DE1294710B - Schaltungsanordnung, die beim Auftreten eines Ausloeseimpulses einen Ausgangsimpuls gewuenschter Dauer liefert - Google Patents
Schaltungsanordnung, die beim Auftreten eines Ausloeseimpulses einen Ausgangsimpuls gewuenschter Dauer liefertInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, Schaltungen arbeiten folgendermaßen: Eine UND-die
beim Auftreten eines Auslöseimpulses einen Aus- Schaltung mit einer Anzahl von Eingängen liefert das
gangsimpuls gewünschter Dauer liefert. Die Erfindung Ausgangssignal 1 nur dann, wenn an allen Eingängen
eignet sich besonders für Datenverarbeitungsanlagen eine 1 liegt. In allen anderen Fällen lieferte die
und Digitalrechner. 5 Schaltung das Ausgangssignal 0. Eine ODER-Schal-Durch
die Erfindung soll insbesondere eine Schal- tung mit einer Anzahl von Eingängen liefert das
tungsanordnung angegeben werden, die Impulse Ausgangssignal 1, wenn einer oder mehrere der Einliefert,
deren Dauer derjenigen entspricht, die be- gänge 1 sind, und den Ausgang 0, wenn alle Einstimmte
logische Schaltungsanordnungen zur Durch- gänge 0 sind. Eine NOR-Schaltung mit einer Anzahl
führung ihrer Funktionen benötigen. io von Eingängen liefert das Ausgangssignal 1, wenn
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung alle Eingänge 0 sind, und das Ausgangssignal 0, wenn
ist dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseimpuls einer oder mehrere Eingänge 1 sind. Diese NOR-einem
ersten Gatterkreis zugeführt ist, der beim Auf- Schaltung kann aus einer UND-Schaltung bestehen,
treten des Auslöseimpulses einen ersten Steuerimpuls in deren Eingangsleitungen jeweils ein Inverter gebeginnen
läßt, der einer logischen Schaltungsanord- 15 schaltet ist. Die in den UND-Schaltungen enthaltennung
zugeführt ist, die das Ausgangssignal mit einer den Schaltungsanordnungen dargestellten Flipfiops
gegenüber der Vorderflanke des ersten Steuerimpulses liefern im gesetzten Zustand an der einen Ausgangsverzögerten
Vorderflanke beginnen läßt, daß das klemme (z. B. A) eine 1 und an der anderen Aus-Ausgangssignal
einem zweiten Gatterkreis zugeführt gangsklemme (Ä~) eine 0 und im rückgestellten Zuist,
der beim Auftreten des Ausgangsimpulses einen ao stand an der einen Ausgangsklemme (z. B. A) eine 0
zweiten Steuerimpuls beginnen läßt, dessen Vorder- und an der anderen Ausgangsklemme (Ä) eine 1. Die
flanke mit der Vorderflanke des Ausgangsimpulses Flipflops in den NOR-Schaltungen enthaltenden
auftritt, und daß der zweite Steuerimpuls einer zwei- Schaltungsanordnungen entsprechen den oben beten
logischen Schaltungsanordnung zugeführt ist, die schriebenen Flipflops, mit der Ausnahme, daß die
den ersten Steuerimpuls und damit den Ausgangs- 25 Ausgangs- oder Eingangsklemmen wirkungsmäßig
impuls eine der gewünschten Dauer entsprechende vertauscht sind.
Zeitspanne nach dem Beginn des ersten Steuerim- Mit anderen Worten liefern diese Flipflops dann
pulses beendet. an der einen Ausgangsklemme eine 1, wenn sie ge-Vorzugsweise umfaßt die logische Schaltungsan- setzt sind, und am Ausgang eine 0, wenn sie rückordnung
eine asynchron arbeitende logische Einrich- 30 gestellt sind. Diese Flipflops mit vertauschten Austung,
die zur Durchführung einer logischen Operation gangen sind mit »I-O-Flipflops« bezeichnet,
eine veränderliche Zeitdauer benötigt. F i g. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen Erfindung. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist
näher erläutert. Es zeigt darin zu sehen, daß ein mit einer UND-Schaltung F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanord- 35 (und zwar mit einer UND-Schaltung, die einen
nung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfin- Steuerimpuls liefert) verbundener Flipflop sein Ausdung,
die Impulse konstanter Dauer liefert, gangssignal nicht auf die UND-Schaltung zurück-F
i g. 2 Diagramme von an verschiedenen Punkten koppelt. Die Beendigung des von der UND-Schaltung
der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung auf- erzeugten Steuerimpulses wird vielmehr von einem
tretenden Signalen, 40 Signal gesteuert, das vom Beginn des folgenden
F i g. 3 ein Blockschaltbild einer anderen Ausfüh- Steuerimpulses abgeleitet wird.
rungsform der Erfindung zur Erzeugung von Im- F i g. 1 zeigt eine Schaltung mit acht UND-Schalpulsen
konstanter Dauer, tungen 40 bis 47, mit Invertern 48 bis 51, die mit F i g. 4 Diagramme von Signalen, die in der in einem Teil der UND-Schaltungen verbunden sind,
F i g. 3 dargestellten Schaltungsanordnung auftreten, 45 und eine Auslöseimpulsquelle 52, die mit der UND-Fig.
5 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanord- Schaltung 40 verbunden ist, die den ersten Steuernung
gemäß der Erfindung, die Impulse steuerbarer impuls liefert. Die Ausgangssignale eines Teils der
Dauer liefert, in Verbindung mit logischen Schaltun- UND-Schaltungen werden zwei ODER-Schaltungen
gen eines Digitalrechners, die durch den Impulsgene- 53 und 54 zugeführt. Die UND-Schaltungen sind entrator
gesteuert werden, und 50 weder direkt oder über ODER-Schaltungen mit Flip-F
i g. 6 Diagramme von Signalen, die in der in flops 55 bis 57 verbunden. Bei der in F i g. 1 dar-F
i g. 5 dargestellten Schaltungsanordnung auftreten. gestellten Ausführungsform der Erfindung werden
In den Figuren sind gleichartige Bauelemente mit die Steuerimpulse durch eine ODER-Schaltung 58
gleichen Bezugszeichen versehen worden. an eine Verzögerungsleitung 59 weitergegeben. Eine
Die in den Figuren als Blöcke gezeichneten Schal- 55 Anzahl der Ausgangsimpulse oder -pegel werden
tungsanordnungen sind an sich bekannt. Diese Schal- direkt oder über Inverter den UND-Schaltungen als
tungsanordnungen werden durch ihnen zugeführte Eingangssignale wieder zugeführt.
Signale gesteuert. Bei einem bestimmten Signalpegel Die Arbeitsweise der in F i g. 1 dargestellten Schalentsprechen
die Signale der Binärziffer 1 und bei tung soll nun in Verbindung mit F i g. 2 erläutert
einem anderen Pegel der Binärziffer 0. Im folgenden 60 werden. Die Flipflops 55 bis 57 sind anfänglich alle
soll angenommen werden, daß ein Signal mit einem zurückgestellt, so daß die AusgangssignaleA,BundC
hohen Pegel die Binärziffer 1 und ein Signal mit gleich 0 und die Ausgangssignale Z, Έ und ü gleich 1
einem niedrigen Pegel die Binärziffer 0 darstellt. Zur sind. Um den Steuerimpulszyklus einzuleiten, wird
Vereinfachung soll im folgenden außerdem einfach der UND-Schaltung 40 von der Impulsquelle 52 ein
davon gesprochen werden, daß den verschiedenen 65 Auslöserimpuls T = I zugeführt. Ein Steuerimpuls
Blöcken eine »Eins« oder eine »Null« zugeführt wird, CP-8 soll fehlen, so daß am Ausgang des Inverters
anstatt von den entsprechenden Signalen zu sprechen. 48 eine 1 vorhanden ist. Dementsprechend sind die
Die in den Blockschaltbildern enthaltenen logischen vier Eingänge der UND-Schaltung 40 alle 1, und der
3 4
Steuerimpuls CP-I beginnt. Der Impuls CP-I wird Eingangssignal auf die NOR-Schaltungen 74 bis 77
über die ODER-Schaltung 58 der Verzögerungs- zurückgekoppelt, und der Ausgang der NOR-Schal-
leitung 59 zugeführt, und nach der durch die Ver- tungen 74 bis 77 wird als Eingang den NOR-Schal-
zögerungsleitung 59 bewirkten Verzögerung erscheint tungen 70 bis 73 zugeführt.
auf der Leitung 60 ein Ausgangsimpuls P mit dem 5 Die Arbeitsweise der in F i g. 3 dargestellten Schal-Wert
1. tung soll in Verbindung mit Fi g. 4 erläutert werden.
Der Impuls P mit dem Wert 1 stellt eines der Ein- Die Flipfiops 79 bis 81 befinden sich anfänglich alle
gangssignale der UND-Schaltungen 44 dar. Die ande- im rückgestellten Zustand, so daß die Ausgänge A,
ren beiden Eingänge.4 und Έ sind ebenfalls 1. B ist B und C alle 1 und die Ausgänge!?, Έ und ü alle 0
ebenfalls 1, das sich das Flipflop 56 noch im zu- io sind. Wird der NOR-Schaltung 70 ein Auslöserückgestellten
Zustand befindet, und A = I, da der impuls T = O zugeführt und ist CP-S = 0, so sind
Impuls CP-I das Flipflop 55 vom rückgestellten in alle vier Eingänge der NOR-Schaltung 70 gleich 0.
den gesetzten Zustand gebracht hat. Wie bereits oben Die NOR-Schaltung 70 spricht daher an, und der
erwähnt worden war, wird ein Teil der Ausgangs- Steuerimpuls CP-I beginnt. Der Steuerimpuls CP-I
signale den UND-Schaltungen als Eingangssignale 15 setzt das Flipflop 79 und gelangt außerdem über die
wieder zugeführt; der Ausgang A des Flipflops 55 NOR-Schaltung 82 zu der Verzögerungsleitung 83.
wird beispielsweise als Eingang A der UND-Schal- Angenommen, die Verzögerungsleitung habe eine
tung 42 zugeführt. Da alle Eingänge der UND-Schal- Verzögerungsdauer von einer Mikrosekunde, dann
tungen 44 gleich 1 sind, erscheint eine 1 am Ausgang wechselt P nach einer Mikrosekunde von 1 nach 0,
der UND-Schaltungen 44, dies ist der Beginn des 20 so daß die NOR-Schaltung 74 ansprechen kann, da
Steuerimpulses CP-2. Das Ausgangssignal 1 bewirkt das Flipflop 80 rückgestellt und P = O ist und das
über die ODER-Schaltungen 53 eine Einstellung des Flipflop 79 durch den Impuls CP-I gesetzt worden
Flipflops 57. Dadurch wird der Eingang ü der UND- war, so daß A = O ist. Dadurch wird der Steuer-Schaltung
40 zu 0, die Schaltung 40 wird gesperrt, impuls CP-2 begonnen, der das Flipflop 81 setzt. Der
und der Steuerimpuls CP-I endet. 25 C-Ausgang des Flipflops 80 ändert sich daher von 0
Nach einer Zeitspanne, die der durch die Leitung nach 1, so daß die NOR-Schaltung 70 gesperrt wird
59 eingeführten Verzögerung entspricht, ändert sich und der Steuerimpuls CP-I endet, da C eines der Ein-
das Signal P von 1 nach 0. Dadurch wird die UND- gangssignale der NOR-Schaltung 70 ist. Nach einer
Schaltung 44 gesperrt, und der Steuerimpuls CP-2 weiteren Mikrosekunde ändert sich P von 0 nach 1,
endet. Da der Steuerimpuls CP-2 beginnt, wenn sich 30 wodurch die NOR-Schaltung 74 gesperrt und der
P von 0 nach 1 ändert, und endet, wenn sich P von 1 Steuerimpuls CP-2 beendet wird. Wenn der Impuls
nach 0 ändert, hat also der Steuerimpuls P eine CP-2 zu 0 wird, spricht die NOR-Schaltung 72 an,
Dauer, die gleich der Verzögerungszeit der Leitung da nun CP-2, A und C alle 0 sind, und der Steuer-
59 entspricht, wie der Steuerimpuls CP-I. impuls CP-3 beginnt. Das weitere Arbeiten der
Wenn der Steuerimpuls CP-2 endet, ändert sich der 35 Schaltungsanordnung ist leicht an Hand der F i g. 3
Ausgang der Umkehrstufe 50 von 0 nach 1, und die und 4 zu übersehen.
UND-Schaltung 42 wird geöffnet, da auch die beiden Bei den in F i g. 1 und 3 dargestellten Ausführungsanderen
Eingänge A und C beide 1 sind. Die Beendi- formen ist die Dauer der Auslöseimpulse aus den
gung des Steuerimpulses CP-2 läßt also den Steuer- Quellen 52 bzw. 78 nicht kritisch, solange diese Iniimpuls
CP-3 beginnen. Das Ausgangssignal der 40 pulse langer dauern als der Steuerimpuls CP-I und
UND-Schaltung 42 stellt das Flipflop 56 ein, dessen solange sie vor dem Ende des Steuerimpulses CP-8
Ausgang über die ODER-Schaltung 58 der Verzöge- enden. Bei beiden Schaltungsanordnungen wird für
rungsleitung 59 zugeführt wird. Der weitere Funk- jeden Auslöseimpuls eine Gruppe von acht Steuertionsablauf
kann leicht aus F i g. 1 und 2 entnommen impulsen erzeugt. Eine zweite Gruppe von acht Imwerden.
45 pulsen kann für einen zweiten Auslöseimpuls erzeugt
F i g. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung, die ähnlich werden usw.
arbeitet, wie die in F i g. 1 dargestellte Schaltungs- Die in F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung
anordnung, jedoch etwas anders aufgebaut ist. Der kann auch Impulse verschiedener, fester Dauer anstatt
hauptsächliche Unterschied zwischen diesen beiden Impulse von gleichbleibender Dauer beinhalten, in-
Ausführungsformen der Erfindung besteht darin, daß 50 dem zusätzliche Verzögerungsleitungen verwendet
in F i g. 3 NOR-Schaltungen an Stelle von UND- werden.
Schaltungen verwendet werden. Die Ausgangsleitun- Ersetzt man nämlich die Verzögerungsleitungen 59
gen der Flipflops sind miteinander vertauscht, so daß bzw. 83 jeweils durch mehrere Verzögerungsleitungen
die obenerwähnten »I-O-Flipflops« entstehen, bei mit verschiedenen Verzögerungszeiten oder durch
denen im rückgestellten Zustand der Λ-Ausgang 1 55 eine angezapfte Verzögerungsleitung, so stehen statt
und der ^-Ausgang 0 ist und im gesetzten Zustand der Impulse P, die immer um die gleiche Zeit gegender
^-Ausgang 1 und der ^-Ausgang 0. über den Eingangsimpulsen verzögert sind, eine ent-
Die in F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung sprechende Anzahl von um verschiedene Zeiten verenthält
acht NOR-Schaltungen 70 bis 77 und eine zögerten Impulsen zur Verfügung. Diese verschieden
Auslöseimpulsquelle 78, die an die NOR-Schaltung 60 lange verzögerten Impulse können dann entsprechen-70
angeschlossen ist. Der Ausgang der Impulsquelle den UND-Schaltungen 44 bis 47 (F i g. 1) zur Beendi-78
ist normalerweise 1 und wird für die Dauer des gung des gerade erzeugten und Einleitung des näch-Impulses
zu 0. Die Ausgangssignale der NOR-Schal- sten Impulses zugeführt werden, so daß Taktgebertungen
70 bis 78 werden Flipflops 79 bis 81 zu- impulse CPl bis CP 8 mit konstanter, jedoch unter
geführt. Die Steuerimpulsausgänge der NOR-Schal- 65 sich verschiedener Länge erzeugt werden,
tungen 70 bis 73 werden über eine NOR-Schaltung F i g. 5 zeigt eine Schaltung, die entsprechend 82 einer Verzögerungsleitung 83 zugeführt. Der Aus- F i g. 3 aufgebaut ist. Darunter ist eine übliche gangsimpuls P der Verzögerungsleitung 83 wird als logische Schaltungsanordnung einer Rechenanlage
tungen 70 bis 73 werden über eine NOR-Schaltung F i g. 5 zeigt eine Schaltung, die entsprechend 82 einer Verzögerungsleitung 83 zugeführt. Der Aus- F i g. 3 aufgebaut ist. Darunter ist eine übliche gangsimpuls P der Verzögerungsleitung 83 wird als logische Schaltungsanordnung einer Rechenanlage
Claims (2)
- 5 6dargestellt. Die Rechenanlage enthält einen Daten- wobei sich der Ausgang ü von 0 nach 1 ändert. Der speicher 90, der durch eine Torschaltung 91 mit Ausgang C stellt einen der Eingänge der NOR-Schal-einem Rechenregister 92 verbunden ist. Die Tor- tung70 dar, so daß diese gesperrt wird und derschaltung 91 wird durch einen CP-2-Steuerimpuls Steuerimpuls CP-I endet.aufgetastet und bewirkt dann die Übertragung von 5 Nach einer zusätzlichen Mikrosekunde ändert sich Daten vom Speicher 90 in das Rechenregister. Das P von 0 nach 1, wodurch die NOR-Schaltung 74 ge-Rechenregister 92 war durch einen Steuerimpuls sperrt und der Steuerimpuls CP-2 beendet wird. Der CP-I für die Aufnahme der Information vorher ge- Steuerimpuls CP-2 wird außerdem der Torschaltung löscht worden. Das Rechenregister 92 ist mit einem 91 zugeführt und steuert die Überführung von Daten dezimalen Rechenwerk 93 verbunden, das beispiels- io durch die Torschaltung in das Rechenregister 92. weise zur Addition binärer Eingangsinformation be- Wenn der Steuerimpuls CP-2 endet, wird die NOR-stimmt sein kann. Der Einheit 93 wird der Befehl zur Schaltung 72 aktiviert, und der Steuerimpuls CP-3 beAusführung der Addition durch den Steuerimpuls ginnt. Der Steuerimpuls CP-3 setzt das Flipflop 80, CP-3 erteilt. Die vom Rechenwerk 93 errechnete außerdem wird er dem dezimalen Rechenwerk 93 zuSumme wird über eine Torschaltung 94, die durch 15 geführt und befiehlt diesem die Ausführung der Addiden Steuerimpuls CP-4 gesteuert wird, auf einen tion. Wenn das Rechenwerk 93 die Addition durch-Codekonverter 95 übertragen. Die Ausführung der geführt hat, liefert es ein Ausgangssignal R1 — 1. Umsetzung im Codekonverter 95 wird durch den Dieses Signal wird der NOR-Schaltung 97 zugeführt, Steuerimpuls CP-5 befohlen. Wenn die Operation und ein Ausgangsimpuls L = O erscheint an der Ausbeendet ist, wird die Information vom Codekonverter ao gangsklemme 98. Der Ausgangsimpuls L ist eines der 95 über eine Torschaltung 96 unter Steuerung durch Eingangssignale der NOR-Schaltung 76, und da soden Steuerimpuls CP-6 ausgeschleust. wohl L als auch die anderen beiden Eingänge A und Ein Teil der obenerwähnten Operationen benöti- B beide gleich 0 sind, spricht die NOR-Schaltung 76 gen eine feste Zeitdauer, während andere eine Zeit- an, und der Steuerimpuls CP-4 beginnt, dauer benötigen, die vom Aufbau der Eingangsinfor- 35 Der Steuerimpuls CP-4 setzt das Flipflop 81 zumation abhängt. Die Addition eines Addenden und rück, wobei der Ausgang C von 0 nach 1 wechselt, eines Augenden benötigt beispielsweise im dezimalen C ist eines der Eingangssignale für die NOR-Schal-Rechenwerk viel weniger Zeit, wenn die zu summie- tung 72, und wenn es von 0 nach 1 wechselt, wird die renden Wörter hauptsächlich aus Nullen bestehen als NOR-Schaltung 72 gesperrt, und der Steuerimpuls wenn sie im wesentlichen aus Einsen bestehen. Im 30 C 3 endet.ungünstigsten Fall kann die Additionszeit 20 Mikro- Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, besitzen die Steuersekunden und im günstigsten Fall nur 1 Mikrosekunde impulse CP-I und CP-2 eine Dauer, die der Verzögebetragen. Dasselbe gilt für den Codekonverter. Bei rung der Leitung 83 entspricht. Der Steuerimpuls Operationen dieser Art muß man daher bei synchro- CP-3 besitzt andererseits eine variable Dauer, die nem Betrieb das maximal erforderliche Intervall, also 35 von der Zeitdauer abhängt, die das dezimale Rechen-20 Mikrosekunden, für Addierwerk und Codekonver- werk 93 zur Durchführung der Addition benötigt. Der ter vorsehen, damit diese Operationen auf alle Fälle Steuerimpuls CP-4 beginnt, wenn der Steuerimpuls ausgeführt werden können, ganz gleich, ob die Wör- CP-3 endet.ter hauptsächlich aus Nullen oder aus Einsen be- Wenn sich L von 0 zurück nach 1 ändert, beginnt stehen. Dies bedeutet natürlich eine beträchtliche 40 der Steuerimpuls CP-4. L ändert sich von 0 nach 1, Zeitverschwendung. Es ist viel zweckmäßiger, die wenn sich A1 von 1 nach 0 ändert. Die Dauer des Einrichtung so zu betreiben, daß die nächste Opera- Steuerimpulses CP-4 ist daher gleich der Dauer des tion sofort dann beginnt, wenn die vorhergehende Impulses R1, der eine beliebige Dauer besitzen kann. Einheit ihre Operation beendet hat. Wenn der Steuerimpuls CP-4 endet, wird die NOR-Die in F i g. 5 dargestellte Ausführungsform ist in 45 Schaltung 71 aktiviert, da alle drei Eingänge dieser der Lage, dies zu leisten. Die Arbeitsweise der in Stufe nun 0 sind. Dadurch beginnt der Steuerimpuls F i g. 5 dargestellten Schaltungsanordnung soll nun in CP-5. Der Rest der Arbeitsweise der Schaltungs-Verbindung mit F i g. 6 erläutert werden. Der Steuer- anordnung kann leicht aus F i g. 5 und 6 entnommen impuls CPl beginnt, wenn der NOR-Schaltung 70 werden.von der Quelle 78 ein Auslöseimpuls T zugeführt 50 Bei der in F i g. 5 dargestellten Schaltungsanord-wird. Wie in Verbindung mit F i g. 1 und 3 erläutert nung ist die Dauer der Steuerimpulse CP-3 und CP-5worden war, ist die Dauer des Auslöseimpulses T gleich der Zeitdauer, die die logischen Stufen 93 bzw.nicht kritisch. Der Steuerimpuls CP-I setzt das Flip- 95 zur Ausübung ihrer Funktionen benötigen. Dieflop 79 und gelangt über die NOR-Schaltung 82 zur Dauer der Steuerimpulse CP-4 und CP-6 ist gleichVerzögerungsleitung 83. Der Steuerimpuls CP-I wird 55 der der Impulse R1 und R2, und der Rest der Steuer-außerdem dem Rechenregister 92 zu dessen Rück- impulse besitzt eine feste Dauer,stellung zugeführt, so daß es zur Aufnahme neuer Die oben beschriebenen SchaltungsanordnungenDaten bereit ist. Bei dieser Operation hat der Im- liefern jeweils acht Steuerimpulse. Selbstverständlichpuls CP-I eine feste Dauer. ist es ohne Schwierigkeit möglich, die Anordnung so Angenommen, die Verzögerungsleitung 83 führe 60 abzuändern, daß mehr oder weniger als acht Impulseeine Verzögerung von einer Mikrosekunde ein und erzeugt werden. Ganz allgemein ist die Anzahl der1 Mikrosekunde sei auch die für den Steuerim- Impulse, die erzeugt werden, um so größer, je mehrpuls CP-I gewünschte Dauer. Nach einer Mikro- Flipflops verwendet werden. Bei Verwendung vonSekunde erscheint der Impuls P am Ausgang der Ver- η Flipflops können 2" Impulse erzeugt werden,zögerungsleitung 83. Dieser Impuls wird der NOR- 65 ..Schaltung 74 zugeführt und betätigt diese, so daß Patentansprüche:deren Ausgangssignal den Steuerimpuls CP-2 begin- 1. Schaltungsanordnung, die beim Auftretennen läßt. Der Steuerimpuls CP-2 setzt das Flipflop 81, eines Auslöseimpulses einen Ausgangsimpuls ingewünschter Dauer liefert, dadurchgekennzeichnet, daß der Auslöseimpuls (T) einem ersten Gatterkreis (40, 70) zugeführt ist, der beim Auftreten des Auslöseimpulses einen ersten Steuerimpuls (CF-I) beginnen läßt, der einer logischen Schaltungsanordnung (58, 59; 82, 83) zugeführt ist, die das Ausgangssignal mit einer gegenüber der Vorderflanke des ersten Steuerimpulses verzögerten Vorderflanke beginnen läßt, daß das Ausgangssignal (P) einem zweiten Gatterkreis (44; 74) zugeführt ist, der beim Auftreten des Ausgangsimpulses einen zweiten Steuerimpuls (CP-2) beginnen läßt, dessen Vorderflanke mitder Vorderflanke des Ausgangsimpulses auftritt, und daß der zweite Steuerimpuls (CP-2) einer zweiten logischen Schaltungsanordnung (53, 57; 81) zugeführt ist, die den ersten Steuerimpuls und damit den Ausgangsimpuls eine der gewünschten Dauer entsprechende Zeitspanne nach dem Beginn des ersten Steuerimpulses beendet.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltungsanordnung eine asynchron arbeitende logische Einrichtung (93 in Fig. 5) umfaßt, die zur Durchführung einer logischen Operation eine veränderliche Zeitdauer benötigt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909 519/480
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|---|---|
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Family Applications (1)
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