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DE1222659B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von in einem Arbeitsgang in einer Heisspresse gepressten und mindestens einseitig oberflaechen-beschichteten Pressplatten aus mit waerme-haertendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspaenen, Fasern od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von in einem Arbeitsgang in einer Heisspresse gepressten und mindestens einseitig oberflaechen-beschichteten Pressplatten aus mit waerme-haertendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspaenen, Fasern od. dgl.

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Publication number
DE1222659B
DE1222659B DEF35447A DEF0035447A DE1222659B DE 1222659 B DE1222659 B DE 1222659B DE F35447 A DEF35447 A DE F35447A DE F0035447 A DEF0035447 A DE F0035447A DE 1222659 B DE1222659 B DE 1222659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
coating films
foils
coating
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEF35447A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1222659C2 (de
Inventor
Frans Paerels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1222659B publication Critical patent/DE1222659B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1222659C2 publication Critical patent/DE1222659C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/06Making particle boards or fibreboards, with preformed covering layers, the particles or fibres being compressed with the layers to a board in one single pressing operation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 29 j
Deutsche Kl.: 39 a7 - 5/04
Nummer: 1222 659
Aktenzeichen: F 354471 c/39 a7
Anmeldetag: 30. November 1961
Auslegetag: 11. August 1966
Es ist bekannt, in einem einzigen Arbeitsgang durch Komprimieren in einer Heißpresse oberflächenbeschichtete Preßplatten aus mit wärmehärtendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspänen, Fasern od. dgl., zu erzeugen. Die Erfindung bezieht sich nun auf ein solches Verfahren, bei dem mindestens die eine Seite der Platte oberflächenbeschichtet sein soll. Bisher ist man so vorgegangen, daß auf einzelne Preßbleche durch einen entsprechenden Vorgang eine Teilchenmasse gleichmäßig ausgebreitet wurde, worauf man über den derart gebildeten Formling eine Beschichtungsfolie legt und das Ganze in einer Presse zu einem festen Körper verpreßte. In vielen Fällen hat man vor dem Aufbringen der Teilchen auf das starre Preßblech dieses mit einer Beschichtungsfolie belegt. Dies war besonders dann notwendig, wenn die Aufgabe vorlag, in einer» Arbeitsgang zweiseitig oberflächenbeschichtete Platten zu pressen. Die Preßbleche verbleiben beim bekannten Verfahren während der ganzen Preßoperation in der Presse und müssen nach Beendigung dieser Verfahrensstufe wieder zur Teilchenaufgabestation zurückgeführt werden.
Das Wesen der Erfindung fußt auf dem Gedanken, die mit den Teilchenformlingen zu verpressenden Beschichtungsfolien auch für das Fördern der Formlinge und das Einführen derselben in die Presse heranzuziehen.
Ein derartiges Verfahren ermöglicht es, auf Preßbleche zu verzichten, was eine bedeutende Vereinfachung und damit Verbilligung der Fertigung mit sich bringt, weil der gesamte Blechrücklauf wegfällt und man zudem nicht mehr darauf zu achten braucht, ob die Dicken und Gewichte der Bleche innerhalb vorgegebener Toleranzgrenzen liegen. Die Beschichtungsfolien übernehmen beim Verfahren nach der Erfindung zwei Funktionen: Zunächst dienen sie als Unterlage beim Aufstreuen oder Verfilzen der Teilchen zu einem Formling und zum Einführen dieses Formlinge in die Presse, worauf in einer weiteren Verfahrensphase die Beschichtungsfolien als Preßunterlagen wirksam sind und sich zugleich mit den Formungen zu kompakten Platte vereinigen.
Man hat schon vorgeschlagen, bei der Bildung endloser Faserteilchenstränge diese gleichzeitig auf der unteren und oberen Seite mit einer Papierbahn zu belegen und das Ganze zwischen zwei endlosen, umlaufenden und beheizten Stahlbändern zu einem Körper zu verpressen, der daraufhin in einzelne Platten aufgeteilt wird. Bei jenen Verfahren kommt dem Beschichtungspapier jedoch nicht die Aufgabe des Förderns des Teilchenteppichs zu, da die untere Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung
von in einem Arbeitsgang in einer Heißpresse
gepreßten und mindestens einseitig oberflächenbeschichteten Preßplatten aus mit wärmehärtendem Bindemittel versetzten Teilchen,
wie Holzspänen, Fasern od. dgl.
Anmelder:
Fred Fahrni, Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Bibrach, Patentanwalt,
Göttingen, Pütterweg 6
Als Erfinder benannt:
Frans Paerels, Zürich (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 7. Dezember 1960 (13 699)
Papierbahn während des Verschiebens auf einem umlaufenden Band od. dgl. aufliegt. Außerdem handelt es sich dort im Gegensatz zum erfindungsgemäßen Verfahren nicht um das Verpressen von einzelnen nicht zusammenhängenden Formungen. Weiterhin sind fortlaufend arbeitende Pressen zur Herstellung von Span-, Hartfaserplatten und Sperrholz mit zwei einander gegenüberliegenden endlosen Bändern bekannt, die an ihrer inneren Seite von Platten unterstützt werden, so daß sie eine längliche Druckkammer bilden, bei denen eine Gasschicht zur Trennung der Platte von den Bändern und daher zur Reibungsverminderung zwischen diesen Teilen vorgesehen ist.
Erfindungsgemäß werden auf Beschichtungsfolien einzelne Teilchenformlinge gebildet und der derart vorbereiteten Formlinge mit Hilfe dieser Beschichtungsfolien bewegt und in die geöffnete Presse eingeführt, worauf die Formlinge in der Presse mitsamt den für ihre Bewegung und die Beschickung der Presse dienenden Beschichtungsfolien in üblicher Weise zu kompakten Platten vereinigt werden. Die Beschichtungsfolien werden in an sich bekannter Weise vor dem Bilden der Teilchenformlinge mit einer Bindemittellösung oder mit gelösten Bestandteilen eines Kunstharzbindemittels besprüht.
609 609/315
3 4
Für die Bewegung der Formlinge werden die für Um nun die als Streuunterlagen dienenden Papier-
die Beschichtung der Platten in an sich bekannter blätter 9 mitsamt den Formungen 10 in die geöffnete
Weise benutzten Papierfolien, Furnierblätter, mit Presse zu führen, ist eine über die Kettenräder 15 und
nicht ausgehärtetem Kunstharz getränkte Folien, 16 laufende endlose Kette 14 mit gleichmäßig von-
Kunstharzfolien, Folien aus Kunstharzpreßschicht- 5 einander entfernten Klammern 17 ausgestattet. Diese
stoffen, Gewebebahnabschnitte od. dgl. verwendet. erstrecken sich über die ganze Breite der Blätter 9,
Mit besonderem Vorteil werden die Bschichtungs- und es ist daher zweckmäßig, auf der anderen Seite
folien mit den daraufliegenden lockeren Formungen des Tisches 18 bzw. der Presse eine gleichartige Kette
über starre Unterlagen geführt, denen in an sich be- über Kettenräder zuführen, die auf den gleichen
kannter Weise Druckluft zur Bildung eines die Rei- io Achsen sitzen wie die Kettenräder 15 und 16. Für das
bung vermindernden Luftkissens entströmt. Wegführen der gepreßten Platten dient eine Tisch-
Vor dem Bilden der Teilchenformlinge werden die platte 19 auf der Ausgangsseite der Heißpresse.
Beschichtungsfolien in einzelne Abschnitte auf- Die Durchführung des Verfahrens mit der beschrie-
getrennt. benen Vorrichtung ist äußerst einfach. Mittels einer
Vorzugsweise werden nach dem Bilden der einzel- 15 Klammer 17 wird das Ende der von der Rolle 12 ab-
nen Teilchenformlinge, jedoch vor ihrem Einführen gewickelten Papierbahn erfaßt und durch die Messer
in die Presse, die Beschichtungsfolien in einzelne 13 ein Papierblatt abgetrennt, sobald die betreffende
Abschnitte aufgetrennt, welche die Teüchenformlinge Klammer infolge der Umlaufbewegung der Kette 14
hinsichtlich Länge und Breite überragen. Weiterhin ein vorbestimmtes Stück weitergelaufen ist. Sobald
ist es möglich, daß die Beschichtungsfolien nach dem 20 sich die Klammer mit dem leeren Papierblatt an einer
Verpressen der Platten in einzelne Abschnitte auf- bestimmten, vor der Presse liegenden Stelle befindet,
getrennt werden. wird der Kettenförderer stillgesetzt, worauf die Ein-
Die Erfindung hat ferner eine Vorrichtung zur streustation 11 hin- und hergeführt wird und gleich-Durchführung dieses Verfahrens zum Gegenstand. zeitig Teilchen auf das unter ihr befindliche Blatt 9 Diese Vorrichtung ist gekennzeichnet durch Förderer 25 streut. Während dieser Zeist ist die Presse gezum Zuführen von Beschichtungsfolien zu einer be- schlossen. Nach dem Öffnen der Presse und Herauskannten Teilchenformüngsbildungsstation und mit an führen der soeben fertigverdichteten, noch heißen den Folien angreifenden Klammern od. dgl. versehene Platte wird das unter der Streustation 11 liegende Zugmittel für die Bewegung der mit den Formungen Blatt 9 mit dem daraufliegenden Formling mit HiKe beladenen Folien von der Bildungsstation bis in die 30 der nun wieder in Bewegung gesetzten Kette 14 und geöffnete Presse. Vorzugsweise sind in mindestens einer an dieser sitzenden Klammer 17 in die geöffnete einem Teil der Oberfläche einer ortsfesten Unterlage, und geleerte Presse hineingezogen, während gleichüber welche die Beschichtungsfolien mitsamt den zeitig ein weiteres Beschichrungsblatt unter die Streu-Teilchenformlingen ziehbar sind, in an sich bekann- station 11 geführt wird. Sobald der Formling in der ter Weise Durchgänge angebracht, die mit einer 35 Presse liegt, öffnet sich die betreffende Klammer 17, Druckluftquelle zur Erzeugung eines Luftkissens zwi- worauf der untere Preßtisch 5 hydraulisch angehoben sehen den Beschichtungsfolien und der orstfesten wird. Nach dem Preßvorgang sind Beschichtungs-Unterlage in Verbindung stehen. platten 9 und Formling 10 untrennbar zu einer Ein-
Ferner ist die untere Heizplatte der Presse in an heit zusammengepreßt. Selbstverständlich kann man
sich bekannter Weise mit druckluftgespeisten Öff- 40 nach Beendigung des Einstreuvorganges, aber vor
nungen versehen. dem Einführen des Formlinge in die Presse, noch ein
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nach- weiteres Beschichtungsblatt auf die obere Seite legen,
stehend unter Zugrundelegung der Zeichnung er- damit das Endprodukt beidseitig oberflächen-
läutert. beschichtet ist.
Auf der rechten Seite der Zeichnung ist eine Ein- 45 Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausetagenpresse ersichtlich. Sie setzt sich zusammen aus führungsform findet eine Einetagenpresse Verwenzwei in einer Grube 2 des Fundaments 1 sich abstüt- dung. Wenn eine höhere Produktionskapazität erzenden hydraulischen Zylindern 3, die über (nicht wünscht ist, könnte man ebensogut eine Presse mit gezeichnete) Leitungen mit Drucköl gespeist sind. In mehreren Etagen benutzen. Es wäre dann allerdings diesen Zylindern sitzen einen unteren Preßtisch 5 50 ein mit Vorzug heb- und senkbares Beschickungstragende Preßkolben 4. Der obere Preßtisch ist mit 6 gestell vor der Presse anzuordnen. Es ist ferner anbezeichnet. 7 und 8 sind mit den Preßtischen 5 bzw. 6 genommen worden, daß der Einstreustation 11 Blätter zusammengebaute Heißpreßplatten, beispielsweise zugeführt werden, die von einer Papierbahn auf eine solche, die im Inneren mit Bohrungen für das Durch- vorbestimmte Länge abgetrennt worden sind. In fließen eines flüssigen Heizmediums ausgestattet sind. 55 gewissen Fällen wird man es vorziehen, die Form-Vor der Presse ist eine Streustation 11 hin- und her- linge mit dazwischenliegenden Abständen auf der beweglich angeordnet. Solche Streustationen sind an Papierbahn selbst zu bilden und das Abtrennen erst sich bekannt; man kann mit ihnen in mehreren vor dem Einführen der Formlinge in die Presse durchDurchgängen beispielsweise einen mehrlagigen Holz- zuführen. Sofern eine Einetagenpresse Verwendung spankuchen auf eine ruhende Unterlage aufstreuen. 60 findet, könnte man sogar das Auftrennen der Beim gezeigten Beispiel findet dieses Aufstreuen auf Schichtungsfolien erst nach dem Pressen der Platten eine Folie 9 aus Zeitungspapier statt, die während vornehmen.
dieses Arbeitsvorganges auf einer ortsfesten Tisch- Für die Verwendung als Beschichtungsfolien platte 18 ruht. Die einzelnen Papierblätter werden eignen sich Papiere, Furnierblätter, Kunstharzfolien von einer Rolle 12 abgezogen und mit Hilfe einer 65 oder mit nicht ausgehärtetem Kunstharz getränkte Schneidvorrichtung 13 in Abschnitte unterteilt, deren Folien sowie beispielsweise Blätter aus Kunstharz-Länge diejenige der zu bildenden Formlinge 10 etwas preßschichtstoffen. Ferner können auch Textil- oder übertrifft. andere Gewebe für den erwähnten Zweck vorteilhaft
sein. Je nach der Art der Beschichtungsfolien wird man diese von einer Rolle abwickeln oder mit entsprechenden, z. B. Saugnäpfe enthaltenden Fördervorrichtungen einem Stapel entnehmen.
Es ist darauf zu achten, daß die Beschichtungfolien nach dem Preßvorgang mit den Platten einwandfrei verhaftet sind. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, diese Folien vor dem Bilden der Teilchenformlinge mit einer Bindemittellösung oder mit gelösten Bestandteilen eines Kunstharzbindemittels, vornehmlich mit einer wäßrigen Lösung eines Harnstofformaldehydkonzentrates und einer wäßrigen Harnstofflösung, zu besprühen. Ein zusätzliches Befeuchten der Folien beispielsweise durch ein Überverdünnen solcher Lösungen ist besonders bei verhältnismäßig hohen Preßtemperaturen angezeigt; die zusätzliche Feuchtigkeit verhindert dann ein unerwünscht schnelles Austrocknen der äußersten Schichten und ein verfrühtes Abbinden der Bindemittel. Sollten beim Fördern der befeuchteten und je mit einem Formling beladenen Folien infolge geringer Reißfestigkeit derselben Schwierigkeiten entstehen, dann empfiehlt es sich, zwischen der starren Förderunterlage und der beladenen Folie ein die Reibung verminderndes Luftkissen zu erzeugen. Man kann hierfür in der starren Unterlage eine Anzahl sinnvoll verteilter, druckluftgespeister öffnungen anordnen. Unter Umständen läßt sich dieses Prinzip sogar in der Heißpresse selbst anwenden. Es ist hier z. B. an die Möglichkeit gedacht, auf der unteren Heizplatte eine große Anzahl feiner öffnungen regelmäßig anzuordnen und die Form dieser Öffnungen derart zu wählen, daß auf der fertigen Platte ein Abdruck dieser öffnungen in Form einer die Plattenoberfläche verschönernden Reliefmarkierungen erscheint. Soll dagegen die beschichtete Plattenoberfläche besonders fein und glatt sein, dann ist bei Formungen aus verhältnismäßig groben Holzteilchen zwischen Beschichtungsfolien und dem Teilchenkuchen eine ausgleichende Pufferschicht aus einem sehr feinen Material, wie Holzmehl, Sägespäne od. dgl., anzuordnen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von in einem Arbeitsgang in einer Heißpresse gepreßten und mindestens einseitig oberflächenbeschichteten Preßplatten aus mit wärmehärtendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspänen, Fasern od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf Beschichtungsfolien (9) einzelne Teilchenformlinge (10) gebildet und die derart vorbereiteten Formlinge mit Hilfe dieser Beschichtungsfolien bewegt und in die geöffnete Presse eingeführt werden und daß die Formlinge in der Presse mitsamt den für ihre Bewegung und die Beschickung der Presse dienenden Beschichtungsfolien in üblicher Weise zu kompakten Platten vereinigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsfolien in an sich bekannter Weise vor dem Bilden der Teilchenformlinge mit einer Bindemittellösung oder mit gelösten Bestandteilen eines Kunstharzbindemittels besprüht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Formlinge die für die Beschichtung der Platten in an sich bekannter Weise benutzten Papierfolien, Furnierblätter, mit nicht ausgehärtetem Kunstharz getränkte Folien, Kunstharzfolien, Folien aus Kunstharzpreßschichtstoffen, Gewebebahnabschnitte od. dgl. verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsfolien mit den daraufliegenden lockeren Formungen über starre Unterlagen (18) geführt we.."den, denen in an sich bekannter Weise Druckluft zur Bildung eines die Reibung vermindernden Luftkissens zwischen den Beschichtungsfolien und der Unterlage entströmt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsfolien vor dem Bilden der Teilchenförmlinge in einzelne Abschnitte aufgetrennt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtingsfolien nach dem Bilden der einzelnen Teilchenförmlinge, jedoch vor ihrem Einführen in die Presse, in einzelne Abschnitte aufgetrennt werden, welche die Teilchenförmlinge hinsichtlich Länge und Breite überragen.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsfolien nach dem Verpressen der Platten in einzelne Abschnitte aufgetrennt werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Förderer (14) zum Zuführen von Beschichtungsfolien (9) zu einer bekannten Teilchenf ormlingsbildungsstation (11) und mit an den Folien angreifenden Klammern (17) od. dgl. versehene Zugmittel für die Bewegung der mit den Formungen beladenen Folien von der Bildungsstation bis in die geöffnete Presse (7, 8).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Teil dei Oberfläche einer ortsfesten Unterlage (18), über welche die Beschichtungsfolien (9) mitsamt den Teilehenformlingen (10) ziehbar sind, in an sich bekannter Weise Durchgänge angebracht sind, die mit einer Druckluftquelle zur Erzeugung eines Luftkissens zwischen den Beschichtungsfolien und der ortsfesten Unterlage in Verbindung stehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Heizplatte (7) der Presse in an sich bekannter Weise mit druckluftgespeisten Öffnungen versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 084 014.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 609/315 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
DE1961F0035447 1960-12-07 1961-11-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von in einem Arbeitsgang in einer Heisspresse gepressten und mindestens einseitig oberflaechen-beschichteten Pressplatten aus mit waerme-haertendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspaenen, Fasern od. dgl. Expired DE1222659C2 (de)

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DEF0035447 1961-11-30

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DE1222659B true DE1222659B (de) 1966-08-11
DE1222659C2 DE1222659C2 (de) 1973-03-22

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DE1961F0035447 Expired DE1222659C2 (de) 1960-12-07 1961-11-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von in einem Arbeitsgang in einer Heisspresse gepressten und mindestens einseitig oberflaechen-beschichteten Pressplatten aus mit waerme-haertendem Bindemittel versetzten Teilchen, wie Holzspaenen, Fasern od. dgl.

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DE (1) DE1222659C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3709788A1 (de) * 1987-03-25 1988-10-13 Unidek Bouwelementen Plattenpresse zum herstellen von mehrschichtenplatten, insbesondere beschichteten hartschaumkunststoffplatten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084014B (de) * 1955-09-16 1960-06-23 Herculok Corp Fortlaufend arbeitende Presse zur Herstellung von Span-, Hartfaserplatten und Sperrholz

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DE1222659C2 (de) 1973-03-22

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