stiftes 52 in die Bohrungen 14 und 50 ist das Sägeblatt 12, dessen vorderes nicht gezeigtes Ende in der üblichen Weise am vorderen Ende des Bügels drehbar befestigt ist, ohne Spannung.
Um das Sägeblatt 12 zum Sägen zu spannen wird der Spanngriff 42 entgegen der Richtung des Uhrzeigers um die Drehzapfen 46 herumgeschwenkt, bis er gegen das Griffende 22 des Bügels stößt und dadurch an einer weiteren Verdrehung in dieser Richtung gehindert wird. Dabei wird der lösbare Stift 52 fest gegen die innen liegende Fläche der Bohrungen 50 gepreßt, wobei sich der rückwärtige Bereich der Bohrung 14 des Sägeblatts 12 am Stift 52 abstützt.
Die Form des Spanngriffes 42 ist so gewählt, daß er — wenn er an dem Griffende 22 des Bügels anliegt — den Handgriff für die Säge bildet und gut in der Hand eines Benutzers liegt. Die Seitenwände des U-förmigen, einstückigen Spanngriffes laufen auseinander, bis ihr Abstand etwa der Dicke des Griffendes des Sägerahmens entspricht, so daß auf diese Weise ein glatter Übergang zwischen Spanngriff und dem Bügel gebildet ist, der die Benutzung der Säge erleichtert.
Ein am freien Ende des Spanngriffes angeordneter Vorsprung 59 bildet eine Anlage für den Daumen oder einen anderen Finger, der das Umklappen des Spanngriffes in Richtung des Uhrzeigers, d. h. also aus der gespannten in die entspannte Lage erleichtert.
Bei einer Verdrehung des Spanngriffes 42 in seine Spannstellung wird das Sägeblatt 12 in der Nut 48 zwischen den beiden Platten 49 und im Schlitz 36 nach oben verschoben und füllt dabei die Nut 48 und den mit dieser fluchtenden Schlitz 36 im wesentlichen die ganze Breite' aus. Wenn der Spanngriff 42 daher seine Spannstellung erreicht, liegt das hintere Ende des Sägeblatts 12 so fest innerhalb von Schlitz und Nut, das es sich nicht verdrehen kann.
Durch die vorliegende Erfindung wird demgemäß eine preisgünstig herzustellende Grifflagerung für Bügelsägen vorgeschlagen, die nur wenige Teile aufweist, weil sie neben Sägeblatt und Bügel nur aus einem Preßteil besteht, das mit Hilfe von Drehzapfen an der Gabel des Bügels drehbar befestigt ist. Die Drehzapfen sind — wie erläutert — aus dem Material des Spanngriffes selbst hergestellt, so daß auf diese Weise Material und Arbeitszeit gespart werden. Es werden aber nicht nur die Anzahl der Teile vermindert, sondern auch die Anzahl "von Arbeitsgängen beim Herstellen der Säge. Außerdem wird durch die Erfindung die Verläßlichkeit und die Lebensdauer des Produktes selbst erhöht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Spanngrifflagerung für eine Bügelsäge, deren Spanngrifi das zur Aufnahme des hinteren Sägeblattendes längsgeschlitzte Bügelende umgreift und zwei sich nach hinten erstreckende, am Ende des Sägeblatts drehbar angelenkte, parallele, flache Ansätze sowie zwei sich nach vorne erstreckende, mit dem längsgeschlitzten Ende des Bügels drehbar verbundene flache Vorsprünge hat, dadurch gekennzeichnet, daß dieSpannhebelvorsprünge (44) mit aus ihrem Material herausgedrückten Lagerzapfen (46) versehen sind, die durch Umfalten der Vorsprünge in Richtung auf die Außenseite der ebenen Flächen des geschlitzten Endes (22) des Bügels in die Querbohrungen (38) dieser Flächen einfassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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