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DE1291983B - Polsterkoerper - Google Patents

Polsterkoerper

Info

Publication number
DE1291983B
DE1291983B DEN19535A DEN0019535A DE1291983B DE 1291983 B DE1291983 B DE 1291983B DE N19535 A DEN19535 A DE N19535A DE N0019535 A DEN0019535 A DE N0019535A DE 1291983 B DE1291983 B DE 1291983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam pad
edge
edge reinforcement
foam
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19535A
Other languages
English (en)
Inventor
Kirchner Hans
Bergweiler Karl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Naue KG E A H
Original Assignee
Naue KG E A H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Naue KG E A H filed Critical Naue KG E A H
Priority to DEN19535A priority Critical patent/DE1291983B/de
Priority to FR886730A priority patent/FR1351370A/fr
Publication of DE1291983B publication Critical patent/DE1291983B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/14Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays
    • A47C27/142Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays with projections, depressions or cavities
    • A47C27/146Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays with projections, depressions or cavities on the outside surface of the mattress or cushion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/14Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays
    • A47C27/16Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with foamed material inlays reinforced with sheet-like or rigid elements, e.g. profiled

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Polsterkörper, insbesondere für Fahrzeugsitze, der aus einer Schaumstoffauflage als Sitzspiegel mit angearbeiteter elastischer, vorgeformter Randverstärkung aus Gummihaar mit einem im Bereich der Schaumstoffauflage dünn auslaufenden, deren Mittelteil frei lassenden Schenkel besteht.
  • Die bekannten Ausführungen dehnbarer Unterlagen aus gummiertem Haar mit formgeschäumten Polsterauflagen, bei denen die verformte und dadurch dehnbare Unterlage gleichzeitig als Härteausgleich besonders in den Randzonen und als Befestigungselement für den gesamten Polsterkörper gedacht sind, haben den Mangel, an den Außenkanten relativ weich zu sein.
  • Fahrzeugsitze erfordern aber ebenso wie die Fahrzeugrückenlehnen eine feste Kante, die ohne fühlbaren Übergang einen gebrauchsfähigen Sitz ergibt.
  • Es sind auch konfektionierte, aus mehreren Zuschnitten zusammengeklebte haubenartige Polsterkörper mit verstärkten Randzonen bekanntgeworden, bei denen die Kanten allerdings nur von unten her, und zwar durch das umlaufende Gummipolster verstärkt sind. Die verhärteten Randzonen, die durch die mehrfachen Klebeverbindungen bedingt sind, wirken sich auf die Geschmeidigkeit der Polsterkörper nachteilig aus.
  • Bei den bekannten formgeschäumten Kissen, deren Kantenversteifung unter der Schaumstoffhaube liegt, sind diese sehr hart. Die Härteigenschaft läßt sich auch nicht regulieren, da der Schaum durch die Einlagen an den Berühungsstellen filmbildend zusammenbricht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bestehenden Mängel zu beseitigen und Polsterkörper zu schaffen, die bei ausreichender Randstabilisierung eine dauerhafte, äußert flexible, schmiegsame Verbindung ohne spürbaren Übergang zwischen Schaumstoffauflage und Randverstärkung aufweisen. Durch eine materialgerechte Verbindung von Schaumstoffen und gummierten Haaren soll unter Vermeidung einer Klebenaht ohne fühlbaren Übergang eine ausreichende, nicht verhärtete, regelbare Kantenverfestigung erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die eine plattenförmige Schaumstoffauflage zweischenklig, mindestens teilweise umgebende, aus unvulkanisiertem Gummihaar oder einem glatten und gummierten Preßflor in unvulkanisicrtem Zustand bestehende Randverstärkung mit der Schaumstoffauflage durch Vulkanisieren in einer gemeinsamen Form fest verbunden ist.
  • Um diese feste Verbindung zu erzielen, werden die Schaumstoffauflage (Polyurethanscliaumstoff, derunbedenklich bis 150° C, maximal bis 180° C, erhitzbar ist, ohne daß der Schaum sich verformt oder zusammenfällt) und die aus unvulkanisiertem Gummihaar (Gummhiaßliaar) oder einem glatten und gtinunicrten, vorgetrockneten und unvulkanisierten l'reßl'lor bestehende, vorgeformte Randverstärkung in der Vtilkanisierfo -ni bei _ einer Temperatur von etwa l05' C während 4 b15 _S Minuten zusammcnvtilktuiisiert. Beim Vulkanisiervorgang schafft das im Vcrbindungsbt:reich vorliandcne Latex eüie dauerhafte, weiche Vcrhindtitig zwischen Schatimstoffauflzt@tc arid Rawlvcrstärkwig, arid gleichzeitig wird tImch dir fornigcliende Eigenschaft der Vulkanisierfonn eilt tmincrklicher, eitiw:indfreier Übergang zwischen Randverstärkung und Schaumstoffauflage erstellt. Durch Änderung der Verdichtung der Gummihaare läßt sich entsprechend den jeweiligen Erfordernissen in einfacher Weise eine unterschiedliche Steifigkeit der Randverstärkung erzielen.
  • Die aus Tausenden von Einzelhaaren bzw. Fasern bestehende vulkanisierte Randverstärkung federt immer wieder in ihre durch die Vulkanisation bestimmte Lage zurück; die Haare oder Fasern brechen nicht und verformen sich auch nicht bleibend. Die Vulkanisationsverbindung zwischen den Haaren bzw. den Fasern und dem Schaumstoff kann sich unter normalen Gegebenheiten nicht lösen. Wenn sich zusätzlich noch eine geringe Kantenerhöhung ergeben kann, so wird diese dadurch auch vorteilhaft, daß sie bei der Herstellung nur einen sehr geringen Aufwand erfordert. Bei der Herstellung läßt sich ebenso ohne weiteren Aufwand im selben Arbeitsgang eine randseitige Befestigungsnase (Nasenrandhinterschneidung) auf der Unterseite bilden, die das Verrutschen des Polsters auf dem Federkern verhütet.
  • Zweckmäßig läuft die Randverstärkung mit einem Schenkel dünn auf der Oberfläche der Schaumstoffauflage aus, wogegen der andere Schenkel so weit über die Unterkante der Schaumstoffauflage hinausragt, daß eine wenigstens dreiseitige Begrenzung des Bodens des Polsterkörpers gebildet ist.
  • Dadurch wird auf der Sitzfläche des Polsterkörpers ein unmerklicher Übergang geschaffen, auf der Unterseite aber eine so kräftige Schicht belassen, daß eine wirksame Befestigung erzielt wird. Die Abstützung des menschlichen Körpers durch den wünschenswert weichen Sitzspiegel mit weichem Übergang zu der Randverstärkung ist so intensiv, daß Ermüdungserscheinungen der Person weitgehend vermieden werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Randverstärkung mit ihrem oberen Schenkel ganz oder teilweise in Spalten des oberen Randbereiches der Sehaumstoffauflage eingefügt und danach mit der Schaumstoffauflage durch Vulkanisieren in einer gemeinsamen Form fest verbunden.
  • Der in einen Spalt der Schaumstoffauflage eingeführte obere Schenkel der Randverstärkung ist dabei zweiseitig mit der Schaumstoffauflage zusammenvulkanisiert. Hierdurch wird im Sitzspiegelbereich eine doppelte Verbindung beider Teile erzielt, und möglicherweise verhandene, oben und/oder randbereichseitige Unebenheiten der Randversteifungseinlage werden durch den die Randverstärkung teilweise überdeckenden Lappen der Schaumstoffauflage in vorteilhafter Weise ausgeglichen. Der in dieser Weise ausgebildete Polsterkörper zeigt einerseits die den Randbereich stabilisierende, ohne spürbaren Übergang vorhandene Randverstärkung und andererseits eine gleichmäßige Randausbildung.
  • Wesentlich ist, daß bei den Polsterkörpern gemäß der Erfindung von in Platten geschnittenen Schaumstoffteilen ausgegangen werden kann, die billig zugeschnitten und danach auf die erfindungsgemäße Weise mit Randverstärkungen versehen werden können.
  • Die gemäß der Erfindung ausgebildeten Polsterkörper gewährleisten nicht nur eine weiche, elastische und dauerhaft haltbare Verbindung zwischen Schaumstoffatiflage wid Randverstärkung, bei der der Übergang zwischen beiden nicht spürbar ist, durch unterschiedlich starkes Anordnen und/oder Formgebung der Gummihaarwulst läßt sich auch in einfacher und wirtschaftlicher Weise ein den jeweiligen Erfordernissen angepaßter Polsterkörper schaffen, ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Randverstärkungen auf Lager halten zu müssen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. I eine perspektivische Ansicht eines Polsterkörpers mit aufvulkanisierter Randverstärkung, F i g. 1I eine perspektivische Ansicht eines Polsterkörpers mit abgeänderter Randverstärkung, F i g. III eine perspektivische Ansicht eines abgeänderten Polsterkörpers, dessen Schaumstoffplatte auf einer Preßflorunterlage angeordnet ist, F i g. III a einen Ausschnitt einer Randausbildung eines Polsterkörpers gemäß F i g. III, F i g. IV einen Schnitt durch ein Sitzteil eines Fahrzeugsitzes, F i g. V eine perspektivische Ansicht eines weiter abgeänderten, matratzenartigen Polsterkissens mit U-förmiger, die Randzonen dreiseitig umgebender Randverstärkung, F i g. VI a eine Vorderansicht eines als Fahrzeugrückenlehne ausgebildeten, weiter abgeänderten Polsterkörpers, F i g. VI b einen senkrechten Querschnitt desselben Polsterkörpers, F i g. VI c einen waagerechten Schnitt durch denselben Polsterkörper, F i g. VI d einen Ausschnitt eines abgeänderten Fahrzeugrückenlehnen-Polsterkörpers im Bereich einer Verstärkungs- und/oder Flächenteilungswulst, F i g. VII eine perspektivische Ansicht eines weiteren, abgeänderten Polsterkörperstückes, in dessen randseitig geschlitze Schaumstoffplatte die Randverstärkung teilweise eingelassen ist.
  • Bei einem in F i g. I dargestellten Polsterkörper ist eine nach dem bekannten Blockschäumverfahren und daher kostensparender als formgeschäumte Ware hergestellte, plattenförmige Schaumstoffauflage 1 an den Kanten (Rändern) ringsum mit einer eine Wulst bildenden Randverstärkung 2 aus gummierten Tierhaaren, Fasern oder Gemischen aus beiden Stoffen, derart umgeben, daß eine mehr oder weniger feste Polsterkörperkante besteht. Randverstärkung 2 und Schaumstoffauflage sind dabei in einer Vulkanisierform durch Vulkanisation fest miteinander verbunden.
  • Die Randverstärkung 2 hat einen U- bzw. V-förmigen Querschnitt und besitzt zwei sich endseitig verjüngende Schenkel; der sitzflächenseitige Randverstärkungs-Schenkel 2 a läuft dabei ohne merklichen Übergang ganz dünn auf der Oberfläche der Schaumstoffauflage aus, während der andere Schenkel 3 so weit über die Unterkante (Unterfläche) der Schaumstoffauflage 1 und/oder eine dieser unterlegten Bodenschicht hinausragt, daß eine mindestens dreiseitige Begrenzung des Polsterkörperbodens gegeben ist.
  • Der untenseitig vorspringende Polsterkörperrand dient der Justierung und Fixierung des erfindungsgemäß ausgebildeten Polsterkörpers auf einer Unterlage (Unterfederung) und umgreift mit dem zwischen Polsterkörperbodenfläche und Randverstärkungsschenkel bestehenden, eine Hintersclmeidung bildenden Winkel die Versteifungsleisten od. dgl. als Federkerne und verhindert jede Verschiebung, ohne daß sie (wie bisher) eingeklammert werden muß - da das Material auch ein hervorragender Klammerhalter ist, kann jedoch auch in gewohnter Weise befestigt werden.
  • Um eine haltbare Polsterkörperunterfläche zu schaffen und insbesondere eine Verteilung der Druckkräfte zwischen Schaumstoffauflage 1 und Polsterkörperunterfederung, wie Federkern, zu erzielen, ist unter der Schaumstoffauflage 1 eine mit dieser und/ oder der Randverstärkung 2 durch Kleben oder Vulkanisieren fest verbundene Juteunterlage 4 (vgl. F i g. I) bzw. Preßflorunterlage 6 (vgl. F i g. III) angeordnet. Die Preßflorunterlage hat dabei vorzugsweise eine vorteilhafterweise dreidimensional dehn- und reckbare Wellwabenform, deren Wellwaben jede Bewegung durch Be- und Entlastung mitmachen.
  • Als Randverstärkung 2 kann an Stelle eines vollen Gummihaarwulstes auch, wie in F i g. 1I gezeigt, ein glatter und gummierter Preßflor vorgesehen sein, der als Rahmen im vorgetrockneten, unvulkanisierten Zustand maschinell vorgepreßt und dann mit der Schaumstoffauflage 1 sowie Bodenschicht zusammen vulkanisiert ist. Hierbei bildet der Preßflor eine Hohlwulst 5, die eine gute und scharfe Polsterkante mit großer Flexibilität ergibt. Die Höhe der Hohlwulst 5 kann entsprechend den Erfordernissen bestimmt werden. Der Auslauf des Preßflores zur Sitzfläche hin ist so dünn gehalten, daß ein unmerklicher Übergang erzielt wird.
  • Bei einem weiter abgeänderten, in F i g. IIl dargestellten Polsterkörper ist die Schaumstoffauflage 1 in einer damit durch Vulkanisation verbundenen, sich aus einer im Querschnitt wellenförmigen Preßflorunterlage 6 sowie einer Preßflorrandverstärkung 2 zusammensetzenden Schale eingebettet; auch besteht hierbei ein unmerklicher Auslauf des Preßflors zur Sitzfläche hin. Die obenseitig umlaufende Hohlwulst 5 und untenseitig umlaufenden, der Polsterkörperlagebegrenzung dienenden Schenkel 3 sind ebenso wie bei den vorbeschriebenen Polsterkörpern vorhanden (vgl. F i g. I bis III).
  • Wie aus F i g. III a zu ersehen, kann bei einer Randverstärkung 2 aus Preßflor bei obenseitig winkligem Randverstärkungsprofil auf eine Hohlwulst 5 verzichtet und dennoch eine ausreichende Polsterkörperkante erzielt werden. Auch bei dieser Schaumstoffauflageneinfassung kann die Bodenschicht aus' einem Wellwabenpreßflor oder glattem Preßflor aus Gummihaar oder gummierten Fasern bestehen.
  • Die Randverstärkung 2 braucht keinesfalls in einer Ebene liegen, sondern kann jede gewünschte Form erhalten (vgl. die Autositzausführung gemäß F i g. IV), die sie für immer beibehält.
  • Eine erfindungsgemäße Randverstärkung 2 kann auch als Einfassung von Matratzen, Polsterkissen od. dgl., bei denen Kantenfestigkeit erforderlich ist, vorgesehen sein. Diese neuartige Kombination Haar/ Fasern mit Schaumstoffplatten ist aber nicht nur auf die Kantenversteifung beschränkt, es läßt sich vielmehr jede beliebige Partie eines Polsterkörpers nach dieser Methode versteifen.
  • Die F i g. VI a bis VI c zeigen einen Polsterkörper für eine Rückenlehne eines Fahrzeugdoppelsitzes, bei dem sowohl die Randzonen als auch eine obere Kinnschutzrolle 7 sowie die Mittelpartie 8 zwischen beiden Sitzen eersteift ist. Die Kinnschutzrolle 7 besitzt in bekannter Weise eine eine Schutzplatte 9 aufnehmende tiefe Aussparung 7 u, und an den drei übrigen Seiten - mindestens an zwei Versteifungskantenbildenden Schenkel 3 der Randverstärkung 2 vorbeschriebene Hinterschneidungen, in denen die Schutzplatte 9 klemmend festgehalten wird. Es liegt jedoch im Rahmen der Erfindung, die Schutzplatte 9 durch Vulkanisation mit dem Polsterkörper zu verbinden.
  • Die Versteifung der Mittelpartie des Rückenlehnenpolsterkörpers kann nach F i g. VI c in festerer oder nach F i g. VI d in weicherer Ausführung erfolgen, indem entweder zwischen zwei mit Abstand zueinander gehaltene Schaumstoffauflagen 1 eine H-artige Anfüllung von Haar oder Fasern erfolgt oder auf eine durchgehende Schaumstoffauflage 1 eine rippenartige Haar- oder Faserwulst angeordnet wird - der über die Plattenebene vorspringende Versteifungsstrang läuft vorzugsweise ohne merklichen übergang in die Schaumstoffauflagenfläche aus.
  • Sofern als Bezugsstoff ein Textilgewebe verwendet wird, kann bei vorbeschriebener Ausführung der Randverstärkung (Kantenversteifung) eine weitere Polsterauflage entfallen. Bei einer Kunststoffolie als Bezug ist jedoch eine zusätzliche Abdeckung des Polsterkörpers mit einer dünnen Deckschicht wie Schaumstoffolie oder Polsterwatte vorteilhaft -dieses Verfahren erübrigt sich jedoch, wenn die Schaumstoffauflage 1 in der Randzone so gespalten wird, daß eine relativ dünne Abdeckung die Randverstärkung 2 überdeckt. F i g. VII zeigt hierfür ein Ausführungsbeispiel. Die Schaumstoffauflage 1 ist dabei ringsum eingeschnitten und ein Teil der dadurch entstandenen unteren Lappen abgetrennt, so daß obere, die Sitzfläche um einige Zentimeter überragende Abde:klappen 10, 11 entstehen, die nach Einschieben der Randverstärkung 2 in den erstellten Trennspalt über die Randverstärkung 2 geklappt werden. Ein Polsterkörper mit einer derartigen Schaumstoffauflage besitzt eine feste Kante und außerdem eine weiche Oberfläche, die möglicherweise vorhandene Unebenheiten der Randverstärkung ausgleicht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Polsterkörper, insbesondere für Fahrzeugsitze, aus einer Schaumstoffauflage als Sitzspiegel mit angearbeiteter, elastischer, vorgeformter Randverstärkung aus Gummihaar mit einem im Bereich der Schaumstoffauflage dünn auslaufenden, deren Mittelteil frei lassenden Schenkel, dadurch gekennzeichnet, daß die eine plattenförmige Schaumstoffauflage (1) zweischenklig mindestens teilweise umgebende, aus unvulkanisiertem Gummihaar oder einem glatten und gummierten Preßflor in unvulkanisiertem Zustand bestehende Randverstärkung (2) mit der Schaumstoffauflage (1) durch Vulkanisieren in einer gemeinsamen Form fest verbunden ist.
  2. 2. Polsterkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverstärkung (2) mit einem Schenkel (2 a) dünn auf der Oberfläche der Schaumstoffauflage (1) ausläuft, wogegen der andere Schenkel (3) so weit über die Unterkante der - Schaumstoffauflage hinausragt, daß eine wenigstens dreiseitige Begrenzung des Bodens des Polsterkörpers gebildet ist.
  3. 3. Polsterkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverstärkung (2) mit ihrem oberen Schenkel (2a) ganz oder teilweise in seitliche Spalten des oberen Randbereichs der Schaumstoffauflage (1) eingefügt und danach mit der Schaumstoffauflage durch Vulkanisieren in einer gemeinsamen Form fest verbunden ist.
  4. 4. Polsterkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Randverstärkung (2) einen U-förmigen Ouerschnitt hat.
DEN19535A 1961-02-02 1961-02-02 Polsterkoerper Pending DE1291983B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN19535A DE1291983B (de) 1961-02-02 1961-02-02 Polsterkoerper
FR886730A FR1351370A (fr) 1961-02-02 1962-02-02 Coussin

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DEN19535A DE1291983B (de) 1961-02-02 1961-02-02 Polsterkoerper

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DE1291983B true DE1291983B (de) 1969-04-03

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ID=7340910

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DE (1) DE1291983B (de)
FR (1) FR1351370A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1724673U (de) * 1956-04-19 1956-06-21 Continental Gummi Werke Ag Polsterauflage.
DE1076919B (de) * 1954-01-23 1960-03-03 Continental Gummi Werke Ag Polsterung mit elastischen Spannbaendern und einer elastischen Auflage mit aufgesetztem Profilstrang fuer Polstersitze od. dgl.
DE1823035U (de) * 1960-10-06 1960-12-08 Dunlopillo G M B H Polsterauflage fuer sitzmoebel.

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DE1823035U (de) * 1960-10-06 1960-12-08 Dunlopillo G M B H Polsterauflage fuer sitzmoebel.

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FR1351370A (fr) 1964-02-07

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