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DE1268721B - Trockenstromwandler - Google Patents

Trockenstromwandler

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Publication number
DE1268721B
DE1268721B DE19581268721 DE1268721A DE1268721B DE 1268721 B DE1268721 B DE 1268721B DE 19581268721 DE19581268721 DE 19581268721 DE 1268721 A DE1268721 A DE 1268721A DE 1268721 B DE1268721 B DE 1268721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulator
hollow ring
conductive coating
cup
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19581268721
Other languages
English (en)
Inventor
Vinzenz Greger
Georg Stauber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19581268721 priority Critical patent/DE1268721B/de
Publication of DE1268721B publication Critical patent/DE1268721B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers
    • H01F38/30Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Trockenstromwandler Die Erfindung betrifft einen Trockenstromwandler mit einer auf einen Ringkern aufgebrachten Sekundärwicklung, die sich in dem Hohlraum eines fugenlosen Hohlringisolators aus Gießharz befindet, und mit einer auf die Außenfläche des Hohlringisolators, der allseitig mit einem leitenden Belag versehen ist, frei liegend aufgebrachten Primärwicklung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Ringkern-Trockenstromwandler zu schaffen, der eine geringe Bauhöhe besitzt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hohlringisolator samt den aktiven Wandlerteilen von einem topfförmigen Isolator aus Gießharz mit Abstand umgeben ist, daß der topfförmige Isolator mit dem Fußteil des Hohlringisolators mechanisch fest verbunden ist und daß der topfförmige Isolator an seiner Innenwand einen leitenden Belag aufweist, der mit dem leitenden Belag auf der Außenfläche des Hohlringisolators leitend verbunden ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Wandler wird also durch bestimmte Ausbildung der beiden Isolatoren und durch Vorsehen von miteinander elektrisch verbundenen leitenden Belägen ein in elektrischer Hinsicht spannungsmäßig nicht beanspruchter Raum geschaffen, in dem die auf Hochspannung liegende Primärwicklung frei liegend angeordnet ist. Dies bietet außer einer guten Wärmeabfuhr die vorteilhafte Möglichkeit, die Primärwicklung über einen großen Bereich des Kernes mit der Sekundärwicklung verlaufend auf dem äußeren Umfang des Hohlringisolators anzuordnen.
  • Die durch die Erfindung erzielte Verringerung der im Hinblick auf den Spannungsabbau erforderlichen Bauhöhe läßt sich besonders deutlich durch Vergleich mit einem Stützer-Kopfstromwandler zeigen. Bei einem derartigen bekannten Wandler dient der Stützer bekanntlich dazu, den Wandlerkopf mit der Primärwicklung in einer für die Isolierung ausreichenden Entfernung von einer Grundplatte für den Wandler zu halten, so daß sich die Gesamthhöe des Wandlers aus der Höhe des Stützers und des auf diesem angeordneten Wandlerkopfes zusammensetzt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Wandler findet demgegenüber kein Stützerisolator Verwendung, sondern es ist ein topfförmiger Isolator und ein von diesem umgebener und an diesem befestigter Hohlringisolator vorhanden, der in einem durch miteinander leitend verbundene Beläge elektrisch spannungsfreien Raum die Primärwicklung trägt.
  • Es ist bereits ein Wandler nach der Kreuzringbauweise bekannt, bei dem sowohl die Hochspannungswicklung als auch die mit den Sekundärwicklungen versehenen Ringkerne mit gerundeten Metallumhüllungen versehen sind, die ihrerseits dielektrisch umkleidet sind. Als Material für die Isolation wird Zellulosepapier angegeben. Die beschriebene Anordnung befindet sich in einem etwa zylindrischen Isolator, der mit Isolieröl gefüllt ist.
  • In Abweichung von diesem bekannten Wandler betrifft die Erfindung einen Trockenstromwandler. Ferner sind die beiden Isolatoren bei dem erfindungsgemäßen Wandler in bestimmter Weise so ausgebildet und so miteinander verbunden, daß die von dem Hohlringisolator getragene Primärwicklung in einem elektrisch nicht beanspruchten Raum frei liegend angeordnet ist. Durch diese Anordnung ergibt sich außer einer besonders kompakten Bauweise und außer einer guten Wärmeabfuhr im Gegensatz zu dem bekannten Kreuzringwandler die vorteilhafte Möglichkeit, die Primärwicklung weitgehend gleichmäßig über den Umfang des Ringkernes verteilt anzuordnen, so daß der erfindungsgemäße Wandler hinsichtlich der Unterbringung der primären Windungszahl und hinsichtlich der Streuverhältnisse ein besonders günstiges Verhalten zeigt.
  • Denselben Vorteil besitzt der erfindungsgemäße Wandler gegenüber einem Trockenwandler, bei dem sich innerhalb eines Gießharzkörpers zwei kettengliedartig ineinandergreifende ringförmige Hohlräume befinden, von denen der eine die Primärwicklung und der andere die Sekundärwicklung nebst Kern aufnimmt. Zwar sind diese Hohlräume mit jeweils einer Metallkapsel ausgekleidet, aber sie sind räumlich vollkommen voneinander getrennt, so daß keine leitende Verbindung zwischen den beiden Metallkapseln besteht. Auch gegenüber diesem bekannten Trockenwandler unterscheidet sich der erfindungsgemäße Wandler durch die Ausbildung von zwei Isolatoren in der Weise, daß sie einen durch miteinander verbundene leitende Beläge elektrisch spannungsfrei gemachten Raum für die freie Anordnung der Primärwicklung aufweisen.
  • Weiterhin sind Stromwandler bzw. Transformatoren für Hochspannung mit einem Querlochisolatorkörper aus Porzellan bekannt, bei denen die Isolationsanordnung sich aus einem äußeren Isolator zusammensetzt, dessen obere Stirnfläche herabgezogen bzw. in dessen obere Stirnfläche ein weiterer Isolator eingesetzt ist, so daß ein die Hochspannungswicklung aufnehmender innerer Isolator innerhalb des äußeren Isolators vorhanden ist. Die Hochspannungswicklung selbst ist auf den Querlochkörper gewickelt, der im Querschnitt das innerste Teil der Isolatoranordnung bildet. Zwar tragen der äußere Isolator auf seiner Innenfläche und der innere Isolator auf seiner Außenfläche miteinander leitend verbundene Beläge, aber der so gebildete Raum dient nicht zur Aufnahme der Primärwicklung. Diese erstreckt sich vielmehr wiederum nur über einen kleinen Bereich des Kernes. Die Lehre, zur Vermeidung unzulässiger elektrischer Beanspruchungen von Lufträumen diese durch miteinander leitend verbundene Beläge spannungsfrei zu machen, ist an sich bei der Herstellung der Oberspannungswicklung von Trockentransformatoren bekannt.
  • An Hand einiger vorteilhafter Ausführungsbeispiele wird der Wandler nach der Erfindung nun näher erläutert. In der F i g. 1 ist ein Wandler links in Ansicht, rechts im Schnitt dargestellt; F i g. 2 zeigt den gleichen Wandler in einem Schnitt, der zum Schnitt der F i g. 1 senkrecht steht. Die beiden Figuren zeigen zunächst eine an sich bekannte Ausbildung eines Wandlerkopfes mit dem ringförmigen Eisenkern 1, der beispielsweise ein gewickelter Bandringkern ist, mit der Primärwicklung 2 und mit der Sekundärwicklung 3. Der Eisenkern und die Sekundärwicklung 3 befinden sich innerhalb des Hohlringisolators 4; die Primärwicklung 2 ist auf den Hohlringisolator aufgewickelt.
  • Der topfförmige Isolator 5 hat, ähnlich wie bei bekannten Wandlern, angenähert die Form eines Hohlzylinders. Er steht auf einer Grundplatte 6. Erfindungsgemäß ist der aus den Teilen 1 bis 4 bestehende Wandlerkopf nicht oben auf den dann als Stützer zu bezeichnenden Isolator 5 aufgesetzt, sondern im Innern des Isolators 5 frei stehend angeordnet. Hierzu hat der Isolator 5, wie besonders aus der F i g. 1 ersichtlich ist, einen etwas eingezogenen ringförmigen Boden, in den der Fuß des Hohlringisolators 4 dielektrisch dicht und mechanisch fest eingelassen ist.
  • Die Wandung des Hohlringisolators 4 ist in bekannter Weise innen mit einem leitenden Belag 7 und außen mit einem leitenden Belag 8 versehen. Der leitende Belag 7 ist beispielsweise eine Metallkapsel; sie hat nach unten einen stiel- bzw. rohrförmigen Fortsatz 9, durch den die Anschlußenden der Sekundärwicklung 3 zu einem Anschlußklemmenstück 10 herausgeführt sind. Der Belag 8 kann als metallischer Überzug ausgebildet sein. Zwischen dem Belag 8 und der Primärwicklung 2 kann eine Isolierschicht eingefügt sein, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
  • Auch der Isolator 5 ist mit einem leitenden Belag versehen, der mit 11 bezeichnet ist und vorteilhaft ebenfalls als eine standfeste Metallschale ausgebildet sein kann. Der Belag 11 geht in den Belag 8 leitend über.
  • Die Enden 12 der Primärwicklung sind an dem dem Boden abgewandten Ende des Isolators 5 herausgeführt, in der Zeichnung also an seinem oberen Ende. Zwischen den Wicklungsenden 12, die an Hochspannung liegen, und der Grundplatte 6 liegt die volle Höhe des Isolators 5. Der Wandlerkopf dagegen, mit allen seinen Bestandteilen und gegebenenfalls sonstigen Ein- und Anbauteilen, steht spannungsgeschützt sowie auch berührungssicher im Inneren dieses Isolators.
  • Der Hohlringisolator und der topfförmige Isolator bestehen aus einem Gießharz, das also, wie z. B. die Epoxy-Harze, ohne stoffliche Ausscheidungen aushärtet. Statt reinen Gießharzes kann auch ein Gießharzgemisch verwendet werden, insbesondere also Gießharz mit billigeren Füllstoffen, wie z. B. Quarzmehl. Bei der Herstellung der beiden Isolierkörper 4 und 5 aus einem Gießharz oder Gießharzgemisch wird am besten so vorgegangen, daß zuerst der Hohlringisolator 4 allein für sich gegossen wird und daß danach, aber noch vor dem völligen Aushärten desselben, der topfförmige Isolator an den Hohlringisolator angegossen wird. Die standfesten Metallschalen 11 können beim Gießen des topfförmigen Isolators gleich als innere Wandung der Gießform verwendet werden. Da Gießharz beim Aushärten schrumpft, wird die Verbindung zwischen den beiden Isolatoren besonders fest. Die Verbindungsfläche zwischen den Teilen 4 und 5 ist vorteilhafterweise eine Zylinderfläche, wie es in den F i g. 1 und 2 angenommen ist; an sich kann sie jedoch auch andere Formen haben, beispielsweise eine gerillte Form oder auch einen z. B. elliptischen Querschnitt. Beim Gießen des Hohlringisolators kann dieser an dem stielförmigen Fortsatz 9 festgehalten werden, womit in einfacher Weise eine genaue Zentrierung des Hohlringisolators und der an ihm befestigten Teile in der Gußmasse erreicht werden kann.
  • Metallische Anschluß- und Befestigungsteile für die Primär- und Sekundärleiter können in den aus Gießharz bestehenden Isolierkörper gleich mit eingegossen werden. Hierdurch können besondere Klemmenstücke aus Isolierstoff erspart werden. In das untere Ende des topfförmigen Isolators können auch Befestigungsteile für den Fuß des Wandlers, beispielsweise also für die Grundplatte 6, mit eingegossen werden.
  • Das obere Ende des topfförmigen Isolators kann gewünschtenfalls abgedeckt werden. In der Zeichnung ist hierfür die Kappe 13 aus Isolierstoff, beispielsweise Preßstoff, vorgesehen. Eine solche Isolierstoffkappe dient gleichzeitig auch als Schutz gegen Berührung der Primärwicklung. An sich kann die Kappe aber auch aus Metall bestehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Kappe 13 gleichzeitig noch zur Aufnahme eines Halbleiters oder Kathodenfallableiters 14, der zur Überbrückung der Primärwicklung als Stoßspannungsschutz vorgesehen werden kann.
  • Der Wandler nach der Erfindung bietet alle Vorteile einer frei angeordneten Primärwicklung bei denkbar kleinster Bauhöhe, die nur durch die je nach der Primärspannung erforderliche Schlagweite bedingt ist. Von besonderem Vorteil ist der Wandler nach der Erfindung für höhere Reihenspannungen. An Stelle der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen kann der Wandler nach der Erfindung auch mannigfache andere Gestalt erhalten, sofern nur die Bedingung erfüllt ist, daß der Wandlerkopf frei im Inneren des topfförmigen Isolators angeordnet ist. Einige solche Abwandlungsmöglichkeiten sind in den F i g. 3 bis 8 skizzenhaft gezeigt. Die Einzelteile dieser Beispiele sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie die entsprechenden Teile der F i g. 1 und 2. Die Beispiele unterscheiden sich insbesondere durch die Raumform der Isolatoren 4 und 5 und hiermit auch durch die Lage ihrer Verbindungsfuge. Die F i g. 6 bis 8 zeigen, daß der Isolator über das Fußende der Ringkapsel hinaus verlängert werden kann, falls seine erforderliche Höhe größer ist als die Bauhöhe des Wandlerkopfes. Statt dessen oder zusätzlich kann jedoch der Isolator 5 auch über das obere Ende des Wandlerkopfes hinaus verlängert werden. Gewünschtenfalls können die Teile 4 und 5 bei allen Ausführungsbeispielen der Zeichnung auch aus einem Stück hergestellt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Trockenstromwandler mit einer auf einen Ringkern aufgebrachten Sekundärwicklung, die sich in dem Hohlraum eines fugenlosen Hohlringisolators aus Gießharz befindet, und mit einer auf die Außenfläche des Hohlringisolators, der allseitig mit einem leitenden Belag versehen ist, frei liegend aufgebrachten Primärwicklung, d a -durch gekennzeichnet, daß der Hohlringisolator (4) samt den aktiven Wandlerteilen (1, 2, 3) von einem topfförmigen Isolator (5) aus Gießharz mit Abstand umgeben ist, daß der topfförmige Isolator (5) mit dem Fußteil des Hohlringisolators (4) mechanisch fest verbunden ist und daß der topfförmige Isolator (5) an seiner Innenwand einen leitenden Belag (11) aufweist, der mit dem leitenden Belag (8) auf der Außenfläche des Hohlringisolators (4) leitend verbunden ist.
  2. 2. Trockenstromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hohlraumoberfläche des Hohlringisolators (4) ein leitender Belag (7) durch eine Metallkapsel gebildet ist.
  3. 3. Trockenstromwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Belag (11) an der Innenwand des topfförmigen Isolators (5) durch eine standfeste Metallschale gebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 597 871, 729 919, 972109; deutsche Auslegeschrift Nr. 1107 810; schweizerische Patentschriften Nr. 295 124, 303 807, 318 879; französische Patentschrift Nr. 1142 613.
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