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DE1279503B - Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine

Info

Publication number
DE1279503B
DE1279503B DEN27825A DEN0027825A DE1279503B DE 1279503 B DE1279503 B DE 1279503B DE N27825 A DEN27825 A DE N27825A DE N0027825 A DEN0027825 A DE N0027825A DE 1279503 B DE1279503 B DE 1279503B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive roller
forth
bearing
roller
thrust bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN27825A
Other languages
English (en)
Inventor
William A Fazioli
Dirck J Olton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Abrasives Inc
Original Assignee
Norton Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norton Co filed Critical Norton Co
Publication of DE1279503B publication Critical patent/DE1279503B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/10Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces
    • B24B47/16Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces performing a reciprocating movement, e.g. during which the sense of rotation of the working-spindle is reversed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine. Die mit einer derartigen Vorrichtung erzielte Axial- bzw. Querbewegung des Schleifwerkzeugs, die sich seiner Dreh- bzw. Längsbewegung überlagert, verbessert die Schleifwirkung und vermeidet, daß die vorstehenden und am Werkstück angreifenden Schleifmittelkömer, beispielsweise eines Sandpapiers, stärkere Schleifspuren in der bearbeiteten Werkstückoberfläche hinterlassen. Dementsprechend wird durch die überlagerte Axialbewegung eine verbesserte Oberflächengüte der geschliffenen Fläche erzielt.
  • Es ist bereits bekannt, die Hin- und Herbewegung der Antriebswalze eines Schleifwerkzeugs durch einen Exzenter zu bewirken, der an einem Ende der Antriebswalzenachse angreift. Ferner ist eine Ausführung bekannt, bei der durch die Drehbewegung der Walzenachse die Axialbewegung dadurch hervorgerufen wird, daß in der Umfangsfläche der Walzenachse eine sich über einen Axialbereich erstreckende endlose Nut vorgesehen ist, in die ein gegen axiale Bewegungen gesicherter Stift eingreift. Um zu verhindern, daß die von der Rotation der Walzenachse abhängige axiale Schwingbewegung mit zu großer Geschwindigkeit erfolgt, ist der Stift an einer drehbaren Hülse vorgesehen, die über eine Zahnradgetriebeverbindung von der Walzenachse mit einer nur wenig höheren oder niedrigeren Geschwindigkeit gedreht wird. Diese bekannten Ausführungen sind in konstruktiver Hinsicht kompliziert und dementsprechend anfällig für Störungen und Beschädigungen.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist auf der Antriebswalzenachse eine getrennt antreibbare Büchse mit einer sich radial nach außen erstreckenden Taumelscheibe angeordnet. Die Taumelscheibe ist an einer Stelle ihres Außenumfangs durch eine in axialer Richtung im wesentlichen unbewegliche Einrichtung geführt, so daß die Taumelscheibe bei einer vollständigen Umdrehung die Antriebswalze einmal hin und her bewegt. Bei dieser Ausbildung ist es von Nachteil, daß die Taumelbewegung der Taumelscheibe eine einfache Führung in einer Nut bzw. zwischen zwei ortsfesten Bauteilen mit ebenen Führungsflächen unmöglich macht. Dementsprechend sind zwei Führungsteile mit balligen Führungsflächen vorgesehen, die außerdem jeweils gegen die Wirkung von Federn in begrenztem Ausmaß axiale Bewegungen ausführen können, um die Taumelbewegung der Taumelscheibe auszugleichen. Auch ,diese bekannte Ausbildung ist noch vergleichsweise kompliziert und störungsanfällig. Es ist ferner eine Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze eines Schleifwerkzeugs bekannt, bei der ein auf der Walzenachse angeordnetes Drucklager und eine gegen eine Druckfeder wirkende, die Axialbewegung erzeugende Stirnnockenplatte vorgesehen sind. An die Nockenfläche ist eine drehbar gelagerte Rolle angedrückt, deren Achse mit der Antriebswalzenachse verbunden ist, so daß die von der Stirnnockenfläche der Rolle erteilte Axialbewegung auf die Antriebswalze übertragen wird und diese eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. Die Bewegungsabnahmerolle liegt entsprechend ihrer Breite über einem Radialbereich der Stirnnockenfläche an dieser an. Dementsprechend treten trotz der drehbaren Lagerung der Rolle nennenswerte Reibungskräfte zwischen der Nockenfläche und dem Umfang der Rolle auf, die zu einem unerwünschten Schlupf zwischen beiden Teilen und zu einem Verschleiß führen können. Dadurch ist die exakte Hin- und Herbewegung gefährdet. Insbesondere ist aber auch aus diesen Gründen bei dieser Vorrichtung ebenso wie bei den übrigen bekannten Vorrichtungen die Schwingungsfrequenz der Antriebsachse begrenzt. Daher arbeiten die bekannten Vorrichtungen in den Fällen nicht zufriedenstellend, in denen das Schleifen zweckmäßigerweise mit einer hohen Schwingfrequenz in axialer Richtung bzw. in Querrichtung erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine zu schaffen, die bei einfachster konstruktiver Ausbildung und geringer Störanfälligkeit auch einen Schleifbetrieb mit hoher Schwingfrequenz in axialer Richtung bzw. in Querrichtung ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung zumJortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine mit einem auf der Walzenachse angeordneten Drucklager und einer gegen eine Druckfeder wirkenden, die Axialbewegung erzeugenden Sfirnnockenplatte dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager über eine Kugel mit der ortsfest angeordneten Stirnncckenplatte kraftschlüssig verbunden ist.
  • Bei dieser Ausbildung ist gegenüber den bekannten Vorrichtungen mit einer Stirnnockenplatte kein zusätzlicher Aufwand erforderlich, da auch bei diesen» bereits eine Lagerung der Bewegungsabnahmerolle vorgesehen ist. Im übrigen kann bei der erfindungsgemäßen Ausbildung die Kugel in einer Laufbahn am Drucklager oder in der Stirnnockenplatte angeordnet sein, so daß die Stirnnockenplatte und das Drucklager unter weitgehender Umschließung der Kugel nach Art eines axial wirkenden Kugellagers einen nur geringen axialen Abstand aufweisen können. Dadurch wird eine im Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen-besonders kompakte Ausführung erreicht, die außerdem weitgehend störungsunanfällig ist. Schließlich führt auch diese Ausbildung mit einer zwischen dem Drucklager und der Stirnnockenplatte abwälzenden Kugel zu einer leichten, weitgehend reibungsfreien Relativdrehung zwischen dem Drucklager und der Stirnnockenplatte, so daß das Drucklager auch mit großer Geschwindigkeit entsprechend einer hohen Schwingfrequenz der Antriebswalze angetrieben werden kann, wobei stets auch ein leiser Lauf gewährleistet ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Längsschnitt; F i g. 2 und 3 veranschaulichen schematisch die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß F i g. 1.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung dient zum axialen Hin- und Herbewegen der Antriebswalze 20 für ein Schleifband, welches gegebenenfalls als endloses Band über eine weitere Walze zum Umlenken und Spannen des Bandes laufen kann. Dazu ist in der Nähe des Hauptwellenlagers 50 und außerhalb desselben eine feststehende Stininockenplatte 51 an-Creordnet. Die Stirnnockenplatte 51 ist ebenso wie das Lager 50 am Gestell 52 der Maschine befestigt. Die Stimnockenplatte 51 weist eine gegenüber einer Radialebene geneigte Nockenfläche auf, die einer Stimfläche eines Drucklagers 53 zugewandt ist, welches die Welle 54 der Antriebswalze 20 umschließt. Das Drucklager 53 wird über eine gesonderte Riemenscheibe 55 angetrieben. Der Neigungswinkel der Nockenfläche gegenüber der Radialfläche des Drucklagers ist klein und beträgt z. B. 3'. Zwischen der Nockenfläche und der Stirnfläche des Drucklagers 53 ist eine einzige Lagerkugel 56 von vorzugsweise etwa 36,5 mm Durchmesser eingebaut, die in eine entsprechende Laufnut des Drucklagers 53 eingreift.
  • Das Lager 50 ist als Pendellager ausgebildet, um die Antriebswalze 20 und die Welle 54 schwenken und das Schleifband auswechseln zu können. Damit das Lager 50 während der Hin- und Herbewegung betriebsfähig ist, sind Rollenlager 57 vorgesehen. Auf der der Antriebswalze 20 zugewandten Innenseite des Hauptlagers 50 sind auf der Welle 54 ein Axiallager 58 und eine Feder 59 angeordnet. Die die Antriebswalze 20 drehende Antriebsriemenscheibe 60 befindet sich auf dem äußeren Ende der Welle 54. . Während des Betriebes der Maschine wird das Drucklager 53 über die Riemenscheibe 55 mit einer Drehzahl von etwa 400 U/min angetrieben. Gleichzeitig wird die Welle 54 über die Riemenscheibe 60 mit etwa 1100 U/min angetrieben. Eine Umdrehung des Drucklagers 53 bewirkt, daß die Lagerkugel 56 um die Welle herum einen Bogen von 180' zurücklegt, wobei sie sich aus der in F i g. 2 gezeigten Lage in die aus F i g. 3 ersichtliche Lage bewegt. Hierbei verschiebt sie die Welle 54 mit der Antriebswalze 20 zur einen Seite, was einer halben Hin- und Herbewegung entspricht. Während der zweiten Umdrehung des Drucklagers 53 kehrt die Lagerkugel 56 in die Stellung nach F i g. 2 zurück, und die Feder 59 bewegt die Welle 54 mit der Antriebswalze 20 nunmehr zur anderen Seite in ihre ursprüngliche Stellung, um die erste Hin- und Herbewegung zu Ende zu führen.
  • Es sei bemerkt, daß die Nockenplatte 51, das Drucklager 53 und die Lagerkugel 26 in ein Gehäuse eingeschlossen sind, das aus Gründen der Deutlichkeit fortgelassen wurde. Die Lager 57 sind in dem pendelnden Gehäuse des Lagers 50 in einem Ab- stand voneinander angeordnet, um die Drehmomentkräfte aufzunehmen, die auf das Angreifen der Lagerkugel 56 an der Nockenplatte 51 zurückzuführen sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine mit einem auf der Walzenachse angeordneten Drucklager und einer gegen eine Druckfeder wirkenden, die Axialbewegung erzeugenden Stirnnockenplatte, dadurch gekennzeichn e t, daß das Drucklager (53) über eine Kugel (56) mit der ortsfest angeordneten Stirnnockenplatte (51) kraftschlüssig verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 860467, 669471, 448 023; USA.-Patentschriften Nr. 1936 992, 1849 868, 138079.
DEN27825A 1960-11-10 1961-10-31 Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine Pending DE1279503B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1279503XA 1960-11-10 1960-11-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1279503B true DE1279503B (de) 1968-10-03

Family

ID=22432815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN27825A Pending DE1279503B (de) 1960-11-10 1961-10-31 Vorrichtung zum fortlaufenden Hin- und Herbewegen der Antriebswalze einer Bandschleifmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE1279503B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US138079A (en) * 1873-04-22 Improvement in machines for molding the edges of marble slabs
DE448023C (de) * 1927-08-06 Fritz Becker Schleifmaschine mit wanderndem Schleifband auf vertikalen oder horizontalen Bandrollen-Spindeln
US1849868A (en) * 1923-11-08 1932-03-15 Cincinnati Milling Machine Co Grinder wheel oscillator
US1936992A (en) * 1930-02-28 1933-11-28 H B Smith Machine Company Sanding machine
DE669471C (de) * 1936-09-20 1938-12-27 Kurt Sandt Vorrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen von Wellen, insbesondere von Schleifwellen, durch eine Taumelscheibe
DE860467C (de) * 1942-09-05 1952-12-22 Daimler Benz Ag Feinziehschleifapparat, insbesondere fuer Bohrungen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE669471C (de) * 1936-09-20 1938-12-27 Kurt Sandt Vorrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen von Wellen, insbesondere von Schleifwellen, durch eine Taumelscheibe
DE860467C (de) * 1942-09-05 1952-12-22 Daimler Benz Ag Feinziehschleifapparat, insbesondere fuer Bohrungen

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