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DE1230761B - Vorrichtung zum Formen von Hemdkragen - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Hemdkragen

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Publication number
DE1230761B
DE1230761B DEB40407A DEB0040407A DE1230761B DE 1230761 B DE1230761 B DE 1230761B DE B40407 A DEB40407 A DE B40407A DE B0040407 A DEB0040407 A DE B0040407A DE 1230761 B DE1230761 B DE 1230761B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
shirt
fittings
molding
lateral
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40407A
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Joseph Rieck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BISHOP DAVID FREEMAN Co
Original Assignee
BISHOP DAVID FREEMAN Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE548248D priority Critical patent/BE548248A/fr
Priority to US413245A priority patent/US2768774A/en
Priority to GB5713/55A priority patent/GB765410A/en
Application filed by BISHOP DAVID FREEMAN Co filed Critical BISHOP DAVID FREEMAN Co
Priority to DEB40407A priority patent/DE1230761B/de
Publication of DE1230761B publication Critical patent/DE1230761B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/22Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing collars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F89/00Apparatus for folding textile articles with or without stapling
    • D06F89/02Apparatus for folding textile articles with or without stapling of textile articles to be worn, e.g. shirts
    • D06F89/023Apparatus for folding textile articles with or without stapling of textile articles to be worn, e.g. shirts of shirts
    • D06F89/026Details, e.g. collar holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Formen von Hemdkragen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen von Kragen bei Faltmaschinen für Hemden mit angearbeitetem Kragen, bei der das zu faltende Hemd mit der Kragenöffnung nach unten auf ein in der Faltplattenebene angeordnetes Kragenformaggregat aufgelegt wird, bei der das Kragenformaggregat aus drei Formstücken besteht, die an verschiedenen Abschnitten des Halsbundes angreifen und durch eine Betätigungseinrichtung relativ zueinander bewegbar sind, um die Formstücke auseinanderzuspreizen bzw. zusammenzuziehen, wie sie beispielsweise zum Formen von weichen Umlegkragen bei Herrensportheinden Anwendung finden kann.
  • Es sind bereits Kragenforrnmaschinen dieser Art bekannt, bei welchen die dem Halsbund zugewandten Außenseiten der Formstücke entweder senkrecht verlaufen oder von ihrem freien Ende aus nach außen und unten geneigt sind, so daß der Kragen beim Aufspreizen der Formstücke von dem Formaggregat leicht abrutscht. Mit diesen bekannten Maschinen können deshalb die Kragen nicht im gewünschten Maß glatt ausgeformt werden, und der Rückenteil des Hemdes ist in der Nähe des Kragenbundes meist faltig oder verzogen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kragenformvorrichtung zu schaffen, bei der ein Verziehen oder Faltigwerden des Kragens bzw. des Rückenteils vermieden wird, mit der auch Hemden von sehr unterschiedlicher Kragengröße bearbeitet werden können, und bei der sich Kragen und Forinstücke leicht aneinander anpassen lassen.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art weisen zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß die seitlichen Kragenformstücke auf ihrer dem Halsbund zugekehrten Außenseite von ihrem freien, dem inneren des Hemdes zugekehrten Ende aus nach innen unten einfallende Schrägflächen im Bereich der seitlichen Kragenteile auf, und das vordere Formstück zum Einleiten des Gleitens des Halsbundes des Hemdes weist eine schräg in Richtung der Kragentrennlinie vorspringende Gleitnase im Bereich der Trennlinie des Kragens auf.
  • Vorzugsweise ist dabei die schräge Gleitnase am vorderen Formstück als schmaler Steg mit abgerundeter Kante ausgebildet.
  • Dabei kann die antriebsmäßige Verbindung zwischen dem vorderen Formstück und der Betätigungseinrichtung der Formstücke lösbar sein, so daß das vordere Formstück nach Lösen der Verbindung mit dem Betätigungsgestänge in einer wählbaren Stellung feststellbar ist, wie dies an sich bereits in anderem Zusammenhang bei einer andersgearteten Kragenformvorrichtung vorgeschlagen wurde.
  • Schließlich können die Formstücke noch an ihrer freien, dem Hemdenrückenteil zugekehrten Seite in an sich bekannter Weise mit einem über die Schrägflächen nach außen vorspringenden Begrenzungsrand versehen sein.
  • Wird bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Hemd eingebracht und das Kragenformaggregat dann aufgespreizt, so kann die Innenseite des Kragenbundes in der Nähe des Kragenknopfes auf der geneigten Gleitnase entlanggleiten, bis der Kragenbund an dem Begrenzungsrand angreift, wodurch verhindert wird, daß der Kragenbund von diesem Formstück heruntergleitet. Dadurch wird vermieden, daß sich das Formaggregat nicht zu weit in den Hauptteil des Hemdes hineinerstreckt und eine Faltenbildung sowie ein Verziehen des Hemdes in der Umgebung des Kragens hervorruft. Im gleichen Sinne dient die Neigung der Außenfläche der Formstücke dazu, die Gefahr zu vermeiden, daß die seitlichen Teile des Kragenbundes von dem Forinaggregat heruntergleiten, wenn das Aggregat aufgespreizt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert, F i g. 1 zeigt eine Hemdenfaltmaschine mit einer erfindungsgemäßen Kragenformvorrichtung; F i g. 2 zeigt eine Kragenformvorrichtung im Grundriß, und zwar bei eingezogenen Formstücken; F i g. 3 zeigt die Kragenfornivorrichtung im aufgespreizten Zustand; F i g. 4 zeigt die Seitenansicht eines Kragenformaggregates nach Fig. 2 mit aufgelegtem Hemdkragen; F i g. 5 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht mit aufgespreizten Formstücken; F i g. 6 und 7 zeigen die Vorrichtung von unten; F i g. 8 und 9 zeigen die Formstäcke in Vorderansicht und zwar im zusammengezogenen bzw. aufgespreizten Zustand; F i g. 10 zeigt den Grundriß einer weiteren Ausführungsfonn eines erfindungsgemäßen Kragenformaggregates; Fig. 11 zeigt dieses Kragenformaggregat nach F i g. 10 von unten-5 - F i g. 12 und 13 zeigen die lösbare Verbindung zwischen dem vorderen Kragenformstück und der Betätigungseinrichtuni.
  • Gemäß F i g. 1 ist eine erfindungsgemäß ausgebildete Kragenformvorrichtung 10 in einem Falttisch 11 eingebaut. Dieser Tisch besteht im vorliegenden Fall aus einer Tischplatte 12, deren Oberseite 13 in Richtung auf die die Hemden faltende Person nach unten geneigt ist, sowie einer senkrechten in der Höhe verstellbaren Unterstützung 14, die an einem Sockel 15 befestigt ist. Aus dem Sockel 15 ragt nach vorn ein Pedal 16 heraus, das über eine Stange 17 mit der innerhalb der Platte 12 angeordneten Kragenformvorrichtung 10 verbunden ist, um das Zusammenziehen und/oder Aufspreizen des Kragenformaggregates zu bewirken. Die Kragenformvorrichtung 10 ist in der geneigten Tischfläche 13 innerhalb einer Öffnung 18 etwas versenkt eingebaut.
  • In F i g. 4 ist gezeigt, wie z. B. ein Sporthemd 19 mit weichem Umlegkragen 19 a, der längs des Halsbundes 119 c am Hemdrücken 19 b angenäht ist, in das Formaggregat eingelegt wird.
  • Die Kragenformvorrichtung 10 ist auf einer Grundplatte 21 angebracht, die an der Unterseite der Tischplatte 13 derart befestigt ist, daß sie sich mit der Tischöffnung 18 deckt. Auf der Grundplatte 21 ist das aufspreizbare und zusamrnen iehbare Kragenformaggregat 22 befestigt, das ein mittleres Formstück 22 a und zwei seitliche Formstücke 22 b und 22 c umfaßt. Die Formstücke 22 a, 22 b und 22 c sind vorzugsweise aus Metall hergestellt und besitzen eine hohe Wärmeleitfähigkeit.
  • Das mittlere Formstück 22 a ist an der Grundplatte 21 mittels Schrauben 23 befestigt. An gegenüberliegenden Seiten des mittleren Formstückes 22 a sind Aussparungen 24 zur Aufnahme eines entsprechend ausgebildeten Abschnittes 30 des jeweils benachbarten seitlichen Formstückes 22b bzw. 22c in deren eingezogenen Stellung vorgesehen. Gemäß F i g. 3 ist die freiliegende Rückenfläche 25' des rückwärtigen Teils 25 des mittleren Formstückes 22 a von der Grundplatte 21 aus unter einem Winkel von etwa 80' nach vorn und nach oben geneigt, was auch aus F i g. 4 und 5 ersichtlich ist. Diese Neigung der Rückenfläche 25' kann jedoch je nach der Ausführung des Kragens 19 a größer oder kleiner als 80' seine Im vorliegenden Fall wurde ein Neigungswinkel von 80' gewählt, da er als für die meisten Hemden dieser Art geeignet erscheint. Der vordere Teil 26 des mittleren Formstücks 22a erstreckt sich dagegen im wesentlichen rechtwinklig von der Grundplatte 21 aus und ist mit einer nach vorn ragenden Nase 26' versehen, deren oberer Steg 27 von dem der Grundplatte 21 benachbarten vorderen Ende aus nach oben und nach hinten unter einem Winkel A von etwa 20' geneigt ist (F i g. 5). An den Steg 27 legt sich der vordere Teil des Halsbundes an, wenn das Hemd zum Falten der Vorderseite nach unten auf die Tischfläche 13 und auf dem Kragen 19 a in die Öff- nung 18 gelegt wird. Gemäß F i g. 4 berührt dann der vordere Teil des Halsbundes 19 c den Steg 27 der Nase 26' an einem zwischen deren Enden liegenden Punkt, wobei'ein erheblicher Teil des Kragenformaggregates durch die Kragenöffnung hindurch in den Hauptteil des Hemdes hineinragt. Wenn das Kragenformaggregat 22 aufgespreizt wird, d. h., wenn das Pedal 16 freigegeben wird und die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c ihre aufgespreizte Stellung gegenüber dem mittleren Formstück 22 a einnehmen (F i g. 3), gleitet der den Steg berührende vordere Teil des Halsbundes 19 c selbsttätig auf dem Steg 27 der Nase 26 nach oben, bis der Halsbund an einem Begrenzungsrand 28 angreift, der an der Oberkante des vorderen Abschnitts 26 des mittleren Formstückes 22a ausgebildet ist. Dieser Begrenzungsrand 28 ragt teilweise in die freiliegenden seitlichen Ab- schnitte der seitlichen Formstücke 22 b bzw. 22 c hinein. Wenn das Kragenformaggregat 22 innerhalb der Halsöffnung des Hemdes aufgespreizt wird, gleitet somit der vordere Teil des Kragens längs des oberen vorderen Abschnitts des Kragenformaggregates 22 nach oben, so daß keine Gefahr besteht, daß der Hemdrücken 19 b faltig wird.
  • Die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c sind einander ähnlich bzw. spiegelbildlich ausgebildet, und ihre einander gegenüberliegenden Innenflächen 30 sind so geformt, daß sie im wesentlichen zu der Umrißform der Aussparungen 24 in den beiden Seitenflächen des mittleren Formstückes 22a passen. Wenn die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c in Richtung auf das mittlere Formstück 22a eingefahren sind, liegt somit die freiliegende Außenfläche jedes der seitlichen Formstücke 22b und 22c auf gleicher Höhe mit der benachbarten freiliegenden Fläche des Vorderabschnittes 26 des mittleren Formstückes 22a, wodurch es leichter wird, den Kragen 19 a auf das Kragenformaggregat 22 aufzubringen bzw. ihn von dem Aggregat abzunehmen. An der Rückenseite 22 b' bzw. 22c' jedes der beiden seitlichen Formstücke 22 b bzw. 22 c, die jeweils in der gleichen Weise geneigt ist wie die Rückseite25' des mittleren Formstückes 22a, ist eine dünne, langgestreckte flache Zunge 29 befestigt, die sich in Richtun auf das andere seitliche Formstück erstreckt und so ausgebildet ist, daß ihr freies Ende zwischen der geneigten Rückfläche 25' des mittleren Formstückes 22 a und einer Abdeckung 29' liegt, die am rückwärtigen Teil 25 des mittleren Formstückes 22a angebracht ist. Die Zunge 29 kann aus dem Raum hinter dem Abdekkungsteil 29' herausgleiten, wenn das seitliche Formstück von dem mittleren Formstück 22 a wegbewegt wird, um so eine ununterbrochene Rückenfläche zu bilden. An diese ununterbrochene Rückenfläche legt sich der hintere Teil des Kragens 19 a an, so daß sich in dem Kragen keine Beulen bilden können. An der Oberseite des mittleren Formstückes 22a ist eine flache Platte 31 von im wesentlichen dreieckiger Form befestigt (F i g. 2 und 3), und diese Platte entspricht hinsichtlich ihrer Form der Gestalt der Oberseite des Kragenformaggregates, wenn letzteres zusanimengezogen ist. Die Platte 31 bildet eine glatte Fläche, auf der ein Stück -des Hemdrückens 19b ruhen kann, wenn der Kragen 19a um das Formag eaat herumgelegt wird.
  • "gr c Die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c sowie das mittlere Formstück 22a sind mit Heizeinrichtungen versehen. Beispielsweise besitzt jedes seitliche Formstück 22 b bzw. 22 c eine Bohrung 32, in der ein elektrisches Heizelement 33 (F i g. 4 und 7) angeordnet ist. Eine ähnliche Bohrung ist in dem mittleren Formstück 22 a ausgebildet, um gemäß F i g. 4 und 7 ein Heizelement 33' aufzunehmen. Die Heizelemente 33 und 33' sind durch Leitungen 33 a mit einer elektrischen Stromquelle verbunden.
  • Durch die erwärmten Forinstücke wird ein besseres Formen und Glätten des Kragens gewährleistet. Jedes seitliche Formstück 22 b und 22 c besitzt einen nach unten ragenden Bolzen 34 bzw. 35, der sich je- weils durch einen der langgestreckten Schlitze 36 und 37 in der Grundplatte 21 erstreckt. An den Bolzen 34 bzw. 35 greift jeweils ein gegabeltes Ende eines Armes 38 a bzw. 40 a eines von zwei Winkelhebeln 38 und 40 an, welch letztere bei 41 bzw. 42 an der Unterseite der Grundplatte 21 angelenkt sind (F i g. 6 und 7). Die anderen Arme 38 b und 40 b der Winkelhebel 38 und 40 sind ebenfalls an ihren Enden gegabelt, so daß sie einen gemeinsamen Bolzen 43 umfassen können, der nach unten ragend an einer Schiene 44 angebracht ist, welcher an der Unterseite der Platte 21 gleitend beweglich geführt ist (F i g. 5). Die Schiene 44 kann nur geradlinige Bewegungen ausführen, da sie durch die Führungen 45 und 46 geführt wird, die mittels Schrauben an der Unterseite der Platte 21 befestigt sind. Gemäß F i g. 6 und 7 ist die Führung 45 rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Schiene 44 angeordnet, und in jedem ihrer seitlichen Abschnitte ist je ein langgestreckter Schlitz 47 vorgesehen; diese Schlitze 47 decken sich jeweils mit den Schlitzen 36 bzw. 37 in der Grundplatte 21. Die Schlitze 47 ermöglichen es den Bolzen 34 und 35 sowie den Heizelementen 33 für die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c, nach unten bis zur Unterseite der Grundplatte 21 vorzustehen. Ein Ende der Schiene 44, nämlich das in F i g. 4 und 5 sichtbare rechte Ende, trägt einen nach unten ragenden Fortsatz 48, dessen unteres Ende an einer Betätigungsstange 50 angelenkt ist (F i g. 4 bis 7). Die Stange 50 erstreckt sich durch einen nach unten vorspringenden gegabelten Abschnitt 46' der Führung 46 und ist über den größten Teil ihrer Länge von einer Schraubenfeder51 umgeben, die ständig unter Druck steht und sich zwischen einer Beilegscheibe 52, die auf das eine Ende der Stange lose aufgesteckt ist und an einer Seite des gegabelten Fortsatzes 46' der Führung 46 anliegt, und einer auf das andere Ende der Stange aufgeschraubten Mutter 53 abstützt. Die Feder 51 ist normalerweise bestrebt, die Stange 50 gemäß F i g. 4 und 5 nach links zu verschieben. Das mit Gewinde versehene Ende der Stange ist an einem Hebel 54 angelenkt, der einen sich nach oben oder in Querrichtung erstreckenden Armabschnitt 55 trägt, welcher seinerseits an seinem freien Ende 56 mit einem Teil der Platte 21 gelenkig verbunden ist. Das linke Ende des Hebels 54 (nicht dargestellt) greift an der Verbindungsstange 17 (F i g. 1) an, die mit dem Betätigungspedal 16 verbunden ist. Im vorliegenden Fall ist vorgesehen, daß die Betätigung der Stange 50 durch die Bedienungsperson auf mechanischem Wege über den Hebel 54, die Stange 17 und das Pedal 16 erfolgt; es sei jedoch bemerkt, daß naturgemäß auch andere geeignete Betätigungsmittel, z. B. pneumatische, hydraulische oder elektrische Kraftbetätigungsmittel vorgesehen sein können. Da die Feder 51 die Stange 50 gemäß F i g. 4 und 5 nach links drückt, wird auch die Schiene 44 in die gleiche Richtung gedrückt, so daß die Winkelhebel 38 und 40 die geradlinige Bewegung der Schiene gleichzeitig auf die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c übertragen, wodurch bewirkt wird, daß sich diese Forinstücke von dem mittleren Formstück 22a weg nach außen bewegen, bis sie die in F i g. 3 gezeigte Stellung erreicht haben.
  • Wenn das Pedal 16 niedergedrückt wird, wird der Hebel 54 entgegen dem Uhrzeigersinn um das freie Ende 56 geschwenkt, und die Stange 50 wird gemäß F i g. 4 und 5 nach rechts bewegt. Eine Bewegung der Stange 50 nach rechts bewirkt, daß sich die Schiene im wesentlichen in der gleichen Richtung verschiebt, so daß sich die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c gleichzeitig auf das mittlere Formstück 22 a zu bewegen, bis sie die in F i g. 2 gezeigte Stellung erreicht haben. In diesem Zustand ist das Kragenformag-regat 22 vollständig zusammengezogen, so daß man den Kragen 19 a leicht auf das Aggregat aufbringen bzw. ihn von dem Aggregat abnehmen kann. Wenn das Pedal 16 freigegeben wird, nimmt der Kragenbund 19c selbsttätig die richtige Lage gegenüber dem Umfang des Kragenfonnaggregates ein, wie es weiter oben bereits erläutert worden ist.
  • In F i g. 8 und 9 ist gezeigt, wie die Außenseiten F der seitlichen Formstücke 22 b und 22 c unter einem Winkel von etwa 12' derart über der Senkrechten geneigt sind, daß die Oberseite dieser seitlichen Formstücke nach außen überhängt. Hierdurch wird gewährleistet, daß der Kragen beim Aufspreizen des Formaggregates nicht mit seinem rückwärtigen Teil von dem Formaggregat abrutscht. Es sei jedoch bemerkt, daß sich dieser überhang der freiliegenden Seitenflächen der seitlichen Formstücke in Richtung auf den vorderen Teil des Kragenformaggregates allmählich verkleinert. Wie bereits erwähnt, bildet der freiliegende Vorderteil 26 des mittleren Formstückes 22 a mit der Grundplatte 21 im wesentlichen einen rechten Winkel. Die gegenseitige Anordnung und die Neigungswinkel der Rücken-, Seiten- und Vorderflächen des Kragenformaggregates sind so gewählt, daß sich das Aggregat der natürlichen Gestalt des Kragens 19 a anpaßt, damit der Kragen beim Aufspreizen des Formaggregates nicht verzogen oder verdrückt wird.
  • F i g. 10 bis 13 zeigen eine abgewandelte Ausbildungsform eines Kragenformaggregates 57, bei dem nicht das ganze mittlere Formstück 58 gegenüber der Grundplatte 21 ortsfest angeordnet ist, wie es bei dem vorstehend beschriebenen Kragenformaggregat 22 der Fall ist, sondern vielmehr einen Vorderabschnitt 58 a aufweist, der sich gleichzeitig mit dem Aufspreizen der seitlichen Formstücke 22 b oder 22c oder unabhängig von dieser Bewegung nach vorn, d. h. in F i g. 10 nach links verschieben läßt. Gegebenenfalls kann der vordere Abschnitt58a gegenüber der Grundfläche 21 feststehen, während die seitlichen Formstücke22b und 22c aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden. Es liegt auf der Hand, daß man die Anordnung dieser Aggregate hinsichtlich ihrer Beweglichkeit und Einstellbarkeit in der gewünschten Weise ändern kann. Das mittlere Formstück 58 umfaßt einen rückwärtigen Abschnitt 58 b, der unmittelbar an der Grundfläche 21 befestigt ist und somit ohne Rücksicht auf die Art und Weise, in der der Vorderabschnitt 58 a eingestellt wird, an Ort und Stelle verbleibt. Die bereits in Verbindung mit dem Kragenformaggregat 22 beschriebene flache Platte 31 ist an dem rückwärtigen Abschnitt 58 b des mittleren Formstückes 58 angebracht. Abgesehen von der Tatsache, daß das mittlere Formstück 58 einen vorderen und einen hinteren Abschnitt umfaßt, ist die Umfangsform des mittleren Formstücks und der seitlichen Formstücke bei den beiden Kragenformen 22 und 57 gleich, so daß sich hier eine nähere Erläuterung erübrigt.
  • # Um eine gleichzeitige Bewegung des Vorderteils 58a des mittleren Forrastückes 58 zu ermöglichen, ist die weiter oben beschriebene langgestreckte Schiene 44 des Formaggregates 22, die an der Unterseite der Grundfläche 21 angeordnet ist, durch eine Schiene 60 größerer Länge (F i g. 11) ersetzt, deren vorderes Ende 60 a mit einem langgestreckten Schlitz 61 versehen ist, der mit der Längsachse der Schiene 60 fluchtet. Die Schiene 60 ist am vorderen und hinteren Ende durch die Führungsstücke 62 und 46 unterstützt. Die Schiene 60 trägt einen nach unten ragenden Bolzen 23, der ähnlich wie der Bolzen 43 bei der Schiene 44 nahe dem hinteren Ende der Schiene 60 angebracht ist, um eine gleichzeitige Bewegung der seitlichen Formstücke 22 b und 22 c über zwei Winkelhebel 38 und 40 zu bewirken, wenn die Schiene 60 in Längsrichtung bewegt wird. Der langgestreckte Schlitz 61 der Schiene nimmt einen nach unten ragenden Gewindestift 63 auf, der an der Unterseite des Vorderteils 58 a des mittleren Formstückes angeordnet ist. Dieser Gewindestift ragt ferner durch einen langgestreckten Schlitz 64 in der Grundfläche 21. Die Länge des Schlitzes 64 begrenzt die Bewegungsstrecke des Vorderteils 58 a. Die Schlitze 61 und 64 fluchten miteinander (F i g. 10, 12 und 13), und der Schlitz 64 ist etwas breiter als der Schlitz 61. Der Schaftabschnitt des Gewindestiftes 63 nimmt ein Zwischenstück 65 auf, das durch eine Flügelmutter 66 in seiner Lage gehalten wird. Das in F i g. 12 und 13 in größerem Maßstab wiedergegebene Zwischenstück 65 ermöglicht es, daß sich der Vorderteil 58 a gleichzeitig mit den seitlichen Formstücken 22 b und 22 c oder unabhängig von letzteren bewegt, je nachdem, welche Seite des Zwischenstückes 65 der Unterseite der Grundfläche 21 zugewandt ist. Auf der einen Seite 65 a des Zwischenstückes ist eine Mittelrippe 67 vorgesehen, die in den Schlitz 61 der Schiene 60 hineinragen kann, wenn das Zwischenstück so angeordnet ist, wie es in F i g. 12 angedeutet ist. Die gegenüberliegende Seite 65 b des Zwischenstückes besitzt zwei parallele Nuten 68 a und 68 b, die durch eine Rippe 70 voneinander getrennt sind; diese Rippe ragt über die Ebene der Fläche 65 b hinaus. Wenn das Zwischenstück so eingebaut ist, wie es in F i g. 13 angedeutet ist, und wenn die Flügelmutter 66 festgezogen ist, ragt die Rippe 70 durch den Schlitz 61 hindurch in den Schlitz 64 hinein, und die Unterseite des Vorderteils 58 a berührt die freiliegende Seite der Grundfläche 21, so daß der Vorderteil 58 a seine Lage nicht verändert, wenn die Schiene 60 hin- und hergeschoben wird, um die seitlichen Formstücke 22 b und 22 c aus- und einzufahren. Gemäß F i g. 13 besitzen die Nuten 68 a und 68 b eine ausreichende Breite und Tiefe, um eine freie Bewegung der Schiene 60 gegenüber dem Zwischenstück 65 zuzulassen, wenn dieses die Stellung nach F i g. 13 einnimmt. Befindet sich das Zwischenstück in der Stellung nach F i g. 12, verwendet man einen Abstandsring 71, der den Schaft des Gewindestiftes 63 umgibt und zwischen der Oberseite der Schiene 60 und der Unterseite des Vorderteils 58 a angeordnet ist. Die Breite des Abstandsstückes 71 ist gemäß F i g. 12-geringer als diejenige des Schlitzes 64 in der Grund fläche 21, jedoch größer als diejenige des Schlitzes 61 in der Schiene 60. Wenn das Zwischenstück 65 die Stellung nach F i g. 12 einnimmt und die Mutter 66 auf dem Gewindestift 63 festgezogen ist, macht der Vorderteil 58 a die Längsbewegung der Schiene 60 mit. Befindet sich das Zwischenstück dagegen in der Stellung nach F i g. 13, läßt man das Abstandsstück 71 weg, damit die Unterseite des Vorderteils 58 a die freiliegende Seite der Grundfläche, 21 berühren kann.
  • Da die Schiene, 60 den Schlitz 61 aufweist, kann die Bedienungsperson die Länge der Bewegungsstrecke des Vorderteils 58 a sowie den Endpunkt variieren, an dem das Kragenformaggregat 57 aus-oder eingefahren wird. Das abgeänderte Kragenformaggregat 57 kann somit für Hemden benutzt werden, die weiche Umlegekragen der verschiedensten Größe und Form besitzen. Da das abgeänderte, Kragenformaggregat einstellbar ist, kann man ferner die Form der Kragenöffnung derart variieren, daß das Hemd im gefalteten Zustand das gewünschte Aussehen erhält.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Formen von Kragen bei Faltmaschinen für Hemden mit angearbeitetem Kragen, bei der das zu faltende Hemd mit der Kragenöffnung nach unten auf ein in der Faltplattenebene angeordnetes Kragenformaggregat aufgelegt wird und bei der das Kragenformaggregat aus drei Formstücken besteht, die an verschiedenen Abschnitten des Halsbundes angreifen und durch eine Betätigungseinrichtung relativ zueinander bewegbar sind, um die Formstücke auseinanderzuspreizen bzw. zusammenzuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Kragenformstücke (22b, 22c) auf ihrer dem Halsbund zugekehrten Außenseite von ihrem freien, dem inneren des Hemdes zugekehrten Ende aus nach innen unten einfallende Schrägflächen (F) im Bereich der seitlichen Kragenteile aufweisen und daß das vordere Formstück (26) zum Einleiten des Gleitens des Halsbundes des Hemdes eine schräg in Richtung der Kragentrennlinie vorspringende Gleitnase (26') ira Bereich der Trennlinie des Kragens aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Gleitnase (26) am vorderen Formstück (26) als schmaler Steg (27) mit abgerundeter Kante ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die antriebsmäßige Verbindung (63, 65, 66) zwischen dem vorderen Formstück (58 a) und der Betätigungseinrichtung (60) der Formstücke (22 b, 22 c) lösbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Formstück (58 a) nach Lösen der Verbindung (63, 65, 66) mit dem Betätigungsgestänge (60) in einer wählbaren Stellung feststellbar ist. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (22 b, 22 c, 26) an ihrer freien, dem Hemdenrückenteil zugekehrten Seite in an sich bekannter Weise mit einem über die Schrägfläche nach außen vorspringenden Begrenzungsrand (28) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 493 676; USA.-Patentschriften Nr. 1148 606, 2 504 934, 1223 575, 2 192 786, 2 172 857.
DEB40407A 1954-03-01 1956-05-26 Vorrichtung zum Formen von Hemdkragen Pending DE1230761B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE548248D BE548248A (de) 1954-03-01
US413245A US2768774A (en) 1954-03-01 1954-03-01 Collar former
GB5713/55A GB765410A (en) 1954-03-01 1955-02-25 Improvements in collar formers for shirt-folding apparatus
DEB40407A DE1230761B (de) 1954-03-01 1956-05-26 Vorrichtung zum Formen von Hemdkragen

Applications Claiming Priority (2)

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