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DE1294747B - Gelenk - Google Patents

Gelenk

Info

Publication number
DE1294747B
DE1294747B DE1964K0051914 DEK0051914A DE1294747B DE 1294747 B DE1294747 B DE 1294747B DE 1964K0051914 DE1964K0051914 DE 1964K0051914 DE K0051914 A DEK0051914 A DE K0051914A DE 1294747 B DE1294747 B DE 1294747B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
joint
control
joint member
latching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964K0051914
Other languages
English (en)
Inventor
Lechler
Kurz Rudolf
Neubert Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964K0051914 priority Critical patent/DE1294747B/de
Publication of DE1294747B publication Critical patent/DE1294747B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/02Reclining or easy chairs
    • A47C1/022Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts
    • A47C1/024Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts, being the back-rest, or the back-rest and seat unit, having adjustable and lockable inclination
    • A47C1/026Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts the parts, being the back-rest, or the back-rest and seat unit, having adjustable and lockable inclination by means of peg-and-notch or pawl-and-ratchet mechanism
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/043Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by means of peg-and-notch or pawl-and-ratchet mechanism
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/10Arrangements for locking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gelenk, insbesondere für Klappmöbel od.dgl. mit einem ersten Gelenkglied, das an seinem Umfang eine Mehrzahl von Zähnen aufweist und mit einem zweiten Gelenkglied, das durch ein Gelenkstück mit dem ersten Gelenkglied schwenkbar verbunden ist und das mindestens eine mit den Zähnen des ersten Gelenkgliedes zusammenwirkende Rastklinke aufweist, die das erste Gelenkglied in Aufwärtsverstellrichtung durch Eingreifen in jeweils eine Zahnlücke in Abwärtsverstellrichtung sperrt.
  • Bei einer bekannten Gelenkkonstruktion (französische Patentschrift 1333 907) ist das zu verstellende Gelenkteil so ausgebildet, daß eine stufenweise Einstellung von Zahn zu Zahn möglich ist. Von Nachteil bei dieser Ausführungsform ist jedoch, daß sich auf Grund der speziellen Ausbildung der Zähne des Zahnsegmentes die Klinke schon bei der geringsten Auslenkung des verstellbaren Gelenkteiles nach oben selbsttätig in eine Freigabestellung steuert und damit die Verriegelung löst. Der Einbau eines solchen Gelenkes in Klappmöbel, insbesondere in Liegebetten, ist nicht möglich, da beispielsweise die das verstellbare Gelenkteil bildende, eingerastete Rückenlehne, z. B. durch die Spannung eines Bettbezuges, leicht angehoben werden kann. Da dabei die Klinke sofort in ihre Freigabestellung gelangt, würde bei Anlehnung an die Rückenlehne diese nach rückwärts klappen, so daß der Benutzer des Liegebettes zu Fall kommt und verletzt wird.
  • Bei einer anderen Gelenkkonstraktion (deutsche Auslegeschrift 1123 443) läßt sich das Gelenk ebenfalls von Zahn zu Zahn verstellen, wobei zur Verriegelung ein mit einer Rastklinke zusammenwirkendes Zahnsegment vorgesehen ist. Von Nachteil bei dieser Gelenkkonstruktion ist, daß Rastklinke und Zahnsegment einen relativ aufwendigen, schwierig herzustellenden und störanfälligen Aufbau besitzen. Weiterhin ist von Nachteil, daß in Gabelteilen des zur Verrastung vorgesehenen Gelenkteiles eine Steuerscheibe freibeweglich angeordnet ist, wodurch Sand oder andere Fremdkörper zwischen die Steuerscheibe und die Gabelarnie gelangen, so daß die Funktionsfähigkeit des Gelenkes nicht mehr gewährleistet ist. Des weiteren können auch verzogene Gabelarme die Ursache eines Festsitzens der Steuerscheibe sein, so daß ebenfalls dadurch die Funktionssicherheit beeinträchtigt ist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Gelenk der eingangs erwähnten Art zu schaffen, dessen konstruktiver Aufbau gegenüber den bekannten Gelenkkonstruktionen wesentlich vereinfacht ist.
  • Ein solches Gelenk läßt sich erfindungsgemäß dadurch schaffen, daß an dem zweiten Gelenkglied eine relativ zur Rastklinke bewegbare Steuerklinke angeordnet ist, die bei Verstellen des ersten Gelenkgliedes in Aufwärtsverstellrichtung die Rastkline anhebt und in Abwärtsverstellrichtung über den nächstfolgenden Zahn hinüberhebt, worauf dann die beiden Klinken in die nächstfolgende Zahnlücke einfallen. Die Anordnung der Steuerklinke läßt die Anordnung einer im Gelenk beweglich angeordneten Steuerscheibe überflüssig werden.
  • Die erfindungsgemäße Steuerung der Rastklinke durch die Steuerklinke ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß die Steuerklinke relativ zur Rastklinke in ihrer Längsrichtung beweglich angeordnet ist und daß beide Klinken über mindestens einen Steuerstift miteinander verbunden sind, der in eine Ausnehmung der jeweils anderen Klinke eingreift, wobei vorteilhaft beide Klinken eine gemeinsame Schwenkachse haben und mindestens ein Speicherelement vorgesehen ist, das auf mindestens eine der beiden Klinken, beispielsweise auf die Rastklinke und über diese auf .die Steuerklinke wirkt. In der Raststellung des zu verstellenden Gelenkgliedes befinden sich, wie aus der Erläuterung des Erfindungsgedankens hervorgeht, beide Klinken in der nächstfolgenden Zahnlücke. Soll nun das erste Gelenkglied in eine andere Raststellung in Abwärtsverstellrichtung gebracht werden, so ist dieses zunächst um einen solchen Betrag in Aufwärtsverstellrichtung zu verschwenken, daß die Klinkenkante der Steuerklinke durch eine dadurch bewirkte Längsbewegung der Steuerklinke relativ zur Rastklinke ungefähr in die Ebene der Rastklinkenkante gebracht wird. Danach ist das Gelenkglied in Abwärtsverstellrichtung zu verschwenken, worauf sich die Steuerklinke am betreffenden Zahnrücken abstützt und dadurch angehoben wird. Es erfolgt dabei eine Mitnahme der Rastklinke durch den Steuerstift. Im Verlauf der weitergeführten Schwenkbewegung hebt die Steuerklinke die Rastklinke über den folgenden Zahn, wobei die Schwenkbewegung noch so lange fortzusetzen ist, bis beide Klinken auch über den nächstfolgenden Zahn gesetzt sind. Die Steuerklinke rastet danach in die entsprechende Zahnlücke ein und zieht über den Steuerstift die Rastklinke zur Verrastung des Gelenkgliedes nach.
  • Um die Steuerung der Rastklinke auf einmal über mehrere Zahnlücken hinweg vorteilhaft zu gestalten, kann in einem Abstand entsprechend der Zahnteilung der Verzahnung zur Rastkante der Rastklinke an dieser ein auf die Verzahnung gerichteter Ansatz vorgesehen sein, der mit einer Fläche auf dem neben dem von der Rastkante überfahrenen Zahn liegenden Zahn so lange aufliegt, bis sich die Rast- und Steuerklinke im Bereich der nächsten Zahnlücke befindet. Die Steuerung der Rastklinke läßt sich außerdem noch dadurch begünstigen, daß das erste Gelenkglied zwei Verzahnungen aufweist, von denen die eine mit der Rastklinke und die andere mit der Steuerklinke zusammenwirkt, wobei die Zähne beider Verzahnungen zueinander entgegengesetzt gerichtet sind und sich der Zahnlückengrund der der Steuerklinke zugeordneten Verzahnung, vorzugsweise in einem kleineren Radialabstand von der Gelenkachse als der Zahnlückengrund der der Rastklinke zugeordneten Verzahnung befindet. Auf Grund der einander entgegengesetzten Zahnrichtungen beider Verzahnungen bietet sich der Steuerklinke ein Zahnrücken, während sich der Rastklinke eine Zahnbrust zur Herstellung der Verrastung gegenüberliegt. Zur Gelenkverstellung wird somit in einfacher Weise in jeder Verstellrichtung ein Anheben der Steuer- und somit der Rastklinke bewirkt. In Weiterbildung der Erfindung ist es auch denkbar, die Rastklinke mit zwei Steuerstiften auszustatten, die in entsprechende Ausnehmungen der Steuerklinke eingreifen und die Ausnehmungen derart auszubilden, daß die Steuerklinke zur Rastklinke in Längs- und Querrichtung um vorbestimmte Wege beweglich ist. Hierbei kann einer der Steuerstifte in der Schwenkachse der Rastklinke bestehen. In diesem Falle kann sowohl für die Steuerklinke als auch für die Rastklinke eine gemeinsame Verzahnung dienen. Erfindungsgemäß ist das Speicherelement eine Blattfeder, deren eines Ende im zweiten Gelenkglied befestigt ist und deren freies Ende auf das Hinterende der Rastklinke wirkt. Außerdem kann noch ein weiteres Speicherelement vorgesehen sein, das das Vorderende der Steuerklinke in Einraststellung zu bewegen versucht.
  • In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Ausdrücke »Aufwärts- und Abwärtsverstellrichtung« lediglich deshalb verwendet wurden, um die Richtungen definieren zu können, in welcher zur Gelenkverstellung das zu verstellende Gelenkglied zu schwenken ist. Außerdem sei vermerkt, daß nicht zwangläufig das die Verzahnung aufweisende, als erstes Gelenkglied bezeichnete Gelenkglied das zu verschwenkende sein muß, vielmehr kann zur Gelenkverstellung auch das als zweites Gelenkglied bezeichnete Gelenkglied dienen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gelenkes, F i g. 2 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Gelenk nach Linie 2-2 der F i g. 1, F i g. 3 bis 7 verschiedene Gelenkstellungen zur Veranschaulichung der Klinkenbewegungen bei einer Verstellung des Gelenkes in eine andere Raststellung, F i g. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gelenkes, F i g. 9 bis 14 verschiedene Gelenkstellungen des Gelenkes gemäß F i g. 8 zur Veranschaulichung der Klinkenbewegungen, bei Verstellung des Gelenkes in eine andere Raststellung.
  • Das in den F i g. 1 bis 7 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gelenkes ist als Gelenk für Liegebetten ausgebildet. Es weist demgemäß eine als Ganzes mit 20 bezeichnete Sitzflächenstrebe, eine mit 22 bezeichnete KopfteiIstrebe und eine mit 24 bezeichnete Fußteilstrebe auf. Die genannten Gelenkteile sind relativ zueinander bewegbar, wobei die Fußteilstrebe 24 an der Schwenkachse 26 der Sitzflächenstrebe 20 angelenkt ist und durch einen Anschlag 28 in ihrer ausgeschwenkten Stellung abgesichert ist. Die mit 20 bezeichnete Sitzteilstrebe bildet ein erstes Gelenkglied, während die mit 22 bezeichnete Kopfteilstrebe ein zweites Gelenkglied bildet. Diese beiden Gelenkglieder sind aus Platinen gebildet, und mit einem in F i g. 2 näher bezeichneten Befestigungsdorn 30 bzw. 32 sind sie in einem mit 34 bzw. 35 bezeichnete, in den als Streben dienenden Rohren des entsprechenden Bettgestelles angeordneten Kunststoffeinsatz befestigt. Das Gelenkglied 22 ist mit einem Lagerauge 36 an der Schwenkachse 38 des Gelenkgliedes 20 angelenkt und weist an seinem Umfange eine zum Hauptteil des Gelenkgliedes 20 gerichtete Verzahnung 40 auf. Dieser Verzahnung ist eine mit 42 bezeichnete Rastklinke zugeordnet, die auf der Schwenkachse 26 der Fußteilstrebe 24 angeordnet ist. Die Rastklinke ist als Hebel ausgebildet und weist an ihrem Hinterende eine Hebelverlängerung 44 auf, die eine Schulter bildet, auf der sich das freie Ende einer in einer schlitzartigen Ausnehmung 46 des Kunststoffeinsatzes 34 angeordneten Blattfeder 48 abstützt. Die Blattfeder versucht, die Rastklinke in eine Zahnlücke der Verzahnung 40 zu halten. Neben der Rastklinke ist auf der Schwenkachse 26 eine mit 50 bezeichnete Steuerklinke angeordnet, der am Gelenkglied 22 eine Verzahnung 52 zugeordnet ist. Wie aus der Zeichnung deutlich zu ersehen ist, ist sowohl die Zahnrichtung der bei den Verzahnungen einander entgegengesetzt gerichtet als auch der Grund der Zahnlücken beider Verzahnungen in unterschiedlichem Radialabstand zur Schwenkachse 38 vorgesehen.
  • Diese spezielle Ausbildung und Anordnung der beiden Verzahnungen am Gelenkglied 22 dient einer günstigen Steuerung der Rastklinke 42 durch die Steuerklinke 50, was aus den F i g. 2 bis 7 zu ersehen ist. Die Steuerklinke ist mit der Rastklinke durch einen Steuerstift 54 verbunden, der an der Rastklinke befestigt ist und einen Längsschlitz 56 der Steuerklinke 50 durchgreift. Der Steuerstift kann auch an der Steuerklinke 50 befestigt und in einem entsprechenden Längsschlitz der Rastklinke 42 geführt sein. Als Lagerstelle der Steuerklinke 50 dient ein Langloch 58, wobei die Längsausdehnung der Ausnehmungen 56 und 58 der Steuerscheibe die gleiche Richtung einnehmen, so daß die Steuerklinke in ihrer Längsrichtung um einen vorbestimmten Weg beweglich ist.
  • An Hand der F i g. 3 bis 7 soll nun der durch die Verzahnungen in Verbindung mit den beiden Klinken geschaffene erfindungsgemäße Steuermechanismus des beschriebenen Ausführungsbeispiels des näheren erläutert werden. a Zur Verstellung des Gelenkgliedes 22 in eine gewünschte Raststellung ist, wie F i g. 3 zeigt, dasselbe in Pfeilrichtung zu verschwenken, bis sich die Klinkenkante 60 der Steuerklinke über den ihr benachbarten Zahn 62 der Verzahnung 52 hinwegbewegt hat. Sobald die Klinkenkante 60 die Zahnspitze des Zahnes 62 passiert hat, wird die auf die Rastklinke wirkende Blattfeder 48 wirksam und drückt dieselbe über den Steuerstift 54 zugleich auch die Steuerklinke in Richtung der Verzahnung 52, so daß die Steuerklinke an den Zahnrücken 66 des Zahnes 62 unter Druck angelegt wird, wobei sie sich zugleich in Längsrichtung verschiebt. In dieser Stellung, wie sie in F i g. 4 gezeigt ist, wird die Rastkante 64 der Rastklinke durch die Steuerklinke 50 berührungslos gehalten, und das Gelenkglied 22 ist nunmehr in Pfeilrichtung zu verschwenken, bis die Klinkenkante 60 der Steuerklinke auf dem Rücken 68 des benachbarten Zahnes 69 auftrifft (s. F i g. 5) und dessen Zahnspitze überfährt (s. F i g. 6). Hat die Steuen# klinke diese Stellung relativ zur Verzahnung 52 erreicht, werden die beiden Klinken unter der Wirkung der Blattfeder 48 wiederum in die entsprechenden Zahnlücken eingedrückt, so daß die neue Verrastung hergestellt ist.
  • Wie aus den Figuren zu ersehen ist, ist der Klinkenkante 64 der Schaltklinke 42, in einem Abstand, der ungefähr der Zahnteilung der Verzahnung 40 entspricht, ein zur Verzahnung gerichteter Ansatz 70 zugeordnet, dessen Endstück eine um ein Mehrfaches größter Fläche als der Rastteil der Rastklinke aufweist. Dieser Ansatz begünstigt das überfahren mehrerer Zahnlücken der Verzahnung 40 durch die Rastklinke bzw. die Steuerung der Rastklinke durch die Steuerklinke 50, indem er beispielsweise, wie in den F i g. 3 und 6 gezeigt ist, die Rastklinke noch so lange oberhalb einer Zahnlücke hält, bis die Steuerklinke, die ihr gegenüberliegende Zahnlücke im wesentlichen überfahren hat, und dann das Anheben der Rastklinke wieder von der Steuerklinke übernommen werden kann. Soll das Gelenkglied 22 in entgegengesetzter Richtung in eine bestimmte Lage eingestellt werden, so ist es hierzu lediglich notwendig, das Gelenkglied 22 im vorliegenden Falle entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn zu schwenken, wodurch die Rastklinke, wie bei einem Klinkenschaltwerk, in jede folgende Zahnlücke der Verzahnung 40 einrastet und eine Verrastung bildet.
  • Bei der in den F i g. 8 bis 14 gezeigten Konstruktion eines erfindungsgemäßen Gelenkes handelt es sich ebenfalls um ein Gelenk für Liegebetten. Das als Ganzes mit 72 bezeichnete, erste Gelenkglied ist mit der Sitzflächenstrebe 74 des Sitzteiles eines Liegebettes in der gleichen Weise verbunden, wie dies an Hand der F i g. 1 und 2 beschrieben wurde. Ebenso ist auch das mit 76 bezeichnete, zweite Gelenkglied mit der Kopfteilstrebe 78 auf die gleiche Weise verbunden. Die Fußteilstrebe 80 ist an der Schwenkachse 82 des Gelenkgliedes 72 angelenkt. Das Gelenkglied 76 ist auf einer Schwenkachse 84 gelagertdie an dem plattenartigen Teil 86 des Gelenkgliedes 72 starr befestigt ist. Das Gelenkglied 76 besteht gleichfalls aus einem plattenartigen Teil, der an seinem Umfange eine Verzahnung 88 aufweist, die dem ersten Gelenkglied zugerichtet ist. Jeder Zahn der Verzahnung 88 weist in Verlängerung seines Zahnrückens einen Ansatz 90 auf, auf den weiter unten näher eingegangen wird. Auf der Schwenkachse 82 des Gelenkgliedes 72 ist eine mit 92 bezeichnete Rastklinke schwenkbar angeordnet, die an ihrem inneren Ende eine Verlängerung 94 aufweist. Dieselbe bildet eine Abstützschulter für eine in der Sitzflächenstrebe angeordnete Blattfeder 96. Des weiteren ist auf der Schwenkachse 82 eine als Ganzes mit 98 bezeichnete Steuerklinke beweglich angeordnet. Ihre Lagerstelle bildet ein Längsschlitz 100. Außerdem weist sie an ihrem Kakenteil eine im wesentlichen rechteckige Ausnehmung 102 auf, in welche ein an der Rastklinke befestigter Steuerstift 104 mit Spiel eingreift. Auf die Steuerklinke wirkt eine am plattenartigen Teil 86 des Gelenkgliedes bei 106 befestigte Blattfeder 108 und versucht die Steuerklinke in eine Zahnlücke der Verzahnung 88 zu drücken. Wie deutlich zu ersehen ist, ist für die Schalt- und Steuerklinke eine gemeinsame Verzahnung vorgesehen. Die Lage der Rast- bzw. Steuerklinke in verrastetem Zustand des Gelenkgliedes 76 ist aus F i g. 8 ersichtlich. Die relative Stellung der beiden Klinken ist derart, daß die Steuerklinke stets in der Zahnlücke neben der Zahnlücke der Rastklinke verharrt. Um nun die Kopfteilstrebe 78 in Pfeilrichtung in eine andere Raststellung zu bringen, wobei beispielsweise die Rastklinke 92 in die nächstfolgende Zahnlücke gebracht werden soll, ist zunächst die Kopfteilstrebe in die in F 1 g. 9 gezeigte Pfeilrichtung so weit zu schwenken, bis sich die Steuerklinke im Bereich der Zahnlücke der Rastklinke 92 befindet.
  • le Blattfeder 108 versucht dabei die Steuerklinke in diese Zahnlücke einzudrücken. Dies wird besonders in F i g. 10 deutlich, wo ersichtlich ist, daß die Steuerklinke 98 an den Zahnrücken des Zahnes 110 angedrückt wird. Durch die Abmessungen der Ausnehmungen 100 bzw. 102 läßt sich die Steuerklinke 98 sowohl in Längs- als auch in Querrichtung entsprechend bewegen. Befindet sich die Steuerklinke im Bereich der Zahnlücke der Rastklinke, so ist die Kopfteilstrebe 78 in der in F i g. 10 durch einen Pfeil angegebenen Richtung zu verschwenken, wobei zunächst lediglich eine Relativverschiebung der beiden Klinken zueinander erfolgt, und zwar der Art, daß sich die Kanten der beiden Klinken ungefähr in einer Ebene befinden. Wird die Schwenkbewegung in Pfeilrichtung gemäß Fig. 11 fortgesetzt, so wird die Steuerklinke 98 angehoben, und diese nimmt den Steuerstift 104 der Schaltklinke bzw. die Schaltklinke selbst nüt. Sie hebt die Schaltklinke92 über die Ansätze 90 der Zähne 88. Sobald die Steuerklinke in den Bereich der nächsten Zahnlücke gelangt, wird sie unter der Wirkung der Blattfeder 108 in diese Zahnlücke hineingedrückt, wobei sich gleichfalls die Rastklinke in diese Zahnlücke hineinsenkt. Um die Verrastung zuwege zu bringen, ist die Verschwenkung in Pfeilrichtung noch so lange fortzusetzen, bis die Steuerklinke den Ansatz 90 des nächstfolgenden Zahnes überfährt, und sie unter der Wirkung der Blattfeder 108 in die nächste Zahnlücke hineingedrückt wird (s. F i g. 14). Dies ist möglich durch die spezielle Ausbildung der Ausnehmungen 100 bzw. 102. Durch eine kurze Schwenkbewegung in die entgegengesetzte Richtung wird schließlich erreicht, daß die Rastklinke 92 in die danebenliegende Zahnlücke unter der Wirkung der Blattfeder 96 einfällt und somit eine Verrastung des Gelenkgliedes 76 schafft. Die Ansätze 90 haben bei der kurzen Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung des Gelenkgliedes 76 die Aufgabe,die Steuerklinke in der in F i g. 13 gezeigten Lage zurückzuhalten, so daß eine sichere Verrastung gewährleistet ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenk, insbesondere für Klappmöbel od. dgl. mit einem ersten Gelenkglied, das an seinem Umfang eine Mehrzahl von Zähnen aufweist und mit einem zweiten Gelenkglied, das durch ein Gelenkstück mit dem ersten Gelenkglied schwenkbar verbunden ist und das mindestens eine mit den Zähnen des ersten Gelenkgliedes zusammenwirkende Rastklinke aufweist, die das erste Gelenkglied in Aufwärtsverstellrichtung durch Eingreifen in jeweils eine Zahnlücke in Abwärtsverstellrichtung sperrt, dadurch gek e n n z e i c h n e t, daß an dem zweiten Gelenkglied eine relativ zur Rastklinke bewegbare Steuerklinke angeordnet ist, die bei Verstellen des ersten Gelenkgliedes in Aufwärtsverstellrichtung die Rastklinke anhebt und in Abwärtsverstellrichtung über den nächstfolgenden Zahn hinüberhebt, worauf dann die beiden Klinken in die nächstfolgende Zahnlücke einfallen.
  2. 2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klinken über mindestens einen Steuerstift miteinander verbunden sind, der in eine Ausnehmung der jeweils anderen Klinke eingreift. 3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerklinke relativ zur Rastklinke in ihrer Längsrichtung beweglich ist. 4. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klinken eine gemeinsame Schwenkachse haben. 5. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Speicherelement vorgesehen ist, das auf mindestens eine der beiden Klinken, beispielsweise auf die Rastklinke und über diese auf die Steuerklinke wirkt. 6. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gelenkglied zwei Verzahnungen aufweist, von denen die eine mit der Rastklinke und die andere mit der Steuerklinke zusammenwirkt, wobei die Zähne beider Verzahnungen zueinander entgegengesetzt gerichtet sind und sich der Zahnlückengrund der der Steuerklinke zugeordneten Verzahnung vorzugsweise in einem kleineren Radialabstand von der Gelenkachse als der Zahnlückengrund der der Rastklinke zugeordneten Verzahnung befindet. 7. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastklinke zwei Steuerstifte hat, die in entsprechende Ausnehmungen der Steuerklinke eingreifen und die Steuerklinke zur Rastklinke in Längs- und Querrichtung um vorbestimmte Wege beweglich ist. 8. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement eine Blattfeder ist, deren eines Ende im zweiten Gelenkglied befestigt ist und deren freies Ende auf das Hinterende der Rastklinke wirkt. 9. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Speicherelement vorgesehen ist, das das Vorderende der Steuerklinke in Einraststellung zu bewegen versucht. 10. Gelenk nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des ersten Gelenkgliedes einen Mitnahmeansatz aufweisen, der die Steuerklinke in Aufwärtsverstellrichtung zurückhält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4354710A (en) * 1979-06-25 1982-10-19 Rauschenberger Joerg Hinge for a chaise and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123443B (de) * 1958-06-03 1962-02-08 Guenter Rauschenberger Gelenk, insbesondere fuer zusammenlegbare Feld-Sitze, Liegen od. dgl.
FR1319544A (fr) * 1961-08-05 1963-03-01 Wilhelm Bahmueller Fa Articulation réglable, destinée en particulier aux sièges et aux lits
FR1333907A (fr) * 1962-06-21 1963-08-02 Articulation plus spécialement pour meuble pliant, tel que fauteuil

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