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DE1298333B - - Google Patents

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Publication number
DE1298333B
DE1298333B DE19671298333 DE1298333A DE1298333B DE 1298333 B DE1298333 B DE 1298333B DE 19671298333 DE19671298333 DE 19671298333 DE 1298333 A DE1298333 A DE 1298333A DE 1298333 B DE1298333 B DE 1298333B
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DE
Germany
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pulse
rotation
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switching stages
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DE19671298333
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DE1298333C2 (de
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Publication date
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Publication of DE1298333B publication Critical patent/DE1298333B/de
Publication of DE1298333C2 publication Critical patent/DE1298333C2/de
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  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Impulsgeberanordnung mit Kippstufen für Umdrehungszählungen getrennt nach Drehrichtung, insbesondere für Präzisionselektrizitätszähler, die von einem Geberorgan zur Erzeugung zweier um eine halbe Impulsbreite gegeneinander versetzter Impulsfolgen betrieben wird, und bei der die Versetzung der Impulsfolgen als Kriterium zur Drehrichtungsbestimmung dient.
  • Bei bekannten Zählern, die zur Registrierung von Energielieferung und -bezug eingesetzt werden, wird die unterschiedliche Drehrichtung durch zwei Zählwerke erfaßt, die über ein Freilaufgetriebe mit Rücklaufsperre von Zählerläufer angetrieben werden. Derartige Anordnungen sind nachteilig, weil durch die mechanische Kupplung mit dem Zähierläufer Rückwirkungen auf den-Zähler ausgeübt -werden. Wenn das Meßergebnis außerdem an eine entfernt liegende Auswertungszentrale weitergegeben werden soll, sind noch besondere Einrichtungen erforderlich, die die Drehbewegung des Läufers in eine Impulsfolge umwandeln. Da ein Impulsgeberzähler unabhängig von seiner Drehrichtung immer gleichartige Impulse liefert, sind am Empfangsort besondere Einrichtungen erforderlich, die die Unterscheidung zwischen positiv und negativ ermöglichen.
  • Es ist eine Anordnung bekannt, bei der unterschiedliche Drehrichtungen mit Hilfe von versetzten Impulsfolgen ermittelt werden. Es werden hierbei Zählstufen verwendet, auf die die Impulsfolgen untersetzenderweise übertragen werden, wobei die Decodierung komplexer Zustandskombinationen die absoluten Zählwerte liefert. Jede Zählstufe ist zur Unterscheidung der Zähtrichtung mit mehreren als Zählspeicher wirkenden bistabilen Schaltungen versehen.
  • Diese bekannte Anordnung ist verhältnismäßig aufwendig.
  • Mit der Erfindung soll eine einfache Impulsgeberanordnung geschaffen werden, die rückwirkungsfrei arbeitet, die die Meßwerterfassung nach Lieferung und Bezug am Meßort gestattet und die Mittel enthält, die eine getrennte Weitergabe der Meßwerte an eine Auswertungszentrale ermöglicht. Erfindungsgemäß sind zwei von einem von dem Geberorgan beeinflußten Oszillator gesteuerte Gegentaktschaltstufen vorgesehen, von denen in Abhängigkeit von derImpulsflankenrichtung einer Impulsfolge in bezug auf den stationären Zustand der anderen Impulsfolge die eine der beiden Schaltstufen die beiden je einem der antivalenten Ausgänge der anderen Schaltstufe dynamisch zugeordneten Eingänge einer bistabilen Kippstufe für die differentiierten Impulse besagter dynamisch angekoppelter Schaltstufe öffnet oder sperrt, so daß Ausgangsimpulse für eine zugeordnete Drehrich-. tung an der bistabilen Kippstufe vorliegen. Die Gegentaktschaltstufen sind von den geglätteten Emitterpotentialen der zugeordneten Oszillatortransistoren angesteuert. Die Impulsflanken jeder der beiden Zustandsübergangsrichtungen der auslösenden Impulsfolge steuern jeweils nur einen Eingang der bistabilen Ausgabekippstufe, so daß für eine fortlaufende Impulsausgabe ein periodischer Impulsflankenwechsel erforderlich ist, woraus eine Ausgabehysterese einer halben Steuerirnpulsperiode resultiert.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert. Es sind zwei Geberhälften vorgesehen, die die Schaltfolgeverknüpfungen ermöglichen. Auslösende Organe sind zwei Schwingkreise W1, C1 und W3, Wg, die je nach Drehrichtung einer Zählerläufer- zahnscheibe L in entsprechender ;Folge und Versetzung bei und entdämpft werden. Das sich je nach Zustand der Oszillatoren an Transistoren T1 und T4 ändernde Emitterpotential bewirkt die Ansteuerung von Eingangstransistoren T2 bzw. T5 von Schaltstufen über Spannungsteilerwiderstände R5, R6und Ri3, R14.
  • Die Transistoren T2, T3 und T5, T6 der Schaltstufen liegen mit ihren Kollektoren über Widerstände R3, R4 und Rt1, R12 an dem positiven Pol einer Spannungsquelle, während die Emitter am Minuspol angeschlossen sind. Die Kollektoren der Transistoren T2, T8 sind über Kondensatoren C4, C5 einerseits über Widerstände Rt6, R17 mit den Kollektoren der Transistoren T5 und T6 und andererseits über Dioden D1 und D2 an die Basen von Speichertransistoren T7 und T8 einer bistabilen Kippstufe angeschlossen. Um den Ausgang der Kippstufe zu entlasten, ist ein Verstärkertransistor Tg über einen Widerstand R22 nachgeschaltet. Die bei Drehung der Zählerläuferzahnscheibe entstehenden periodisch aufeinanderfolgenden Schwingzustände der beiden Oszillatoren verstellen sprunghaft die Kollektorpotentiale der nachfolgenden Schaltstufen-Transistoren T2, T3 bzw. T5, T6.
  • Die Potentialsprünge der Transistoren T2, T3 werden über die Kondensatoren C4, C5 differentüert und steuern je nach Potentialfall an den Widerständen R16 steuern den Ausgabespeicher über die Dioden, und D2 an. Jede Basis der beiden Kippstufentransistoren ist aus eigensicheren Gründen separat mit der Erfüllung einer anderen Verknüpfungsbedingung verbunden. Dadurch wird erreicht, daß mehrere Potentialsprünge innerhalb des Hysteresebereiches jeweils nur eine Zustandsänderung des Ausgabespeichers be wirken können.
  • Im folgenden sei die Wirkungsweise der Einrichtung erläutert.
  • Liegt Rechtslauf des Zählerläufers vor, so ist bei L-Zustand des Oszillatortransistors T4 der Transistor T5 durchgeschaltet, d. h., sein Kollektorpotential liegt auf Null. Das Potential des Kollektors von T2 führt einen negativen Potentialsprung durch, wenn der Oszillatortransistor T1 in den L-Zustand übergeht. Der negative Potentialsprung wird über den Kondensator C4, den Widerstand R16 und den Transistor T5 differentuert und über die Dioden, der Kippschaltung zugeführt. Diese wird in den anderen Schaltzustand gekippt.
  • Die zweite gleichwertige Bedingung für Rechtslauf ist erfüllt, wenn der Kreis des Oszillatortransistors T4 nicht schwingt, der Schaltstufentransistor T6 durchgeschaltet ist und der Transistor T1 bzw. T3 in den Nullzustand springt. Der negative Potentialsprung wird über den Kondensator C5 und den Transistor T6 diferentüert und gelangt über die Diode D, auf die Basis des zweiten Transistors der Kippstufe, wobei diese zurückgekippt wird. Liegt Linkslauf vor, so ist in einem Falle der Eingangstransistor T5, T6 nicht leitend, wenn der Transistor T2 der Stufe T2, T3 einen negativen Potentialsprung ausführt. Dieser Potentialsprung wird über den DifferentiierkondensatorC4, dem Widerstand R15 und dem Kollektorwiderstand R, 1 auf das volle positve Potential bezogen, so daß kein Anteil des negativen Impulses über die Ansteuerungsdiode D2 zur Kippstufe gelangt. Bei der anderen Linkslaufbedingung ist die Wirkung ähnlich.
  • Es ist somit eine rückwirkungsfreie Drehrichtungserfassung bei gleichzeitiger Zählung gewährleistet.
  • Insbesondere der Zusatz für Präzisions-Elektrizitätszähler ist angebracht, da die mechanische Rücklaufsperre wegfallen kann, die immer einen wenn auch geringen Drehmomentverlust bedeutet. Nicht zuletzt ist die Verwendung zwecks Unterscheidung zwischen Lieferung und Bezug bei der Energiezählung zu empfehlen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsgeberanordnung mit Kippstufen für Umdrehungszählungen getrennt nach Drehrichtung, insbesondere für Präzisionselektrizitätszähler, die durch ein Geberorgan zur Erzeugung zweier um eine halbe Impulsbreite gegeneinander versetzter Impulsfolgen betrieben wird und bei der die Versetzung der Impulsfolgen als Kriterium zur Drehrichtungsbestimmung dient, g e k e n n -zeichnet durch zwei von je einem von dem Geberorgan (L) beeinflußten Oszillator (W1, C1 T, und W3, C6, T4) gesteuerte Gegentakt-Schaltstufen (T2, T3 und T5, T6), von denen in Abhängigkeit von der Impulsflankenrichtung (L 0- bzw.
    OL-Übergang) einer Impulsfolge in bezug auf den stationären Zustand der anderen Impulsfolge die eine der beiden Schaltstufen (T5, T6) die beiden je einem der antivalenten Ausgänge der anderen Schaltstufe (T2, T3) dynamisch zugeordneten Eingänge (D,, D2) einer bistabilen Kippstufe (T7, T8) für die differentiierenden Impulse besagter dynamisch angekoppelter Schaltstufe (T2, T3) öffnet oder sperrt, so daß Ausgangsimpulse für eine zugeordnete Drehrichtung an der bistabilen Kippstufe vorliegen.
  2. 2. Impulsgeberanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegentaktschaltstufen (T2, T3 und T5, T6) von den geglätteten Emitterpotentialen der zugeordneten Oszillatortransistoren (Tt, T4) angesteuert sind.
  3. 3. Impulsgeberanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsflanken jeder der beiden Zustandsübergangsrichtungen der auslösenden Impulsfolge jeweils nur einen Eingang der bistabilen Ausgabekippstufe (T7, Ts) steuern, so daß für eine fortlaufende Impulsausgabe ein periodischer Impulsflankenwechsel erforderlich ist, woraus eine Ausgabehysterese einer halben Steuerimpulsperiode resultiert.
DE19671298333 1967-03-21 1967-03-21 Impulsgeberanordnung mit einer bistabilen kippstufe fuer umdrehungszaehlungen Expired DE1298333C2 (de)

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DE1298333B true DE1298333B (de) 1974-12-05
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224070B (de) * 1962-05-04 1966-09-01 Contraves Ag Einrichtung zum integrierenden Zaehlen von bestimmten Merkmalen von Signalen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224070B (de) * 1962-05-04 1966-09-01 Contraves Ag Einrichtung zum integrierenden Zaehlen von bestimmten Merkmalen von Signalen

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DE1298333C2 (de) 1974-12-05

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