[go: up one dir, main page]

DE1209560B - Verfahren zur Herstellung von Titandiborid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Titandiborid

Info

Publication number
DE1209560B
DE1209560B DEU8958A DEU0008958A DE1209560B DE 1209560 B DE1209560 B DE 1209560B DE U8958 A DEU8958 A DE U8958A DE U0008958 A DEU0008958 A DE U0008958A DE 1209560 B DE1209560 B DE 1209560B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
boron oxide
reaction
temperature
density
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU8958A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Leslie Timms
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Borax Inc
Original Assignee
United States Borax and Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Borax and Chemical Corp filed Critical United States Borax and Chemical Corp
Publication of DE1209560B publication Critical patent/DE1209560B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B35/00Boron; Compounds thereof
    • C01B35/02Boron; Borides
    • C01B35/04Metal borides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^W^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Ο.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
COIb
Deutsche KL: 12 i-35/00
1209 560
U8958IV a/12i
15, Mai 1962
27. Januar 1966
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Titanborid bekannt geworden, bei dem man ein Gemisch aus Titancarbid + Titandioxyd + Borcarbid nach entsprechendem Formen in der Preßform auf die Umsetzungstemperatur erhitzt. Auf diese Weise erhält man relativ grobkristalline Formkörper sehr mäßiger Dichte.
Die Erfindung betrifft nun die Herstellung von Titandiborid durch eine Hochtemperaturreaktion von Titandioxyd, Boroxyd und Kohlenstoff bei einer Temperatur von mindestens 135O0C, die dadurch gekennzeichnet ist, daß man bei dieser Hochtemperaturreaktion einen Formling verwendet, dessen Dichte mindestens 1,1 g/cm3, vorzugsweise mindestens 1,4 g/cm3, beträgt und der hergestellt wurde, indem das Ausgangsgemisch in einer entsprechenden Form so weit erhitzt wird, daß das Boroxyd schmilzt. In dieser Form erfolgt auch das Pressen auf die gewünschte Dichte. Der Formling wird aus der Form ausgetragen, er besitzt eine gute Standfestigkeit, so daß er ohne Be-Schädigung gehandhabt und in den Reaktionsofen eingesetzt werden kann. Man benötigt daher hierfür weder Schiffchen, wie dies üblicherweise der Fall ist, noch muß die Reaktion in der Preßform und somit unter Erhitzung der Preßform in dem Reaktionsofen nach dem bekannten Verfahren durchgeführt werden.
Das auf diese Weise erhaltene Titandiborid ist eine geformte Masse, die sich ohne Schwierigkeiten auf ein sehr feines Pulver zerkleinern läßt, wie es direkt für das Heißpressen oder für pulvermetallurgische Verfahren zur Herstellung von Formkörpern, wie beispielsweise Elektroden für die Metallraffination, zur Anwendung gelangt.
Die Reaktion, nach der das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet, kann durch folgende Gleichung dargestellt werden:
TiO2 + 5C + B2O3 = TiB2 + 5CO.
Die Reaktion kann bei einer Temperatur von etwa 135O°Cundhöher durchgeführt werden, wobei jedoch in einer Atmosphäre von Kohlenmonoxyd reines Titandiborid nicht unter etwa 15500C gebildet wird. In der Praxis ist es vorteilhafter, bei höheren Temperaturen zu arbeiten, z. B. bis etwa 20000C. Geeignete Öfen, in denen man die Reaktion durchführen kann,dienormalerweise eine Graphitröhre als Reaktionsraum aufweisen, sind kostspielig in Konstruktion und Betrieb, und es ist wichtig, die aufgewandte Wärme möglichst wirtschaftlich zu verwerten. Da die Reaktion endotherm ist, ist die Erreichung dieser Wirtschaftlichkeit schwierig und stellt demnach einen ernsten Nachteil des Verfahrens dar.
Verfahren zur Herstellung von Titandiborid
Anmelder:
United States Borax and Chemical Corporation,
Los Angeles, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
München 9, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Peter Leslie Timms, Thornton Heath, Surrey
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 15. Mai 1961 (17 686)
Es wurde bisher die Ansicht vertreten, daß eine zufriedenstellende Betriebsweise von den Reaktionspartnern in Schiffchen oder Kästchen abhängt, wobei jedoch beide zu nennenswertem Wärmeverlust führen. Eine andere bekannte Arbeitsweise zur Durchführung der Reaktion mit den Ausgangssubstanzen in Form eines Formlings, hergestellt durch Erhitzen einer Mischung von Boroxyd, Titandioxyd, Kohlenstoff und Melasse oder anderem kohlenstoffhaltigem Bindemittel, gestattet den Ofen mit einer größeren Materialmenge zu beschicken und die Wärmeverluste gegenüber der Anwendung der Reaktionsmischung in einem Schiffchen oder Kästchen herabzusetzen. Es wurde gefunden, daß das Verfahren mit besserer Wärmenutzung durchgeführt werden kann, wenn die angewandten Formlinge eine wesentlich höhere Dichte als die schwammartigen Formlinge mit einer Dichte von etwa 0,7 bis 0,9 g/cm3, wie sie mit Hilfe von kohlenstoffhaltigen Bindemitteln für die Ausgangssubstanzen hergestellt wurden, aufweisen.
Die erfindungsgemäß angewandten Formlinge mit hoher Dichte werden hergestellt durch Pressen einer innigen Mischung von Boroxyd, Titandioxyd und Kohlenstoff in einer Form, während die Mischung auf eine Temperatur erhitzt wird, bei der das Boroxyd erweicht. Das Boroxyd wirkt als Bindemittel in dem Formling und bildet eine glasige Grundmasse, in der Titandioxyd und Kohlenstoff dispergiert sind. Wenn gewünscht, kann die Masse auch Melasse oder ein anderes kohlenstoffhaltiges Bindemittel enthalten.
509 780/381
3 4
Man kann Boroxyd ganz oder teilweise ersetzen durch oxyd, vorhanden sein. So ist beispielsweise ein Übereine Substanz, die in der Wärme zu Boroxyd umge- schuß bis zu 50 Gewichtsprozent zulässig, vorgezogen setzt wird, beispielsweise Borsäure, jedoch ist es in werden jedoch nicht mehr als 5 bis 10 Gewichtsprozent, diesen Fällen sehr wünschenswert, daß die Umsetzung Ein geringer Überschuß an Kohlenstoff über die zu Boroxyd vor der Komprimierung erfolgt. Der Ein- 5 stöchiometrische Menge ist vorteilhaft, er soll jedoch fachheit halber wird im folgenden nur von Boroxyd 5 Gewichtsprozent nicht übersteigen und liegt vorgesprochen, wobei jedoch auch solche Substanzen zugsweise bei 1 bis 3 Gewichtsprozent,
gemeint sind, die unter mäßigem Erhitzen Boroxyd Es ist wichtig, daß die für die Herstellung der Formergeben, einschließlich Borsäure. linge verwendeten. Substanzen innig gemischt sind, da Bei der Herstellung der Formlinge kann man eine io man sonst keine guten Ergebnisse erhält. Ein Mischen innige Mischung der Bestandteile in einer Form, bei- in einer Kugelmühle ergibt eine zufriedenstellende spielsweise einer zylindrischen Röhre, auf eine Tempe- Masse.
ratur erhitzen, die ausreicht, um Boroxyd in eine Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herglasige Phase überzuführen, diese dient als Bindemittel stellung von Titandibromid werden die Formlinge für die Kohlenstoff- und Titandioxydteilchen. Diese 15 auf eine Temperatur über 13500C, insbesondere 1550 Temperatur kann zwischen 300 und 1000°C liegen, bis 20000C und höher, erhitzt. Man kann ein inertes beträgt jedoch vorzugsweise 400 bis 5000C, insbeson- Gas, z. B. Argon, zur Abführung des sich bildenden dere 46O0C. Wird Borsäure verwendet, so wird diese Kohlenmonoxyds verwenden. Es wird jedoch vorgebeim Erhitzen auf diese Temperatur zu Boroxyd ent- zogen, die Reaktion bei einer Temperatur über 1550° C, wässert. Während Boroxyd in eine Glasphase über- 20 vorzugsweise über 17000C, in einer Kohlenmonoxydgeführt wird, kann ein Längsdruck angelegt werden, atmosphäre vorzunehmen und das Produkt so schnell um dem Formling die gewünschte Dichte zu verleihen. als möglich abzuschrecken.
Ist die Wärmebehandlung beendet, so wird der Körper Die Anwendung von Formungen mit Dichten über aus der Form genommen. Wenn gewünscht, kann 1,1 g/cm3 bei der Herstellung von Titandibromid erman unter Erhitzen einen vorgeformten Körper ge- 25 laubt die Titandiboriderzeugung in einem gegebenen ringer Dichte pressen, beispielsweise indem der Form- Ofen bei jeder Temperatur mit größerer Geschwindigling in der Form mit einem Abschluß versehen ist, der keit als bei Verwendung von Formungen geringerer gegebenenfalls das Rohr sein kann, in dem der Form- Dichte. Darüber hinaus sind die durch Kompression ling vorgeformt wurde, worauf der Formling über der heißen Reaktionsmasse, wie oben angegeben, hereinen PreßstempelmiteinemDruckvon7bis70,3kg/cm2 30 gestellten Formlinge sehr fest. Ihre Festigkeit ist verbelastet wird. Der Formling kann dann aus dem Rohr gleichbar mit der von Graphitelektroden. Diese geschoben und abgekühlt werden. Auf diese Weise Festigkeit ist wichtig für massive Formlinge großen lassen sich Dichten bis zu 1,8 g/cm3 erreichen. Durchmessers, da sie das Zusammenfallen der Form-Statt oder zusätzlich zu der Komprimierung des linge verhindert, wenn sie unter Bildung von Titan-Formlings in der Längsrichtung, wie oben beschrieben, 35 dibromid gebrannt werden. Die Festigkeit ist auch aus kann der Formling außen herumgepreßt werden, verschiedenen Gründen für massive Formlinge beindem ein spitzer zylindrischer oder anders geformter sonderer Formen von Wichtigkeit, bei denen der Form-Dorn axial eingetrieben wird, während der Formling ling ein Verhältnis Fläche zu massivem Volumen minentlang des Umfangs eingespannt ist. Dies geschieht destens l,5mal größer als das entsprechende Verhältnis vorzugsweise in der Form, in welcher er geformt wurde. 40 eines massiven Zylinders gleicher Länge und einem Man kann dies bei einer Temperatur vornehmen, bei Durchmesser entsprechend der maximalen Querder das Material des Formlings mehr oder weniger schnittsdimension des Formlings hat. Solche Formplastisch ist, ohne jedoch zu fließen, z. B. bei etwa linge können rohrförmig, kanal-, kreuz-, sternförmig 400 bis 800° C. Wenn gewünscht, kann man das Ma- oder halbrund sein, gegebenenfalls mit geriffelter terial in der Längsrichtung begrenzen, wie z. B. durch 45 Oberfläche.
einen Abschluß der Form an einem Ende und am Ein wesentlicher Gesichtspunkt, was die Wirtschaftanderen Ende mit einer Scheibe, die ein Loch für den lichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens anbelangt, Durchgang des Domes aufweist. Es wurde gefunden, ist darin zu sehen, daß die Menge an erzeugtem Titandaß man einen Dorn mit einem Durchmesser bis zu diborid, bezogen auf aufgewandte Wärmeenergie, 2/3 und darüber des Formlingdurchmessers anwenden 50 wesentlich günstiger liegt als bei bekannten Formkann und man auf diese Weise Dichten über 1,4 g/cm3, körpern geringerer Dichte,
z. B. 1,5 bis 1,7 g/cm3 oder auch 1,8 g/cm3, erreichen Folgende Beispiele erläutern die Erfindung:
kann. Weiter weist der axiale Raum, der nach Aus- . .
ziehen des Domes verbleibt, insofern einen vorteil- Beispiel
haften Einfluß aus, als die Zeit für die vollständige Um- 55 Eine innige Mischung von Graphit, Borsäure und Setzung von Titandioxyd zu Titandibromid dadurch Anatas wurde hergestellt durch Vermählen mit Graherabgesetzt wird. phitpulver einer Korngröße unter 0,076 mm, wobei in Man wendet Titandioxyd vorzugsweise in Form von der Mischung ein Graphitüberschuß von 1 °/o und ein Anatas an oder auch beispielsweise als Rutil oder Borsäureüberschuß von 15°/0 über den stöchiome-Titanoxyd. Als Kohlenstoff verwendet man Vorzugs- 60 irischen Mengen vorhanden war.
weise Graphit, man kann jedoch auch Ruß oder Die Mischung wurde mit etwa 8% Wasser ange-Kohlenstoff in anderer Form verwenden, jedoch kann feuchtet, in ein Stahlrohr mit 3,2 cm lichter Weite es dann erforderlich sein, eine inerte Atmosphäre oder gefüllt und die so gefüllte Röhre 1 Stunde in einem tiefere Temperaturen anzuwenden, um eine Oxydation Ofen auf 450° C zur Entwässerung der Borsäure zu des Kohlenstoffs bei der Herstellung der Formlinge zu 65 Boroxyd erhitzt. Durch das Trocknen erfolgte ein vermeiden. Verlust von etwa 7% Borsäure in dem Formling. Boroxyd kann in dem Formling im Überschuß über Nach einer Stunde wurde die die entwässerte Midie stöchiometrische Menge, berechnet auf Titandi- schung enthaltene Röhre aus dem Ofen genommen.
Während des Trocknens wurde die Masse in der Röhre zu einem Körper geringer Dichte (etwa 0,7 g/cm3) mit Hilfe einer Boroxyd-Glasphase gebunden. Der heiße Formling in der Röhre wurde mit einem Preßstempel, der darin leicht beweglich war, komprimiert, und zwar unter einem Druck von 10,6 kg/cm2. Der so gebildete Formling wurde aus der Röhre ausgeschoben und konnte abkühlen. Die Dichte betrug 1,55 g/cm3.
Die Bildung von Titandiborid aus dem Formling wurde erreicht, indem dieser in inerter Atmosphäre in einem elektrischen Widerstandsofen mit einer Graphit-Reaktionsröhre mit 3,8 cm lichter Weite erhitzt wurde. Der Formling benötigte zur vollständigen Reaktion bei 18000C 37 Minuten. Dann wurde das Produkt in einen kälteren Teil der Reaktionsröhre geschoben. Nach dem Abkühlen wurde es aus dem Ofen genommen und war ein krümeliges graues Pulver mit 98,1 % Titandiborid.
In einem Parallelversuch wurde ein Formling gleicher Dimensionen in oben angegebener Weise hergestellt, jedoch ohne Kompression. Er hatte eine Dichte von nur 0,8 g/cm3 und benötigte zur vollständigen Umsetzung bei 18000C 31V2 Minuten.
Beispiel 2
Eine innige Mischung von Graphit, Boroxyd und Anatas wurde durch vermählen mit Graphitpulver einer Korngröße unter 0,076 mm hergestellt. In der Masse war ein Graphitüberschuß von 1% und ein Boroxydüberschuß von 7 % über die stöchiometrischen Mengen enthalten.
Die Pulvermischung wurde in eine 25,4 cm lange Aluminiumröhre mit 5,1 cm lichter Weite und einem verschlossenen Ende gefüllt. Auf die Mischung wurde ein Metallpfropfen mit einem Durchmesser von 4,8 cm und einem Gewicht von 1,36 kg gesetzt und Röhre mit Inhalt in einem Ofen 40 Minuten auf 460°C erhitzt. Die Röhre wurde aufgerichtet, damit der Metallpfropfen auf die Mischung einen Druck ausüben kann. Nun wurde der Formling aus der Röhre ausgeschoben. Er hatte eine Dichte von 1,21 g/cm3.
Die Bildung von Titandibroid aus dem Formling erfolgte in einem elektrischen Widerstandsofen mit einer Graphit-Reaktionsröhre (6,4 cm lichte Weite).
Der Formling wurde in inerter Atmosphäre in der Reaktionsröhre 50 Minuten auf 194O0C erhitzt, danach wurde das Produkt in einen kälteren Teil der Röhre geschoben. Es war ein krümeliges graues Pulver und enthielt 97,5% TiB2.
Aus einer Borsäuremischung ohne Kompression entsprechend Beispiel 1 wurde ein zweiter Formling gleicher Dimensionen hergestellt. Er hatte eine Dichte von nur 0,73 g/cm3 und benötigte zur vollständigen Reaktion bei 194O0C 40 Minuten.
Die Formlinge aus Beispiel 1 hatten einen Durchmesser von 3,175 cm, einen Querschnitt von 7,92 cma, Länge 10 cm, Volumen 79,2 cm3.
Die Formlinge aus Beispiel 2 hatten einen Durchmesser von 5,08 cm, Querschnitt 20,3 cm2, Länge 10 cm, Volumen 203 cm3.
ίο In folgender Tabelle sind Dichte, Reaktionszeit, Gewicht des Formlings und die Produktionsleistung zusammengestellt. Die Formlinge la und Ib entsprechen dem Beispiel 1 und sind die Körper mit hoher (a) bzw. mit niederer Dichte (b), die, Formlinge 2a und 2b die entsprechenden Körper des Beispiels 2.
Ver- 20 la Dichte Reaktions Gewicht Erzeugtes
V CX" Ib des Formlings zeit in TiB2
sucii 2a [g/cm3] Minuten fei [g/Min.]
2b
1,55 37 123 3,3
0,80 31,5 63 2,0
1,21 50 246 4,9
0,73 40 148 3,7

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Titandiborid durch Erhitzen eines Formlings aus einer innigen Mischung von Boroxyd, Titandioxyd und Kohlenstoff bei einer Temperatur von mindestens 1350° C, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Formling mit einer Dichte von mindestens 1,1 g/cm3, vorzugsweise mindestens 1,4 g/cm3, verwendet, der durch Pressen des Ausgangsmaterials bei über dem Schmelzpunkt des Boroxyds liegender Temperatur erhalten wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen zylindrischen Formling verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den Formling auf eine Temperatur von mindestens 15500C erhitzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Formling mit einem Boroxydüberschuß nicht über 10 Gewichtsprozent und einem Kohlenstoffüberschuß von 1 bis 3 Gewichtsprozent über die stöchiometrischen Mengen verwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 812 092.
509 780/381 1.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEU8958A 1961-05-15 1962-05-15 Verfahren zur Herstellung von Titandiborid Pending DE1209560B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB17686/61A GB1004585A (en) 1961-05-15 1961-05-15 Improvements in or relating to the production of titanium diboride

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1209560B true DE1209560B (de) 1966-01-27

Family

ID=10099441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU8958A Pending DE1209560B (de) 1961-05-15 1962-05-15 Verfahren zur Herstellung von Titandiborid

Country Status (3)

Country Link
US (2) US3351429A (de)
DE (1) DE1209560B (de)
GB (1) GB1004585A (de)

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1004585A (en) * 1961-05-15 1965-09-15 United States Borax Chem Improvements in or relating to the production of titanium diboride
US3379647A (en) * 1966-05-04 1968-04-23 Carborundum Co Metal carbide and boride production
US3535080A (en) * 1969-02-18 1970-10-20 Norton Co Apparatus and method for the continuous furnacing of borides,carbides and silicides
US4376029A (en) * 1980-09-11 1983-03-08 Great Lakes Carbon Corporation Titanium diboride-graphite composits
FR2501529B1 (fr) * 1981-03-12 1987-03-06 Borax Francais Procede pour effectuer une reaction chimique fortement exothermique et appareil pour mettre en oeuvre ce procede
US4349636A (en) * 1981-05-14 1982-09-14 Vahldiek Fred W Method for increasing the ductility and conductivity of refractory crystals
US4595545A (en) * 1982-12-30 1986-06-17 Eltech Systems Corporation Refractory metal borides and composites containing them
US4693989A (en) * 1984-06-28 1987-09-15 Eltech Systems Corporation Preparation and sintering of refractory metal borides, carbides and nitrides of high purity
US4528119A (en) * 1984-06-28 1985-07-09 Eltech Systems Corporation Metal borides, carbides, nitrides, silicides, oxide materials and their method of preparation
US4812425A (en) * 1986-06-06 1989-03-14 Eltech Systems Corporation Purifying refractory metal borides
US4888166A (en) * 1986-09-03 1989-12-19 Georgia Tech Research Corporation Process for making highly reactive sub-micron amorphous titanium diboride powder
US5169832A (en) * 1988-07-12 1992-12-08 The Dow Chemical Company Synthesis of refractory metal boride powders of predetermined particle size
US5087592A (en) * 1990-05-25 1992-02-11 Alcan International Limited Method of producing platelets of borides of refractory metals
DE4019100A1 (de) * 1990-06-15 1991-12-19 Schlafhorst & Co W Transporteinrichtung fuer voneinander unabhaengige paletten, die spulen oder spulenhuelsen tragen
US5160698A (en) * 1991-07-02 1992-11-03 The Dow Chemical Company Process for producing metal borides using finely comminuted mixture of reactants
AU2007314042A1 (en) * 2006-11-01 2008-05-08 Alcan International Limited Semi solid TiB2 precursor mixture
US8216536B2 (en) * 2009-10-30 2012-07-10 Alcoa Inc. Methods of making titanium diboride powders

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB812092A (en) * 1955-12-28 1959-04-15 Norton Grinding Wheel Co Ltd Process for the production of borides

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2371211A (en) * 1945-03-13 Electrical resistance element
DE282748C (de) * 1913-10-23 1915-03-19
US2364123A (en) * 1941-11-14 1944-12-05 Carborundum Co Method of forming metal carbides
US2792310A (en) * 1953-07-21 1957-05-14 Horizons Titanium Corp Production of a mutual solid solution of tic and tio
US3019084A (en) * 1954-03-05 1962-01-30 British Aluminum Company Ltd Production of refractory carbides, borides and the like
GB1004585A (en) * 1961-05-15 1965-09-15 United States Borax Chem Improvements in or relating to the production of titanium diboride

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB812092A (en) * 1955-12-28 1959-04-15 Norton Grinding Wheel Co Ltd Process for the production of borides

Also Published As

Publication number Publication date
US3249401A (en) 1966-05-03
US3351429A (en) 1967-11-07
GB1004585A (en) 1965-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1209560B (de) Verfahren zur Herstellung von Titandiborid
EP0012915B1 (de) Verfahren zur Herstellung von oxidischen Kernbrennstoffkörpern
DE2612296A1 (de) Flexibles graphitmaterial und verfahren zu seiner herstellung
DE1567844A1 (de) Methode zur Herstellung einer gesinterten Masse von Aluminium-Nitrid
DE1286650B (de) Verfahren zur Herstellung von dichten, verhaeltnismaessig nichtporoesen, spaltstoffbeladenen Kohlenstoffkoerpern fuer Kernreaktoren
DE3002971C2 (de)
DE2833909C2 (de) Verfahren zur Herstellung von aktivem Borcarbid enthaltendem Siliziumcarbidpulver
DE1533320C3 (de) Verfahren zur pulvermetallurgischen Herstellung von porösen Metallkörpern
DE1796286A1 (de) Verfahren zur Herstellung dichter und harter Oxide und solche Oxide enthaltende Produkte
DE1102710B (de) Verfahren zur Herstellung von pulverigem Bornitrid
DE3641754A1 (de) Verfahren zur herstellung von aluminiumnitridpulver
DE2549298A1 (de) Legierung und verbundwerkstoff sowie verfahren zu ihrer herstellung
DE1906522A1 (de) Aluminiumnitrid-Yttriumoxyd-Sintermassen und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0625964A1 (de) Verfahren zur herstellung eines amorphen ultraharten materials auf basis von bornitrid.
DE2848452A1 (de) Verfahren zur herstellung von siliziumcarbidpulvern
DE1446978C3 (de) Warmfester, langgestreckter, stab- oder rohrförmiger Körper mit Siliciumcarbidgerüst und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2422416A1 (de) Isolierkeramik mit gesteuerter porositaet und sinterherstellungsverfahren
DE2461741A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gesinterten keramikproduktes
DE2643930C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Erzeugnissen aus hexagonalem Bornitrid
DE2617225A1 (de) Verfahren zur herstellung von molybdaenlegierungen
DE3442239A1 (de) Verfahren zur herstellung eines metamorphen metalloxids
DE1189056B (de) Verfahren zur Herstellung von Titandiborid
DE1906522C (de) Verfahren zur Herstellung eines ge sinterten Aluminiumnitrid Yttnumoxid Gegen stands
AT345141B (de) Verfahren zur herstellung eines keramischen materiales
AT241629B (de) Neutronenreflektor und Verfahren zu seiner Herstellung