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DE1212060B - Verfahren zur Erhoehung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydations-produkte in den durch n-Butan-Fluessigphasen-oxydation anfallenden Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydations-produkte in den durch n-Butan-Fluessigphasen-oxydation anfallenden Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren

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Publication number
DE1212060B
DE1212060B DEC30847A DEC0030847A DE1212060B DE 1212060 B DE1212060 B DE 1212060B DE C30847 A DEC30847 A DE C30847A DE C0030847 A DEC0030847 A DE C0030847A DE 1212060 B DE1212060 B DE 1212060B
Authority
DE
Germany
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low
oxidation
butane
boiling
proportion
Prior art date
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Granted
Application number
DEC30847A
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English (en)
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DE1212060C2 (de
Inventor
Dr Franz Broich
Dr Horst Hoefermann
Dr Werner Hunsmann
Dr Karl-Hans Simmrock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Huels AG filed Critical Chemische Werke Huels AG
Priority to DEC30847A priority Critical patent/DE1212060B/de
Publication of DE1212060B publication Critical patent/DE1212060B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1212060C2 publication Critical patent/DE1212060C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/215Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of saturated hydrocarbyl groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/27Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation
    • C07C45/32Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen
    • C07C45/33Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen of CHx-moieties

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydationsprodukte in den durch n-Butan-Flüssigphasenoxydation anfallenden Gemischen niedermolekularer Fettsäuren Es ist bekannt, daß bei der Oxydation von Paraffinkohlenwasserstoffen, z. B. n-Butan, in flüssiger Phase mit einem sauerstoffhaltigen Gas bei erhöhter Temperatur und unter Druck Gemische niedrigmolekularer Fettsäuren wie Ameisen-, Essig- und Propionsäure mit niedrigsiedenden, nicht sauren Oxydationsprodukten wie Ketonen und Estern sowie hochsiedenden Stoffen entstehen.
  • Während die neben Essigsäure als Hauptprodukt entstehenden niederen aliphatischen Carbonsäuren, wie Ameisen-, Propion- und Buttersäure, nur in geringerem Umfang anfallen, spielen die dabei ebenfalls gebildeten Keton-Ester-Gemische als vielseitig verwendbare Lösungsmittel eine bedeutsame Rolle. Es bestand daher der Wunsch, ihren Anteil auf Kosten des Essigsäureanfalls zu erhöhen.
  • So wurde bereits vorgeschlagen, die sich nach Auskondensieren aller zu verflüssigenden Anteile der die Oxydationsvorrichtung verlassenden Gase und Dämpfe in dem Trenngefäß bildende Butanpliase mit Wasser auszuwaschen, um die hierbei nicht gelösten Ester und Ketone einer Weiteroxydation zu entziehen (USA.-Patentschrift 2 653 962). Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß das Waschwasser aus dem aufzuarbeitenden Reaktionsprodukt wieder mit großem Aufwand entfernt werden muß.
  • Schließlich wurde der Zusatz von Alkali- oder Erdalkalisalzen bei der Oxydation beschrieben, die als sogenannte Regulatoren zu einer erhöhten Ester- und Ketonausbeute führen sollen (USA.-Patentschrifi 2 704 294). Die beschriebenen Ergebnisse dieser Arbeitsweise konnten jedoch in der Praxis nicht bestätigt werden.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydationsprodukte in den durch n-Butan-Flüssigphasenoxydation mit Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Gas unter Butankreislaufführung anfallenden Gemischen niedermolekularer Fettsäuren. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man einen Teil des bei der Aufarbeitung des primären Oxydationsgemisches durch Destillation anfallenden, weitgehend wasser-und lösungsmittelfreien Carbonsäuregemisches in die Oxydation in dem Ausmaß zurückführt, wie man die Menge des der Konstanthaltung des Flüssigkeitsstandes in der Oxydationszone dienenden Rohproduktkreislaufs verringert.
  • Das bei der Flüssigphasenoxydation anfallende primäre Oxydationsgemisch enthält je nach den Reaktionsbedingungen im allgemeinen neben etwa 15 bis 20 Gewichtsprozent Wasser 50 bis 70 Gewichtsprozent eines Carbonsäuregemisches und 10 bis 30 Gewichtsprozent eines Gemisches, das einerseits Ketone, wie Aceton und Methyläthylketon, und andererseits Ester, wie Methylacetat und Äthylacetat, enthält. Von diesem Gemisch wird fortlaufend ein Teilstrom in die Oxydationsvorrichtung zurückgegeben, um dort -den Flüssigkeitsstand konstant zu halten (Rohproduktkreislauf), und zwar wird in dem Ausmaß, wie man wasser- und lösungsmittelfreies Carbonsäuregemisch in die Oxydation zurückführt, die Menge des der Konstanthaltung des Flüssigkeitsstandes in der Oxydationszone dienenden Rohproduktkreislaufes verringert. Die eigentliche Produktion aber wird diesem System entnommen und der destillativen Aufarbeitung zugeführt. Dabei wird das Carbon--säuregemisch in der Weise abgetrennt, daß in einer ersten Kolonne das nicht umgesetzte Butan, Acetaldehyd und Methylformiat und in einer zweiten Kolonne das nicht saure Ester-Keton-Gemisch mit einem Siedebereich von 50 bis 900 C abdestilliert wird.
  • Sodann wird das zurückbleibende Carbonsäuregemisch durch Azeotropdestillation mit einem Schleppmittel für das Wasser entwässert.
  • Das rohe Carbonsäuregemisch wird zweckmäßig erst nach der Entfernung der Leichtsieder (Butan, Acetaldehyd, Methylformiat, Methylacetat, Aceton, Äthylacetat, Methyläthylketon) und des Wassers weitergereinigt, um so den Aufwand an verlorener Energie möglichst gering zu- halten. Es besteht hauptsächlich aus Essigsäure und enthält daneben bis zu 10 0/o Ameisensäure, bis zu 3°/O Propionsäure, 1 bis 2°/o Buttersäure und 1 bis 2°/o Hochsieder, wie z. B.
  • Butyrolakton, Bernsteinsäure und höhere Ester.
  • Selbstverständlich kann für das Verfahren auch die Essigsäure verwendet werden, die in dem weiteren Reinigungsgang von der Ameisensäure bzw. den Hochsiedern (einschließlich Propionsäure und Buttersäure) befreit wurde.
  • Durch die Rückführung des so vorbehandelten, weitgehend wasser- und lösungsmittelfreien Carbonsäuregemisches in die Oxydation wird die Löslichkeit des n-Butans in dem als Lösungsmittel dienenden Rohproduktgemisch erhöht. Infolgedessen läßt sich die Temperatur bei gleichbleibendem Luftdurchsatz um mehrere Grade niedriger einstellen. Beide Maßnahmen wirken sich günstig auf die Erhöhung der Keton-Ester-Ausbeute aus.
  • Entsprechend einer besonderen Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens läßt sich die Ausbeute an Ketonen und Estern weiter erhöhen, wenn man gleichzeitig mit der Zurückführung des wasser- und lösungsmittelfreien Carbonsäuregemisches die Zufuhr von n-Butan in die Oxydationsvorrichtung erhöht. Um das Temperaturgleichgewicht nicht zu stören, muß dazu das n-Butan entsprechend vorgewärmt werden, z. B. durch Wärmetausch mit den heißen Dämpfen, die die Oxydationszone verlassen.
  • Entsprechend einer weiteren vorzugsweisen Ausführungsform des Verfahrens kann der Anteil an niedrigsiedenden, nicht sauren Oxydationsprodukten noch weiter erhöht werden, wenn man das der Oxydationszone zugeführte n-Butan vor seiner Eindüsung in das Oxydationsgemisch durch einen Wärmetauscher, der sich im oberen Teil der Oxydationsvorrichtung befindet, in seiner Temperatur derjenigen des Reaktionsgemisches weitgehend angleicht. Hierdurch wird erreicht, daß die Temperatur im ganzen Reaktionsbereich gleichmäßiger ist und damit Temperaturspitzen in den oberen Reaktionszonen, die sich ungünstig auf die Ausbeute auswirken, vermieden werden. Auf diese Weise wird insbesondere erreicht, daß sich die Raum-Zeit-Ausbeuten an gewünschten Reaktionsprodukten bei einer gegebenen Oxydationsvorrichtung beträchtlich steigern lassen.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren ist es also möglich, den Anteil an niedrigsiedenden, nicht sauren Oxydationsprodukten bei zumindest gleichbleibend guten Raum-Zeit-Ausbeuten erheblich zu steigern.
  • Das geht klar aus einem Vergleich der Ergebnisse des in »Chemie-Ingenieur-Teclmik«, 34 (1962), S. 49, beschriebenen und des mit der vorliegenden Erfindung gegebenen Verfahrens hervor. So beträgt das Essigsäure-Keton-Verhältnis nach dem bekannten Verfahren 2,1:1 (63,1:30) gegenüber 1,5:1 nach der vorliegenden Erfindung.
  • Darüber hinaus lassen sich nach dem in der genannten Literaturstelle beschriebenen Flüssigphasenoxydationsverfahren Raum-Zeit-Ausbeuten an Ketonen von lediglich 24,6 g/l/Std. gegenüber 50 g/l/Std. bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielen.
  • Selbst wenn - wie im Falle des in der deutschen Auslegeschrift 1 074 027 beschriebenen Verfahrens -annähernd gute Raum-Zeit-Ausbeuten von etwa 48 g/l/Std. erhalten werden, so wird dies mit dem erheblich schlechteren Verhältnis Essigsäure zu niedrigsiedenden, nicht sauren Oxydationspro dukten von erkauft.
  • Das vorliegende Verfahren wird an Hand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1 Einem Autoklav aus nichtrostendem Stahl von etwa 1 1 Fassungsvermögen, der mit 0,8 1 eines Gemisches aus n-Butan und dem bei dessen Luftoxydation entstehenden rohen Oxydationsgemisch gefüllt ist, werden bei einem Druck von 50 atü und bei einer Temperatur um 180"C Luft, n-Butan, entwässertes Carbonsäuregemisch (etwa 8501o Essigsäure, etwa 100/o Ameisensäure, etwa 3,5°/0 Propionsäure, etwa 1,5 0/o Buttersäure) bzw. zum Vergleich Kreislaufrohprodukt (etwa 60°/o Essigsäure, etwa 70/o Ameisensäure, etwa 2,5 0/o Propionsäure, etwa 10/o Buttersäure, etwa 12°/o nicht saure Oxydationsprodukte [Kp. 50 bis 90"C], etwa 18 0/, Wasser) in der unten angegebenen Menge fortlaufend zugeführt.
  • Mit Hilfe eines Solekühlers werden die den Reaktor oben verlassenden Dämpfe weitgehend kondensiert und das Kondensat einem unter Reaktionsdruck stehenden Trenngefäß zugeführt, wo es sich in eine butanreiche obere und eine carbonsäurereiche untere Phase trennt. Die Butanphase wird mit Hilfe einer Pumpe in der in der Tabelle angegebenen Menge in den Reaktionsraum zurückgeführt und der Butanverbrauch durch Zugabe von Frischbutan ausgeglichen. Von der unteren carbonsäurereichen Phase wird in beiden Versuchen ein Teil zum Konstanthalten des Flüssigkeitsstandes im Reaktor ebenfalls zurückgeführt. Im Versuch, der der Erfindung entspricht, wird dagegen entwässertes Carbonsäuregemisch eingesetzt. Aus dem unteren Teil des Trenngefäßes wird bei beiden Versuchen fortlaufend so viel rohes Oxydationsprodukt entnommen, daß die Trennschicht zwischen beiden Phasen auf konstanter Höhe bleibt. Das entnommene rohe Oxydationspro dukt wird durch Destillation aufgearbeitet und die erhaltene Menge an Essigsäure und an niedrigsiedenden, nicht sauren Oxydationsprodukten festgestellt.
    Produktion
    Luft- Tempe- Butan- Zufuhr von ent-
    menge ratur kreislauf , wässertem roem RoFprodukt- Es i nicht saures Oxydations-
    Carbonsäuregemisch kreislauf Essig- produkt, in g/Std.
    säure Obis 70 bis
    Kp. 5 bis Kp.
    1/Std. °C kg/Std. cm3/Std. cma/Std. g/Std. 60°C | 800 C
    Vergleich. | 500 | 185 | 2,4 | - | 250 | 109 | 8 t 11
    Erfindung 500 182 2,4 240 10 75 16 34
    Beispiel 2 In einem technischen Druckreaktor von etwa 12 m Höhe und etwa 20 m3 Fassungsvermögen wird bei 60 atü n-Butan mit Luftsauerstoff oxydiert. Der Reaktor ist mit einem Strömungsleitrohr von 1 m Durchmesser und 6 m Länge ausgerüstet. In den Reaktor ist zusätzlich ein Röhrenwärmeaustauscher von 45 m2 Wärmeaustauschfläche im oberen Drittel des Reaktors eingebaut, - und das gesamte, diesem Reaktor zugeführte n-Butan wird durch diesen Wärmeaustauscher geleitet, bevor es unten im Reaktor in das Oxydationsgemisch eingedüst wird.
  • Der Reaktor wird zum Vergleich mit 4000 Nm3/Std.
  • Luft 20000 kg/Std. Butan-Kreislauf und 8000 kg/Std.
  • Rohproduktkreislauf beschickt. Die Reaktionstemperatur beträgt 185"C.
  • Nach mehreren Tagen wird auf die Fahrweise gemäß der Erfindung umgestellt, wobei bei gleicher Luftbelastung und gleicher Butankreislaufmenge 2500 kg/Std. des Rohproduktkreislaufes durch entwässerte Rohessigsäure ersetzt werden. Die dabei erzielten Ergebnisse werden in der nachfolgenden Tabelle einander gegenübergestellt:
    Zufuhr von ent- Produktion (tiTag)
    Luft- Tempe- Butan- wässertem rohem Rohprodukt- nicht saures Oxydations-
    menge ratur kreislauf Carbonsäure- kreislauf Essigsäure produkt
    gemisch H- Ameisensäure Kp. 50 bis ) Kp. 70 bis
    Nm3/h C kg/Std. kg!Std. kg/Std. 1 60°C | C 80 C
    Vergleich. . 4000 | 185 | 20000 000 - | 8000 | 22 2,5 zu 2
    Erfindung 4000 180 20 000 2500 5500 14 6 ! 4
    Beispiel 3 In zwei technischen Druekreaktoren (A und B) von etwa 12 m Höhe und etwa 20 m3 Fassungsvermögen wird bei 60 atü n-Butan, wie im Beispiel 1 beschrieben, mit Luftsauerstoff oxydiert. Beide Reaktoren sind mit einem Strömungsleitrohr von 1 m Durchmesser und 6 m Länge ausgerüstet.
  • In den Reaktor (B) ist zusätzlich ein Röhrenwärmetauscher von 45 m2 Wärmetauschfläche im oberen Drittel des Reaktors eingebaut, und das gesamte, diesem Reaktor zugeführte n-Butan wird durch diesen Wärmetauscher geleitet, bevor es unten im Reaktor in das Oxydationsgemisch eingedüst wird.
  • Das n-Butan wird vor Eintritt in die beiden Reaktoren auf 100 bis 120"C vorgewärmt. Der Luftdurchsatz wird bei beiden Reaktoren so lange gesteigert, wie der Sauerstoff gut abreagiert.
  • Bei voller Luftbelastung beträgt die zugeführte Butanmenge pro Reaktor etwa 30000 kg/Std. und der Rohproduktkreislauf 10 bis 11 t/Std. Die Menge an rückgeführtem entwässertem Carbonsäuregemisch richtet sich nach dem angestrebten Verhältnis Carbonsäure zu nicht saurem Oxydationsprodukt.
  • Die Belastbarkeit und damit die Raum-Zeit-Ausbeute liegt bei Reaktor (B) mit eingebautem Butanwärmetauscher um etwa 300/o höher als bei Reaktor (A); außerdem ist die Temperaturverteilung im Reaktor günstiger, die Bildung an Kohlenoxiden geringer und dementsprechend die Ausbeute an Carbonsäuren und nicht sauren Oxydationsprodukten höher.
  • Patentansprüche: 1. Verfahren zur Erhöhung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydationsprodukte in den durch n-Butan-Flüssigphasenoxydation mit Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Gas unter Butankreislaufführung anfallenden Gemischen niedrigmolekularer Fettsäuren, d a d u r c h gekennzeichnet, daß man einen Teil des bei der Aufarbeitung des primären Oxydationsgemisches durch Destillation anfallenden, weitgehend wasser- und lösungsmittelfreien Carbonsäuregemisches in die Oxydation in dem Ausmaß zurückführt, wie man die Menge des der Konstanthaltung des Flüssigkeitsstandes in der Oxydationszone dienenden Rohproduktkreislaufs verringert.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich die Zufuhr von n-Butan in die Oxydationszone erhöht.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das der Oxydationszone zugeführte n-Butan zuvor durch ein Wärmetauschsystem leitet, das sich im oberen Bereich der Oxydationszone befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 074 027; Chemie - Ingenieur - Technik, 34, 1962, S. 49.
DEC30847A 1963-09-05 1963-09-05 Verfahren zur Erhoehung des Anteils niedrigsiedender, nicht saurer Oxydations-produkte in den durch n-Butan-Fluessigphasen-oxydation anfallenden Gemischen niedermolekularer Fettsaeuren Granted DE1212060B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074027B (de) * 1960-01-28 Chemische Werke Hüls Aktiengesellschaft, Marl (Kr. Recklinghausen) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Oxydation von n-Butan in flüssiger Phase

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074027B (de) * 1960-01-28 Chemische Werke Hüls Aktiengesellschaft, Marl (Kr. Recklinghausen) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Oxydation von n-Butan in flüssiger Phase

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