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DE1280354B - Breitbandig angepasster, verlustarmer Verzweigungs-Zirkulator - Google Patents

Breitbandig angepasster, verlustarmer Verzweigungs-Zirkulator

Info

Publication number
DE1280354B
DE1280354B DE1965T0030110 DET0030110A DE1280354B DE 1280354 B DE1280354 B DE 1280354B DE 1965T0030110 DE1965T0030110 DE 1965T0030110 DE T0030110 A DET0030110 A DE T0030110A DE 1280354 B DE1280354 B DE 1280354B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circulator
inner conductor
thickenings
thickening
low
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0030110
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Junker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1965T0030110 priority Critical patent/DE1280354B/de
Publication of DE1280354B publication Critical patent/DE1280354B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/32Non-reciprocal transmission devices
    • H01P1/38Circulators
    • H01P1/383Junction circulators, e.g. Y-circulators
    • H01P1/387Strip line circulators

Landscapes

  • Non-Reversible Transmitting Devices (AREA)

Description

  • Breitbandig angepaßter, verlustarmer Verzweigungs-Zirkulator Die Erfindung befaßt sich mit einem breitbandig angepaßten, verlustarinen Verzweigungs-Zirkulator in Streifenleitungs- oder Koaxialbauweise.
  • Es ist bekannt (vgl. M. II Sirvetz, »The Y-junction microwave circulator«, Techn. Memo., T. 143, March 5 (1959), Research Div. Raytheon Manufacturing Comp.), daß man ein verlustloses, nicht reziprokes Dreitor - beispielsweise eine Leitungsverzweigung mit einem entsprechend vormagnetisierten Ferrit im Verzweigungspunkt - das aber noch kein Zirkulator ist, dadurch zum Zirkulator ergänzen kann, daß man vor die drei Tore entsprechend dimensionierte, verlustlose, reziproke Anpassungselemente schaltet. Zirkulatoren ohne solche Anpassungsglieder sind zwar ausführbar (vgl. H. Bosma, »On stripline Y-circulation at UI-IF«, IEEE Transaet., MTT-12 (1964), Nr. 1, S. 61 bis 72), doch sind sie meist schmalbandig und erfordern zur Vormagnetisierung des Ferritkörpers ein Magnetfeld, bei dem die Temperaturabhängigkeit der Ferritsättigungsmagnetisierung sich störend bemerkbar macht.
  • Um einen Breitbandzirkulator zu erhalten, ist es erforderlich, daß die Reflexionsfaktoren der vorgeschlagenen Anpassungszweitore und die Eigenschaften des nicht reziproken Dreitores für einen größeren Frequenzbereich nach Betrag und Phase aufeinander abgestimmt sind. Den erforderlichen Frequenzverlauf des Reflexionsfaktors des Anpassungszweitores kann man beispielsweise experimentell bestimmen und durch den Ferrit und seine Vormagnetisierung in gewissen Grenzen verändern. Es stellt sich dabei jedoch heraus, daß der erforderliche Eingangswiderstand des Anpassungszweitores (bei Abschluß desselben mit dem gewünschten Wellenwiderstand) in der komplexen Widerstandsebene eine mehr oder weniger weit geöffnete Schleife durchläuft.
  • Diesen Frequenzgang kann man mit entsprechend großem Aufwand an Blindelementen beliebig genau nachbilden, jedoch ist dabei von Nachteil, daß ein kompliziertes Netzwerk den Raumbedarf und die Durchlaßdämpfung des Zirkulators erhöht.
  • Es sind Zirkulatorbauformen bekannt, die eine breitbandige Anpassung dadurch erreichen, daß die Streifenleiter zwischen einem oder mehreren Ringpaaren aus Dielektrikum mit entsprechend gewählter Dielektrizitätskonstante eingebettet sind. Die dielektrischen Verluste erhöhen jedoch die Durchlaßdämpfung des Zirkulators. Außerdem ist die Herstellung relativ aufwendig.
  • Für Frequenzen unter etwa 1 GHz sind auch Zirkulatoren mit mehreren konzentrierten Blindwiderständen als Anpassungsnetzwerk bekannt (vgl. »Miniature VHF-UHF Circulators Use Lumped-Element Design«, Microwaves, Dezember 1963, S. 46), die jedoch ebenfalls relativ große Durchlaßdämpfungen aufweisen und -somit für kommerzielle Anwendungen mit ihren hohen Anforderungen kaum geeignet sind.
  • Zur Vermeidung der oben geschilderten Nachteile wird bei einem breitbandig angepaßten, verlustarmen Verzweigungs-Zirkulator in Streifenleitungs- oder Koaxialbauweise, bei dem ein Teil des Innenleiters Verdickungen und Verjüngungen in abwechselnder Reihenfolge aufweist, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Arme der Innenleiter durch die - ebenen oder zylindrischen - Verdickungen und Verjüngungen als transformierender Tiefpaß ausgebildet sind.
  • Durch die USA.-Patentschrift 3 174 116 ist zwar bereits ein Y-Zirkulator in Streifenleitungstechnik bekanntgeworden, bei dem ein Teil des Innenleiters ebene Verdickungen und Verjüngungen in abwechselnder Reihenfolge aufweist. Dieser Teil des Innenleiters ist hierbei der Verbindungspunkt der drei Arme, welcher kreisförmig verstärkt ist. Die Kreisbögen zwischen den einzelnen in gleicher Breite ausgeführten Armen sind mit radial verlaufenden Nuten versehen. Diese zahnförmige Ausbildung des Verbindungspunktes dient jedoch dazu, die Wellenausbreitung in diesem Bereich zu verlangsamen, um mit einer kleineren Ferritmenge für die Zirkulatoranordnung auszukommen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß zwei Verdickungen vorgesehen sind, zwischen denen sich ein bezüglich der Breite bzw. des Durchmessers verkleinerter Innenleiterabschnitt befindet. Es ist vorteilhaft, alle Innenleiterarme des Zirkulators gleich auszubilden.
  • An Hand der Figuren soll die Erfindung im folgenden noch näher beschrieben werden. F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäß aufgebauten Zirkulator. Hierbei ist mit 1 der Innenleiter und mit 2 der Außenleiter bezeichnet. 3 sind Abgleichschrauben zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen. Der Ferrit trägt die Bezifferung 4 und wird durch einen Scheibenmagnet 5 in geeigneter Weise vormagnetisiert. Mit 6 ist ein magnetischer Rückschluß bezeichnet, während mit 7 ein Thermoflux-Ring bezeichnet ist.
  • Wird ein Verzweigungs-Zirkulator koaxial ausgeführt, so können, wie dies in der F i g. 1 dargestellt ist, die einzelnen Innenleiterarme 8 mit je einer geeignet dimensionierten Verdickung 9 und 11 versehen werden, zwischen denen sich ein Innenleiterabschnitt 10 befindet, der einen verringerten Durchmesser aufweist.
  • Von ganz besonderem Vorteil ist die Anwendung der Erfindung bei Zirkulatoren, die in Streifenleitungstechnik hergestellt sind. Da man hierbei die Möglichkeit hat, durch Formätzen oder bei entsprechend großen Stückzahlen durch Stanzen die besonders geformten Innenleiter in einfacher und billiger Weise herzustellen.
  • In der F i g. 3 ist der Innenleiter eines Y-Zirkulators dargestellt, welcher gemäß der Erfindung aufgebaut ist. Der Mittelpunkt dieses Innenleiters ist mit 18 bezeichnet. Die drei Zirkulatorarme 12, 13 und 14 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel gleich aufgebaut. Jeder Arm weist zwei Verdickungen auf, zwischen denen ein Innenleiterabschnitt mit verringertem Querschnitt angeordnet ist. Bei dem mit 13 bezeichneten Arm trägt die erste Verdickung die Bezeichnung 15, die zweite Verdickung die Bezeichnung 17. Dazwischen liegt die mit 16 bezeichnete Verjüngung des Innenleiters. Die dem Mittelpunkt 18 des Zirkulators am nächsten liegende Verdickung 15 weist hierbei eine größere Oberfläche auf als die Verdickung 17. Die Berandungen 23 und 24 der erwähnten Verdickungen in Achsrichtung des zugehörigen Zirkulatorarmes verlaufen, wie das beim Ausführungsbeispiel dargestellt ist, beispielsweise parallel zu diesen. Die Verdickungen 15 und 17 weisen senkrecht zum Zirkulatorarin verlaufende Berandungen auf, die vorzugsweise kreisbogenförmig ausgebildet sind. Der Mittelpunkt der Kreisbögen 19, 20, 21 und 22 fällt hierbei mit dem Mittelpunkt 18 des Y-Zirkulators zusammen. Besonders zweckmäßig ist es, bei der Ausbildung eines derart aufgebauten Innenleiters alle scharfen Kanten und übergangszonen abzurunden.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht Sperrdämpfungen, die größer als 30 db sind, bei Bandbreiten von mindestens 20%. Bei Verzicht auf große Sperrdämpfung können sogar Bandbreiten bis zu 80 II/o erreicht werden. Ferner bietet sich die Mög-Echkeit, mit einer derartigen Anordnung lediglich durch Verändern des Innenleiters und eventuell des zugehörigen Magnetfeldes den Arbeitsbereich des Zirkulators in sehr weiten Grenzen zu variieren; dies ist jetzt mit verringerter Sperrdämpfung bis zu etwa einer Oktave möglich.
  • Als besonders großer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung sind die geringen Verluste (Durchgangsdämpfung < 0, 1 db) zu nennen, was insbesondere für die Anwendung bei parametrischen Verstärkern von besonderer Bedeutung ist.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Breitbandig angepaßter, verlustarmer Verzweigungs-Zirkulator in Streifenleitungs- oder Koaxialbauweise, bei dem eirt Teil des Innenleiters Verdickungen und Verjüngungen in abwechselnder Reihenfolge aufweist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Arme der Innenleiter durch die ebenen oder zylindrischen Verdickungen und Verjüngungen als transformierender Tiefpaß ausgebildet sind.
  2. 2. Zirkulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verdickungenvorgesehen sind, zwischen denen sich ein bezüglich der Breite bzw. des Durchmessers verkleinerter Innenleiterabschnitt befindet. 3. Zirkulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenleiterarme des Zirkulators gleich ausgebildet sind. 4. Zirkulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche angewendet bei einem Y-Zirkulator in Streifenleitertechnik, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter jedes Armes zwei Verdickungen mit einem der zwischenliegenden Innenleiterstücke verringerter Breite aufweist. 5. Zirkulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Mittelpunkt des Zirkulators am nächsten liegende Verdickung eine größere Oberfläche aufweist. 6. Zirkulator nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zum Zirkulatorarm verlaufenden Berandungen der Verdickungen kreisbogenförnüg ausgebildet sind und daß der Mittelpunkt dieser Kreisbögen mit dem Mittelpunkt des Zirkulators zusammenfällt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3 174 1161 IEEE Transact., MTT-12 (1964), Nr. 1, S. 61 bis 72.
DE1965T0030110 1965-12-23 1965-12-23 Breitbandig angepasster, verlustarmer Verzweigungs-Zirkulator Pending DE1280354B (de)

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Publications (1)

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DE1280354B true DE1280354B (de) 1968-10-17

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005801A1 (de) * 1978-05-25 1979-12-12 Hitachi Metals, Ltd. Mikrowellenferritbauteil
US4761621A (en) * 1986-06-30 1988-08-02 Motorola, Inc. Circulator/isolator resonator

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3174116A (en) * 1963-05-15 1965-03-16 Hughes Aircraft Co Trough line microstrip circulator with spaced ferrite surrounding transverse conductive rod

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