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DE1277085B - Spinn- und Zwirnmaschine - Google Patents

Spinn- und Zwirnmaschine

Info

Publication number
DE1277085B
DE1277085B DEZ10847A DEZ0010847A DE1277085B DE 1277085 B DE1277085 B DE 1277085B DE Z10847 A DEZ10847 A DE Z10847A DE Z0010847 A DEZ0010847 A DE Z0010847A DE 1277085 B DE1277085 B DE 1277085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
supply line
brakes
brake
spindles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10847A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Bucher
Werner Mahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DEZ10847A priority Critical patent/DE1277085B/de
Priority to CH609965A priority patent/CH446977A/de
Priority to US455174A priority patent/US3426520A/en
Priority to FR16911A priority patent/FR1440226A/fr
Priority to GB20606/65A priority patent/GB1073827A/en
Publication of DE1277085B publication Critical patent/DE1277085B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/22Braking arrangements
    • D01H7/2275Braking arrangements using hydraulically or pneumatically operated brakes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/22Braking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

BUNDESREPUBLiK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
DOIh
Deutsche Kl.: 76 c -14
Nummer: 1277 085
Aktenzeichen: P 12 77 085.3-26 (Z 10847)
Anmeldetag: 16. Mai 1964
Auslegetag: 5. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Spinn- und Zwirnmaschine mit einer Vielzahl von Spindeln, die jeweils mit Hilfe einer Spindelbremse einzeln abbremsbar sind, und die über eine gemeinsame Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung verfügt, durch welche zum gemeinsamen Stillsetzen aller Spindeln sämtliche Spindelbremsen gleichzeitig einschaltbar sind.
Es sind bereits Spinn- und Zwirnmaschinen bekannt, bei denen die vorhandenen Spindeln einzeln oder gemeinsam abbremsbar sind. Bei diesen bekannten Maschinen dient als Spindelbremseinrichtung eine beispielsweise vom Fuß zu betätigende Band- oder Backenbremse, die auf der die Spindelbänder antreibenden Spindelantriebswelle vorgesehen ist. Durch Betätigung dieser Bremse wird somit die Spindelantriebswelle augenblicklich stillgelegt, wobei die Wirtelbänder zugleich eine Abbremsung der durch sie angetriebenen Spindeln verursachen. Sofern es sich nun um Spindeln und Spulen mit einem relativ geringen Gewicht handelt und somit zum Zeitpunkt der Abbremsung lediglich ein geringes Trägheitsmoment wirksam wird, ist auf diesem Wege eine zufriedenstellende Spindelabbremsung noch erreichbar; anders verhält es sich jedoch, wenn es sich um Spindeln und Spulen mit einem wesentlich größeren Gewicht und entsprechend großem Trägheitsmoment handelt, da in diesem Fall die zwischen den Spindelbändern und den Wirtein vorhandene Reibung durch die gegebenen Spannungsverhältnisse an den Spindelbändern zum augenblicklichen Abbremsen der Spindeln nicht mehr ausreicht. Die Spindeln drehen sich somit nach der Abbremsung der Spindelantriebswelle noch eine bestimmte Zeit. Der Nachteil, der sich nun durch diese Bremsverzögerung ergibt, liegt vor allem darin, daß das üblicherweise vorgeschaltete, das zum Zwirnen bzw. Spinnen benötigte Faserband liefernde Streckwerk gleichzeitig mit der Spindelantriebswelle stillgelegt wird, so daß ein zur Kringelbildung führendes Überdrehen des Garnes und Zwirnes stattfindet.
Von diesen Schwierigkeiten konnte eine Spinn- und Zwirnmaschine der eingangs erwähnten Art abhelfen, und eine solche Maschine ist Gegenstand der USA.-Patentschrift 3 003 303.
Diese bekannte Maschine verfügt über eine Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung, mit deren Hilfe die einzelnen Spindelbremsen gemeinsam betätigbar sind. Bei dieser Konstruktion konnte somit einerseits auf eine besondere Abbremsvorrichtung für die Spindelantriebswelle verzichtet und andererseits eine einwandfreie Spindelabbremsung gewährleistet werden.
Spinn- und Zwirnmaschine
Anmelder:
Zinser-Textilmaschinen
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
7333 Ebersbach
Als Erfinder benannt:
Erich Bucher, 7320 Göppingen;
Werner Mahlmann, 7324 Rechberghausen
a5 Diese bekannte Spinn- und Zwirnmaschine ist konstruktiv sehr aufwendig ausgelegt. Zur Betätigung der Spindelbremsen sind über kegelförmige Steuerorgane betätigbare, gegenläufige Bremshebel vorgesehen, die sich bei Betätigung an der betreffenden Bremsfläche der Spindelbremsen anlegen. Die zur gemeinsamen Betätigung sämtlicher Spindelbremsen dienende Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung bildet einen komplizierten Mechanismus, der über Handräder betätigbar ist.
Abgesehen von der zwangläufig sehr teuren Konstruktion läßt sich mittels der Handräder zwar eine gemeinsame Stillegung der Spindeln bewerkstelligen, doch läßt sich diese Stillegung nicht schnell herbeiführen.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, Spinn- und Zwirnmaschinen dieser Art wesentlich zu vereinfachen und so zu gestalten, daß sich mittels der Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung sämtliche Spindeln schlagartig stillsetzen lassen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß zur Betätigung der Spindelbremsen in an sich bekannter Weise jeweils mindestens ein druckmediumgesteuerter Kolben dient, daß der je Spindelbremse vorgesehene Kolben zur Einzelabbremsung der Spindein über ein manuell betätigbares Steuerglied in seine Betätigungsstellung steuerbar ist und daß die Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung über eine
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Versorgungsleitung mit den Zylindern sämtlicher wesentlichen viereckigen bzw. rechteckförmigen Spindelbremsen in Verbindung steht, über welche Querschnitt aufweist (s. F i g. 2) und mit einem An-Leitung sämtliche Kolben zum gemeinsamen Still- satzstück 88 in einen radial zum Gehäuse angeordsetzen der Spindeln mit Druckmedium beaufschlagbar neten Zylinder 90 hineinragt. Im Zylinder ist ein sind. 5 Kolben 92 verschiebbar und mit Hilfe einer Ring-
Die Spindelbremsen können pneumatisch, hydrau- dichtung 94 druckdicht angeordnet. Dessen Zylinderlisch oder elektropneumatisch bzw. elektrohydrau- kammer 96 ist über ein Verbindungsstück 98 mit lisch betätigbar sein. Außerdem bieten sich verschie- einer für die einzelnen Abbremsvorrichtungen einer dene Möglichkeiten zur manuellen Betätigung der Spindelbank gemeinsamen Versorgungsleitung 100 die Spindelbremsen betätigenden Kolben. io einer Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung ver-
Eine besonders einfache Konstruktion ist erhält- bunden, die ihrerseits an eine Druckmediumquelle lieh, wenn der je Spindelbremse vorgesehene Kolben angeschlossen ist. Mit seiner Kolbenstange 102 ragt zu seiner manuellen Betätigung mit einem das der Kolben aus dem Zylinder heraus, wobei das Steuerglied bildenden Endstück aus dem Zylinder-. herausragende Endstück- dieser Kolbenstange als herausragt. Bei einer bevorzugten Konstruktion die- ig Druckstößel 104 dient. Sollen sämtliche Spindelnen hierbei als Spindelbremsen an sich bekannte bremsen gemeinsam betätigt werden, so wird den Backenbremsen, deren Bremsbacken mittels eines einzelnen Bremsen über die Versorgungsleitung 100 durch den Kolben beaufschlagbaren Druckbalges in ein Druckmedium zugeführt, durch welches der ihre Bremsstellung steuerbar sind. Kolben 92 auf den Druckbalg einwirkt und somit
Zur Einzel- und gemeinsamen Spindelabbremsung 20 die Bremsbacken 86 der beiden Bügel 74 und 76 am kann ferner als Steuerglied ein manuell betätigbarer Wirtel angepreßt werden, während durch die Betä-Schieber einer zwischen Versorgungsleitung und tigung des Druckstößels 104 lediglich eine Einzel-Zylinder der einzelnen Spindelbremsen zwischen- betätigung der Spindelbremsen erfolgt,
geschalteten Ventilvorrichtung dienen, der bei Ver- Bei der in Fig. 3 gezeigten Konstruktionsvariante
stellen zur Betätigung der Spindelbremse eine Ver- 25 handelt es sich um eine Spindelbremse, die beibindung zwischen Zylinder und Versorgungsleitung spielsweise als Außenbackenbremse ausgebildet ist herstellt, wobei die Ventilvorrichtungen über einen und sowohl zur Einzelbetätigung als auch zur ge-Steuerkolben verfügen, der bei steigendem Druck in meinsamen Betätigung der vorhandenen Abbremsder Versorgungsleitung ohne Mitwirkung des be- vorrichtungen druckmediumgesteuert ist. Zu diesem treffenden Schiebers eine Verbindung zwischen den 30 Zweck ist ein Paar von Bremsbeläge 230 aufweisen-Zylindern und der Versorgungsleitung zur gemein- den Bremsbacken 232 bzw. 232' vorgesehen, die auf samen Abbremsung aller Spindeln herstellt. je einer stationären Achse 234 schwenkbar gelagert
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele erfin- sind und die im wesentlichen eine Spindel 236 umdungsgemäßer Spindelbremsen dargestellt. Es zeigt greifen. Eine zwischen den freien Enden angeordnete
Fi g. 1 einen Querschnitt durch zwei benachbarte, 35 Druckfeder 238 hält die beiden Bremsbacken in ihrer kolbengesteuerte Spindelbremsen, deren Kolben Bereitschaftsstellung. Zur Betätigung derselben dient durch ein Druckmedium gemeinsam und einzeln über ein Zylinderaggregat 240, das zwischen sich vom Betätigungsstößel zur Abbremsung der Spindeln Schwenkpunkt der Bremsbacken weg erstreckenden verstellbar sind, Hebelarmen 242 angeordnet ist. Je Bremsbacke weist
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, 40 dasselbe einen Kolben244 auf, dessen Kolbenstange F i g. 3 eine weitere Ausführungsform einer er- 246 auf den benachbarten Hebelarm 242 einwirkt, findungsgemäßen Spindelbremse, bei der die Einzel- Über eine Leitung 248 wirkt das Zylinderaggregat und gemeinsame Abbremsung der Spindeln durch 244 mit einer als Ganzes mit 250 bezeichneten Ven-Druckmedium erfolgt, tilvorrichtung zusammen, die zur willkürlichen oder
F i g. 4 eine Spindelbremse, deren Steuerung auf 45 automatischen Steuerung des zur Bremsbackenelektropneumatischem Wege erfolgt. betätigung benötigten Druckmediums dient. Die
In den Fig. 1 und 2 ist eine Abbremsvorrichtung Ventilvorrichtung250 ist an einer Versorgungsleifur Spindeln gezeigt, die als Außenbackenbremse tung 252 angeschlossen, an welcher, wie schematisch ausgeführt und zur Einzelabbremsung der Spindeln dargestellt ist, weitere Ventilvorrichtungen 254 entmanuell betätigbar ist. Wie aus Fig. 2 deutlich zu 50 sprechender Abbremsvorrichtungen angeschlossen ersehen ist, durchdringt der mit 60 bezeichnete Wir- sind. Die Ventilvorrichttmg weist einen als Zylinder tel die als Ganzes mit 62 bezeichnete Spindelbremse, ausgebildeten, auf einem Führungskörper 256 verdie auf dem Flansch 64 des Spindellagergehäuses 66 schiebbar angeordneten Steuerschieber 258 auf, an angeordnet ist. Diese Spindelbremse weist ein mit 68 welchem die Leitung 248 angeschlossen ist. Außerbezeichnetes, gemäß F i g. 1 ringförmiges Gehäuse 55 dem weist er in der gleichen Ebene oberhalb dieses auf, in welchem sich ein den Bremsschaft 70 um- Leitungsanschlusses einen Auslaßkanal 260 auf. In gebender Backenträger 72 befindet, der beispiels- der in F i g. 3 gezeigten Bereitschaftsstellung ist der weise aus zwei achssymmetrischen, aus federndem Steuerschieber durch eine sich auf den Führungs-Metall bestehenden Tragbügeln 74 und 76 besteht, körper abstützende, innerhalb des Steuerschiebers die mit einem gemeinsamen Teil 78 eine stationäre 60 angeordnete Druckfeder 262 gehalten. Über einen Säule 80 des Gehäuses teilweise umgeben, die einen zentralen Kanal 264 wird dem Führungskörper das Schwenkpunkt der beiden Bügel bildet und sie unter Druckmedium, beispielsweise Druckluft, zugeführt, anderem im Gehäuse fixiert. Die abgewinkelten und von diesem Kanal gehen radiale Kanäle 266, 268 Enden 82 bzw. 84 der beiden Bügel befinden sich im bzw. 270 ab. Im zentralen Kanal 264 ist ein Steuer-Abstand voneinander. Auf den Bügeln sind jeweils 65 kolben 272 verschiebbar untergebracht, der von einer mehrere Bremsbacken 86 befestigt. Die Bügel sind innerhalb des Führungskörpers angeordneten Druckumgeben von einem gleichfalls im Gehäuse angeord- feder 274 in seiner durch einen Anschlag 276 fixierneten Druckbalg 87, der vorzugsweise einen im ten Ausgangsstellung gehalten ist. Die Druckfeder
274 ist durch eine im Führungskörper angeordnete Einstellschraube 278 einstellbar. In der Bereitschaftsstellung des Steuerschiebers 258 kann in die Leitung 248 bzw. zum Zylinderaggregat 240 kein Druckmedium gelangen, da der Steuerkolben 272 die Verbindung des zentralen Kanals 264 des Führungskörpers 256 zu dessen radialem Auslaßkanal 268 sperrt. Wird hingegen der Steuerschieber in Pfeilrichtung gemäß F i g. 3 nach unten verschoben, so wird der mit der Leitung 248 verbundene Austrittskanal des Steuerschiebers in die Ebene des Kanals 266 gebracht, so daß das Druckmedium zum Zylinderaggregat 240 gelangen und dort die beiden Kolben auseinander, d. h. die Bremsbacken zur Anlage an die Spindel bewegen kann. Es kann somit wahlweise eine Spindelbremse unabhängig von den anderen durch Betätigung des Steuerschiebers 258 eingeschaltet werden. Soll nun die gemeinsame Betätigung sämtlicher Steuervorrichtungen bzw. Spindelbremsen erfolgen, so ist hierzu lediglich eine Druckerhöhung im System herbeizuführen, was z. B. in einfacher Weise durch eine elektrische Umsteuerung eines Überdruckschiebers erfolgen kann, wodurch nun der Steuerkolben 272 unter erhöhten Druck gesetzt wird und sich gegen die Wirkung der Kolbenfeder 274 verschiebt, wobei eine Verbindung des zentralen Kanals 264 des Führungskörpers mit dessen radialem Kanal 268 hergestellt wird. In diesem Fall werden somit sämtliche Steuerkolben 272 der einzelnen Ventilvorrichtungen betätigt und samtliehe Spindelbremsen eingeschaltet. Sofern der Druck im System wieder reduziert wird, stellt sich der Steuerkolben selbsttätig wieder in die in F i g. 3 gezeigte Lage ein, und es erfolgt die Freigabe sämtlicher Spindeln.
Bei der in F i g. 4 gezeigten Konstruktionsvariante ist eine Steuerung einer druckmediumbetätigten Spindelbremse gezeigt, wobei diese im wesentlichen die Konstruktion gemäß F i g. 1 und 2 aufweisen kann. Der auf den Druckbalg 340 wirkende Steuerkeil 342 des Kolbens 344 bildet in diesem Fall jedoch einen Teil seiner Kolbenstange. Im Zylinder 346 ist ein als Ganzes mit 348 bezeichnetes Steuerventil in Form eines durch Hand- oder Fußbetätigung verstellbaren Schiebers zugeordnet, der entsprechend seiner Stellung entweder die Versorgungsleitung 350 oder die Rückleitung 352 mit dem Zylinder verbindet. Zwischen den beiden Leitungen 350 und 352 ist ein Magnetsteuerschieber 354 zwischengeschaltet. Dieser Steuerschieber ist federbelastet und wird vom netzgespeisten Magneten 356 entgegen der Wirkung der Feder 358 in der gezeichneten Stellung gehalten. Beim Abschalten des zur Erregung des Magneten erforderlichen Stromkreises durch den Schalter 360 wird der Steuerschieber durch die Druckfeder umgesteuert und leitet das Druckmedium über die Rückleitung 352 gleichzeitig auf alle anderen angeschlossenen Zylinder zur gemeinsamen Abbremsung der vorhandenen Spindeln, während in der gezeigten Stellung des Magnetschiebers 354 eine Einzelbetätigung der entsprechenden Spindelbremse möglich ist, indem der Schieber 348 in eine solche Lage gebracht wird, daß eine direkte Verbindung der Leitung 350 mit dem Zylinder 346 zustande kommt. Der besondere Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die gemeinsame Betätigung aller Spindelbremsen auch bei Stromausfall möglich ist, wobei für jede Spindelbremse lediglich ein einfacher, serienmäßiger Steuerschieber und für die gesamte Spindelanlage nur ein einziger serienmäßiger Magnetsteuerschieber benötigt wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Spinn- und Zwirnmaschine mit einer Vielzahl von Spindeln, die jeweils mit Hilfe einer Spindelbremse einzeln abbremsbar sind, und die über eine gemeinsame Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung verfügt, durch welche zum gemeinsamen Stillsetzen aller Spindeln sämtliche Spindelbremsen gleichzeitig einschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Spindelbremsen in an sich bekannter Weise jeweils mindestens ein druckmediumgesteuerter Kolben (92, 244) dient, daß der je Spindelbremse vorgesehene Kolben zur Einzelabbremsung der Spindeln über ein manuell betätigbares Steuerglied (104, 250) in seine Betätigungsstellung steuerbar ist und daß die Spindelbremsen-Betätigungseinrichtung über eine Versorgungsleitung (100, 252) mit den Zylindern sämtlicher Spindelbremsen in Verbindung steht, über welche Leitung sämtliche Kolben zum gemeinsamen Stillsetzen der Spindeln mit Druckmedium beaufschlagbar sind.
2. Spinn- und Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der je Spindelbremse vorgesehene Kolben (92) zu seiner manuellen Betätigung mit einem das Steuerglied bildenden Endstück (104) aus dem Zylinder (90) herausragt.
3. Spinn- und Zwirnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Spindelbremsen an sich bekannte Backenbremsen (72) dienen, deren Bremsbacken (86) mittels eines durch den Kolben beaufschlagbaren Druckbalges (88) in ihre Bremsstellung steuerbar sind.
4. Spinn- und Zwirnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Zylinder (346) der Spindelbremsen und der Versorgungsleitung (350) ein Steuerventil (348) zwischengeschaltet ist, durch welches dieser entweder mit der Versorgungsleitung (350) oder mit einer weiteren Leitung (352) verbindbar ist, und daß zwischen diesem Leitungspaar ein elektrischer Steuerschieber (354) zwischengeschaltet ist, der in ausgeschaltetem Zustand das Druckmedium der zusätzlichen Leitung (352) zuführt und die Versorgungsleitung (350) drucklos macht.
5. Spinn- und Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerglied ein manuell betätigbarer Schieber (258) einer zwischen Versorgungsleitung (252) und Zylinder (240) der einzelnen Spindelbremsen zwischengeschalteten Ventilvorrichtung (250) dient, der bei Verstellen zur Betätigung der Spindelbremse eine Verbindung zwischen Zylinder und Versorgungsleitung herstellt, und daß die Ventilvorrichtungen über einen Steuerkolben (272) verfügen, der bei steigendem Druck in der Versorgungsleitung ohne Mitwirkung des betreffenden Schiebers eine Verbindung zwischen den Zylindern und der Versorgungsleitung zur gemeinsamen Abbremsung aller Spindeln herstellt.
DEZ10847A 1964-05-16 1964-05-16 Spinn- und Zwirnmaschine Pending DE1277085B (de)

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