[go: up one dir, main page]

DE1391658U - - Google Patents

Info

Publication number
DE1391658U
DE1391658U DENDAT1391658D DE1391658DU DE1391658U DE 1391658 U DE1391658 U DE 1391658U DE NDAT1391658 D DENDAT1391658 D DE NDAT1391658D DE 1391658D U DE1391658D U DE 1391658DU DE 1391658 U DE1391658 U DE 1391658U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joke
game
housing
soherzspiel
cardboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT1391658D
Other languages
English (en)
Publication of DE1391658U publication Critical patent/DE1391658U/de
Active legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Scherzspiel.
  • Beschreibung : Gegenstand der Erfindung Ist ein Soherzsplel, das zur Unterhaltung und Belustigung von Erwachsenen und Kindern bestimmtundgeeignetist.
    Gemäss der Erfindung ist unter einer durchsichtigen, rei-
    bungselektrisoh erregbaren Scheibe z. B. einer solchen aus
    Glas, eine Anzahl kleiner, leichter Körper aus Zelleto : f : t oder
    einem Zellulosederivat oder einem sonstigen Werkstoff (Hartgummi, Kork u. a. m.) mit ungefähr gleichen elektrischen Eigenschaften, auf einer Unterlage angeordnet, die sich in einigem Abstand von der durchsichtigen Scheibe befindet. Vorzugweise ist die Anordnung so getroffen, dass die kleinen Zellstoffkörper in einen Gehäuse enthalten sind, dessen Deckplatte durch die Glasscheibe gebildet ist.
  • Wird die Glasscheibe durch Reiben elektrisch erregt, so zieht sie die darunter liegenden Zellstoffkörperchen an mit der Wirkung, dass diese auf ihrer Unterlage sich aufrichten und an die Glasscheibe heranhüpfen. Dadurch wird eine überraschende, eindrucksvolle Soherzwirkung hervorgerufen. Wer mit den elektrischen Vorgängen nicht vertraut ist, wird in den Glauben versetzt, anstelle der Zellstoffkörperchen seien kleine Lebewesen vorhanden.
  • Das Modell veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung der Erfindung in Gestalt eines gehäuseförmigen Scherzspieles.
  • Das Gehäuse besteht aus einer durch eine Pappesoheibe gebildeten Bodenplatte, einer darüberliegenden zweiten Pappesoheibe, die an ihrer Oberseite in der Mitte eine Vertiefung aufweist, ferner aus einer Glasscheibe, die sich in einigem Abstand über der oberen Pappesoheibe befindet und den oberen Gehäuseabschluss darstellt, weiterhin aus einer ringförmigen Metallfassung, in welcher die beiden Pappescheiben und die Glasscheibe gelagert sind. Durch eine ringförmige, an dem Metallring innen anliegende Einlage ist die obere Pappescheibe gegen
    die Glasscheibe abgestutzt. Ebenso ist zwischen den beiden Pap-
    pes3ceiben eine Abstützungseinlage vorhanden.
    In der Umfangsflaohe des Metallringes ist ein Ausschnitt
    angebracht, der zwischen den beiden Pappeaoheiben liegt. Die-
    ser Ausschnitt dient zum Einsetzen einea Fappestüokes, welches
    ein Mittel zum Reiben der Glasscheibe bildet und aus zwei Teil-
    len besteht, die zur einen Hälfte dicht aneinanderliegen und
    mittels einer Oese festverbunden sind, zur anderen Hälfte aus-
    einander gebogen sind.
    Im Innern des Gehäuses befindet sich eine Anzahl kleiner,
    leichter Soherzktirper, die aus Vulkanfiber bestehend, flach und schmal gestaltet sind. Die obere Pappescheibe dient als Auflagefläche für diese Körperchen, die ausser Spielgebrauch auf der Pappesoheibe flach aufliegen.
  • Bei Spielbeginn werden die Vulkanfiber-Körperchen durch Klopfen an dem Gehäuse in die mittlere Vertiefung der unter der Glasscheibe liegenden Pappesoheibe befördert (hineinge-
    spielt). Nun erfasst man das als Reibmitte) bestimmte, zwei-
    teilige Pappestüok an der die Verbindungsöae aufweisenden Stel-
    le und setzt es mit seinen auseinander gehenden Teilen auf die
    Glasscheibe des Gehäuses au. Durch Reiben der Glasscheibe mit-
    tels des angedrückten Pappestückes wird das Glas elektrisch erregt. Zufolge der elektrischen Anziehung richten sich nun die Vulkanfiber-Körperchen auf und bleiben zum Teil in aufgerichteter Stellung auf der Pappescheibe stehen, während sie zum andern, grösseren Teil an die Glasscheibe höpfen, um sich an deren Unterseite in lotrechter oder wagreohter Stellung anzulagern. So entsteht eino überraschende Soherzwirkung, die umso eindrucksvoller ist, als nach dem Reiben der Glasfläche
    die T lkanfibex-Körperohen hre Lage sprunghaft ändern, um in
    lotrechter Stellung bald an die eine, bald an eine andere Stelle Üer Glasscheibe zu hüpfen.
  • Die mit den elektrischen Materialeigensohaften nicht vertrauten Personen, insbesondere Kinder, erhalten auf den ersten Blick den Eindruok, 1n dem Gehäuse seien kleine Lebewesem eingeschlossen. In der Regel wird die ganze Erscheinung zunächst rätselhaft wirken. Bei der Bezeichnung des Soherzspieles als
    "Flohzirkus" wird der Beschauer zunächst geneigt sein, die
    Zellstoffkörperohen für Flöhe zu halten.
    Wenn die elektrische Erregung (infolge zunehmender Abwan-
    derung der Jonen) allmählich naohlässt, so fallen die auf der
    Pappesoheibe aufreohtstehenden Körperohen um, und die an der
    Glasscheibe angelasgerten Körperchen fallen auf die Pappescheibe herab. Insoweit diese Wirkung nicht von selbst eintritt, kann sie durch Klopfen an dem Gehäuse oder durch sonstiges Erschüttern des Gehäuses herbeigeführt werden. Das Spiel Ist dann ttir erneute Betätigung bereit.
  • Das zum Reiben der Glasscheibe dienende Pappestück@ steckt ausser Spielgebrauch zwischen den beiden Pappesoheiben, wobei es durch den schlitz des Metallringes greift und so weit eintreten kann, bis die Oese an den Begrenzungskanten des Schlit@@@@ ansteht. Durch die auseinander strebenden Teile des Pappestückes wird dieses zwischen den beiden Pappeaoheiben verspreizt und in eingeschobener Lage gehalten. Bei Ingebrauchnahme kann das Pappestüok ohne weiteres herausgezogen werden.

Claims (1)

  1. Sohutzansprtiohe : 1. Scherzspiel, dadurch gekennzeichnet, dass unter einer durchsichtigen, reibungselektrisoh erregbaren Scheibe oder Platte eine AnMzahl. kleiner, leichter Körper, die aus Zell-
    stoff, einem Zellulosederivat, einem daraus hergestellten Werkstoff oder einem andern Werkstoff mit annähernd gleichen elektrischen Eigenschaften bestehen, auf einer Uhterlaga mit Abstand angeordnet sind.
    2. Soherzspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperchen in einem Gehäuse enthalten sind, dessen Deckfläche durch die durchsichtige, reibungselektrisch erregbare Scheibe z. B. eine Glasscheibe gebildet ist.
    3. Scherzspiel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, das der Gehäuse boden aus zwei, m it Absta@d übereinander liegenden Scheiben besteht, von welchen die obere zur Auflagerung der Scherzkörperchen dient.
    4. Scherzspiel nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Scheibe des Gehäusebodens mit einer oder mehreren Vertiefungen z. B. mit einer mittleren Vertiefung mm Aufnahme der Soherzkcörperohen versehen ist.
    5 Soherzspiel nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass Im Umfangs des Spielgehäuses ein zwischen den beiden Scheiben des Gehäusebodens liegender Schlitz angebracht ist zum Einstecken eines Reibmittels für die durchsichtige Deckscheibe des Gehäuses.
    6. Schere spiel nach Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibmittel aus zwei flachen Teilern besteht, die teils fest zusammengefügt, teils auseinandergebogen sind.
    7., Scherzspiel nach Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, das das Reibmittel aus Pappeteilen besteht.
    8. Soherzspiel nach Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Scheiben des Gehäusebodens oder eine dieser Scheiben aus Pappe bestehen.
    9. Soherzspiel nach Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Soherzkörperohen aus Vulkanfiber bestehen.
    10. Scherzspiel nach Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherzkörperchen flach und schmal gestaltet sind.
    11. Die in der Beschreibung angegebenen Merkmale.
    12. Die durch das Modell dargestellte Ausführung.
DENDAT1391658D Active DE1391658U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1391658U true DE1391658U (de)

Family

ID=703288

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1391658D Active DE1391658U (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1391658U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1391658U (de)
DE202021000465U1 (de) Spielgerät zum Malen
DE470475C (de) Spielzeug mit drehbarer Scheibe
DE582948C (de) Gesellschaftsspiel
DE326676C (de) Legespiel
AT88990B (de) Geduldspielzeug.
DE3620694C2 (de)
DE443501C (de) Geduld- und Geschicklichkeitspiel nach Art eines Angelspiels
DE1792560U (de) Tellerkreisel.
DE707731C (de) Fangspiel
AT134308B (de) Markiervorrichtung für Spiele.
DE880642C (de) Vorrichtung zur Verhuetung des Umkippens von Nachtgeschirren
DE7507292U (de) Gesellschaftsspiel mit Steckspielsteinen
AT137198B (de) Gesellschaftsspiel.
DE416275C (de) Gedulds-, Geschicklichkeits- und Vexierspiel
DE1809874U (de) Tischkegelspiel.
DE3732518A1 (de) Brettspiel carrom
DE1628442U (de) Spielkreisel.
DE1879072U (de) Gesellschaftsspielgeraet.
DE7414683U (de) Würfelspiel
DE1653343U (de) Auge fuer spielzeuge oder spielzeugfiguren.
DE7502655U (de) Schleuderspiel
CH288764A (de) Spielkartenmischer.
DE7813600U1 (de) Spielgeraet
DE7302496U (de) Gesellschaftsspiel für zwei Personen