[go: up one dir, main page]

DE1220064B - Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon-farbstoffen, die frei von wasserloeslichmachenden Gruppen sind - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon-farbstoffen, die frei von wasserloeslichmachenden Gruppen sind

Info

Publication number
DE1220064B
DE1220064B DEC21968A DEC0021968A DE1220064B DE 1220064 B DE1220064 B DE 1220064B DE C21968 A DEC21968 A DE C21968A DE C0021968 A DEC0021968 A DE C0021968A DE 1220064 B DE1220064 B DE 1220064B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sulfuric acid
boric acid
parts
water
halogenated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC21968A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Jenny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE1220064B publication Critical patent/DE1220064B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/22Dyes with unsubstituted amino groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/50Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C09b
Deutsche Kl.: 22 b-3/01
Nummer: 1 220 064
Aktenzeichen: C 21968IV c/22 b
Anmeldetag: 21. Juli 1960
Auslegetag: 30. Juni 1966
Es ist aus der deutschen Patentschrift 110 769 bekannt, daß man durch Erhitzen von halogenierten Diaminoanthrachinonen mit rauschender, also freie SO3 enthaltender Schwefelsäure zu blauen, wasserunlöslichen Farbstoffen gelangt. Die nach diesem Verfahren erhältlichen Produkte haben jedoch den Charakter von Beizenfarbstoffen und sind zum Färben von hydrophoben Fasern ungeeignet. Weiterhin beschreibt die deutsche Patentschrift 128 573 in erster Stufe das Erhitzen von Dibrom-l,5-diaminoanthrachinon in konzentrierter Schwefelsäure in Gegenwart von Borsäure auf 1000C, bis die Lösung eine reinblaue Farbe angenommen hat, und in zweiter Stufe wird unter Zusatz von Oleum die Temperatur auf 13O0C gesteigert, wobei Sulfonierung des Farbstoffes eintritt. Bei der Übertragung der ersten Stufe dieses Verfahrens auf Tetrabrom-l,5-diaminoanthrachinon muß man jedoch feststellen, daß auch nach längerem Erhitzen in konzentrierter Schwefelsäure auf 1000C keine nennenswerten Mengen Brom durch Hydroxygruppen ausgetauscht werden.
Es wurde nun gefunden, daß man zu wertvollen Anthrachinonfarbstoffen gelangt, die frei von wasserlöslichmachenden Gruppen sind, durch Erhitzen von halogenierten Diaminoanthrachinonen mit gegebenenfalls SO3-haltiger Schwefelsäure in Gegenwart von Borsäure, wenn man das Verfahren durch Erhitzen von tretrachloriertem oder vorzugsweise tetrabromiertem 1,5- und bzw. oder 1,8-Diaminoanthrachinon mit Schwefelsäuremonohydrat oder SO3-haltiger Schwefelsäure in Gegenwart von Borsäure oder borsäureabgebenden Verbindungen auf Temperaturen zwischen 120 und 18O0C durchgeführt und im Falle der Verwendung von SO3-haltiger Schwefelsäure auf 1 Mol SO3 mindestens 1 Mol Borsäure oder eines borsäureabgebenden Mittels verwendet.
Die Ausgangsstoffe für das Verfahren nach der Erfindung sind durch Chlorierung bzw. Bromierung der entsprechenden Diaminoanthrachinone leicht zugänglich. Man verwendet zweckmäßig bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mindestens 3 Mol Borsäure auf 1 Mol des halogenierten Diaminoanthrachinons. Ferner verwendet man bei dem Verfahren nach der Erfindung zweckmäßig mindestens 10 Teile Schwefelsäure oder Oleum auf 1 Teil des halogenierten Diaminoanthrachinons. Die Umsetzungstemperatur liegt zweckmäßig zwischen 130 und 160° C. Man nimmt an, daß bei der Umsetzung vorwiegend α-ständige Halogenatome durch OH-Gruppen oder sulfatierte Hydroxygruppen ersetzt werden. Man erhitzt zweckmäßig so lange, bis mindestens 1 Halogenatom ausgetauscht wird. Zu besonders wertvollen Farbstoffen Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen, die frei von wasserlöslichmachenden
Gruppen sind
Anmelder:
CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dr. jur. F. Redies,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. B. Redies,
Dr. rer. nat. D. Türk und Dipl.-Ing. Ch. Gille,
Patentanwälte, Opladen, Rennbaumstr. 27
Als Erfinder benannt:
Dr. Walter Jenny, Basel (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 22. Juli 1959 (76 057)
gelangt man, wenn man die Umsetzung so lange durchführt, bis die erhaltenen Produkte im Durchschnitt ungefähr 2 Halogenatome aufweisen.
Die Farbstoffe lassen sich auch auf vereinfachte Weise herstellen, indem man die durch Halogenierung der Diaminoanthrachinone erhältlichen Verfahrensausgangsstoffe überhaupt nicht abtrennt, sondern daß man die Halogenierung und den Halogenaustausch im gleichen Gefäß durchführt, daß man also die Diaminoanthrachinone in konzentrierter Schwefelsäure löst, dann Halogen einleitet und hernach das Umsetzungsgemisch, gegebenenfalls nach Zusatz von Borsäure, auf die für den Halogenaustausch nötige Temperatur erhitzt.
Zur Aufarbeitung kann man das vorzugsweise abgekühlte Umsetzungsgemisch in Eiswasser eintragen, wobei der Farbstoff ausfällt und abfiltriert werden kann. Die so erhaltenen Farbstoffe färben, nach Überführung in eine feine Dispersion, hydrophobe Fasern, insbesondere solche aus Polyäthylenterephthalat, in klaren, blauen Tönen von vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit. Zu Farbstoffen mit noch besserem Ziehvermögen gelangt man, wenn man aus dem Umsetzungsgemisch die Farbstoffe fraktioniert ausfällt. Dies erreicht man beispielsweise, indem man das Umsetzungsgemisch mit wenig Wssser versetzt, wobei ein Farbstoff mit. hohem Halogengehalt ausfällt.
609 587/407
Beim Versetzen des Schwefelsäurefiltrates mit viel Wasser erhält man einen Farbstoff mit etwas geringerem Halogengehalt und sehr gutem Ziehvermögen.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
30Teile Oleum (27%) und 220 Teile Schwefel- to säuremonohydrat werden gemischt und unter Rühren mit 10 Teilen kristallisierter Borsäure versetzt. In die auf 60° erwärmte Lösung trägt man innerhalb 10 Minutenll,l Teile!,S-Diamino^^öjS-tetrabrom-anthrachinon ein, steigert die Temperatur innerhalb einer Stunde auf 100° und verrührt 2 Stunden bei 120 bis 122°. Nach einer weiteren Temperatursteigerung auf 140° wird bei 140 bis 145° 8 Stunden verrührt, auf 60° abgekühlt und langsam mit 135 Teilen Wasser versetzt. Das mit 60%iger Schwefelsäure gewaschene so Filtergut rührt man in 200 Teile Wasser von 70° ein, kocht durch Einblasen von Dampf kurz auf, saugt ab, wäscht mit warmem Wasser neutral und trocknet bei 70°. Der so erhaltene Farbstoff mit einem Bromgehalt von 45,7 % bildet ein violettes Pulver, welches nach Überführung in eine feine Dispersion Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in klaren blauen Tönen von vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit anfärbt.
Beim Versetzen des Schwefelsäurefiltrates mit· viel Wasser fällt ein weiterer Farbstoff aus, welcher nach Filtration, Neutralwaschen, Trocknen und Überführung in eine feine Dispersion Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in reinen, kräftigen blauen Tönen mit vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit anfärbt. Dieser merklich stärker färbende Farbstoff besitzt einen etwas geringeren Bromgehalt (41,9%).
Beide Farbstoffe können auch gemeinsam durch Austragen der Monohydratlösung auf 1500 Teile Eis abgetrennt werden.
Beispiel 2
11,1 Teile 1,8 - Diamino - 2,4,5,7 - tetrabromanthrachinon werden, wie im Beispiel 1 angegeben, in einer Borsäure enthaltenden Schwefelsäuremonohydratlösung verarbeitet, aber schon nach 5stündigem Verrühren bei 140 bis 145° mit 135 Teilen Wasser versetzt. Der durch Filtration und Neutralwaschen abgetrennte Farbstoff färbt nach der Überführung in eine feine Dispersion Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in sehr sublimierechten, reinen blauen Tönen.
Beispiel 3
55
60 Teile Oleum (27%) und 220 Teile Schwefelsäuremonohydrat werden gemischt und unter Rühren mit 10 Teilen kristallisierter Borsäure versetzt. In die auf 60° erwärmte Lösung trägt man innerhalb 10 Minuten 11,1 Teile !,S-Diamino^Aö^-tetrabrom-anthrachinon ein, steigert die Temperatur innerhalb einer Stunde auf 100° und rührt 2 Stunden bei 120 bis 122°. Nach einer weiteren Temperatursteigerung auf 140° wird bei 140 bis 145° 8 Stunden gerührt, auf 30° abgekühlt und langsam in 1500 Teile einer Eis-Wasser-Mischung ausgetragen. Nachdem durch Einblasen von Dampf gut aufgekocht wurde, wird abgesaugt, neutral und farblos gewaschen und getrocknet. Der in guter Ausbeute erhaltene Farbstoff mit -einem Bromgehalt von 40,7% bildet ein dunkles Pulver, welches nach Überführung in eine feine Dispersion Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in klaren blauen Tönen von vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit anfärbt.
Beispiel 4
11,1 Teile l,5-Diamino-2J4,6,8-tetrabromanthrachinon werden in 220 Teilen Schwefelsäuremonohydrat gelöst und nach Zufügen von 9,6 Teilen Bortrioxyd innerhalb 1 Stunde unter Rühren auf 105° erhitzt. Nach 2stündigem Rühren bei 105 bis 110° wird vorerst 3 Stunden bei 13.0 bis. 135.°_und£chließlich 6 Stunden bei 140 bis 145° gerührt. Die bei 30° in 1500 Teile einer Eis-Wasser-Mischung ausgegossene Lösung wird durch Einblasen von Dampf aufgekocht. Der ausgefallene Farbstoff wird abgesaugt, neutral und farblos gewaschen und getrocknet. Er bildet ein dunkles Pulver mit einem Bromgehalt von 43,5% und färbt, nach Überführung in eine feine Dispersion, Polyesterfasern in reinen, blauen Tönen mit guter Licht- und Sublimierechtheit.
Beispiel 5
30 Teile Oleum (27%) und 220 Teile Schwefelsäuremonohydrat werden gemischt und unter Rühren mit 10 Teilen kristallisierter Borsäure versetzt. In die auf 60° erwärmte Lösung trägt man innerhalb 10 Minuten eine Mischung aus 5,5 Teilen 1,8-Diamino-2,4,5,7-tetrabrom- und 5,5 Teilen 1,5-Diamino-2,4,6,8-tetrabrom-anthrachinon ein und verarbeitet dieses Umsetzungsgemisch gleich wie im Beispiel 2 angegeben. Der durch fraktionierte Fällung erhaltene Farbstoff färbt nach der Überführung in eine feine Dispersion Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in licht- und sublimierechten, kräftigen blauen Tönen.
Beispiel 6
30 Teile Oleum (27%) und 220 Teile Schwefelsäuremonohydrat werden gemischt und unter Rühren mit 10 Teilen Bortrioxyd versetzt. In die auf 60° erwärmte Lösung trägt man innerhalb 1I1 Stunde 11,1 Teile !,S-Diamino^^^S-tetrabrom-anthrachinon ein, steigert die Temperatur innerhalb % Stunden auf 100° und verrührt 2 Stunden bei 100 bis 105°, 2 Stunden bei 120 bis 122° und schließlich 8 Stunden bei 140 bis 145°. Nun wird auf 25° abgekühlt und bei 25 bis 35° mit 135 Teilen Wasser versetzt. Der kristallin ausgefallene Farbstoff wird abgesaugt und mit 60%iger Schwefelsäure gewaschen. Das Filtergut rührt man in Wasser von 70° ein, kocht durch Einblasen von Dampf auf, saugt ab, wäscht mit heißem Wasser neutral und farblos und trocknet bei 90 bis 95°. Der so erhaltene Farbstoff bildet ein dunkles Pulver mit einem Bromgehalt von 43,0% und färbt, nach Überführung in eine feine Dispersion, Polyesterfasern, z. B. nach dem Hochtemperaturverfahren, in hellblauen Tönen von vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit.
Beim Versetzen des Schwefelsäurefiltrates mit viel Wasser fällt ein weiterer Farbstoff mit 40% Bromgehalt aus, welcher nach der oben beschriebenen Aufarbeitung und Überführung in eine feine Dispersion, Polyesterfasern in reinen, kräftigen, blauen Tönen mit guter Licht- und Sublimierechtheit anfärbt.
Beispiel 7
In ein Gemisch von 600 Teilen 10%igem Oleum und 50 Teilen Borsäure trägt man unter Rühren bei 60 bis 65° 28,2 Teile !,S-Diamino^A^S-tetrachloranthrachinon ein. Man erwärmt auf 118 bis 122°, rührt 1 Stunde bei dieser Temperatur, erhöht auf 158 bis 162°, rührt nochmals während einer Stunde und erhöht schließlich auf 178 bis 182° und hält diese Temperatur während 8 Stunden bei. Nach Abkühlen auf 20 bis 25° gießt man die Schmelze in 2500 Teile Wasser aus; der dabei entstehende Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und bei 120° getrocknet. Das so erhaltene Rohprodukt, dessen Chlorgehalt 19,31 % beträgt, wird in 600 Teilen Nitrobenzol kochend gelöst, wobei ein unlöslicher Rückstand zurückbleibt, der durch heißes Abfiltrieren entfernt wird. Das Filtrat wird zur Entfernung des Nitrobenzols der Wasserdampf destillation unterworfen. Der erhaltene blaue Farbstoff enthält 21,32% Chlor (berechnet: 20,91%) und 7,93% Stickstoff (berechnet: 8,26%)· Er färbt aus wäßriger Dispersion Polyesterfasern in reinen blauen Tönen von guter Licht- und Sublimierechtheit. Die Färbungen sind etwas rotstichiger als diejenigen, welche mit den bromhaltigen Farbstoffen erhalten werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen, die frei von wasserlöslichmachenden Gruppen sind, durch Erhitzen von halogenierten Diaminoanthrachinonen mit gegebenenfalls SO3-haltiger Schwefelsäure in Gegenwart von Borsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man das Verfahren durch Erhitzen von tetrachloriertem oder vorzugsweise tetrabromiertem 1,5- und bzw. oder 1,8-Diaminoanthrachinon mit Schwefelsäuremonohydrat oder SO3-haltiger Schwefelsäure in Gegenwart von Borsäure oder bosräureabgebenden Verbindungen auf Temperaturen zwischen 120 und 180° durchführt und im FaEe der Verwendung von SO3-haltiger Schwefelsäure auf 1 Mol SO3 mindestens 1 Mol Borsäure oder eines borsäureabgebenden Mittels verwendet.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens 3 Mol Borsäure auf 1 Mol des halogenierten Anthrachinone verwendet.
3. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens 10 Gewichtsteile Schwefelsäure oder Oleum auf 1 Gewichtsteil des halogenierten Diaminoanthrachinons verwendet.
4. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen 130 und 160° arbeitet.
5. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man so lange erhitzt, daß die erhaltenen Produkte im Durchschnitt mindestens noch 2 Halogenatome aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 110 769; 128 573.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei mit Erläuterungen versehene Färbetafeln und ein
Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
609 587/407 6.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEC21968A 1959-07-22 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon-farbstoffen, die frei von wasserloeslichmachenden Gruppen sind Pending DE1220064B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7605759A CH373501A (de) 1959-07-22 1959-07-22 Verfahren zur Herstellung von blauen Anthrachinonfarbstoffen, die frei von wasserlöslichmachenden Gruppen sind

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220064B true DE1220064B (de) 1966-06-30

Family

ID=4534648

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC21968A Pending DE1220064B (de) 1959-07-22 1960-07-21 Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon-farbstoffen, die frei von wasserloeslichmachenden Gruppen sind

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE593191A (de)
CH (1) CH373501A (de)
DE (1) DE1220064B (de)
ES (1) ES259788A1 (de)
GB (1) GB951784A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2817890A1 (de) * 1977-04-25 1978-10-26 Sumitomo Chemical Co Verfahren zur herstellung von 1-amino- 2-brom-4-hydroxy-anthrachinon

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE128573A (de)
DE110769C (de) *

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE128573A (de)
DE110769C (de) *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2817890A1 (de) * 1977-04-25 1978-10-26 Sumitomo Chemical Co Verfahren zur herstellung von 1-amino- 2-brom-4-hydroxy-anthrachinon

Also Published As

Publication number Publication date
BE593191A (de)
ES259788A1 (es) 1961-01-01
CH373501A (de) 1963-11-30
GB951784A (en) 1964-03-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0088048B1 (de) Küpenfarbstoffe, erhältlich durch Bromieren von Dibenzanthron und Umsetzung mit 1-Aminoanthrachinon
DE1220064B (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon-farbstoffen, die frei von wasserloeslichmachenden Gruppen sind
DE1279252B (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen
DE1469644A1 (de) Verfahren zur Umwandlung von rohen Polyhalogenkupferphthalocyaninen in eine Pigmentform
DE1042160B (de) Verfahren zur Herstellung von Dioxynitroarylaminoanthrachinonen
CH370512A (de) Verfahren zur Herstellung fein dispergierbarer hochchlorierter Kupferphthalocyanine
DE590163C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE1006557C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonkuepenfarbstoffen
DE745465C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen
DE935988C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
EP0119956A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen
DE1619601C (de) Verfahren zum Farben von metallmodi fizierten Polyolefinfasern mit Anthrachi nonfarbstoffen
DE749074C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonkuepenfarbstoffen
DE748788C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Fluoranthens
EP0057382B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen aus Abfallprodukten der Nitroanthrachinon- und Anthrachinonsulfonsäuresynthesen
DE921533C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE879135C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE628229C (de) Verfahren zur Herstellung von chlorhaltigen Kuepenfarbstoffen
DE507344C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE1095430B (de) Verfahren zur Herstellung von loesungsmittelbestaendigen Metallphthalocyaninpigmenten mit verbesserter Kristallisationsbestaendigkeit
DE1128066B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Anthrachinonreihe
DE441586C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen
AT39139B (de) Verfahren zur Darstellung von Monobromtrichlorindigo.
DE1050471B (de) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen der Anthrachmonreihe
DE1242179B (de) Verfahren zum Umwandeln von Polychlor- und Polychlorbromkupferphthalocyaninen in Pigmentform