DE1261965B - Verfahren zum AEtzen von Tunneldioden - Google Patents
Verfahren zum AEtzen von TunneldiodenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIl
Deutsche KL: 21g-11/02
Nummer: 1261965
Aktenzeichen: S 74262 VIII c/21 g
Anmeldetag: 8. Juni 1961
Auslegetag: 29. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ätzen von Tunneldioden zum Herstellen von Dioden mit
praktisch gleichförmigen, vorbestimmten Stromspitzenwerten.
Es ist allgemein wünschenswert, bei einer Tunneldiode den maximalen Strom in einer statischen
Charakteristik auf einen vorbestimmten Wert einzustellen. Die Herstellung solcher Tunneldioden mit
gleichförmigen, vorbestimmten Stromspitzenwerten erfordert bis jetzt jedoch einen recht langwierigen
und aufwendigen Arbeitsprozeß.
Im allgemeinen wird eine Tunneldiode nach ihrer Herstellung geätzt, damit ihre Kontaktfläche vermindert
wird und der Maximalwert ihres Stromes auf einen gleichmäßigen Wert eingestellt werden kann.
Zum Prüfen des Stromes werden die Anschlußdrähte der Diode mit einer Einrichtung verbunden, mit der
die Charakteristik direkt beobachtet werden kann, z. B. mit einem Kathodenstrahloszillographen, wenn
die Charakteristik nach der Ätzung überprüft werden soll.
Wenn die Ätzung nicht ausreichend ist, so wird sie fortgesetzt und die Charakteristik neuerdings überprüft.
Diese Behandlung wurde bisher allgemein in der Fachwelt angewendet. Die Durchführung dieses
Verfahrens ist jedoch so kompliziert, daß eine sorgfältige Arbeit nötig ist, um die Charakteristik der
Tunneldiode genau prüfen zu können. Darüber hinaus kann nur eine kleine Anzahl der behandelten
Artikel in einer bestimmten Zeit geätzt werden, da die Beobachtung zuviel Zeit in Anspruch nimmt.
Außerdem sind persönliche Fehler durch den jeweiligen Hersteller unvermeidbar.
Ein solches Verfahren ist daher für eine Massenproduktion nicht geeignet.
Die vorliegende Erfindung richtet sich deshalb auf ein für die Massenproduktion brauchbares Verfahren,
mit dem man die Ätzung genau überprüfen kann, ohne daß ein komplizierter Arbeitsvorgang
benötigt wird. Gleichzeitig soll dabei das Verfahren automatisch so durchgeführt werden, daß die bereits
hergestellte Tunneldiode in einem elektrolytischen Ätzmittel so behandelt wird, daß die Charakteristik
der Tunneldiode eine vorbestimmte N-Form erhält.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr ein Verfahren zum Ätzen von Tunneldioden zum Herstellen von
Dioden mit praktisch gleichförmigen, vorbestimmten Stromspitzenwerten angegeben, das sich dadurch
auszeichnet, daß ein definierter pulsierender Prüfstrom durch die Tunneldiode geschickt wird und daß
der Ätzvorgang dann unterbrochen wird, wenn bei dem Prüfstrom mit vorbestimmtem Wert in dem
Verfahren zum Ätzen von Tunneldioden
Anmelder:
Sony Corporation, Tokio
Vertreter:
Dr. F. Zumstein, Dr. E. Assmann
und Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte,
8000 München 2, Bräuhausstr. 4
Als Erfinder benannt:
Akio Amaya, Tokio
Akio Amaya, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 8. Juni 1960 (27 369)
genannten Ätzmittel die Sprungspannung der Tunneldiode erreicht wird.
Ein solches Verfahren hat den Vorteil, daß der Ätzstrom sogleich automatisch unterbrochen wird,
wenn der Prüfstrom bei einem vorbestimmten Wert abgetastet wird, bei dem der Spannungssprung der
Tunneldiode in dem elektrolytischen Ätzmittel auftritt. Dadurch wird erreicht, daß Tunneldioden mit
praktisch gleichförmigen Stromspitzenwerten hergestellt werden können, ohne daß es einer dauernden
Überprüfung der N-Charakteristik der Tunneldiode durch eine Bedienungsperson bedarf. Hierbei kann
die Ätzung elektrochemisch oder vermittels eines chemischen Ätzmittels durchgeführt werden.
Gemäß einer vorzugsweisen Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Verstärker
zum Verstärken der Prüfströme vorgesehen, der wenigstens einen Transistor enthält, der aus dem
gleichen Halbleitermaterial wie die Tunneldiode besteht, wobei die Eingangsklemmen dieses Transistors
mit den Klemmen der Tunneldiode verbunden sind.
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand
der in der Zeichnung dargestellten vorzugsweisen Ausführungsform erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 Kurven zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Ätzverfahrens für eine Tunneldiode,
F i g. 2 ein Schaltschema einer Vorrichtung für die
Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, F i g. 3 Kurven zur Erläuterung der Vorgänge bei
der Schaltung der F i g. 2 und
Fig. 4 eine Schaltung zur Erläuterung eines
anderen möglichen Ätzverfahrens.
809 510/264
3 4
Eine statische Charakteristik einer Tunneldiode vermieden und ein Anfangszustand der Tunneldiode
hat eine N-förmige Kurve a, wie sie in F i g. 1 gezeigt aufgezeichnet wird, bevor die nächste Periode des
ist, wobei längs der Abszisse, die an die Tunneldiode Stromes ankommt, selbst wenn ein Springen auftritt,
angelegte Spannung und längs der Ordinate der F i g. 2 zeigt einen allgemein mit 2 bezeichneten
Strom IE abgetragen ist. Wenn durch eine solche 5 Transformator, der eine Primärspule 3 α besitzt, die
Tunneldiode über einen verhältnismäßig hohen mit einer Wechselstromquelle 1 verbunden ist, ferner
Widerstand ein Strom in Flußrichtung hindurch- eine Sekundärspule 3 b und eine Tertiärspule 3 b'.
geschickt wird und dieser Strom seinen Maximal- Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, ist ein Bad
geschickt wird und dieser Strom seinen Maximal- Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, ist ein Bad
wert Ip an der höchsten Stelle der N-Charakteristik α vorgesehen, in dem ein elektrolytisches Ätzmittel
erreicht, dann erhält man an der Tunneldiode die io vorhanden ist, und eine zu prüfende Tunneldiode 8
Spannung Vs, die höher ist als die Spannung VP an und eine Elektrode 9 tauchen in das Bad ein. Eine
dem Maximum der N-Kurve a, der Strom bei der Klemme der Sekundärwicklung des Transformators 2
Spannung Vs ist jedoch gleich dem Strom IP. Diese ist an die positive Elektrode der Tunneldiode 8 über
Erscheinung wird als »Spannungssprung« bezeichnet. eine Germanium- oder Silziumdiode 4 angeschlossen,
Wenn die Tunneldiode in ein Ätzmittel eingetaucht 15 wobei die Tunneldiode in das Ätzmittel eintaucht,
ist und ein Strom durch die Tunneldiode fließt, dann Weiterhin sind ein normalerweise geschlossener
tritt ein unnötiger Verluststrom IR durch das Ätz- Schalters und ein veränderlicher Widerstand 6 vormittel
aus, der neben dem Strom IE vorhanden ist, gesehen, dessen andere Klemme direkt an die nega-r
der durch die Tunneldiode strömt. In der F i g. 1 tive Elektrode der Tunneldiode 8 angeschlossen ist,
zeigt die Linie c eine Kurve des Verluststromes IR 20 wodurch ein geschlossener Stromkreis gebildet wird,
für die Spannung V. Die Beziehung zwischen dem Die Diode 4 ist bezüglich der Tunneldiode 8 in Fluß-Gesamtstrom/£+Λ
und der Spannung V an der in richtung angeschlossen, und an ihrem Ausgang ist
das Ätzmittel eingetauchten Tunneldiode wird durch kein Glättungskreis vorgesehen, so daß man einen
die gestrichelte Linie & in Fig. 1 angezeigt. Diese Strom 16 in Halbwellenform erhält, wie er in Fig, 3a
Kurve ist durch Addition der Stromwerte an jeder 25 gezeigt ist, der dann zu der Diode 8 geführt wird.
Stelle der Kurven α und b konstruiert worden. , Üblicherweise wird der Glättungskreis in einem
Wenn ein Strom fließt, der dem Maximum der Gleichrichterkreis mit einer Diode verwendet. Eine
Kurve b entspricht, dann tritt der Spannungs- Klemme der tertiären Spule 3 b' ist mit der positiven
sprang auf. Elektrode der Tunneldiode 8 über die Gleichrichter-
Der maximale Strom ist mit IP, und die Spannung 30 diode 10, eine Rückwärtsdiode 11 und einen noran
der Sprungstelle mit Vs, bezeichnet, wie aus malerweise geschlossenen Schalter 12 verbunden,
aus F i g. 1 ersichtlich ist. während die andere Klemme auch direkt mit der
Wenn nun ein Strom IM gleich dem Strom IP. Elektrode 9 in dem Ätzbad 7 verbunden ist, wodurch
durch die Diode fließt und die Ätzbehandlung der ein Strom 17 zwischen der Diode 8 und der Elek-Kontaktfläche
der Diode vorgenommen wird, dann 35 trode9 durch das Ätzmittel fließt, der eine Halbwird
ein Springen der Spannung an der Diode ver- wellenform aufweist, wie dies in Fig. 3b gezeigt ist
ursacht. In diesem Augenblick ist, wenn der Wert und demjenigen ähnlich ist, der durch die Diode 8
des Verluststromes IR, der durch das Ätzmittel fließt, strömt. Die Wicklungsrichtungen der Sekundärgleich IRP, ist, der maximale Strom IP der Tunnel- spule 3 b und der Tertiärspule 3 b' des Transformadiode
im wesentlichen gleich der Differenz zwischen 40 tors 2 sind so gewählt, daß der durch die Diode 8
dem maximalen Strom IP, und dem Strom IRP. fließende Strom 16 und der Ätzstrom In oder 17, der
IRP wird jedoch durch Verhältnisse, z. B. durch die durch das Ätzmittel fließt, eine Phasendifferenz von
Konzentration und Temperatur des Ätzmittels, den z. B. 180° gegeneinander aufweisen, wie dies in den
Mechanismus der Diode, ihrer Elektroden u.dgl. F i g. 3 a und 3 b gezeigt ist
bestimmt, Das Springen der Spannung wird durch 45 An die Diode 8 ist ein Transistor 13 angeschlossen,
ein geeignetes Mittel bei praktisch konstanten Ver- durch den die Spannung festgestellt wird, die zwihältnissen
bestimmt und die Ätzungsbehandlung wird sehen den beiden Elektroden der Diode 8 vorhanden
unterbrochen, wenn die Sprungerscheinung auftritt, ist. Das Halbleitermaterial des Transistors 13 wird
wobei leicht eine Diode hergestellt werden kann, die durch das der Tunneldiode 8 bestimmt, wenn z. B.
einen vorbestimmten Maximalwert IP des Stromes 5° eine Germaniumtunneldiode verwendet wird, dann
aufweist. Wenn jedoch Gleichstrom als Prufstrom wird für den Transistor 13 ein Germaniumtransistor
verwendet wird, dann kann das Springen der Span- angewendet oder wenn die Diode eine Gallium-,
nung leicht durch einen äußeren Anlaß verursacht Arsen- oder Siliziumdiode ist, dann wird ein Silizumwerden,
z. B, durch eine Induktion auf die Diode, transistor verwendet. Dies bedeutet, daß der Transelbst
wenn dieser Anlaß sehr gering ist, so daß man 55 sistor 13 aus einem solchen Halbleitermaterial gekeine
Tunneldiode mit gleichmäßigen Eigenschaften fertigt und der Mechanismus so ausgebildet ist, daß
erhält, wenn eine Induktion erzeugt wird, z. B, von kein Diffusionsstrom auftritt, auch wenn die Spanden
Zuleitungen zur Diode. Praktisch sind für die nung im fallenden Gebiet der Charakteristik der
Ätzbehandlung der Diode verhältnismäßig lange Tunneldiode 8 auf den Transistor 13 gegeben wird.
Zuleitungsdrähte erforderlich, so daß die Sprung- 6o Gemäß F i g. 2 ist die Basis des Transistors 13 mit
erscheinung imBereich von 70 bis 80% des Maximal- der positiven Elektrode der Diode 8 verbunden, und
stromwertes 7p auftreten kann. Unter Berücksichti- der Emitter ist an deren negative Elektrode angegung
dieser Tatsache werden gemäß der Erfindung schlossen. Weiterhin ist der Transistor mit der
wiederholte und pulsierende Ströme mit vorbestimm- Eingangsseite eines Verstärkers 14 über einen Transtem
Spitzenwert als Prüf- oder Bestimmungsströme 65 formatorlS verbunden, und die Ausgangsseite des
verwendet, die durch die Tunneldiode geschickt Verstärkers 14 ist z, B. an in der Zeichnung nicht
werden, die in das Ätzmittel eintaucht, wodurch die dargestellte Relais angeschlossen, durch welche die
Möglichkeit einer Störung durch äußere Anlässe Schalter 5 und 12 betätigt werden, wobei diese
Schalter geschlossen werden, wenn vom Verstärker 14 ein Ausgangssignal abgegeben wird.
Bei der obigen Schaltung werden periodische Halbwellenströme 16 und 17 durch die Diode 8 und
durch das Ätzmittel zwischen der Diode 8 und der Elektrode 9 geschickt, wodurch die Spannung an der
Diode 8 und am Ätzmittel abwechselnd geprüft wird.
Die Ätzung an der Diode 8 schreitet allmählich fort, und wenn der Strom IP, der durch die Diode 8
fließt, gleich dem vorbestimmten Stromwert Imp~Irp
(IMP ist der Spitzenwert des Stromes /M oder 16) ist,
dann macht die Spannung an den Klemmen der Diode 8 einen Sprung, und die Sprungspannung wird
durch den Transistor 13 festgestellt und im Verstärker 14 verstärkt, wodurch die Relais betätigt
werden, um die Schalter 5 bzw. 12 zu öffnen. Wenn die Ätzbehandlung beendet ist, dann hat die Tunneldiode
die vorbestimmte Charakteristik. In der Praxis kann der Strom zum Prüfen und Ätzen vorzugsweise
ohne irgendein Intervall umgeschaltet werden, jedoch können auch vorbestimmte Intervalle vorgesehen
werden. Weiterhin kann die Größe des Stromes IP der Tunneldiode auf irgendeinen bestimmten Wert
eingestellt werden, indem der veränderliche Widerstand 6 entsprechend eingestellt wird. Da die Ätzung
intermittierend durch einen Halbwellenstrom vorgenomen wird, so wird durch Prüfung des Stromes IP
der Tunneldiode eine übermäßige Ätzung vermieden. Man kann daher eine Tunneldiode erhalten, die
einen genau vorbestimmten Wert von IP aufweist. Die obige Beschreibung bezog sich auf eine Ausführungsform
der Erfindung, bei der die Tunneldiode elektrolytisch geätzt wird. In diesem Fall wird jedoch
eine Restspannung in der Diode 8 erzeugt, da diese Restspannung und eine Halbwellenformspannung auf
die Tunneldiode während des Prüfvorganges gegeben werden. Es besteht also die Gefahr einer falschen
Prüfung, jedoch kann eine solche falsche Prüfung vermieden werden, indem eine Zehnerdiode 11 oder
eine andere brauchbare Schaltung zur Steuerung der Breite oder Phase des Stromes 17 verwendet wird.
In der Praxis kann die Ätzung und Prüfung vorzugsweise zweistufig durchgeführt werden. Wenn die
Werte für den Ätzstrom und den Prüfstrom 50 bzw. 0,6 mA in der ersten Stufe betragen und die Werte
der Ströme in der zweiten Stufe 10 bzw. 0,4 mA sind, dann macht der Strom/„, dessen Größe im Bereich
von 1 + 0,1 mA liegt, 80% von all den behandelten Tunneldioden aus, wobei in diesem Fall als Ätzmittel
5%iges Kaliumhydroxyd verwendet wird.
Im folgenden wird eine chemische, bei dem Verfahren gemäß der Erfindung durchgeführte Ätzbehandlung
erläutert, wobei auf die F i g. 4 Bezug genommen wird, in der die chemische Ätzung einer
Tunneldiode dargestellt ist. In dieser Figur sind die Anschlüsse ebenso wie es beim obigen Ausführungsbeispiel erläutert wurde, außer daß das Ätzmittel im
Bad 7 ein chemisches Ätzmittel ist und daß der Teil der Schaltung, der die tertiäre Spule 3 ft', die Elektrode
9 und die Verbindung einschließt, weggelassen ist, wobei die der Fig.2 entsprechenden Teile die
gleichen Bezugszeichen tragen und daher aus Gründen der Einfachheit nicht mehr erläutert werden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Ätzung, der Tunneldiode rein chemisch durch das Ätzmittel
selbst vorgenommen. Der Strom zum Prüfen des Ausmaßes der Ätzung muß nicht notwendig ein
Halbwellenstrom sein, wie dies in den F i g. 2 und 3 gezeigt ist. Als Prüfstrom kann ein aus einem Vollweggleichrichter
entnommener Strom auf die Tunneldiode gegeben werden. Es kann also ein periodischer
Strom mit einem bestimmten Spitzenwert zum Prüfen der Ätzung verwendet werden, damit man die beste
Ätzung erhält. Praktisch werden solche Ätzvorgänge vorzugsweise in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt.
In der ersten Stufe wird ein Ätzmittel verwendet, wobei die Temperatur auf etwa 40° C gehalten
wird. Der Prüf strom IM, der die Tunneldiode durchströmt, beträgt dabei 2 mA. In der zweiten
Stufe wird das gleiche Ätzmittel bei einer Temperatur von 25° C verwendet, jedoch beträgt die Stromstärke
des Stromes IM 0,7 mA. Wenn eine Sprungspannung auftritt, dann wird die Tunneldiode aus dem Ätzmittel
herausgenommen und abgewaschen. 90% der behandelten Tunneldioden weisen dann einen Strom
von 2+0,2 mA auf.
Gemäß der Erfindung wird also die Ätzbehandlung der Tunneldiode elektrisch überprüft, und die Ätzvorgänge
werden so kontrolliert, daß die Charakteristiken der Tunneldioden gleichmäßig gemacht
werden, so daß man Dioden mit gleichförmigen Charakteristiken nach einem brauchbaren Verfahren
erhält, ohne daß eine übermäßige Ätzung erfolgt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Ätzen von Tunneldioden zum Herstellen von Dioden mit praktisch gleichförmigen,
vorbestimmten Stromspitzenwerten, dadurch gekennzeichnet, daß ein definierter pulsierender Prüfstrom durch die Tunneldiode
geschickt wird und daß der Ätzvorgang dann unterbrochen wird, wenn bei dem Prüfstrom
mit vorbestimmtem Wert in dem genannten Ätzmittel die Sprungspannung der Tunneldiode
erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärker zum Verstärken
dieser Prüfströme vorgesehen ist, der wenigstens einen Transistor enthält, der aus dem gleichen
Halbleitermaterial wie die Tunneldiode besteht, wobei die Eingangsklemmen dieses Transistors
mit den Klemmen der Tunneldiode verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»IRE, Transactions on Electron Devices«, Januar
»IRE, Transactions on Electron Devices«, Januar
1960, S. 1 bis 9;
»IRE, Wescon Convention Record«, Bd. 3, 1959,
S. 9 bis
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 510/264 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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