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DE1271291B - Verfahren zum Cracken von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zum Cracken von Kohlenwasserstoffen

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Publication number
DE1271291B
DE1271291B DEP1271A DE1271291A DE1271291B DE 1271291 B DE1271291 B DE 1271291B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271291 A DE1271291 A DE 1271291A DE 1271291 B DE1271291 B DE 1271291B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalysts
silica
magnesium fluoride
magnesia
magnesium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard William Baker
James Jerome Blazek
Frank George Ciapetta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WR Grace and Co
Original Assignee
WR Grace and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WR Grace and Co filed Critical WR Grace and Co
Priority to DEP1271A priority Critical patent/DE1271291B/de
Publication of DE1271291B publication Critical patent/DE1271291B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
    • C10G11/04Oxides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/14Silica and magnesia

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zum Cracken von Kohlenwasserstoffen Wegen der verschiedenen jahreszeitlichen und geographischen Anforderungen sowie wegen der unterschiedlichen Anforderungen an die Produkte ist das Raffinieren von Erdöl immer komplizierter geworden, womit gleichzeitig die Anforderungen an eine größere Flexibilität der katalytischen Crackprozesse stark gestiegen sind. Insbesondere besteht ein großes Interesse, die Ausbeute an Benzin hoher Octanzahl und an leichtem Heizöl bei den gegenwärtig üblichen Verfahren zum Cracken von Schwerölfraktionen zu steigern. Die gegenwärtig in der Praxis üblichen Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-Fluidcrackk atalysatoren erlauben keine größere Beeinflussung der Verteilung der Produkte aus dem Crackverfahren. Die bisherigen Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Katalysatoren entsprechen wegen ihrer unzureichenden thermischen Stabilität nicht den Anforderungen der Erdölindustrie. Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Fluoridkatalysatoren haben sich als praktisch brauchbar sowie als äußerst stabil erwiesen, und ihre Entwicklung stellt deshalb einen wichtigen Fortschritt gegenüber den Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Katalysatoren dar. Mit den Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Fluoridkatalysatoren wird jedoch ein Benzin mit erheblich niedrigerer Octanzahl erhalten.
  • Für das Cracken von Kohlenwasserstoffen sind bereits die folgenden kombinierten Katalysatoren bekannt: Siliciumdioxyd, Magnesiumoxyd, Magnesiumfluorid (USA.-Patentschriften 2 901 440, 3 129 189 und 3 124 540), Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd (USA.-Patentschrift 2 886 512), SiliciumdioxydAluminiumoxyd - Magnesiumoxyd (USA. - Patentschrift 2 958 648, britische Patentschrift 990 720 und belgische Patentschrift 531 829) sowie Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd -Aluminiumfluorid (USA.-Patentschrift 2 848 380).
  • Die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren bestehen dagegen im wesentlichen aus mikrokugelförmigen Teilchen aus Siliciumdioxydaluminiumoxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid mit einem Gehalt von etwa 0,2 bis 57,0% aluminiumoxyd, etwa 28,3 bis 0,4 01o Magnesiumoxyd und etwa 14,0 bis 0,1 °/o Magnesiumfluorid, wobei der Rest im wesentlichen aus Siliciumdioxyd besteht (alle Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht).
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß eine Schwerölfraktion mit dem obigen Katalysator bei einer Temperatur oberhalb von etwa 4255c in Kontakt gebracht wird, wodurch eine erhöhte Ausbeute an Benzin und leichtem Heizöl bei äußerst geringer Bildung von Koks und einer besonders niedrigen Abnahme der Octanzahl des gewonnenen Benzins erhalten wird.
  • Die bevorzugten Katalysatoren haben folgende Zusammensetzung: (1) Aluminiumoxyd ................................. etwa 1,0 bis 48,0 01o Magnesiumoxyd ................................. etwa 22,8 bis 1,7% Magnesiumfluorid etwa 13,2 bis 0,2°/o (2) Aluminiumoxyd ................................. etwa 0,5 bis 47,5°/0 Magnesiumoxyd ................................ etwa 28,3 bis 0,4% Magnesiumfluorid ............................. etwa 14,0 bis 0,1% (3) Aluminiumoxyd .......... etwa 0,2 bis 57,0 0/o Magnesiumoxyd .. etwa 19,8 bis 0,8 01o Magnesiumfluorid etwa 12,5 bis 051 °/o wobei der Rest der Mischung jeweils im wesentlichen aus Siliciumdioxyd besteht.
  • Die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren können aus handelsüblichen Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- und Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd- Magnesiumfluorid - Mischungen hergestellt werden.
  • Das geeignetste Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist in den USA.-Patentschriften 2 901 440 und 3 129 189 beschrieben. Die im vorliegenden Zusammenhang geeigneten Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid-Stoffe besitzen vorzugsweise eine mikrokugelförmige Teilchengestalt und enthalten etwa 10 bis 400/o und vorzugsweise etwa 20 bis 300/o Magnesium, bezogen auf Magnesiumoxyd, etwa 0,5 bis 5,0 01o und vorzugsweise 1 bis 4 O(o Fluorid, wobei der Rest praktisch aus Siliciumdioxyd besteht.
  • Das geeignetste Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd zur Herstellung der beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 886 512 beschrieben und besitzt eine Teilchengröße in der Mikrogrößenordnung. Das geeignete Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd hat im allgemeinen einen Aluminiumoxydgehalt von etwa 5 bis 600/o und vorzugsweise einen Aluminiumoxydgehalt von etwa 10 bis 50%, wobei der Rest der Mischung im wesentlichen aus Siliciumdioxyd besteht.
  • Die Katalysatoren können aus den obigen Ausgangsstoffen mittels verschiedener Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise können frisch gebildete und nicht gewaschene Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-und siliciumidioxyd-Magnesiumoxyd-magnesiumfluorid-Aufschlämmungen zusammengemischt werden, worauf die Mischung zur Bildung von mikrokugelförmigen Teilchen von Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid sprühgetrocknet, gewaschen und schließlich auf herkömmliche Weise schnellgetrocknet wird. Andererseits kann das sprühgetrocknete Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd und siliciumdioxy-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid auch erneut aufgeschlämmt und gemischt sowie dann sprühgetrocknet, gewaschen und schnellgetrocknet werden. Ferner ist es möglich, das sprühgetrocknete Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd und Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid wieder zu einer AufschIämmung, die beide Mischungen enthält, aufzuschlämmen und diese dann auf übliche Weise zu waschen und schnellzutrocknen, so daß mikrokugelförmige Teilchen des Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid-Katalysators erhalten werden. Die getrocknete, z. B.
  • »flasche«-getrocknete Mischung besitzt eine Teilchengröße in dem Fluidbereich, d. h. eine Größe, bei welcher das Pulver fließfähig und zur Verwendung in Fluidkatalysatorbetten geeignet ist. Die Mischung kann auf herkömmliche Weise, z. B. wie in der USA.-Patentschrift 3 129 189 beschrieben, vor der Verwendung desaktiviert werden.
  • Die Katalysatoren sind besonders geeignet zur Verwendung bei Erdölcrackverfahren, bei denen granulierte Katalysatoren eingesetzt werden. Die Kugeln, Tabletten oder Preßlinge, welche geeignete Crackkatalysatoren sind, können aus der Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd - Magnesiumoxyd - Magnesiumfluorid-Mischung nach verschiedenen herkömmlichen Verfahren erzeugt werden. Beispielsweise können die gemischten oder vereinigten pulvrigen Zusammensetzungen gemäß Erfindung aufgeschlämmt, mit einem üblichen SchmiermitteI, wie z. B. einer Fettsäure, versetzt, durch mechanische Bearbeitung verformbar gemacht und durch Agglomerieren, Tablettieren oder Extrudieren ausgeformt werden; das Schmiermittel wird dann aus den Katalysatorteilchen ausgetrieben oder ausgebrannt. Ferner ist es möglich, die Körner direkt aus der gewaschenen, die Mischung enthaltenden Aufschlämmung vor dem Flashtrocknen zu erzeugen, indem man überschüssiges Wasser aus der Aufschlämmung entfernt, ein Schmiermittel zugibt und dann nach dem oben beschriebenen Verfahren weiter arbeitet.
  • Für die Herstellung der beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren wird im Rahmen der Erfindung kein Schutz beansprucht.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll das folgende Beispiel dienen.
  • Beispiel In diesem Beispiel werden vier Katalysatoren miteinander verglichen, um die gemäß Erfindung erhaltenen ungewöhnlichen Ergebnisse zu zeigen; miteinander verglichen wurden Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd, Siliciumdioxyd- Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid und zwei Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- Magnesiumoxyd- Magnesiumfluorid-Katalysatoren.
  • Die Analysenwerte (bezogen auf Trockensubstanz) der Katalysatoren sind im folgenden zusammengefaßt: TV ist dabei eine Abkürzung für den Gesamtgehalt an flüchtigen Stoffen.
  • Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-Katalysator (Typ A) TV bei 955°C ................................. 14,6 Al2O3, %...................................... 27,4 Na2O, 01o . 0,033 SO4, %.................................. 0,44 Fe, 0/o ....... ...... 0,037 Siliciumdioxyd - Magnesiumoxyd - magnesiumfluorid-Katalysator (Typ B) TV bei 955°C ................................. 10,0 MgO, 01o ............ ......... 19,5 Na2O, 01o . 0,05 SO4, %................................. 0,2 MgF2, %................................ 12,5 Fe, O/o ....... ...... 0,05 Der Rest zu 10001o bestand in beiden Fällen aus SiO2.
  • Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid- Katalysatoren (Typen C und D)
    CD
    Al2O3, % .............................. 18,2 9,1
    MgO, %................................. 6,5 13,0
    MgF2, 01o .............. 4,2 8,4
    Die Katalysatoren Typ C und D wurden durch Mischen der oben angegebenen Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- und Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid-Mischungen erhalten. Vor Durchführung der Vergleichsversuche wurden die Katalysatoren auf geeignete herkömmliche Weise durch Calcinieren mit Dampf und Luft bei hoher Temperatur desaktiviert, um eine Oberflächengröße und ein Porenvolumen zu erzeugen, welche denen von handelsüblichen desaktivierten Katalysatoren entsprechen.
  • Die physikalischen Daten der vier Katalysatoren sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
  • Tabelle 1
    Katalysatortyp
    A B C D
    Oberflächengröße, m2/g . . 136 310 182 242
    Porenvolumen, ccm/g ................. 0,42 0,49 0,44 0,47
    Schüttdichte, ccm/g 0,67 0,62 0,66 0,64
    CAE-Walzen in Mikron
    0 bis 20 ............................. - 1,8 0,6 1,2
    20 bis 40 ............................ 20,6 8,7 16,7 12,6
    40 bis 80 . . 71,3 62,0 68,2 65,2
    80+ . 6,2 27,5 14,5 21,0
    APS ................................. 60 67 62,3 64,6
    Das westtexanische Gasöl, welches in dem folgenden Versuch gecrackt wurde, besaß die folgenden Eigenschaften : Spezifisches Gewicht ................................. 0,8905 Conradsoon Carbon (10% Residuum), Gewichtsprozent....................... 0,55 Schwefel, Gewichtsprozent ............................ 0,30 Stickstoff, Gewichtsprozent .......................... 0,050 Destillation, °C (korrigiert auf 760 mm Hg) 10%................................................... 380° 50%................................................... 431° 90%.................................................. 493° »K«-Faktor* ......................................... 12,15 *) Vergleiche Industrial Engineering chemistry, 25, S. 880 (1933).
  • Mit den vier verschiedenen Katalysatortypen wurden vier Vergleichsversuche durchgeführt. Das Crackverfahren wurde in einer Fluidcrackvorrichtung durchgeführt, wobei die Menge an Katalysator in der Crackzone bei 1508 gehalten wurde. Das Verhältnis von Katalysator zu 1 in der Crackzone betrug 4:1, und die Crackkatalysatortemperatur wurde auf 493°C gehalten. Das Verfahren wurde bei Atmosphärendruck und bei einer Einspeisegeschwindigkeit entsprechend einer 65%igen Umwandlung durchgeführt.
  • Die Eigenschaften der erhaltenen Produkte sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
  • Tabelle 2
    Katalysatortyp
    A C D B
    C5+-Benzin, Volumprozent F. F. ............................... 49,5 53,5 58,0 59,5
    RVP .......................................................... 9,1 8,6 7,2 6,0
    Spezifisches Gewicht ......................................... 0,744 0,744 0,745 0,749
    Anilin, Pt., °C............................................... 13 23 27 33
    Destillation
    (ASTM-Methode D-86°C)
    5%............................................................ 47 48 52 57
    50%........................................................... 94 99 106 116
    EP............................................................ 227 224 224 218
    Zusammensetzung
    gesättigte KW, Volumprozent .................................. 33 34 38 46
    Olefine, Volumprozent ........................................ 29 31 32 33
    Aromaten, Volumprozent ....................................... 38 35 30 21
    Octanzahl
    (ASTM-Methode D908)
    Labortest .................................................... 94,4 93,9 91,686,5
    Labortest + 3 ccm TEL ........................................ 99,3 98,7 97,8 96,4
    Motortest .................................................... 79,6 78,8 77,7 76,0
    Motortest + 3 ccm TEL ........................................ 85,2 85,0 84,3 83,4
    Nr. 2-Heizöl, Volumprozent frisches Einsatzprodukt
    (F.E.)........................................................ 10,5 11,5 15,0 18,0
    Spezifisches Gewicht ......................................... 0,920 0,916 0,911 0,901
    Anilin Pt., °C................................................ 45,5 45,0 43,3 44,5
    Dieselzahl ................................................... 25 26 26 28
    Fließpunkt, °C................................................ 8,3 7,2 5,0 1,6
    Koks, Gewichtsporzent F. E. .................................. 5,6 5,0 4,4 4,0
    Wasserstoff, Gewichtsprozent F. E. ........................... 0,067 0,064 0,066 0,057
    C1 + C2, Gewichtsprozent F. E. ............................... 2,4 2,0 1,8 1,6
    Gesamtmengen an C3, Volumprozent F. E. ....................... 11,2 10,3 8,2 6,4
    Gesamtmenge an C4, Volumprozent F. E.......................... 11,9 9,4 7,9 7,8
    Aus den in Tabelle 2 angeführten Ergebnissen der Vergleichsversuche geht hervor, daß bei den erfindungsgemäßen Verfahren mit den Katalysatoren C und D die Benzinausbeuten unerwartet höher lagen, als man auf Grund der chemischen Analysen der erfindung gemäßen Zusammensetzungen im Vergleich zu den Analysen der anderen getesteten Katalysatoren A und B hätte annehmen können. Die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren sind so ausgewählt, daß die Unterschiede zwischen jeweils benachbarten Werten in der Tabelle 2 den Unterschieden zwischen irgendwelchen anderen benachbarten Werten in der Tabelle gleich sein sollten, wenn das Ergebnis die entsprechende Summe der Ergebnisse darstellen würde, welche den Aluminiumoxyd-, Magnesiumoxyd-und Magnesiumfluoridbestandteilen entsprechen. Unerwarteterweise ist jedoch die Benzin ausbeute bei Verwendung der Katalysatoren C und D höher als die Summe der Ergebnisse der darin enthaltenen aktiven Bestandteile, und ebenso unerwartet ist die Octanzahl des erhaltenen Benzins größer als die Summe der Ergebnisse der darin enthaltenen aktiven Bestandteile.
  • Ferner ist darauf hinzuweisen, daß diese Ergebnisse ohne Erhöhung der Koksbildung bei erhöhten Benzin-und Heizölausbeuten erhalten wurden. Der stärkeren Bildung von Benzin beim erfindungsgemäßen Verfahren entspricht eine niedrigere Bildung von C8- und C4-Kohlenwasserstoffprodukten.
  • In der Praxis ermöglichen es diese unerwarteten Vorteile der Verwendung von den Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd - Magnesiumoxyd - Magnesiumfiuorid-Katalysatoren, die Gewinnung von Benzin und Heizöl zu steigern, da die synergistische Kombination der aktiven Bestandteile quantitativ höhere Ausbeuten bei merklich erhöhter Octanzahl des Benzins bewirken.
  • Ferner wird die Koksbildung auf einen Mindestwert beschränkt. Die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Katalysatoren besitzen somit Eigenschaften, die weder die Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd- noch die Siliciumdioxyd-Magnesiumoxyd-Magnesiumfluorid-Katalysatoren aufweisen, und das erfindungsgemäße Verfahren stellt somit einen sehr bedeutenden technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Fluidcrackverfahren für Erdöl dar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Cracken von Schwerölfraktionen bei einer Temperatur oberhalb von etwa 425"C mittels eines Aluminiumoxyd, Siliciumdioxyd und Mangesiumoxyd in Form mikrokugelförmiger Teilchen enthaltenden Katalysators, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß man einen Katalysator verwendet, der bezogen auf das Gewicht, 0,2 bis 57,0 °/0 Aluminiumoxyd, 28,3 bis 0,4 01o Magnesiumoxyd, 14,0 bis 0,1 01o Magnesiumfluorid enthält, wobei der Rest im wesentlichen aus Siliciumdioxyd besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 531 829; britische Patentschrift Nr. 990 720; USA.-Patentschriften Nr. 2 848 380, 2 886 512, 2 901 440, 2 958 648, 3 129 189, 3 124 540.
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