DE1212819B - Verfahren zum AEtzen eines einen pn-UEbergang enthaltenden Siliziumkoerpers einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zum AEtzen eines einen pn-UEbergang enthaltenden Siliziumkoerpers einer HalbleiteranordnungInfo
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- H10P95/00—
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23F—NON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
C23f
Deutsche Kl.: 48 dl -1/02
Nummer: 1212 819
Aktenzeichen: L 38110 VI b/48 dl
Anmeldetag: 3. Februar 1961
Auslegetag: 17. März 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ätzen eines einen pn-übergang enthaltenden Siliziumkörpers
einer Halbleiteranordnung.
Zur Herstellung von Halbleitergleichrichtern mit einer Siliziumscheibe als Halbleiterkörper nach dem
Legierungsverfahren ist es bekannt, von p-leitenden Siliziumscheiben auszugehen. Die Siliziumscheiben
werden nach dem Bohren geläppt, in einer Ultraschallwaschanlage mit Trichloräthylen gewaschen
und nach dem Trocknen in einem Gemisch von Flußsäure und Salpetersäure, gegebenenfalls auch unter
Zugabe von Essigsäure, bis auf das erforderliche Dickenmaß heruntergeätzt. In einer Metall- oder
Kohleform oder in einer Form aus einer Kombination beider Stoffe werden der Reihe nach eine Molybdän-•
oder Wolframronde, eine Aluminium- oder Siluminfolie, eine p-leitende Siliziumscheibe und schließlich
eine Gold-Antimon-Folie aufeinandergeschichtet.
Das Ganze wird in einer Atmosphäre, beispielsweise in Wasserstoff, auf etwa 750° C erhitzt. Nach Abkühlung
wird die Umgebung des durch Legieren mit der im Siliziumkristall η-Leitung erzeugenden Gold-Antimon-Folie
gebildeten pn-Überganges in Flußsäure und Salpeter einige Minuten lang geätzt, da die
Halbleitergleichrichter noch unzureichende Sperrspannungswerte zeigen. Nach sorgfältiger Spülung in
entionisiertem Wasser und in einer Ultraschallwaschanlage werden die Halbleitergleichrichter in Petroläther
aufbewahrt und dann im Stickstoffstrom auf etwa 270° C erhitzt.
Nach diesem bekannten Legierungsverfahren werden Halbleitergleichrichter mit einer Gold-Antimon-Fläche
von 4 bis 8 mm Durchmesser erhalten, die hohe Sperrspannungswerte und geringe Sperrströme
aufweisen. Halbleitergleichrichter mit einer Gold-Antimon-Folie von einem Durchmesser über 10 mm
und Halbleitergleichrichter mit einer Gold-Antimon-Folie von einem Durchmesser unter 3 mm werden
bei diesen Legierungsverfahren jedoch mit befriedigenden elektrischen Werten nur in geringer Ausbeute
erhalten.
Ein Legierungsverfahren zur Herstellung von pn-Übergängen in Siliziumscheiben bestimmter
Flächengröße, dessen Ergebnisse gut reproduzierbar sind, eignet sich nämlich nicht in gleicher Weise für
die Herstellung von pn-Ubergängen größerer oder kleinerer Fläche. Sowohl bei einer Abwandlung des
Legierungsverfahrens zur Herstellung von pn-Übergängen größerer Fläche als auch bei einer Abwandlung
des Legierungsverfahrens zur Herstellung von pn-Ubergängen kleinerer Fläche ergab sich bei den
der Erfindung zugrunde liegenden Untersuchungen
ίο
Verfahren zum Ätzen eines einen pn-übergang
enthaltenden Siliziumkörpers einer
Halbleiteranordnung
enthaltenden Siliziumkörpers einer
Halbleiteranordnung
Anmelder:
Licentia Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Als Erfinder benannt:
Richard Magner, Warstein
Richard Magner, Warstein
bei einer Fertigung einer Anzahl von Halbleitergleichrichtern mit Siliziumscheiben eine kleinere Zahl
von Halbleitergleichrichtern, die brauchbare elektrische Eigenschaften aufweisen, als bei der Ausführung
des Legierungsverfahrens zur Herstellung von pn-Übergängen der Flächengröße, für deren Herstellung
es ausgebildet worden war.
Gemäß der Erfindung wird eine eines oder mehrere der Elemente Eisen, Mangan, Blei, Molybdän,
Rhenium und Chrom enthaltende saure wäßrige Ätzlösung zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften
einer Halbleiteranordnung mit einem in einem p-leitenden Siliziumkörper durch Legieren mit einer
η-Leitung im Siliziumkristall erzeugenden Dotierungssubstanz gebildeten pn-übergang verwendet.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer eines oder mehrere der Elemente Eisen, Mangan,
Blei, Molybdän, Rhenium und Chrom enthaltenden sauren wäßrigen Lösung zum Ätzen wird die Ausbeute
der nach dem Legierungsverfahren hergestellten Halbleiteranordnungen, z. B. Halbleitergleichrichter,
mit Siliziumscheiben, deren pn-Übergänge hohe Sperrspannungswerte und geringe Sperrströme aufweisen,
erhöht. Die nach dem Verfahren gemäß der
^o Erfindung zu erreichende Steigerung der Ausbeute
des Legierungsverfahrens ist von besonderem Vorteil für die Herstellung von Halbleiteranordnungen mit
mindestens einen pn-übergang enthaltenden Siliziumscheiben von einem Durchmesser kleiner als 3 mm,
da zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der elektrischen Werte von Halbleiteranordnungen mit
Siliziumscheiben von Durchmessern größer als 10 mm, z. B. durch Wiederholung des Legierungsprozesses unter bestimmten Bedingungen, bei HaIb-
leiteranordnungen mit Siliziumscheiben von Durchmessern kleiner als 3 mm nur geringe Verbesserungen
ergeben.
.. - , v. · . , 609 538/378
Die Herabsetzung der Streuung des. Legierungsverfahrens
kann dadurch erklärt werden, daß sich bei der langsamen Abkühlung des Legierungsverfahrens
verunreinigende Fremdatome zum Teil an der Randzone des pn-Überganges, deren Länge bei
Siliziumscheiben kleineren Durchmessers zur pn-Übergangsfläche ein Verhältnis von größerem Zahlenwert
als bei Siliziumscheiben größeren- Durchmessers ergeben, konzentrieren. Durch die Anwendung ernes
Ätzmittels gemäß der Erfindung kann eine größere Gleichmäßigkeit hinsichtlich der besonders bei Siliziumscheiben
kleineren Durchmessers sich auswirkenden an der Oberfläche absorbierten Fremdatome,
die z. B. durch Blockierung von Rekombinatiönszentren die Sperrkennlinie zu stabilisieren vermögen,
erzielt werden; _-.·■·■'. - ·
Die Elemente können mit besonderem Vorteil jeweils in einer Menge zugesetzt werden, .die höchstens
das Hundertfache, vorzugsweise das Zehnfache, der Menge beträgt, in der das betreffende Element in
einer für Analysen geeigneten Säure (p. a.) enthalten ist. Am leichtesten lassen sich die Elemente in Form
von Salzen zusetzen.
Die bekannten Ätzlösungen zum Ätzen von pn-Ubergängen enthaltenden Halbleiterkörpern werden
wegen der mit ihnen zu erzielenden Beeinflussung der Strom-Spannungs-Charakteristik der aus diesen
Halbleiterkörpern aufgebauten ■Halbleiteranordnungen angewandt. Die Anwendung der Ätzmittel für
Metalloberflächen erfolgt demgegenüber wegen der jeweils beabsichtigten von dem betreffenden zu
ätzenden Metall abhängigen Wirkung.
Um Gegenständen aus Aluminium- oder Aluminiumlegierung eine glänzende Oberfläche zu
geben, ist die Anwendung eines Säurebades bekannt, das als Katalysator ein Metallsalz, z. B. ein Nickelsalz,
ein Kobaltsalz, ein Kupfersalz, ein Zinksalz, ein Chromsalz oder ein Alüminiumsalz enthält.
Die Starke des Angriffs einer Ätzlösung auf Kupfer im Verhältnis zu der Stärke seines Angriffs
auf Nickel oder Edelmetall bei einer gleichzeitigen Einwirkung der Ätzlösung auf diese Metalle, die bei
Platten mit gedruckten Schaltungen nebeneinander vorliegen, kann durch die bekannte Ätzlösung mit
Eisen(in)-Nitrat einer Konzentration von 20 bis Gramm pro Liter,. Chromsäure einer Κοηζβ,η-tration
von 75 bis 125 Gramm pro Liter und Schwefelsäure, - wobei das· Verhältnis von'Chromsäure
zu Schwefelsäure etwa 4 bis 1 beträgt, erhöht werden.
Zur Behandlung von Metallen, wie Kupfer, Zinn,
ίο Aluminium, Zink oder Blei, Nickel, Eisen, Cobalt,
Cadmium, Chrom, Magnesium oder Legierungen von irgendeinem dieser Metalle, ist ein Eisen(III)-Chlorid-Ätzbad
bekannt, in dem sich während des Ätzvorganges das Eisen(m)-Chlorid in Eisen(II)-Chlorid
umsetzt und das Chlorid des zu ätzenden Metalles.entsteht oder die Chloride der Metalle der
zu ätzenden Legierung entstehen.
Claims (3)
1. Verwendung einer ernes oder mehrere der Elemente Eisen, Mangan, Blei, Molybdän,
Rhenium und Chrom enthaltenden sauren wäßrigen Ätzlösung zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften einer Halbleiteranordnung
mit einen in einem p-leitenden Siliziumkörpef durch Legieren mit einer η-Leitung im Siliziumkristall
erzeugenden Dotierungssubstanz gebildeten pn-übergang.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente jeweils in einer Menge zugesetzt werden, die höchstens das Hundertfache,
vorzugsweise das Zehnfache, der' Menge beträgt, in der das betreffende Element in einer für Analysen geeigneten Säure enthalten
ist
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente in Form von
Salzen zugesetzt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 967 207;
USA.-Patentschrift Nr. 2 872 302.
Französische Patentschrift Nr. 967 207;
USA.-Patentschrift Nr. 2 872 302.
609 538/378 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL38110A DE1212819B (de) | 1961-02-03 | 1961-02-03 | Verfahren zum AEtzen eines einen pn-UEbergang enthaltenden Siliziumkoerpers einer Halbleiteranordnung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL38110A DE1212819B (de) | 1961-02-03 | 1961-02-03 | Verfahren zum AEtzen eines einen pn-UEbergang enthaltenden Siliziumkoerpers einer Halbleiteranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1212819B true DE1212819B (de) | 1966-03-17 |
Family
ID=7268168
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL38110A Pending DE1212819B (de) | 1961-02-03 | 1961-02-03 | Verfahren zum AEtzen eines einen pn-UEbergang enthaltenden Siliziumkoerpers einer Halbleiteranordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1212819B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR967207A (fr) * | 1948-03-10 | 1950-10-27 | Vernal S A | Procédé pour l'obtention de surfaces brillantes sur des objets en aluminium ou alliages d'aluminium |
| US2872302A (en) * | 1957-09-12 | 1959-02-03 | Sylvania Electric Prod | Etchant |
-
1961
- 1961-02-03 DE DEL38110A patent/DE1212819B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR967207A (fr) * | 1948-03-10 | 1950-10-27 | Vernal S A | Procédé pour l'obtention de surfaces brillantes sur des objets en aluminium ou alliages d'aluminium |
| US2872302A (en) * | 1957-09-12 | 1959-02-03 | Sylvania Electric Prod | Etchant |
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