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DE1264923B - Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen

Info

Publication number
DE1264923B
DE1264923B DE1965A0051146 DEA0051146A DE1264923B DE 1264923 B DE1264923 B DE 1264923B DE 1965A0051146 DE1965A0051146 DE 1965A0051146 DE A0051146 A DEA0051146 A DE A0051146A DE 1264923 B DE1264923 B DE 1264923B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floor
enamelled
refractory
bathtubs
substance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965A0051146
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Guenter Gesche
Erich Ebeling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ahlmanni Carlshuette K G
Original Assignee
Ahlmanni Carlshuette K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ahlmanni Carlshuette K G filed Critical Ahlmanni Carlshuette K G
Priority to DE1965A0051146 priority Critical patent/DE1264923B/de
Publication of DE1264923B publication Critical patent/DE1264923B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D13/00After-treatment of the enamelled articles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C23d
Deutschs Kl.: 48 c -13/00
Nummer: 1264 923
Aktenzeichen: Ä 51145 VI b/48c
Anmeldetag: 22. Dezember 1965
Auslegetag: 28. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen.
Die üblichen emaillierten Badewannen haben den Nachteil, daß der Boden sehr glatt ist Und der Badende beim Aufstehen leicht ausrutschen kann.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles hat man bereits dem Trägermetall der Wanne an den gewünschten Stellen eine bestimmte Profilierung gegeben. Das geschah beim Gießen einfach dadurch, daß die Formplatte mit einem entsprechenden Muster versehen wurde. Bei Verwendung von Stahlblech als Emailträger wurden die Präge- oder Ziehwerkzeuge mit Profilierungen versehen, die in dem Metall die entsprechenden Musterungen einprägten. Wenn auch die Bodenprofilierung nach dem Emaillieren erhalten " bleibt, so ist deren Oberfläche jedoch insgesamt so glatt, daß die Rutschgefähr dadurch kaum gemindert wird.
Man hat außerdem versucht, das Problem durch nachträgliches Aufkleben von auf der Oberfläche rauhen Kunststoffstreifen zu lösen. Diese Streifen sind zwar rutschfester als emaillierte Metallmusterungen, aber ihre Dicke und die Ungenauigkeit der Aufklebung beeinträchtigen das Aussehen der Badewanne und können auch infolge des artfremden Werkstoffes nur ein Behelf sein.
Es ist auch schon ein Verfahren bekannt, wonach man auf emaillierte oder glasierte Flächen erhabene Muster aus Email oder Glasurmasse aufgebracht und eingebrannt hat. Darüber hinaus hat man Bade- und Brausewannen mit rutschfesten Belägen versehen, indem man auf das mit dem Grundemail bedeckte Metall zunächst eine leicht schmelzbare Emailschicht und dann eine aus schwer oder nicht schmelzbaren Stoffen bestehende plastische Masse beliebig, unter Anwendung von Schablonen oder von Hand geformt, aufgetragen und das Ganze durch Brennen fest miteinander verbunden hat. Nachteilig hierbei ist aber, daß nach dem Auftragen der den Belag bildenden Substanz diese noch eingebrannt werden muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen zu schaffen, bei welchem ein nachträgliches Einbrennen des Belages nicht erforderlich ist.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen durch Aufspritzen einer feuerfesten Substanz auf die freien Oberflächen des mit einer Schablone bedeck-Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten
Belages auf den Boden von emaillierten Bade-
und Brausewannen
Anmelder:
Ahlmann — Carlshütte K. G., 2370 Rendsburg
Als Erfinder benannt:. .
Dipl.-Ing. Dr. Günter Gesehe,
Erich Ebeling, 2370 Büdelsdorf
ten Wannenbodens. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Substanz in breiigem oder flüssigem Zustand in einer Brenngas-Sauerstoff-Flamme während des Aufspritzens auf den kalten oder heißen Wannenboden geschmolzen wird.
Zur Durchführung des Verfahrens wird die fertig emaillierte Wanne mit einer im Bereich des Bodens ausgeschnittenen Schablone bedeckt und die feuerfeste Substanz auf die freien Bodenflächen z. B. mit' einer an sich bekannten Spritzpistole oder einer automatischen Spritzvorrichtung aufgebracht; der Abstand zwischen Spritzpistole und der zu behandelnden Oberfläche sowie die Zeitdauer des Aufspritzens kann je nach der gewünschten Intensität des Auftrages und der dadurch erzielten Rauhigkeit variiert werden. Die feuerfeste Substanz wird in der heißen Brenngas-Sauerstoff-Flamme der Spritzvorrichtung geschmolzen, mittels Preßluft zerstäubt und auf die freie Emailfläche aufgetragen. Die feinen teigigen bis flüssigen Teilchen bleiben bei dem Auftreffen auf die Emailschicht auf dieser haften und bilden nach dem Erstarren eine rauhe, rutschfeste Fläche. Da das geschmolzene Gut von einem starken Luftstrom begleitet wird, erfolgt keine wesentliche Erwärmung des Grundemails, auf das der Belag aufgetragen wird. Ein erneutes Einschmelzen des Emails und die damit verbundene Glättung der Oberfläche wird somit vermieden.
Der Wegfall des Einbrennens nach dem Aufbringen des Belages stellt sowohl vom technischen als auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen einen erheblichen Fortschritt dar. Durch den Fortfall einer Arbeitsstufe wird die Herstellung der mit rutschfesten Belägen versehenen Wannen sehr vereinfacht, und Zeit-, Kosten- und Arbeitsaufwand werden wesentlich herabgesetzt.
809 520/384
Bei empfindlichen Emails können sich nach dem Aufspritzen auf die kalte Wanne im Verlauf des Verfahrens Risse bilden. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird in solchen Fällen der Belag auf die noch heiße Wanne aufgespritzt. Nach einer-besonderen Ausführungsfopn der Erfindung wird beim Aufspritzen auf den heißen Wannenboden die Wanne vor dem Aufspritzen des Belages zur thermischen Isolierung in einen kastenartigen Rahmen eingesetzt. Dieser Rahmen hat die Aufgabe, die Temperatur der von der Emaillierung noch heißen Wanne möglichst konstant zu halten, damit während des Auftragens keine Risse in der Emailoberfläche entstehen und die aufgespritzte feuerfeste Substanz auf der Emailoberfläche gut haftet.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als feuerfeste Substanz wenigstens ein Metalloxyd und/oder eine keramische Masse bzw. Tonerde oder Emailpulver aufgespritzt. Zweckmäßigerweise wählt man eine Substanz, die ohnehin Bestandteil der Emailmässe ist, doch können auch andere Stoffe, wie Quarz oder Feldspat, eingesetzt werden.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden der feuerfesten Substanz feuerfeste Pigmente zugesetzt. Man erhält auf diese Weise einen farbigen rutschfesten Belag, der auch durch eine in der Wanne befindliche Wassersäule gut sichtbar ist. Darüber hinaus können ein- und mehrfarbige Dekors auf die Emailoberfläche aufgebracht werden. Bisher mußten die Emails nach Auftragen der Dekors durch Abziehbilder oder eine Farbspritzpistole ein zweites Mal gebrannt werden. Diese Arbeitsweise war insbesondere bei Puderemaillierungen mit Nachteilen behaftet, da sich beim Einbrennen häufig Risse bildeten. Bei dem erfindungsgemäßen Aufspritzen einer gefärbten feuerfesten geschmolzenen Substanz erübrigt sich das nachträgliche Einbrennen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können auf die freien Bodenflächen der Wanne auch Metalle aufgespritzt werden. Als solche kommen z. B. Nickel, Kobalt oder Kupfer in Frage.. .
Das erfindungsgemäße Verfahren erstreckt sich ganz allgemein auf die Herstellung rutschfester Beläge auf emaillierten Gegenständen. Als feuerfeste Substanz sind alle Stoffe geeignet, die in einer heißen Flamme, aufgeschmolzen bzw. zähflüssig' gemaeht werden können und auf der Emailschicht haften bleiben. Im allgemeinen wird die feuerfeste Substanz mit einer in der Emailindustrie üblichen Kornfeinheit verwendet, d. h. die Korngrößen liegen unter 0,1 mm.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen durch Aufspritzen einer feuerfesten Substanz auf die freien Oberflächen des mit einer 'Schablone bedeckten Wannenbodens, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Substanz in breiigem oder flüssigem Zustand in einer Brenngas-Sauerstoff-Flamme während des Aufspritzens auf den kalten oder heißen Wannenboden geschmolzen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufspritzen auf den heißen Wannenboden die Wanne vor dem Auf-spritzen des Belages zur thermischen Isolierung in einen kastenartigen Rahmen eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als feuerfeste Substanz wenigstens ein Metalloxyd und/oder eine keramische Masse bzw. Tonerde oder Emailpulver aufgespritzt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feuerfesten Substanz feuerfeste Pigmente zugesetzt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 148 734, 639 923.
809 620/384 3.63 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965A0051146 1965-12-22 1965-12-22 Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Belages auf den Boden von emaillierten Bade- und Brausewannen Withdrawn DE1264923B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013200198A1 (de) * 2013-01-09 2014-07-10 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Metallisches Mehrfarbendekor

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE148734C (de) *
DE639923C (de) * 1936-12-16 Rankewerk G M B H Vorrichtung zur Verhuetung des Ausgleitens auf emaillierten oder glasierten Flaechen, z. B. in Badewannen, Brausebecken

Patent Citations (2)

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