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DE1504008C - Verfahren zum Wasserdichtmachen eines mikroporösen Kunststoffblattes - Google Patents

Verfahren zum Wasserdichtmachen eines mikroporösen Kunststoffblattes

Info

Publication number
DE1504008C
DE1504008C DE19641504008 DE1504008A DE1504008C DE 1504008 C DE1504008 C DE 1504008C DE 19641504008 DE19641504008 DE 19641504008 DE 1504008 A DE1504008 A DE 1504008A DE 1504008 C DE1504008 C DE 1504008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
sheet
plastic
synthetic resin
plastic sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641504008
Other languages
English (en)
Other versions
DE1504008B2 (de
DE1504008A1 (de
Inventor
Jerrold Jules Manchester; Berry Richard Chisholm Danielson; Conn. Abell (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rogers Corp
Original Assignee
Rogers Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL6404902A external-priority patent/NL6404902A/xx
Application filed by Rogers Corp filed Critical Rogers Corp
Publication of DE1504008A1 publication Critical patent/DE1504008A1/de
Publication of DE1504008B2 publication Critical patent/DE1504008B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1504008C publication Critical patent/DE1504008C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

lässigkeit eines entsprechenden nichtporösen Vinylharzes beträgt nur 0,4 g/dm2.
Beispiel 2
Es wird eine Reihe mikroporöser Kunststoffblätter nach Beispiel 1 hergestellt, wobei aber das wasserabstoßende Mittel auf Silikonbasis durch andere Mittel ersetzt worden ist. Es kommen zur Verwendung Zelan S, eine kationische wäßrige Dispersion eines Stickstoff-Komplexes mit langer Kette, und FC-205, eine Fluorkohlenstoffverbindung.
Von jeder Zusammensetzung der präparierten Harzkörner werden drei Proben hergestellt, unterschiedlich mit einer Luftdurchlässigkeit von 0,9 m3, 1,5 m3 pro Minute und 3,0 m3, und pro m2 Oberfläche. Von diesen Proben wird, mittels des dynamischen Wassersäulenversuchs gemäß ASTM D 583-58 die Wasserdichtigkeit gemessen, ausgedrückt in cm Wassersäule.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt, wobei die zugesetzten Mengen Zelan S und FC-205 in Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Kunstharz ausgedrückt sind. Aus der Tabelle geht hervor, daß durch den Zusatz von 2 Teilen Zelan S und 1 Teil FC-205 die besten Ergebnisse erzielt werden.
FC-205 Wasserdichtigkeit in cm Wassersäule Luftdurchlässigkeit von 3,0 m3
Zelan S bei einer 1,5 m3 50
0 0,9 m3 60 50
2,0 0 60 60 60
3,0 2,0 60 80 70
2,0 1,5 80 80 80
2,0 1,0 80 80 70
2,0 0,5 80 80 60
2,0 0,25 80 70 60
2,0 0,10 70 60
2,0 60
Zwei Proben mit einer Luftdurchlässigkeit von 0,9 m3 pro Minute und pro m2, von denen die eine als wasserabstoßendes Mittel ausschließlich 2,0 Teile Zelan S und die andere 2,0 Teile Zelan S und 1,0 Teil FC-205 enthielt, wurden einem statischen Wassersäulenversuch gemäß ASTM D 583-58 ausgesetzt. Bei diesem Versuch mißt man, während wieviel Minuten das Material gegen eine Wassersäule von 50 cm beständig ist. Für die Probe mit ausschließlich 2,0 Teilen Zelan S beträgt diese Zeit 15 Minuten und für die Probe mit 2,0 Teilen Zelan S und 1,0 Teil FC-205 mehr als 60 Minuten. Eine Zeit von 60 Minuten gilt als Kriterium für gute Wasserdichtigkeit.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Wasserdichtmachen eines mi kro- 5 porösen Kunststoffblattes durch Mischung der Ausgangsstoffe, Aufschichtung der erhaltenen Kunstharzkörner und Zusammenpressung der erhaltenen Schicht von Kunstharzkörnern zwischen zwei Bahnen von Fasermaterial unter Wärmezu- io fuhr, bis die Kunstharzkörner zu einem Blatt zusammensintern, dadurchgekennze i c.hn e t, daß beim Mischen der Ausgangsstoffe ein wasserabstoßendes Mittel auf der Basis einer .Silikonverbindung, einer Fluorkohlenstoffverbin- 15 dung, eines Stickstoffkomplexes mit langer Kette oder Mischungen von zwei oder drei dieser Stoffe gleichmäßig unter den Kunststoffkörnern verteilt wird.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beim Mischen der Ausgangsstoffe ein wasserabstoßendes Mittel auf der Basis einer' Silikonverbindung, einer Fluorkohlenstoffverbindung, eines Stickstoffkomplexes mit langer Kette oder Mischungen von zwei oder drei dieser Stoffe gleichmäßig unter den Kunststoffkörnern verteilt wird.
    Die Bildung des mikroporösen Kunststoffblattes erfolgt dadurch, daß eine gleichmäßige Schicht präparierter Kunstharzkörner auf eine Bahn von Fasermaterial angeordnet wird, auf die Schicht eine zweite Bahn des Fasermaterials angeordnet wird und das gesamte. Gebilde zwischen zwei erhitzten, konvergierenden Platten durchgeführt wild, so daß die Kunststoffkörner zusammengepreßt und erhitzt werden und zu einem zusammenhängenden Blatt aneinandergesintert werden. Tndem auf eine der Bahnen ein Haftmittel, z. B. ein wäßriger Latex eines Emulsionspolymers von Vinylchlorid, aufgebracht wird, 20 kann man in der obenerwähnten Weise ein geschich-
    tetes Produkt erhalten. Auch ist es möglich, ein
    Gewebe auf mechanischem Wege mit dem Kunststoffblatt zu vereinigen, und/oder das Kunststoff blatt zu prägen. Die Durchlässigkeit für Gase des Endproduk-
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wasser- 25 tes kann man durch eine geeignete Einstellung der dichtmachen eines mikroporösen Kunststoffblattes Zusammendrückung der Schicht während des Preßdurch Mischung der Ausgangsstoffe, Aufschichtung Vorganges regeln. Die Zusammendrückung kann z. B. der erhaltenen Kunstharzkörner und Zusammen- zwischen 4:1 und 2:1 liegen, wobei die Durchlässigpressung der erhaltenen Schicht von Kunstharzkörnern keit 'zunimmt, wenn man die Zusammendrückung zwischen zwei Bahnen von Fasermaterial unter Wärme- 30 kleiner wählt. Die Durchlässigkeit für Luft liegt bei zufuhr, bis die Kunstharzkörner zu einem Blatt zu- einem Druckunterschied von 63,5 cm Wassersäule sammensintern. zwischen 0,9 und 6 m3 pro Minute und pro m2.
    Ein -Verfahren der obenerwähnten Art-ist an sich " Die Erfindung" Wird an' Hand der-"nachstehenden bekannt. Die durch Anwendung dieses Verfahrens Beispiele näher erläutert,-erzielten Kunststoff blätter weisen eine sehr hohe 35 ... ■
    Durchlässigkeit für Gase, wie z. B. Luft und Wasser- ' . I1
    dampf, auf. Bei Anwendung für Bekleidungs- und Beispiel 1
    Stoffausrüstungszwecke erhöht diese Eigenschaft den
    Komfort, weil Luft- und Wasserdampfeinschlüsse Es wird ein trockenes Gemisch mit der nachstehen-
    zwischen dem Kunststoff blatt und dem Körper des 4° den Zusammensetzung in Gewichtsteilen hergestellt:
    Gebrauchers vermieden werden. Wenn erwünscht, kann :- -
    man auf eine der Bahnen von Fasermaterial ein Kopolymer von 97% Vinylchlorid und
    Haftmittel auftragen, so daß das gebildete Kunststoff- ' ■ - 3 °/0 Vinylazetat 100
    blatt an dieser Bahn haften bleibt und ein geschichtetes N-Oktyl-N-dekyladipat 52
    Produkt erhalten wird. 45 N-Oktyl-N-dekylphthalat 22
    Esistauchberei^einVerfahren^bekanntgeworden, ' ^- Mönomefer Weichmacher des Epoxybei dem zum Herstellen einer durchlassigen Membran ester-Tvos 6
    die Ausgangsstoffe, in diesem Falle ein suspendiertes . ^ '.'"'."
    Metallpulver und ein suspendiertes Bindemittel mit- Barium-Kadmium-Zink-Komplex 2
    einander vermischt und nach Bildung eines Blattes 50 · Pigment Λ.,,,.........,.,...... 2
    dieses zusammengesintert wird, wobei als Bindemittel - Wasserabstoßendes Mittel mit 50 °/0 ak-Fluorkohlenwasserstdffe unter den Ausgangsstoff ver- ■ ' tiven Silikonen und 50% Lösungs-
    teilt werden. mittel 3
    -Im Gegensatz zu den üblichen nichtporösen-Kunst- - -■· -
    stoffblättern, die im allgemeinen gut wasserdicht sind, 55. Die Mischung erfolgt in einer schnell drehenden läßt die Wasserdichtigkeit der nach -dem obener- Rühreinrichtung'und wird fortgesetzt, bis der Weichwähnten bekannten Verfahren hergestellten mikro- macher praktisch vollständig in die-Harzkörner hineinporösen Kunststoffblätter viel zu wünschen übrig. gearbeitet ist, die .aktiven Silikonen werden dabei vom Man hat bereits versucht, diesen Nachteil dadurch zu Weichmacher mitgeführt, während das Lösungsmittel beheben, daß auf das Kunststoffblatt eine wasser- 6c durch die entwickelte Wärme verdampft. Aus den abstoßende Schicht aufgebracht wird. Diese Schicht präparierten Harzkörnern wird in der oben beverschleißt jedoch schnell bei der Verwendung, so daß schriebenen Weise durch Sintern ein mikroporöses die Wasserdichtigkeit verlorengeht. Blatt gebildet.
    Die Erfindung hat den Zweck, ein verbessertes Das hergestellte mikroporöse Kunststoff blatt hat
    Verfahren zu schaffen, mit dem Kunststoffblätter 65 auf flüssiges Wasser eine abstoßende Wirkung, aber erhalten werden, die neben einer sehr guten Durch- für Wasserdampf eine Durchlässigkeit von 14~g/dm2 lässigkeit für Gase gleichzeitig eine dauerhafte Wasser- in 24 Stunden bei einer Temperatur von 380C und dichtung aufweisen. einer relativen Feuchtigkeit von 95%; die Durch-
DE19641504008 1964-05-15 1964-05-15 Verfahren zum Wasserdichtmachen eines mikroporösen Kunststoffblattes Expired DE1504008C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6404902A NL6404902A (de) 1964-05-04 1964-05-04
DEB0076785 1964-05-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1504008A1 DE1504008A1 (de) 1970-02-05
DE1504008B2 DE1504008B2 (de) 1972-08-24
DE1504008C true DE1504008C (de) 1973-03-29

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