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DE1268871B - Zufuehrungsvorrichtung fuer eine oder mehrere Materialkomponenten zu der Lastschale einer Waage - Google Patents

Zufuehrungsvorrichtung fuer eine oder mehrere Materialkomponenten zu der Lastschale einer Waage

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Publication number
DE1268871B
DE1268871B DE19611268871 DE1268871A DE1268871B DE 1268871 B DE1268871 B DE 1268871B DE 19611268871 DE19611268871 DE 19611268871 DE 1268871 A DE1268871 A DE 1268871A DE 1268871 B DE1268871 B DE 1268871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
actual value
coarse
relay
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611268871
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Burton Williams Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toledo Scale Corp
Original Assignee
Toledo Scale Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Corp filed Critical Toledo Scale Corp
Priority to DE19611268871 priority Critical patent/DE1268871B/de
Publication of DE1268871B publication Critical patent/DE1268871B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/28Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle
    • G01G13/285Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving comparison with a reference value
    • G01G13/2851Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving comparison with a reference value for controlling automatic loading of weigh pans or other receptacles
    • G01G13/2852Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving comparison with a reference value for controlling automatic loading of weigh pans or other receptacles involving dribble-feed means controlled by the weighing mechanism to top up the receptacle to the target weight
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them
    • G01G19/24Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them using a single weighing apparatus
    • G01G19/30Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them using a single weighing apparatus having electrical weight-sensitive devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/36Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells
    • G01G23/365Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving comparison with a reference value

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Description

  • Zuführungsvorrichtung für eine oder mehrere Materialkomponenten zu der Lastschale einer Waage Die Erfindung betrifft eine Zuführungsvorrichtung für eine oder mehrere Materialkomponenten zu einer Lastschale einer Waage mit einem entsprechend dem Istgewicht verstellten, elektrischen Spannungsgeber, dessen Ausgangsspannung (Istwertspannung) über Relaiskontakte eine Sollgewichtsspannung entgegengeschaltet und eine Vorspannung zur Umschaltung von Grob- auf Feinstrom in gleicher Richtung zugeschaltet ist, wobei beim Nullwerden der Differenz zwischen der Sollgewichtsspannung und der Istwertspannung sowie der Vorspannung durch ein über einen Verstärker gesteuertes Relais von Grob- auf Feinstrom umschaltbar und beim Nullwerden der Differenz zwischen der Istwertspannung und Sollgewichtsspannung durch ein weiteres Relais die Materialzuführung abschaltbar ist.
  • Es ist eine Waage bekannt, bei der der die Last aufnehmende Behälter von einer Meßzelle getragen wird, die eine der Belastung proportionale elektrische Spannung liefert. Der Wert dieser Spannung ist dabei dem Behältergewicht und dem Gewicht des in den Behälter eingefüllten Gutes proportional. Die Lastzelle kann über einen Transformator mit Wechselstrom gespeist werden. In Reihe mit der Lastzelle liegt bei der bekannten Waage eine über den Transformator ebenfalls mit Wechselstrom gespeiste Schaltung, von der eine Spannung geliefert wird, die dem Behälterbruttogewicht entspricht, das auf die Meßzelle einwirkt. In dieser zweiten Schaltung ist ein Potentiometer eingesetzt, an dessen Abgriff das Gewicht des jeweils verwendeten Behälters einstellbar ist. Bei einer Gegeneinanderschaltung dieser beiden zuvor erläuterten Schaltkreise entsteht eine Spannung, die dem Istgewicht der in den Behälter eingebrachten Last entspricht.
  • In Reihe hiermit liegen weitere Schaltkreise, von denen Spannungen abgegeben werden, die je einem Gewicht entsprechen, das in den Behälter eingefüllt werden soll. Alle diese Schaltkreise werden vom selben Transformator mit Wechselstrom gespeist, der je nach dem einzustellenden Gewicht auswählbaren Widerständen zugeführt wird. Zur Auswahl der Widerstände werden Relais benutzt, die die passenden Widerstände in den Sekundärkreis des Transformators legen. Hinter diesen Schaltkreisen, die der Reihe nach eine dem einzufüllenden Gewicht entsprechende Spannung entgegengesetzt zur Spannung der Lastmeßzelle liefern, liegt ein Schaltkreis, an dem eine Spannung einstellbar ist, die dem Gewicht des Gutes entspricht, das nach Abschaltung der Hauptzufuhr (Grobstrom) mit verminderter Geschwindigkeit (Feinstrom) zugeführt werden soll. In diesem Schaltkreis sind zwei Potentiometer vorgesehen, an denen der Feinstrom voreinstellbar ist.
  • Auch dieser Schaltkreis wird vom Transformator mit Wechselstrom gespeist.
  • Diese ganzen Schaltkreise liegen bei der bekannten Waage an einem gemeinsamen Ausgangsverstärker und einem Abgleichdetektor, von dem jedesmal ein einziges Relais betätigt wird, wenn Gleichgewicht zwischen den von den Schaltkreisen angegebenen Spannungen und der Istwertspannung erreicht wird, also dem Abgleichdetektor das Eingangssignal Null zugeführt wird. Von diesem Relais wird ein Impuls abgegeben, von dem ein Stufen schalter zwangläufig weitergeschaltet wird, um den nächsten, vorgesehenen Arbeitsgang einzuleiten. Wenn das Eingangssignal Null jedoch nicht von dem erwünschten Spannungsausgleich, sondern von einer andersartigen, zufälligen Unterbrechung der zugeführten Spannungen herrührt, wird der nächste Arbeitsgang zwangläufig zu früh eingeleitet, wodurch der normale Betriebsablauf wesentlich beeinträchtigt wird.
  • Es ist eine weitere Schaltungsanordnung bekannt, die der zuvor beschriebenen ähnlich ist und bei der ein Schaltkreis zur Überprüfung des Abgleiches, gesondert vom Abgleichdetektor, an den Ausgangsverstärker angeschlossen ist. In diesem zusätzlichen Schaltkreis befindet sich ein Meßgerät, an dem visuell festgestellt werden kann, ob der Abgleich tatsächlich erreicht ist oder ein Über- oder Untergewicht der Materialkomponente vorliegt. Obgleich bei dieser weiteren Schaltungsanordnung zusätzlich der Abgleich zwischen der Sollgewichtsspannung, die dem eingestellten Sollwert der Last entspricht, und der von der Lastmeßze]le erzeugten Istwertspannung, also dem Istwert der Last, visuell überprüft werden kann, so wird auch hier während des Auftretens eines Nullsignals am Verstärkereingang unabhängig davon, ob das Nullsignal von einer Übereinstimmung zwischen dem Sollgewicht und dem Istwert der Last oder von einer etwaigen anderen Störung, z. B. einem Wackelkontakt, herrührt, zwangläufig der gerade ablaufende Arbeitsgang abgebrochen und der nächste Arbeitsgang eingeleitet. Folglich kann z. B. die Umschaltung vom Grob- auf Fein strom bei der Materialzuführung bereits zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn erst ein Bruchteil des Sollgewichtes auf die Lastschale gelangt ist.
  • Zur Vermeidung einer zu frühen, unerwünschten Einleitung des nächsten Arbeitsganges beim Abfüllen infolge eines zufälligen Versagens der Spannungszufuhr wird die Zuführungsvorrichtung der eingangs bezeichneten Art so ausgebildet, daß erfindungsgemäß für die Grob-Feinstromumschaltung sowie für die Zuführungsabschaltung und für eine Kontrolle der abgefüllten Materialkomponenten auf Über- bzw. Untergewicht je ein nur die ihm zugeordnete Funktion ausübender Verstärker mit nachgeordnetem Relais angeordnet ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind über einen mehrpoligen Schalter die Istwertspannung, die Sollgewichtsspannung, die Grob-Feinstromvorspannung und die Toleranzspannungen gleichzeitig an alle Verstärker bei der Abfüllung einer Komponente anschließbar.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann bei der Abfüllung mehrerer. Komponenten die Istwertspannung über jeweils einen mehrpoligen Schalter mit den Sollspannungen und den Toleranzspannungen additiv zusammenschaltbar sein.
  • Der Vorteil einer derartig ausgebildeten Zuführungsvorrichtung besteht darin, daß bei einer Unterbrechung der Leitung zu einem Verstärker die ihm zugeordnete Funktion auf keinen Fall übergangen wird; der Betrieb eines nachfolgenden Verstärkers kann auch nicht zwangläufig die Funktion des vorhergehenden Verstärkers ausschließen, so daß der vorhergehende Verstärker wieder voll arbeitsbereit werden kann, sobald seine Zuleitung wiederhergestellt ist.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung ist die Richtung, in der die Wicklungen auf den zugehörigen Magnetkemen verlaufen, mit Hilfe von Punkten angegeben, die zugleich auf die Phase der Wechselströme hindeuten. Es stellt dar F i g. 1 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, F i g. 2 ein Schaltbild eines nach einem Programm schaltenden Kreises, der in Verbindung mit der Vorrichtung nach F i g. 1 verwendbar ist, und F i g. 3 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Es sei angenommen, daß nacheinander die Materialien A, B und C durch Zuführungsvorrichtungen in eine gemeinsame Lastschale gebracht werden sollen. Dabei wird nach dem Einschalten der gesamten Anlage von der Wägevorrichtung 20 entsprechend dem Materialzulauf durch ein mit der Waage verbundenes Potentiometer 33, welches von einer Wicklung 31 eines Transformators gespeist wird (Kreis 30), eine lastproportionale Spannung als Istwertspannung abgegeben. Dieser Istwertspannung werden von dem Transformator über weitere, getrennte Wicklungen abgreifbare Spannungen entgegengeschaltet, wobei diese Spannungen, für jedes Material getrennt einstellbar, sich aus einer Sollgewichtsspannung sowie Vorspannungen für die Umschaltung von Grobauf Feinstrom und für die Berücksichtigung des Nachstromes zusammensetzen. Darüber hinaus werden nach dem Abschalten der Materialzuführung der Sollgewichtsspannung noch Toleranzspannungen zugeschaltet, mit deren Hilfe festgestellt wird, ob die Istwertspannung innerhalb der damit vorgegebenen Grenzen liegt. Die Voreinstellung der der Istwertspannung entgegenzuschaltenden Spannungen erfolgt dabei für das Material A folgendermaßen: Im Schaltkreis 50 wird die Sollgewichtsspannung für das Material A mittels des Potentiometers 53, welches von der Wicklung 51 gespeist wird, voreingestellt. Durch ein an einer weiteren Wicklung 61 liegendes Potentiometer 62 wird eine Vorspannung zur Berücksichtigung des Nachstroms voreingestellt (Kreis 60), während ein an einer weiteren Wicklung 71 liegendes drittes Potentiometer 72 mit seiner Einstellung die Vorspannung für die Grob-Feinstromumschaltung liefert (Kreis 70). Falls nun der Druckknopf eines dem Material A zugeordneten Schalters S1 (F i g. 2) gedrückt wird, zieht im Stromkreis 416 ein Relais RA an, womit dessen Kontakte RA1, RA 2 und RA 3 (F i g. 1) geschlossen werden. Beim Schließen der genannten Kontakte wird ein Vergleichskreis gebildet, in dem die Potentiometer33, 53, 62 und 72 in Reihe zwischen Masse und einem Verstärker 111 liegen. Die andere Eingangsklemme des Verstärkers 111 ist direkt mit Masse verbunden.
  • Wenn das Material A nun in die Lastschale der Waage 20 einläuft, verschiebt sich der Abgriff des Potentiometers 33 dementsprechend. Die von dem Kreis 30 abgegebene Spannung hat bei der Speisung der Anlage mit Wechselstrom eine vorbestimmte Phasenlage, die nachfolgend mit 0 bezeichnet sei.
  • Die Wechselspannungen der Kreise 60 und 70 sind phasengleich mit der Istwertspannung, während die Sollgewichtsspannung die hierzu entgegengesetzte Phasenlage hat, die nachfolgend mit 0 bezeichnet sei. Diese Kennzeichnungen beziehen sich auch auf die Phasenlage, für welche die phasenempfindlichen Verstärker 111 bis 114 ausgelegt sind.
  • Wenn nun die Spannung an den Potentiometem 33, 53, 62 und 72 zusammen Null ergibt, verschwindet damit die Spannung am Q>-Eingang des phasenempfindlichen Verstärkers (Nulldetektors) 111. Demgemäß geht auch dessen Ausgangsspannung auf Null zurück. Hierdurch wird ein Relais RDR abgeschaltet, so daß die Materialzufuhr auf die verminderte Geschwindigkeit (Feinstrom) umgeschaltet wird. Wie in diesem Zusammenhang bemerkt sei, werden alle Relais, mögen sie für die Verminderung der Zufuhrgeschwindigkeit, für die endgültige vollständige Unterbrechung der Materialzufuhr, für die Übertoleranz- oder die Untertoleranz-Überprüfung bestimmt sein, zu Beginn des Arbeitszyklus erregt. Im Betriebszustand, d. h. während des Abfüllens, sind somit die an die Ausgangsverstärker angeschlossenen Relais erregt.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung, bei der die Relais im Betriebszustand erregt sind, ist somit aus Sicherheits- und Überwachungsgründen besonders zweckmäßig. Wenn nämlich in der Anlage irgendeine Störung auftritt, wenn beispielsweise eine Stromquelle ausfällt, fallen auch alle Ausgangsrelais ab; der Arbeitszyklus wird unmittelbar unterbrochen und bleibt unterbrochen, bis die Störung beseitigt ist.
  • Wenn bei der Schaltung gemäß Fig. 1 die Erregung des Relais RDR unterbrochen wird, geht die weitere Zufuhr des Materials A in die Lastschale mit stark verminderter Geschwindigkeit vor sich. Die Zufuhr wird endgültig unterbrochen, wenn die Summe der Spannungen von den Kreisen 30, 50 und 60 Null ist. Dieser Zustand wird über den Kontakt RA 2 vom phasenempfindlichen Verstärker 112 abgetastet, der daraufhin das Relais RF abfallen läßt. Das MaterialA, das sich noch in der Luft befindet, nachdem die Zufuhr vom Relais RF unterbrochen wurde (Nachstrom), fällt nun noch auf die Lastschale. Der bewegliche Abgriff des Potentiometers 33 kommt, sobald alles Material A die Lastschale erreicht hat, zur Ruhe, worauf die nachstehend erläuterte Toleranzprüfung und darauf der Abfüllzyklus für das Material B beginnt.
  • Zu der Spannung am Potentiometer 33 und der Spannung am Potentiometer 53 wird nun über die Kontakte RA 1 in einem Toleranz-Vergleichskreis (gemeinsamer Anschluß 81 der Toleranzkreise 80) eine Toleranz-Bezugsspannung addiert. Um eine Plus-Toleranz ablesen zu können, wird am Potentiometer 102 des Plus-Toleranzschaltkreises 100 eine Spannung eingestellt, die dem Wert des zulässigen Ober gewichts entspricht. Diese Spannung liegt mit den Spannungen der Potentiometer 33 und 53 am phasenempfindlichen Verstärker 113. Wenn das Gewicht des Materials A am Potentiometer 33 eine Spannung hervorruft, die nicht größer als die Summe der Spannungen an den Abgriffen der Potentiometer 53 und 102 ist, verbleibt eine geringe Spannung am Verstärker 113, so daß die Erregung des Relais ROT aufrechterhalten wird. Infolgedessen tritt in einem (nicht dargestellten) Anzeigekreis kein Sicht- oder Hörzeichen auf. Der angeschlossene Anzeigekreis kann jedoch auch so geschaltet sein, daß er ein sichtbares, hörbares oder auf sonstige Weise wahrnehmbares Zeichen abgibt, wenn der Gewichtswert im Toleranzbereich liegt.
  • In entsprechender Weise wird die Spannung am Potentiometer 92 eines Minus-Toleranzkreises 90 zusammen mit den Spannungen der Potentiometer 33 und 53 an den phasenempfindlichen Verstärker 114 gelegt, um festzustellen, ob das Gewicht im zulässigen Toleranzbereich liegt. In diesem Fall wird das Relais R UT abgeschaltet, da dann, falls das Gewicht auf der Lastschale im Toleranzbereich liegt, die am Verstärker 114 auftretende Spannung die Phase besitzt und demgemäß den Verstärker 114 abschaltet.
  • Wenn auf diese Weise das Material A in der vorgegebenen Menge in die Lastschale eingelaufen ist, wird der Schalter S1 in der Leitung 416 geöffnet und der Schalter S2 (F i g. 2) in der Leitung 417 geschlossen, so daß der Abfüllzyklus für das Material B beginnt. Durch das Schließen des Schalters S2 zieht nämlich das Relais RB (Fig. 2) an, womit dessen Kontakte RB 1, RB 2 und RB 3 (F i g. 1) geschlossen werden. Auch hierbei wird der durch das Potentiometer 33 vorgegebenen Istwertspannung von einem Schaltkreis 150 eine mittels eines Potentiometers 153 voreinstellbare Sollwertspannung mit entgegengesetzter Phase sowie eine Vorspannung für die Grob-Feinstromumschaltung mittels eines Schaltkreises 170 und eines Potentiometers 172 und eine Vorspannung für den Nachstrom mittels eines Schaltkreises 160 und dessen Potentiometers 162 mit gleicher Phase wie die Istwertspannung zugeschaltet. Entsprechendes gilt für das Material C, welchem ein Schaltkreis 250 mit einem Potentiometer 253 für die Sollgewichtsspannung, ferner ein Schaltkreis 260 mit einem Potentiometer 262 für den Nachstrom und ein Schaltkreis 270 mit einem Potentiometer 272 für die Grob-Feinstromumschaltung zugeordnet sind. Für die Zufuhr des Materials C wird dann analog der Schalter S2 geöffnet und der Schalter S3 in der Leitung 418 (Fig.2) geschlossen, wodurch das Relais RC anspricht und dessen zugeordnete KontakteRC 1, ARC 2 und ARC 3 geschlossen werden. Auch für dieses Material C arbeiten die phasenempfindlichen Verstärker 111 bis 114 gemäß der Beschreibung für das Material A, wie die F i g. 1 erkennen läßt. Die von der Sekundärwicklung 51, 151 bzw. 252 gespeisten Nullpotentiometer 52, 152 und 252 dienen dazu, die Nullstellung der Sollgewichtspotentiometer 53, 153 bzw. 253 mit dem der Waage zugeordneten Potentiometer 33 bei dessen Nullstellung in Übereinstimmung zu bringen.
  • Die Schaltung nach F i g. 3 unterscheidet sich von der in F i g. 1 dargestellten Schaltung im wesentlichen dadurch, daß die Potentiometer für die einzelnen, voreinstellbaren Spannungen nicht mehr getrennt in gesonderten Schaltkreisen angeordnet sind, sondern daß die eine vorbestimmte Funktion ausübenden Potentiometer aller Komponenten in einem Kreis angeordnet sind, d. h., daß die Werte der einzelnen Materialien additiv eingestellt werden. Hierbei sind die einzelnen Potentiometer mit derselben Bezugsnummer, zum Unterschied von Fig. 1 jedoch mit einem Apostroph versehen.
  • Wenn die Materialien A, B und C mit dem Gewicht von 30, 40 und 50 kg benötigt werden, werden bei der Schaltung gemäß der Fig. 1 die Potentiometer auf die den Werten von 30, 40 bzw. 50 kg entsprechenden Spannungen eingestellt; bei der Schaltung nach F i g. 3 wird demgegenüber unter sonst gleichen Bedingungen das dem Material A zugeordnete Potentiometer auf einen Wert von 30 kg, das dem Material B zugeordnete Potentiometer auf einen Wert von 70 kg und das dritte Potentiometer für das Material C auf einen Wert von 120 kg voreingestellt.
  • Zu diesem Zweck sind in der Schaltung gemäß der F i g. 3 die einzelnen Potentiometer 53', 153' und 253' zum Einstellen der Sollgewichte und die zugehörigen, von der Sekundärwicklung 51 gespeisten Nullpotentiometer 52', 152' und 252' parallel geschaltet, wobei die letzteren dazu dienen, die Null einstellung der Sollgewichtspotentiometer 53', 153' und 253' mit dem der Waage zugeordneten Potentiometer 33 bei dessen Nullstellung in Übereinstimmung zu bringen. Die zur vorzeitigen Unterbrechung der Materialzufuhr (zwecks Berücksichtigung des Nachstromes) dienenden Potentiometer 62', 162' und 262' sind ebenfalls parallel geschaltet und werden durch die Sekundärwicklung 61 gespeist. Die Potentiometer 72', 172' und 272' zum Umschalten von Grob- auf Feinstrom sind gleichfalls parallel angeschlossen und werden durch die Sekundärwicklung 71 mit Strom versorgt.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Programmschaltkreis kann auch in Verbindung mit der Schaltung nach der Fig. 3 verwendet werden, wenn man nur beachtet, daß die Relais RA, RB und RC in der Leitung 416, 417 bzw. 418 jeweils vier Kontakte enthalten. Wenn die Relaiskontakte RA 1', Ru2', RA3' und IM 4' (Fig. 3) geschlossen werden, wird die Summe der Spannungen an den Potentiometern 33, 53', 62' und 72' an den Eingang des phasenempfindlichen Verstärkers 111 gelegt. Die Arbeitsweise der Schaltung gemäß der F i g. 3 entspricht sonst der der bereits erläuterten Schaltung gemäß Fig. 1.
  • Wie hervorgehoben sei, kann die Zuführungsvorrichtung gemäß der Erfindung ohne Schwierigkeit auch auf Gleichstrom umgestellt werden. Die Potentiometer werden hierbei mit Gleichspannung gespeist, wobei der positive Pol die eine Phase und der negative Pol die andere Phase darstellt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Zuführungsvorrichtung für eine oder mehrere Materialkomponenten zu einer Lastschale einer Waage mit einem entsprechend dem Istgewicht verstellten, elektrischen Spannungsgeber, dessen Ausgangsspannung (Istwertspannung) über Relaiskontakte eine Sollgewichtsspannung entgegengeschaltet und eine Vorspannung zur Umschaltung von Grob- auf Feinstrom in gleicher Richtung zugeschaltet ist, wobei beim Nullwerden der Differenz zwischen der Sollgewichtsspannung und der Istwertspannung sowie der Vorspannung die Materialzuführung durch ein über einen Verstärker gesteuertes Relais von Grob- auf Feinstrom umschaltbar und beim Nullwerden der Differenz zwischen der Istwertspannung und der Sollgewichtsspannung die Materialzuführung durch ein weiteres Relais abschaltbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß für die Grob-Feinstromumschaltung sowie für die Zuführungsabschaltung und für eine Kontrolle der abgefüllten Materialkomponenten auf Über- bzw. Untergewicht je ein nur die ihm zugeordnete Funktion ausübender Verstärker (111 bis 114) mit nachgeordnetem Relais (RDR, RF, ROT, RUT) angeordnet ist.
  2. 2. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen mehrpoligen Schalter (RA) die Istwertspannung (30), die Sollgewichtsspannung (50), die Grob-Feinstromvorspannung (70) und die Toleranzspannungen (90, 100) gleichzeitig an alle Verstärker (lllbis 114) bei der Abfüllung einer Komponente anschließbar sind.
  3. 3. Zuführungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Abfüllung mehrerer Komponenten (A, B, C) die Istwertspannung (30) über jeweils einen mehrpoligen Schalter (RA, RB, RC) mit den Sollspannungen (50, 150, 250; 70, 170, 270) und den Toleranzspannungen (90, 100) additiv zusammenschaltbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 843 540, 846 717, 848644.
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