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DE1220489B - Schaltungsanordnung fuer wechselseitig betriebene Zweidraht-Fernmelde-, insbesondereFernsprechleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer wechselseitig betriebene Zweidraht-Fernmelde-, insbesondereFernsprechleitungen

Info

Publication number
DE1220489B
DE1220489B DES90058A DES0090058A DE1220489B DE 1220489 B DE1220489 B DE 1220489B DE S90058 A DES90058 A DE S90058A DE S0090058 A DES0090058 A DE S0090058A DE 1220489 B DE1220489 B DE 1220489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
line
occupancy
character
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES90058A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dinklage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES90058A priority Critical patent/DE1220489B/de
Publication of DE1220489B publication Critical patent/DE1220489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für wechselseitig betriebenc Zweidraht-Femmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für wechselseitig betriebene Zweidraht-Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen, an deren Enden Einrichtungen angeordnet sind, die den entgegeneesetzt gerichteten Verbindungsweg sperren, sobald in einer Richtung eine Belegung erfolgt, und von denen die eine Einrichtung, die bei einer gleichzeitigen oder nahezu gleichzeitigen abgehenden Belegung beider Leitungsenden die Doppelbelegung erkennt, beide Einrichtungen gegen jeden weiteren Verbindungsaufbau sperrt und vorzugsweise veranlaßt, daß von beiden Enden der Leitung aus die Teilnehmer durch Aussendung eines Besetztzeichens zum Auslösen der Verbindung aufgefordert werden.
  • In Femmeldeanlagen werden zur besseren Ausnutzung der Leitungen diese oftmals so geschaltet, daß über sie Verbindungen nach beiden Richtungen aufgebaut werden können. Dabei muß natürlich Vorsorge getroffen werden, daß diese Leitungen nur je- weils in einer Richtung belegt werden: Bei einer Belegung in einer Richtung wird die andere Richtung gesperrt.
  • Wird nun aber eine Belegung in beiden Richtungen gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig vorgenommen, solange die Sperrung noch nicht wirksam vollzogen ist, so kommt es zu einer Doppelbelegung, die so schnell wie möglich erkannt werden sollte, damit jede weitere übertragung von Zeichen, die zu einer zählpflichtigen - Zusammenschaltung beider wählenden Teilnehmer führen könnte, vermieden wird.
  • Eine Doppelbelegung einer Leitung zu erkennen, die diese Leitung an beiden Enden abschließenden Einrichtungen gegen einen weiteren Verbindungsaufbau zu sperren und den beiden wählenden Teilnehmern ein Besetztzeichen zu geben - dafür gibt es schon mehrere bekannte Schaltungsanordpungen, Nach diesen Maßnahmen muß die Leitung und alle Schaltglieder freigegeben werden, damit sie für andere Verbindungen wieder zur Verfügung stehen. Auch dafür sind schon einige Schaltungsanordnungen bekannt.
  • Nach einer dieser bekannten Schaltungsanordnungen erfolgt die Auslösung der Verbindung allein in Abhängigkeit von dem Teilnehmer, der nach der Doppelbelegung zuerst Wahlstromstöße ausgesandt hatte. Die Leitung kann auch von der Seite dieses Teilnehmers gleich wieder neu belegt werden, ohne das Einhängen des anderen Teilnehmers abzuwarten; denn alle Schaltmaßnahm en des Teilnehmers am anderen Ende der Leitung, z. B. Abgabe von Wahlstromstößen oder Auflegen des Hörers, beeinflussen den Schaltzustand der Verbindungseinrichtungen nicht.
  • Uni diesen Nachteil zu vermeiden, wird mit einer anderen bekannten Schaltungsanordnung die Auslösung unabhängig von den Teilnehmern vorgenommen. Durch die nach beiden Seiten nach dem Erkennen der Doppelbelegung gegebene Besetztrückineldung wird eine Besetztrückauslösung der Verbindung nach beiden Richtungen bewirkt. Damit ist die Verbindungsleitung mit den an ihren Enden liegenden Einrichtungen freigegeben und für eine neue Belegung bereit. Diese Schaltungsanordnung hat den Nachteil, daß sie nur in Systemen anwendbar ist, die eine Auslösung bei Besetztrückmeldung vorsehen, z. B. wenn beiden Teilnehmern zentrale Impulsgeber (ZIG) zugeordnet sind.
  • Es sind weiterhin noch Schaltungsanordnungen bekannt, die sich nicht auf die Freigabe von Leitungen nach einer Doppelbelegung beziehen, sondern die zur Auslösung regulär belegter doppeltgerichteter Verbindungsleitungen dienen. Wird eine Einrichtung an einem Ende der Leitung durch die sie belegende Verbindungseinrichtung freigegeben, so ist es bekannt, über die Leitung ein Auslösekriterium nach der Gegenseite zu übertragen, das die Auslösung der dort angeordneten Verbindungseinrichtung zur Folge hat. Damit nun nicht vor der vollständigen Auslösung der Einrichtungen der Gegenseite die zunächst freigegebene übertragungseinrichtung erneut belegt werden kann, ist es bekannt, in dieser Einrichtung Zeitschaltmittel vorzusehen, die diese Einrichtung erst wieder belegungsfähig machen, wenn die Einrichtungen der Gegenübertragung mit Sicherheit ausgelöst haben. Da dieser Sicherheitszeitraum sehr lang ist, bleibt die Leitung für geraume Zeit unbenutzbar, auch wenn die Leitungsabschnitte an beiden Enden der wechselseitig betriebenen Zweidrahtleitung schon längst ausgelöst haben.
  • Eine andere bekannte Schaltungsanordnung löst die gleichf-- Aufgabe dadurch, daß die Einrichtung an der Seite der Leitung, an der zuerst ausgelöst wird, ein Zeitschaltmittel gleichzeitig mit dieser Auslösung eingeschaltet wird. Sobald die Gegenseite durch ein Ruhestromkriterium mitteilt, daß auch dort ausgelöst wurde, wird das Zeitschaltmittel unwirksam gemacht, so daß eine sofortige'Freigabe der Zweidrahtleitung erfolgt. Bleibt aber das Ruhestromkriterium aus, weil der Teilnehmer beispielsweise nicht einhängt, dann erfolgt nach Ablauf der durch das Zeitschaltmittel abgemessenen Zeit die einseitige Freigabe der Zweidrahtleitung, so daß eine neue Belegung von der freigegebenen Seite aus erfolgen kann, was dann zu einer Doppelbelegung führt. Diese Schaltungsanordnung hat außerdem den Nachteil, daß über beide Sprechadem der Leitung während der ganzen Zeit, in der die Leitung nicht belegt ist, Ruheströme in beiden Richtungen fließen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Nachteile der bekannten Schaltungsanordnungen durch Schaffung einer Einrichtung zu vermeiden, die bei einer Doppelbelegung die Auslösung der Verbindung veranlaßt und die zugleich jeden erneuten Verbindungsaufbau in Abhängigkeit vom Aushängezustand jedes der beiden Teilnehmer sperrt. Sie erreicht das bei Doppelbelegungen dadurch, daß die Einrichtung an einem Ende der Leitung beim Erkennen einer Doppelbelegung zu der Einrichtung am anderen Ende der Leitung zumindest so lange ein Doppelbelegungszeichen sendet, bis die Auslösung auf der sendenden Seite erfolgt, daß sich gegebenenfalls ein in entgegengesetzter Richtung übertragenes Zeichen anschließt und zumindest so lange andauert, bis auch dort die Auslösung erfolgt ist, und daß während der übertragung jeglicher Zeichen beide Einrichtungen gegen Neubelegungen gesperrt sind.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß sie nicht nur in einem bestimmten Femmeldesystem angewendet werden kann. So kann sie ohne Änderung in Systemen mit oder ohne Auslösung durch Besetztrückmeldung eingesetzt weiden. Bei der Zusammenschaltung verschiedener Systeme ist sie besonders vorteilhaft, weil sie von systemeigenen Kriterien nur wenig abhängig ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Einrichtungen das Auslösen von Verbindungsleitungen zu beiden Teilnehmern überwachen und die Leitung so lange gesperrt halten, bis die Auslösung an beiden Seiten durchgeführt ist, so daß die Entstehung einer neuen Doppelbelegung mit Sicherheit verhindert wird, obgleich die Einrichtung ohne Auslösequittung arbeitet.
  • Die Verwendung eines Dauerzeichens, dessen Aussendung erst durch das Auslösen des einen Teilnehmers beendet wird, und ein entsprechendes Rückzeichen gewährleistet einen einwandfreien Empfang dieser Zeichen; denn sie können nicht so leicht wie kurze Zeichen durch atmosphärische oder andere Störungen nachgebildet werden, insbesondere, wenn sie als-Wechselstrom- oder Tonfrequenzzeichen gegeben werden.
  • Gegenüber den Einrichtungen an den Enden der Leitung, die mit Impulsen unterschiedlicher Länge arbeiten, hat die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung noch den Vorteil, daß beide Einrichtungen gleich ausgeführt sein können und keine Sondereinstellung, unterschiedliche Zeitkreise usw. zu einem einwandfreien Funktionieren benötigen.
  • Das Doppelbelegungszeichen wird so lange gesendet - gegebenenfalls auch noch verlängert durch einen zusätzlichen, in einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehenen Auslöseimpuls -, daß ein Zeichen entsteht, welches im ordnungsgemäßen Verbindungsaufbau nicht vorkommt. Das hat den Vorteil, daß mit anderen ähnlichen Zeichen, aber von anderer Bedeutung, z. B. bei einer Störung oder einer rückwärtigen Sperre, das gleiche Ergebnis wie bei einer Doppelbelegung erreicht wird, die Erfindung also auch in diesen Fällen mit Vorteil angewendet werden kann. Der Einfachheit halber soll jedoch dieses Zeichen im folgenden nur als Doppelbelegungszeichen bezeichnet werden; die Erfindung ist deshalb aber nicht auf Doppelverbindungen beschränkt.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird die Einrichtung, die einen Auslöseimpuls zur Gegenübertragung gesendet hat, anschließend für eine bestimmte Zeit gesperrt gehalten. Durch diese Sperrung wird unter anderem verhindert, daß die Einrichtung von der Amtsseite her in der Zeit zwischen Aussendung des Doppelbelegungszeichens und Empfang eines Doppelbelegungs- oder Auslösezeichens über die Leitung belegt, so daß keine neue Doppelbelegung entstehen kann. Denn ein während dieser Sperrzeit eintreffendes Zeichen bewirkt ebenfalls nur eine Sperrung.
  • Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die gezeigte Schaltungsanordnung ist eine übertragung, die die wechselseitig betriebene Zweidrahtleitung an jedem Ende abschließt. Einzelheiten der Schaltung sind nur so weit dargestellt und beschrieben, wie es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist.
  • Normale Verbindung Wird die Leitung von einem Wähler GW belegt, dann spricht in bekannter Weise das Relais C an (das nicht dargestellte Relais R ist bei arbeitsbereiten übertragungen und nachfolgenden Schaltgliedern dauernd erregt): 1. +, ..., c, SpT, lek, 2bs, 3g, 4vs, 5ve, 6d, 7 r, C(I), -.
  • über den Kontakt 8 c wird das Relais Ah erregt. 2. +, 9i, Ah, 10d, 8c, llah, 12a, -.
  • Der Kontakt 13 ah trennt die Erde ab, so daß das Relais Ah nach der Entladung des Kondensators Co 4 über die Relaiswicklung Ah abfällt. Der Kontakt 14 ah schließt einen Stromkreis für das Relais D: 3. +, 15 c, 14 ah, D, Nach dem- Abfall des Relais Ah hält sich das Relais D über den Kontakt 16d weiter. Während der Standzeit des Relais Ah wird mit den Kontakten 18 ah und 19 ah ein Stromstoß über die Leitung Ltg zur Gegenübertragung geschickt (Belegungszeichen). Da die Gegenübertragung genau so ausgebildet ist wie die dargestellte, so sollen die'sich auf der Gegenseite abspielenden Vorgänge an Hand der gezeigten Schaltungsanordnung beschrieben werden. Die gezeigte übertragung wird zur Unterscheidung der beiden Seiten mit A, die Gegenübertragung mit B bezeichnet. Um eine Verwechslung sicher auszuschließen, sind alle Bezugszeichen, die sich auf die Übertragung B beziehen, am Ende mit einem x versehen.
  • In der Gegenübertragung B wird das ankommende Belegungszeichen über den Kontakt 20ahx vom Relais Jx oder einer anderen geeigneten Empfangseinrichtung aufgenommen. Sein Kontakt 21ix schließt den Stromkreis 4. +, 21 !x, 22 cx, 23 bs, EKx, in dem das Relais EKx anzieht und damit die Übertragung B als ankommend belegt kennzeichnet. Ein Kontakt 24 ekx schaltet das Relais Gx an: 5. +, 25cx, 26vex, 24ekx, Gx, -, dessen Kontakt 27 gx für das Relais Ux einen Stromkreis schließt: 6. +, 27 gx, Ux, Die Kontakte 28 ux und 29 ux schalten die ankommende Verbindung zu weiteren dafür vorgesehenen Einrichtungen Ankx des Amtes B durch. Der Kontakt 1 ekx trennt gleichzeitig die Steuerader cx auf und sperrt sie gegen eine Belegung von der anderen Seite. Diese Sperrung wird durch den Kontakt 3 gx weiter aufrechterhalten.
  • Wählt nun der Teilnehmer, dann spricht in der Übertragung A im Rhythmus der Wahlimpulse in bekannter Weise das Relais A an: 7. +, . . ., a, L(II), 30bs, 31y, A, Durch Relais A wird im Stromkreis 8. +, 32a, W(I), - das Relais W erregt. Es hält sich dann in dem Stromkreis 9. +, 33c, 34d, 35w, 36eg, W(II), Der Kontakt 37w schließt für das Relais Sg den Stromkreis 10. +, 33c, 34d, 37w, 38z, Sg, W14, In bekannter Weise wird das Relais Ah, das gleichzeitig zur Impulskorrektur dient, unter Mitwirkung des Kondensators Co 4 mit den Kontakten 12a und 39a so gesteuert, daß für jeden aufgenommenen Gleichstromwahlimpuls ein entsprechender Wechselstromimpuls über die Leitung Ltg gesendet wird. Auf der ankommenden Seite B der Leitung nimmt das Relais Ix diese Wechselstromimpulse auf. Der Kontakt 21 ix läßt das Relais EKx im Rhythmus der Wahlimpulse ansprechen. Das Relais Vex wird in dem Stromkreis 11. +, 40gx, 4lekx, Ve(11)x, Ve(1)x, - gleichfalls erregt; es hält sich aber in den Wahlpausen, weil seine Wicklung 11 durch die Kontakte 42gx und 43vex kurzgeschlossen ist und damit eine Abfallverzögerung gewährleistet ist.
  • Die Wahlimpulse der Impulsserie werden in bekannter Weise beispielsweise durch einen weiteren Kontakt des Relais EKx, an das nächste Schaltglied im Verbindungsaufbau weitergegeben.
  • Wird die Übertragung, beispielsweise nach beendetem Gespräch, durch Wegnahme des Erdpotentials von der Steuerader c freigegeben, so fällt das Relais C ab. Über den Kontakt 44c wird das Relais Ah wiederum erregt 12. +, 9i, Ah, 17d, 44c, Bei Abfall des Relais C wurde auch der Stromkreis 3 durch den Kontakt 15c aufgetrennnt. Das Relais D fällt nach Entladung des Kondensator Col ab. Der Kontakt 17d unterbricht den Stromkreis 12, das Relais Ah fällt verzögert durch die Entladung des Kondensators Co4 über den Gleichrichter Grl und den Kontakt 13ah ab. Während der Standzeit des Relais Ah wird mit den Kontakten 18ah und 19ah ein langer Auslöseimpuls über die Leitung Ltg gesendet. Die Länge dieser Auslöseimpulse wird durch die Abfallzeit der Relais D und Ah bestimmt.
  • In der Gegenübertragung B wird der lange Impuls wieder vom Relais Ix aufgenommen. über den Kontakt 21 ix wird das Relais EKx im Stromkreis 4 erregt. über den Kontakt 4lekx wird wie bei der Wahl (Stromkreis 11) das Relais Vex zum Ansprechen gebracht. Der Kontakt 26vex trennt das Relais Gx im Stromkreis 5 von der Erde ab. Dadurch fällt dieses Relais nach Entladung des Kondensators Co 3 ab. Wenn auch der Kontakt 40gx geöffnet ist, hält sich das Relais Vex bis zum Ende des Auslöseimpulses über den Kontakt 45vex weiter. Nach öff- nen des Kontaktes 4lekx fällt es jedoch unverzögert ab, denn der Kontakt 42gx ist geöffnet.
  • Beim Abfall des Relais Gx war durch Kontakt 27gx das Relais Ux ausgeschaltet worden. Mit den Kontakten 46ux und 47ux wird die Leitung Ltg wieder von den ankommenden Einrichtungen Ank abgetrennt.
  • Doppelbelegung a) Erkennen der Doppelbelegung bei der Belegung Da von der Belegung der Übertragung A bis zur Sperrung der Übertragung B durch Auftrennen der Steuerader c mit Hilfe des Kontaktes lekx eine bestimmte Zeit vergeht, kann es vorkommen, daß beide Übertragungen abgehend belegt werden. Tritt dieser Fall ein, dann wird in der Übertragung A durch den Kontakt 46c das Relais U eingeschaltet. Die Kontakte 28u und 29u trennen vorsorglich zunächst die Sprechadern auf.
  • In der Gegenübertragung B geschieht entsprechend das gleiche. Spricht in der Übertragung A das Relais C unmittelbar vor dem Relais J an, so wird nicht das Relais EK erregt, wie im Stromkreis 4 beschrieben, sondern das Relais BS: 13. +, 21i, 47e, 48w, BS(I), Das Relais BS hält sich im Stromkreis 14. +, 49 e, 50 bs, BS (11), - weiter. Der Kontakt 51bs legt den Besetztton aus dem Tongenerator Bes über die Wicklung III der Induktionsspule L an die zum Teilnehmer A führenden Sprechadern a und b.
  • Durch öffnen des Kontaktes 30 bs wird die Aufnahme der Wahlimpulse unterbunden.
  • Nach Abfall des Relais J wird der Ansprechstromkreis für das Relais Ah geschlossen: 15. +, 9i, Ah, 53bs, 54c, -. Es wird erfindungsgemäß über die Kontakte 18 ah -und 19 ah eine Wechselspannung an die Leitung angelegt: Das Doppelbelegungszeichen wird gesendet.
  • In der Gegenübertragung B sprechen die Relais Jx und BSx an, wie für die, Übertragung A beschrieben, die Wahl wird unterbunden und- die Sprech-I,eiMng aufgetrennt.
  • Wird die Übertragung A auf das Besetztzeichen hin ausgelöst, so fällt das Relais C ab. Die Aussendung des Wechselstromes wird jedoch nicht unterbrochen, sondern das Doppelbelegungszeichen geht in den Auslöseimpuls über. Denn das Relais Ah bleibt nach Abfall der Relais C und Bs im Stromkreis 12 erregt, bis auch das Relais D nach Entladung des Kondensators Col abfällt.
  • Durch das Anhängen des Auslöseimpulses wird eine A%destlänge des Dauerzeichens sichergestellt. In der Gegenübertragung B fällt am Ende des Dauerzeichens das Relais Jx ab. Die Übertragung B sendet nun ihrerseits das Doppelbelegungszeichen über die Leitung Ltg. Die ausgelöste Übertragung A wird weiterhin gesperrt, weil die Relais J und davon ,abhängig das Relais Ek entsprechend dem Stromkreis 4 erregt werden.
  • In der Zeit zwischen Ende des abgehenden Zeichens und Ansprechen des Relais EK infolge des ankornmenden Zeichens wird die Übertragung A durch ein Zeitschaltglied gesperrt, das durch das abfallverzögerte Relais VS gebildet wird.
  • Löst auch die Gegenübertruagung B aus, so wird nach Abfall der Relais Cx und Ahx das Dauerzeichen beendet und beide Übertragungen werden entsperrt. Auch hier sorgt das Zeitschaltglied dafür, daß die Übertragung noch für eine gewisse Zeit gesperrt bleibt.
  • Löst nun während der Übertragung des Dauerzeichens von der Übertragung A zur Gegenübertragung B diese Gegenübertragung zuerst aus, dann wird durch Abwerfen des Relais Cx die Entsperrung vorbereitet.
  • Das Relais Bsx hält sich bei Abfall des Relais Cx im Stromkreis - 16. +, 21ix, 22cx, 76bs, BS(I)x, - weiter.
  • Wenn das von der Übertragung A gesendete Doppelbelegungszeichen aufhört, fällt das RelaisJx ab. Damit kann in der Übertragung B entsprechend Stromkreis12 das RelaisAhx ansprechen. Während der Standzeit des Relais Ahx wird der Auslöseimpuls gesendet und im Stromkreis 17. 89cx, 88ahx, VSx(H), VSx(1), - das Relais YSx erregt, welches bis zu seinem verzögerten Abfall die Steuerader cx sperrt.
  • In der Übertragung A trifft der Auslöseimpuls während der Standzeit des Relais VS ein; im Stromkreis entsprechend 4 wird während der Standzeit des Relais J das Relai s EK erregt. Im Stromkreis 18. +, 25e, 26ve, 24ek, G, wird das Relais G, im Stromkreis 19. +, 40 g, 41 ek, Ve (II), Ve (I), - das Relais Ve erreat. Der Stromkreis 19 wird durch C den Kontakt 26 ve aufgetrennt, so daß das Relais G nach Entladung des Kondensators Co 3 abfällt. Das Relais Ve hält sich bis zum Abfall des Relais EK -über seinen Kontakt 45ve weiter. Nach Abfall des Relais V- e wird die Sperrung der Steuerader c aufgehoben.
  • b) Erkennen der Doppelbelegung bei der Wahl Es ist nun auch der Fall möglich, daß die Doppelbelegung beim Belegungsvorgang nicht erkannt wird. Das ist z. B. mögli ch, wenn die Relais Ah beider Übertragungen den Belegungsimpuls gleichzeitig senden. Beim Senden ist ja das Empfangsrelais J abgetrennt.
  • In diesem Fall kann eine Doppelbelegung von einer der beiden Übertragungen daran erkannt werden, daß nach Beendigung des Belegungszeichens ein beliebiges Zeichen empfangen wird, z. B. ein Wahlimpuls.
  • Erhält beispielsweise die Übertragung B von ihrem Wähler GWx Wahlimpulse und gibt diese als Wechselstromiinpulse über die Leitung Ltg weiter, so sprechen in der Übertragung A die Relais J und BS an. Damit ist die Doppelbelegung erkannt.
  • Wie schon beschrieben, wird daraufhin nach Ab- fall des Relais J das Doppelbelegungszeichen ausgesendet, das mindestens die Länge eines Auslöseimpulses hat.
  • In der Übertragung B wurde bei der Aufnahme der Wahlimpulse das Relais Wx erregt. Der Kontakt 55wx hatte den Abfall des Relais Ux und damit die DurchschaltuTig der Sprechadern bewirkt.
  • Das Doppolbt,-legungszeichen läßt die Relais Jx und davon abhängig das Relais EGx ansprechen: 20. +, 21 ix, 47 cx, 55 wx, EGx, Der Kontakt 36 egx öffnet den Haltestromkreis 9 des Relais Wx. Dieses Relais fällt nach Entladung des Kondensators Co 5 x ab. Wegen der Verzögerung des Relaisabfalles durch die Kondensatorentladung muß das Doppelbelegungszeichen eine gewisse Mindestlänge überschreiten, um als Doppelbelegungskriterium erkannt zu werden.
  • Nach Abfall des Relais Wx bei noch anstehendem Doppelbelegungszeichen bildet sich der Stromkreis 13 aus, in dem das Relais BSx erregt wird. Der geschlossene Kontakt 55w bewirkt die Wiederauftrennung der Sprechadern. Nach Abfall des Relais J sendet die Übertragung B ihrerseits Dauerzeichen über die Leitung, bis die Auslösung in der beschriebenen Art erfolgt.
  • In seltenen Ausnahmefällen kann es vorkommen, daß die Doppolbelegung auch bei der ersten Wahlserie nicht erkannt wird, z, B. wenn nach einem gleichzeitigen Belegungszeichen gleich lange Wahlimpulse in der gleichen Zahl und praktisch zur Gleis chen Zeit über die Leitung gesendet werd#cii.
  • Da in solchem Falle nach der ersten Wahlserie die beiden Relais W erregt sind, würde ein Impuls der zweiten Serie nicht zum Anzug des Relais Bs bzw. BSx führen. Sind die Schaltelemente der übertra gungen so bemessen, daß beim Aufbau einer normalen Verbindung das erste über die Leitung zu sendende Zeichen, das entgegen der Richtung des Verbindungsaufbaus läuft, z. B. ein Beginnzeichenimpuls, wesentlich länger ist als ein Wahlimpuls, so kann aus dem Empfang eines kürzere-ii Zeichens geschlossen werd den, daß es sich um eine Doppelbelegung oder auch um eine andere Störung handelt. Die Unterscheidung, ob es sich um einen kurzen oder län e en Impuls . g.r handelt, erfolgt durch eine Zeitausscheidungsschaltung, und zwar durch das Relais Sg. Nach Ansprechen des Relais W hat über den Kontakt 37 w das Relais Sg gemäß Stromkreis 10 angesprochen. Beim Eintreffen eines Rückwärtsimpulses wird das Relais EG im Stromkreis 16 erregt. Die Kontakte 38 z, 37 iv und 56 eg schließen die Wicklung des Relais Sg kurz, so daß es verzögert abfällt. Der Kondensator Co 2 war im Ruhezustand aufgeladen worden; er wird beim Ansprechen des Relais EG durch den Kontakt 57 eg über den Widerstand Wi 1 kurzgeschlossen, so daß er sich entladen kann.
  • Ist der Impuls nur so lang, daß das Relais Sg während der Standzeit des Relais EG abfällt, so kann das Relais BS über seine Wicklung 111 nicht ansprechen, weil der Kontakt 58 sg offen ist, wenn der Kontakt 59 eg die Erde wieder an den Kondensator C 2 anschaltet.
  • Ist der eintreffende Impuls jedoch kürzer als die Abfallzeit des Relais Sg bei Kurzschluß seiner Wicklung, so wird das Relais Sg nicht abgeworfen. Sobald der Kontakt 59 eg schließt, wird das Relais Bs durch den Aufladestrom des Kondensators Co 2 erregt 21. +, 59 eg, Co 2, 60 sg, 61 y, BS (III), - und dadurch die Doppelbelegung oder Störung kenntlich gemacht. Dieses Relais hält sich weiter im Stromkreis 14.
  • Daraufhin wird, wie schon beschrieben, mit der Aussendung der Zeichen über die Leitung begonnen. In der Gegenübertragung B wird das Relais Wx abgeworfen und das Relais BSx erregt.
  • Die Belegungszeit im Falle der Doppelbelegung kann auch abgekürzt werden, wenn beispielsweise der Kontakt 2 bs in den Eingang der Steuerader c so eingeschaltet wird, daß gleichzeitig die zum Kontakt 62 c und die zur Taste SpT führenden Leitungen durch Betätigen dieses Kontaktes 2 bs nach Erkennen der Doppelbelegung aufgetrennt werden.
  • Die übertragung wird freigegeben, das Relais C fällt ab. Es wird der Auslöseimpuls gesendet, der in der Gegenübertragung das Ansprechen des Relais BS - eventell nach Abwurf des Relais W - bewirkt. Auch bei der Gegenübertragung besteht die Möglichkeit, die Freigabe durch Unterbrechung der Belegungsader c vorzunehmen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für wechselseitig betriebene Zweidraht-Fermelde-, insbesondere Fernsprechleitungen, an deren Enden Einrichtungen angeordnet sind, die den entgegengesetzt gerichteten Verbindungsweg sperren, sobald in einer Richtung eine Belegung erfolgt, und von denen die eine Einrichtung, die bei einer gleichzeitigen oder nahezu gleichzeitigen abgehenden Belegung beider Leitungsenden die Doppelbelegung erkennt, beide Einrichtungen gegen jeden weiteren Verbindungsaufbau sperrt und die vorzugsweise veranlaßt, daß von beiden Enden der Leitung die Teilnehmer durch Aussendung eines Besetztzeichens zum Auslösen der Verbindung aufgefordert werden, dadurch gekennzeichn e t, daß die Einrichtung (A) an einem Ende der Leitung (Ltg) beim Erkennen einer Doppelbelegung zu der Einrichtung (B) am anderen Ende der Leitung (Ltg) zumindest so lange ein Doppelbelegungszeichen sendet, bis die Auslösung auf der sendenden Seite (A) erfolgt, daß sich gegebenenfalls ein inentgegengesetzterRichtung übertragenes Zeichen anschließt und zumindest so lange andauert, bis auch dort die Auslösung erfolgt ist, und daß während der übertragung jeglicher Zeichen beide Einrichtungen (A, B) gegen Neubelegungen gesperrt sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelbelegungszeichen um einen Auslöseimpuls verlängert wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Doppelbelegungszeichen entgegengesetzt Übertragene Zeichen um einen Auslöseimpuls verlängert wird, so daß es mindestens die Länge eines Auslösehnpulses hat. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (A, B), die den Auslöseimpuls über die Leitung (Ltg) gesendet hat, durch Zeitschaltmittel (VS) noch für eine bestimmte Zeit gesperrt bleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1192 270.
DES90058A 1964-03-17 1964-03-17 Schaltungsanordnung fuer wechselseitig betriebene Zweidraht-Fernmelde-, insbesondereFernsprechleitungen Pending DE1220489B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192270B (de) * 1960-03-19 1965-05-06 Ericsson Telefon Ab L M Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Ruf- und Schlusszeichen ueber eine doppelt gerichtete Verbindungsleitung zwischen Fernsprechvermittlungsanlagen Fernsprechvermittlungsanlagen

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