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DE1268664B - Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale

Info

Publication number
DE1268664B
DE1268664B DEP1268A DE1268664A DE1268664B DE 1268664 B DE1268664 B DE 1268664B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268664 A DE1268664 A DE 1268664A DE 1268664 B DE1268664 B DE 1268664B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bistable
multivibrator
output
input
flop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Schuetze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Original Assignee
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER filed Critical VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268664B/de
Publication of DE1268664B publication Critical patent/DE1268664B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/13Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, insbesondere zur Kontrolle mechanischer Vorgänge, deren Bewegung in elektrische Signale umgesetzt wird und die ein Steuersignal liefert, solange die über zwei Kanäle eintreffenden Signale einen bestimmten zeitlichen Abstand unterschreiten.
  • Es sind Schaltungen bekannt, die elektrische Signale in Gleichspannungen umwandeln. Eine solche Schaltung ist in der Literatur unter der Bezeichnung »Ladediodenschaltunge< bekanntgeworden. Die Ladediodenschaltung erzeugt eine Gleichspannung, deren Größe vom zeitlichen Abstand der Eingangssignale bestimmt wird. Die Gleichspannung ist um so größer, je kleiner die Signalabstände sind.
  • Es sind weiterhin Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen der Ausgang einer Ladediodenschaltung auf den Eingang eines Schwellwertgebers (z. B. Schmitt-Trigger) geführt ist. Der Schwellwertgeber liefert ein Gleichspannungssignal, solange die am Eingang anliegende Gleichspannung einen bestimmten Wert überschreitet bzw. die auf den Eingang der Ladediodensehaltung geführten Signale einen bestimmten zeitlichen Abstand unterschreiten.
  • Weiterhin sind sogenannte Oder-Schaltungen bekannt, die ein Ausgangssignal abgeben, solange an einem von mehreren Eingängen ein Eingangssignal anliegt.
  • Der Ladediodenschaltung haftet wie jeder Gleichrichterschaltung der Nachteil an, daß einmal die Eingangssignale eine konstante Höhe besitzen müssen und daß erst eine Vielzahl Signale eintreffen müssen, bis sich der Endwert der Gleichspannung eingestellt hat. Das bedeutet, daß das Steuersignal vor allem dann mit einer großen zeitlichen Verzögerung erscheint, wenn der Endwert der Gleichspannung nur wenig über der Auslöseschwelle des Schwellwertgebers liegt.
  • Ein weiterer Nachteil ist der, daß besonders dann, wenn im Anschluß an sehr kurze zeitliche Abstände der Eingangssignale diese plötzlich einen zeitlichen Abstand besitzen, der nur wenig unter dem vorgegebenen Kriterium liegt, die Ladediodenschaltung sehr große Zeiten benötigt, bis sich der neue Wert der Gleichspannung eingestellt hat, wodurch das Steuersignal ebenfalls sehr stark verzögert beendet wird.
  • Weiterhin besitzt die von der Ladediodenschaltung abgegebene Gleichspannung durch die wirksame Auf- und Entladezeitkonstante eine Welligkeit, wodurch ein bestimmter Spannungsbereich existiert, in dem der Schwellwertgeber im Rhythmus der Welligkeit ausgelöst wird. In diesem Übergangsbereich gibt die Schaltungsanordnung keine eindeutige Aussage darüber, ob die Eingangssignale den vorgegebenen zeitlichen Abstand unterschreiten. Der Übergangsbereich läßt sich einengen durch die Verwendung eines Schwellwertgebers mit einer großen Hysteresis.
  • Das bedeutet jedoch, daß große Unterschiede zwischen den zeitlichen Abständen der Eingangssignale bestehen, bei denen das Steuersignal erscheint und bei denen es wieder beendet wird. Eine weitere Möglichkeit ist, die Integrationszeitkonstante der Ladediodenschaltung sehr groß auszulegen. In diesem Fall steigen die beschriebenen zeitlichen Verzögerungen, mit denen das Steuersignal erscheint und beendet wird, beträchtlich an. Auf Grund der mit größer werdendem Eingangssignalabstand größer werdenden Welligkeit lassen sich insbesondere mit Halbleiterbauelementen arbeitende Ladediodenschaltungen für den hier beschriebenen Zweck kaum noch verwenden, wenn die Schaltungsanordnung bei Signalabständen .r 10(i ms ansprechen soll.
  • Bei verschiedenen mechanischen Vorgängen, deren Bewegungen in elektrische Signale umgesetzt werden, erscheinen die Signale in Abhängigkeit der Bewegungsrichtung über zwei getrennte Kanäle. Dabei besteht oft die Forderung, daß die Schaltungsanordnung kein Steuersignal abgeben darf, wenn über beide Kanäle abwechselnd Signale erscheinen (pendeln um einen Punkt durch Erschütterung usw.).
  • Eine Bewegungskontrolle mit Hilfe zweier Ladediodenschaltungen mit nachgeschaltetem Schwellwertgeber, wobei die Ausgänge der Schwellwertgeber auf eine Oder-Schaltung geführt sind, ist nicht möglich, da die verzögert auftretenden Ausgangssignale der Schwellwertgeber bei Richtungswechsel eine Unterbrechung des Steuersignals bewirken.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die ein Steuersignal liefert, sobald die Eingangssignale einen bestimmten zeitlichen Abstand unterschreiten.
  • Bei der Zuführung der Eingangssignale darf kein Steuersignal erscheinen, wenn über die beiden Kanäle abwechselnd ein Eingangssignal zugeführt wird.
  • Die Schaltungsanordnung soll auch für große zeitliche Abstände verwendbar sein, und die auftretenden Verzögerungen sollen den doppelten Wert der vorgegebenen Signalabstände nicht überschreiten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die sich zur richtungsabhängigen Bewegungskontrolle solcher mechanischen Vorgänge eignet, derenBewegung durch entsprechende Einrichtungen in elektrische Signale umgesetzt wird. Die Schaltungsanordnung soll gegenüber den bisher bekannten Schaltungsanordnungen mit einer wesentlich kürzeren zeitlichen Verzögerung ansprechen.
  • Bei der Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale, die über zwei Kanäle übertragen werden, die insbesondere zur Kontrolle von mechanischen Vorgängen dient, deren Bewegungen in elektrische Signale umgesetzt werden, erfolgt erfindungsgemäß die Zuführung der zu kontrollierenden elektrischen Signale jeweils auf die parallelgeschalteten Impulseingänge einer ersten und zweiten bistabilen Kippstufe.
  • Dabei wird die erste bistabile Kippstufe jeweils durch die Signale des Kanals I in den Zustand »0« und durch Signale des Kanals II in den Zustand »1« geschaltet. Die Verbindung der beiden Steuereingänge der zweiten bistabilen Kippstufe mit je einem Ausgang der ersten bistabilen Kippstufe bewirkt, daß bei Wechsel der Signale von einem Kanal auf den anderen das erste Signal nur die erste bistabile Kippstufe umkippt und erst das zweite Signal die zweite bistabile Kippstufe in den Zustand »1« schaltet.
  • Ein Ausgang der zweiten bistabilen Kippstufe ist mit dem Steuereingang einer dritten bistabilen Kippstufe verbunden und verhindert ein Rückstellen der dritten bistabilen Kippstufe in den Zustand »0«, solange sich die zweite bistabile Kippstufe im Zustand »1« befindet. Der zweite Ausgang der zweiten bistabilen Kippstufe ist mit dem Impulseingang der dritten bistabilen Kippstufe verbunden. Dadurch wird die dritte bistabile Kippstufe in den Zustand »1« geschaltet, wenn die zweit bistabile Kippstufe vom Zustand »0« in den Zustand »1« kippt.
  • Der Ausgang einer astabilen oder monostabilen Kippstufenanordnung ist mit den Impulseingängen der zweiten und dritten bistabilen Kippstufe verbunden. Diese Ausgangsimpulse der astabilen bzw. monostabilen Kippstufenanordnung schalten jeweils die zweite bistabile Kippstufe in den Zustand »0«, die Nullstellung der dritten bistabilen Kippstufe erfolgt erst dann, wenn an deren Impulseingang ein Impuls anliegt und die zweite bistabile Kippstufe sich bereits im Zustand »0« befindet.
  • An einem Ausgang der dritten bistabilen Kippstufe wird ein Signal zur Auslösung von Steuerfunktionen entnommen. Bei Verwendung einer monostabilen Kippstufenanordnung ist deren Impulseingang mit dem Ausgang eines Generators, deren Steuereingang mit dem Ausgang der zweiten bistabilen Kippstufe und deren Ausgänge mit je einem Impulseingang der zweiten und dritten bistabilen Kippstufe verbunden. Dadurch wird die monostabile Kippstufenanordnung durch einen Generator nur dann ausgelöst, wenn sich die erste bistabile Kippstufe im Zustand »1« befindet. Beim Kippen in den metastabilen Zustand bewirkt die monostabile Kippstufe die Rückstellung der zweiten bistabilen Kippstufe und beim Zurückkippen in den Ruhezustand die Rückstellung der dritten bistabilen Kippstufe, falls sich zu diesem Zeitpunkt die zweite monostabile Kippstufe bereits im Zustand »0« befindet. Zur Realisierung von großen zeitlichen Abständen kann auch die monostabile Kippstufenanordnung aus mehreren monostabilen Kippstufen bestehen. Dabei löst jede monostabile Kippstufe beim Zurückkippen in den Ruhezustand die nachfolgende Kippstufe aus.
  • Der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe ist dabei mit dem Impulseingang der ersten bistabilen Kippstufe und der der letzten monostabilen Kippstufe mit dem Impulseingang der zweiten bistabilen Kippstufe verbunden.
  • Für besondere Anwendungsfälle können die Kippzeiten der monostabilen bzw. astabilen Kippstufenanordnungen auch einstellbar ausgelegt werden.
  • Damit die zeitlichen Toleranzen kleinerwerden, können die Synchroneingänge der astabilen Kippstufenanordnungmit denEingangskanälenverbundenwerden.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ermöglicht es, den zeitlichen Abstand elektrischer Signale zu kontrollieren, wobei die Verzögerung, mit der das Steuersignal gelöscht und erzeugt wird, gegenüber bisher bekannten Schaltungen um ein Vielfaches kleiner ist. Auch lassen sich die zeitlichen Abstände, auf die die Schaltung anspricht, leicht variieren. Es sind gegenüber den bisher bekannten Schaltungsanordnungen größere zeitliche Abstände realisierbar.
  • Die Schaltungsanordnung läßt sich beispielsweise zur Bewegungskontrolle von Waagen verwenden, was bisher größtenteils nur mechanisch erfolgte, wobei außer einem relativ großen Aufwand auch ein hoher Verschleiß auftrat.
  • Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur Bewegungskontrolle der Waagen in Dosiereinrichtungen wird eine beträchtliche Senkung der Verarbeitungszeiten erzielt.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 das Prinzipschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale, F i g. 2 das Schaltbild der verwendeten bistabilen Kippstufen, F i g. 3 das Zustandsdiagramm der bistabilen-Kippstufen, F i g. 4 das Schaltbild der verwendeten monostabilen Kippstufenanordnung.
  • Die in F i g. 2 gezeigte bistabile Kippstufe kippt in den Zustand »0«, wenn. am Impulseingang 1 einpositives Signal anliegt und der Steuereingang 2 ein Potential von etwa 0 V besitzt. Liegt am Steuereingang 2 eine negative Spannung entsprechender Größe an, wird das am Impulseingang 1 eintreffende poitive Signal von der nachfolgenden Diode nicht übertragen, und die bistabile Kippstufe kippt nicht. Analog dazu kippt die bistabile Kippstufe in den Zustand »1 «, wenn am Impulseingang 3 bzw. 4 ein positives Signal eintrifft und der Steuereingang 5 bzw. 6 ein Potential von etwa 0 V besitzt.
  • Befindet sich die bistabile Kippstufe im Zustand »0«, liegt am Ausgang 7 eine negative Spannung und am Ausgang 8 eine Spannung von etwa 0 V an.
  • Die Signale der zu messenden Kanäle werden auf die Eingänge 9 und 10 der Schaltungsanordnung der F i g. 1 geführt. Vom Eingang 9 gelangen sie zu den Impulseingängen 4 und vom Eingang 10 zu den Impulseingängen 1 bzw. 3 der bistabilen Kippstufen 11 und 12.
  • Es wird angenommen, daß sich die bistabilen Kippstufen 11 und 12 im Zustand »0« befinden.
  • Ein am Eingang 9 eintreffendes positives Signal kippt die bistabile Kippstufe 11 in den Zustand »1«. Die bistabile Kippstufe 12 verbleibt im Zustand »0«, da deren Impulseingang 4 durch die vom Ausgang 7 der bistabilen Kippstufe 11 auf den Steuereingang 6 der bistabilen Kippstufe 12 geführte negative Spannung gesperrt ist.
  • Erst beim Eintreffen eines zweiten Signals am Eingang 9 liegt der Steuereingang 6 der bistabilen Kippstufe 12 auf etwa 0 V, und diese Stufe wird über den Impulseingang 4 in den Zustand »1« gekippt.
  • Befindet sich die bistabile Kippstufe 11 im Zustand »1« und die bistabile Kippstufe 12 im Zustand »0«, so bewirkt ein am Eingang 10 eintreffendes positives Signal ein Kippen der bistabilen Kippstufe 11 in den Zustand »0« (über Impulseingang 1). Die bistabile Kippstufe 12 verbleibt in dem Zustand »0«, da deren Impulseingang 3 durch die vom Ausgang 8 der bistabilen Kippstufe auf den Steuereingang 5 der bistabilen Kippstufe 12 geführte negative Spannung gesperrt ist.
  • Hier bewirkt ebenfalls erst ein zweites am Eingang 10 eintreffendes Signal ein Kippen der bistabilen Kippstufe 12 in den Zustand »1 «.
  • Das bedeutet, daß bei am Eingang 9 und 10 abwechselnd eintreffenden Signalen die bistabile Kippstufe 11 jeweils zwischen dem Zustand »0« und »1« pendelt, während die bistabile Kippstufe 12 im Zustand »0« verbleibt.
  • Treffen die Signale nur am Eingang 9 ein, so bewirkt jedes Signal ein Kippen der bistabilen Kippstufe 12 in den Zustand »1 «, falls sich diese und die bistabile Kippstufe 11 beim Eintreffen des Signals im Zustand »0« befinden. Die astabile Kippstufenanordnung 13 gibt über den Ausgang 14 dauernd positive Impulse ab, deren zeitlicher Abstand die Größe tA besitzt. Diese Impulse sind auf die Impulseingänge 1 der bistabilen Kippstufen 12 und 15 geführt, so daß sich diese Kippstufen im Zustand »0« befinden, solange an den Eingängen 9 und 10 keine Signale eintreffen. Befindet sich die bistabile Kippstufe 15 im Zustand »0«, gibt die Schaltungsanordnung über den Ausgang 16 eine negative Spannung ab. Sobald die bistabile Kippstufe 12 durch am Eingang 9 oder 10 eintreffende Signale in den Zustand »1« kippt, erhält die bistabile Kippstufe 15 am Ausgang 7 der bistabilen Kippstufe 12 einen positiven Spannungssprung auf dem Impulseingang 4 und kippt ebenfalls in den Zustand »1«. Dabei erscheint am Ausgang 16 eine Spannung von etwa 0 V. Der nächste von der astabilen Kippstufenanordnung 13 ankommende positive Impuls kippt die bistabile Kippstufe 12 über den Impulseingang 1 in den Zustand »0«. Die bistabile Kippstufe 15 verbleibt im Zustand »1«, da deren Impulseingang 1 über den Steuereingang 2 noch gesperrt ist.
  • Befindet sich die bistabile Kippstufe 12 bei Eintreffen des nächsten von der astabilen Kippstufenanordnung 13 abgegebenen Impulses noch im Zustand »0«, kippt dieser die bistabile Kippstufe 15 ebenfalls in den Zustand »0«.
  • Besitzen die am Eingang 9 oder 10 eintreffenden Signale einen Abstand < tA, liegt am Ausgang 16 eine Spannung von etwa 0 V an.
  • Ist der Abstand der Signale > tA, liegt am Ausgang 16 eine negative Spannung an, die zum Teil kurzzeitig auf etwa 0 V absinken kann.
  • F i g. 3 zeigt eine übersieht, wie sich die Schaltzustände der bistabilen Kippstufen bei unterschiedlicher Ansteuerung über die Eingänge 9 und 10 ändern.
  • Besitzen die am Eingang 9_ bzw. 10 eintreffenden Signale einen zeitlichen Abstand, der nur wenig unter tA liegt, so spricht die Schaltungsanordnung nach zwei oder mehreren Eingangssignalen an. Dies ist vom zeitlichen Abstand der am Eingang 9 bzw.10 anliegenden positiven Signale und den von der astabilen Kippstufenanordnung 13 über den Ausgang 14 abgegebenen potiven Impulsen abhängig. Eine kleinere Toleranz bezüglich des Ansprechens der Schaltungsanordnung erhält man, indem vom Eingang 9 und 10 die Signale auf die astabile Kippstufenanordnung 13 zur Synchronisierung gegeben werden. Ein eindeutiges Ansprechen nach jeweils zwei Eingangssignalen ist möglich, wenn an Stelle der astabilen Kippstufenanordnung 13 eine monostabile Kippstufenanordnung nach F i g. 4 mit der Kippzeit tA Verwendung findet. Die Ein- und Ausgänge der monostabilen Kippstufenanordnung sind dabei wie folgt angeschlossen: Auf den Impulseingang 17 werden aus einem zusätzlichen Generator positive Impulse mit einem Abstand << tA gegeben. Der Steuereingang 18 ist mit dem Ausgang 7 der bistabilen Kippstufe 12 verbunden. Der Ausgang 19 ist auf den Impulseingang 1 der bistabilen Kippstufe 12 und der Ausgang 20 auf den Impulseingang 1 der bistabilen Kippstufe 15 geführt. Das Diodentor der monostabilen Kippstufenanordnung ist geöffnet, wenn sich die bistabile Kippstufe 12 in Stellung »1« befindet. Die monostabile Kippstufenanordnung schaltet die bistabile Kippstufe 12 beim Kippen in den metastabilen Zustand in den Zustand »0«, während die bistabile Kippstufe 15 den für die Rückstellung erforderlichen Impuls beim Zurückkippen der monostabilen Kippstufenanordnung in den Ruhezustand erhält. Dabei erfolgt wiederum nur dann eine Rückstellung der bistabilen Kippstufe 15, wenn sich die bistabile Kippstufe 12 zu diesem Zeitpunkt im Zustand »0« befindet. Für die Schaltungsanordnung sollten möglichst monostabile Kippstufenanordnungen mit einem großen Verhältnis von Kippzeit zu Totzeit eingesetzt werden.
  • Sollen die Schaltungsanordnungen nach F i g. 1 bei relativ großen zeitlichen Abständen ansprechen, so kann die monostabile Kippstufenanordnung aus mehreren monostabilen Kippstufen Verwendung finden. Dabei steuert jede monostabile Kippstufe beim Zurückkippen jeweils die nachfolgende an, und die bistabile Kippstufe 12 erhält auf den Eingang 1 einen positiven Impuls; wenn die letzte monostabile Kippstufe der Kette zurückkippt.
  • Teilweise ist eine Variation des zeitlichen Impulsabstatides der Eingangssignale, auf dem die Schaltungsanordnung anspricht, erforderlich. lies läßt sich realisieren, indem die Kippzeit der astabilen bzw. monostabilen Kippstufe verändert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale zweier Kanäle, insbesondere zur Kontrolle mechanischer Vorgänge, deren Bewegungen in elektrische Signälc umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu kontrollierenden elektrischen Signale von zwei getrennten Kanälen (9, 10) jeweils auf die parallelgeschalteten linpulseingänge einer ersten (4,1) und zweiten (4, 3) bistabilen Kippstufe (11, 12) geführt sind, die beiden Steuereingänge (5, 6) der zweiten bistabilen Kippstufe (12) finit je einem der beiden Ausgänge (8, 7) der zweiten bistabilen Kippstufe (11), ein Ausgang (8) der zweiten bistabilen Kippstufe (12) mit dem Steuereingang (2) einer dritten bistabilen Kippstufe (15), der andere Ausgang (7) der zweiten bistabilen Kippstufe (12) mit dem Impulseingang (4) der dritten bistabilen Kippstufe (15) und der Ausgang (14) einer astabilen oder mondstabilen Kippstufenanordnung (13) mit den Impulseingängen (l.) der zweiten (12) und dritten bistabilen Kippstufe (15) verbunden sind und ein Ausgang (7) der dritten bistabilen Kippstufe (15) finit dein Steuereingang einer nachgeschalteten Schaltungsanordnung verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer monostabilen Kippstufenanordnung deren Impulseingang mit dem Ausgang eines Generators, deren Steuereingang mit einem Ausgang (7, 8) der zweiten bistabilen Kippstufe (12,) verbunden ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabile Kippstufenanordnung aus mehreren monostabilen Kippstufen besteht, wobei der Ausgang jeder monostabilen Kippstufe mit dem Eingang der nachfolgenden und der Ausgang der ersten und letzten monostabilen Kippstufe mit den Impulseingängen (1) der zweiten und dritten bistabilen Kippstufe (12, 15) verbunden ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippzeiten der astabilen (13) bzw. der monostabilen Kippstufenanordnungen einstellbar sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Artspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge (9, 10) zusätzlich mit Synchronisiereingängen der astabilen Kippstufenanordnungen (13) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1168 952.
DEP1268A 1965-06-03 1965-06-03 Schaltungsanordnung zur Kontrolle des zeitlichen Abstandes elektrischer Signale Pending DE1268664B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168952B (de) * 1960-07-29 1964-04-30 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum UEberwachen einer Impulsfolge

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168952B (de) * 1960-07-29 1964-04-30 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum UEberwachen einer Impulsfolge

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