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DE1251211B - Blecheimer mit Traghenkel - Google Patents

Blecheimer mit Traghenkel

Info

Publication number
DE1251211B
DE1251211B DEL49902A DEL0049902A DE1251211B DE 1251211 B DE1251211 B DE 1251211B DE L49902 A DEL49902 A DE L49902A DE L0049902 A DEL0049902 A DE L0049902A DE 1251211 B DE1251211 B DE 1251211B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
vessel wall
plug
metal bucket
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL49902A
Other languages
English (en)
Inventor
Luis A Castillo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JUERGEN VON LAFFERT
Original Assignee
HANS JUERGEN VON LAFFERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS JUERGEN VON LAFFERT filed Critical HANS JUERGEN VON LAFFERT
Priority to DEL49902A priority Critical patent/DE1251211B/de
Publication of DE1251211B publication Critical patent/DE1251211B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/28Handles
    • B65D25/32Bail handles, i.e. pivoted rigid handles of generally semi-circular shape with pivot points on two opposed sides or wall parts of the conainter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Blecheimer mit Traghenkel Bei der bislang überwiegend verwendeten Befestigungsart für Traghenkel an Blecheimern werden außen am Oberrand des Eimers an zwei einander gegenüberliegenden Stellen Blechlaschen mit einem Loch angebracht, in welche die umgebogenen Enden des Traghenkels eingehängt werden. Da die herausstehenden Laschen scharfe Blechkanten besitzen, besteht die Gefahr, daß die meist lackierten bzw. mit Werbeaufschriften versehenen Gefäße beim Transport verkratzt werden. Auch kann man sich bei der Handhabung solcher Eimer leicht verletzen.
  • Es ist deshalb vorgeschlagen worden, zur Befestigung des Tragbügels elastische Lagerkörper in am oberen Rand des Gefäßmantels eingearbeitete Löcher einzusetzen. Zum Beispiel wird gemäß der deutschen Patentschrift 1005 443 in das Blech eine Öffnung eingestanzt und in diese ein knopfartiger Körper aus elastischem Werkstoff hineingedrückt, welcher entweder eine nach außen offene zylindrische Ausnehmung zur Aufnahme des umgebogenen Endes des Traghenkels aufweist oder mit einer rundumlaufenden runden Nut versehen ist, in welche die Tragbügelenden als Ösen hineingebogen werden. Diese letztere Ausführungsart wird auch in dem deutschen Gebrauchsmuster 1 736 971 beschrieben.
  • Damit wurde zwar die bislang übliche Befestigung in Form einer Blechlasche verbessert. Die Befestigungsart, bei der ein rechtwinklig abgebogenes Ende des Traghenkels in eine zylindrische Ausnehmung im Lagerkörper eingeschoben wird, ist jedoch nicht für schwere Gefäße geeignet, da sich die Enden des Tragbügels dann aufbiegen und aus der Halterung herausgezogen werden. Das gleiche tritt ein, wenn der Tragbügel nur geringfügig verbogen wird. Auch kommt es häufig vor, daß der Tragbügel an der Seite angefaßt wird, z. B. dann, wenn der Eimer über eine Fläche gezogen wird, und auch hierbei wird das Ende des Traghenkels aus dem Lagerkörper herausgezogen.
  • Wenn der Lagerkörper zur Befestigung eines Traghenkels mit Ösen dienen soll, muß er eine rundumlaufende Nut bzw. einen vorstehenden Außen rand zur Sicherung der Traghenkelöse besitzen. Da der Lagerkörper jedoch einen etwas größeren Durchmesser als die Durchbohrung in der Gefäßwand aufweisen muß, um einen festen Sitz zu gewährleisten, wird eine derartige Nut beim Einsetzen des Lagerkörpers durch die scharfe Kante der Durchbohrung leicht beschädigt. Darüber hinaus muß bei diesen bekannten Halterungen der Traghenkel nachträglich in die Rinne bzw. Nut des Lagerkörpers hineingebogen werden, nachdem dieser in die Gefäßwand eingesetzt ist. Dies bereitet insbesondere bei Tragbügeln aus starkem Draht große Schwierigkeiten, wobei hinzukommt, daß auch die Gefäßwand bei diesem Arbeitsschritt sehr stört. Diese Schwierigkeiten führen dazu, daß der Lagerkörper leicht beschädigt wird. Ferner ist es nicht möglich, eine Öse genau vom Durchmesser der Nut zu biegen, weil der um den Körper herumgebogene Draht sich wegen seiner Elastizität stets wieder etwas öffnet. Darüber hinaus ist es besonders bei stärkerem Draht nicht möglich, beliebig kleine Ösen zu biegen, was dazu führt, daß sehr große Durchbohrungen in der Gefäßwand erforderlich sind, da der Durchmesser der zur Aufnahme der Traghenkelöse dienenden Rinne stets kleiner als der der Durchbohrung sein muß. Bei einer weiteren vorbekannten Konstruktion findet als Halterung für den Traghenkel eine ähnliche Konstruktion Verwendung, bei der der Lagerkörper durch einen an der Innenwand des Blecheimers gegengesetzten Ring in der Gefäßwand fest verankert wird. Um eine vollständige Abdichtung zwischen dem Lagerkörper und der Gefäßwand zu erreichen, muß ersterer nach dem Einsetzen mittels entsprechender Werkzeuge zur Vergrößerung seines Durchmessers aufgetrieben werden.
  • Die oben beschriebenen Schwierigkeiten werden jedoch auch durch diese Gestaltung der Halterung nicht beseitigt.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird gegenüber dem Stand der Technik eine Reihe von wichtigen Vorteilen erzielt. Erfindungsgemäß wird ein Blecheimer mit einem Traghenkel, der durch zwei in die Gefäßwand eingesetzte Halterungen aus Kunststoff mittels einer um einen Zapfen der Halterungen gelegten Öse befestigt ist, vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Halterung aus einem in eine runde Öffnung der Gefäßwand dichtschließend eingesetzten Stopfen mit einem eine zylinderförmige Bohrung aufweisenden Zapfen, dessen Länge mindestens der Dicke von Gefäßwand und Öse zusammen entspricht, und aus einem in den Zapfen eingedrtickten, nietenförmigen Gegenstopfen mit einem übcr den Rand des Zapfens ragenden Kopf zur Sicherung der um den herausragenden Zapfen gelegten Öse des Traghenkels besteht.
  • Die Öffnung in der Gefäßwand weist vorzugsweise einen nach außen vorgetriebenen und konisch abgeschrügten Rand auf. Die Formstabilität der Durchbohrung in der Gefäßwand wird vorzugsweise noch dadurch erhöht, daß eine mit geringem Abstand zum Lochrand umlaufende Ringnut eingestanzt oder eingesickt wird, wobei dann der an der Innenseite der Eimerwand anliegende Flansch des Stopfens eine Aussparung zur Aufnahme des der Ringnut entsprechenden rückwärtigen Wulstes aufweist. Die zylinderförmige Bohrung des Stopfens und der Zapfen des Gegenstopfens können glatt sein oder zur Verstärkung des Zusammenhaltes eine sägezahnartige Rillung aufweisen. Wenn gewünscht, ikönnen diese auch mit einem Gewinde versehen werden, so daß der Gegenstopfen in die Bohrung des Zapfens vom Stopfen eingeschraubt werden kann. Vorzugsweise werden der Stopfen und der Gegenstopfen aus einem elastischen Kunststoff, insbesondere Polyäthylen, hergestellt.
  • Die vorliegende Erfindung soll an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Diese zeigt einen vergrößerten Teilschnitt durch die Traghenkelhalterung am oberen Randteil des erfindungsgemäßen Blecheimers. In die Offnung 22 der Gefäßwand 21 ist der Stopfen 1 mit seinem eine zylindrische Bohrung aufweisenden runden Zapfen 2 eingedrückt. Der nach außen vorgetriebene und trichterförmig zum Lochinnern abgeschrägte Rand 23 der Öffnung22 greift dabei fest in den elastischen Zapfen 2 des Stopfens 1 ein, da der Durchmesser des Zapfens 2 im entspannten Zustand etwas größer ist als die Offnung 22. Mit geringem Abstand zum Lochrand 23 läuft eine Ringnut 24 um die Öffnung 22, und der Flansch des Stopfens 1 weist eine ringförmige Aussparung 3 zur Aufnahme des durch die Ringnut 24 gebildeten rückwärtigen Wulstes 25 der Gefäßwand 21 auf. Über den Zapfen 2 des Stopfens 1 ist die Öse 31 des Tragbügels 32 geschoben und dort durch den über den Rand des Zapfens 2 ragenden Kopf 12 des Gegenstopfens 11 gesichert. Der Gegenstopfen 11 ist dabei mit seinem Zapfen 13 in die zylinderförmige Öffnung 5 des Stopfens 1 eingedrückt und steht in festem Eingriff mit diesem, weil der Durchmesser des Zapfens 13 etwas größer ist als der innere Durchmesser der zylindrischen Bohrung 5. Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform weisen die Wand der zylindrischen Bohrung 5 eine sägezahnartige Rillung 4 und der Zapfen 13 des Gegenstopfens 11 eine sägezahnartige Rillung 14 auf, wodurch ein Herausziehen des Gegenstopfens 11 besonders wirksam verhindert wird.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Traghenkelhalterung werden zunächst die erforderlichen Löcher 22 in die Gefäßwand 2 gestanzt, der Rand 23 nach außen vorgetrieben und im Abstand zum Lochrand eine Ringnut 24 eingepreßt. Darauf werden die Stopfen 1 in die Öffnung 22 eingedrückt, wobei der Außendurchmesser des Zapfens 2 vorzugsweise etwas größer ist als der Durchmesser der Offnung 22 im Blech. Da der Zapfen 2 hohl ist, gibt er beim Eindrücken etwas nach und dehnt sich außen wieder etwas aus. Durch Eindrücken des Zapfens 13 des Gegenstopfens 11 wird später noch eine stärkere Erweiterung erzielt.
  • Der vorgetriebene und trichterförmig zum Lochinneren abgeschrägte Rand 23 der Durchbohrung 22 im Blech greift mit seiner scharfen Kante in die Außenwand des Zapfens 2 ein und »beißt« sich dort fest. Dieser Rand 23 kann gegebenenfalls so weit vorgetrieben werden, daß er fast den ganzen Zapfen 2 bedeckt und als eigentliche Angriffsstelle für die Traghenkelösen 31 dient. Dadurch wird erreicht, daß das Gewicht des Eimers nicht von der Plastikhalterung, sondern vom Blech des Gefäßes selbst getragen wird, was besonders bei sehr großem Gewicht von Vorteil sein kann. Es ist auch möglich, den Rand 23 gerade, d. h. senkrecht zur Gefäßwand 21, vorzutreiben und ihn erst nach Eindrücken des Stopfens 1 festzusicken.
  • Die oben geschilderten Arbeitsschritte können gegebenenfalls vor Herstellung des Blecheimers am glatten Blech ausgeführt werden, welches erst danach zur Herstellung des Gefäßmantels gebogen wird. Dies ist für die maschinelle Durchführung günstig und wird insbesondere durch die eingestanzte Ringnut 24 ini Blech ermöglicht, welche verhindert, daß der Rand der Öffnungen mit gebogen wird. Diese Ringnut 24 sorgt ferner später bei Gebrauch des Eimers dafür, daß z. B. bei einem Schlag gegen die Seitenwand des Eimers die Durchbohrung 22 ihre Form beibehält und der Eimer an der Befestigungsstelle nicht undicht wird.
  • Nach Fertigstellung des erfindungsgemäß mit zwei Stopfen 1 versehenen Blecheimers werden die bereits gebogenen Ösen 31 des Tragbügels 32 über die Zapfen 2 geschoben und durch Eindrücken der Gegenstopfen 11 gesichert. Ein Beschädigen der Halterung ist dabei nicht möglich. Ein weiterer beträchtlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß an Stelle eines Tragbügels aus gebogenem Draht auch ein gebogener Blechstreifen mit umgebördelten Rändern verwendet werden kann, welcher an seinen beiden Enden je eine kreisförmige Öffnung vom Durchmesser des Zapfens 2 besitzt. Diese Öffnungen werden wie die Ösen eines drahtförmigen Traghenkels über die Zapfen 2 geschoben und mit den Gegenstopfen 11 gesichert. Ein derartiger bandförmiger Tragbügel ist besonders vorteilhaft, weil er beim Tragen nicht wie ein Drahtbügel in die Hand einschneidet. Ein solcher Bügel kann mit Hilfe der bislang bekannten Kunststofflagerkörper überhaupt nicht befestigt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Blecheimer mit einem Traghenkel, der durch zwei in die Gefäßwand eingesetzte Halterungen aus Kunststoff mittels einer um einen Zapfen der Halterungen gelegten Öse befestigt ist, d a d u r c h g,e k e n n z ei c h ne t, daß die Halterung aus einem in eine runde Öffnung (22) der Gefäßwand (21) dichtschließend eingesetzten Stopfen (1) mit eirrem eine zylinderförmige Bohrung (5) aufweisenden Zapfen (2), dessen Länge mindestens der Dicke von Gefäßwand(21) und Öse (31) zusammen entspricht, und aus einem in den Zapfen (2) eingedrückten, nietenförmigen Gegenstopfen (11) mit einem über den Rand des Zapfens (2) ragenden Kopf (12) zur Sicherung der um den herausragenden Zapfen (2) gelegten ose (31) des Traghenkels (32) besteht.
  2. 2. Blecheimer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (22) in der Gefäßwand (21) einen nach außen vorgetriebenen und konisch abgeschrägten Rand (23) aufweist.
  3. 3. Blecheimer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gefäßwand (21) eine mit geringem Abstand zum Rand der Öffnung (22) umlaufende Ringnut (24) eingepreßt ist und der an der Innenseite der Gefäßwand (21) anliegende Flansch des Stopfens (1) eine Aussparung (3) zur Aufnahme des der Ringnut (24) entsprechenden rückwärtigen Wulstes (25) aufweist.
  4. 4. Blecheimer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderförmige Bohrung (5) des Stopfens (1) und der Zapfen(13) des Gegenstopfens (11) eine sägezahnartige Rillung (4, 14) aufweisen.
  5. 5. Blecheimer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen(1) und der Gegenstopfen (11) aus Polyäthylen hergestellt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 005 443; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 736 971; französische Patentschrift Nr. 1 355 692; britische Patentschrift Nr. 804 216.
DEL49902A 1965-02-06 1965-02-06 Blecheimer mit Traghenkel Pending DE1251211B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3008989A1 (de) * 1980-03-08 1981-10-08 Deutsche Verpackungsmittel GmbH, 8505 Röthenbach Befestigungseinrichtung fuer traggurte an einem behaelter
DE102005061983A1 (de) * 2005-12-23 2007-07-05 Rixen & Kaul Gmbh Fahrradkorb mit einem Tragebügel
CN106984753A (zh) * 2015-11-18 2017-07-28 许勒压力机有限责任公司 锻造锤

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1736971U (de) * 1956-10-25 1956-12-27 Fr Ewers & Co Blecheimer unit tragbuegel.
DE1005443B (de) 1955-07-23 1957-03-28 Blechwarenwerke Schmalbach J A Lagerkoerper fuer Traghenkel an eimerartigen Gefaessen u. dgl.
GB804216A (en) * 1956-07-20 1958-11-12 Baxters Bolts Screws & Rivets Improvements relating to the hinging of carrying handles to containers
FR1355692A (fr) * 1964-06-22 Emballages Metalliques Imprime Support pour anse de bidons ou récipients analogues

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