DE1218001B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter ImpulseInfo
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- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
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- H03K3/284—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator monostable
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Description
- Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse durch einen einzigen Anstoßimpuls, wobei die Impulsbreiten durch Umladekondensatoren bestimmt sind.
- Zu diesem Zweck werden üblicherweise zwei monostabile Multivibratoren in Serie geschaltet. Der erste monostabile Multivibrator wird von dem Eingangsimpuls angestoßen und gibt nach einer vorbestimmten Zeit in Abhängigkeit von seinem Umladekondensator einen Ausgangsimpuls ab; dadurch wird gleichzeitig der zweite Multivibrator angestoßen und gibt seinerseits in Abhängigkeit von seinem Umladekondensator einen zweiten Ausgangsimpuls ab. Dabei muß aber sehr genau darauf geachtet werden, daß die beiden Multivibratoren tatsächlich in der vorgesehenen Reihenfolge kippen. Es besteht immer die Gefahr, daß der zweite Multivibrator (z. B. infolge von Exemplarstreuungen der verwendeten Transistoren) unbeabsichtigt mit dem ersten Multivibrator kippt. Sind die Zeitkonstanten beider Multivibratoren gleich, so geben in diesem Fall beide gleichzeitig ihren Ausgangsimpuls ab; ist die Zeitkonstante des zweiten Multivibrators kleiner als die des ersten, dann gibt bei gleichzeitigem Kippen beider Multivibratoren der zweite seinen Ausgangsimpuls vor dem ersten Multivibrator ab. Dadurch können aber in den nachgeschalteten Stufen erhebliche Fehler auftreten. Um dies zu vermeiden, werden die beiden in Serie geschalteten Multivibratoren über Dioden (oder entsprechende Schaltelemente) gegenseitig zwangsgesteuert.
- Die Erfindung betrifft eine besonders einfache Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse und ist gekennzeichnet durch einen an sich bekannten monostabilen Multivibrator, bestehend aus einem ersten Transistor und einem zweiten Transistor, deren Basen über je eine Zwangssteuerungsdiode an die Kollektor-Emitter-Strecke eines im Ruhezustand leitenden dritten Transistors geschaltet sind, dessen Basisspannungsteiler mit dem Kollektorkreis des ersten Transistors verbunden ist, so daß durch den monostabilen Multivibrator ein erster Impuls und ein zweiter, zeitlich diesem ersten Impuls gegenüber versetzter Impuls durch die als zweiter monostabiler Multivibrator arbeitenden Transistoren geliefert wird.
- Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert und im Prinzipschaltbild dargestellt.
- Im Ruhezustand ist der Transistor T3 leitend. Der Basisstrom der beiden Transistoren Ti und T2 wird über die Zwangssteuerungsdioden Dl bzw. D2 und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T., abgeleitet, so daß die beiden Transistoren T1 und T2 bei leitendem Zustand des Transistors T3 sicher gesperrt sind. Wird nun durch einen positiven Eingangsimpuls der Transistor T1 leitend, so wird auf Grund des im Kollektorkreis des Transistors T1 liegenden Basisspannungsteilers des Transistors T" dieser gesperrt. Der Umladekondensator Cl, dessen Kapazität für die- Dauer des ersten Ausgangsimpulses verantwortlich ist, kann sich jetzt entladen, und zwar über die Widerstände R1 und R2. Der Transistor T2 bleibt während dieser Zeit weiterhin gesperrt. Ist der Umladekondensator Cl entladen, wird der Transistor T2 leitend und der Transistor T1 gesperrt.
- Der bis hier beschriebene Vorgang entspricht dem Zurückkippen eines monostabilen Multivibrators, der aus den Transistoren Ti und T2 bestehen würde.
- Sobald der Transistor T2 leitend ist, entlädt sich der Umladekondensator C2. Nach Ablauf der Entladezeit wird der Transistor T" wieder leitend, und der Grundzustand ist wieder hergestellt, d. h., der zweite monostabile Multivibrator aus den Transistoren T2 und T3 kippt zurück und liefert damit den zweiten, gegenüber dem ersten zeitlich versetzten Ausgangsimpuls.
- Selbstverständlich können an Stelle der im Ausführungsbeispiel angenommenen npn-Transistoren für positive Eingangsimpulse auch pnp-Transistoren für negative Eingangsimpulse verwendet werden.
- Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den einen Spannungsteilerwiderstand beim Basisspannungsteiler des vom Anstoßimpuls direkt gesteuerten Transistors T1 durch eine Zenerdiode D3 zu bilden. Dadurch wird erreicht, daß bei gesperrtem Transistor Ti die infolge von Exemplarstreuungen relativ stark schwankenden Restströme des Transistors T3 und der Zwangssteuerungsdiode D1 nicht an die Basis des Transistors T1 gelangen können, so daß dieser mit Sicherheit gesperrt bleibt.
- Die beiden Dioden D4 und D5 im Lade- bzw. Entladekreis des Umladekondensators C2 halten die Basis des Transistors T$ von positiven Impulsen bei der Aufladung des Umladekondensators C2 frei, so daß der Transistor T3 bei Entladung mit- Sicherheit gesperrt bleibt.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse durch einen einzigen Anstoßimpuls, wobei die Impulsbreiten durch Umladekondensatoren bestimmt sind, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten monostabilen Multivibrator, bestehend aus einem ersten Transistor (T1) und einem zweiten Transistor (T2), deren Basen über je eine Zwangssteuerungsdiode (D" D.) an die Kollektor-Emitter-Strecke eines im Ruhezustand leitenden dritten Transistors (T3) geschaltet sind, dessen Basisspannungsteiler mit dem Kollektorkreis des ersten Transistors (T1) verbunden ist, so daß durch den monostabilen Multivibrator (T1, T2) ein erster Impuls und ein zweiter zeitlich diesem ersten Impuls gegenüber versetzter Impuls durch die als zweiter monostabiler Multivibrator arbeitenden Transistoren (T2, T3) geliefert wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basisspannungsteilerwiderstand des vom Anstoßimpuls direkt gesteuerten Transistors (T1) eine Zenerdiode (D3) ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lade- bzw. Entladekreis des zweiten Umladekondensators (C2) und den im Ruhezustand leitenden dritten Transistor (T3) zwei Dioden (D4, D5) geschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEG42886A DE1218001B (de) | 1965-02-19 | 1965-02-19 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1218001B true DE1218001B (de) | 1966-06-02 |
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ID=7127040
Family Applications (1)
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| DEG42886A Pending DE1218001B (de) | 1965-02-19 | 1965-02-19 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier zeitlich gegeneinander versetzter Impulse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1218001B (de) |
-
1965
- 1965-02-19 DE DEG42886A patent/DE1218001B/de active Pending
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