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DE1299044B - Verstaerker mit Dynamik-Regelung - Google Patents

Verstaerker mit Dynamik-Regelung

Info

Publication number
DE1299044B
DE1299044B DE1967S0110636 DES0110636A DE1299044B DE 1299044 B DE1299044 B DE 1299044B DE 1967S0110636 DE1967S0110636 DE 1967S0110636 DE S0110636 A DES0110636 A DE S0110636A DE 1299044 B DE1299044 B DE 1299044B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
resistors
dependent
magnetic field
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967S0110636
Other languages
English (en)
Inventor
Wizorke Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1967S0110636 priority Critical patent/DE1299044B/de
Publication of DE1299044B publication Critical patent/DE1299044B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
    • H03G7/002Volume compression or expansion in amplifiers in untuned or low-frequency amplifiers, e.g. audio amplifiers
    • H03G7/004Volume compression or expansion in amplifiers in untuned or low-frequency amplifiers, e.g. audio amplifiers using continuously variable impedance devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Es sind Verstärker mit einem oder mehreren in Abhängigkeit vom Eingangs- oder Ausgangssignal des Verstärkers gesteuerten Stellgliedern zur Dynamikregelung bekannt. Zum Beispiel ist in der Siemens-Zeitschrift, 1965, H. 8, S. 912 bis 916, ein derartiger Verstärker beschrieben, der aus einem eigentlichen Verstärker und einem diesem vorgeschalteten Dämpfungsglied besteht. Dieses Dämpfungsglied enthält Dioden, die zwischen die Signalwege geschaltet sind und an die eine veränderbare Gleichspannung angelegt wird. Diese Gleichspannung wird bei Rückwärtsregelung dem Ausgang des Verstärkers selbst oder bei Vorwärtsregelung einem an den Eingang des Dämpfungsgliedes angeschlossenen Verstärkers entnommen. Durch die Größe dieser Gleichspannung bzw. des durch die Dioden fließenden Stromes wird deren differentieller Widerstand beeinflußt und damit eine durch das Verhältnis der Vorwiderstände zu dem jeweiligen Diodenwiderstand bestimmte Dämpfung des Signals erreicht. Derartige Verstärker weisen insbesondere den Nachteil nichtlinearer Verzerrungen auf. Diese Verzerrungen können zwar dadurch vermindert werden, daß der Verstärker nur mit kleinen Amplituden angesteuert wird. Dadurch wird aber der Störabstand, d. h. das Verhältnis zwischen Nutzsignal und Rauschen, verkleinert. In den bekannten Schaltungen sind die Dioden in Brücken geschaltet, damit der Signalkreis und der Gleichstromsteuerkreis für die Dioden entkoppelt sind. Der Brückenabgleich ist sehr kritisch und kann sich insbesondere infolge von Temperaturänderungen während des Betriebs ändern.
  • Es wurde auch schon vorgeschlagen, in den Signalkreis Photowiderstände zu schalten, die von Glühlampen oder Lumineszenzdioden, welche im Ausgangskreis des Verstärkers liegen, gesteuert werden. Eine solche Schaltung verarbeitet zwar auch große Eingangssignale mit geringen nichtlinearen Verzerrungen, ferner ist der Frequenzgang günstig, auch sind Steuerkreis und Signalkreis entkoppelt. Nachteilig ist jedoch, daß die Photowiderstände Hystereseeigenschaften aufweisen, nicht ausreichend trägheitsfrei und stark temperaturabhängig sind. Das Gesamtelement, Glühlampe oder Lumineszenzdiode und Photowiderstand, weist in seinen technischen Daten starke Streuungen auf, so daß die Schaltungsdimensionierung schwierig ist. Außerdem ist die Lebensdauer von Glühlampen im Vergleich zu Halbleitern kurz, so daß die Schaltung auch störanfällig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, bei der die Nachteile der bekannten Schaltungen vermieden sind. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stellglieder magnetfeldabhängige Widerstände enthalten, die in Feldern von Spulen angeord. net sind, die von einem vom Eingangs- oder AUsgangssignal abgeleiteten Strom durchflossen sind.
  • Als Stellglieder kommen je nach den Anforderungen, die einem Verstärker hinsichtlich des Regelbereichs, der Verzerrungsfreiheit und der Temperaturstabilität gestellt werden, verschiedene Möglichkeiten in Betracht. In einer vorteilhaften Schaltung liegen die magnetfeldabhängigen Widerstände in einem Gegenkopplungszweig des Verstärkers. Beispielsweise können sie als nicht überbrückte Emitterwiderstände von Verstärkertransistoren geschaltet sein. Für geringe Anforderungen können die magnetfeldabhängigen Widerstände ein oder mehrere Potentiometer bilden, die in den Signalweg geschaltet sind. Eine hohe Verstärkungsänderung kann erreicht werden, wenn die magnetfeldabhängigen Widerstände die Widerstände einer Brücke bilden, die in den Signalweg geschaltet ist.
  • An Hand der Zeichnung, in der als Ausführungsbeispiel die Schaltungsanordnung eines Verstärkers mit einer im Signalweg liegenden Brücke dargestellt ist, werde im folgenden die Erfindung sowie weitere Vorteile und Ergänzungen näher beschrieben und erläutert. -Mit 1 und 2 sind die Eingangsklemmen, mit 3 und 4 die Ausgangsklemmen des Verstärkers bezeichnet. Das Eingangssignal gelangt von den Klemmen 1 und 2 über den Widerstand 5 in eine Brükkenschaltung, die aus magnetfeldabhängigen Widerständen F1 und F2 und ohmschen Widerständen 6, 7 und 8 gebildet wird, von denen der Widerstand 7 zum Abgleich der Brücke regelbar ist. Ein derartiger Brükkenabgleich ist nur in Ausnahmefällen erforderlich, z. B. wenn der Regelbereich besonders groß sein soll. Auch kann eine solche Abgleichmöglichkeit günstig sein, wenn anstatt der im Ausführungsbeispiel verwendeten Rückwärtsregelung eine Vorwärtsregelung gewählt wird. An die Ausgangsdiagonale der Brücke ist ein Verstärker 9 angeschlossen, dessen Ausgangssignal nicht nur an die Ausgangsklemmen 3 und 4, sondern auch an eine Gleichrichterschaltung 12 geliefert wird, in welcher eine der Signalamplitude entsprechende Gleichspannung gewonnen wird. Der Gleichrichterschaltung 12 ist ein Ladekondensator C nachgeschaltet. Mit dieser Gleichspannung- werden Spulen L1 und L2 gespeist, die auf jeweils einen Kern K1 bzw. K2 angeordnet sind. In den Luftspalten dieser Kerne sind die magnetfeldabhängigen Widerstände F1 bzw. F2 angeordnet. Auf jedem Kern ist noch jeweils eine weitere Wicklung Li bzw. L2' angebracht, die von einem konstanten Strom, der über dig Klemmen 13 und 14 zugeführt wird, durchflossen ist. Diese Windungen dienen dazu, den Arbeitspunkt der magnetfeldabhängigen Widerstände festzulegen. Den mit diesen Spulen erzeugten konstanten Feldern sind die Felder der Spulen L1 und L2 überlagert, und zwar derart, daß sich das Feld der einen Steuerspule zu dem konstanten Feld der zugehörigen Vormagnetisierungsspule addiert und das Feld der anderen Steuerspule sich von dem der zugehörigen Vormagnetisierungsspule subtrahiert. Im Falle einer Dynamikkompression ist bei kleinen Signalen, die nur eine kleine Steuerspannung für die Brücke erzeugen, die Brücke so verstimmt, daß das Eingangssignal nur wenig gedämpft wird. Mit zunehmender Signalamplitude wird die Brücke infolge der Widerstandswertänderung der magnetfeldabhängigen Widerstände in Richtung des Brückenabgleichs gesteuert, wodurch die Dämpfung -vergrößert wird. In dem selten gewünschten Fall der Dynamikexpansion wird die Brücke mit zunehmender Signalimplitude in Richtung des nicht abgeglichenen Zustandes gesteuert.
  • Der Aufwand an Spulen in der Schaltung nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann verringert werden, wenn man nur einen magnetfeldabhängigen Widerstand verwendet und den anderen durch einen temperaturabhängigen Festwiderstand ersetzt. Dadurch wird allerdings der Regelbereich verkleinert. Man kann dann den Widerstand 8 noch durch einen magnetfeldabhängigen Widerstand ersetzen und diesen Widerstand zusammen mit dem Widerstand F, in dem Feld einer einzigen Feldspule unterbringen. Die Vormagnetisierungsspulen können dabei entfallen. Die restlichen nicht steuerbaren Widerstände 6 und der an die Stelle des Widerstandes F2 tretende Widerstand sollten aber für höhere Ansprüche, insbesondere für große Regelbereiche, derart temperaturabhängig sein, daß der Temperaturgang der magnetfeldabhängigen Widerstände- kompensiert wird. Es hat sich allerdings gezeigt, daß der Temperaturgang der magnetfeldabhängigen Widerstände so gering ist, daß bei einer Schaltung mit Rückwärtsregelung der Dynamik, wie es bei dem Ausführungsbeispiel der Fall ist, auf eine Temperaturkompensation ganz verzichtet werden kann. Bei Vorwärtsregelung, die selbstverständlich auch möglich ist, hat der Temperaturgang einen stärkeren Einfluß.
  • Manchmal ist es erwünscht, unterhalb eines bestimmten Signalpegels die Dynamik nicht zu regeln. Es ist daher eine Zenerdiode 10 vorgesehen, die von einem Schalter 11 überbrückt ist. Bei offnenem Schalter tritt die Regelung erst bei einer die Zenerspannung überschreitenden Gleichspannung ein.
  • Das Zeitverhalten der Regelung kann mit bekannten Mitteln, z. B. durch Wahl des Ladekondensators C, verändert werden. Gegebenenfalls kann zwischen den Ausgang des Verstärkers 9 und die Gleichrichterschaltung 12 ein weiterer Verstärker geschaltet sein.
  • Auch kann es günstig sein, die Gleichspannung aus dem Gleichrichter 12 nicht unmittelbar, sondern über einen Gleichstromverstärker den Feldspulen zuzuführen, damit ein kleinerer Ladekondensator C größerer Genauigkeit gewählt werden kann und die Regelung schneller wirksam wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärker mit einem oder mehreren in Abhängigkeit vom Eingangs- oder Ausgangssignal des Verstärkers gesteuerten Stellgliedern zur Dynamikregelung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder magnetfeldabhängige Widerstände (F1, F ) enthalten, die in Feldern von Spulen (Ll, L2 angeordnet sind, die von einem vom Eingangs- oder Ausgangssignal abgeleiteten Strom durchflossen sind.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetfeldabhängigen Widerstände in einem Gegenkopplungszweig des Verstärkers liegen.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetfeldabhängigen Widerstände die Emitterwiderstände von Verstärkertransistoren sind.
  4. 4. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetfeldabhängigen Widerstände in einem oder mehreren Spannungsteilern, die in die Signalleitung geschaltet sind, enthalten sind.
  5. 5. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetfeldabhängigen Widerstände Widerstände einer Brückenschaltung sind, die in den Signalweg geschaltet sind.
DE1967S0110636 1967-07-03 1967-07-03 Verstaerker mit Dynamik-Regelung Pending DE1299044B (de)

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DE1299044B true DE1299044B (de) 1969-07-10

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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