DE1434029B - Wand aus mindestens einem Rahmen und am Rahmen gehaltenen Wandfullungen - Google Patents
Wand aus mindestens einem Rahmen und am Rahmen gehaltenen WandfullungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wand aus mindestens einem aus Profilstäben mit im wesentlichen U-Querschnitt
gebildeten Rahmen und aus am Rahmen gehaltenen Wandfüllungen.
Es ist bekannt, Traggerippe für Wandtafeln in der Weise herzustellen, daß aus Holz, Stahl, Beton oder
anderen Baustoffen bestehende geschlossene Rahmen in Quadrat- oder Rechteckform meist von Geschoßhöhe
gebildet werden, die vorzugsweise auf den beiden Ansichtsseiten mit Wandschalen bekleidet sind
und — wenn nötig — auch Einbauten von anderen Bauteilen, wie z. B. Fenster, enthalten. Es ist ferner
bekannt, mehrere solcher Traggerippe statisch sicher miteinander zu verbinden und nebeneinander aufzustellen,
so daß eine längere Wandfläche entsteht.
Diese Art von Traggerippe in Form allseitig geschlossener Rahmen weist jedoch Nachteile auf. Abgesehen
vom hohen Materialverbrauch und damit vom großen Gewicht, muß bei Montage eines Traggerippes
bekannter Art der Untergrund vollkommen eben sein, weil sonst der untere waagerechte Teil des
geschlossenen Rahmens nicht in seiner ganzen Länge plan aufliegt. In diesem Falle müssen während des
Montagevorganges zeitraubendes Nacharbeiten des Untergrundes oder aber Paßungenauigkeit bei den
Anschlußpunkten an benachbarte Traggerippe vielleicht sogar Verformungen des ganzen Traggerippes
in Kauf genommen werden.
Bei Türeinbäu,ten in Traggerippen der bisher bekannten
Art sitzt die Türschwelle auf dem unteren waagerechten Rahmenschenkel. Dementsprechend
muß die Stärke des Unterbodens erhöht werden, was nicht nur zusätzliche Kosten verursacht, sondern auch
die lichte Raumhöhe vermindert.
Ferner ist es bei einem Traggerippe aus einem allseitig geschlossenen Rahmen schwierig, Türrahmen
oder Fensterrahmen auf einfache Weise einzufügen und ohne aufwendige Hilfsmittel fest mit dem Rahmen
so zu verbinden, daß die Befestigung äußerlich nicht sichtbar ist und davon unabhängig ist, in welchem
Zeitpunkt des Zusammenbaues die beidseitigen Wandschalen aufgebracht werden. .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wand aus mindestens einem Rahmen zu schaffen, die die geschilderten
Nachteile nicht aufweist.
Die Erfindung betrifft also eine Wand, bestehend aus mindestens einem aus Profilstäben mit im wesentlichen
U-Querschnitt gebildeten Rahmen und aus am Rahmen gehaltenen Wandfüllungen, und das Neue
der Erfindung besteht idarinj daß der Rahmen an der
Unterseite offen ist und daß die Wandfüllungen mit
' ihren. Rändern in den von den Profilstäben des Rahmens
gebildeten Hohlraum eingreifen.
In diesen an der Unterseite offenen Rahmen könnon Türrahmen, Fensterrahmen, andere Bauteile der
Wand in einfacher Weise eingebaut werden, indem sie einfach in den unten offenen Rahmen eingeschoben
werden. Dabei ist es möglich, den einzuschiebenden Bauteil paßgenau zu arbeiten und von außen unsichtbar
fest mit dem Rahmen, beispielsweise durch Schrauben od. dgl., zu verbinden. Weiter ist es ohne
Bedeutung, ob der Einbau von Bauteilen in den Rahman vor oder nach Ausbildung der beidseitigen Wandschalen geschieht, was bei einer serienmäßigen Her-
stellung von Wandtafeln wichtig ist.
Bei der Montage steht der Rahmen gemäß der Erfindung mit seinen beiden senkrechten Rahmenschenkeln
auf der Unterlage auf. Es handelt sich also um kleinflächige Auflagepunkte, bei denen Unebenheiten
des Untergrundes rasch und einfach ausgeglichen werden können, was für eine zügige und paßgenaue
Montage von Bedeutung ist.
Bei Türeinbauten in den Rahmen^, gemäß der Erfindung
kann die Türschwelle, weil der Rahmen unten offen ist und somit keinen unteren waagerechten
Rahmenschenkel enthält, so weit nach unten gesetzt v/erden, daß sie mit der Oberkante des Unterbodens
bündig ist. Der Unterboden braucht also nicht stärker ausgeführt werden, als es aus konstruktiven Gründen
der Schalldämmung und des Bodenbelags nötig ist. Wenn eine Wand aus, ,-.mehreren nebeneinander
und/oder übereinander angeordneten Rahmen gebildet werden soll, so werden die einzelnen Rahmen
beispielsweise durch Schweißen, Schrauben oder andere Mittel miteinander verbunden.
Claims (2)
- Patentansprüche:.1. Wand, bestehend aus mindestens einem aus Profilstäben mit im wesentlichen U-Querschnitt gebildeten Rahmen und aus am Rahmen gehaltenen Wandfüllungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen an der Unterseite offen ist und daß die Wandfüllungen mit ihren Rändern in den von den Profilstäben des Rahmens gebildeten Hohlraum eingreifen.
- 2. Wand nach Anspruch Γ mit mehreren nebeneinander und/oder übereinander angeordneten Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen miteinander verbunden sind, z. B. durch Schweißung,:durch Schrauben od. dgl.
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