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DE1269005B - Fensterheber, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fensterheber, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1269005B
DE1269005B DEP1269A DE1269005A DE1269005B DE 1269005 B DE1269005 B DE 1269005B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269005 A DE1269005 A DE 1269005A DE 1269005 B DE1269005 B DE 1269005B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
lifting lever
base plate
tension spring
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
Original Assignee
KEIPER FA F
Fritz Keiper KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KEIPER FA F, Fritz Keiper KG filed Critical KEIPER FA F
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269005B/de
Publication of DE1269005B publication Critical patent/DE1269005B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/382Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Fensterheber, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Fensterheber, insbesondere für Kraftfahrzeuge, an dessen Grundplatte ein antreibbares Ritzel lagert, das seinerseits mit einem Zahnsegment kämmt, welches mit einem Hubhebel zusammenwirkt, der eine in bezug auf die Grundplatte ortsfeste Lagerstelle besitzt, auf der der unter Belastung einer Lastausgleichsfeder stehende Hubhebel sowohl längsverschiebbar als auch drehbar gelagert ist.
  • Diese Fensterheber sind derart bemessen, daß das Ende des Hubhebels sich auf einer geraden Linie bewegt, was den Vorteil hat, daß er ständig mittig an der Fensterscheibe angreift. Ein Verkanten der Fensterscheibe und damit ein Klemmen ist somit weitgehend vermieden. Bei den bekannten Fensterhebern dieser Art ist die Lastausgleichsfeder als Spiralfeder ausgebildet. Spiralfedern haben den Nachteil, daß sie verhältnismäßig schnell erlahmen. Zum anderen haben Lastausgleichsfedern in der Form von Spiralfedern den Mangel, daß sie - während des Anhebens des Fensters - einen unterschiedlichen Lastausgleich bewirken. In der einen Endstellung des Fensterhebers ist somit ein wesentlich höherer Wirkungsgrad vorhanden als in seiner anderen Endstellung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fensterheber der eingangs näher gekennzeichneten Art weiterzuverbessern, wobei insbesondere die angeführten Mängel bekannter Ausführungsformen beseitigt werden sollen.
  • Dieses Ziel ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß auf der Lagerstelle des Hubhebels ein weiterer Hebel schwenkbar gelagert ist, an dessen freiem Ende die in Form einer Zugfeder ausgebildete Lastausgleichsfeder angreift und der einen Abstützkörper aufweist, der sich auf dem Hubhebel entweder unmittelbar oder mittelbar über einem an diesem befestigten Teil, z. B. einer Hülse, schiebbar abstützt.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform des Fensterhebers hat gegenüber dem Bekannten erhebliche Vorteile. Insbesondere ist die Ausgleichskraft der in Form einer Zugfeder ausgebildeten Lastausgleichsfeder nahezu konstant gehalten, denn nahezu unabhängig von der jeweiligen Stellung des Hubhebels des Fensterhebers bleibt die Länge der Zugfeder durch ihren Angriff nahe dem Drehpunkt des Hubhebels. Zum anderen haben Zugfedern den Vorteil, daß sie in ihrer Kraft weniger rasch erlahmen als die bisher benutzten Spiralfedern. Vorteilhaft ist es auch, daß zur Lagerung des weiteren Hebels die Lagerstelle des Hubhebels benutzt wird, so daß auf eine besondere zusätzliche Lagerstelle für den weiteren Hebel verzichtet werden kann.
  • Zweckmäßig kann der weitere Hebel als Winkelhebel ausgebildet sein, an dessen einem Schenkel die Zugfeder angreift und dessen anderer Schenkel einen Abstützkörper trägt.
  • Der Abstützkörper ist ferner zweckmäßig als Gleitkörper ausgebildet, der an einer der Längskanten des Hubhebels oder an einer Längskante der zugeordneten Hülse angreift. Es empfiehlt sich, den aus einem Polyamid gefertigten blockartigen Abstützkörper mittels eines Befestigungselements am Hebel zu befestigen und mit einer Verlängerung die Kante des Hubhebels oder die der Hülse zu übergreifen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Hebel als geradliniger Hebel ausgebildet sein, an dessen freiem Ende die Zugfeder angreift und bei dem der Abstützkörper zwischen der Lagerstelle des Hebels und der Angriffsstelle der Zugfeder liegt.
  • Unabhängig davon, ob der Hebel als Winkelhebel oder als geradliniger Hebel ausgebildet ist, ist es vorteilhaft, die Lagerstelle des Hebels als Zapfen zu bilden, auf dem er drehbar gelagert ist und der einerseits ortsfest an der Grundplatte angebracht ist und andererseits einen Längsschlitz des Hubhebels durchgreift und der ferner einen das Gleiten des Hubhebels erleichternden Gleitkörper, vorzugsweise aus einem Polyamid, aufweist. Dabei kann der Zapfen des Hubhebels sowohl einen Längsschlitz des Hubhebels als auch einen weiteren Längsschlitz der Hülse durchgreifen, wobei die Begrenzungskanten eines Schlitzes, vorzugsweise des Längsschlitzes, in putenartige Rillen des Gleitkörpers eingreifen.
  • Das eine Ende der Zugfeder kann auch an einer Verlängerung der Grundplatte befestigt sein. Dies hat den Vorteil, daß man die Grundplatte klein dimensionieren und daher wirtschaftlich fertigen kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines Fensterhebers, F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Fensterheber nach der F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Fensterhebers und F i g. 4 einen Längsschnitt durch den Fensterheber nach der F i g. 3.
  • Es sei zunächst erwähnt, daß bei der Darstellung des Fensterhebers nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile desselben berücksichtigt sind. So ist beispielsweise die Betätigungseinrichtung weggelassen; diese kann eine elektromotorische oder aber auch eine manuell zu bedienende sein. Ferner fehlt in der Zeichnung die Aufnahme für die Fensterscheibe und auch die Fensterscheibe selbst. Im übrigen können alle fehlenden Teile des Fensterhebers eine an sich bekannte Ausbildung besitzen.
  • Der Fensterheber gemäß der ersten Ausführungsform, welche in den F i g. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt ist, besitzt eine Grundplatte 50, die einerseits der Befestigung des Fensterhebers an Karosserieteilen eines Kraftfahrzeuges dient und andererseits Teile des Fensterhebers aufnimmt. Die Form der Grundplatte 50 entspricht im wesentlichen der eines ungleichschenkligen und stumpfwinkligen Dreiecks. Wie insbesondere aus der F i g. 2 hervorgeht, ist die Grundplatte 50 napfförmig ausgebildet und außerdem durch sickenartige Ausprägungen versteift. Zum Ermöglichen einer Befestigung an Karosserieteilen od. dgl. sind der Grundplatte 50 Durchbrüche 51 zugeordnet. Eine der Lagerstellen der Grundplatte 50 dient der dreh- bzw. schwenkbaren Befestigung eines Zahnsegments 52. Das Zahnsegment 52 ist auf einem Zapfen 53 drehbar gelagert, welcher mit seinem einen Ende die Grundplatte 50 durchgreift und dann durch Bildung eines Kopfes festgelegt ist. Das entgegengesetzte andere Ende des Lagerzapfens 53 durchgreift, wie bereits erwähnt, das Zahnsegment 52 und außerdem einen Hebel 54. Das durchgesteckte Ende ist dann wieder nietkopfartig verbreitert. Der Hebel 54 ist, wie insbesondere aus der F i g. 2 hervorgeht, abgeknöpft und zum Lagerzapfen 53 zusätzlich noch mit einem Niet 55 am Zahnsegment 52 befestigt. Das freie abgeknöpfte Ende des Hebels 54 wirkt, wie im einzelnen noch beschrieben wird, mit einem Hubhebel 59 zusammen.
  • Das Zahnsegment 52 weist eine mit der Bezugsziffer 56 bezeichnete und in bezug auf den Lagerzapfen 53 kreisbogenförmige Kante auf, die mit einer Verzahnung versehen ist. Die verzahnte Kante 56 des Zahnsegments 52 steht mit einem Ritzel 57 im Eingriff, welches von einem Lagerzapfen 58 aufgenommen ist. Über den Lagerzapfen 58 erfolgt der Antrieb, der - wie schon erwähnt - sowohl manuell als auch elektromotorisch erfolgen kann. Im übrigen ist der Lagerzapfen 58 der Grundplatte 50 ortsfest zugeordnet und hat eine bekannte Ausbildung, so daß auf die Angabe von weiteren Einzelheiten verzichtet werden kann.
  • Der bereits erwähnte, abgeknöpfte Hebel 54, welcher fest mit dem Zahnsegment 52 verbunden ist, steht mit seinem freien, von der Fläche des Zahnsegments 52 entfernt liegenden Ende mit einem Hubhebel 59 in Verbindung. Die Verbindung erfolgt drehbar über einen Gelenkzapfen 60. Damit können der Hebel 54 und der Hubhebel 59 unterschiedliche Winkelstellungen zueinander einnehmen. Der Hubhebel 59 ist aber außerdem längsverschiebbar gelagert. Zu diesem Zweck wirkt er mit einem Gleitkörper 83 zusammen, welcher mittels eines Zapfens an der Lagerstelle 62 drehbar auf der Grundplatte 50 gelagert ist. Der Gleitkörper 83 ist ein im Querschnitt rechteckig gestalteter Block, dessen den Begrenzungskanten des Hubhebels 59 zugekehrte Seitenflächen in Längsrichtung des Hubhebels 59 verlaufende, im Querschnitt U-förmig gestaltete Rillen 84 aufweisen. In diese Rillen 84 greifen die Begrenzungskanten eines Längsschlitzes 85 des Hubhebels 59. Im Bereich des Längsschlitzes 85 ist der Hubhebel 59 von einer Hülse 61 umgriffen, die mit Nieten 86 od. dgl. am Hubhebel 59 befestigt ist. Die Hülse 61 weist wie der Hubhebel 59 einen Längsschlitz 65 auf, der im wesentlichen die gleiche Länge wie der Längsschlitz 85 des Hubhebels 59 besitzt. In seiner Breite ist er jedoch geringer gehalten, da lediglich der die Lagerstelle 62 bildende Zapfen den Längsschlitz 65 durchgreift. Dies bedeutet, daß die Breite des Längsschlitzes 65 nur um einen geringen Betrag den Durchmesser des Zapfens übertrifft. Bei dieser Ausbildung wirkt die Innenfläche der Hülse 61 mit einer Seitenfläche des Gleitkörpers 83 zusammen, wodurch eine zusätzliche Führung der sich verschiebenden Teile erreicht wird. Die Hülse 61 dient aber auch einer Biegestabilisierung des Hubhebels 59, der durch den relativ breiten Längsschlitz 85 in seinen Festigkeitswerten geschwächt ist.
  • Die Lagerung des Hubhebels 59 ist derart vorgenommen, daß er im Bereich eines Lagerlochs 64 an einem freien Ende für eine Aufnahme für die nicht dargestellte Fensterscheibe eine geradlinige Bewegung ausführt. Um dies zu erreichen, ist der abgeknöpfte Hebel 54 entsprechend bemessen. Während eines vollständigen Hubes macht der Hubhebel 59 jeweils eine Hin- und eine Herbewegung in seiner Längsrichtung, d. h., er macht eine Hin- und Herbewegung innerhalb der Längsschlitze 65 und 85. Der Hin- und Herbewegung des Hubhebels 59 ist dabei eine Drehbewegung überlagert.
  • Die in der F i g. 1 wiedergegebene Stellung des Fensterhebers ist eine Mittelstellung, d. h., daß der Hubhebel 59 mit seinem Lagerloch 64 für die Fensteraufnahme sowohl noch weiter nach oben als auch weiter nach unten geschwenkt werden kann. Erkennbar ist die Mittelstellung an der Stellung des Zahnsegments 52 in bezug auf diejenige des Ritzels 57. Danach nimmt das Zahnsegment 52 auch eine Mittelstellung ein, so daß es durch Drehen des Ritzels 57 sowohl rechts- als auch linksherum bewegt werden kann. In beiden Drehrichtungen verschiebt sich der Hubhebel 59 in bezug auf einen Lagerpunkt, den Zapfen an der Lagerstelle 62.
  • Die bereits erwähnte Lagerstelle 62, die auf der Grundplatte 50 festgelegt ist und die - wie ebenfalls bereits erwähnt - der Führung des Hubhebels 59 über den Gleitkörper 83 dient, ist außerdem für die Lagerung eines Hebels 63 in Form eines Winkelhebels bestimmt. Der Hebel 63 hat zwei Aufgaben zu erfüllen. Einmal soll er den Hubhebel 59 seitlich führen. Zu diesem Zweck wirkt der Hubhebel 59 und die zugeordnete Hülse 61 mit noch zu nennenden Teilen des Hebels 63 zusammen. Zum anderen soll der Hebel 63 die Kraft einer Lastausgleichsfeder auf den Hubhebel 59 übertragen. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist als Ausgleichsfeder eine Zugfeder 66 in Form einer Schraubenfeder benutzt, welche mit ihrem einen Ende an dem freien Ende des längeren Schenkels des Hebels 63 in einer dort vorgesehenen, nicht näher bezeichneten Öse eingehakt ist. Das andere Ende der Zugfeder 66 greift in eine Öse ein, die sich an dem freien Ende einer Verlängerung 67 befindet. Die Verlängerung 67 ragt ein größeres Stück über den Rand der Grundplatte 50 hinaus und ist an dieser durch Niete, Schweißen od. dgl. befestigt. Die Verlängerung 67 verläuft im wesentlichen flächenparallel mit der Grundplatte 50. Es ist der F i g. 1 der Zeichnung zu entnehmen, daß der Hebel 63 durch die Zugfeder 66 im Sinn der Drehrichtung eines Uhrzeigers belastet ist. Die Zugfeder 66 wird - wie gesagt - dazu ausgenutzt, den Hubhebel 59 im gleichen Drehsinn zu belasten, so daß dadurch eine Gewichtsentlastung für die Fensterscheibe auftritt. Durch eine solche Zugfeder 66 kann man - in Abhängigkeit von ihrer Dimensionierung - das Gewicht der Fensterscheibe und der ihr zugeordneten Teile ganz oder zumindest teilweise aufheben. Im allgemeinen wird man die Dimensionierung so vornehmen, daß das Zahnsegment 52 und das Ritzel 57 weitgehend entlastet sind; dadurch wird die Bewegung des Fensters erleichtert. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Fensterheber manuell bedient wird.
  • Die Übertragung der von der Zugfeder 66 herrührenden Kraft über den Hebel 63 auf den Hubhebel 59 ist im Ausführungsbeispiel über die Hülse 61 vorgenommen. Zu diesem Zweck weist das freie Ende des kleineren Schenkels des Hebels 63 einen Abstützkörper 68 auf, welcher mittels eines Befestigungselements 69 in Form eines Zapfens drehbar vom Hebel 63 aufgenommen ist. Der Abstützkörper 68 ist ein im wesentlichen rechteckiger Körper, welcher mit seiner einen schmaleren Seite an der oberen Kante der Hülse 61 anliegt (F i g. 1). Zur besseren Führung weist der Abstützkörper 68 eine Nut 70 auf, welche mit ihrem freien Winkelschenkel die Hülse 61 auf der der Grundplatte 50 zugekehrten Seite hintergreift.
  • Die F i g. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Fensterhebers, der in seinem Grundaufbau dem Fensterheber nach den F i g. 1 und 2 entspricht. Einige Elemente sind jedoch abweichend gestaltet. Hierzu gilt im einzelnen folgendes: Die mit 71 bezeichnete Grundplatte hat etwa die Gestalt eines ungleichseitigen Vierecks. Sie wird wiederum wie auch die Grundplatte 50 gemäß der F i g. 1 einerseits mit Karosserieteilen verbunden und dient andererseits als Lagerplatte für Teile des Fensterhebers. Zur Befestigung der Grundplatte 71 besitzt diese wiederum Durchbrüche 51. Wie aus der F i g. 4 hervorgeht, ist die Grundplatte 71 auch mit nicht näher bezeichneten Ausprägungen, Sicken od. dgl. versehen.
  • Beim Fensterheber gemäß den F i g. 3 und 4 der Zeichnung ist der Hubhebel mit 72 bezeichnet, er wirkt, wie der vergleichbare Hubhebel 59 nach der F i g. 1, als doppelarmiger Hebel. Die mittige Lagerung des Hubhebels 72 entspricht derjenigen des Hubhebels 59. Auch ist wiederum eine Hülse 61 vorhanden, die die schon geschilderten Funktionen zu erfüllen hat. Die Befestigung der Hülse 61 des Hubhebels 72 erfolgt durch einen Niet 86. Der Gleitkörper 83 ist mittels des als Lagerstelle 62 dienenden Zapfens auf der Grundplatte 71 festgelegt. Dieser Zapfen durchgreift den Längsschlitz 85 der Hülse 61. Der Hubhebel 72 ist auch mit einem Längsschlitz 65 ausgerüstet, der ebenfalls vom Zapfen der Lagerstelle 62 durchgriffen wird. Das der Grundplatte 71 abgekehrte Ende dieses Zapfens nimmt einen federbelasteten Hebel 81 auf, der jedoch nicht mehr die Gestalt eines Winkelhebels, sondern die eines einarmigen Hebels hat. Das eine Ende des Hebels 81 ist vom Zapfen der Lagerstelle 62 drehbar aufgenommen.
  • Als Lastausgleichsfeder dient wiederum eine Zugfeder 66, die mit ihrem einen Ende an einer Verlängerung 80 der Grundplatte 71 befestigt ist. Das andere Ende der Zugfeder 66 greift am Hebel 81 an. Die Verlängerung 80 ist größer dimensioniert als die vergleichbare Verlängerung 67 des ersten Ausführungsbeispiels; außerdem ist sie mittels Nieten auf der Grundplatte 71 befestigt. Während die Verlängerung 67 nach oben gerichtet ist, weist die Verlängerung 80 schräg nach unten (F i g. 1 und 3).
  • Der Hebel 81 ist - wie schon gesagt - als einarmiger Hebel ausgebildet und mit einem Zapfen der Lagerstelle 62 auf der Grundplatte 71 festgelegt. Der Hebel 81, der durch die Zugfeder 66 im Sinn des Uhrzeigers belastet wird, weist etwa in seiner Mitte einen Abstützkörper 68 auf. Dieser liegt mit seiner Unterkante auf der Oberkante der Hülse 61. Während die Zugfeder 66 gemäß der F i g. 1 seitlich an den übrigen Elementen des Fensterhebers vorbeigeführt ist (vgl. F i g. 1), kreuzt sie beim zweiten Ausführungsbeispiel die Grundplatte 71 und andere Teile des Fensterhebers.
  • Das Zahnsegment ist mit 77 bezeichnet und mittels eines Lagers 75 auf der Grundplatte 71 drehbar gelagert. Aus der F i g. 4 der Zeichnung ist am besten ersichtlich, daß das Zahnsegment 77 mit einem Hebel 76 versehen ist, der die Verbindung mit dem Hubhebel 72 herstellt. Aus der gleichen Figur ist auch deutlich erkennbar, daß der Hebel 76 wiederum abgekröpft ist. Seine Befestigung am Zahnsegment 77 erfolgt mittels bekannter Befestigungselemente 78, beispielsweise mittels Nieten. Der Antrieb für das Zahnsegment 77 ist generell mit 79 bezeichnet. Zu ihm gehört ein nicht näher bezeichnetes Ritzel, das mit der Zahnung des Zahnsegments 77 kämmt und das seinerseits entweder manuell über eine kurbelartige Handhabe oder auch elektromotorisch gedreht werden kann.
  • In der F i g. 3 der Zeichnung ist wiederum die Mittelstellung des Fensterhebers wiedergegeben. Das Ritzel greift somit etwa in der Mitte des Zahnsegments 77 in dessen Verzahnung ein. In dieser Lage haben der Hebel 76 und der Hubhebel 72 eine sich überdeckende Stellung.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen im Rahmen der Patentansprüche möglich. So kann insbesondere die Ausbildung und Gestalt sowohl des Hebels 63 als auch die des Hebels 81 abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen gewählt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Fensterheber, insbesondere für Kraftfahrzeuge, an dessen Grundplatte ein antreibbares Ritzel lagert, das seinerseits mit einem Zahnsegment kämmt, welches mit einem Hubhebel zusammenwirkt, der eine in bezug auf die Grundplatte ortsfeste Lagerstelle besitzt, auf der der unter Belastung einer Lastausgleichsfeder stehende Hubhebel sowohl längsverschiebbar als auch drehbar gelagert ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß auf der Lagerstelle (62) des Hubhebels (59 oder 72) ein weiterer Hebel (63 oder 81) schwenkbar gelagert ist, an dessen freiem Ende die in Form einer Zugfeder (66) ausgebildete Lastausgleichsfeder angreift und der einen Abstützkörper (68) aufweist, der sich auf dem Hubhebel (59 oder 72) entweder unmittelbar oder mittelbar über einem an diesem befestigten Teil, z. B. einer Hülse (61), schiebbar abstützt.
  2. 2. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (63) als Winkelhebel ausgebildet ist, an dessen einem Schenkel die Zugfeder (66) angreift und dessen anderer Schenkel den Abstützkörper (68) trägt (F i g. 1).
  3. 3. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützkörper (68) als Gleitkörper ausgebildet ist, der an einer der Längskanten des Hubhebels (59 oder 72) oder an einer Längskante der zugeordneten Hülse (61) angreift.
  4. 4. Fensterheber nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Polyamid gefertigte, blockartige Abstützkörper (68) mittels eines Befestigungselements (69) am Hebel (63 oder 81) befestigt ist und mit einer Verlängerung die Kante des Hubhebels (59 oder 72)-oder die der Hülse (61) übergreift.
  5. 5. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (81) als geradliniger Hebel ausgebildet ist, an dessen freiem Ende die Zugfeder (66) angreift und bei dem der Abstützkörper (68) zwischen der Lagerstelle (62) des Hebels (81) und der Angriffsstelle der Zugfeder (66) liegt (F i g. 3).
  6. 6. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle (62) des Hebels (63 oder 81) ein Zapfen ist, auf dem er drehbar lagert und der einerseits ortsfest an der Grundplatte (50 oder 71) angebracht ist und andererseits einen Längsschlitz (65) des Hubhebels (59 oder 72) durchgreift und der ferner einen das Gleiten des Hubhebels (59 oder 72) erleichternden Gleitkörper (83), vorzugsweise aus einem Polyamid, aufweist.
  7. 7. Fensterheber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Lagerstelle (62) dienende Zapfen sowohl einen Längsschlitz (65) des Hubhebels (59 oder 72) als auch einen weiteren Längsschlitz (85) der Hülse (61) durchgreift, wobei die Begrenzungskanten eines Schlitzes, vorzugsweise des Längsschlitzes (85), in nutenartige Rillen (84) des Gleitkörpers (83) eingreifen. B. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Zugfeder (66) an einer Verlängerung (67 oder 80) der Grundplatte (50 oder 71) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1149 267; USA.-Patentschriften Nr. 1552 419,1939158, 1943358.
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Citations (4)

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US1552419A (en) * 1924-06-23 1925-09-08 Toledo Automotive Products Com Window regulator
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DE1149267B (de) * 1957-12-10 1963-05-22 Renault Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Fahrzeugfensterscheiben

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